Keyword-Recherche: Der ultimative Guide für 2019

Du bist frustriert.

Du versuchst schon seit Monaten oder sogar Jahren mehr Besucher über Google zu bekommen. Aber es wird einfach nichts?

Das kann daran liegen, dass du keine Keyword-Recherche machst, falsch dabei vorgehst oder ihr zu wenig Aufmerksamkeit schenkst!

Denn Keyword-Recherche ist ein wichtiger oder vielleicht sogar der wichtigste Bestandteil von SEO!

In meinem ultimativen Guide erfährt du alles, was du darüber wissen musst. Ich erkläre ich dir Schritt-für-Schritt, wie du die besten Keywords findest, was ein gutes Keyword ausmacht und warum sie überhaupt so wichtig ist.

1. Was ist eigentlich ein Keyword?

Als Keyword bezeichnet man einen Suchbegriff, den man in einer Suchmaschine in das Suchfeld eingibt:

Was ist ein Keyword?

In diesem Fall wäre unser Keyword dementsprechend keyword recherche.

Manche Keywords werden bei Google häufig gesucht und manche seltener. Laut Googles eigenen Angaben bestehen 15% aller Suchanfragen übrigens aus Keywords, die noch nie zuvor jemand gesucht hat.

Hinweis: In diesem Artikel geht es ausschließlich um Keyword-Recherche bei Google, da Google mit 90% weltweit den höchsten Marktanteil hat. Andere Suchmaschinen wie Pinterest, Bing, DuckDuckGo oder Ecosia werden nicht berücksichtigt.

2. Warum ist Keyword-Recherche wichtig?

Lass es mich so erklären:

Mit großartigem Content, eine tolle Nutzererfahrung und Backlinks sorgst du dafür, dass du in den Suchergebnissen auftauchst.

Mit Keyword-Recherche bestimmt du wofür.

Diese Macht solltest du dir zur Nutze machen!

Du kannst zwar auch ohne Keyword-Recherche und -Optimierung viele Besucher von Google bekommen. Aber bei weitem nicht so viele, wie du bekommen könntest.

Ich sehe immer wieder Blogs oder Websites, die ihren Google-Traffic verdoppeln, verdreifachen oder sogar verzehnfachen könnten. Wenn sie sich nur mal für ein paar Tage hinsetzen und ihre besten 20 oder 30 Artikel auf bestimmte Keywords optimieren würden!

Doch das ist nicht der einzige Grund, warum Keyword-Recherche nützlich ist:

Du kannst sie zur Themenfindung für deinen Redaktionsplan, zur inhaltlichen Strukturierung von Blogartikeln und generell zur Markt-Recherche nutzen. Sie kann dir zudem dabei helfen, meine Zielgruppe und deren Wünschen, Ängste und Probleme besser zu verstehen.

Auch kann ich durch sie besser abschätzen, ob ein Artikel gut ankommen wird oder nicht. Denn wenn viele Menschen bei Google nach einem bestimmten Problem suchen, lohnt es sich eher darüber zu schreiben als über ein Problem, das niemand googelt.

3. Welche Keyword-Tools nutzen?

Diese Tools brauchst du auf jeden Fall:

  1. Ein klassisches Keyword-Tool, das dir Keyword-Ideen anzeigt und dazugehörige Eigenschaften, wie z. B. Suchvolumen, Stärke der Konkurrenz und CPC
  2. Thesauri zum Finden von Synonymen, wie z. B. OpenThesaurus oder Woxikon
  3. Suggest-Tools, wie z. B. Answer The Public, um Long-Tail-Keywords zu finden und die Suchintention zu beleuchten

Als klassisches Keyword-Tool nutze ich seit längerem den KWFinder. Ohne Registrierung kann man zwei Keywords pro Tag kostenlos analysieren und mit Registrierung fünf.

Weil das für eine umfassende Recherche oft nicht reicht, habe ich die Basic-Version abonniert, die im Jahresabo 360 $ kostet. Das klingt viel, ist aber eine lohnende Investition, da du noch weitere nützliche Tools, wie z. B. den SiteProfiler, LinkMiner und SERPWatcher dazu bekommt.

Natürlich kannst du auch kostenlose Keyword-Tools, wie z. B. den Google Keyword-Planner nutzen. Aber dann musst du dir wichtige Daten mühsam zusammenklauben oder dir Suchvolumina (und ggf. andere Eigenschaften) anschließend von anderen Tools holen. Das mir alles zu umständlich ist, weswegen ich lieber 30 $ im Monat für den KWFinder ausgebe.

Als einzige kostenlose Alternative zum KWFinder kommt Ubersuggest in Betracht, das ebenfalls Keyword-Ideen nebst Suchvolumen, CPC und Stärke der Konkurrenz anzeigt. Allerdings musst du dort Abstriche bei der Zuverlässigkeit der Keyword-Daten und Menge an Keyword-Ideen machen.

Eine umfangreiche Übersicht über empfehlenswerte Tools findest du in meinem Artikel 9 Keyword-Tools, mit denen du garantiert großartige Keywords findest.

4. Was zeichnet ein gutes Keyword aus?

Keyword ist nicht gleich Keyword.

Mach bitte bei der Keyword-Recherche nicht den Fehler, nur auf das Suchvolumen zu schauen. Oder, schlimmer noch, zu raten, welche Keywords für deine Blogartikel passen könnten.

Im Folgenden erkläre ich dir ausführlich, auf welche Keyword-Daten und -Eigenschaften du wirklich achten solltest und was diese im Einzelnen bedeuten.

4.1 Hohes Suchvolumen

Das Suchvolumen (auch abgekürzt SV) ist eins der Hauptkriterien auf der Suche nach einem guten Keyword. Es gibt an, wie viele Suchmaschinen-Nutzer eine Suchanfrage pro Monat bei Google eingeben.

Je höher das Suchvolumen, desto mehr Besucher kommen, die entsprechende Platzierung vorausgesetzt, auf deine Website.

Zur Keyword-Recherche ist es deshalb sehr wichtig, dass du zumindest ein Tool benutzt, welches das monatliche Suchvolumen anzeigt, wie z. B. den KWFinder (Spalte 4, orange markiert):

Monatliches Suchvolumen im KWFinder

Hinweis: Das angezeigte monatliche Suchvolumen ist ein Durchschnittswert. In manchen Monaten kann die Anzahl der Suchanfragen deutlich höher oder niedriger sein.

Ich empfehle dir auf Keywords zu optimieren, die mindestens ein monatliches Suchvolumen von 500 oder mehr haben.

Dazu kannst du die angezeigten Keywords entweder in der Tabelle nach Suchvolumen sortieren () oder Keywords nach Suchvolumen filtern:

Suchbegriffe nach Suchvolumen filtern

Bitte beachte, dass es sich dabei nur um einen Richtwert handelt. Es kann sich auch lohnen, auf Keywords zu optimieren, deren Suchvolumen unter 500 liegt.

Denn erstens solltest du deine Inhalte nie auf nur ein einziges Keyword, sondern auf ein ganzes Thema (auch Keyword-Cluster genannt) optimieren, das aus mehreren verwandten Keywords besteht.

Zweitens heißt ein monatliches Suchvolumen von 500 nicht, dass du auch 500 Besucher pro Monat bekommst.

Denn selbst, wenn du auf Platz 1 für ein Keyword landest, kann es sein, dass nur 20% aller Besucher auf deine Webseite kommen.

Der meiste Traffic auf die ersten 4 Plätze. Auf dem Platz 5 – 10 musst du schon mit deutlich weniger Traffic rechnen. Bist du auf der zweiten Seite (Platz 11 – 20) ist es fast so, als würdest du gar nicht dafür ranken:

PositionKlickrateBeispiel (SV = 1.000/Monat)
1 20 – 50% 200 – 500 Besucher
2 15 – 30% 150 – 300 Besucher
3 5 – 15% 50 – 100 Besucher
42,5 – 7,5 %25 – 75 Besucher
5 – 100,5 – 5%5 – 50 Besucher
11 – 20 <0,5%<5 Besucher

Nicht umsonst ist dieser Witz in der SEO-Szene so beliebt:

Wo kann man am besten eine Leiche verstecken? Auf der zweiten Seite bei Google!

Deshalb ist es bei der Keyword-Recherche sehr wichtig, deine Konkurrenz zu analysieren. Dadurch stellst du sicher, dass du auf die vordersten Plätze kommen kannst (siehe Abschnitt 4.3).

Wie du vielleicht schon in der Tabelle gesehen hast, schwankt die Klickrate für jede Position ziemlich stark. Dies kann an verschiedenen Faktoren liegen, z. B. wie sehr dein Meta-Titel und deine Meta-Beschreibung zum Klicken einladen, wie groß deine Markenbekanntheit ist oder ob du Rich Snippets verwendest (z. B. Sternchen-Bewertungen oder Rezept-Daten).

Auch wird die Klickrate stark durch Elemente beeinflusst, die Google zusätzlich zu den normalen Suchergebnissen (auch organische Suchergebnisse genannt) anzeigt, wie z. B. Google-AdWords-Anzeigen oder Ergebnisse von Google Shopping.

Auf diese „nicht-organischen Elemente“ in der Suche solltest du auch bei der Keyword-Recherche achten. Mehr dazu erfährst du in Abschnitt 4.4.

4.2 Die richtige Suchintention

Die Suchintention eines Keywords zu kennen ist bei der Keyword-Recherche extrem wichtig.

Dazu zählst, in Erfahrung zu bringen, welche Ziele, Ängste, Fragen und Probleme jemand hat, der ein bestimmtes Keyword bei Google eingibt. Und welche Teilaspekte des Themas ihn am meisten interessieren.

Das ist zum einen wichtig, damit du nicht auf Keywords optimierst, über die für dich wertlose Besucher kommen. Das heißt Besucher, die z. B. nicht deine Produkte kaufen, auf Anzeigen klicken, sich in den Newsletter eintragen, zu Kunden oder zu Stammlesern werden.

Zum anderen solltest du die Suchintention kennen, um deine Inhalte besserauf Suchmaschinen-Nutzer zuzuschneiden. Nur so kannst du deine Back-to-SERP-Rate so gering wie möglich halten.

Zur Erklärung:

Als Back-to-SERP-Rate bezeichnet man den Anteil der Besucher, die sich deine Webseite anschauen, aber zurück zur Suchergebnis-Seite (SERP) springen (zumeist, weil sie nicht gefunden haben, was sie suchen).

Doch welche Suchintentionen gibt es eigentlich? Und welche sollten meine Keywords haben?

Im Rahmen der Search Quality Evaluator Guidelines hat Google selbst Keywords in die drei Kategorien Do, Know, Know-Simple und Website (ehemals Go) unterteilt:

Do

Suchende möchten etwas tun, z. B. etwas herunterladen, etwas kaufen, sich für etwas registrieren, etwas reservieren.

Top-Rankings für solche Do-Keywords sind heißbegehrt, denn Suchende haben schon eine (Kauf-)Entscheidung getroffen und befinden sich in den Endphasen des Sales Cycles. Alles, was du tun musst, ist diesen Wunsch zu erfüllen (z. B. durch einen eigenen Online-Shop oder durch Affiliate-Links).

Beispiele: hotel berlin buchen, kinokarten star wars heute, backpacker rucksack kaufen, otto gutschein

Know

Know-Keywords machen 50-80% aller Suchanfragen aus. Nutzer, die solche Keywords eingeben, suchen nach einer bestimmen Information oder Lösung zu einem Problem.

Der Fokus deiner Keyword-Recherche sollte bei solchen Keywords liegen, weil dem Bereich Suchmaschinen-Nutzern am besten helfen kannst und dort die Wahrscheinlichkeit am größten ist, ein gutes Keyword zu finden.

Dementsprechend solltest du dich bei der Suchmaschinenoptimierung auch auf Anleitungen, Ratgeber-Artikel, Testberichte, Erfahrungsberichte, Lexikons- und Wissensartikel oder auch Wissens- und Ideensammlungen konzentrieren, also Inhalte, die sich auf Know-Keywords optimieren lassen.

Dabei gilt: Je komplexer das Problem, desto mehr kannst du jemandem helfen. Und desto größer ist auch die Chance, für dieses Keyword auf die Top-Positionen zu kommen.

Stichwort: Nischen- oder Long-Tail-Keywords!

Beispiele: knete selber machen, kind schläft nicht gut ein, schlafzimmer ideen, sehenswürdigkeiten london, staubsauger vergleich, gitarre lernen, iphone 7 plus test

Know-Simple

Know-Simple-Keywords sind eine Unterkategorie von Know-Keywords.

Im Gegensatz zu Know-Keywords lassen sich Know-Simple-Keywords sehr schnell beantworten, zum Beispiel durch ein Diagramm, eine Tabelle, einen Satz, ein einziges Wort oder einen Wert. Zudem sind Know-Simple-Keywords nie zweideutig und ergeben nur eine Antwort, sind niemals kontrovers oder sind von Nutzer zu Nutzer verschieden.

Für viele dieser Keywords stellt Google mittlerweile selbst Antworten überhalb der organischen Suchergebnisse bereit, weswegen es sich für dich in der Regel weniger lohnt, deinen Blog darauf zu optimieren:

Direct Answer in Google-SERP

Beispiele: wie groß ist kanzlerin merkel, wetter in hamburg, öffnungszeiten ikea berlin, wie viele einwohner hat panama

Website

Dabei handelt es sich um Suchanfragen, bei denen Nutzer zu einer bestimmten Website oder Webseite (das heißt eine Unterseite auf einer Website) möchte und dazu den Markennamen, den Domainnamen oder dir ganze URL eingibt.

Als Keywords für deine Blogartikel sind diese fast vollkommen irrelevant. Schließlich möchten Nutzer in der Regel auf eine bestimmte Website und nicht auf deine.

Beispiele: toys r us, google, www.ebay.de, facebook, twitter login, https://www.blogmojo.de

4.3 Geringe Konkurrenz

Einer der größten Fehler, den du bei der Keyword-Recherche machen kannst, ist es die Konkurrenz für ein Keyword nicht zu analysieren und vergleichend zu überprüfen, ob du die Webseiten, die sich auf der ersten Seite in den Suchergebnissen befinden, schlagen könntest.

Denn ein Keyword mit passender Nutzerintention und hohem Suchvolumen bringt dir, wie schon weiter oben demonstriert, absolut nichts, wenn du dafür auf der zweiten oder sogar dritten Seite versauerst. Denn dann bekommst du wenig bis gar nichts vom Kuchen ab.

Praktischerweise bietet der KWFinder eine integrierte Konkurrenz-Analyse an, bei der anhand diverser Metriken, wie z. B. DA, PA, MozTrust, MozRank und verschiedener Social-Signals errechnet wird, wie stark die Webseiten auf den ersten Plätzen für ein Keyword sind und wie schwer es ist für dieses Keyword zu ranken (auf einer Skala von 0 – 100):

Keyword-Analyse: "SEO difficulty" im KWFinder

Der Score ist natürlich nicht immer hundertprozentig akkurat, genauso wie die Metriken aus denen er sich zusammensetzt, aber ein guter Hinweise darauf, ob man von einem Keyword lieber die Finger lassen sollte.

4.4 Wenige nicht-organische Suchergebnisse

Je nach Keyword und Nutzer zeigt Google über, unter oder in den normalen Suchergebnissen (auch organische Suchergebnisse genannt) weitere Elemente an, wie z. B.:

  • Text-Anzeigen über Google AdWords (mittlerweile auch mit Bewertungen, Call-to-Action-Buttons, Telefonnummern, Produktvarianten etc.)
  • Hinweise auf dazu passende Apps (bei der Suche mit Smartphone oder Table)
  • Google Maps
  • Google Shopping
  • Google News
  • Google Flights
  • Bilder
  • YouTube-Videos
  • Direct Answers / Google Knowledge Graph (die Suchanfrage wird in einem Kästchen oberhalb der Suchergebnisse direkt von Google beantwortet)
  • Featured Snippets (zeigt Text-Auszüge einer Website, die eine Suchanfrage direkt beantwortet)

Die nicht-organischen Suchergebnisse sind in der Regel schlecht für dich, denn diese verschlechtern die Klickrate der organischen Suchergebnisse, wodurch du weniger Besucher über ein Keyword bekommst als möglich wäre.

Ein extremes Beispiel ist das Keyword kokosöl. Dort werden zwei Anzeigen oben, rechts der Google Knowledge Graph, Google-Shopping-Ergebnisse und Schlagzeilen (Google News) auf der ersten Seite angezeigt, wodurch das erste organische Suchergebnis (grün markiert) vollkommen eingekesselt wird:

Beispiel für schlechte Klickrate bei organischen Suchergebnissen

Wahrscheinlich sinkt dadurch die Klickrate für den ersten Platz auf unter 15% und die des zweiten Platzes auf unter 10%!

Deshalb ist es oft besser nach Keywords zu suchen, bei denen die Suchergebnisse möglichst „naturbelassen“ sind.

Dass Google die Suchergebnisse zukleistert, muss aber nicht immer schlecht sein: Im Fall von Google-Adwords-Anzeigen zum Beispiel kann das auch ein Hinweis darauf sein, dass es sich lohnt, auf ein bestimmtes Keyword zu optimieren. Denn, wenn jemand willens ist, Geld dafür zu bezahlen, um in den Suchergebnissen zu erscheinen, müssen die Klicks auch etwas wert sein.

Womit wir beim nächsten Punkt wären: CPC.

4.5 Hoher CPC

Der CPC steht für Cost-per-Click, also Kosten pro Klick.

Dieser Wert ist vor allem für diejenigen interessant, die Anzeigen über Google AdWords schalten möchten.

Aber er ist auch für dich interessant!

Denn je höher der CPC für ein Keyword ist, desto mehr Advertiser gibt es, die Anzeigen für dieses Keyword schalten. Und das heißt, dass Besucher über dieses Keyword bares Geld wert sind. Möglicherweise auch für dich, z. B. durch den Verkauf eigener Dienstleistungen, eigener Produkte oder über Affiliate-Marketing.

Manche Keywords, z. B. im Finanzbereich, sind dabei besonders hart umkämpft. Für Keywords im Bereich KFZ-Versicherunge sind Advertiser z. B. bereit zwischen 20 und 50 € zu zahlen.

Und das nur für einen einzelnen Klick!

Krass oder?

Hoher CPC im KWFinder

4.6 Je mehr Wörter, desto besser

Die Anzahl der Wörter, die ein Keyword hat, kann ein wichtiger Faktor bei der Recherche sein.

Denn je länger ein Keyword ist, desto geringer ist in der Regel die Konkurrenz!

Man unterscheidet bei SEO zwischen Short-Head- (auch Short-Tail-), Mid-Tail- und Long-Tail-Keywords:

BezeichnungLängeBeispielKonkurrenz
Short-Head1 Worthefeteighoch
Mid-Tail2-3 Wörterhefeteig rezeptmittel – hoch
Long-Tail> 3 Wörterhefeteig rezept mit frischer hefeniedrig

Ich sortiere und filtere Keywords deshalb oft nach ihrer Wortlänge und schaue, ob es statt Short-Head-Keywords mit Mid- und Long-Tail-Keywords mit 3 oder mehr Wörtern gibt.

5. Ablauf und Workflow

Ich würde dir raten, schon Keyword-Recherche machen, bevor du anfängst den Artikel selbst zu schreiben. Das hilft dir dabei, deinen Artikel zu strukturieren, inhaltlich zu konzipieren und die Suchintention des Keyword möglichst gut zu bedienen.

Ich plane dafür etwa 30 Minuten bis zu einer Stunde pro Blogartikel ein. Mach bitte nicht den Fehler, es mit der Keyword-Recherche zu überstürzen und nimm dir genug Zeit dafür!

Die Keywords selbst füge ich immer ein, nachdem ich einen Artikel geschrieben habe. So lenkt mich die Keyword-Suche nicht vom Schreiben ab.

5.1 Einen Überblick verschaffen

Sagen wir, ich möchte eine Anleitung darüber schreiben, wie man Hefeteig macht.

Dazu suche ich zu allererst nach einem guten Haupt-Keyword (auch Fokus-Keyword genannt), für das ich langfristig bei Google gefunden werden möchte. Dieses wird sich später als roter Faden durch meinen Artikel ziehen.

Im ersten Schritt gebe ich einfach mal hefeteig bei Google ein, um zu schauen welche Keywords Google selbst anbietet:

Keywords finden mit Google Autosuggest

Danach gucke ich mir die ähnlichen Suchanfragen, die am Ende jeder Suchergebnisseite zu finden sind:

Ähnliche Suchanfragen

Dabei springen mir gleich drei Keywords ins Auge, die ich mir für später merke und in eine Excel-Tabelle eintrage: hefeteig mit frischer hefe und hefeteig geht nicht auf.

Das Keyword hefeteig mit trockenhefe hört sich auch nicht schlecht an, allerdings soll es in meinem Blogartikel um frische Hefe gehen.

Anschließend gebe ich noch einmal hefeteig beim KWFinder an:

Keyword-Recherche mit KWFinder

Die meisten Keywords, die mir der KWFinder anbietet, scheinen leider viel Konkurrenz zu haben (sind stark suchmaschinenoptimiert, es gibt viele Ergebnisse, große und bekannte Online-Portale auf den ersten Plätzen) zu haben oder passen thematisch nicht (wie z. B. apfelkuchen hefeteig, hefezopf, mohnkuchen etc.).

Ich filtere noch einmal nach verschiedenen Parametern wie Suchvolumen (über 500) in Kombination mit der Wortanzahl (mindestens 3), aber da ist auch nichts dabei, was thematisch passt.

5.2 Die Suche verfeinern

Jetzt schaue ich mir noch einmal meine drei Keywords vom Anfang im KWFinder an: hefeteig grundrezept, hefeteig mit frischer hefe und hefeteig geht nicht auf. Die Suchvolumina sehen mit 880, 480 und 1.000 schon einmal nicht so schlecht aus.

Das erste Keyword hatte ich schon zwischendrin gesehen und mal bei Google eingegeben, aber die Konkurrenz ist einfach zu stark.

Bei der Suchanfrage hefeteig mit frischer hefe werden mir auch zu viele große Portale, allesamt mit Rezept-Bildern, angezeigt. Beim dritten Keyword, hefeteig geht nicht auf, werde ich schließlich fündig:

Keyword-Competition in den SERPs

Das Keyword ist ideal, denn:

  • Auf dem ersten und vierten Platz sind Foren-Threads (Hinweis auf eher schwache Konkurrenz)
  • Es finden sich einige kleinere Blogs und Online-Magazine, wie z. B. haushalts-magazin.de oder makeitsweet.de, auf der ersten Seite (Hinweis auf eher schwache Konkurrenz)
  • Zwei Content-Schleudern, helpster.de und paradisi.de, in den Suchergebnissen (Hinweis auf eher schwache Konkurrenz)
  • Die Anzahl der Suchergebnisse ist mit 458.000 verhältnismäßig gering (Hinweis auf eher schwache Konkurrenz)
  • Es finden sich keine Google-Anzeigen oder sonstige ablenkende Google-Elemente auf der Seite (das heißt ich kann auf dem ersten Platz mit einer Klickrate von über 50% rechnen)

Zudem ist die Nutzerintention bei hefeteig geht nicht auf recht klar, das heißt ich kann meinen Artikel gut darauf zuschneiden und Suchmaschinen-Nutzer leicht glücklich machen.

Der Problemlösungs-Twist gefällt mir auch sehr gut, denn beim Backen mit Hefeteig war das Nicht-Aufgehen auch immer eines meiner Hauptprobleme.

5.3 Einen Keyword-Cluster bilden

Da wir nun mit hefeteig geht nicht auf ein gutes Haupt-Keyword gefunden haben, machen wir uns an die Erstellung eines Keyword-Clusters.

Ein Keyword-Cluster besteht aus Neben-Keywords, die thematisch mit deinem Haupt-Keyword eng verknüpft sind. Dazu gehören z. B. Synonyme, W-Fragen sowie Long-Tail-Keywords.

Das ist sehr wichtig und erhöht die Effektivität deiner Keyword-Recherche um 200 Quadrillionen Prozent (mindestens!), denn…

  • Du rankst auch wahrscheinlicher für diese Neben-Keywords
  • Durch rankst auch besser für das Hauptkeyword, denn du deckst mit deinem Blogartikel verschiedene Nutzerintentionen und Sprachstile deiner Nutzer ab und Google kann deinen Artikel besser thematisch einordnen
  • Du kannst das Hauptkeyword öfter mal durch ein anderes Keyword ersetzen, wodurch du deine Leser nicht durch Keyword-Stuffing verschreckst

Es kommt nicht von Ungefähr, dass die meisten SEO-Experten (ich eingeschlossen!) dazu raten, lange Artikel zu schreiben.

Denn dadurch kannst du mehr Facetten des Themas beleuchten, mehr Nutzerintentionen abdecken und mehr Neben-Keywords einbinden.

Synonyme

Die Einbindung von Synonymen ist erstens sinnvoll, weil dein Artikel dadurch nicht so langweilig klingt, und zweitens da du ihn dann sprachlich einer größeren Nutzergruppe öffnest.

Dadurch, dass du in deinem Artikel z. B. neben Schlagsahne auch die Wörter Schlagrahm oder Schlagobers verwendest, zeigst du Google, dass sich dein Artikel auch an Süddeutsche oder Österreicher wendest.

Synonyme zu hefeteig geht nicht auf wären z. B.:

hefeteig geht nicht
teig geht nicht auf
germteig geht nicht auf

Synonyme lassen sich sehr gut mit dem KWFinder, aber auch einem Thesaurus, wie z. B. OpenThesaurus oder Woxikon finden. Mit letzteren Tools lassen sich vor Synonyme einzelner Wörter finden.

Long-Tail-Keywords

Long-Tail-Keywords kannst du auch mit dem KWFinder finden, aber ich ziehe dafür das Tool Answer The Public vor.

Answer The Public sammelt zu jedem Keyword die Autovervollständigen-Vorschläge von Google und bereitet diese grafisch auf:

Visualisierte Keywords bei Answer The Public

Eingeteilt sind die Keyword-Vorschläge nach Fragen und Präpositionen. Ganz am Ende werden diese zusätzlich noch einmal alphabetisch aufgelistet.

Folgende Long-Tail-Keywords würden sich z. B. für unseren Artikel eignen:

hefeteig geht nicht auf trotzdem verwenden
hefeteig geht nicht auf wasser zu heiß
hefeteig geht nicht auf zu kalt
hefeteig geht nicht auf wetter
hefeteig geht nicht auf und klebt
hefeteig geht nicht auf wie retten

Natürlich musst du diese Keywords nicht in der exakten Reihenfolge in deinen Blogartikel einbauen. Das würde merkwürdig aussehen. Es reicht in der Regel schon, wenn du das Wort erwähnst oder, besser noch, einen kleinen Absatz oder Abschnitt mit Zwischenüberschrift schreibst, der auf eine der aufgeführten Facetten unseres Hefeteig-Problems eingeht.

W-Fragen

Als W-Fragen bezeichnet man alle Fragen, die mit Adverben eingeleitet werden, die mit dem Buchstaben W anfangen, wie z. B. Wer, Was, Wann, Wo, Warum, Wie, Wozu. Sie stellen eine Unterkategorie von Long-Tail-Keywords dar und lassen sich dementsprechend auch sehr gut mit dem Tool Answer The Public finden.

Durch die Verwendung von Sprachsuche und digitaler Assistenten wie Alexa oder Siri wird die Optimierung auf W-Fragen (oder andere Keywords in Frageform) immer wichtiger.

Dich mit W-Fragen zu beschäftigen, hilft dir auch dabei, bessere Blogartikel zu schreiben, Zwischenüberschriften zu finden und dich mit der Nutzerintention hinter deinem Haupt-Keyword auseinanderzusetzen.

Für unseren Artikel würden folgende W-Fragen kommen:

warum geht hefeteig nicht auf
was tun wenn hefeteig nicht auf geht
welcher hefeteig geht nicht auf

6. Keyword-Analyse nach der Veröffentlichung

Einige Wochen nach der Veröffentlichung würde ich schauen, für welche Keywords dieser mittlerweile rankt und deine Inhalte dahingehend anpassen.

Eine Keyword-Analyse für einen bestimmen Blogartikel lässt sich am besten mit der Suchanalyse-Funktion in der Google Search Console machen. Dort kannst du genau sehen, wie viele Besucher über welches Keyword und bei welcher Position und Klickrate auf deine Website kommen.

Um dir nur die Keywords anzeigen zu lassen, über die du für einen bestimmten Blogartikel oder eine bestimmte Unterseite Klicks bekommst, kannst du die Ergebnisse nach der URL filtern:

Keyword-Analyse mit Google Search Console

Hinweis: Solltest du im Nachhinein den Permalink deines Blogartikels ändern, um ein anderes Keyword in die URL einzubinden, musst du daran denken, eine 301-Weiterleitung vom alten zum neuen Permalink zu erstellen und alle Instanzen des alten Permalinks in deinem Blog zu ersetzen. Sonst musst du unter Umständen mit Ranking-Verlusten rechnen. Generell empfehle ich dir Permalinks eher allgemein zu halten, um sie nicht später ändern zu müssen.

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36 Gedanken zu “Keyword-Recherche: Der ultimative Guide für 2019”

  1. Hallo Finn,
    ich habe einen Blog zum Thema Hund.

    Meine Nische und meine Story ist über Tierschutzhunde und Hunde aus dem Tierheim. Es gibt jedoch viele Keywords über Hunde, über die ich gerne einen Content schreiben würde, die aber nicht direkt was mit Tierschutzhunden oder Tierheim zu tun haben.

    Ich möchte aber mit den Keyword Ideen einen höheren Traffic auf meinen Blog erreichen. Kann ich, obwohl die Keywords teilweise nicht direkt was mit Tierschutzhunden zu tun haben, Content auf meinem Blog erstellen oder strafen mich meine Leser dann ab?

    Vielen Dank für deine Antwort.
    Gruß Thorsten

    • Hi Thorsten,

      denke, das ist unproblematisch. 😉

      Die Zielgruppe, die sich für Tierschutzhunde und Hunde aus dem Tierheim interessiert, wird sich wahrscheinlich genauso für allgemeine Tipps zum Thema Hunde interessieren.

      LG

      Finn

  2. Hi!
    Kurz und knackig die Keyword Recherche auf den Punkt gebracht. Super Artikel.
    Ich habe auch erst den KWFinder genutzt. Habe aber umgeschwenkt auf SECockpit. Dies finde ich um einiges besser. Es gibt mehr Keyword-Suggestions und das Suchvolumen wird auch präziser dargestellt.

    • Hi Sven,

      für mich bietet der KWFinder mehr für’s Geld, vor allem in der Basis-Version. 10 Suchen am Tag bei SECockpit sind meines Erachtens nicht genug. Der KWFinder bietet schon 5 in der kostenlosen Variante (bei Registrierung).

      Kann gut sein, dass die Agency-Version von SECockpit besser ist als die Agency-Version der mangools Suite, das kann ich nicht beurteilen. Für 80$ bzw. 90 € im Monat ist man mit SEMRush Pro oder ahrefs Lite eh besser beraten, da bekommst du deutlich mehr für’s Geld.

      LG

      Finn

  3. Hey Finn!
    Ein schon ein Jahr alter Artikel, aber die Grundlagen der Keyword-Ermittlung haben sich hoffentlich nicht ganz geändert. Ich bin aktuell dabei meinen Blog wieder nach vorne zu bringen und auch für viele weitere Keywords zu positionieren.
    Werde die nächste Zeit wohl blogmojo binch-reading betreiben 🙂

    Gruß Sinan

    • Haha, mach das! 😀

      Der Artikel ist in der Tat schon ein bisschen älter und es wird mal Zeit für ein Update.

      Aber:

      An den Grundlagen hat sich nichts geändert. Du kannst alle Tipps bedenkenlos anwenden und wirst gute Resultate erzielen. In diesem und auch im nächsten Jahr.

      LG

      Finn

  4. Lieber Finn,
    vielen Dank für diesen tollen Artikel! Da muss ich bestimmt noch einiges nacharbeiten, um mein Ranking bei Google zu verbessern.

    Viele Grüße von Sanne

  5. Hallo Finn,
    wie immer sehr lehrreich deine Beiträge!! Leicht verständlich und anschaulich beschrieben, wirklich toll!!

    Aber warum rankt dieser Beitrag nicht auf den ersten 10 Seiten wenn man „hefeteig geht nicht auf“ googelt?

    • Danke für das Lob! 😉

      Warum dieser Beitrag nicht für das Keywords „hefeteig geht nicht auf“ rankt hat unter anderem folgende Gründe:
      – Google erkennt, dass das nicht das Haupt-Thema des Artikels ist (z. B. dadurch, dass zu wenig andere relevante Keywords aus dem Bereich und sehr viele themenfremde Keywords im Text sind)
      – das Keyword ist nicht an wichtigen Stellen platziert (z. B. im Meta-Titel oder in der Überschrift)
      – Blogmojo ist generell thematisch für den Bereich Backen nicht relevant (keine anderen Artikel zum Thema Backen, geschweige denn Hefeteig, auf der Website)
      – Blogmojo hat keine Backlinks von anderen Back-Websites

      Ich hoffe, das hilft dir weiter. 😉

      LG

      Finn

  6. Vielen Dank für diesen tollen Artikel, der strotzt ja nur so vor Informationen und Tipps! Werde ich direkt für die Optimierung meiner Blog-Artikel so umsetzen. Super ausführlich und sehr verständlich erklärt 🙂

  7. Hallo Finn,

    Danke, Danke, Danke für diesen total detaillierten, plausiblen und super strukturierten Text (den ich übrigens durch die Suche nach einem SEO Webinar gefunden habe und mich mal wieder bei dir von Seite zu Seite geklickt habe ).

    Mein Ziel für kommendes Jahr ist auf jeden Fall mehr SEO zu betreiben, weil Pinterest schon so gut fluppt und bei Google soll das endlich auch klappen.
    Ich muss mich jetzt nur nochmal mit Searchmetrics befassen, das sind gerade noch böhmische Dörfer für mich und ich muss meine Ladezeit auf dem Blog noch deutlich verbessern (optimiert ist alles, keine Ahnung woran es liegt).

    Der KW-Finder lacht mich an, aber es ist eine große Investition, wenn man noch wenig Geld verdient

    Danke jedenfalls für den Text – ich sehe gerade deine Checkliste. Prima, dann muss ich sie nicht selbst anlegen 😉

    Liebe Grüße

    Sarah

    • Hi Sarah,

      danke für deinen netten Kommentar! 😉

      Sich mit SEO zu beschäftigen ist ein sehr gutes Ziel und zahlt sich auf Dauer auf jeden Fall aus. Für deinen Blog lohnt es sich auch 100%, weil du viele Ratgeber und Produktzusammenstellungen postest.

      Ich muss dich allerdings vorwarnen: Es dauert länger, damit Besucher zu bekommen als bei Pinterest. Dafür kannst du über Google zielgerichteteren und konstanteren Traffic bekommen. Es lohnt sich also am Ball zu bleiben, selbst wenn du über Wochen oder mehrere Monate noch keine Resultate siehst.

      Zum KWFinder: Ja, das ist ein größere Investition. Aber das ist bei SEO nötig. Ohne die richtigen Tools erzielst du bei der Keyword-Recherche deutlich schlechtere Resultate.

      Liebe Grüße

      Finn

  8. Danke für die Tipps, ich werde das morgen gleich mal umsetzen. Bisher habe ich Leser nur über Social Media erhalten, aber mit den richtigen Keywords könnte ich bestimmt mehr erreichen. Werde mich auf jeden Fall in das Thema einlesen.

    • Super, mach das! Keyword-Recherche hat viel mit Erfahrungswerten zu tun. Je öfter du Keywords recherchierst und deine Resultate beobachtest, desto schneller bekommt du ein Gefühl dafür.

      LG

      Finn

  9. Hallo Finn,
    sehr interessante Webseite hast du da aufgebaut. Hab schon viel gelernt.
    Hab eine Frage zu den Keywords.
    Handelt es sich nur um ein Longtail Keyword, wenn man die Wörter direkt hintereinander schreibt oder wird die Seite auch bei der Google Suche angezeigt, wenn ich die Wörter verstreut im Text habe.
    Lg Marco

    • Hi Marco,

      es ist etwas besser die Worte direkt hintereinander zu schreiben, aber oftmals ist es praktikabler einzelne Wörter aus dem Keyword im Text zu verstreuen, da sich Longtail-Keywords häufig nicht schön in den Text einbauen lassen.

      Wenn möglich, mache ich beides: Das gesamte Keyword UND einzelne Bestandteil im Text verteilt.

      Viele Grüße

      Finn

  10. Hi Finn,
    Wie immer ein sehr nützlicher und vor allem verständlicher Artikel, vielen Dank!! Das Thema Keywords muss ich auch angehen, aber jetzt weiß ich auch wie 🙂
    Vg Simone

    • Hi Simone,

      super freut mich! 😀 Ja, Keyword-Recherche ist das erste und wichtigste, was du meistern sollest.

      Ich empfehle folgende Strategie: Du suchst dir erst einmal Long-Tail-Keywords mir wenig Konkurrenz raus. Macht auch nichts, wenn diese nur ein monatl. Suchvolumen von 100 oder weniger haben.

      Mit der Zeit, wenn dein Blog ein bisschen Fahrt aufgenommen hat (mehr Backlinks, mehr Besucher) und du besser in On-Page-SEO geworden bist, probierst du es mit schweren Keywords.

      SEO ist viel Rumprobieren und Ausprobieren und wenn du am Ball bleibst, kriegst du mit der Zeit den Dreh schon raus!

      LG

      Finn

    • Freut mich, wenn ich helfen kann! Ja, AnswerThePublic ist wirklich ein tolles Tool, das ich sehr gerne nutze! 😉

  11. Ich bin mit Zufall auf den Text gestoßen. Ich betreibe einen Online-Shop und versuche natürlich auch immer Keywords zu finden, für die ich Seiten optimieren kann.
    Der Text hat mir schon viel geholfen, da auch die Seiten für einen Online-Shop ähnlich zu optimieren sind, wie die Seiten für einen Blog-Artikel.

    Vielen Dank für diesen Text, den ich mir auch gespeichert habe.

    • Gern geschehen! Ja, die Optimierung für Produkte in Online-Shops ist in der Tat vergleichbar mit der für Blogartikel. Schwieriger bei Online-Shops finde ich allerdings die Optimierung für Kategorie-Seiten. Links zu bekommen ist da sehr schwierig und Content unterhalb der aufgelisteten Produkte hinzuzufügen sieht irgendwie immer blöd aus…

  12. Super hilfreicher Artikel. Vor allem für Inhouse-SEOs sehr gut im Textbriefing nutzbar. Die Tipps der Nebenkeywords und W-Fragen dienen als gute Checkliste, um Texte für Redakteure vorab zu strukturieren.

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