Bloggen: 71 Tipps und Ratschläge erfahrener Blogger für Anfänger

Bloggen für Anfänger

Aller Anfang ist schwer. So auch beim Bloggen. In diesem Artikel geben erfahrene 23 Blogger (ich eingeschlossen!) deshalb insgesamt 71 Tipps und Ratschläge, die sie als Anfänger gerne über das Bloggen gewusst hätten.

Dabei geht es nicht nur darum, dir beim Blogstart zu helfen, sondern dir auch ein möglichst realistisches Bild davon zu vermitteln, wie der Alltag eines Bloggers aussieht, was Bloggen eigentlich ist und was du alles bedenken musst, bevor du damit anfängst.

Diese Sammlung ist aus der Blogparade 3 Dinge, die ich als Anfänger gerne über das Bloggen gewusst hätte entstanden. Damit dieser Artikel nicht zu lang wird und man alle Tipps an einem Ort ansehen kann, habe ich die einzelnen Beiträge zusammengefasst.

Die Links zu den kompletten Beiträgen aller Blogparaden-Teilnehmer findest du in den Kommentaren.

PS: Am Ende der Artikels ist auch eine Grafik für Pinterest eingebaut!

Inhaltsverzeichnis

1. Als Blogger musst du ein Multitalent sein/werden

Als Blogger schreibst du einfach nur deine eigenen Gedanken ins Netz auf und schon bekommst du tausende Leser? Denkste! Um mit dem Bloggen erfolgreich zu werden, musst du ein Multitalent sein und dich auf vielen Fronten weiterbilden. Als Blogger bist du unter anderem:

  • Journalist und/oder Schriftsteller
  • Fotograf
  • Forum-Moderator und -Administrator
  • Social-Media-Manager
  • SEO-Manager
  • Webdesigner (oder sogar Web-Entwickler)
  • Webmaster (oder sogar Server-Administrator)

Dazu kommt, dass du gut in dem sein musst, worüber du schreibst. Du bist also zusätzlich noch Spitzenkoch, Meisterbäcker, Super-Mama, Fashion-Experte, Technik-Guru, Fitness-Trainer und so weiter…

2. Verlass dich nicht nur auf eine Einkommens- oder Besucherquelle!

Das Internet ist schnelllebig. Wenn du als Blogger nachhaltig erfolgreich sein willst, musst du erstens diversifizieren und zweitens mit dem Strom gehen. Ein Kanal, der heute noch viele Besucher auf deine Seite gebracht hat, kann morgen schon wieder abflauen. Google und Facebook z. B. ändern gerne mal ihre Algorithmen.

Was für Besucher gilt, gilt auch für Einkommensquellen. Google AdSense z. B. bringt heute nicht mehr die gleichen Einnahmen wie noch vor 3 Jahren, weil viel mehr Nutzer AdBlocker installiert haben und generell nicht mehr so oft auf Banner-Werbung klicken. Native Advertising, z. B. in Form von Sponsored Posts, sind momentan bei Unternehmen als Werbung beliebt, aber auch da werden die Preise früher oder später fallen und der Hype vorbei sein.

3. Nutz selbst gehostetes WordPress zum Bloggen!

Weil es kostenlos ist und einfach geht, entscheiden sich viele bei WordPress.com, Blogger oder Jimdo einen Blog zu erstellen. Das ist jedoch einer der größten Fehler, die du als Anfänger machen kannst.

Vielleicht sparst du dadurch anfangs ein paar Euro, weil du kein WordPress-Hosting brauchst, und kannst dich anfangs mehr auf's Schreiben konzentrieren, anstatt lernen zu müssen, wie du einen WordPress-Blog mit eigener Domain installieren und einrichten kannst. Dafür wirst du dir später, wenn du mehr mit deinem Blog machen willst, in den Hintern beißen und musst Besucher- und Einkommensverluste hinnehmen, weil du die Plattform wechseln musst. Also besser gleich von Anfang an richtig machen!

von Finn, blogmojo.de

4. Installier nicht zu viele Plugins!

Es ist toll, seinen Blog um zahlreiche WordPress-Plugins erweitern zu können. Aber die exzessive Verwendung von Plugins sorgt für Inkompatibilitäten und dafür, dass WordPress langsamer und instabiler wird. Also mach dir Gedanken darüber, welche Plugins du wirklich zum Bloggen brauchst!

5. Bearbeite deine Bilder

Mach nicht den Fehler und lade deine Bilder unbearbeitet hoch (also zum Beispiel direkt über das Smartphone). Denn das führt dazu, dass die Bilder extrem groß sind, was zu langen Ladezeiten führt. Wichtig ist auch Bilder vernünftig zu benennen und zu betiteln, das ist besser für Google und sorgt dafür, dass man Bilder selbst besser wiederfindet.

6. Erstell einen Redaktionsplan zum Bloggen

Es erspart dir viel Arbeit, einen Redaktionsplan zu erstellen, in dem du im Voraus Ideen festhält und seine Posts plant. So kannst du sicherstellen, dass du regelmäßig neue Blogartikel veröffentlichst, lange Blogpausen vermeidest und du immer weißt, worüber du schreiben kannst (und du dir das nicht jedes Mal, wenn du einen Blogartikel schreiben möchtest, auf's Neue Brainstorming machen musst). Als Tool bietet sich dafür z. B. Trello an.

von Michael, gerhardy.net

7. Ein Impressum ist Pflicht!

Wenn du bloggst, brauchst du ein Impressum und eine Datenschutzerklärung, die über einen Klick für deine Leser zu erreichen sind. Fehlt eins von beidem, riskierst du eine Abmahnung. Auch viele Kooperationsseiten lehnen Blogs ohne gültiges Impressum ab!

8. Befass dich mit SEO

Dass man beeinflussen kann, wie weit oben man bei Google gelistet ist, und dass man dadurch viele Besucher bekommen kann, ist nicht jedem Blog-Anfänger klar. Deshalb ergibt es Sinn, sich mit Suchmaschinenoptimierung, kurz SEO, zu befassen und sich auf einschlägigen Blogs oder in Facebook-Gruppen darüber schlau zu lesen, wie man das eigene Google-Ranking steigern kann.

9. Zeit ist Geld!

Wenn du gerade erst anfängst, freust du sich über jede kleine Kooperationsanfrage und bist dazu bereit, über alles zu schreiben, selbst wenn du dafür nur ein Produkt geschenkt bekommt. Mit der Zeit wirst du jedoch feststellen, dass das nicht mehr ausreicht und, dass deine Zeit mehr wert ist als eine kostenlose Produktprobe. Verkauf dich nicht unter Wert und lass dich nicht von dreisten Unternehmen ausnutzen!

von Denise, love_fashionandlife

10. Worüber bloggen?

Du solltest über etwas bloggen, was nicht nur dich, sondern auch andere interessiert oder, noch besser, anderen weiterhilft. Dazu ist es wichtig die eigene Zielgruppe auf sozialen Netzwerken oder im Internet zu analysieren und zu schauen, was diese interessiert oder wissen möchte.

Achte dabei darauf, dass dein Thema nicht zu spezifisch ist und halte dir immer ein Hintertürchen offen, damit du später noch deinen Blog erweitern kannst.

11. Werbung machen

Hab keine Angst vor Ablehnung und trau dich, deinen Blog der Welt zu zeigen und Werbung für die eigene Sache zu machen!

Werbung für deinen Blog kannst du gut über Facebook machen, z. B. in Blogger-Gruppen, in denen du dich mit anderen austauschen und gegenseitig helfen kannst. Um dir neue Ideen zu holen, empfehlen sich Diskussionsforen und Frageportale. Beiläufig kannst du dort auch deine Website erwähnen (z. B. im Profil). Zur Werbung eignen sich ebenfalls thematisch zu deiner Website passende Blogparaden oder auch Pinterest und Instagram (vor allem, wenn dein Blog bilderlastig ist).

12. Dran bleiben

Nicht alles was du schreibst, wird tausende Male geteilt und manchmal steigen deine Besucherzahlen auch für längere Zeit nicht. Aber es ist wichtig, dass du weiter schreibst und dran bleibst! Denn irgendwann schreibst du einen Blogartikel, der wie eine Bombe einschlägt.

Manchmal werden Blogartikel zum Renner, von denen du es am wenigsten erwartest. Teste deshalb aus, was deinen Leser gefällt und schreib verstärkt über die Themen, die positive Resonanz bekommen.

Wichtig beim Bloggen ist die Regelmäßigkeit, denn mehr Texte bedeuten in der Regel auch mehr Leser. Zwei Blogartikel pro Woche sind ein guter Richtwert.

von Andrea, AT-Bücher

13. Bloggen ist Arbeit, Arbeit, Arbeit

Am Anfang bist du als Blogger oft hochmotiviert und findest viele Themen, über die du schreiben kannst. Ist die Anfangsmotivation aber verflogen, kann es sein, dass du längere Zeit mal nichts postet und dein Blog in einen Dornröschen-Schlaf verfällt, einfach weil du nicht weißt, worüber du schreiben sollst.

Wichtig ist es deshalb, immer dran zu bleiben und weiterzumachen, auch wenn es nach einer Zeit schwieriger ist, neue Themen für Blogartikel zu finden. Denn regelmäßig zu bloggen (mindestens ein Mal pro Woche) sorgt dafür, dass du dir schneller eine Stammleserschaft aufbaust.

Dabei helfen kann es, Blogartikel-Ideen immer sofort aufzuschreiben, damit du sie nicht vergisst. Dafür kannst du dir z. B. eine Liste auf dem Smartphone anlegen.

14. Tags und Kategorien wirken nervig, sind aber wichtig!

Es kann nervig sein, seine Blogartikel in Tags und Kategorien einzuordnen. Deswegen solltest du das aber nicht halbherzig machen, denn sonst machst du dir die ganze Arbeit zweimal.

Überleg dir am besten vorher, in welche Tags und Kategorien du deine Blogartikel einteilen möchtest und achte darauf, diese weder zu allgemein noch zu spezifisch zu wählen. Als Tipp für die Einordnung in Tags kannst du zum Beispiel ein Schlagwort in die Google-Suchleiste eingeben und schauen, welche Vorschläge Google anzeigt.

15. Nutz die Google Search Console

Die Google Search Console (ehemals Google Webmaster Tools) sind ein sehr nützliches und zudem kostenloses Überwachungs- und Informations-Tool, das du auf jeden Fall für die Suchmaschinenoptimierung verwenden solltest.

Es zeigt dir viele nützliche Infos und Statistiken an, die dir bei SEO helfen können, z. B. welche Websites auf deinen Blog verlinken, für welche Keywords du rankst, ob dein Blog für Mobilgeräte optimierst es und ob es Sicherheits- oder Crawl-Probleme gibt.

von Sebastian, Medienman

16. Verfolge einen Leitfaden

Bring Ordnung in deinen Blog, insbesondere wenn deine Interessen vielfältig sind, denn nicht jeder Leser interessiert sich für jedes Thema und hat Lust erst deinen ganzen Blog durchstöbern, bevor er für ihn spannende Themen entdeckt. Separiere und sortiere deinen Blog in verschiedene Kategorien ein, sodass jeder gleich findet, wonach er sucht!

17. Schreib regelmäßig neuen Content

Nur wer regelmäßig Neuigkeiten bereithält, sorgt dafür, dass Leser auch wiederkommen!

18. Schreibe spannend und liefere Mehrwert!

Achte zum einen darauf, deinen Lesern mit deinen Blogeinträgen zu helfen und möglichst viel Wissen zu vermitteln, und zum anderen, dass sich deine Artikel spannend lesen.

Das Ideal ist dabei, deine Leser so gut zu informieren, dass sie selbst einen Tages sagen können: „Ich bin Experte in diesem Thema!“.

von Mike, ARIVADO

19. Bloggen ist mit Arbeit verbunden und kostet Geld

Ein Blogbeitrag ist nicht mal so eben heruntergeschrieben. Du musst Zeit einplanen für:

  • Recherche, Formulierung, Finalisierung
  • Pflege der soziale Netzwerke und Interaktion mit den eigenen Fans und Followern
  • Finden von geeigneten Bilder und deren rechtskonforme Einbindung

Zudem musst du damit rechnen, dass du für's Bloggen Geld investieren musst, z. B. für Hosting, Bild-Lizenzen, SEO-Tools, und dass es dauern kann, bis die Investion über den Blog wieder hereinkommt.

20. Bloggen macht angreifbar

Wer bloggt, stellt sich immer ein stückweit bloß und macht sich angreifbar. Durch die Impressumspflicht z. B. bist du nicht mehr anonym und jeder kennt deine Kontaktdaten.

Rechne damit, dass deine Ansichten mitunter auf Kritik stoßen und du in die Position kommst, dich verteidigen zu müssen. Rechne damit, dass dir manchmal ein heftiger Gegenwind ins Gesicht bläst. Auch, wenn das am Anfang schwer fällt: Mit der Zeit bekommt man ein dickeres Fell und lernt, es auszusitzen. Lass dich nicht unterkriegen!

21. Bloggen ist eine rechtliche Grauzone

Mit deinem Blog willst du einfach nur deine Meinung im Internet veröffentlichen? Pustekuchen! Beim Bloggen gibt es rechtlich so einiges zu beachten, wie z. B.:

  • Urheberrecht
  • Bildrecht
  • Telemediengesetz (TMG)
  • Impressumspflicht
  • Datenschutz
  • Linkhaftung

Wenn dir das bis jetzt noch nicht klar war, solltest du dich unbedingt damit befassen, denn schon kleine Nachlässigkeiten können teuer werden. Insbesondere bei der Nutzung fremder Bilder musst du auf die Lizenzbedingungen achten. Das gilt auch für Bilder, deren Lizenz du über ein Stockphoto-Portal erworben hast.

Es reicht übrigens nicht, sich einmal mit Internetrecht auseinanderzusetzen und dann nie wieder. Die Rechtslage ändert sich ständig und viele der zugrundeliegenden Gesetzestexte lassen Spielraum für Interpretation, das heißt durch ein neues Gerichtsurteil kann dein ursprünglich rechtssicherer Blog wieder Zielscheibe für Abmahnungen werden. Also bleib informiert!

von Jan, newmediapassion

22. Verkehrte Hoffnung

Geh nicht mit den falschen Erwartungen an das Bloggen heran, sonst endet das nur in Frustration! Es braucht Zeit, um regelmäßig Besucher zu bekommen. Es braucht Zeit, alle Funktionen von WordPress (oder einer anderen Blogsoftware) zu verstehen.

Du kannst nicht erwarten, dass du ein oder zwei Blogbeiträge schreibst und schon das halbe Internet deinen Blog liest. Du musst aktiv Werbung für deinen Blog machen, dich reinhängen und ständig dazu lernen, um erfolgreicher Blogger zu werden.

23. Entscheide dich für eine Blogplattform!

Es gibt zig verschiedene Plattformen bei denen du Bloggen kannst, wie z. B. Blogspot/Blogger.com, Jimdo, Tumblr, Wix, WordPress.com oder selbst gehostet mit WordPress.org.

Informiere dich ausführlich, bevor du dich für eine entscheidest. Überleg dir, was du mit deinem Blog genau machen willst und was die passende Plattform dafür bieten muss. Sonst wechselst du am Ende von Plattform zu Plattform, was sehr viel unnötiger Aufwand ist.

24. Bleib du selbst!

Bleib dir immer selbst treu und behalte deine Schreibweise bei. Es bringt nichts, jemandem nachzueifern, denn niemand würde mehr Blogs lesen, wenn alle gleich wären.

Auch, wenn du anfangs nicht von deinen Blogartikel überzeugt bist: Bleib dran. Dein Schreibstil wird sich verbessern. Und je mehr du schreibst, desto eher verbessert er sich.

von FRÄULEIN_ICH, Pferdig unterwegs

25. Linkgeiz ist nicht geil!

Es ist ein Irrglaube, dass die Verlinkung anderer Blogs und Websites dazu führen, dass deine Besucher von deinem Blog verschwinden und nie wiederkommen. Ganz im Gegenteil!

Das World Wide Web lebt von Links. Sie sind nützlich, denn durch sie kannst du Fakten anhand von Quellenangaben belegen, Behauptungen unterstützen und deine Inhalte mit wertvollen Informationen anreichern und so deinen Lesern einen größeren Mehrwert bieten.

Zudem dienen Links dazu, Beziehungen zu anderen Bloggern aufzubauen. Getreu nach dem Prinzip der Reziprozität: Wenn du selbst jemanden verlinkst, dann verlinkst er dich zurück (z. B. durch Track- und Pingbacks).

Und wenn du jemanden, verlinkst, wenn du von seinem Content begeistert bist, dann benutz bitte nicht das nofollow-Attribut. Dadurch sagst du nämlich: Ich traue diesem Link, aber nicht so sehr, dass ich möchte, dass derjenige bessere Google-Rankings bekommt. Besteh auf deine Meinung!

26. Dein Blog und die „sozialen Netzwerke“

Wenn du soziale Netzwerke nutzt, um neue Leser zu gewinnen, achte darauf, ob das auch wirklich etwas bringt und ob du deine Zeit nicht anderswo besser investiert ist, z. B. darin dich mit anderen Bloggern zu vernetzen oder an deinem eigenen Blog zu arbeiten.

Bei Facebook z. B. ist es mittlerweile so, dass du mit deiner Fanpage nicht mehr so viele Leute erreichst und in deren Newsfeed angezeigt wirst, wie früher. Das liegt daran, dass Facebook-Nutzer im Laufe ihres Lebens immer mehr liken und dementsprechend Facebook immer stärker selektiert, was im Newsfeed angezeigt wird und was nicht.

Wenn du 1.000 Facebook-Fans hast, kann es also sein, dass dein Beitrag nur 100 Fans oder weniger angezeigt wird und du im großen Rauschen untergehst.

27. Backups: Schutz vor dem Daten-Super-GAU

Regelmäßig neue Backups anzulegen ist einer der wichtigsten Dinge, an die du als angehender Blogger denken solltest!

Es kann immer mal passieren, dass dein Blog durch unbedacht veränderten Code, einen falschen Klick, ein fehlhaftes WordPress-Plugin, einen Serverausfall oder Hackerangriff ruiniert wird. Dadurch können Stunden, Tage oder sogar Wochen an Arbeit verloren gehen, was ein schreckliches Gefühl ist!

Backups deiner Dateien und Datenbank kannst du z. B. mit dem kostenlosen Plugin BackUpWordpress anlegen.

von Patrick, Free Your Family

28. Fang früh mit Keyword-Recherche an

Keyword-Recherche ist sehr wichtig, also fang nicht erst nach 40 Blogartikeln damit an!

So stellt du sicher, dass du mehr Besucher über Google bekommst und schreibst keine Artikel, die niemanden interessieren oder die niemand mehr anguckt sobald sie auf der zweiten Seite deines Blogs landen, sondern auch Monate nach der Veröffentlichung noch regelmäßig gelesen werden.

29. Positionier dich

Versuch nicht über Gott und die Welt zu schreiben, sondern konzentrier dich auf ein Thema!

Mach nicht den Fehler, zu glauben, dass du mehr Leser ansprichst, wenn du deine Themen streust. Das Gegenteil ist der Fall, denn je mehr du dich thematisch positioniert, desto eher kannst du Leser in Stammleser verwandeln.

30. Bau eine E-Mail-Liste auf

Fang früh damit an, eine E-Mail-Liste aufzubauen, und überleg dir, was du Leuten als Freebie für die Eintrag in deinen Newsletter bieten kannst (dabei hilft es auch, wenn du dich positionierst und nicht über viele verschiedene Themen schreibst).

Durch eine E-Mail-Liste sind deine Leser stärker an deinen Blog gebunden als wenn sie Fans oder Follower deiner Social-Media-Kanäle sind.

von Jan, HabitGym

31. Vorteile eines selbst gehosteten Blogs

Auch, wenn es anfangs leichter ist, bei einer kostenlosen Blogplattform unterzukommen, weil du du dich um wenig bis gar nichts kümmern musst und sofort drauflos bloggen kannst, ohne dich mit Datenbanken, FTP, Themes oder Plugins zu beschäftigen. Aber die Einschränkungen auf lange Sicht nicht wert:

  • Es kann immer sein, dass dein Bloganbieter später einmal dichtmacht (so geschehen z. B. bei blog.de)
  • Du kannst wenig optische Veränderungen vornehmen oder ein eigenes Theme aufsetzen
  • Du kommst bei einem Umzug meistens nicht an die Datenbank heran und musst Inhalte und Bilder manuell kopieren, was ein wahnsinniger Aufwand ist, weil du fast bei Null wieder anfängst

Und wer ein wenig recherchiert und sich ggf. Hilfe holt, kommt auch mit einem selbst gehosteten Blog klar (ist keine Raketenwissenschaft!).

32. Ein Blog ist keine Goldquelle

Wenn du mit dem Bloggen anfängst, mach nicht den Fehler zu glauben, dass ein Blog eine unaufhörlich sprudelnde Geldquelle ist, für die du nichts tun musst.

Natürlich kann man mit einem Blog Geld verdienen und manche Blogger in Deutschland leben auch davon, aber dafür brauchst du einen gut geplanten und professionell betriebenen Blog mit einem Themenschwerpunkt.

Wenn du einen über ähnliche oder die gleichen Themen wie viele andere Blogger schreibst, du nichts eigenes auf den Tisch bringst oder jede Kooperationsanfrage annimmst, auch wenn sie gar nicht zu deinem Blog passt, dann wirst du nicht viel erreichen.

33. Lern fotografieren

Man liest immer mal wieder von Bloggern, die wegen der Nutzung urheberrechtlich geschützter Bilder abgemahnt werden. Deswegen lern am besten so früh wie möglich, selbst zu fotografieren!

Natürlich gibt es Bilddatenbanken, die Fotos und Grafiken lizenzfrei zur Verfügung stellen. Aber dabei besteht natürlich die Gefahr, dass du die gleichen Fotos auf anderen Blogs wiederfindet. Individualität bietet Mehrwert! Auch das Abmahnrisiko ist nie ganz ausgeschlossen, weil die Portalbetreiber hochgeladene Bilder in der Regel lizenzrechtlich nicht überprüfen.

Dabei muss es nicht immer eine teuere Kameraausrüstung sein. In vielen Fällen reicht auch eine Smartphone-Kamera oder einfache Kompaktkamera.

von Uwe, uwebwerner

34. Bildbearbeitung ist wichtig

Du lädt deine eigenen Bilder oder fremde Bilder von Bilddatenbanken in deinen Blog hoch ohne sie vorher zu bearbeiten? Dann hör schleunigst damit auf!

Dadurch sind die Bilder deutlich größer als sie sein müssten, was den Speicherplatz auf deinem Server verringert, wodurch sie länger brauchen, um hochgeladen zu werden, und was deine Ladezeit extrem verlangsamen kann. Du kannst viele KB oder sogar MB an Bildgröße sparen, wenn du vorher die Qualität etwas herunter regelst, die Skalierung verkleinerst und die Bilder komprimierst. Das geht z. B. mit kostenlosen Programmen wie GIMP und Compressor.

35. Nimm an Blogparaden teil

Blogparaden sind ein einfaches und sehr effektives Mittel, um Links zu deinem Blog aufzubauen. Durch jede Teilnahme entsteht ein neue Backlink. Zudem entdecken dadurch neue Leser des Gastgeber-Blogs und anderer teilnehmender Blog euren Blog und es ergeben sich oft dadurch interessante Kooperationen.

36. Gastautor sein und Gastautoren auf den eigenen Blog einladen

Gastbeiträge zu schreiben bedeutet erst einmal mehr Arbeit. Aber es lohnt! Du hast dadurch die Möglichkeit dich auf einem anderen Blog zu präsentieren, neue Leser zu gewinnen und wirst zudem verlinkt.

Genauso viel bringt es dir, selbst Gastautoren auf den eigenen Blog einzuladen. Dadurch wird dein Blog durch frischen Content bereichert und der Gastautor wird seinen Beitrag sehr wahrscheinlich auch auf seinen Kanälen teilen.

von Andreas, Wunschschmiede

37. Bloggen kostet Zeit und Nerven

Regelmäßig guten Content zu veröffentlicht ist harte Arbeit. Härtere Arbeit als man denken mag: Du musst deine Leser in- und auswendig kennen, genau herausfinden, wo sie Unterstützung brauchen, und dich dementsprechend positionieren.

Auch ins Schreiben selbst musst du erst einmal hereinwachsen und deinen eigenen Schreibstil finden. Und dazu wirst du so einige Blogartikel schreibe und wieder komplett oder teilweise umschreiben.

38. Ein guter Workflow ist Gold wert

Auch wenn du weißt, warum, für wen und worüber du schreibst und so langsam stilsicher im Schreiben wirst, ist die Arbeit lange noch nicht vorbei.

Bloggen ist immer noch aufwändig und, damit du möglichst schnell gute Inhalte produzieren kannst, gilt es, deinen Workflow zu optimieren, in dem du z. B. einen Themenplan erstellst, ähnliche Arbeitsschritte und To-Dos bündelst. Zum Beispiel kannst du Beitragsbilder für mehrere Blogartikel auf einmal erstellen.

39. Blogging ist ein Marathon, kein Sprint

Du darfst nicht die Illusion machen, dass du mit deinem Blog online gehst, ein paar Artikel veröffentlichst und innerhalb weniger Tage oder Wochen viele Leser kommen.

Die Wahrheit ist: „Niemand hat auf dich gewartet. Und niemand wird sich von jetzt auf gleich für dich interessieren!“

Du kannst mit deinem Blog nur langsam das Vertrauen deiner Leser gewinnen und aktiv Werbung dafür machen, damit deine Blogartikel auch gelesen werden.

von Andrea, Erhart Communications

40. Auch ein Hobby darf Geld kosten!

Sei bereit in deinen Blog zu investieren, wie z. B. in eine eigene Domain, Hosting oder andere Tools, die dir das Bloggen erleichtern. Wenn du alles kostenlos willst, machst du dir das Leben nur unnötig schwer!

Und selbst, wenn du deinen Blog nur als Hobby nutzt: Bei anderen Hobbys denkst du nicht darüber nach, sondern siehst es als selbstverständlich an Geld auszugeben, z. B. für die Vereinsmitgliedschaft, das Fitnessstudio oder ein neues Instrument.

41. Nicht einfach loslegen

Bevor du mit deinem Blog startest, setz dich mit einem Tee oder Kaffee an deinen Lieblingsplatz und plane deinen Blog gründlich durch. Warum möchtest du bloggen? Für wen möchtest du schreiben? Worüber möchtest du schreiben? Wie möchtest du deinen Blog schreiben und wie soll er aussehen?

Wenn du im Vorfeld keine Gedanken darüber machst, wird es oft vorkommen, dass du dein Design änderst, dein Menü, deine Kategorien und Schlagwörter oder auch deine URL-Struktur. Und das ist nicht nur unnötige Arbeit, sondern kann auch dazu führen, dass bestehende interne oder externe Links ins Leere gehen, was schlecht für dein Google-Ranking ist, und du zudem Besucher vergraulst.

42. Du musst als Hobby-Koch kein Profifotograf sein

Insbesondere bei Food-Bloggern sind gute Fotos sehr wichtig. Aber du musst nicht unbedingt ein Profifotograf sein!

Du kannst mitunter Tage und Wochen damit verbringen, dein Essen an verschiedenen Orten des Hauses und an verschiedenen Tageszeiten ins rechte Licht zu rücken, Workshops besuchen und dir diverses Equipment besorgen. Und das ist alles gut und richtig, aber manchmal reicht es die teuere Spiegelreflex zur Seite zu legen und ein Foto mit dem Smartphone am (gut beleuchteten) Herd zu machen, anstatt das Essen stundenlang durchs Haus zu tragen.

von Manu, GeLeSi

43. Lass dein Logo über Fiverr erstellen

Die wenigsten Blogger kennen sich am Anfang so gut mit Photoshop oder anderen Bildbearbeitungsprogrammen aus, dass sie sich selbst ein gut aussehendes Logo zusammenbasteln können. Und eine Agentur damit zu beauftragen, die 60 € pro Stunde oder mehr nimmt, kommt für viele auch nicht in Frage.

Ein gute Alternative stellt da der Dienst Fiverr da. Auf der kann man sich professionell gestaltete Logos für einen Bruchteil des Preises bestellen. Das ist möglich, weil viele Anbieter dort nebenberuflich arbeiten und/oder aus Ländern kommen, die geringere Lebenshaltungskosten haben.

Hast du ein Logo erstellt bekommen, ergibt es Sinn, sich eine sogenannte Colour Palette zu erstellen, auf der ihr die Farben eures Logos (maximal 5 verschiedene) sowie eure Schriftarten festhaltet, um sicherzustellen, dass ihr für alles das gleiche Branding nutzt.

44. Hab Mut zur Ausführlichkeit

Wenn du im Rahmen einer Kooperation ein Produkt zu testest, hab den Mut auch die negativen Seiten des Produktes aufzuführen und dieses nach objektiven Kriterien zu bewerten.

Wenn du nur lobend über ein Produkt schreibst, verlierst du bei deinen Lesern an Glaubwürdigkeit! Und davon haben letzten Endes auch deine Kooperationspartner nichts. Sie haben schließlich nicht nach Werberngesucht, sondern nach Testern.

Sei also nicht zu schüchtern, etwas Schlechtes zu sagen! Das erhöht zum einen deine Glaubwürdigkeit und zum anderen werden Unternehmen sich in der mehr Mühe geben, mit ihren Produkten zu überzeugen.

45. Hab Selbstvertrauen und sei es dir Wert!

Wer als Blogger gerade erst angefangen hat, ist dazu geneigt, jede noch so kleine Kooperation anzunehmen. Und das ist auch nachzuvollziehen, denn man fasst gerade erst Fuß, will sich reinfühlen und besitzt selbst auch noch keine Reichweite.

Aber irgendwann kommst du an einen Punkt, an dem du merkst, dass es einfach nicht genug ist, für einen Testbericht, an dem du 6 Stunden arbeitest, ein Produkt im Gegenwert von 10 € zu erhalten. Das ist ein Stundenlohn von 1,66 €, für den jemand anders kostenlose Werbung erhält. Dann ist Zeit dir zu sagen: Nein, ich höre jetzt auf damit! Mein Blog ist es wert, gesehen zu werden!

Stattdessen solltest du Firmen anschreiben und versuchen selbst an Kooperationen zu kommen, die dir wirklich etwas bringen und die zu dir und deinem Konzept passen.

von Jill-Tatjana, Plunder und Produkte

46. Du bist als Blogger eine eierlegende Wollmilchsau

Blogger sein, bedeutet nicht nur, dass du spannende und interessante Beiträge verfasst. Du musst dich in viele andere Bereiche einarbeiten und bist „der Zehnkämpfer unter den Webworkern“. Zu den Fähigkeiten, die du lernen musst, gehören:

  • Grundlegende WordPress-Kenntnisse (Backups, Updates, Kategorien, Theme hochladen und anpassen etc.)
  • WordPress-Plugins, um deinen Blog um bestimmte Funktionen zu erweitern
  • Suchmaschinenoptimierung (On-Page- und Off-Page-SEO)
  • Bildbearbeitung (z. B. mit GIMP oder Photoshop)
  • HTML und CSS
  • Internetrecht (z. B. die rechtskonforme Einbindung von Stock-Photos oder Google Analytics)
  • Technische Grundkenntnisse (Bearbeitung einer Datenbank oder Einbindung eines SSL-Zertifikats)
  • Social-Media-Marketing
  • Affiliate-Marketing
  • E-Mail-Marketing

Und da das Internet schnelllebig ist, kommen mit der Zeit immer mehr Dinge hinzu…

47. Blogartikel schreiben und Ideen finden ist nicht leicht

Als Blogger regelmäßig neue Beiträge zu schreiben, um deine Leser bei Laune zu halten und neue Leser anzuziehen, kann schwieriger sein als du denkst. Blogger sein bedeutet „schreiben, schreiben und schreiben“.

Nicht nur das Verfassen und das Finden neuer Ideen für Blogartikel kann nervenaufreibend sein. Auch kann es passieren, dass dir einfach die Lust am Schreiben verloren geht. Abhilfe kann ein Redaktionsplan sein, an den man sich strikt hält!

48. Als Blogger brauchst du einen langen Atem

Ein Blog wird nicht über Nacht erfolgreich. Es können Monate oder Jahre vergehen, bis deine Besucherzahlen und Einnahmen wirklich gut aussehen.

Stell dich darauf ein, in den ersten Jahre nicht so viel zu verdienen, dass du von deinem Blog leben kannst. Dafür ist ein langer Atem nötig und du musst sehr viel Arbeit und Energie hineinstecken, um dort hinzukommen, wo du hinkommen möchtest.

von Susanne, Geld-online-Blog

49. Der Blog-Name ist dein Kapital

Bevor du dir Gedanken über das Hosting machst, nimm dir genug Zeit, um einen Blog-Namen zu finden!

Dein Blog-Name ist deine Visitenkarte und sollte für dich und deine Themen stehen. Schau dir zu jeder Namensidee auch die Suchergebnisse bei Google an. Denn, wenn dein Name schon anderweitig belegt ist, kann es sein, dass es schwer wird, auf den ersten Platz dafür zu kommen.

50. Ein guter Plan ist die halbe Miete

Ein guter Plan ist beim Bloggen die halbe Miete, sei es Redaktions-, Content- oder Timing-Plan.

Lege jeden Monat Veröffentlichungstermine für deine Posts fest. Diese kannst du denn in ein Online-Tool oder eine App, wie z. B. Wunderlist, übertragen.

Sobald du eine neue Idee für einen Blogpost hast, trag sie in deinen Plan als Notiz ein oder time sie direkt.

Bedenk auf jeden Fall, dass ein Blogbeitrag mitunter enormen Zeitaufwand bedeutet. Du musst den Inhalt recherchieren, den Text schreiben, Bilder machen und bearbeiten. Am besten ist es deswegen, ein paar Beiträge im Voraus zu schreiben, damit du immer genug zeitlichen Puffer hast, um deine Veröffentlichungstermine auch einzuhalten und nicht ad hoc Beiträge schreiben zu müssen.

51. Do what you love!

Mach dir keinen Stress! Bloggen soll Spaß machen und dich nicht über alle Maßen stressen. Schau nicht immer auf deine Statistiken, wie Seitenaufrufe oder Verweildauer, sondern schreib über das, was du liebst. Dann kommen die Leser automatisch!

von Jule, Bits & Pieces

52. Blog-Hosting

Wenn man als Anfänger selbst hostet, kommt jede Menge auf einen zu: Webspace, Domain, Blogsoftware und administrative Aufgaben wie Installation, Einrichtung, Backups, Updates, Anpassung und ein schönes Design.

Das ist man geneigt erst einmal zu einem Blog-Hoster zu gehen, wie z. B. Kulando, WordPress.com oder Jimdo. Und das hört sich anfangs erst einmal verlockend an, denn man kann sich auf's Schreiben konzentrieren, während sich der Blog-Hoster um die technische Umsetzung kümmert.

Aber selbst als Hobby-Blogger kann man bei solchen Diensten schnell an seine Grenzen stoßen. Man muss sich zwar nicht um die Technik kümmern, dafür hat man weniger Gestaltungsmöglichkeiten und kann nur die Funktionen nutzen, die der Blog-Hoster auch zur Verfügung stellt.

53. Kommentare

Als Anfänger ist so mancher Blogger schüchtern, was das Kommentieren auf anderen Blogs angeht. Dabei ist Kommentieren ein sehr wichtiges Werkzeug, um den eigenen Blog bekannter zu machen.

Wer nicht auf anderen Blogs kommentiert, der riskiert, dass eigene Blogbeiträge auch nur selten kommentiert werden.

Bitte denk daran, auch die Kommentarfunktion auf deinem eigenen Blog nicht zu deaktivieren, sonst stellst du dir nur selbst ein Bein und verhinderst die Vernetzung mit anderen Bloggern.

54. Bilder

Du benutzt gerne Bilder in deinen Blogposts? Dann optimier sie!

Es ist erstens wichtig, alle Bilder, die du in deinen Blog hochlädst, webfreundlich zu komprimieren. Dadurch verkürzt sich die Ladezeit deiner Website mitunter enorm. Die Ladezeit hat eine wichtige Bedeutung, weil der Anteil an mobilen Nutzern immer größer wird.

Komprimieren kann man Bilder z. B. mit einem Plugin wie dem EWWW Image Optimizer oder einem Online-Dienst wie TinyPNG oder Optimizilla.

Zweitens ist es wichtig, bei Bildern alt- und title-Tag zu verwenden. Das alt-Tag im Interesse der Barrierefreiheit (blinde Personen nutzen oft Screen-Reader, die den Text im Tag vorlesen). Das title-Tag zeigt einen Text an, wenn man mit der Maus drüber fährt, wodurch man ergänzende Infos anzeigen kann, z. B. was passiert, wenn man auf das Bild klickt.

Drittens solltest du deinen Bildern möglichst sinnvolle Dateinamen geben.

von Hans, so-gedacht

55. Du schreibst gerne?! Dann wirst du das Bloggen womöglich lieben!

Wenn du mit dem Bloggen anfängst, kann es sein, dass du an dir selbst zweifelst und dir 1000 Fragen durch den Kopf gehen, z. B. ob dir Bloggen überhaupt liegt, du die Zeit dafür findest oder was andere über deinen Blog denken werden.

Aber wenn du Schreiben liebst, sind diese Gedanken wahrscheinlich vollkommen unbegründet. Denn dann wirst du auch das Bloggen lieben und es wird dir unglaublich viel Spaß machen.

56. Du entwirfst tolle Ideen und erweiterst deinen Horizont

Durch das Bloggen kannst du dich erheblich persönlich weiterentwickeln. Du lernst viel Neues und wächst mit deinen Aufgaben.

Zum Beispiel befasst du dich mit vielen technischen Dingen, damit dein Blog so aussieht, wie du es dir vorstellst. Dazu lernst du viele andere Blogs kennen und fragst dich, wie diese bestimmte Dinge umsetzen und erweiterst deinen Horizont.

Natürlich wirst du Fehler machen, dir manchmal dämlich vorkommen, aber das gehört dazu. Am eigenen Blog gibt es immer etwas zu tun und du bist nie ganz fertig. Aber das ist gerade das Tolle daran!

57. Du lernst tolle Menschen kennen und knüpfst jede Menge Kontakte

Als Blogger kannst du viele nette Bloggerkollegen kennenlernen und sehr nette Bekanntschaften machen. Es ist toll, dein Hobby mit anderen zu teilen und sich gegenseitig zu helfen und zu fördern, Tipps und Tricks auszutauschen, andere zu inspirieren und sich von ihnen inspirieren zu lassen.

von Josy, Das Fräulein Wunder

58. Der Rote Faden

Sorg dafür, dass dein Blog einen roten Faden verfolgt. Dein Blog-Thema sollte gut umrissen sein, denn dadurch ist einfacher Fans und Follower zu bekommen als mit einem wilden Sammelsurium verschiedenster Themen.

59. Die Planungskiste

Nimm dir die Zeit, deinen Blog durchzuplanen. Wenn möglich von oben bis unten. Mach eine Liste mit Themen für Blogartikel und plan diese für einige Wochen im Voraus. So kannst du in Ruhe Urlaub machen und der Blog wird weiterhin automatisch mit Inhalten gefüllt.

Das ist besonders wichtig, wenn du mit jemandem zusammen bloggst. Denn wenn ihr nicht plant und klar festlegt, wer wofür verantwortlich ist und wer was wann macht, kann es sein, dass einer deutlich mehr schultert als der andere. Und das kann wiederum in Streit und unnötigen Stress ausarten.

60. ifttt.com

Warum alles über Facebook, Twitter, Google+, Tumblr oder Pinterest per Hand posten. Das nützliche Tool IFTTT verknüpft eure Social-Media-Account mit einer „Wenn-Dann-Bedingung“, z. B.: Wenn ein Post auf Twitter geteilt wird, dann teile ihn auch auf Facebook.“ Dadurch lässt sich das Posten auf verschiedenen Accounts automatisieren und du sparst viel Zeit.

von Sabrina, KEYA'S WORLD

61. Hoste selbst

Es ist sehr wichtig, sich nicht abhängig von einem Blog-Hoster zu machen und von Anfang an sein eigenes Ding durchzuziehen.

Wenn du deinen Blog selbst hostest hast viel mehr Möglichkeiten, um deinen Blog nach deinen Wünsch zu gestaltet. Und es ist einfacher, es selbst zu machen, als es sich im ersten Moment anhört. Es gibt z. B. viele gute Videos, die dich bei der Installation unterstützen. Eine eigene Domain ist zudem günstiger als du denkst.

Erschwerend kommt noch dazu, dass der Umzug von einem Blog-Hoster zu einer selbst gehosteten Website viel Aufwand ist und einiges an Nerven kostet. Hoste lieber gleich selbst!

62. Finde dein Thema

Finde dein Thema und deine Zielgruppe. Aber versteif dich nicht darauf, deine Nische zu finden. Denn bei den abertausenden Blogs, die es gibt, ist das kaum möglich. Mal ist die Zielgruppe kleiner und manchmal größer, aber letzten Endes hat jedes Thema seine Berechtigung.

63. Zahlen sind nicht alles!

Finde heraus, was du mit deinem Blog anstellen willst! Willst du eine Community aufbauen? Gesehen werden? Wachsen? Geld mit deinem Blog verdienen? Oder schreibst du für dich?

Zahlen sind nicht alles. Wichtig ist es deine Ziele zu erreichen. Wenn es nur einen Leser gibt, den du mit deinen Blogartikeln und deiner Geschicht wirklich berührt hast, kann das mehr Wert sein als gestiegene Besucherzahlen oder Seitenaufrufe in Google Analytics.

64. Bleib dir treu

Bleib dir als Blogger treu! Schreib so wie du es möchtest und nicht wie andere es von dir erwarten. Deine Leser kommen auf deinen Blog, weil sie deinen Stil mögen. Sie mögen dich, nicht die Vorgaben und Erwartungen anderer an dich.

Sei authentisch, denn man merkt es oft sofort, wenn jemand einem nur etwas vorgaukelt.

65. Dein Blog – deine Story

Worüber du schreiben möchtest, solltest alleine du bestimmen. Glaube nicht, dass über etwas nicht schreiben darfst, weil es zu persönlich ist oder weil es für deine Leser vielleicht überraschend ist.

Schreibe deine Geschichten, schreibe voller Überzeugung und geh mit deinen Herzensthemen nach draußen.

von Michaela, littlebee

66. TUN

Natürlich ist es wichtig, ausgiebig zu planen und sich Gedanken zu machen, bevor man mit dem Bloggen loslegt, z. B. darüber welche Kategorien man in seinem Blog haben möchte, wie man das Logo gestalten will, welche Zielgruppe man ansprechen will und welche Beiträge man als allererstes schreiben will.

Aber man kann sich auch zu viele Gedanken machen – so viele, dass man unsicher wird und gar nicht erst anfängt. Manchmal kann es deswegen helfen, einfach zu tun und den Sprung ins kalte Wasser zu wagen.

67. Weniger ist mehr

Beim Bloggen geht Qualität vor Quantität. Es sollte dir nicht darum gehen, jeden Tag einen neuen Artikel zu veröffentlichen, auf allen Social-Media-Kanälen präsent zu sein und deine Zahlen in die Höhe schießen zu sehen. Konzentrier dich darauf, deine Ideen zu teilen und eine Inspiration für andere zu sein. Und vernachlässige auf keinen Fall dein „Offline-Leben“.

68. Fokussieren!

Behalte dein Ziel beim Bloggen immer vor Augen, sei des dein Ziel für den Tag, die Woche oder den Monat.

Das kann schwierig sein, denn überall lauern Ablenkungen: Ein neuer Aufruf für eine Blogparade oder einen Gastbeitrag, eine neue Facebook-Gruppe, ein neues Instagram-Profil oder Gruppen-Board bei Pinterest, eine neue Challenge…

Als Blogger kannst immer tausend Dinge an deinem Blog verbessern und vergisst dabei, den Blogbeitrag fertig zu schreiben, den du eigentlich im Redaktionsplan hattest.

von Vera, Haus NO.6

69. Blogger müssen Alleskönner sein

Blogging ist nicht nur bloßes Schreiben. Dazu gehört Recherche, Fotos machen, Bildbearbeitung, Werbung für deine Blogartikel machen, Pflegen deiner Social-Media-Kanäle und vieles mehr. Du bist Journalist, Fotograf, Grafiker, PR-Manager etc. in einer Person!

Das kann ganz schön viel Zeit in Anspruch nehmen. Wenn du Hobbyblogger bist, musst du eine Möglichkeit finden, um das Bloggen in deinen Alltag zu integrieren.

70. Es nicht alles Gold, was glänzt

Als Blogger ist nicht alles nur eitel Sonnenschein. Es kann sein, dass du an einen Punkt kommst, an dem du alles hinterfragst und einfach nicht mehr willst.

Und dieser Punkt ist es, der die Spreu vom Weizen trennt. Entweder du machst es mit Herzblut weiter oder du gibst es auf. Es lohnt sich, es nicht aufzugeben.

71. Der Rubel rollt nicht automatisch

Als Neuling glaubst du, dass du sobald du deinen Blog eröffnet hast, der Rubel auch rollt und du damit Geld verdienst. So einfach ist es aber nicht. Die meisten Blogger können nicht vom ihrem Blog leben.

Zudem kann es dich enorm unter Druck setzen, mit deinem Blog Geld verdienen zu müssen. Da ist es einfacher, seinen Blog als Hobby zu betreiben.

von Jess, Freaking Minds

67 Gedanken zu “Bloggen: 71 Tipps und Ratschläge erfahrener Blogger für Anfänger

  1. Hi Finn!

    Danke für die Tipps 🙂

    Von Punkt 3 hätte mir bitte mal jemand vor einem halben Jahr erzählen sollen ^^
    Jetzt hänge ich auf wordpress.com fest und weiß nicht richtig wie ich das mit dem Umziehen bewerkstelligen soll. Mich nerven jetzt schon diverse Einschränkungen, die in wordpress.com habe. Echt ätzend!

    Naja dann hoffen wir mal, dass das viele angehende Blogger lesen und nicht den selben Fehler machen 😉

    Da so ein Beitrag eher nicht zu meinem Blog passt und ich mich selbst noch als blutigen Anfänger sehe, überlasse ich die Teilnahme an der Parade lieber den Großen, die schon wissen wie der Hase läuft! Aber ein klasse Idee! 😉

    Liebe Grüße
    Kathrin

    • Hi Katrin,

      freut mich, dass dir meine Tipps gefallen! 😉

      Der Umzug von wordpress.com zu selbst gehostetem WordPress ist mit viel Arbeit verbunden, aber bei weitem nicht so schlimm wie der Umzug von Blogger.com. Denn es handelt sich ja im Grunde genommen um das gleiche zugrunde liegende System.

      Hier findest du eine ausführliche (englischsprachige) Anleitung: https://move.wordpress.com/

      Viele Grüße

      Finn

  2. Hallo Finn,
    danke für deine Mail neulich und deine Aktion ist in meinem Blogparaden-Blog nun unter http://www.blogparade.guru/2017/04/21/blogparade-blogbeginner-was-haettest-du-als-beginner-vorher-gewusst/ gelistet und aufgenommen. Ich kann noch etwas die Werbetrommel in SocialMedia rühren, sodass es dir dann zugute kommen wird.

    Ich wünsche dir einen maximalen Blogparaden-Erfolg und mindestens 15 Teilnehmer, damit du das eBook starten kannst 😉

  3. Sehr gute Tips. Ich selbst hatte bereits vor 1 Jahre einen Blog und habe jetzt einen neuen gemacht weil ich zuvor kaum auskannte mit SEO und mein Blog bei google nicht gut da stand.

    • Hi Michael,

      super, vielen Dank für deinen Beitrag. Habe mir gerade deine Tipps durchgelesen und ich denke, als Anfänger würden mir die auf jeden Fall helfen. 😀

      Ich hoffe, dass noch viele weitere Beiträge wie deiner folgen werden!

      Viele Grüße

      Finn

    • Hey,

      klar, der Post passt gut zur Blogparade und du kannst gerne damit teilnehmen! 😉

      Allerdings wäre es gut, wenn du die Blogparade in deinem Post erwähnen und verlinken könntest, um anzuzeigen, dass du mitmachst (siehe Teilnahmebedingungen). Sonst kann ich dich später nicht in die Zusammenfassung oder das E-Book mit aufnehmen.

      Liebe Grüße

      Finn

    • Hi Sebastian,

      super, vielen Dank für deinen Beitrag! 😉

      Deinen zweiten Punkt kann ich nur betonen. Man sollte sich auf jeden Fall vorher Gedanken um den Seitenaufbau machen! Im Nachhinein Permalinks, Kategorien Tags usw. zu ändern kann eine Heidenarbeit sein…

      Liebe Grüße

      Finn

  4. Hi Finn,

    auch ich möchte mich mit meinen Beitrag gerne an der Blogparade beteiligen: http://arivado.com/3-blogtipps/

    Fehler 1 und 2 waren lange Thema bei meiner Freundin und mir 😀
    Nummer Zwei haben wir weitestgehen in den Griff bekommen. Bei Nummer Eins besteht noch großes Verbesserungspotential in einigen Punkten. Läuft.

    Danke aber für deine Tipps. Da konnte ich einiges Mitnehmen.

    VIele Grüße
    Mike

    • Hi Mike,

      vielen Dank auch für deinen Beitrag! 😉

      Struktur und Regelmäßigkeit sind auf jeden Fall beim Bloggen sehr wichtig. Kann ich nur unterstreichen!

      Liebe Grüße

      Finn

    • Hi Jan,

      ja, ich hatte die letzten beiden Wochen auch eine unkreative Phase. Kommt ab und zu mal, geht aber auch irgendwann wieder. 😉

      Vielen Dank für deinen tollen Beitrag! Dass es so viel rechtlich zu bedenken gibt, finde ich manchmal auch ein bisschen nervig. Aber in 6 Jahren habe ich bisher keine Abmahnung erhalten. Toi toi toi!

      Dass man als Blogger Geld investieren muss, ist ebenfalls ein wichtiger Punkt! Viele Dienste, Plugins oder Tools sind zwar kostenlos, aber dafür oft mit Einschränkungen verbunden…

      Viele Grüße

      Finn

    • Hey,

      super, vielen Dank auch für deinen tollen Beitrag! 😉

      Mittlerweile haben wir hier echt schon eine tolle Tipp-Sammlung für Anfänger auf die Beine gestellt!

      Liebe Grüße

      Finn

    • Hi Patrick,

      vielen Dank für deinen tollen Beitrag! 😉

      Deinen ersten Punkt „Linkgeiz ist nicht geil!“ finde ich persönlich sehr wichtig. Guten Content von anderen Blogs und Websites zu verlinken, sorgt nicht dafür, dass man Besucher verliert. Ganz im Gegenteil: Es sorgt für eine bessere Bindung, denn du bietest dadurch Mehrwert.

      Genauso nervt es mich, wenn jemand meinen Content in einem Blogartikel verlinkt und diesen Link dann auf nofollow stellt. Damit sagt er mir: „Ich empfehle deinen Content weiter, aber neeee, irgendwie doch nicht.“

      Liebe Grüße

      Finn

    • Hi Jan,

      herzlichen Dank auch für deinen Beitrag!

      Die Punkte Keyword-Recherche, Positionierung und E-Mail-Liste kann ich nur unterstreichen!

      LG

      Finn

    • Hi Uwe,

      vielen Dank für deinen Beitrag!

      Ja, ich habe es selbst lange vor mir her geschoben, fotografieren zu lernen. Zwar gibt es es für vieles auch gute Stockfotos, aber nichts geht über eigene Bilder. 😉

      Liebe Grüße

      Finn

    • Hi Andreas,

      vielen Dank auch für deinen Beitrag! 😉

      Ja, ich habe diese Blogparade ins Leben gerufen, damit sich Blogger gegenseitig helfen und voneinander lernen können! Getreu nach dem Motto #gemeinsamstattgegeneinander!

      Ich bin auch schon sehr auf das Endergebnis gespannt. Die Blogparade läuft schon etwas länger, aber es kommen immer noch regelmäßig neue Beiträge rein. Mittlerweile haben schon 13 Blogger an der Blogparade teilgenommen, zusammen mit meinem Beitrag sind das schon 42 Tipps!

      Liebe Grüße

      Finn

    • Hi Manu,

      ein toller Beitrag, danke! 😀

      Ja, Planung und Reflexion sind super wichtig beim Bloggen. Ich würde es niemandem empfehlen, einfach mit dem Bloggen loszulegen, ohne sich vorher darüber Gedanken gemacht zu haben, warum, worüber oder wie man überhaupt bloggen möchte.

      LG

      Finn

    • Hi Jill-Tatjana,

      super, danke für deinen Beitrag! Hilft bestimmt einigen Produkttest-Bloggern weiter! 😉

      LG

      Finn

    • Hi Susanne,

      herzlichen Dank auch für deinen Beitrag! 😀

      Das mit dem langen Atem deckt sich zu 100% mit meinen eigenen Erfahrungen. Man wird nicht über Nacht als Blogger erfolgreich…

      LG

      Finn

    • Hi Hans,

      ja, wir haben hier mittlerweile wirklich viele tolle Tipps hier zusammenbekommen! Ich freue mich schon auf die Endauswertung. 😀

      Vielen Dank auch für deinen Beitrag!

      LG

      Finn

    • Hi Josy,

      freut mich, dass auch du teilnimmst! 😉

      Ja, es wird ein E-Book geben. Wir sind schon längst über 15 Beiträge hinaus!

      LG

      Finn

    • Hi Sabrina,

      prima, freut mich, dass du auch teilnimmst! 😉

      Ja, ich bin schon dabei, nach und nach alle eingegangenen Beiträge zusammenzufassen und in den Artikel einzubinden. Es sind viele gute Tipps und Ratschläge zusammengekommen und freue mich schon auf das Endergebnis!

      LG

      Finn

    • Hi Michaela,

      super, dass du es noch geschafft hast! 😀

      Ja, ich arbeite aktuell schon an der Zusammenfassung. Das wird großartig!

      Liebe Grüße

      Finn

  5. hallo,

    seit 18 Monaten betrieben wir jetzt unseren Blog und haben Lehrgeld gezahlt, oft das Rad zum 3. oder 4. mal neu erfunden und das klassische Leaning bei doing durchlebt. Es wäre toll, hätten wir diese Tipps zu Beginn gekannt, dann wäre der Sprung ins Wasser etwas lieblicher verlaufen. Aber egal, jetzt, im Nachhinein, sind die hier gelisteten Hinweise ein gute Checkliste für uns, eine Qualitätskontrolle, doie zur rechten Zeit kommt. Die Besucherzahlen sind inzwischen deutlich besser, wir sind selbstbewusster.

    Einen Tipp haben wir noch: Erinnere Dic an die Zeiten, als Du Schulaufsätze geschreiben hast. Die damals gelernte Herangegehensweise ist Gold wert:
    1) Stoffsammlung
    2) Gliederung
    3) Kladde schreiben
    4) Reinschrift

    Dann den fertigen Text einem Freund oder Partner mal vorlegen, ein guter Lektor ist die halbe Miete …

    noch was handwerkliches: Fotos beschrieften aber ohne Umlaute ä,ö,ü, und Sonderzeichen. Einige Browser könne das nicht lesen und zeigen deswegen die Bilder nicht an (Safari etwa). Wier mussten einmal in einer mühseligen Aktion alles umbeschriften.

    Gruss von der Wegsite
    Christiane und Aras

  6. Super Tipps. Vieles kann ich da unterstreichen. Mittlerweile schreibe ich seit über zwei Jahren an meinem Blog und bin froh, dass ich gleich auf einem eigenen Server gestartet habe.

    Viele Grüße aus Tokio
    Tess

  7. Wow. Tolle Zusammenfassung der Tipps. Da sind wirklich sehr nützliche Dinge dabei. Ich geh jetzt erstmal nach einem eigenen Hoster recherchieren. Habe nämlich auch den fehler gemacht erstmal zu WordPress.com
    Zu gehen 🙁

  8. Das Bazar Prinzip

    man mag mit Engelszungen reden, an Verstand und ans Herz appellieren oder ans Ego: Leute verlinkt Euch! Aber in der Praxis, das merken wir immer wieder, halten sich nur wenige Blogger daran.

    Dabei machen die erfolgreichsten Kaufleute der Welt vor, wie es geht. In den Bazaren des Orients sitzen die gewieftesten und ausgebufftesten Händler überhaupt. Jeder kann sich überzeugen, die Branchen hocken immer in einem gemeinsamen Quartier. Da gibt es Strassen wo nur die Goldhändler sind, einige Blocks weiter die Teppichhändler, die Kunstverkäufer und so weiter. Konkurrenz belebt das Geschäft sagen wir im Deutschen.

    Ein Goldhändler wäre in einem Quartier der Schlachter zwar ein weißer Rabe, aber auf Sicht zum Bankrott verurteilt. Die Kunden gehen ins Schlachterviertel um dort den Braten zu kaufen. Andere Waren sind dort zweitrangig.

    Kunden bummeln gerne duch die Angebote, vergleichen und sammeln Eindrücke. Genauso ist es mit den Blogs. Ich sehe einen und bin neugierig auf den nächsten..

    Also Leute, seid wie die Bazarhändler. Verlinkt Eure Blogs.

    Wer anfangen möchte, hier unser Blog: http://www.wegsite.net – Aber bitte nur Reiseblogger und keine Lifestyler, ich bin nämlich im Herzen auch ein Bazarhändler.

    • Hi Aras,

      ein sehr schöner Vergleich! Ich kann nicht genug betonen, wie wichtig Vernetzung unter Bloggern ist.

      Ich zähle mich definitiv auch zu den Basar-Händlern 😉

      Liebe Grüße

      Finn

  9. Das Media Kit

    weer sich als Arbeitnehmer um eine Stelle bewirbt, legt Lebenslauf, Zeugnisse, Unterlagen die Qualifikation belegen vor. Kein Arbeitgeber kauft die Katze im Sack. Viel anders ist es auch nicht, wenn wir Kooperationspartner suchen. Mal den seltenen Fall ausgeklammert, dass ein Weltunternehmen Euch gefunden hat und um jeden Preis nur mit Euch kooperieren will, ist es meist so: Wir suchen kontaktieren potenzielle Partner und stellen uns vor.

    State of the Art ist, wie am Arbeitsmarkt, Bewerbungsunterlagen parat zu haben. In der Welt der Blogger schält sich heraus, dass ein Media-Kit sich dafür glänzend eignet. Wie so etwas aussieht lässt sich ergooglen oder Ihr spickt kurz bei uns hinein, seit kurzem haben wir ein eigenes Media-Kit gebaut.

    Wo Ihr das findet? Hier: https://wegsite.net/kooperationen/

    Viel Erfolg

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