Die 5 wichtigsten Maßnahmen, um das Google-Ranking deines Blogs zu verbessern

Google-Ranking verbessern

Du möchtest gerne mehr Besucher über Google, aber du weißt nicht wo du anfangen sollst? Oder welche Optimierungsmaßnahmen wirklich zum Erfolg führen?

Verzage nicht! Im Folgenden habe ich die 5 wichtigsten SEO-Maßnahmen für dich zusammengestellt, mit denen dein Google-Ranking verbessern kannst.

1. Mach Keyword-Recherche

Keyword-Recherche ist die wichtigste und grundlegendste SEO-Maßnahme, die du für deinen Blog machen kannst!

Viele Blogger machen den Fehler, gar keine Keyword-Recherche zu machen. Oder sie nehmen sich nicht genug Zeit dazu und optimieren ihre Blogartikel infolgedessen auf Keywords, für die sie am Ende kaum Besucher über Google bekommen.

Die größten Fehler, die du bei der Keyword-Recherche machen kannst, sind:

  • Auf Keywords mit zu starker Konkurrenz zu optimieren
  • Nicht auf das Suchvolumen zu achten und auf Keywords zu optimieren, nach denen kein Schwein sucht
  • Nicht zu überprüfen, über welche Keywords deine Blogartikel schon Traffic bekommen und diese dahingehend optimieren (z. B. mit der Google Search Console)
  • Nicht auf die Nutzerintention zu achten, die hinter einem Keyword steht
  • Du verwendest ein schlechtes oder, noch schlimmer, gar kein Keyword-Tool

Ich empfehle zur Keyword-Recherche den KWFinder, weil dieser im Gegensatz zu vielen anderen Tools nicht nur das exakte Suchvolumen zeigt, sondern auch die Konkurrenz analysiert:

Wie du gute Keywords finden kannst und worauf du bei der Keyword-Recherche achten musst, erläutere ich ausführlich in meinem Guide Keyword-Recherche: In 4 Schritten das perfekte Keyword finden.

2. Schreib tollen Content (und hilf Google dabei, ihn zu verstehen)

Content ist das A und O. Die Grundlage für alle deine Marketing-Bemühungen. Sei es auf Facebook, Twitter, Pinterest oder Google. Um erfolgreich zu sein sollte dein Content:

  • spannend,
  • originell,
  • sprachlich und faktisch richtig,
  • gut strukturiert,
  • anschaulich,
  • up-to-date und
  • lesbar sein.

Doch dein Content kann noch so grandios sein – wenn Google ihn nicht versteht, wirst du dein Google-Ranking kein Stück verbessern, sondern für immer im Death Valley der zweiten Seite versanden.

Deshalb musst du ihn ein wenig anpassen, damit Google ihn als relevant zu einer bestimmten Suchanfrage einordnen kann:

  • Binde das Hauptkeyword und dazu revelante Nebenkeywords ein (W-Fragen, Synonyme, Long-Tail-Keywords), die du bei der Keyword-Recherche gefunden hast
  • Denk darüber nach, was Suchmaschinen-Nutzer, die dieses Keyword bei Google eingeben, wirklich brauchen (eine Buyer Persona kann dabei helfen) und versuch sie mit deinem Blogartikel glücklich zu machen
  • Erstell eine schöne Meta-Beschreibung und einen Meta-Titel, die zum Klicken in den Suchergebnissen einladen. Binde ggf. Rich-Snippet-Daten ein, wie z. B. Sternchen-Bewertungen, Rezept-Daten etc.
  • Lange Artikel sind oft besser, weil mehr Text dir mehr Möglichkeiten auf die vielfältigen Intentionen von Suchmaschinen-Nutzern einzugehen und mehr Keywords einzubinden
  • Google ist eine textbasierte Suchmaschine, das heißt alt-Tags und beschreibende Dateinamen für Bilder sind Pflicht, damit Google deine Inhalte besser versteht

3. Biete eine gute Nutzererfahrung

Googles Ziel ist es, die Nutzerintention, die hinter jeder Suche steht, best- und schnellstmöglich zu erfüllen.

Dazu gehört es, Suchmaschinen-Nutzer nicht zu Webseiten zu schicken, die unsicher sind, langsam laden oder auf dem Gerät, das der Nutzer verwendet, nicht korrekt angezeigt werden.

Dafür solltest du folgende Punkte umsetzen:

  • Optimier deinen Blog für verschiedene Endgeräte, Auflösungen und Browser (Stichwort: Responsive Design!)
  • Sorg dafür, dass deine Inhalte lesbar sind (Schriftgröße, Zeilenabstand, Farbwahl, übersichtliches Design etc.)
  • Verbessere deine Ladezeit (am besten unter 2 Sekunden)
  • Stell deinen Blog auf HTTPS um (ohne Mixed Content, domainvalidiert ist ausreichend)
  • Vermeide störende oder aggressive Werbung (z. B. Pop-Ups, die sich nicht schließen lassen oder Anzeigen, die den ganzen Bildschirm verdecken)
  • Schütz deine WordPress-Installation vor Hackern (halte Plugins, Themes und WordPress auf dem neusten Stand, verwende sichere Passwörter etc.)

Google selbst stellt viele Tools zur Verfügung, um die Nutzerfreundlichkeit deiner Website zu testen, wie z. B. PageSpeed Insights, das Tool zum Test auf Optimierung für Mobilgeräte oder den neuen Geschwindigkeitstest für Mobilgeräte:

4. Lass dich verlinken

Wenn du dein Ranking bei Google verbessern willst, sind Backlinks, also Verlinkungen deiner Website von anderen Websites, essenziell. Ohne Backlinks wirst du nicht auf die erste Seite in den Google-Suchergebnissen kommen, zumindest nicht dauerhaft und/oder für Keywords mit stärkerer Konkurrenz.

Dabei ist es nicht nur wichtig, dass deine Startseite verlinkt wird, sondern auch die Blogartikel oder Unterseiten, für die du höher im Ranking kommen willst.

Um mehr Links zu bekommen, kannst du zum Beispiel:

  • An Blogparaden teilnehmen oder selbst eine veranstalten
  • Gastbeiträge schreiben (und Gastautoren bei dir schreiben lassen)
  • In Foren aktiv sein
  • Auf anderen Blogs kommentieren
  • Speaker auf einem Blogger-Event sein
  • Einen Blogartikel schreiben, der gerne verlinkt wird (hilfreiche Ratgeber, kontroverse oder emotionale Blogartikel)
  • Linktausch machen
  • Ein Interview geben und als Gegenzug jemand anders auf deinem Blog interviewen
  • Dich in hochwertige und thematisch relevante Blogverzeichnisse eintragen

5. Verlinke deine Blogartikel intern

Wie du deine Blogartikel intern untereinander verlinkst, zeigt Google, welche Gewichtung sie haben. Die Blogartikel, die am meisten verlinkt sind, bekommen den meisten Link Juice (die Empfehlungs- oder Verknüpfungsstärke, die Backlinks deinem Blog verleihen) ab.

Durch zusätzliches Verlinken mit Keyword im Link-Text (auch Anchor-Text genannt), kann Google deine Blogartikel zudem besser thematisch einordnen.

Ich verlinke meine wichtigsten Blogartikel zudem gerne seitenweit, z. B. im Footer, im Menü oder in der Sidebar. Für die interne Verlinkung können zudem Breadcrumbs oder die Anzeige ähnlicher Beiträge unter jedem Blogartikel helfen.

6 Gedanken zu “Die 5 wichtigsten Maßnahmen, um das Google-Ranking deines Blogs zu verbessern

    • Ja, es gibt sie wirklich noch! Sie sind zwar im Begriff zugunsten von Social-Media-Gruppen auszusterben (und stehen kurz vor der Kreide-Paläogen-Grenze), aber noch können sie eine gute Link- und Besucherquelle sein. 🙂

  1. Hallo Finn,

    danke für deinen Artikel. Für mich als Anfängerin ist er Gold wert. Über die Foren bin ich auch gestolpert. Foren gibt es ja kaum nioch und wenn, dann ist oft Eigenwerbung streng untersagt. Aber das kann man ja eigentlich auch übertragen auf FB Gruppen (etc).
    Hast du noch eine Alternative für das Keyword-Tool? Leider ist da ja die Suche auf 2 Keywords am Tag beschränkt. Liebe Grüße Julia

    • Hi Julia,

      ja, qualitativ hochwertige Forenlinks zu bekommen ist nicht mehr so einfach (geschweige denn effektiv) wie noch vor ein paar Jahren und für mich deshalb als Link-Building-Methode auch eher zweitrangig.

      Was ich ab und zu noch mache ist folgendes:
      – In Vorstellungs- oder -Feedback-Threads posten (kriegst dadurch nicht nur einen Link, sondern auch noch Feedback zu deinem Blog)
      – In einem Forum öfter mal aktiv sein, Experten-Status aufbauen und meinen Link in die Signatur setzen (und von Zeit zu Zeit auf Blogartikel von mir verweisen)

      Hoffe, das hilft dir weiter!

      Finn

      PS: Ich suche schon seit Ewigkeiten nach einer kostenlosen Alternative zum KWFinder, aber bin bis jetzt noch nicht fündig geworden. Du kannst natürlich immer den Google Keyword Planner nehmen, aber der zeigt keine genauen Suchvolumina an und stellt für mich deshalb keine richtige Alternative dar.

  2. Kannte den KWFinder gar nicht. Danke! Selbst die drei Gratissearches am Tag helfen mir mehr als der Google Keyword Planner.
    Hat sich schon gelohnt, deinen Blog zu besuchen!

    • Super, freut mich! 😀

      Ja, wenn du deinen Blog als Hobby betreibst oder nicht so häufig bloggst, dann brauchst du nicht unbedingt ein Abo abschließen. Dann reicht das kostenlose Kontingent locker. Übrigens: Wenn du einen kostenlosen Account beim KWFinder erstellst, kann du 5 anstatt 3 mal pro Tag Keywords abfragen.

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