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Keyword-Recherche in 2021: Die ultimative Anleitung für Anfänger

Keyword-Recherche

Keyword-Recherche ist das A und O bei der Suchmaschinenoptimierung.

Wenn du wirklich viele Kunden und Besucher über Google bekommen willst, solltest du sie auf keinen Fall ignorieren.

Wenn du SEO-Anfänger bist, solltest sie der Startpunkt auf deiner Reise sein. Und selbst, wenn du dich schon ein bisschen mit SEO auskennst, solltest du dich fortlaufend darin weiterbilden.

Das beste daran ist:

Keywords zu finden ist keine Raketenwissenschaft und weit weniger kompliziert als du vielleicht denkst.

In meiner ausführlichen Anleitung erkläre ich dir einfach und mit so wenig Fachchinesisch wie möglich:

  • Warum Keyword-Recherche so wichtig ist (inkl. einer kleinen Case Study)
  • Was es mit Keywords auf sich hat (und was ein profitables Keyword ausmacht)
  • Welche Tools du für die Keyword-Suche nutzen solltest
  • Wie du Schritt für Schritt passende Keywords findest

Hört sich das gut an?

Dann fangen wir doch mit den Grundlagen an:

1. Was ist eigentlich ein Keyword?

Als Keyword (auch Keywort, Suchwort, Schlüsselwort oder einfach nur Suchbegriff genannt) bezeichnet man die Gesamtheit aller Wörter, die man in einer Suchmaschine in das Suchfeld eingibt:

Was ist ein Keyword?

In diesem Fall wäre unser Keyword also keyword recherche.

Simpel, oder?

Dabei werden manche Keywords bei Google häufiger gesucht und manche seltener:

Manche nur 100.000 Mal im Monat, manche 1.000 Mal und manche auch nur 10 Mal. Laut Googles eigenen Angaben bestehen 15 % aller Suchanfragen sogar aus Keywords, die noch nie zuvor jemand gesucht hat.

Noch ein kurzer Hinweis, bevor wir weitermachen:

In diesem Artikel geht es um Keyword-Recherche bei Google, da diese mit 90 % weltweit den höchsten Marktanteil hat.

Aber Keyword-Recherche für andere Suchmaschinen funktioniert ähnlich. Das heißt, dieser Artikel ist teilweise auf Pinterest, Bing, DuckDuckGo, Amazon, YouTube, Yandex, Baidu, Quant oder Ecosia übertragbar.

2. Was ist Keyword-Recherche?

Als Experte, Blogger oder Unternehmer bist du ein Problemlöser.

Menschen kaufen deine Produkte, buchen deine Dienstleistungen oder lesen deine Blogartikel, um eine Lösung für ein bestimmtes Problem zu finden.

Und da kommt Keyword-Recherche (auch Keyword-Analyse genannt) ins Spiel:

Keyword-Recherche ist der Prozess, mit dem du herausfindest, welche Keywords potenzielle Kunden bei Google eingeben.

Im Detail dient sie dazu:

  • Herauszufinden, ob deine Zielgruppe bei Google nach Lösungen für ihre Probleme sucht
  • Wenn ja, welche Keywords sie genau dabei verwendet
  • Zu analysieren, ob es sich lohnt, auf diese Keywords optimierte Inhalte zu erstellen (Werden diese Keywords oft genug gesucht? Wie hoch ist die Konkurrenz? Impliziert die Suchanfrage ein Kaufinteresse? Und so weiter…)

3. Warum ist sie wichtig?

Vielleicht fragst du dich:

“Finn, das ist ja schön und gut. Aber was schert mich das? Was habe ich davon?”

Lass es mich so erklären:

Andere SEO-Maßnahmen, wie z. B. Link-Building oder Ladezeitoptimierung, sorgen dafür, dass du in den Suchergebnissen auftauchst.

Durch Keyword-Recherche und anschließende Keyword-Optimierung bestimmst du wofür.

Und diese Macht solltest du dir zur Nutze machen!

Du kannst zwar auch viele Besucher über Google bekommen, wenn du keine Keywords in deine Texte einbindest und keine Keyword-Analyse machst.

Aber bei weitem nicht so viele, wie du bekommen könntest.

Glaub mir.

Ich sehe immer wieder Blogs oder Websites, die ihren Google-Traffic verdoppeln, verdreifachen oder sogar verzehnfachen könnten. Wenn sie sich nur mal für ein paar Tage hinsetzen und ihre besten 10 Artikel auf die richtigen Keywords optimieren würden!

Doch das ist längst nicht alles…

Es gibt weitere gute Gründe, warum du auf Keyword-Recherche nicht verzichten solltest:

  1. Du kannst sie zur Themenfindung für deinen Redaktionsplan, zur inhaltlichen Strukturierung von Blogartikeln und generell zur Markt-Recherche nutzen.
  2. Das Analysieren und Recherchieren von Keywords hilft dir dabei, die Wünsche, Ängste und Probleme deiner Kunden besser zu verstehen.
  3. Du erfährst, welche Sprache deine Kunden sprechen.
  4. Du kannst durch Keyword-Analyse besser abschätzen, ob ein Blogartikel oder ein Angebot gut ankommen wird oder nicht. Denn wenn ein Problem oft gegoogelt wird, ist es wahrscheinlicher, dass du Besucher für deinen Blogartikel bekommst bzw. Kunden für dein Angebot findest.

Klingt logisch, oder?

3.1 Case Study

Du bist immer noch nicht überzeugt, dass Keyword-Analyse und -Optimierung (oder vielleicht sogar SEO im Allgemeinen) überhaupt etwas bringt?

Dann habe ich eine kleine Case Study für dich:

Ich habe einen unserer Artikel vor ein paar Monaten nach längerer Zeit erneut optimiert. Das heißt neue Suchbegriffe herausgesucht, meinen Keyword-Cluster für den jeweiligen Artikel auf den neusten Stand gebracht (siehe Punkt 5.6) und die neuen Suchbegriffe in den Artikel eingebunden.

Für alles zusammen habe ich ca. 30 Minuten gebraucht. Nicht viel Zeit also.

Allerdings mit großer Wirkung:

Denn nach der Optimierung bekommt der Artikel nicht mehr nur knapp 50 Klicks täglich, sondern durchschnittlich 75:

Resultat erneuter Keyword-Analyse und -Optimierung

Das ist ein Traffic-Anstieg von sage und schreibe 50 %!

Da es sich um einen unserer “Money-Artikel” handelt, resultiert der Traffic-Anstieg seitdem um ca. 400 € an zusätzlichen Einnahmen jeden Monat (von ca. 800 € auf etwa 1.200 €).

Nicht schlecht für eine halbe Stunde Arbeit, oder?

4. Welche Tools nutzen?

Diese Tools brauchst du auf jeden Fall, wenn du gute Keywords finden willst:

  1. Die Google-Suche (Google selbst liefert in der Suche viele Keyword-Vorschläge)
  2. Ein oder mehrere klassische Keyword-Tools (ebenfalls um Keyword-Ideen zu finden, aber auch zur Keyword-Analyse, z. B. um Eigenschaften wie Suchvolumen, Stärke der Konkurrenz und CPC herauszufinden)
  3. Suggest-Tools, wie z. B. Answer The Public, um Unterthemen-Keywords zu finden und die Suchintention zu beleuchten

Als klassisches Keyword-Tool nutze ich seit Längerem den KWFinder (kurz für Keyword Finder):

KWFinder als klassisches Keyword-Tool

Die Basic-Version, die im Jahresabo ca. 300 € kostet, reicht für Anfänger vollkommen aus.

Mit dem Gutschein-Code BLOGMOJO bekommst du 15 % auf den KWFinder (auf alle Pläne!). Klicke auf diesen Link, um den Gutschein zu aktivieren.

Natürlich kannst du den Google Ads Keyword-Planner (ehemals Google AdWords Keyword Tool) nutzen, um passende Suchbegriffe zu finden.

Aber dann musst du dir wichtige Daten mühsam zusammenklauben oder dir genaue Suchvolumina (es werden nur ungefähre Größenordnungen angezeigt) und andere Eigenschaften anschließend von anderen Tools holen:

Ungenaues Suchvolumen bei Keyword-Ideen im Google Keyword Planner

Als Alternative zum KWFinder kommt Ubersuggest in Betracht. Das Tool eignet sich ebenfalls gut dazu, um neue Keywords zu finden und diese zu analysieren.

Nebst Suchvolumen, CPC und der Stärke der Konkurrenz werden, ähnlich wie beim KWFinder, auf der rechten Seite auch gleich die Suchergebnisse für ein Suchwort angezeigt:

Keyword-Ideen bei Ubersuggest

Eine umfangreiche Übersicht über empfehlenswerte Tools findest du in meinem Artikel Die 15 besten Keyword-Tools in 2021 (inkl. 2 Geheim-Tipps).

5. Die wichtigsten Keyword-Eigenschaften

Keyword ist nicht gleich Keyword!

Bevor du wild und ziellos Keywords in deine Texte einbaust, solltest du dir Zeit nehmen und diese ausführlich analysieren.

Sonst optimierst du möglicherweise auf Suchbegriffe, die dir keine Besucher bringen. Oder auf welche, die dir zwar Besucher bringen, aber nicht mehr Kunden oder Einnahmen.

Im Folgenden erkläre ich dir, auf welche Daten und Eigenschaften du wirklich achten solltest und was diese im Einzelnen bedeuten:

5.1 Wörteranzahl (Genauigkeit)

Aus wie vielen Wörtern ein Suchbegriff besteht, ist ein wichtiger Faktor um zu bestimmen, wie profitabel er ist.

Denn die Wörteranzahl gibt Auskunft darüber, wie spezifisch dieser ist.

Besteht ein Suchbegriff aus nur einem einzigen Wort, handelt es sich oft um ein Oberthema.

Ein solches Oberthema wird in der Regel häufiger gesucht. Dafür ist die Konkurrenz höher und die Conversion-Rate (wie viele Besucher zu Kunden werden in Prozent) geringer.

Je länger und spezifischer ein Keyword ist, desto geringer hingegen ist die Konkurrenz. Auch steigt die Conversion-Rate, da sich Suchende in ihrem Suchziel klarer sind:

So hängt die Keyword-Länge mit der Konkurrenz und der Conversion-Rate zusammen

In “SEO-Sprech” unterscheidet man zwischen Short-Head- (auch Short-Tail-), Mid-Tail- und Long-Tail-Keywords:

NameLängeBeispielKonkurrenzConversion
Short-Head1 Wortstaubsaugerhochniedrig
Mid-Tail2-4 Wörterstaubsauger testmittelmittel
Long-Tail≥ 4 Wörterbeutelloser akku
staubsauger test
niedrighoch

Als dein Haupt-Keyword solltest du idealerweise ein Mid-Tail- oder Short-Head-Keyword wählen, also tendenziell ein Oberthema.

Als Haupt-Keyword (auch Fokus-Keyword genannt) bezeichnet man den Suchbegriff, an dem sich dein Artikel thematisch orientiert und um das dein Artikel herum aufgebaut ist. Es sollte dementsprechend an den wichtigsten Stellen im Artikel vorhanden sein, wie z. B. in der H1-Überschrift, im Meta-Titel und in der Meta-Beschreibung.

5.2 Suchvolumen

Das Suchvolumen (auch abgekürzt SV) ist eins der Hauptkriterien auf der Suche nach einem guten Keyword.

Es gibt an, wie oft eine Suchanfrage (meist pro Monat) bei Google eingegeben wird und damit die Nachfrage:

Je höher das Suchvolumen, desto mehr Besucher können bei entsprechender Platzierung auf deiner Website landen.

Zur Keyword-Analyse ist es deshalb sehr wichtig, dass du zumindest ein Tool benutzt, welches das Suchvolumen anzeigt, wie z. B. den KWFinder (Spalte 3, rosa markiert):

Suchvolumen von SEO-Keywords im KWFinder
Das angezeigte monatliche Suchvolumen ist ein Durchschnittswert. In manchen Monaten kann die Anzahl der Suchanfragen also deutlich höher oder niedriger sein.

Dazu kannst du die angezeigten Suchwörter und -phrasen entweder in der Tabelle nach Suchvolumen sortieren () oder sie nach Suchvolumen filtern.

Ich setze oft einen Filter ein, um Suchbegriffe mit wenigen Suchanfragen (z. B. unter 500) pro Monat auszuschließen:

Keyword-Suggestions nach Suchvolumen filtern

Bitte beachte, dass es sich dabei nur um einen Richtwert handelt. Es kann sich auch lohnen, auf Suchbegriffe zu optimieren, deren Suchvolumen unter 500 liegt.

Denn erstens solltest du deine Inhalte nie auf nur ein einziges Keyword, sondern auf ein ganzes Thema optimieren.

Zweitens heißt ein monatliches Suchvolumen von 500 nicht, dass dein Suchergebnis 500 Mal angeklickt wird. Denn ein großer Teil der Klicks wird sich auch auf deine Konkurrenz verteilen:

5.3 Konkurrenz

Du bist nach monatelanger Optimierungsarbeit endlich auf Platz 1, Engelstrompeten spielen und Einhörner pupsen Regenbögen?

Denkste!

Selbst, wenn du für einen Suchbegriff auf dem ersten Platz landest, kann es sein, dass nur 15 % aller Besucher auf deine Webseite kommen (in manchen Fällen sogar noch weniger).

Der meiste Traffic verteilt sich auf die ersten 4 Plätze. Auf Platz 5 – 10 musst du schon mit deutlich weniger Traffic rechnen.

Bist du auf der zweiten Seite (Platz 11 – 20) ist es sogar so, als würdest du gar nicht dafür auftauchen:

PositionKlickrateBeispiel (SV = 1.000/Monat)
1 15 – 50% 200 – 500 Besucher
2 10 – 30% 150 – 300 Besucher
3 5 – 15% 50 – 100 Besucher
42,5 – 7,5 %25 – 75 Besucher
5 – 100,5 – 5%5 – 50 Besucher
11 – 20 <0,5%<5 Besucher
Wie du vielleicht gesehen hast, schwankt die Klickrate für jede Position stark. Das kann an vielen Faktoren liegen, z. B. wie gut dein Snippet optimiert und wie bekannt deine Marke ist. Auch wird die Klickrate durch SERP-Features beeinflusst, wie z. B. Ergebnisse von Google Shopping oder Anzeigen. Mehr dazu erfährst du in Abschnitt 5.4.

Nicht umsonst ist dieser Witz in der SEO-Szene so beliebt:

Wo kann man am besten eine Leiche verstecken? Auf der zweiten Seite bei Google!

Deshalb:

Die Konkurrenz für ein Keyword nicht zu optimieren, ist einer der größten Fehler, die du bei der Keyword-Suche machen kannst.

Denn ein Suchbegriff mit einem hohen Suchvolumen bringt dir nichts, wenn du dafür auf der zweiten oder sogar dritten Seite versauerst.

Praktischerweise bietet der KWFinder eine integrierte Konkurrenz-Analyse an!

Dabei wird aus diversen Backlink-Metriken die LPS (kurz für Landing Page Strength) errechnet, die angibt, wie stark das Linkprofil für die jeweilige Webseite ist.

Aus dem LPS errechnet der KWFinder wiederum die Keyword SEO Difficulty (auf einer Skala von 0 – 100), die angibt, wie schwer es ist für ein Keyword auf die erste Seite zu kommen:

Keyword-Analyse: "SEO difficulty" im KWFinder

Die LPS und Keyword SEO Difficulty sind natürlich nicht immer hundertprozentig akkurat, genauso wie die Kennzahlen aus denen er sich zusammensetzt. Sie geben allerdings gute Hinweise darauf, ob du von einem Suchbegriff lieber die Finger lassen solltest.

Experten-Tipp: Guck dir nicht nur die Keyword SEO Difficulty an, sondern auch immer die LPS der einzelnen Seiten. Denn es bringt dir herzlich wenig auf Seite eins zu sein, wenn du nicht über Platz 9 oder 10 hinauskommst. Dein Ziel sollte immer die Top 5 sein!

5.4 SERP-Features

Je nach Suchbegriff und Nutzer zeigt Google über, unter oder in den normalen Suchergebnissen (auch organische Suchergebnisse genannt) weitere Elemente an, wie z. B.:

  • Anzeigen über oder unter der Google-Suche
  • Google Maps
  • Ergebnisse aus Google Shopping
  • Google News
  • Bilder
  • YouTube-Videos
  • Direct Answers / Google Knowledge Graph (die Suchanfrage wird in einem Kästchen oberhalb der Suchergebnisse direkt von Google beantwortet)
  • Featured Snippets (zeigt Text-Auszüge einer Website, die eine Suchanfrage direkt beantwortet)

Diese sogenannten SERP-Features (SERP steht für search engine result page, also Suchergebnis-Seite) sind in der Regel schlecht für dich. Denn durch sie sinkt die Klickrate auf die organischen Suchergebnisse, wodurch du weniger Besucher über ein Keyword bekommst, als möglich wäre.

Ein extremes Beispiel ist das Keyword kokosöl. Dort werden zwei Anzeigen oben, rechts der Google Knowledge Graph, Google-Shopping-Ergebnisse und Schlagzeilen (Google News) auf der ersten Seite angezeigt, wodurch das erste organische Suchergebnis (grün markiert) vollkommen eingekesselt wird:

Beispiel für schlechte Klickrate bei organischen Suchergebnissen

Wahrscheinlich sinkt dadurch die Klickrate für den ersten Platz auf unter 10 % und die des zweiten Platzes auf unter 5 %.

Deshalb ist es oft besser nach Suchbegriffen zu suchen, bei denen die Ergebnisse möglichst “naturbelassen” sind.

Allerdings:

SERP-Features müsse nicht unbedingt schlecht sein:

Denn wenn z. B. Google-Anzeigen in den Suchergebnissen auftauchen, kann das ein Hinweis darauf sein, dass ein Keyword profitabel ist.

Womit wir beim nächsten Punkt wären:

5.5 CPC

Der CPC steht für Cost-per-Click, also Kosten pro Klick.

Dabei handelt es sich um den durchschnittlichen Preis, den du für einen Klick bezahlen würdest, wenn du für einen Suchbegriff eine Werbeanzeige bei Google schaltest.

Und der ist nicht nur für Werbetreibende interessant, sondern auch für die Suchmaschinenoptimierung:

Denn je höher der CPC für ein Keyword ist, desto mehr Werbetreibende gibt es, die Anzeigen für diese Suchanfrage schalten. Und das heißt, dass Besucher über diesen Suchbegriff bares Geld wert sind. Möglicherweise auch für dich, z. B. durch den Verkauf eigener Dienstleistungen, eigener Produkte oder über Affiliate-Marketing.

Manche Suchanfragen sind dabei besonders hart umkämpft. Für die besten Keywords im Bereich KFZ-Versicherungen sind Werbetreibende z. B. bereit zwischen 25 und 45 € zu zahlen.

Und das nur für einen einzelnen Klick!

Hoher CPC im KWFinder

5.6 Suchintention

Als Suchintention (auch Nutzerintention oder Search Intent genannt) bezeichnet man das Ziel oder die Absicht, die jemand hat, der ein Keyword bei Google eingibt.

Und diese zu analysieren ist bei der Keyword-Suche extrem wichtig.

Mindestens genauso wichtig wie eine Analyse des Suchvolumens oder der Konkurrenz, wenn nicht sogar wichtiger!

Im Detail solltest du dazu in Erfahrung bringen:

  1. welche Ziele oder Probleme Suchende wirklich haben
  2. wie sie bei der Suche sich fühlen
  3. welche Art von Suchergebnissen sie erwarten
  4. welche Teilaspekte eines Themas sie interessieren

Nur so stellst du sicher, dass du mit deiner Website auch die Leser oder Kunden anziehst, die du dir wünschst.

Zudem musst du die Suchintention kennen, um deine Inhalte besser auf Suchmaschinen-Nutzer zuschneiden zu können. Denn nur so kannst du deine Back-to-SERP-Rate so gering wie möglich halten und dadurch nicht nur in die Top 5 kommen, sondern auch dort bleiben.

Als Back-to-SERP-Rate bezeichnet man den Anteil der Besucher, die sich deine Webseite anschauen, aber zurück zur Suchergebnis-Seite (SERP) springen (zumeist, weil sie nicht gefunden haben, was sie suchen).

Doch welche Suchintentionen gibt es eigentlich? Und welche sollten deine Keywords haben?

Die 8 Suchintentionen

Im Rahmen der Search Quality Evaluator Guidelines hat Google selbst Keywords in diese fünf Suchintentionen eingeteilt:

  • Do (auch Transactional genannt)
  • Know (auch Informational genannt)
  • Know Simple
  • Website (ehemals Go, auch Navigational oder Brand genannt)
  • Visit-in-Person (auch Local genannt)

Diese Einteilung ist schon sehr gut, sie geht mir allerdings nicht weit genug. Ich habe diese deshalb noch um folgende Unterkategorien erweitert:

  • Do Commercial
  • Know Commercial
  • Know News
Suchintentionen (Do, Know, Visit-in-Person, Website)

Um das Modell noch ein bisschen verständlicher zu machen, habe ich dir eine Tabelle aller Suchintentionen erstellt:

Suchintention Suchende möchten… Beispiel‑Keywords Passende Seiten
Do etwas tun bmi berechnen Online-Tool, App, Download-Seite, Video
Do Commercial etwas kaufen fernseher kaufen Landing-Page, Produkt- oder Produktkategorie eines Online-Shops
Know etwas wissen radfahren sicherheit Ratgeber, Anleitung, Lexikoneintrag, List Post
Know Commercial sich vor dem Kauf informieren handy vergleich Test- oder Erfahrungsbericht, Produktvergleich
Know News etwas über ein aktuelles Ereignis wissen trump wahlen News-Artikel
Know Simple eine einzige Information finden wie groß ist merkel Ratgeber, Anleitung, Lexikoneintrag, List Post
Visit-in-Person einen lokalen Ort besuchen restaurant hamburg Startseite, Landing-Page
Website zu einer bestimmten Webseite. twitter login

5.7 Phase des Customer Journeys

Eng verbunden mit der Suchintention ist die Frage:

In welcher Phase des Customer Journey (auf Deutsch etwa: Kundenreise) befindet sich der Suchende?

Und es ist wichtig, diese Frage zu beantworten, denn sie wirkt sich direkt auf die Conversion-Rate aus (das heißt wie viele Google-Besucher, die auf deine Website kommen, auch zu Kunden werden).

Laut Wikipedia lässt sich der Customer Journey in folgende 5 Phasen aufteilen (es gibt noch weitere fortgeschrittene Modelle, die sollen aber nicht Thema dieses Artikels sein):

  1. Awareness (Bewusstsein): Das Bewusstsein für das Produkt wird geweckt
  2. Favorability (Favorisierung): Das Interesse für das Produkt wird verstärkt
  3. Consideration (Wunsch): Der Kunde erwägt den Kauf des Produktes
  4. Intent to Purchase (Anstoß): Die Kaufabsicht wird konkret
  5. Conversion (Umsetzung): Das Produkt wird gekauft

Ein Beispiel dazu anhand von Netflix-Kunden:

  1. video on demand, serien online schauen, streaming dienst etc.
  2. netflix vs maxdome, netflix erfahrungen
  3. netflix preise, netflix tarife
  4. netflix anmelden, netflix probemonat
  5. Die eigentliche Bestellung des Abonnements

5.8 Trend

In Ergänzung zum durchschnittlichen Suchvolumen des Haupt-Keywords (sowie dem der Long-Tail-Keywords und Synonyme) kann es Sinn ergeben, dir noch den Suchvolumen-Trend anzugucken.

So kannst du sehen, wie sich das Interesse an einem Suchbegriff im zeitlichen Verlauf entwickelt hat und besser abschätzen, wie hoch dieses in der Zukunft sein könnte. Dazu kannst du z. B. Google Trends nutzen:

Keyword-Analyse mit Google Trends

5.9 Saisonalität

Zu erkennen, ob ein Suchbegriff saisonale Schwankungen hat, ist wichtig um zu bestimmen, wann man einen Artikel posten oder updaten sollte.

Das ist bei manchen Suchbegriffen offensichtlich, wie z. B.:

  • Ostern
  • Sommer
  • Weihnachten
  • Aprilscherz

Aber es gibt auch manche Keywords, deren Saisonalität sich erst durch eine genauere Analyse des Suchvolumens und/oder durch einen tieferen Einstiegs in das Thema ergibt:

Suchwörter und -phrasen, die mit DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung) zu tun haben, hatten beispielsweise im April, Mai und Juni 2018 Hochkonjunktur:

Monthly Search Volumes im KWFinder

Das lag daran, dass der 25. Mai 2018 der Stichtag für die Anwendung der Verordnung war.

Die erfolgreichsten Blogartikel (auch bei Blogmojo) waren die, die schon einige Wochen oder Monate vor dem Stichtag geschrieben wurden.

6. Wie läuft eine Keyword-Recherche ab?

Eine Keyword-Analyse solltest du immer machen, bevor du anfängst, deinen Text zu schreiben.

Das hilft dir dabei, deinen Artikel zu strukturieren, inhaltlich zu konzipieren und die Suchintention des Keywords möglichst gut zu bedienen.

Je nach Thema plane dafür etwa ein bis drei Stunden pro Blogartikel ein. Mache bitte nicht den Fehler, es mit der Recherche zu überstürzen und nimm dir genug Zeit dafür!

6.1 Brainstorming

Du beginnst deine Recherche mit Brainstorming.

Denn bei der Keyword-Recherche dreht sich nicht alles nur um Keywords, sondern vor allem um eins:

Empathie.

Das heißt den Menschen, der hinter der Sucheingabe steht, besser zu verstehen.

Oder, besser gesagt:

Deine Wunschkunden besser zu verstehen. Und diesen oder diese so klar wie möglich zu definieren und kennenzulernen.

Sagen wir z. B. du bist Meditations-Coach und möchtest deinen Lesern (und potenziellen Kunden) auf deinem Blog Wissen und Tipps rund um Meditation anbieten.

Dann könntest du folgende Fragen stellen:

  • Welche Probleme und Ziele haben meine Wunschkunden mit Meditation? (Kann nicht 15 Minuten still sitzen, scheint nichts zu bringen)
  • Warum suchen sie bei Google danach? Was ist ein möglicher Auslöser dafür? (Stress bei der Arbeit, zu viel Grübeln, Partner hat mich verlassen etc.)
  • Nach welchen Lösungen könnten sie suchen? (Schritt-für-Schritt-Anleitung, um zu meditieren)
  • Nach welchen Angeboten zum Thema Meditation könnten sie suchen? (Online-Kurs, Workshop, 1-zu-1-Coaching, Meditations-App etc.)
  • Welche Fragen haben meine Wunschkunden zu Meditation? (Wie oft sollte ich meditieren? Wie lange meditieren? Was ist die beste Sitzposition?)

Ziel davon ist es, am Ende eine lange Liste an potenziellen Themen zu haben, aus denen wir Keyword-Ideen gewinnen können.

Experten-Tipp: Für noch bessere Ergebnisse beim Brainstorming ergibt die Erstellung einer Buyer Persona (auch Customer Avatar genannt) Sinn. Das sorgt dafür, dass du beim Brainstorming nach den Problemen, Zielen oder Fragen deiner Wunschkunden eine konkrete Person vor Augen hast und dich besser in diese hineinversetzen kannst.

6.2 Keyword-Ideen finden

Im zweiten Schritt unserer Keyword-Suche sammeln wir potenzielle Keyword-Ideen auf Grundlage unseres Brainstormings.

Diese Ideen werden dann in den Schritten 3, 4 und 5 nach und nach aussortiert und gruppiert, um daraus konkrete Inhalte erstellen zu können.

Ideen können wir generell auf drei Arten finden:

#1 Über Suggest-Funktionen

Suggest-Funktionen dienen uns dazu, uns einen ersten Überblick zu verschaffen, welche Keywords zu einem Thema gesucht werden.

Sich daraus ergebende Vorschläge können wir dann anschließend in Keyword-Tools eingeben, um diese tiefer analysieren zu können.

Eigentlich könnte dieser Abschnitt deshalb auch “Brainstorming: Teil 2” heißen.

Als Erstes gucken wir uns selbstverständlich die Suchvorschläge von Google selbst an, z. B. in der Autovervollständigung des Suchfeldes (auch Google Suggest oder Autocomplete genannt):

Keyword-Ideen finden mit Google Suggest

Genauso wie die Ähnlichen Suchanfragen am Ende jeder Suchergebnis-Seite:

Ähnliche Suchanfragen in der Google-Suche

Über das SERP-Feature Nutzer fragen auch lässt sich ebenfalls super in Erfahrung bringen, welche Probleme und Fragen Google-Nutzer zu einem Thema haben:

Google SERP-Feature: Nutzer fragen auch

Auf der Suche nach Keyword-Ideen kannst du zusätzlich noch andere Suchmaschinen zurate ziehen, wie z. B. Pinterest:

Pinterest Keyword-Vorschläge

Oder die Suchvorschläge von Bing:

Suchvorschläge von Bing

Oder von Amazon (vor allem hilfreich, wenn du einen Online-Shop mit physischen Produkten hast oder Affiliate-Marketing machst):

Ideen für Suchbegriffe bei Amazon finden

YouTube bietet ebenfalls eine Autovervollständigung von Suchanfragen an:

Die Autovervollständigung von YouTube für die Ideenfindung nutzen

Anschließend sammelst du alle für dich und dein Unternehmen interessante Keyword-Ideen in einem Excel-Dokument oder mit Google Tabellen:

Keyword-Ideen in Excel-Dokument oder Google Tabellen sammeln

#2 Mit Keyword-Tools

Hast du dir einen groben Überblick verschafft, geht es ans Eingemachte:

Wir geben unser Thema und ggf. erste Ideen aus den Suchvorschlägen von Google, YouTube und Co. in den KWFinder ein.

Der große Vorteil daran ist, dass im KWFinder gleich eine Keyword-Analyse aller Ideen angezeigt wird. Samt Suchvolumen, Stärke der Konkurrenz, CPC und den Suchergebnissen selbst:

Tabelle mit Keyword-Suggestions im KWFinder

Oder bei Ubersuggest:

Keyword-Vorschläge mit Ubersuggest finden

Der Google Ads Keyword-Planer (ehemals Google Adwords Keyword Tool) eignet sich auch, um Ideen für neue Suchbegriffe zu finden, zu suchen und ggf. auch herunterzuladen:

Keyword-Ideen mit dem Google Ads Keyword-Planer finden, filtern und herunterladen

Ich bevorzuge jedoch Ubersuggest und den KWFinder da dort das Suchvolumen und weitere SEO-relevante Daten angezeigt werden.

#3 Keywords bei der Konkurrenz finden

Um noch mehr Keyword-Ideen zu bekommen, können wir zusätzlich die Konkurrenz anschauen.

Das geht z. B. mit SEO-Tools wie SEMRush oder ahrefs.

Auch das Tool Ubersuggest bietet seit Anfang 2019 eine Analyse auf Domain-Basis an. Leider ist es mittlerweile nicht mehr kostenlos, ist aber mit 30 € im Monat deutlich günstiger als viele Profi-Tools.

Um die Keywords eines Konkurrenten einzufügen, gibst du einfach eine Domain anstatt einem Keyword in das Suchfeld ein.

Anschließend wird dir ein Überblick über die Domain angezeigt. Wenn du ganz zum Ende der Übersicht scrollst, findest du einen Abschnitt namens SEO-Keywords, in dem alle Suchbegriffe aufgelistet sind, für die eine Domain rankt (sortiert nach dem geschätzten Traffic, der über den jeweiligen Suchbegriff kommt):

SEO-Keywords in Ubersuggest

Wenn du anschließend auf den Button Alle SEO-Keywords anzeigen, für die diese Domain platziert wird klickst, bekommst du noch mehr Keywords angezeigt:

Alle SEO-Keywords für eine Domain in Ubersuggest anzeigen

6.3 Ergebnisse filtern und sortieren

Nun solltest du einen riesigen Haufen an Keyword-Ideen haben!

Diesen Haufen gilt es nun auszumisten (Duplikate, thematisch irrelevante Suchanfragen etc.) und eingehender zu analysieren.

Dazu exportierst du alle Daten aus allen Tools (viele Tools wie der KWFinder und Ubersuggest haben Exportfunktionen) und fügst sie in einer Tabelle zusammen.

Anschließend filterst, sortierst und gruppierst du deine Tabelle. Ich arbeite dabei oft mit farblichen Markierungen:

Keyword-Ideen näher analysieren und aussortieren

6.4 Passende Haupt-Keywords finden

Hast du deine Keyword-Ideen näher analysiert und die Spreu vom Weizen getrennt, geht es jetzt daran ein passendes Haupt-Keyword für jede Keyword-Gruppe zu finden.

Ein Beispiel:

Da ich für meinen (fiktiven) Meditations-Blog noch keine Einführung für Einsteiger habe, möchte ich gerne dort thematisch ansetzen.

Also schaue ich mir alle Keywords an, die ich in das Thema Was ist das? eingeordnet habe.

Dort springt mir das Keyword meditation für anfänger ins Auge, das sich aufgrund seines hohen Suchvolumens und der immer noch moderaten Konkurrenz sehr gut als Haupt-Keyword eignet.

6.5 Einen Keyword-Cluster bilden

Nun geht es an die Erstellung eines Keyword-Clusters zu unserem eben gefundenen Haupt-Keyword.

Ein Keyword-Cluster besteht aus Neben-Keywords, die thematisch mit deinem Haupt-Keyword eng verknüpft sind. Dazu gehören z. B. Synonyme deines Haupt-Keywords und Unterthemen-Keywords.

Das ist sehr wichtig und erhöht die Effektivität deiner Keyword-Suche um 200 Quadrillionen Prozent (mindestens!), denn…

  • Du rankst auch wahrscheinlicher für diese Neben-Keywords
  • Du rankst auch besser für das Haupt-Keyword, denn du deckst verschiedene Sprachstile und Suchintentionen ab
  • Google kann deinen Artikel besser thematisch einordnen
  • Du kannst das Haupt-Keyword öfter mal durch ein anderes Keyword ersetzen, wodurch du deine Leser nicht durch “Keyword-Stuffing” verschreckst.

Synonyme und Unterthemen-Keywords kannst du z. B. mit dem KWFinder, Ubersuggest oder dem kostenlosen Tool Answer The Public finden.

Answer The Public sammelt zu jedem Suchbegriff die Autovervollständigen-Vorschläge von Google und bereitet diese grafisch auf:

Analyse von Long-Tail-Keywords mit AnswerThePublic

Folgende Unterthemen-Keywords würden sich z. B. für unseren Artikel eignen:

  • meditation für anfänger im liegen
  • meditation für anfänger kurse
  • meditation für anfänger übungen
  • meditation für anfänger app

6.6 Keyword-Analyse nach der Veröffentlichung

Schau einige Wochen nach der Veröffentlichung, für welche Keywords deine Inhalte mittlerweile ranken und passe sie dahin gehend an.

Eine Keyword-Analyse für eine bestimmte Seite oder einen Blogartikel lässt sich am besten mit der Suchanalyse-Funktion in der Google Search Console machen.

Dort kannst du genau sehen, wie viele Besucher über welche Suchanfragen und bei welcher Position und Klickrate auf deine Website kommen:

Keyword-Analyse mit der Google Search Console

7. FAQ

Hier findest du Antworten auf häufige Fragen zum Suchen und Finden von Keywords:

7.1 Was kostet Keyword-Recherche?

Es ist durchaus möglich, kostenlos Keywords zu finden. Es gibt viele gute Gratis-Tools, wie z. B. AnswerThePublic oder Ubersuggest.

Dafür dauern manche Dinge mit kostenlosen Tools länger. Eine Konkurrenz-Analyse mit SEO-Tools wie ahrefs oder SEMRush, die beide so um die 100$ pro Monat liegen, geht deutlich schneller.

7.2 Wie lange dauert eine komplette Keyword-Analyse?

Keyword-Ideen zu finden, auszusortieren, zu gruppieren (Schritt 5.1 – 5.3) kann viel Zeit in Anspruch nehmen.

Die komplette Abbildung der Keyword-Gruppen in einer Nische kann mehrere Tage dauern. Je nach Größe deiner Nische und deiner Zielgruppe.

Für das Finden eines passenden Haupt-Keywords sowie die Erstellung eines Keyword-Clusters (Schritt 5.4 und 5.5) musst du noch einmal mit ca. 1 – 3 Stunden Zeit pro Blogartikel rechnen.

7.3 Welches Programm eignet sich am besten, um Keyword-Listen zu erstellen?

Ich nutze entweder Microsoft Excel oder Google Tabellen, wobei letzteres mein Favorit ist.

Excel bietet zwar mehr Funktionen für Profis, dafür ist Google Tabellen einfacher, übersichtlicher und der Workflow in Kombination mit Keyword-Tools besser, da es ebenfalls browserbasiert ist.

Als weitere kostenlose Variante kommt Calc, das Tabellenkalkulationprogramm von LibreOffice, in Betracht.

7.4 Wie finde ich das Suchvolumen für mehrere Keywords auf einmal heraus?

Das massenhafte Abfragen von Keyword-Daten ist mit Tools wie dem KWFinder, SEMRush oder ahrefs möglich.

Als kostenlose Variante bietet sich searchvolume.io an, mit dem du das Suchvolumen von bis zu 800 Keywords auf einmal abfragen kannst.

7.5 Welche Keywords haben das höchste Suchvolumen?

Branded Keywords, das heißt Keywords mit Marken- oder Websitenamen, haben traditionell das höchste Suchvolumen.

Warum?

Viele Menschen geben den Namen eines Dienstes lieber bei Google ein als die komplette URL in die Adressleiste.

Das sind laut Rangliste von ahrefs die Top 5 in den USA (Stand: Juli 2019):

  1. facebook (233.100.000)
  2. youtube (195.600.000)
  3. amazon (104.800.000)
  4. gmail (92.530.000)
  5. google (84.920.000)

7.6 Wie finde ich die Suchintention am besten heraus?

Durch Analyse der Top 10 bei Google und Erstellung eines Keyword-Clusters.

7.7 Gibt es ein empfehlenswertes WordPress-Plugin zur Keyword-Analyse eines Textes?

Ich kann dir kein konkretes Plugin empfehlen.

Alle Plugins mit integrierter Keyword-Analyse für Blogartikel, wie z. B. Yoast SEO oder Rank Math, legen meines Erachtens zu viel Gewicht auf ein einziges Keyword (das Fokus-Keyword).

Damit sind sie zur Textoptimierung nur bedingt brauchbar.

Finn Hillebrandt

Finn Hillebrandt

Gründer von Blogmojo, WordPress-Fan und SEO-Experte mit 10+ Jahren Erfahrung.

Finns große Leidenschaft ist es, epische Blogartikel zu schreiben und bei Google zu ranken (und nein, dass du hier gelandet bist, ist kein Zufall). 😎

Sein Motto und seine Mission lauten: Unf*ck SEO! ✊

Bei SEO setzt er entsprechend nicht auf Hörensagen, sondern führt ständig eigene Tests und Recherchen durch, um herauszufinden, wie Google wirklich tickt (Achtung, Nerd-Alarm!).

Erfahre mehr über ihn und das Team oder folge ihm auf Instagram, Twitter, LinkedIn oder Facebook.

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86 Gedanken zu „Keyword-Recherche in 2021: Die ultimative Anleitung für Anfänger“

  1. Hallo Finn,

    fantastischer Artikel. Vielen Dank!

    Eine Frage: du schreibst oben: Da es sich um einen unserer “Money-Artikel” handelt, resultiert der Traffic-Anstieg seitdem um ca. 400 € an zusätzlichen Einnahmen jeden Monat (von ca. 800 € auf etwa 1.200 €).

    Äh, was genau meinst du damit, bzw. wie genau passieren denn diese Einnahmen? Durch die Affiliate Links auf der Seite?

    Danke für eine kurze Erklärung
    Petra

    Antworten
    • Hallo Petra,

      ich unterscheide bei Blog-Artikeln nach Artikeln, die Backlinks erzeugen, Leads generieren oder eben die Einnahmen bzw. den Umsatz steigern, in diesem Fall durch Affiliate-Provision, richtig.

      Also je mehr Traffic ich für einen Artikel mit Affiliate-Links bekomme, desto höher wird auch der potentielle Umsatz sein.

      VG
      Finn

      Antworten
  2. Hallo Fin,

    großartiger Post! Sehr gut geschrieben und ermutigend. Den Unterschied zwischen den Tools hast du gut herausgearbeitet, das fehlte mir in vielen Artikeln. Ist doch alles gar nicht so eine Qual ;-).

    Ich gehe jetzt mit weniger Gepäck in die nächste Keyword-Recherche.
    Vielen Dank für den tollen Blog!

    Gruß, Kathrin

    Antworten
  3. Hallo Finn!
    Ein gelungener Blog und sehr anschaulich. ich habe dabei schon viel gelernt und weiß nun auch warum ich einige Aufgaben auch besser vergebe.
    Es ist sehr hilfreich mit dem Wissen die richtigen Entscheidungen zu treffen.
    Man muss ja nicht alles selber machen, aber man sollte wissen was man macht.
    Danke und weiter so.

    Antworten
  4. Der absolute Hammer Finn! Dieser Beitrag hat meinen Horizont komplett erweitert.

    Super Schreibstil und klasse erklärt – Vielen Dank dafür!

    Antworten
  5. Hallo,

    ich finde diese Seite als Anfänger sehr Interessant da man hier viele reichliche Tipps vom Experten bekommt. Vielen Dank

    Beste Grüße
    Aus NRW

    Antworten
  6. Hallo Finn,

    danke für den tollen Artikel. Leider funktioniert Dein Link für den 15% Rabatt auf den KWFinder nicht. Ist das Angebot noch gültig?

    Viele Grüße
    Maike

    Antworten
  7. Vielen Dank für diesen Artikel!

    Ich Arbeite viel mit Ubersuggest und musste nun feststellen, das dies leider limitiert wurde. Man kann nur noch eine gewisse Anzahl an Keywords pro Tag mit einem Account eingeben.

    Allerdings sind 30 Euro pro Monat weniger als 100 bis 200 Euro.

    Liebe Grüße
    Patrick

    Antworten
    • Hi Patrick,

      UberSuggest ist mit 30 € pro Monat nicht überteuert. Ist das Tool schon wert.

      Es gibt aber auch günstigere Alternativen, wie z. B. KeySearch oder HyperSuggest. Haben allerdings keine Konkurrenz-Analyse.

      LG

      Finn

      Antworten
  8. Lieber Finn,

    erstmal vielen Dank für deine ganze Arbeit. Sie ist für mich sehr wertvoll 🙂
    Ich habe Fragen zur Keywordrecherche:

    1) Kann man zwei Wörter als Hauptkeyword nehmen? Angenommen ich habe die Wörter a und b. Ich könnte es als zusammengesetztes Wort, also Ab verwenden oder als b a. Ich glaube letzteres wird öfter gesucht. (Das muss ich noch schauen). Was ungünstig wäre, wenn Leute, die nur b suchen, zu mir kommen, weil das eine komplett andere Sparte ist. Oder könnte ich auf Ab optimieren und Google erkennt das, dass b a praktisch das Gleiche ist?
    2) Ich habe auf meiner Hauptseite eine Verlinkung zu meiner Angebotsseite. Soll ich dann nur die Angebotsseiten auf deren Keywords optimieren, oder soll ich diese auch auf der Hauptseite einbauen?
    3) Ich ziehe meine Website gerade von Wix auf WordPress um. Als ich die damals erstellt hatte, hatte ich von SEO und Keywords noch nie was gehört…
    Mit meinem jetzigen Wissen würde ich die Texte umschreiben und Vieles anders machen. Macht das Sinn? Oder sollte ich die Website erstmal so umziehen und dann nach und nach alles ändern?

    Vielen Dank und viele Grüße,
    Vera

    Antworten
    • Hi Vera,

      gerne! 😉

      1. Ja, kann man. Vor allem, wenn die Keywords einander enthalten oder aufeinander aufbauen.

      Beispiel: mehr muskeln und muskeln aufbauen lässt sich prima kombinieren zu mehr muskeln aufbauen.

      2. Nein, jede deiner Seiten sollte auf eine einzige Suchintention (und den dazugehörigen Keyword-Cluster optimiert sein).

      3. Ich würde erst umziehen und danach die Texte anpassen. Dann kannst du die Texte gleich im WordPress-Editor ändern und gleich deren Formatierung anpassen.

      LG

      Finn

      Antworten
  9. Hallo, Finn,

    vielen Dank für diesen wirklich sehr informativen Artikel!
    Dazu habe ich jetzt zwei Fragen: Ist eine Keyword-Optimierung auch dann sinnvoll, wenn ich erstmal nur BesucherInnen für meine (nicht wirklich kommerziell nutzbaren, sondern informativen) Blogartikel haben möchte, um mich als Expertin zu etablieren, die dann später im zweiten Schritt Produkte entwickelt (Bücher o. ä.), welche Leute aber wohl eher nicht gezielt suchen würden, sondern eher kaufen, weil sie meinen Artikel gut fanden und sich dann weiter mit dem Thema beschäftigen wollen?

    Außerdem ist mir aufgefallen, daß du weder Click to Tweet noch Social-Media-Plugins zum Teilen verwendest. Woran liegt das? In anderen Artikeln wurde dies immer als eine der wichtigsten Maßnahmen empfohlen.

    Vielen Dank und die besten Grüße
    Natascha

    Antworten
    • Hi Natascha,

      ich empfehle Keywords auf allen Stufen des Problembewusstseins abzudecken, nicht nur angebotsbezogene Keywords.

      Informative Keywords bei denen Nutzer ihr Problem schon kennen (aber noch keine Lösung dafür) oder bei denen Nutzer schon eine Lösung kennen (aber noch kein passendes Angebot dafür) können ebenfalls sehr profitabel sein.

      Solche Keywords haben zwar eine geringere Conversion-Rate, dafür haben sie aber meist ein höheres Suchvolumen und eignen sich prima zur Lead-Gewinnung.

      Und doch, ich habe Teilen-Buttons in jeden Blogartikel (unter dem Beitragsbild) eingebunden. Ich mache das mit dem Plugin MashShare (sehr zu empfehlen). 😉

      Allerdings:

      Ich bin kein großer Fan von Social Media und entsprechend auf Instagram, Twitter oder Facebook nicht so aktiv. Ich setze hauptsächlich auf SEO, um Traffic und Kunden zu gewinnen.

      LG

      Finn

      Antworten
      • Hallo, Finn,

        vielen Dank für deine Antwort.
        Und oh, daß ich die Buttons übersehen habe, obwohl ich deinen halben Blog durchgelesen habe… : S
        Mir sind jetzt noch drei Fragen eingefallen, für deren Beantwortung ich dir echt dankbar wäre:

        Meine Wunschdomain ist mit .de leider schon vergeben. Wäre blabla.rocks (oder .org/info) dann eine gute Idee, oder ist blabla.de wirklich einfach besser?
        Sollte ich dann vielleicht sogar auf meinen Wunschnamen verzichten, um .de zu haben?

        Zudem habe ich das “Problem”, daß ich einen Blog zu einer riesigen Palette an Themen (unter einem ganz groben Motto) machen möchte. Nur wo finde ich dazu die richtigen InteressentInnen, Gruppen etc.? Muß ich dann in Gruppen zu jedem einzelnen Thema gehen? Das wäre zeitlich kaum machbar…

        Und ich habe zudem das Problem, daß ich eine komplexe Cross-Media-Strategie vorhabe, also langen Podcast mit kürzerem YouTube-Video und dem Transkript zum Podcast als Blogartikel. Aber allein die Erstellung und Verbreitung jedes dieser – sehr rechercheintensiven – Medien kostet ja unglaublich viel Zeit, zumal ich absolute Anfängerin in allen drei Bereichen bin und mich nur sehr gründlich eingelesen habe. Von daher meine Frage: Wie würdest du das angehen, um sich nicht zu verzetteln?

        Ganz lieben Dank und viele Grüße
        Natascha

        Antworten
        • Hi Natascha,

          sorry, ich bin aktuell etwas langsam beim Antworten.

          Wir bekommen durch Corona aktuell noch mehr Kommmentare, E-Mails, DMs etc. als sonst…

          1. Ja, ich würde auf deinen Wunschnamen verzichten, wenn du keine .de oder .com dafür bekommen kannst.

          Aber ich bin da vielleicht ein bisschen zu “Hardcore”.

          Die Domain-Frage sollte dich auf keinen Fall daran hindern, mit dem Bloggen zu starten. Es ist besser mit einer nicht so idealen Domain anzufangen als gar nicht 😉

          2. Multithemen-Blogs halte ich generell für schwierig. Zumindest dann, wenn die Themen zuweit auseinander liegen (Blogmojo ist, wenn man es genau betrachtet, auch ein Multithemen-Blog, aber klar der Nische “Content-Marketing” zuzuordnen).

          Ich empfehle deshalb:

          Wenn du mehrere Nischen bedienen willst, eröffne auch mehrere Blogs.

          3. Komplexität ist Gift für jedes (Online-)Business. Streich die Cross-Media-Strategie und konzentriere dich erst einmal auf einen Kanal.

          Wenn du diesen Kanal (zumindest einigermaßen) gemeistert hast, dann wag dich an den nächsten.

          LG

          Finn

          Antworten
          • Hallo, Finn,

            ganz lieben Dank für deine ausführliche Antwort!
            Dann muß ich jetzt wohl noch mal stark in mich gehen und meine Strategie überdenken.

            Viele Grüße
            Natascha

  10. Lieber Finn,

    ich habe schon wahnsinnig viel auf deiner Seite gelernt – danke dafür. Ich versuche auch immer, deine Affiliate-Geschichten mitzunehmen, um einen Teil zurückzugeben. Wenn ich eure “Passiven Einkünfte” aus 2019 betrachte, scheint sich das ja zu lohnen 🙂 Es ist verdient!

    Ich erlaube mir mal, zwei Fragen zu stellen, die ich hier am besten aufgehoben finde:

    1. Mir ist aufgefallen, dass ihr euch hier darauf zu konzentrieren scheint, den besten Artikel für ein oder mehrere wichtige Keywords zu schreiben, und dann lieber selten zu posten, als jeden Tag einen kleinen Artikel zu schreiben. Nach allem, was ich über SEO gelesen habe, scheint das erst mal sinnvoll zu sein. Trotzdem die Frage: Wenn ich einen neuen Blog zu einem Nischenthema aufmache, sollte ich das deiner Meinung nach auch so handhaben? Zu kleinen THemen würde ich täglich drei neue Posts raushauen können, aber es macht mir mehr Spaß, mich auf große Themen zu konzentrieren, die Konkurrenz zu checken und zu versuchen, den besten verfügbaren Artikel zu schreiben. Aber macht es auch Sinn? Oder bleibe ich im Google-Nirvana, wenn ich nicht regelmäßig und reichlich poste?

    2. Angenommen, ich schreibe einen Blog über das Leben und Lieben der Schlümpfe und picke mir das Keyword “Grüne Schlümpfe” heraus. Ich schreibe den besten und umfassendsten Post zum Thema Grüne Schlümpfe, den es gibt – ihre abweichende Lebensweise, ihre Physiologie und ihre gesamte Historie seit dem Altertum.
    Nun schreibt aber A) Fabelwesen.de einen Artikel über alle Schlümpfe, blaue, grüne, gelbe, pinke; und das auch nicht zu knapp und gut recherchiert – aber die grünen Schlümpfe werden viiiiiel weniger ausführlich behandelt als bei mir. Fabelwesen hat aber viel mehr Authority und so weiter als ich. Habe ich da überhaupt eine Chance? Und wenn ja, welches wäre wohl der wichtigste Faktor, der mir eine Chance verschaffen könnte?

    Und B) schreibt auch noch chip.de einen ARtikel über Grüne Schlümpfe. Die schreiben überhaupt nie über Schlümpfe und Fabelwesen, dieser ist ganz okay geworden. Aber ihr Bekannheitsgrad ist ungefähr eine Million mal höher als der meiner Schlumpfseite. Habe ich gegen die eine Chance?

    Ich glaube die Fragen decken recht viele Aspekte ab… ich hoffe du verstehst, worum es mir geht. Ich würde mich auch über eine knappe Antwort freuen.

    Zur Kenntnissnahme: Ich schreibe keinen Blog über Grüne Schlümpfe 🙂 Und auf Chip.de komme ich, weil ich da letztens über einen Artikel über die Zubereitung von Schwarzem Tee gestolpert bin. Die scheinen für alles einen Redakteur zu haben.

    Antworten
    • Hi Tobi,

      sorry für die späte Antwort. Anhaltende Kommentarflut hier auf dem Blog 😉

      1) Ja, schreib lieber einen langen und qualitativ hochwertigen Post anstatt 100 mittelmäßige. Auch, wenn du erst anfängst.

      Dass du regelmäßig neuen Content raushauen musst, ist ein Mythos. 2019 haben wir auf Blogmojo gerade mal 5 (!) neue Beiträge veröffentlicht, aber unseren Traffic mehr als verdoppelt.

      Allerdings: Aktualität ist wichtig. Wir aktualisieren unsere bestehenden Beiträge sehr regelmäßig.

      2a) Für den Anfang ist es wichtig, dass du dir Lücken suchst. Themen, die andere noch nicht behandelt haben. Fragen, die andere noch nicht beantwortet haben.

      Behandele nicht die gelben oder die roten Schlümpfen, sondern die weniger bekannten (weil geächteten) orangenen Schlümpfe. :p

      Und die findest du in jeder Nische. Egal, wie groß, klein oder überlaufen die Nische scheinen mag.

      Du musst nur tief genug bei deiner Keyword-Analyse gehen (die meisten machen das nicht, auch und vor allem Websites mit großen Redaktionsteams nicht).

      2b) Mit einer Nischenseite kannst du durchaus auch bekannte Big Player wie Chip.de schlagen (thematische Relevanz deiner gesamten Website ist größer + genannter Vorteil durch tiefere Keyword-Analyse).

      Erfordert dann allerdings oft ein Mindestmaß an Domain-Autorität.

      Hoffe, das hilft dir weiter!

      LG

      Finn

      Antworten
  11. Hallo Finn,
    das ist wirklich ein toller Artikel und glaube mir, normalerweise schreibe ich keine Bewertungen und Kommentare. Für mich ist sie besonders hilfreich, weil ich gerade das Thema Meditation für meine Website bearbeite. Passt sozusagen wie die Faust aufs Auge:-).
    Vielen herzlichen Dank!
    Liebe Grüße

    Antworten
  12. Hallo lieber Finn,

    ich gehöre vermutlich zum quadrillionsten Menschen, der Dir für diesen Artikel dankt. Das ist mir aber herzlich egal. Deswegen: danke! Und weil es so schön ist gleich nochmal: danke, danke!

    Ein sehr wertvoller und informativer Artikel, den ich direkt favorisiert habe. Ich bin gespannt, wie es sich für unseren Foodblog realisieren lässt. Da krebsen wir schon etwas länger rum.

    Hab ich schon danke gesagt?
    Viele Grüße
    Antje

    Antworten
  13. Finn… dich schickt der Himmel. Ich bin gerade zum Laptop gestiefelt, um mich nun endlich dem Thema Keyword zu widmen und dann ist deine Mail von der Aktualisierung dieses Beitrages im Postfach. Nicht nur, dass du mir schon mit den Basic Artikeln vermutlich Stunden meines Lebens geschenkt hast 😉

    Deine/eure Arbeit hat einen riesigen Mehrwert!
    Danke!!
    Jule

    Antworten
  14. Den Bereich im Artikel mit kwfinder würde ich mal überarbeiten, zwei Abfragen pro Tag hat man schon lange nicht mehr frei, seitdem die Meldung “Your plan has expired
    You will need to upgrade your Mangools plan, if you want to continue using our SEO tools.” kommt. Ohne Bezahlung läuft da gar nichts mehr, daher ist ubersuggest heutzutage definitiv die bessere Wahl, wenn man gratis vernünftige Abfragen machen möchte 😉

    Antworten
    • Hi,

      ja, mir ist tatsächlich entgangen, dass es mittlerweile gar keine Gratis-Abfragen mehr gibt (selbst bei Registrierung nicht).

      Habe ich gerade korrigiert. Danke für den Hinweis! 😉

      LG

      Finn

      Antworten
  15. Hi Maria,

    ja, die Gratis-Suche wurde mittlerweile komplett abgeschaltet. Ubersuggest eignet sich als kostenlose Alternative jedoch gut 😉

    LG

    Finn

    Antworten
  16. 1000 Dank, der Artikel hilft mir sehr! Habe mich sofort für den KWFinder registriert – wobei mir scheint, Gratissuche geht gar nicht, auch nicht in geringem Umfang. Kann es sein, dass sich da etwas geändert hat?

    Herzliche Grüße,
    Maria

    Antworten
  17. Hallo Finn,
    super Artikel, den ich schon viel früher hätte lesen sollen! Die Infos waren noch i-Tüpfelchen, das mir in puncto Keyword gefehlt hat. Meine alten Beiträge werde ich noch überarbeiten, damit ich die nicht nur für die Schublade geschrieben habe. Vielen Dank und ich werde wohl noch ein paar mal vorbeischauen und Nachhilfe nehmen.
    Liebe Grüße,
    Sylvia

    Antworten
      • Hallo Finn.

        Sehr Ausführliche Anleitung. Das habe ich gesucht.
        In meinem Blog geht es um meine Einsatzberichte als Sternenkind Fotograf. Ich möchte dieses Thema einfach gerne mehr hervorheben.
        Da macht es eine Keyword Recherche echt schwierig. Dank deiner Anleitung habe ich aber nun gute Ansätze wo ich mal dran Arbeiten werde. Vielen Dank!
        Lieben Gruß
        Benny

        Antworten
  18. Hallo Finn,
    toller Artikel und sehr ausführlich und hilfreich für mich. Ich bin schon die ganze Zeit am hoch- und runterscrollen. Hast du auch eine Kurzzusammenfassung all deiner Empfehlungen die auf eine DIN A4 Seite passt (Worksheet), am besten noch mit deinen Linkempfehlungen? So eine Zusammenfassung würde ich sofort downloaden und dir dafür meine email-Adresse geben. 🙂
    liebe Grüße
    Peter

    Antworten
    • Hi Peter,

      super, freut mich zu hören!

      Nein, eine PDF-Zusammenfassung habe ich leider nicht. Aber das ist eine gute Idee! Hatte eh schon gedacht mal ein Content-Upgrade für meinen Keyword-Recherche-Guide anzubieten. 😉

      LG

      Finn

      Antworten
  19. Hallo,

    vielen Dank für den tollen Artikel. Mir ist nur noch nicht ganz klar geworden, wo ich die jeweiligen Keyword-Varianten platzieren soll.

    Prinzipell stehen mir ja folgende Plätze zur Verfügung:

    Permalink, Fließtext, Überschriften, Bilder, Snippet, Meta-Tag.

    Ich hätte jetzt spontan Hauptkeyword, Synonyme, W-Fragen, Long-Tails und Mid-Tails in einer gut lesbaren Form und sprachlich ansprechend in Text und Überschriften verteilt und das Hauptkeyword im Meta-Tag, Snippet und Permalink benutzt.

    Hat der Meta-Tag Keyword im Head überhaupt noch eine Bedeutung?
    Was kommt in den ALT-Tag der Bilder? Hauptkeyword?
    Spielt der Dateiname des Bildes eine Rolle?
    Was ist mit Bildern, die ich in unterschiedlichen Posts benutze? Theoretisch könnte ich sie mehrfach mit unterschiedlichen Dateinamen anlegen, aber lohnt sich der Aufwand?

    Herzliche Grüße

    Antworten
    • Hi Jürgen,

      sorry für meine späte Antwort. Deine Kommentar ist irgendwie untergegangen…

      Ich werde in den nächsten Monaten einen Artikel veröffentlichen, in dem ich genau erläutere, wo welche Keywords im Text untergebracht werden müssen.

      Damit du nicht so lange warten musst, hier ein grober Überblick:

      Haupt-Keyword: überall verteilt (wichtig ist in Permalink, Überschrift, ALT-Tag und Dateiname des Beitragsbildes, Meta-Titel und -Beschreibung)

      Synonyme: überall verteilt

      Long-Tail-Keywords: unterteilen deinen Artikel in einzelne Abschnitte (Verwendung im Fließtext und den Überschriften des jeweiligen Abschnitts).

      In Bildern, die im Artikel sind, solltest du Long-Tail-Keywords und Synonyme im ALT-Tag und im Dateinnamen unterbringen. Umbenennung des Dateinamens kann sich lohnen.

      Meta-Keywords kannst du dir sparen.

      LG

      Finn

      Antworten
      • Hallo Finn,

        vielen Dank für diesen Artikel! Ich bin auch über deinen Kommentar gestolpert, dass du einen Artikel planst, wo welche Keywords im Text unterzubringen sind. Gibt es diesen Artikel schon und finde ich ihn nur nicht? Oder dauert es einfach noch ein bisschen?

        Danke dir.

        Viele Grüße,
        Agathe

        Antworten
  20. Hallo Finn,

    frohes neues Jahr noch. Toller Artikel und was noch viel wichtiger ist – du hast einen guten Schreibstil und somit einen weiteren Leser gewonne :-).

    2-3 Kommentare hatte ich dir ja bereits in anderen Artikeln hinterlassen.

    Wie schon erwähnt möchte auch einen eignen Blog starten und merke dabei jeden Tag, welche Herausforderungen damit verbunden sind. Ich möchte es gleich richtig angehen und befasse mich daher mit der Keyword-Recherche. Bei der Suche nach einem Hauptkeyword z.B. “blog erstellen” erhalte ich bei Ubersuggest ein mtl. SV von 9900, aber dafür auch die Werte SEO 44 und Paid 80, was auf starke Konkurrenz schließen lässt.

    Das Keyword “blog starten” hat z. B. ein SV von nur 480 und SEO 37 und Paid 63.

    Du bist mit deinem Blog unter den Top 3 :-).

    Ganz ehrlich, macht es für mich Sinn als Hauptkeyword “blog erstellen” zu nutzen? Als Anfänger bezweifel ich im oberen Bereich zu landen. Ist die Konkurrenz bei der Suche nach einem Hauptkeyword nicht so wichtig – hohe cpc-/ ppc-werte?

    Mit meiner Blogidee möchte ich zukünftig die Fragen beantworten, die ich aktuell selber habe…z.B.:
    -Wie startet man?
    -Worauf muss man achten?

    Ich tue mich an dieser Stelle gerade echt schwer. Über Tipps wäre ich dankbar.

    Antworten
    • Hi Andreas,

      ja, mit einem neuen Blog ergibt es wenig Sinn, auf ein so schweres Haupt-Keyword wie blog erstellen zu gehen.

      Ich bin dafür erst nach 2 Jahren auf Platz 1 gekommen. Und auch nur, weil mein Blog ich im Zuge meiner DSGVO-Artikel hunderte Male verlinkt wurde. Davor bin ich auf Platz 5 herumgedümpelt.

      Probier etwas spezifischer damit zu sein und nimm reiseblog erstellen, business blog erstellen oder etwas ähnliches.

      blog starten ist als Haupt-Keyword schon etwas besser, aber die Konkurrenz dort ist ebenfalls nicht ohne. Mit einem komplett neunen Blog wirst du da wahrscheinlich auf der fünften oder sechsten Seite in den Suchergebnissen landen.

      Generell würde ich dir raten:

      Konzentrier dich erst einmal darauf, großartigen Content zu schreiben, deine Positionierung zu finden und deine Social-Media-Präsenzen auszubauen. Keyword-Recherche und -Optimierung bringen dir am meisten, wenn dein Blog schon etwas etablierter ist und einige Male verlinkt wurde.

      LG

      Finn

      Antworten
  21. Hi Finn, das ist echt der beste Artikel den ich bislang gefunden habe zur KW Recherche.

    ich bin Coach. Motto: Dein Leben. Deine Regeln. Ich helfe Menschen den Mut zu finden so zu leben und zu arbeiten wie sie wollen.

    WAS MIR NOCH EIN RÄTSEL IST:

    Meine Themen sind: Mut, Selbstbewusstsein, Persönlichkeitsentwicklung, Berufung, Glück, Zufriedenheit, Führungskräftecoaching.

    FRAGE 1
    Mir wurde gesagt, dass ich am Ende nur mit einer handvoll Longtail KW arbeite. Aber das macht doch keinen Sinn. Ich schreibe zwar rund um Mut, Selbstbewusstsein, Selbstsicherheit usw…aber ich kann doch nicht immer die gleichen LTKW in 30 Artikeln unterbringen???

    Aber wie nahe verwandt müssen meine Keywords thematisch sein, damit google die Seite nach oben schiebt wenn jemand zum Thema Mut, Selbstbewusstsein, Freiheit, Coaching; Persönlichkeitsentwicklung …sucht?

    FRAGE 2
    Ich mache z. B. bei Artikeln auch Inhaltsbeschreibungen der Fragen die ich beantworte. Macht das Sinn? Sind etwa 4000 Worte:

    Was ist ein Personal/Life Coach?
    Um was geht es beim Coaching?
    Welche Arten von Coaches gibt es?
    Was ist das Ziel eines Coachings? – Ist Coaching Selbstoptimierung?
    Was macht ein Coach?
    Wie läuft ein Coaching ab?
    An welche Grundsätze sollte sich ein Coach halten?
    Wie lange dauert ein Coaching? – Wie schnell hilft ein Coaching? usw
    (waren 15 Fragen)

    1000 Dank für eine Antwort, die mir sehr helfen würde. Jean

    Antworten
    • Hi Jean,

      sorry für die späte Antwort. Dein Kommentar ist irgendwie untergegangen. 🙁

      Für deine Artikel nimmst du jeweils ein Haupt-Keyword (also ein Oberthema) mit einem etwas größerem Suchvolumen und suchst zu diesem Keyword Long-Tail-Keywords heraus. Dabei kann das Haupt-Keyword selbst natürlich auch aus mehreren Wörtern bestehen.

      Nehmen wird an selbstbewusstsein stärken ist dein Haupt-Keyword.

      Long-Tail-Keywords dazu sind:

      selbstbewusstsein stärken kurs
      selbstbewusstsein stärken kinder
      selbstbewusstsein stärken seminar
      selbstbewusstsein stärken handbuch
      selbstbewusstsein stärken sprüche
      selbstbewusstsein stärken buch
      selbstbewusstsein stärken spiele
      selbstbewusstsein stärken app

      Dann machst du in deinem Artikel zum Thema Selbstbewusstsein stärken jeweils einen Absatz zu Kurse, Kinder, Seminare, Sprüche, Bücher etc.

      Und ja, Fragen zu beantworten ergibt definitiv Sinn. Je mehr Fragen deiner Leser und von Suchmaschinen-Nutzern du zu einem Thema beantwortest desto besser. Stichwort: Holistischer Content.

      LG

      Finn

      Antworten
  22. Hallo Finn,
    ich habe einen Blog zum Thema Hund.

    Meine Nische und meine Story ist über Tierschutzhunde und Hunde aus dem Tierheim. Es gibt jedoch viele Keywords über Hunde, über die ich gerne einen Content schreiben würde, die aber nicht direkt was mit Tierschutzhunden oder Tierheim zu tun haben.

    Ich möchte aber mit den Keyword Ideen einen höheren Traffic auf meinen Blog erreichen. Kann ich, obwohl die Keywords teilweise nicht direkt was mit Tierschutzhunden zu tun haben, Content auf meinem Blog erstellen oder strafen mich meine Leser dann ab?

    Vielen Dank für deine Antwort.
    Gruß Thorsten

    Antworten
    • Hi Thorsten,

      denke, das ist unproblematisch. 😉

      Die Zielgruppe, die sich für Tierschutzhunde und Hunde aus dem Tierheim interessiert, wird sich wahrscheinlich genauso für allgemeine Tipps zum Thema Hunde interessieren.

      LG

      Finn

      Antworten
  23. Hi!
    Kurz und knackig die Keyword Recherche auf den Punkt gebracht. Super Artikel.
    Ich habe auch erst den KWFinder genutzt. Habe aber umgeschwenkt auf SECockpit. Dies finde ich um einiges besser. Es gibt mehr Keyword-Suggestions und das Suchvolumen wird auch präziser dargestellt.

    Antworten
    • Hi Sven,

      für mich bietet der KWFinder mehr für’s Geld, vor allem in der Basis-Version. 10 Suchen am Tag bei SECockpit sind meines Erachtens nicht genug. Der KWFinder bietet schon 5 in der kostenlosen Variante (bei Registrierung).

      Kann gut sein, dass die Agency-Version von SECockpit besser ist als die Agency-Version der mangools Suite, das kann ich nicht beurteilen. Für 80$ bzw. 90 € im Monat ist man mit SEMRush Pro oder ahrefs Lite eh besser beraten, da bekommst du deutlich mehr für’s Geld.

      LG

      Finn

      Antworten
  24. Hey Finn!
    Ein schon ein Jahr alter Artikel, aber die Grundlagen der Keyword-Ermittlung haben sich hoffentlich nicht ganz geändert. Ich bin aktuell dabei meinen Blog wieder nach vorne zu bringen und auch für viele weitere Keywords zu positionieren.
    Werde die nächste Zeit wohl blogmojo binch-reading betreiben 🙂

    Gruß Sinan

    Antworten
    • Haha, mach das! 😀

      Der Artikel ist in der Tat schon ein bisschen älter und es wird mal Zeit für ein Update.

      Aber:

      An den Grundlagen hat sich nichts geändert. Du kannst alle Tipps bedenkenlos anwenden und wirst gute Resultate erzielen. In diesem und auch im nächsten Jahr.

      LG

      Finn

      Antworten
  25. Lieber Finn,
    vielen Dank für diesen tollen Artikel! Da muss ich bestimmt noch einiges nacharbeiten, um mein Ranking bei Google zu verbessern.

    Viele Grüße von Sanne

    Antworten
    • Gerne. 😉

      Ja, SEO ist nicht mal eben an einem Nachmittag getan. Aber es lohnt sich.

      Viel Erfolg bei der Umsetzung!

      LG

      Finn

      Antworten
  26. Hallo Finn,
    wie immer sehr lehrreich deine Beiträge!! Leicht verständlich und anschaulich beschrieben, wirklich toll!!

    Aber warum rankt dieser Beitrag nicht auf den ersten 10 Seiten wenn man “hefeteig geht nicht auf” googelt?

    Antworten
    • Danke für das Lob! 😉

      Warum dieser Beitrag nicht für das Keywords “hefeteig geht nicht auf” rankt hat unter anderem folgende Gründe:
      – Google erkennt, dass das nicht das Haupt-Thema des Artikels ist (z. B. dadurch, dass zu wenig andere relevante Keywords aus dem Bereich und sehr viele themenfremde Keywords im Text sind)
      – das Keyword ist nicht an wichtigen Stellen platziert (z. B. im Meta-Titel oder in der Überschrift)
      – Blogmojo ist generell thematisch für den Bereich Backen nicht relevant (keine anderen Artikel zum Thema Backen, geschweige denn Hefeteig, auf der Website)
      – Blogmojo hat keine Backlinks von anderen Back-Websites

      Ich hoffe, das hilft dir weiter. 😉

      LG

      Finn

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  27. Vielen Dank für diesen tollen Artikel, der strotzt ja nur so vor Informationen und Tipps! Werde ich direkt für die Optimierung meiner Blog-Artikel so umsetzen. Super ausführlich und sehr verständlich erklärt 🙂

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  28. Hallo Finn,

    Danke, Danke, Danke für diesen total detaillierten, plausiblen und super strukturierten Text (den ich übrigens durch die Suche nach einem SEO Webinar gefunden habe und mich mal wieder bei dir von Seite zu Seite geklickt habe ).

    Mein Ziel für kommendes Jahr ist auf jeden Fall mehr SEO zu betreiben, weil Pinterest schon so gut fluppt und bei Google soll das endlich auch klappen.
    Ich muss mich jetzt nur nochmal mit Searchmetrics befassen, das sind gerade noch böhmische Dörfer für mich und ich muss meine Ladezeit auf dem Blog noch deutlich verbessern (optimiert ist alles, keine Ahnung woran es liegt).

    Der KW-Finder lacht mich an, aber es ist eine große Investition, wenn man noch wenig Geld verdient

    Danke jedenfalls für den Text – ich sehe gerade deine Checkliste. Prima, dann muss ich sie nicht selbst anlegen 😉

    Liebe Grüße

    Sarah

    Antworten
    • Hi Sarah,

      danke für deinen netten Kommentar! 😉

      Sich mit SEO zu beschäftigen ist ein sehr gutes Ziel und zahlt sich auf Dauer auf jeden Fall aus. Für deinen Blog lohnt es sich auch 100%, weil du viele Ratgeber und Produktzusammenstellungen postest.

      Ich muss dich allerdings vorwarnen: Es dauert länger, damit Besucher zu bekommen als bei Pinterest. Dafür kannst du über Google zielgerichteteren und konstanteren Traffic bekommen. Es lohnt sich also am Ball zu bleiben, selbst wenn du über Wochen oder mehrere Monate noch keine Resultate siehst.

      Zum KWFinder: Ja, das ist ein größere Investition. Aber das ist bei SEO nötig. Ohne die richtigen Tools erzielst du bei der Keyword-Recherche deutlich schlechtere Resultate.

      Liebe Grüße

      Finn

      Antworten
  29. Danke für die Tipps, ich werde das morgen gleich mal umsetzen. Bisher habe ich Leser nur über Social Media erhalten, aber mit den richtigen Keywords könnte ich bestimmt mehr erreichen. Werde mich auf jeden Fall in das Thema einlesen.

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    • Super, mach das! Keyword-Recherche hat viel mit Erfahrungswerten zu tun. Je öfter du Keywords recherchierst und deine Resultate beobachtest, desto schneller bekommt du ein Gefühl dafür.

      LG

      Finn

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  30. Hallo Finn,
    sehr interessante Webseite hast du da aufgebaut. Hab schon viel gelernt.
    Hab eine Frage zu den Keywords.
    Handelt es sich nur um ein Longtail Keyword, wenn man die Wörter direkt hintereinander schreibt oder wird die Seite auch bei der Google Suche angezeigt, wenn ich die Wörter verstreut im Text habe.
    Lg Marco

    Antworten
    • Hi Marco,

      es ist etwas besser die Worte direkt hintereinander zu schreiben, aber oftmals ist es praktikabler einzelne Wörter aus dem Keyword im Text zu verstreuen, da sich Longtail-Keywords häufig nicht schön in den Text einbauen lassen.

      Wenn möglich, mache ich beides: Das gesamte Keyword UND einzelne Bestandteil im Text verteilt.

      Viele Grüße

      Finn

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  31. Hi Finn,
    Wie immer ein sehr nützlicher und vor allem verständlicher Artikel, vielen Dank!! Das Thema Keywords muss ich auch angehen, aber jetzt weiß ich auch wie 🙂
    Vg Simone

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    • Hi Simone,

      super freut mich! 😀 Ja, Keyword-Recherche ist das erste und wichtigste, was du meistern sollest.

      Ich empfehle folgende Strategie: Du suchst dir erst einmal Long-Tail-Keywords mir wenig Konkurrenz raus. Macht auch nichts, wenn diese nur ein monatl. Suchvolumen von 100 oder weniger haben.

      Mit der Zeit, wenn dein Blog ein bisschen Fahrt aufgenommen hat (mehr Backlinks, mehr Besucher) und du besser in On-Page-SEO geworden bist, probierst du es mit schweren Keywords.

      SEO ist viel Rumprobieren und Ausprobieren und wenn du am Ball bleibst, kriegst du mit der Zeit den Dreh schon raus!

      LG

      Finn

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    • Freut mich, wenn ich helfen kann! Ja, AnswerThePublic ist wirklich ein tolles Tool, das ich sehr gerne nutze! 😉

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  32. Ich bin mit Zufall auf den Text gestoßen. Ich betreibe einen Online-Shop und versuche natürlich auch immer Keywords zu finden, für die ich Seiten optimieren kann.
    Der Text hat mir schon viel geholfen, da auch die Seiten für einen Online-Shop ähnlich zu optimieren sind, wie die Seiten für einen Blog-Artikel.

    Vielen Dank für diesen Text, den ich mir auch gespeichert habe.

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    • Gern geschehen! Ja, die Optimierung für Produkte in Online-Shops ist in der Tat vergleichbar mit der für Blogartikel. Schwieriger bei Online-Shops finde ich allerdings die Optimierung für Kategorie-Seiten. Links zu bekommen ist da sehr schwierig und Content unterhalb der aufgelisteten Produkte hinzuzufügen sieht irgendwie immer blöd aus…

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  33. Super hilfreicher Artikel. Vor allem für Inhouse-SEOs sehr gut im Textbriefing nutzbar. Die Tipps der Nebenkeywords und W-Fragen dienen als gute Checkliste, um Texte für Redakteure vorab zu strukturieren.

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