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Die 12 Gesetze unglaublich erfolgreicher Blogartikel

WordPress installieren in 2020: Die idiotensichere Anleitung (inkl. Trouble-Shooting!)

Du möchtest WordPress installieren? Und endlich deine eigene Website oder deinen eigenen Blog starten?

Dann bist du hier richtig.

Ich erkläre dir in 6 einfachen Schritten, wie du eine WordPress auf deinem eigenen Webhosting-Paket installierst.

Mit vielen Screenshots und bis ins kleinste Detail für Anfänger beschrieben. Von der Bestellung von Webhosting, über die Erstellung einer Datenbank bis zur Einrichtung im Browser.

Am Ende findest du auch noch einen Troubleshooting-Abschnitt mit häufigen Problemen und Lösungen dafür.

Kurzum:

Diese Anleitung ist garantiert idiotensicher!

Voraussetzungen

Voraussetzung #1: Webhosting und Domain

Damit du WordPress installieren kannst, musst du ein Hosting-Paket/Server mit einer Domain haben.

Wenn du Anfänger bist, empfehle ich dir dieses bei webgo zu bestellen.

Die dort angebotenen Webhosting-Tarife sind top ausgestattet und zeichnen sich durch hervorragende Ladezeiten aus, wie mein Webhosting-Vergleich gezeigt hat.

Als Neukunde bekommst du bei vielen Tarifen die ersten 6 Monate Hosting kostenlos, zahlst also bei deiner ersten Jahresrechnung nur die Hälfte.

Für den Anfang empfehle ich das Paket CMS Pro, in welchem bereits ein SSL-Zertifikat enthalten ist:

webgo WordPress-Hosting

Die folgenden Installationsschritte werden auch am Beispiel eines Hosting-Pakets bei webgo beschrieben.

Sie lassen sich aber (größtenteils) auch auf andere Hosting-Anbieter, wie z. B. Strato, IONOS, dogado, all-inkl.com, HostEurope, DomainFactory oder Alfahosting, übertragen.

Voraussetzung #2: Deine Domain zeigt auf deinen Server

Es kann bis zu 24 Stunden dauern, bis die Änderungen an den DNS-Einstellungen einer Domain (die Einstellungen, die einem Browser sagen, wo er die Inhalte einer Domain findet) weltweit übernommen werden.

Das heißt, wenn du deine Domain gerade erst bestellt hast, ist sie oft noch nicht über den Browser abrufbar und es wird die Fehlermeldung “Website nicht erreichbar” angezeigt.

Das ist ganz normal und kein Grund in Panik auszubrechen.

Solange das der Fall ist, kannst du WordPress jedoch noch nicht einrichten.

Warte einfach ein bisschen und probier es nach ein paar Stunden oder am nächsten Morgen noch einmal.

1. SSL-Zertifikat einrichten

In 2018 ist ein SSL-Zertifikat unabdingbar für deinen Blog. Dadurch ist die Verbindung zwischen deinem Blog und deinen Lesern verschlüsselt.

Erkennbar ist dies an dem vorangestellten https:// vor der URL und dem grünen Schloss im Browser:

HTTPS mit grünem Schloss im Browser

Um ein SSL-Zertifikat einzurichten, loggst dich zunächst in das webgo Kundenportal mit den von dir festgelegten Zugangsdaten ein.

Anschließend gehst du zum webgo Webspace-Admin:

Vom webgo Kundenportal zum webgo Webspace-Admin

Dort angekommen gehst du zu Paket-Verwaltung > SSL und klickst auf den grünen Link SSL anlegen * oben rechts:

SSL anlegen

Überprüfe erstens in den Einstellungen, ob du unter Domain die richtige gewählt hast (ohne www!), falls du mehrere Domains bestellt hast. Und zweitens, ob die drei Häkchen unter der Domain alle gesetzt sind. Alle anderen Felder müssen nicht ausgefüllt oder geändert werden:

SSL-Zertifikat im webgo Webspace-Admin anlegen

Anschließend klickst du ganz unten auf anlegen. Jetzt dauert es ein paar Sekunden, bis das Zertifikat angelegt ist…

2. Eine Datenbank anlegen

Wenn dein SSL-Zertifikat installiert ist, musst du im webgo Webspace-Admin eine Datenbank anlegen.

Das machst du unter Datenbanken > MySQL-Datenbanken durch Klick auf den grünen Link MySQL-Datenbank anlegen *.

Anschließend musst du noch ein Passwort festlegen. In den Kommentar trägt du am besten deine Domain ein, damit du weißt, dass die Datenbank zu dieser Domain gehört:

MySQL-Datenbank anlegen

Wichtig: Kopier das Datenbank-Passwort, den Datenbanknamen und den Benutzer in ein Text-Dokument, da du diese Daten im vierten Schritt wieder brauchst.

3. WordPress herunterladen und entpacken

Um die WordPress auf deinem Server zu installieren, musst du es von der offiziellen Website (.zip, etwa 9 MB groß) herunterladen:

WordPress herunterladen

Die Sprachdateien sind bereits auf Deutsch. Falls du deinen Blog auf Englisch betreiben willst, lade die Dateien hier herunter.

Hast du die ZIP-Datei heruntergeladen, entpacke sie mit einem Programm deiner Wahl.

4. wp-config.php bearbeiten

Die Datei wp-config.php ist die WordPress-Konfigurationsdatei, welche die in Schritt 2 erstellte Datenbank mit WordPress verbindet.

Um sie zu bearbeiten, öffnest du den entpackten Ordner und suchst darin die Datei wp-config-sample.php.

wp-config-sample.php in wp-config.php umbenennen

Diese benennst du in wp-config.phpum und öffnest sie anschließend in einem Nur-Text-Editor oder einem HTML-Editor.

Für Windows empfehle ich den kostenlosen Editor Notepad++ oder Brackets.

Für MacOS empfehle ich ebenfalls Brackets.

Wenn du nichts herunterladen willst, kannst du auf dem Mac auch TextEdit nutzen. Das ist standardmäßig beim Betriebssystem dabei. Bitte denk jedoch daran, TextEdit in den Nur-Text-Modus umzuschalten. Dazu klickst du oben im Menü auf Format > In reinen Text umwandeln.

Achtung: Bearbeite die Datei auf keinen Fall in Microsoft Word, Apple Pages, Google Docs, Open Office, LibreOffice oder anderen erweiterten Textverarbeitungsprogrammen. Durch die ergänzten Formatierungen kann die Datei für den Server unleserlich werden.

Anschließend änderst du folgende Daten:

define('DB_NAME', 'datenbankname_hier_einfuegen');
Hier kommt anstelle von „datenbankname_hier_einfuegen“ der Name deiner Datenbank herein

define('DB_USER', 'benutzername_hier_einfuegen');
Hier kommt anstatt „benutzername_hier_einfuegen“ der Benutzername der Datenbank rein.

define('DB_PASSWORD', 'passwort_hier_einfuegen');
Hier kommt anstatt „passwort_hier_einfuegen“ das Passwort deiner Datenbank rein.

Anschließend musst du noch einen Sicherheitsschlüssel angeben. Das ist wichtig, da es sonst für Dritte möglich wäre, deine aktive Login-Session zu kapern und Schabernack mit deiner WordPress-Installation anzustellen.

Dazu rufst du einfach diesen Link auf, kopierst die generierten Sicherheitsschlüssel komplett heraus und ersetzt die folgenden Platzhalter:

define('AUTH_KEY', 'Füge hier deine Zeichenkette ein');
define('SECURE_AUTH_KEY', 'Füge hier deine Zeichenkette ein');
define('LOGGED_IN_KEY', 'Füge hier deine Zeichenkette ein');
define('NONCE_KEY', 'Füge hier deine Zeichenkette ein');
define('AUTH_SALT', 'Füge hier deine Zeichenkette ein');
define('SECURE_AUTH_SALT', 'Füge hier deine Zeichenkette ein');
define('LOGGED_IN_SALT', 'Füge hier deine Zeichenkette ein');
define('NONCE_SALT', 'Füge hier deine Zeichenkette ein');

Um deinen Blog noch besser zu schützen, solltest du auch das WordPress-Datenbanktabellen-Präfix ändern:

$table_prefix = 'wp_';

Dafür ersetzt du “wp” einfach durch eine willkürliche Zahlen- und Buchstabenfolgen (keine Sonderzeichen!), wie z. B. RtZ7uOp. 

Hinweis: Der Unterstrich muss dabei erhalten bleiben (also nicht $table_prefix = 'RtZ7uOp';, sondern $table_prefix = 'RtZ7uOp_';)

5. Dateien auf deinen FTP-Server hochladen

Nun müssen die WordPress-Dateien noch auf deinen Server hochgeladen werden.

Dafür benötigst du die Zugangsdaten zu deinem FTP-Server. Die findest du im webgo Kundenportal in der Vertragsübersicht:

Zum Vertrag im webgo-Kundenportal

Du brauchst den Server / Host, den Benutzer (im pinken Kästchen) sowie das FTP-Passwort. Letzteres musst du selbst festlegen, indem du auf FTP Passwort ändern klickst:

FTP-Zugangsdaten heraussuchen

Hast du die Daten herausgesucht, installierst du das kostenlose Programm FileZilla. Du kannst es auf der offiziellen Website herunterladen (verfügbar für Mac, Windows und Linux):

FileZilla herunterladen

Achte darauf, nicht den FileZilla Server herunterzuladen. Du braucht den FileZilla Client.

Hinweis: Sollte dein Antiviren-Programm oder der Windows Defender bei der Installation von FileZilla meckern, versuch es über Chip.de herunterladen.

Nach der Installation öffnest du in FileZilla den Servermanager (erstes Icon in der oberen Menüleiste oder alternativ unter Datei > Servermanager) und klickst auf Neuen Server hinzufügen:

Neuen Server in FileZilla einrichten

Bei Server musst du den Server / Host eintragen (also in unserem Beispiel s91.goserver.host)

Bei Verbindungsart wählst du Normal.

Anschließend gibst du in den erscheinenden Feldern deinen Benutzernamen (in unserem Beispiel web93) und dein selbst festgelegtes FTP-Passwort ein:

FTP-Zugangsdaten in FileZilla eingeben

Um eine Verbindung zum FTP-Server herzustellen, klickst du auf den blauen Button Verbinden.

Hinweis: Es kann sein, dass FileZilla dich jetzt dazu auffordert, die Vertrauenswürdigkeit des Zertifikats zu bestätigen. Das kannst du einfach bestätigen und einen Haken setzen bei Zertifikat immer vertrauen.

Im rechten Fenster hat FileZilla nun das Hauptverzeichnis deines Servers geöffnet:

Verbindung zu FTP-Server hergestellt

Im Hauptverzeichnis machst du nun einen Doppelklick auf das Verzeichnis, das deiner Domain zugeordnet ist.

Dieses Verzeichnis heißt standardmäßig wie deine Domain. Also in unserem Beispiel blogmojo.de.

In diesem Verzeichnis befindet sich nur eine einzige Datei namens index.html. Diese musst du löschen, bevor du WordPress installieren kannst:

index.html aus Domain-Verzeichnis löschen

Ist die Datei gelöscht, musst du nun sämtliche Dateien aus dem heruntergeladenen WordPress-Archiv in das Verzeichnis kopieren.

Dazu ziehst du sie einfach vom Windows Explorer bzw. Finder beim Mac oder über den internen Dateimanager in FileZilla (auf der linken Seite) in den Ordner.

Achtung: Bitte denk daran, den Ordner wordpress nicht mit zu kopieren, sondern nur die enthaltenen Dateien und die Ordner wp-content, wp-includes und wp-admin.

Bis die Warteschlange abgearbeitet und alle Dateien auf dem Server sind, dauert es jetzt ein Weilchen:

Warteschlange in Filezilla

Zeit genug, um dir eine kurze Pause zu gönnen und dir einen Kaffee zu holen!

6. WordPress im Browser einrichten

Sind alle Dateien auf den Server kopiert und die Warteschlange abgearbeitet?

Sehr gut!

Im sechsten Schritt musst du WordPress im Browser einrichten.

Dazu rufst du deine Blog-URL im Browser auf, z. B. https://blogmojo.de.

Achtung: Bitte vergiss nicht, das https:// vor die URL zu hängen!

Anschließend wirst du von WordPress selbst durch den Einrichtungsvorgang geleitet:

Benötigte Informationen zur WordPress-Installation

Unter Titel der Website trägst du deinen Blognamen ein.

Unter Benutzername legst du den Benutzernamen für den Admin-Account fest. Es ist wichtig, dass dieser nicht Admin oder admin lautet, das erhöht die Sicherheit deiner Installation gegen Angreifer.

Als Passwort nimmst du am besten das Passwort, das WordPress dir vorschlägt (oder ein ähnlich sicheres Passwort mit mindestens 8 Zeichen, Zahlen, Groß- und Kleinbuchstaben sowie Sonderzeichen).

Unter E-Mail-Adresse trägst du die E-Mail-Adresse für den Admin-Account ein. Überprüfe sie vor dem Abschicken noch einmal auf Richtigkeit, denn sie wird z. B. dafür benötigt, ein verlorenes Passwort wiederherzustellen.

Unter Sichtbarkeit für Suchmaschinen setzt du keinen Haken (es sei denn, du willst, dass deine Website erst einmal nicht auffindbar ist). Die Auswahl kannst du später jederzeit unter Einstellungen > Lesen ändern.

Anschließend solltest du die Meldung bekommen, dass die Installation erfolgreich war:

WordPress-Installation erfolgreich

Jetzt kannst du dich bei WordPress jederzeit anmelden, indem du eine der folgenden URLs in den Browser eingibst:

https://deinedomain.de/wp-login.php
https://deinedomain.de/wp-admin

Den Platzhalter deinedomain.de musst du natürlich durch deine Domain ersetzen.

7. Troubleshooting

Bei der Installation von WordPress kann immer mal etwas schief gehen. Im Folgenden findest du die häufigsten Einrichtungsfehler und ihre Behebung:

7.1 Fehlermeldung: “Fehler beim Aufbau einer Datenbankverbindung”

Fehler beim Aufbau einer Datenbankverbindung

Dies ist der wohl am häufigsten auftretende Fehler bei der Installation.

In 99% aller Fälle wird er dadurch verursacht, dass du die Daten deiner Datenbank falsch in der wp-config.php eingegeben hast.

Bitte überprüfe ob Name, Passwort und Nutzername deiner Datenbank auch wirklich mit denen im Administrationsbereich übereinstimmen.

Auch möglich:

Du hast versehentlich ein Apostroph oder Semikolon beim Kopieren und Einfügen in die wp-config.php gelöscht.

Falls der Fehler weiterhin besteht, kann es sein, dass der Datenbankserver beim Host nicht erreichbar ist.

In diesem (eher seltenen) Fall solltest du den Kundenservice kontaktieren.

7.2 Fehlermeldung: “Die Website ist nicht erreichbar”

Die Website ist nicht erreichbar

Es kann vorkommen, dass dir die Fehlermeldung Die Website ist nicht erreichbar oder Server nicht gefunden im Browser angezeigt wird.

Das ist kein Grund, dir Sorgen zu machen.

Es kann bis zu 24 Stunden dauern, bis deine Domain im World-Wide-Web erreichbar ist. Probier es also einfach im Laufe des Tags noch einmal.

7.3 Sprachwahl und Konfigurationsaufforderung

Dieser Fehler kommt bei der WordPress-Installation ebenfalls häufig vor.

Erst kommt ein Auswahlmenü, bei dem du die Sprache auswählen sollst:

WordPress Sprachauswahl

Und anschließend die Info, dass WordPress Informationen zur Datenbank benötigt:

WordPress Informationen zur Datenbank

Das kann zwei Ursachen haben:

  1. Du hast die Datei wp-config-sample.php nicht in wp-config.php umbenannt (siehe Schritt 4)
  2. Du hast einen Tippfehler im Dateinamen von wp-config.php

7.4 Fehlermeldung: “Forbidden”

403 Forbidden

Bei der Fehlermeldung Forbidden – You don’t have permission to access / on this server gibt es vier mögliche Fehlerquellen:

  1. Du hast die WordPress-Dateien zusammen mit dem übergeordneten Ordner wordpress auf deinen Server kopiert.
  2. Du hast die WordPress-Dateien in das falsche Verzeichnis kopiert (der Ordner lautet bei webgo standardmäßig so wie dein Domainname).
  3. Deine Domain ist einem anderen Verzeichnis zugeordnet (wird z. B. geändert, wenn du den 1-Click-Install verwendest). Welches Verzeichnis deiner Domain zugeordnet ist, kannst du im webgo Webspace-Admin unter Paketverwaltung > Domain-Verwaltung in der Spalte Verzeichnis/URL überprüfen.
  4. Es gibt einen Fehler bei webgo (wende dich in dem Fall an den Support)

In den ersten drei Fällen kannst du die Dateien einfach in FileZilla per Drag & Drop an die richtigen Orte ziehen oder wahlweise das Verzeichnis der Domain in der Domain-Verwaltung ändern. Du musst die Dateien nicht erneut hochladen.

7.5 Fehlermeldung: “Dies ist keine sichere Verbindung”

Dies ist keine sichere Verbindung

Wenn die Fehlermeldung Dies ist keine sichere Verbindung beim Aufrufen deiner Website erscheint, gibt es ein Problem mit deinem SSL-Zertifikat.

Entweder du hast Schritt 1 dieser Anleitung übersprungen und gar kein SSL-Zertifikat eingerichtet. Dann solltest du das nachholen.

Oder bei der Erstellung des Zertifikats ist etwas schief gelaufen. In diesem Fall gehst du im webgo Webspace-Admin zu Paketverwaltung > SSL die bestehenden Zertifikate.

Dort löschst du alle bestehenden Zertifikate für deine Domain löschen (mit und ohne .www) und legst sie anschließend noch einmal neu an.

7.6 Fehlermeldung: “Die Datei wp-config-sample.php ist erforderlich.”

Die Datei wp-config-sample.php ist erforderlich.

Die Fehlermeldung “Die Datei wp-config-sample.php ist erforderlich. Bitte lade diese erneut zu deiner WordPress-Installtion hoch.” bedeutet:

WordPress hat keine wp-config.php gefunden und hat erfolglos versucht, aus der wp-config-sample.php eine zu erstellen, welche ebenfalls nicht vorhanden ist.

Das kann mehrere Fehlerquellen haben, wie z. B.:

  1. Du hast die wp-config.php versehentlich gelöscht
  2. Du hast die Dateiendung der wp-config.php versehentlich geändert (z. B. in wp-config.txt)
  3. Der Dateiname ist falsch. Check ob du vielleicht einen Buchstaben bei der Umbenennung der wp-config-sample.php zu viel gelöscht hast (wp-confi.php) oder ob du vergessen hast, den Bindestrich am Ende zu löschen (wp-config-.php)

7.7 Es wird nur eine weiße Seite angezeigt

Dir wird nach Schritt 5 nur eine weiße Seite angezeigt?

Dann sind die Dateien, die du auf deinen FTP-Server hochgeladen hast, wahrscheinlich fehlerhaft.

Mögliche Fehlerquellen sind:

  1. Die Übertragung der WordPress-Dateien auf deinen FTP-Server ist noch nicht abgeschlossen (die Dateienliste im Reiter Zu übertragende Dateien unten in FileZilla ist noch nicht komplett abgearbeitet)
  2. Bei der Übertragung wurden nicht alle Dateien kopiert (check mal den Reiter Fehlgeschlagene Übertragungen unten in FileZilla, öffne mit einem Rechtsklick das Kontextmenü und klick dort auf Alle Dateien zurücksetzen und  wieder zur Warteschlange hinzufügen)
  3. Du hast die wp-config.php nicht mit einem Nur-Text-Editor bearbeitet (starte mit einer komplett neuen wp-config.php und bearbeite sie in TextEdit auf dem Mac bzw. mit Notepad++)
  4. Du hast zwar TextEdit benutzt, aber nicht im Nur-Text-Modus (starte mit einer komplett neuen wp-config.php)
  5. Du hast versehentlich Leerzeilen oder -zeichen am Anfang oder Ende der wp-config.php eingefügt (siehe diesen Artikel für Hilfe)
  6. Du hast schon einmal versucht, während der Dateiübertragung auf deine Website zuzugreifen, und dein Browser hat die Änderungen noch nicht übernommen (probier den Browser-Cache zu leeren!)

Wenn dir jetzt immer noch eine weiße Seite angezeigt wird, empfehle dir ab Schritt 3 noch einmal neu anzufangen:

Lade die WordPress-Dateien noch einmal komplett neu herunter, bearbeite die wp-config.php und lade alles erneut hoch.

Bitte achte darauf, alle vorher hochgeladenen Dateien komplett vom FTP-Server zu löschen (sodass das Verzeichnis deiner Domain komplett leer ist).

7.8 Die Baustellen-Seite von webgo wird angezeigt

webgo Baustellen-Seite

Dir wird in Schritt 6 nur die Baustellen-Seite von webgo angezeigt?

Das kannst du dadurch beheben, dass du in FileZilla die Datei index.html aus dem Verzeichnis deiner Domain löschst:

index.html in Filezilla löschen

7.9 Fehler 500

Fehler 500 bei WordPress

Ein Fehler 500 bei der WordPress-Installation kann mehrere Ursachen haben.

Die mit Abstand häufigste Ursache ist, dass deine WordPress-Dateien fehlerhaft sind. Überprüfe, ob alle Dateien in FileZilla ordnungsgemäß hochgeladen wurden und ob du nicht aus Versehen eine Datei gelöscht oder beim Hochladen vergessen hast.

Wenn nicht auf den ersten Blick sehen kannst, wo der Fehler liegt, ergibt es Sinn alle Dateien im Ordner zu löschen und den 5. Anleitungsschritt zu wiederholen.

Wenn das nicht funktioniert hat, wende dich an deinen Hoster. Es kommt manchmal vor, dass ein Fehler 500 durch falsche Servereinstellungen verursacht wird (z. B. zu geringes PHP-Timeout oder PHP-Memory-Limit).

7.10 Zeitüberschreitung bei FileZilla

Wenn dir FileZilla beim Verbinden mit deinem Server eine Zeitüberschreitung anzeigt, dann kann das mehrere Ursachen haben:

  1. Deine Internetverbindung ist nicht stabil genug oder gerade ausgefallen (oft bei Surf-Sticks der Fall)
  2. Die Zeitüberschreitung wird zu schnell aktiviert. Versuche mal unter Bearbeiten > Einstellungen > Verbindung > Zeitüberschreitung den Wert höher zu stellen (z. B. auf 100 oder 200).
  3. Der FTP-Server ist aufgrund von Wartungsarbeiten oder einem Fehler beim Host nicht erreichbar. Schreib in dem Fall am besten mal dem Support!
  4. Die Ports für FileZilla werden von deiner Firewall oder deinem Router blockiert (schalte Port 20 und 21 bei deinem Router bzw. deiner Firewall frei)

7.11 wp-config-sample.php lässt sich nicht umbenennen

wp-config-sample.php lässt sich nicht umbenennen

Es kann sein, dass im Windows Explorer die Option Umbenennen im Kontextmenü fehlt und du die die Datei wp-config-sample.php nicht umbenennen kannst.

Um das zu umgehen, wählst du die Datei aus und drückst auf deiner Tastatur F2. Jetzt sollte der Dateiname bearbeitbar sein.

8. Alternative: 1-Klick-Installation

Du hast es selbst nach einigen Versuchen nicht hinbekommen, WordPress auf deinem Hosting-Paket einzurichten?

Dann nimm lieber die 1-Klick-Installation anstatt komplett aufzugeben!

Schritt #1: 1-Klick-Installation starten

Um mit der 1-Klick-Installation zu beginnen, gehst du im webgo Webspace-Admin zu Paket-Verwaltung > 1Click Install.

Dort klickst du in der Zeile WordPress auf den kleinen Stift in der Spalte Zur Installation:

1-Klick-Installation für WordPress

Schritt #2: 1-Klick-Installation konfigurieren

Nachdem du auf den kleinen Stift geklickt hast, musst du für die 1-Klick-Installation diverse Daten angeben:

1-Klick-Installation konfigurieren

Hier habe ich dir eine kleine Auflistung darüber zusammengestellt, was die einzelnen Punkte bedeuten und was du dort eintragen musst

  1. Name der Software: Nicht änderbar
  2. Domain: Hier musst du deine Domain aus der Liste auswählen (nimm am besten die Variante ohne www.)
  3. Pfad zu Zielverzeichnis: Kann so bleiben (für den Fall, dass du schon einmal eine 1-Klick-Installation gemacht hast, solltest du einen anderen Ordner auswählen)
  4. Domain auf Installationsverzeichnis weiterleiten: Hier muss auf jeden Fall ein Haken rein, sonst leitet deine Domain nicht zur WordPress-Installation weiter
  5. Blog-Titel: Der Titel deines Blogs (später änderbar)
  6. E-Mail-Adresse: Die Adresse des WordPress-Administrators (sehr wichtig zur Passwortherstellung, bitte unbedingt noch einmal auf Richtigkeit überprüfen)
  7. Datenbankname und Benutzer: Wird automatisch ausgefüllt, hier musst du nichts ändern
  8. Passwort: Hier trägst du ein Passwort für die Datenbank ein (Achtung: Das ist nicht das Passwort für den WordPress-Login!).
  9. MySQL / MariaDB: Hier wählst du MariaDB aus (ist das schnellere Datenbanksystem)

Zur besseren Orientierung, welche Einstellungen wichtig sind und welche nicht, habe ich diese farblich eingeordnet:

  • Rot heißt, dass die Einstellung sehr wichtig ist.
  • Orange heißt, dass die Einstellung gemacht werden musst, aber nicht so viele Auswirkungen hat.
  • Grün heißt, dass du die Einstellung nicht ändern, also ignorieren kannst.

Anschließend klickst du am Ende auf installieren.

Jetzt musst du etwa 1 bis 2 Minuten warten bis WordPress installiert wird. Am Ende kommt folgender Bildschirm:

1-Klick-Installation abgeschlossen

Bitte schreib dir auf jeden Fall die angezeigten Zugangsdaten (im pinken Kasten auf).

Denn die brauchst du im nächsten Schritt:

Schritt #3: In WordPress einloggen

Mit den Zugangsdaten, die dir im Installationsprozess angezeigt wurden, loggst du dich anschließend in WordPress ein:

In WordPress einloggen

Dazu gibst du eine der folgenden URLs in den Browser ein:

http://deinedomain.de/wp-login.php
http://deinedomain.de/wp-admin

Den Platzhalter deinedomain.de musst du natürlich durch deine Domain ersetzen.

Schritt #4: Passwort ändern (wichtig!)

Deine erste Amtshandlung sollte es sein, das Passwort des Admin-Nutzers zu ändern (oder wahlweise einen neuen Admin-Nutzer zu erstellen und den alten zu löschen).

Denn der von webgo generierte Admin-Nutzer hat immer das gleiche Standard-Passwort.

Dazu gehst du im WordPress-Adminbereich zu Benutzer und klickst unter dem Benutzer auf Bearbeiten:

Admin-Nutzer bearbeiten

Anschließend kannst du ein neues Passwort generieren, wenn du in den Benutzer-Einstellungen ganz herunterscrollst:

Neues Passwort für WordPress-Benutzer generieren

Schritt #5: Neue WordPress-Website auf https umstellen

Der 1Click Install installiert WordPress leider standardmäßig nicht in der https-Variante, selbst wenn ein entsprechendes SSL-Zertifikat bereits vorhanden ist.

Das heißt du musst WordPress nachträglich auf https umstellen.

Hinweis: Falls du noch kein SSL-Zertifikat eingerichtet hast, schau dir Schritt 1 dieser Anleitung an.

Dazu änderst du zunächst unter Einstellungen > Allgemein die WordPress-Adresse und Website-Adresse (gleichzeitig) zu deren https-Variante:

Nachträgliche Umstellung auf https in den Einstellungen

Um Fehlern bei der Umstellung vorzubeugen, musst du einmal die Permalinks neu abspeichern.

Dazu gehst du zu Einstellungen > Permalinks und klickst einmal auf Änderungen speichern.

Und wo du gerade schon dabei bist, die Permalinks zu ändern, kannst du sie gleich von Tag und Name auf Beitragsname umstellen:

Permalinks ändern und speichern

Das sorgt dafür, dass deine Beitrags-URLs nicht mehr das Beitragsdatum enthalten, was sie suchmaschinen- und nutzerfreundlicher macht.

Schritt #5: WordPress updaten

In der Regel stellt webgo die neuste Version von WordPress für den 1Click Install bereit.

Es kann aber immer mal sein, dass vor kurzem ein Update für WordPress herausgekommen ist und die installierte Version nicht mehr aktuell ist.

In dem Fall wird dir im gesamten WordPress-Dashboard ein kleiner gelber Hinweis angezeigt mit der Bitte zu aktualisieren:

Neue WordPress-Version ist verfügbar

Um das Update durchzuführen klickst du im Hinweis auf den Link Bitte aktualisiere jetzt.

Auf der darauffolgenden Seite klickst du dann auf den oberen blauen Button Jetzt aktualisieren (bitte nicht auf den unteren, denn sonst installierst du die englischsprachige Version):

WordPress jetzt aktualisieren

9. FAQ

Hier findest du Antworten auf häufige Fragen zum Installieren und Einrichten von WordPress:

9.1 Warum sollte ich keine 1-Klick-Installation verwenden?

Wenn du schon seit Tagen versuchst, WordPress einzurichten und wirklich nicht mehr weiter weißt, kann eine 1-Klick-Installation durchaus Sinn ergeben.

Denn dadurch sparst du dir sehr viele der oben genannten Schritte.

Allerdings rate ich von 1-Klick-Installationen aus mehreren Gründen ab:

  1. Bei vielen Hostern (auch webgo) ist die WordPress-Version bei 1-Klick-Installationen nicht immer aktuell (lässt sich allerdings sehr einfach im Nachhinein updaten)
  2. Das Tabellenpräfix (siehe am Ende von Punkt 4) wird dabei entweder gar nicht geändert oder ist ein Standard-Tabellenpräfix.
  3. Der Admin-Name ist nicht frei wählbar und hat ein schwaches Passwort (lässt sich zwar ändern, vergessen aber viele!)
  4. Die Dateien werden in Unterverzeichnisse gelegt und sind schwerer auffindbar

Der Hauptgrund, warum ich zur manuellen Installation rate, ist allerdings folgender:

Ich finde es sehr wichtig für Anfänger zu verstehen wie WordPress eigentlich funktioniert und aus welchen Komponenten es sich zusammensetzt.

Einmal WordPress manuell installiert zu haben, erleichtert dir das Trouble-Shooting in der Zukunft oder die spätere Optimierung deiner WordPress-Installation enorm.

Zu wissen, wie du die wp-config.php bearbeitest oder wie du per FileZilla auf deine WordPress-Dateien zugreifen kannst, ist essenziell für jeden WordPress-Administrator.

9.2 Gibt es WordPress auch auf Englisch?

Selbstverständlich. Du kannst die englischen Download-Dateien hier herunterladen.

9.3 Kann ich die Sprache meiner WordPress-Installation noch im Nachhinein ändern?

Ja, das ist problemlos möglich.

Wenn du WordPress z. B. auf Deutsch installiert kannst, kannst du die Sprache deiner Website jederzeit unter Einstellungen > Allgemein > Sprache der Website zu Englisch, Spanisch, Französich, Chinesisch oder 100+ weitere Sprachen ändern:

WordPress Sprache ändern

9.4 Wie lange dauert es, WordPress zu installieren?

WordPress wirbt zwar damit, dass die Installation nur 5 Minuten dauert. Als Anfänger würde ich jedoch etwa 60 – 90 Minuten dafür einplanen.

9.5 Wo bekomme ich Support für WordPress?

Es gibt diverse Anlaufstellen und Diskussionsforen, um Fragen zu WordPress zu stellen und dir Hilfe zu holen:

9.6 Was sind die Mindestanforderungen für WordPress?

WordPress empfiehlt, dass dein Webhoster folgendes unterstützt:

  • PHP-Version 7.3 oder höher.
  • MySQL-Version 5.6 oder höher oder alternativ MariaDB-Version 10.1 oder höher.
  • HTTPS-Unterstützung
  • Einen Server, der mit nginx oder Apache (mit dem Modul mod_rewrite) läuft

WordPress läuft zwar auch mit PHP 5.6.20+ und MySQL 5.0+. Die Nutzung dieser Versionen stellt jedoch ein Sicherheitsrisiko dar, da diese nicht mehr weiterentwickelt werden.

Finn Hillebrandt

Über den Autor

Finn ist der Gründer von Blogmojo. Er ist Vollzeit-Blogger und SEO-Nerd. Und das schon seit über 10 Jahren. Er setzt dabei nicht auf Hörensagen, sondern führt ständig eigene Tests und Case Studys durch, um zu sehen, was bei Google gerade funktioniert. Er liebt Schokolade, die so dunkel ist, dass er sie mit niemandem teilen muss (90 % und mehr).

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