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WordPress installieren in 2023: Die idiotensichere Anleitung (inkl. Trouble-Shooting!)

WordPress installieren
Foto des Autors

Finn Hillebrandt

Zuletzt aktualisiert:

Du möchtest WordPress installieren? Und endlich deine eigene Website oder deinen eigenen Blog starten?

Dann bist du hier richtig.

Ich erklÀre dir in 6 einfachen Schritten, wie du eine WordPress auf deinem eigenen Webhosting-Paket installierst.

Mit vielen Screenshots und bis ins kleinste Detail fĂŒr AnfĂ€nger beschrieben. Von der Bestellung von Webhosting, ĂŒber die Erstellung einer Datenbank bis zur Einrichtung im Browser.

Am Ende findest du auch noch einen Troubleshooting-Abschnitt mit hĂ€ufigen Problemen und Lösungen dafĂŒr.

Kurzum:

Diese Anleitung ist garantiert idiotensicher!

Voraussetzungen

Bevor du WordPress installieren und die Schritte dieser Anleitung durchfĂŒhren kannst, mĂŒssen folgende beiden Voraussetzungen erfĂŒllt sein:

Voraussetzung #1: Webhosting und Domain

Damit du WordPress installieren kannst, musst du ein Hosting-Paket/Server mit einer Domain haben.

Wenn du AnfĂ€nger bist, empfehle ich dir dieses bei webgo zu bestellen.

Die dort angebotenen Webhosting-Tarife sind top ausgestattet und zeichnen sich durch hervorragende Ladezeiten aus, wie mein Webhosting-Vergleich gezeigt hat.

Als Neukunde bekommst du bei vielen Tarifen die ersten 6 Monate Hosting kostenlos, zahlst also bei deiner ersten Jahresrechnung nur die HĂ€lfte.

FĂŒr den Anfang empfehle ich das Webhosting-Paket CMS Pro fĂŒr 4,95 € pro Monat, in welchem bereits ein SSL-Zertifikat enthalten ist:

webgo CMS Pro
Spar-Tipp: Wenn du den Gutschein-Code blogmojo wĂ€hrend des Bestellvorgangs (bei der Angabe deiner persönlichen Daten) eingibst, bekommst du noch einmal 10 € Rabatt. Damit zahlst du also nur 19,70 € fĂŒr webgo CMS Pro im ersten Jahr. Ein absoluter No-Brainer!

Die folgenden Installationsschritte werden auch am Beispiel eines Hosting-Pakets bei webgo beschrieben.

Sie lassen sich aber grundsĂ€tzlich auch auf andere Hosting-Anbieter, wie z. B. Strato, IONOS, dogado, all-inkl.com, HostEurope, DomainFactory oder Alfahosting, ĂŒbertragen. Dort musst du aber damit rechnen, dass der Kundenbereich anders aussieht und manche Punkte anders heißen.

Voraussetzung #2: Deine Domain zeigt auf deinen Server

Es kann bis zu 24 Stunden dauern, bis die Änderungen an den DNS-Einstellungen einer Domain (die Einstellungen, die einem Browser sagen, wo er die Inhalte einer Domain findet) weltweit ĂŒbernommen werden.

Das heißt, wenn du deine Domain gerade erst bestellt hast, ist sie oft noch nicht ĂŒber den Browser abrufbar und es wird die Fehlermeldung „Website nicht erreichbar“ angezeigt.

Das ist ganz normal und kein Grund, in Panik auszubrechen. 😉

Solange das der Fall ist, kannst du WordPress jedoch noch nicht einrichten.

Warte einfach etwas und probier es nach ein paar Stunden oder am nÀchsten Morgen noch einmal.

1. SSL-Zertifikat einrichten

Ein SSL-Zertifikat ist unabdingbar fĂŒr deinen Blog. Dadurch ist die Verbindung zwischen deinem Blog und deinen Lesern verschlĂŒsselt.

Erkennbar ist dies an dem vorangestellten „https://“ vor der URL und dem grĂŒnen Schloss im Browser:

HTTPS mit grĂŒnem Schloss im Browser

Um ein SSL-Zertifikat einzurichten, loggst dich zunÀchst in das webgo Kundenportal mit den von dir festgelegten Zugangsdaten ein.

Anschließend gehst du zum webgo Webspace-Admin:

Webspace-Admin fĂŒr webgo CMS Pro öffnen

Dort angekommen gehst du zu â€žPaket-Verwaltung > SSL“ und klickst auf den grĂŒnen Link SSL anlegen* oben rechts:

SSL anlegen

ÜberprĂŒfe erstens in den Einstellungen, ob du unter Domain die richtige gewĂ€hlt hast (ohne www!), falls du mehrere Domains bestellt hast.

Und zweitens, ob die drei HĂ€kchen unter der Domain alle gesetzt sind. Alle anderen Felder mĂŒssen nicht ausgefĂŒllt oder geĂ€ndert werden:

SSL-Zertifikat im webgo Webspace-Admin anlegen

Anschließend klickst du ganz unten auf „anlegen“. Jetzt dauert es ein paar Sekunden, bis das Zertifikat angelegt ist


2. Eine Datenbank anlegen

Wenn dein SSL-Zertifikat installiert ist, musst du im webgo Webspace-Admin eine Datenbank anlegen.

Das machst du unter „Datenbanken > MySQL-Datenbanken“ durch Klick auf den grĂŒnen Link MySQL-Datenbank anlegen*.

Anschließend musst du noch ein Passwort festlegen. In den Kommentar trĂ€gt du am besten deine Domain ein, damit du weißt, dass die Datenbank zu dieser Domain gehört:

MySQL-Datenbank anlegen
Tipp: Kopiere das Datenbank-Passwort, den Datenbanknamen und den Benutzer in ein Text-Dokument, da du diese Daten im vierten Schritt wieder benötigst.

3. WordPress herunterladen und entpacken

Um die WordPress auf deinem Server zu installieren, musst du es von der offiziellen Website (.zip, etwa 9 MB groß) herunterladen:

WordPress herunterladen

Die Sprachdateien sind bereits auf Deutsch. Falls du deinen Blog auf Englisch betreiben willst, lade die Dateien hier herunter.

Hast du die ZIP-Datei heruntergeladen, entpacke sie mit einem Programm deiner Wahl.

4. wp-config.php bearbeiten

Die Datei wp-config.php ist die WordPress-Konfigurationsdatei, welche die in Schritt 2 erstellte Datenbank mit WordPress verbindet.

Um sie zu bearbeiten, öffnest du den entpackten Ordner und suchst darin die Datei wp-config-sample.php.

wp-config-sample.php in wp-config.php umbenennen

Diese benennst du in wp-config.php um und öffnest sie anschließend in einem Nur-Text-Editor oder einem HTML-Editor.

FĂŒr Windows empfehle ich den kostenlosen Editor Notepad++ oder Brackets.

FĂŒr MacOS empfehle ich ebenfalls Brackets.

Wenn du nichts herunterladen willst, kannst du auf dem Mac auch TextEdit nutzen. Das ist standardmĂ€ĂŸig beim Betriebssystem dabei. Bitte denk jedoch daran, TextEdit in den „Nur-Text-Modus“ umzuschalten. Dazu klickst du oben im MenĂŒ auf „Format > In reinen Text umwandeln.“

Achtung: Bearbeite die Datei auf keinen Fall mit Microsoft Word, Apple Pages, Google Docs, Open Office, LibreOffice oder anderen erweiterten Textverarbeitungsprogrammen. Durch die ergĂ€nzten Formatierungen kann die Datei fĂŒr den Server unleserlich werden.

Anschließend Ă€nderst du folgende Daten:

define('DB_NAME', 'datenbankname_hier_einfuegen');

Hier kommt anstelle von datenbankname_hier_einfuegen der Name deiner Datenbank herein

define('DB_USER', 'benutzername_hier_einfuegen');

Hier kommt anstatt benutzername_hier_einfuegen der Benutzername der Datenbank rein.

define('DB_PASSWORD', 'passwort_hier_einfuegen');

Hier kommt anstatt passwort_hier_einfuegen das Passwort deiner Datenbank rein.

Anschließend musst du noch einen SicherheitsschlĂŒssel angeben. Das ist wichtig, da es sonst fĂŒr Dritte möglich wĂ€re, deine aktive Login-Session zu kapern und Schabernack mit deiner WordPress-Installation anzustellen.

Dazu rufst du einfach diesen Link auf, kopierst die generierten SicherheitsschlĂŒssel komplett heraus und ersetzt die folgenden Platzhalter:

define('AUTH_KEY', 'FĂŒge hier deine Zeichenkette ein');
define('SECURE_AUTH_KEY', 'FĂŒge hier deine Zeichenkette ein');
define('LOGGED_IN_KEY', 'FĂŒge hier deine Zeichenkette ein');
define('NONCE_KEY', 'FĂŒge hier deine Zeichenkette ein');
define('AUTH_SALT', 'FĂŒge hier deine Zeichenkette ein');
define('SECURE_AUTH_SALT', 'FĂŒge hier deine Zeichenkette ein');
define('LOGGED_IN_SALT', 'FĂŒge hier deine Zeichenkette ein');
define('NONCE_SALT', 'FĂŒge hier deine Zeichenkette ein');

Um deinen Blog noch besser zu schĂŒtzen, solltest du auch das WordPress-Datenbanktabellen-PrĂ€fix Ă€ndern:

$table_prefix = 'wp_';

DafĂŒr ersetzt du „wp“ einfach durch eine willkĂŒrliche Zahlen- und Buchstabenfolgen (keine Sonderzeichen!), wie z. B. „RtZ7uOp. â€œ

Hinweis: Der Unterstrich muss dabei erhalten bleiben (also nicht $table_prefix = 'RtZ7uOp';, sondern $table_prefix = 'RtZ7uOp_';)

5. Dateien auf deinen FTP-Server hochladen

Nun mĂŒssen die WordPress-Dateien noch auf deinen Server hochgeladen werden.

DafĂŒr benötigst du die Zugangsdaten zu deinem FTP-Server. Die findest du im webgo Kundenportal in der VertragsĂŒbersicht:

Zum Vertrag im webgo-Kundenportal

Du benötigst den â€žServer / Host“, den „Benutzer“ (im pinken KĂ€stchen) sowie das „FTP-Passwort“. Letzteres musst du selbst festlegen, indem du auf „FTP Passwort Ă€ndern“ klickst:

FTP-Zugangsdaten heraussuchen

Hast du die Daten herausgesucht, installierst du das kostenlose Programm „FileZilla“.

Du kannst es auf der offiziellen Website herunterladen (verfĂŒgbar fĂŒr Mac, Windows und Linux):

FileZilla herunterladen

Achte darauf, nicht den FileZilla „Server“ herunterzuladen. Du braucht den FileZilla „Client“.

Hinweis: Sollte dein Antiviren-Programm oder der Windows Defender bei der Installation von FileZilla meckern, versuch es ĂŒber Chip.de herunterladen.

Nach der Installation öffnest du in FileZilla den â€žServermanager“ (erstes Icon in der oberen MenĂŒleiste oder alternativ unter â€žDatei > Servermanager“) und klickst auf „Neuen Server hinzufĂŒgen“:

Neuen Server in FileZilla einrichten

Bei Server musst du den „Server / Host“ eintragen (also in unserem Beispiel „s91.goserver.host“)

Bei Verbindungsart wĂ€hlst du „Normal“.

Anschließend gibst du in den erscheinenden Feldern deinen Benutzernamen (in unserem Beispiel „web93“) und dein selbst festgelegtes FTP-Passwort ein:

FTP-Zugangsdaten in FileZilla eingeben

Um eine Verbindung zum FTP-Server herzustellen, klickst du auf den blauen Button „Verbinden“.

Hinweis: Es kann sein, dass FileZilla dich jetzt dazu auffordert, die VertrauenswĂŒrdigkeit des Zertifikats zu bestĂ€tigen. Das kannst du einfach bestĂ€tigen und einen Haken setzen bei „Zertifikat immer vertrauen“.

Im rechten Fenster hat FileZilla nun das Hauptverzeichnis deines Servers geöffnet:

Verbindung zu FTP-Server hergestellt

Im Hauptverzeichnis machst du nun einen Doppelklick auf das Verzeichnis, das deiner Domain zugeordnet ist.

Dieses Verzeichnis heißt standardmĂ€ĂŸig wie deine Domain. Also in unserem Beispiel „blogmojo.de.“

In diesem Verzeichnis befindet sich nur eine einzige Datei namens „index.html“. Diese musst du löschen, bevor du WordPress installieren kannst:

index.html aus Domain-Verzeichnis löschen

Ist die Datei gelöscht, musst du nun sÀmtliche Dateien aus dem heruntergeladenen WordPress-Archiv in das Verzeichnis kopieren.

Dazu ziehst du sie einfach vom Windows Explorer bzw. Finder beim Mac oder ĂŒber den internen Dateimanager in FileZilla (auf der linken Seite) in den Ordner.

Achtung:: Bitte denke daran, den Ordner „wordpress“ nicht mitzukopieren, sondern nur die enthaltenen Dateien und die Ordner „wp-content“, „wp-includes“ und „wp-admin.“

Bis die Warteschlange abgearbeitet und alle Dateien auf dem Server sind, dauert es jetzt ein Weilchen:

Warteschlange in Filezilla

Zeit genug, um dir eine kurze Pause zu gönnen und dir einen Kaffee (oder Tee) zu holen! ☕

6. WordPress im Browser einrichten

Sind alle Dateien auf den Server kopiert und die Warteschlange abgearbeitet?

Sehr gut!

Im sechsten Schritt musst du WordPress im Browser einrichten.

Dazu rufst du deine Blog-URL im Browser auf, z. B.:

 https://deinedomain.de
Achtung: Bitte vergiss nicht, das „https://“ vor die URL zu hĂ€ngen!

Anschließend wirst du von WordPress selbst durch den Einrichtungsvorgang geleitet:

Benötigte Informationen zur WordPress-Installation

Unter Titel der Website trÀgst du deinen Blognamen ein.

Unter Benutzername legst du den Benutzernamen fĂŒr den Admin-Account fest. Es ist wichtig, dass dieser nicht „Admin“ oder „admin“ lautet, das erhöht die Sicherheit deiner Installation gegen Angreifer.

Als Passwort nimmst du am besten das Passwort, das WordPress dir vorschlĂ€gt (oder ein Ă€hnlich sicheres Passwort mit mindestens 8 Zeichen, Zahlen, Groß- und Kleinbuchstaben sowie Sonderzeichen).

Unter E-Mail-Adresse trĂ€gst du die E-Mail-Adresse fĂŒr den Admin-Account ein. ÜberprĂŒfe sie vor dem Abschicken noch einmal auf Richtigkeit, denn sie wird z. B. dafĂŒr benötigt, ein verlorenes Passwort wiederherzustellen.

Unter Sichtbarkeit fĂŒr Suchmaschinen setzt du „keinen“ Haken (es sei denn, du willst, dass deine Website erst einmal nicht auffindbar ist). Die Auswahl kannst du spĂ€ter jederzeit unter „Einstellungen > Lesen“ Ă€ndern.

Anschließend solltest du die Meldung bekommen, dass die Installation erfolgreich war:

WordPress-Installation erfolgreich

Jetzt kannst du dich bei WordPress jederzeit anmelden, indem du folgende URL in den Browser eingibst:

https://deinedomain.de/wp-admin

Den Platzhalter â€ždeinedomain.de“ musst du natĂŒrlich durch deine Domain ersetzen.

7. Troubleshooting

Bei der Installation von WordPress kann immer mal etwas schief gehen. Im Folgenden findest du die hÀufigsten Einrichtungsfehler und ihre Behebung:

7.1 Fehlermeldung: „Fehler beim Aufbau einer Datenbankverbindung“

Fehler beim Aufbau einer Datenbankverbindung

Dies ist der wohl am hÀufigsten auftretende Fehler bei der Installation.

In 99% aller FĂ€lle wird er dadurch verursacht, dass du die Daten deiner Datenbank falsch in der „wp-config.php“ eingegeben hast.

Bitte ĂŒberprĂŒfe ob Name, Passwort und Nutzername deiner Datenbank auch wirklich mit denen im Administrationsbereich ĂŒbereinstimmen.

Auch möglich:

Du hast versehentlich ein Apostroph oder Semikolon beim Kopieren und EinfĂŒgen in die „wp-config.php“ gelöscht.

Falls der Fehler weiterhin besteht, kann es sein, dass der Datenbankserver beim Host nicht erreichbar ist.

In diesem (eher seltenen) Fall solltest du den Kundenservice kontaktieren.

7.2 Fehlermeldung: „Die Website ist nicht erreichbar“

Die Website ist nicht erreichbar

Es kann vorkommen, dass dir die Fehlermeldung â€žDie Website ist nicht erreichbar“ oder â€žServer nicht gefunden“ im Browser angezeigt wird.

Das ist kein Grund, dir Sorgen zu machen.

Es kann bis zu 24 Stunden dauern, bis deine Domain im World-Wide-Web erreichbar ist. Probier es also einfach im Laufe des Tags noch einmal.

7.3 Sprachwahl und Konfigurationsaufforderung

Dieser Fehler kommt bei der WordPress-Installation ebenfalls hÀufig vor.

Erst kommt ein AuswahlmenĂŒ, bei dem du die Sprache auswĂ€hlen sollst:

WordPress Sprachauswahl

Und anschließend die Info, dass WordPress Informationen zur Datenbank benötigt:

WordPress Informationen zur Datenbank

Das kann zwei Ursachen haben:

  1. Du hast die Datei „wp-config-sample.php“ nicht in „wp-config.php“ umbenannt (siehe Schritt 4)
  2. Du hast einen Tippfehler im Dateinamen von „wp-config.php“

7.4 Fehlermeldung: „Forbidden“

403 Forbidden

Bei der Fehlermeldung „Forbidden – You don’t have permission to access / on this server“ gibt es vier mögliche Fehlerquellen:

  1. Du hast die WordPress-Dateien zusammen mit dem ĂŒbergeordneten Ordner „wordpress“ auf deinen Server kopiert.
  2. Du hast die WordPress-Dateien in das falsche Verzeichnis kopiert (der Ordner lautet bei webgo standardmĂ€ĂŸig so wie dein Domainname).
  3. Deine Domain ist einem anderen Verzeichnis zugeordnet (wird z. B. geĂ€ndert, wenn du den 1-Click-Install verwendest). Welches Verzeichnis deiner Domain zugeordnet ist, kannst du im webgo Webspace-Admin unter „Paketverwaltung > Domain-Verwaltung“ in der Spalte „Verzeichnis/URL“ ĂŒberprĂŒfen.
  4. Es gibt einen Fehler bei webgo (wende dich in dem Fall an den Support)

In den ersten drei FÀllen kannst du die Dateien einfach in FileZilla per Drag & Drop an die richtigen Orte ziehen oder wahlweise das Verzeichnis der Domain in der Domain-Verwaltung Àndern. Du musst die Dateien nicht erneut hochladen.

7.5 Fehlermeldung: „Dies ist keine sichere Verbindung“

Dies ist keine sichere Verbindung

Wenn die Fehlermeldung „Dies ist keine sichere Verbindung“ beim Aufrufen deiner Website erscheint, gibt es ein Problem mit deinem SSL-Zertifikat.

Entweder du hast Schritt 1 dieser Anleitung ĂŒbersprungen und gar kein SSL-Zertifikat eingerichtet. Dann solltest du das nachholen.

Oder bei der Erstellung des Zertifikats ist etwas schief gelaufen. In diesem Fall gehst du im webgo Webspace-Admin zu â€žPaketverwaltung > SSL“ die bestehenden Zertifikate.

Dort löschst du alle bestehenden Zertifikate fĂŒr deine Domain löschen (mit und ohne .www) und legst sie anschließend noch einmal neu an.

7.6 Fehlermeldung: „Die Datei wp-config-sample.php ist erforderlich.“

Die Datei wp-config-sample.php ist erforderlich.

Die Fehlermeldung „Die Datei wp-config-sample.php ist erforderlich. Bitte lade diese erneut zu deiner WordPress-Installation hoch.“ bedeutet:

WordPress hat keine „wp-config.php“ gefunden und hat erfolglos versucht, aus der „wp-config-sample.php“ eine zu erstellen, welche ebenfalls nicht vorhanden ist.

Das kann mehrere Fehlerquellen haben, wie z. B.:

  1. Du hast die „wp-config.php“ versehentlich gelöscht
  2. Du hast die Dateiendung der „wp-config.php“ versehentlich geĂ€ndert (z. B. in „wp-config.txt“)
  3. Der Dateiname ist falsch. ÜberprĂŒfe, ob du vielleicht einen Buchstaben bei der Umbenennung der „wp-config-sample.php“ zu viel gelöscht hast („wp-confi.php“) oder ob du vergessen hast, den Bindestrich am Ende zu löschen („wp-config-.php“)

7.7 Es wird nur eine weiße Seite angezeigt

Dir wird nach Schritt 5 nur eine weiße Seite angezeigt?

Dann sind die Dateien, die du auf deinen FTP-Server hochgeladen hast, wahrscheinlich fehlerhaft.

Mögliche Fehlerquellen sind:

  1. Die Übertragung der WordPress-Dateien auf deinen FTP-Server ist noch nicht abgeschlossen (die Dateiliste im Reiter „Zu ĂŒbertragende Dateien“ unten in FileZilla ist noch nicht komplett abgearbeitet)
  2. Bei der Übertragung wurden nicht alle Dateien kopiert (ĂŒberprĂŒfe mal den Reiter „Fehlgeschlagene Übertragungen“ unten in FileZilla, öffne mit einem Rechtsklick das KontextmenĂŒ und klick dort auf „Alle Dateien zurĂŒcksetzen und  wieder zur Warteschlange hinzufĂŒgen“)
  3. Du hast die „wp-config.php“ nicht mit einem Nur-Text-Editor bearbeitet (starte mit einer komplett neuen„ wp-config.php“ und bearbeite sie in TextEdit auf dem Mac bzw. mit Notepad++)
  4. Du hast zwar TextEdit benutzt, aber nicht im Nur-Text-Modus (starte mit einer komplett neuen „wp-config.php“)
  5. Du hast versehentlich Leerzeilen oder -zeichen am Anfang oder Ende der „wp-config.php“ eingefĂŒgt (siehe diesen Artikel fĂŒr Hilfe)
  6. Du hast schon einmal versucht, wĂ€hrend der DateiĂŒbertragung auf deine Website zuzugreifen, und dein Browser hat die Änderungen noch nicht ĂŒbernommen (probier den Browser-Cache zu leeren!)

Wenn dir jetzt immer noch eine weiße Seite angezeigt wird, empfehle dir ab Schritt 3 noch einmal neu anzufangen:

Lade die WordPress-Dateien noch einmal komplett neu herunter, bearbeite die „wp-config.php“ und lade alles erneut hoch.

Bitte achte darauf, alle vorher hochgeladenen Dateien komplett vom FTP-Server zu löschen (sodass das Verzeichnis deiner Domain komplett leer ist).

7.8 Die Baustellen-Seite von webgo wird angezeigt

webgo Baustellen-Seite

Dir wird in Schritt 6 nur die Baustellen-Seite von webgo angezeigt?

Das kannst du dadurch beheben, dass du in FileZilla die Datei „index.html“ aus dem Verzeichnis deiner Domain löschst:

index.html in Filezilla löschen

7.9 Fehler 500

Fehler 500 bei WordPress

Ein Fehler 500 bei der WordPress-Installation kann mehrere Ursachen haben.

Die mit Abstand hĂ€ufigste Ursache ist, dass deine WordPress-Dateien fehlerhaft sind. ÜberprĂŒfe, ob alle Dateien in FileZilla ordnungsgemĂ€ĂŸ hochgeladen wurden und ob du nicht aus Versehen eine Datei gelöscht oder beim Hochladen vergessen hast.

Wenn du nicht auf den ersten Blick sehen kannst, wo der Fehler liegt, ergibt es Sinn alle Dateien im Ordner zu löschen und den 5. Anleitungsschritt zu wiederholen.

Wenn das nicht funktioniert hat, wende dich an deinen Hoster. Es kommt manchmal vor, dass ein Fehler 500 durch falsche Servereinstellungen verursacht wird (z. B. zu geringes „PHP-Timeout“ oder „PHP-Memory-Limit“).

7.10 ZeitĂŒberschreitung bei FileZilla

Wenn dir FileZilla beim Verbinden mit deinem Server eine ZeitĂŒberschreitung anzeigt, dann kann das mehrere Ursachen haben:

  1. Deine Internetverbindung ist nicht stabil genug oder gerade ausgefallen (oft bei Surf-Sticks der Fall)
  2. Die ZeitĂŒberschreitung wird zu schnell aktiviert. Versuche mal unter „Bearbeiten > Einstellungen > Verbindung > ZeitĂŒberschreitung“ den Wert höher zu stellen (z. B. auf 100 oder 200).
  3. Der FTP-Server ist aufgrund von Wartungsarbeiten oder einem Fehler beim Host nicht erreichbar. Schreib in dem Fall am besten dem Support!
  4. Die Ports fĂŒr FileZilla werden von deiner Firewall oder deinem Router blockiert (schalte Port 20 und 21 bei deinem Router bzw. deiner Firewall frei)

7.11 wp-config-sample.php lÀsst sich nicht umbenennen

wp-config-sample.php lÀsst sich nicht umbenennen

Es kann sein, dass im Windows Explorer die Option „Umbenennen“ im KontextmenĂŒ fehlt und du die die Datei „wp-config-sample.php“ nicht umbenennen kannst.

Um das zu umgehen, wĂ€hlst du die Datei aus und drĂŒckst auf deiner Tastatur F2. Jetzt sollte der Dateiname bearbeitbar sein.

8. FAQ

Hier findest du Antworten auf hÀufige Fragen zum Installieren und Einrichten von WordPress:

SelbstverstÀndlich. Du kannst die englischen Download-Dateien hier herunterladen.

Ja, das ist problemlos möglich.

Wenn du WordPress z. B. auf Deutsch installiert hast, kannst du die Sprache deiner Website jederzeit unter „Einstellungen > Allgemein > Sprache der Website“ zu Englisch, Spanisch, Französisch, Chinesisch oder 100+ weitere Sprachen Ă€ndern:

WordPress Sprache Àndern

WordPress wirbt zwar damit, dass die Installation nur 5 Minuten dauert, als AnfĂ€nger wĂŒrde ich jedoch etwa 60 bis 90 Minuten dafĂŒr einplanen.

Es gibt diverse Anlaufstellen und Diskussionsforen, um Fragen zu WordPress zu stellen und dir Hilfe zu holen:

WordPress empfiehlt, dass dein Webhoster folgende technischen Voraussetzungen erfĂŒllt:

  • PHP-Version 7.4+
  • MySQL-Version 5.7+ oder MariaDB-Version 10.3+
  • HTTPS-UnterstĂŒtzung
  • Einen Server, der mit nginx oder Apache (mit dem Modul mod_rewrite) lĂ€uft

WordPress lÀuft zwar auch mit PHP 5.6.20+ und MySQL 5.0+. Die Nutzung dieser Versionen stellt jedoch ein Sicherheitsrisiko dar, da diese nicht mehr weiterentwickelt werden.

Finn Hillebrandt

Finn Hillebrandt

GrĂŒnder von Blogmojo, SEO-Experte mit 11+ Jahren Erfahrung, WordPress-Fan

Finn hilft Online-Unternehmern mehr Besucher und Kunden ĂŒber Google zu bekommen.

Er setzt dabei nicht auf Hörensagen, sondern fĂŒhrt stĂ€ndig eigene Tests und Recherchen durch, um herauszufinden, wie Google wirklich tickt. Achtung, Nerd-Alarm! đŸ€“

Er teilt sein Wissen hier auf dem Blog in 100+ Fachartikeln zu Online-Business, WordPress und SEO sowie in Online-Kursen, wie seinem SEO-Kurs „New Level SEO“ und seinem Mini-Kurs „Kann ich ranken?“.

Erfahre mehr ĂŒber Finn und das Team, folge ihm auf Instagram, tritt seiner Facebook-Gruppe SEO & Affiliate-Marketing bei oder mache es wie 10.500+ andere Blogger und Online-Unternehmer und abonniere seinen Newsletter mit exklusiven Marketing-Tipps.

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