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Die 12 Gesetze unglaublich erfolgreicher Blogartikel

Webhosting-Vergleich 2020: 15 Hoster im ausführlichen Test (inkl. 6 Speed-Tests)

Die Auswahl an Webhostern ist riesig.

Da ist es schwierig, den richtigen zu finden.

Und glaub mir, ich weiß wovon ich rede:

In meinen 9 Jahren als Blogger, WordPress-Dienstleiter und SEO-Coach habe ich schon Erfahrungen mit über 50 Webhosting-Anbietern gemacht.

Und einen Griff ins Klo nach dem anderen erlebt.

Das möchte ich dir ersparen. Deshalb habe ich diesen Webhosting-Vergleich erstellt:

Ich habe mir bei 15 deutschen Webhostern ein Hosting-Paket für ca. 10 € bestellt und auf Herz und Nieren geprüft.

Das erwartetet dich im Vergleich:

Hört sich das gut an?

Dann beginnen wir doch mit den 4 Testsiegern:

Inhaltsverzeichnis Anzeigen

1. Die 4 besten Webhoster 2020

Kurz vorweg:

Ich verzichte in meinem Vergleich auf ein striktes Ranking und eine prozentuale Gewichtung der einzelnen Tests und -Vergleiche.

Denn es gibt zwar Test-Kriterien, die für jeden Website-Betreiber relevant sind, wie z. B. schnelle Ladezeiten, guter Support oder eine hohe Uptime.

Welcher Hoster der richtige für dich ist, richtet sich jedoch auch nach deinen individuellen Bedürfnissen.

Ein Beispiel:

Wenn du Hosting für Joomla! suchst, sind Raidboxes und HostPress als reine WordPress-Hoster ungeeignet.

Oder wenn du viel Speicherplatz brauchst, bist du bei netcup am besten aufgehoben (obwohl netcup nicht unter den Top 4 ist). Mit satten 500 GB bietet der getestete Tarif Webhosting 8000 doppelt so viel Speicherplatz wie der Premium-Tarif von ALL-INKL und sage und schreibe 100 Mal so viel Speicherplatz wie der von Raidboxes.

Nichtsdestotrotz:

Es gab vier Hoster, die im Vergleich durch außergewöhnlich gute Testergebnisse hervorgestochen haben und bei denen du nichts (oder nur wenig) falsch machen kannst.

Und die möchte ich dir zuerst vorstellen:

webgo

webgo Webhosting

Ich bin selbst seit Anfang 2017 Kunde bei webgo und habe aktuell 5 Websites dort liegen.

Bis jetzt habe ich sehr gute Erfahrungen mit webgo gemacht (schnelle Ladezeiten, wenige Serverausfälle, guter Support etc.)

Deshalb hat mich natürlich insbesondere die Frage interessiert:

Wie gut ist webgo wirklich? Und wie schneidet webgo gegenüber anderen deutschen Hostern ab?

Und meine bisherigen Erfahrungen haben sich durch den Test (größtenteils) bestätigt.

Der von mir getestete Tarif CMS Hosting Power SSD bietet eine sehr gute Ausstattung für’s Geld. Für 10 € im Monat bekommst du Full-SSD-Hosting mit 200 GB Speicher und unbegrenzt vielen Datenbanken, 2048 GB RAM, unbegrenzt viele E-Mail-Postfächern und Let’s Encrypt. Auch das Aufschalten externer Domains ist einfach und kostenlos möglich, was bei deutschen Hostern keine Selbstverständlichkeit ist.

Hinweis: Der Tarif CMS Hosting Power SSD ist ein Spezial-Tarif, der auf der webgo-Website ein bisschen versteckt ist. Du findest ihn entweder über die Google-Suche oder über diesen Direkt-Link.

Einziger Kritikpunkt bei der Ausstattung:

Im Gegensatz zu manchen anderen Anbietern ist nur eine einzige .de-Domain kostenlos enthalten (ALL-INKL bietet 10 Inklusiv-Domains zum gleichen Preis).

Auch in den Speed-Tests erzielte webgo hervorragende Ergebnisse:

  • Pingdom und GTMetrix: Platz 2
  • Response Time: Platz 6
  • TTFB: Platz 5
  • Server-Performance: Platz 1
  • WordPress-Performance: Platz 6

Zudem hatte die Test-Website bei webgo als eine von sieben eine Uptime von 100%.

Auch das Kundenportal ist sehr einfach und übersichtlich gestaltet. Kündigungen, das Hinzufügen von Domains, Abschluss des AV-Vertrags oder Tarif-Upgrades kann man bequem online erledigen. Der webgo Webspace-Admin ist allerdings etwas altbacken und zudem nicht mobiloptimiert, hier sollte webgo mal nachbessern.

Der Support via Live Chat antwortete innerhalb weniger Minuten auf meine Anfrage.

Alles in allem überzeugt webgo durch ein sehr gutes Gesamtergebnis.

Spar-Tipp: Wenn du den Gutschein-Code blogmojo während des Bestellvorgangs (bei der Angabe deiner persönlichen Daten) eingibst, bekommst du 10 € Rabatt.

Jetzt bei webgo hosten!

Vorteile

  • Let’s Encrypt kostenlos enthalten (außer in den Starter-Tarifen)
  • 100% Uptime im Vergleichszeitraum
  • garantierter RAM
  • schneller Support via E-Mail, Telefon oder Chat
  • sehr gute Ladezeiten und Verfügbarkeit
  • die ersten 6 Monate kostenlos
  • externe Domains einfach und ohne Zusatzkosten ausschaltbar
  • Eigene E-Mail-Postfächer ohne Zusatzkosten
  • große Auswahl an Skripten und Servereinstellungen
  • 1-Click-Installer für WordPress, Joomla und Co.
  • Full-SSD-Hosting
  • Kündigung und Abschluss von AV-Vertrag bequem online möglich
  • Übersichtliche Vertragsübersicht und einfacher Bestellvorgang
  • PHP-Einstellungen bequem über webgo Webspace-Admin einstellbar
  • http/2 und OPCache
  • IP-Logging lässt sich ausschalten

Nachteile

  • Noch kein PHP 7.4 verfügbar
  • Nur eine .de-Domain im Hosting-Paket enthalten
  • Benutzeroberfläche vom webgo Webspace-Admin ist altbacken und nicht mobil optimiert
  • 1Click-Installer enthält nicht immer die neusten CMS-Versionen
  • Tarifauswahl ist etwas verwirrend und unübersichtlich
  • Durchschnittliche Kundenbewertungen von 4,47 von 5 Sternen könnten etwas besser sein

Raidboxes

Raidboxes Webhosting

Bei RAIDBOXES bin ich ebenso wie bei webgo schon länger Kunde. Meine zwei größten Blogs, Blogmojo und Faminino, sind dort gehostet.

Aus diesem Grund war ich auf die Testergebnisse von Raidboxes ebenfalls sehr gespannt.

Getestet habe ich den Tarif MINI für 9 € im Monat. Dabei handelt es sich um sogenanntes Managed-WordPress-Hosting:

Die Hosting-Pakete von Raidboxes, auch Boxen genannt, sind speziell für die Verwendung von WordPress optimiert. Die WordPress-Installation ist dabei schon auf jeder Box vorinstalliert und -konfiguriert.

Der Fokus bei den Boxen liegt auf hoher Performance:

Jede Box läuft mit nginx. Auch http/2, OPCache und gzip-Komprimierung sind standardmäßig aktiviert. Als Datenbank-Software kommt anstatt MySQL das schnellere MariaDB zum Einsatz.

Und das zeigt sich auch in den Speed-Tests, in denen Raidboxes hervorragende Ergebnisse erzielt:

  • Pingdom und GTMetrix: Platz 1
  • Response Time: Platz 3
  • TTFB: Platz 6

Lediglich bei der Server- und WordPress-Performance konnte sich Raidboxes nur den 9. bzw. 7. Platz sichern.

Raidboxes schlägt sich zudem sehr gut in Sachen Support und Performance.

Im Test überzeugte Raidboxes durch eine sehr schnelle Support-Zeit und mit 4,88 von 5 Sternen die zweitbeste durchschnittliche Kundenbewertung hinter HostPress.

Der Kundenbereich ist der beste, den ich je bei einem Hoster gesehen habe. Er überzeugt durch Einfachheit, ein modernes Design und maximalen Administrationskomfort. Mit wenigen Klicks kann man Boxen erstellen, löschen, auf SSL umstellen oder einem Vertrag zuweisen.

Allerdings:

Raidboxes ist nicht für Jedermann. Wenn du mehrere WordPress-Websites unterbringen willst, viel Speicherplatz brauchst oder ein anderes CMS wie Joomla! oder Magento verwenden willst, dann nimm lieber webgo oder ALL-INKL.

Jetzt Raidboxes 14 Tage kostenlos testen!

Vorteile

  • Kinderleichte Bestellung, Bedienung und Installation
  • Top-Ladezeiten durch superschnelles serverseitiges Caching (nginx FastCGI Caching)
  • Staging (damit kannst du Änderungen am Design testen, ohne dass man es an deine Live-Website sieht)
  • Kein Caching-Plugin erforderlich
  • Automatische tägliche Backups
  • Abgesicherte WordPress-Installation
  • PHP 7.4, http/2 und OPCache
  • Gratis SSL-Zertifikat über Let’s Encrypt
  • Umschaltung von http auf https per Knopfdruck (URLs werden automatisch in der Datenbank umgestellt)
  • Diverse fortgeschrittene Sicherheitseinstellungen (Security Header, Single Sign-On, XML-RPC Blocker etc.)
  • Schneller und sehr netter Support
  • Die Boxen sind monatlich kündbar
  • Boxen können 14 Tage kostenlos getestet werden (Ab dem PRO-Tarif 4 Tage)

Nachteile

  • nur 2 GB Speicherplatz
  • kein exec() erlaubt, wodurch du Plugins wie den EWWW Image Optimizer nicht mehr nutzen kannst (nur mit API)
  • wp-config.php und andere WordPress-Systemdateien nicht bearbeitbar (du kannst jedoch Sondereinträge über die Box-Einstellungen vornehmen, z. B. um Post-Revisionen zu beschränken)
  • keine Domain inklusive
  • E-Mail-Postfach kostet extra

ALL-INKL

ALL-INKL Webhosting

Wenn man in einschlägigen Foren oder Facebook-Gruppen nach dem besten Hoster gefragt, dann wird einem oft ALL-INKL empfohlen.

Und das zurecht.

Das von mir getestete Hosting-Paket Premium bietet ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis:

Für 9,95 € im Monat bekommst du 10 Inklusiv-Domains (nicht nur .de-, sondern auch .com und .net-Domains!), 250 GB Speicherplatz, viele Postfächer, MySQL-Datenbanken und Subdomains, kostenlose SSL-Zertifikate über Let’s Encrypt und kannst externe Domains ohne Zusatzkosten aufzuschalten (was leider keine Selbstverständlichkeit ist).

Zudem konnte ALL-INKL im Server-Performance-, Uptime- und in allen (!) Ladezeit-Tests durch eine sehr gute Performance überzeugen und bietet wichtige relevante Features wie http/2, OPCache und die neuste PHP-Version 7.4.

Guter Support, eine gute durchschnittliche Kundenbewertung und faire Vertragsbedingungen rund das Bild weiter ab und sorgen für eines der besten Gesamtergebnisse im Test.

Dass man nur HDD-Festplatten bekommt und der Kundenbereich etwas kompliziert und altbacken ist, kann man da durchaus verschmerzen.

Jetzt ALL-INKL 3 Monate kostenlos testen!

Vorteile

  • sehr gute CPU- und MySQL-Performance
  • die ersten 3 Monate kostenlos
  • externe Domains einfach und ohne Zusatzkosten aufschaltbar
  • beliebig viele kostenlose SSL-Zertifikate über Let’s Encrypt
  • Nicht nur .de-Domain, sondern auch .com-, .org-, .info-Domains inklusive
  • IP-Logging kann ausgeschaltet werden
  • Immer aktuelle PHP-Versionen verfügbar
  • Rabatt bei längerer Laufzeit (bis zu 20% bei 3 Jahren)
  • keine Mindestvertragslaufzeit
  • E-Mail-Postfächer in allen Paketen enthalten
  • Einfaches und schnelles Anlegen neuer Postfächer, Domains, Subdomains, SSL-Zertifikate etc.
  • Technische Verwaltung und Vertragsverwaltung erfahrungsgemäß sehr zuverlässig
  • Lange Support-Zeiten

Nachteile

  • Technische Verwaltung (KAS) und Vertragsverwaltung (MembersArea) sind altbacken und nicht mobil optimiert
  • kein nginx, auch nicht als Proxy
  • keine SSD-Festplatten
  • kein Support via Live Chat

WebhostOne

WebhostOne Webhosting

WebhostOne ist ein deutsches Urgestein im Hosting-Bereich und schon seit 1998 auf dem Markt.

Mit einer durchschnittlichen Kundenbewertung von 4,82 von 5 ist WebhostOne der von Kunden am besten bewertete Hoster nach den Managed-WordPress-Hostern Raidboxes und HostPress.

Dementsprechend hoch waren auch meine Erwartungen.

Ich habe anfangs das Webpaket Multi App getestet, das aber eher mittelmäßig Sachen Ladezeit, Bedienbarkeit etc. abgeschnitten hat.

Erwartungen also leider (vorerst) enttäuscht…

Während der Testphase hat WebhostOne jedoch die neue Tarife BASIC, ADVANCED und EXPERT eingeführt. Zusammen mit einem lange überfälligen Redesign der Website und einem neuen Adminpanel.

Ich habe es mir natürlich nicht nehmen lassen, zum ADVANCED-Paket zu wechseln und alle Tests noch einmal neu durchzuführen.

Und siehe da:

Mit dem neuen Webpaket ADVANCED spielt WebhostOne jetzt weiter oben mit und zeichnet sich durch eine sehr gute Ladezeit und Server-Performance aus.

Man kann den Wechsel am eindrucksvollsten in der Response Time von Uptime Robot sehen:

Die Response Time von WebhostOne nach dem Tarifwechsel

Nicht schlecht, oder?

Jetzt bei WebhostOne hosten!

Vorteile

  • täglicher Support von 8 – 22 Uhr (auch am Wochenende und an Feiertagen)
  • kostenloser 24/7-Notfallsupport
  • modernes und einfach zu bedienendes Adminpanel
  • PHP 7.4, OPCache und http/2
  • PHP-Einstellungen selbst einstellbar
  • kostenlose SSL-Zertifikate mit Let’s Encrypt
  • Einstellung sicherer Dateirechte (Trennung von PHP- und FTP-Nutzer) möglich
  • Sowohl Datenbanken als auch Dateien auf SSD-Festplatten
  • externe Domains einfach und kostenlos aufschaltbar
  • 25 GB große Postfächer möglich
  • gutes Abschneiden in Ladezeit- und Server-Performance-Tests
  • keine Limits für Subdomains und E-Mail-Postfächer
  • guter Ticket-Support

Nachteile

  • nur 25 GB Speicherplatz
  • Bezahlung nur per SEPA-Lastschrift möglich
  • Zahlungsinterface und Bestellprozess altbacken
  • Kundenbereich (KCC) altbacken und nicht mobiloptimiert
  • Noch keine Dokumentation für neue Tarife (BASIC, ADVANCED, EXPERT)

2. Weitere Webhoster

Hier findest du alle weiteren getesten Webhoster (nicht sortiert nach Testergebnis).

Bitte beachte, dass diese sich ebenfalls sehr gut für dein Webprojekt eignen können und der Top 5 in Einzeldisplinen auch überlegen sein können.

netcup

netcup Webhosting

netcup liegt zwar in keinem der Einzeltests (Uptime, Ladezeit etc.) ganz vorne, zeichnet sich jedoch durch ein gutes Gesamtergebnis aus.

Dazu kommt:

Das getestete Hosting-Paket Webhosting 8000 bietet mit 500 GB SSD-Speicherplatz, Let’s Encrypt, 12 Inklusivdomains, 50 Datenbanken und 2.000 E-Mail-Postfächern eine Top-Ausstattung für’s Geld und das zweitbeste Preis-Leistungs-Verhältnis nach ALL-INKL.

Zudem bietet netcup einen modernen Kundenbereich, bei dem du viele Einstellungen selbst vornehmen kannst, für die du bei anderen Hostern den Support bemühen musst. Dazu zählen z. B. Kündigung oder Abschließen eines AV-Vertrags.

Ein weiterer Pluspunkt ist, dass du externe Domains bei netcup einfach und unkompliziert auf den eigenen Server aufschalten kannst.

Jetzt bei netcup hosten!

Vorteile

  • Sehr viel Inklusiv-Domains
  • Sehr viel Speicherplatz
  • Viele Postfächer und Datenbanken
  • übersichtlicher, moderne und mobiloptimierter Kundenbereich (CCP)
  • externe Domains können einfach und unkompliziert auf den Server aufgeschaltet werden
  • Kostenlose SSL-Zertifikate über Let’s Encrypt
  • http/2, OPCache, SSD-Speicherplatz und PHP 7.4
  • Wahlweise mit nginx-Proxy
  • Kündigung des Hosting-Pakets und Abschließen eines AV-Vertrags bequem online möglich
  • gute Uptime
  • gute durchschnittliche Kundenbewertungen
  • lange Support-Zeiten und kostenlose Notfall-Hotline

Nachteile

  • nur .de-Domains als Inklusiv-Domains
  • zum Teil mittelmäßiges Abschneiden in den Ladezeit-Tests
  • schlechtes Abschneiden bei der CPU- und Datenbank-Performance
  • kein Support per Live Chat

IONOS by 1 & 1

IONOS by 1 & 1 Webhosting

Ich gebe zu, dass ich nicht ganz unvoreingenommen gegenüber 1 & 1 (mittlerweile IONOS) in den Test gegangen bin. Denn ich habe in der Vergangheiten so manche negative Erfahrungen mit dem Unternehmen gemacht.

Umso überraschter war ich zu erfahren, dass sich bei IONOS anscheinend einiges verbessert hat.

Angefangen mit einem modernen Kundenbereich, der viel Nutzerkomfort und -kontrolle bietet, wie z. B. dem Online-Abschluss von AV-Verträge oder Online-Kündigung.

Ich kann mich noch daran erinnern, dass man mal Formulare für soetwas ausfüllen musste…

Zudem bietet IONOS ein gutes Hilfe-Center und kostenlosen 24/7-Support, was bei einem Hosting-Anbieter keine Selbstverständlichkeit ist.

Die Ausstattung kann sich ebenfalls sehen lassen:

Mit 3 Inklusiv-Domanins, 250 GB, bis zu 250 MySQL-Datenbanken, PHP 7.4, einem Memory-Limit von 640 MB und 3 GB garantiertem RAM bietet das von mir getestete Hosting-Paket Webhosting Pro viel für’s Geld.

Schwächen zeigte das Webhosting-Paket in den Ladezeit-Tests, bei denen die Test-Website nur mittelmäßig abschnitt. Ein großes Manko ist zudem, dass im Tarif nur einziges SSL-Zertifikat enthalten ist, was in Zeiten von Let’s Encrypt schlicht unverständlich ist.

Jetzt bei IONOS hosten!

Vorteile

  • moderne und übersichtliche Benutzeroberfläche
  • Kunden-Service 24/7 telefonisch erreichbar
  • http/2, OPCache, PHP 7.4 und MySQL-Datenbanken auf SSD-Festplatten
  • mit 250 GB viel Speicherplatz
  • bis zu 250 Datenbanken
  • PHP-Version lässt sich sehr leicht ändern
  • standardmäßig SFTP
  • gutes Hilfe-Center mit übersichtlichen und schön formatierten Tutorials
  • Kundenbereich mit 2-Faktor-Authentifizierung
  • AV-Vertrag elektronisch abschließbar und Verträge online kündbar
  • 3 Inklusiv-Domains (auch .com, .net, .org und weitere)
  • Geld-zurück-Garantie für 30 Tage

Nachteile

  • SSL-Zertifikat nur für eine Domain kostenlos, weitere Zertifikate nur gegen Aufpreis erhältlich
  • merkwürdige Website- und Sichtbarkeitschecks, die Anfänger verwirren können und nur dazu dienen Abos mit zweifelhaftem Nutzen zu verkaufen
  • Öfter mal Probleme beim Zugriff auf den FTP-Server
  • mittelmäßige Performance bei Ladezeit-Tests sowie Server-Performance
  • mittelmäßige Kundenbewertungen auf Bewertungsportalen
  • nur 2 GB Speicher pro E-Mail-Postfach

Alfahosting

alfahosting Webhosting

Als alteingesessener Hoster, der seit 1999 am Market ist, darf auch alfahosting im Webhosting-Vergleich nicht fehlen!

Mit einer durchschnittlichen Kundenbewertung von 4,73 von 5 hatte ich hohe Erwartungen an alfahosting, die sich allerdings im Vergleichstest nicht zu 100% bestätigt haben.

Zwar bietet der von mir getestete Tarif Business L (SSD) mit Full-SSD-Hosting, 300 GB Speicherplatz, Let’s Encrypt, PHP 7.4 und 6 Inklusiv-Domains eine solide Ausstattung.

In Sachen Ladezeit- und Server-Performance landet alfahosting jedoch nur im Mittelfeld, auch wenn die Test-Website in einzelnen Tests recht gut abgeschnitten hat.

Im Gegensatz zu den meisten anderen Hostern unterstützt alfahosting bei den Shared-Hosting-Paketen leider kein http/2, was ich unverständlich finde, da es das neue Protokoll mittlerweile schon seit 5 Jahren gibt.

Was mich jedoch am meisten gestört hat, ist der verschlossene Umgang mit externen Domains:

Ein Aufschaltung ist zwar möglich, kostet aber einmal 9 € und kann nur vom Support gemacht werden. Dazu kommt, dass man für externe Domains keine SSL-Zertifikate mit Let’s Encrypt erstellen kann.

Alles in allem landet alfahosting mit dem Tarif Business L (SSD) im oberen Mittelfeld.

Jetzt bei alfahosting hosten!

Vorteile

  • hohe durchschnittliche Kundenbewertung
  • 24/7-Support via E-Mail oder Ticketsystem
  • 6 Inklusiv-Domains (davon zwei auch .com, .net etc.)
  • viel Speicherplatz
  • unbegrenzt viele Datenbanken, Zusatzdomains, E-Mail-Adresse und Subdomains
  • SSH und SFTP
  • Full-SSD-Hosting
  • kostenlose SSL-Zertifikate über Let’s Encrypt
  • PHP 7.4 und OPCache
  • 200 GB (!) maximale Postfachgröße
  • garantierte Verfügbarkeit von 99,9% gemäß SLA (Service Level Agreement)

Nachteile

  • Kundenbereich und Adminpanel etwas unübersichtlich
  • Aufpreis für Aufschaltung externer Domains (9 € einmalig)
  • Aufschaltung externer Domains nur über den Support möglich
  • Kein SSL-Zertifikat von Let’s Encrypt für externe Domains
  • Als Adminpanel kommt das veraltete Plesk Confixx zum Einsatz
  • kein http/2

HostEurope

HostEurope Webhosting

HostEurope ist bereits seit 1997 am Markt.

Durch diverse Akquisition hat sich HostEurope zu einem der größten deutschen und europäischen Hosting-Unternehmen entwickelt. So übernahm die HostEurope Group 2013 den deutschen Hoster DomainFactory, der ebenfalls Bestandteil dieses Tests ist.

2017 wurde die HostEurope Group dann selbst vom US-amerikanischen Hosting-Riesen GoDaddy übernommen.

Hosting made in Germany?

Not so much (anymore).

Getestet von HostEurope habe ich den Tarif Webhosting Premium, der mit 200 GB Speicherplatz, 25 MySQL-Datenbanken, 256 MB Memory Limit und 400 E-Mail-Konten eine brauchbare Grundaustattung hat.

Im Test konnte der jedoch nicht so überzeugen:

Im Gegensatz zu vielen anderen getesteten Tarifen enthält Webhosting Premium kein Let’s Encrypt. HostEurope liefert lediglich ein kostenloses SSL-Zertifikat mit, das zu allem Überfluss auch noch kompliziert eingerichtet werden muss.

Dazu kommt:

Bei allen Ladezeit-Tests schnitt das Hosting-Paket von HostEurope sehr schlecht ab, außer bei der Response Time sogar am schlechtesten.

Dies lässt sich zum Teil darauf zurückführen, dass der Tarif Webhosting Premium weder OPCache noch http/2 unterstützt. Auch, dass die Dateien auf HDD- anstatt auf SSD-Festplatten liegen, könnte eine Rolle spielen.

Premium ist was anderes…

Jetzt bei HostEurope hosten!

Vorteile

  • 24/7-Support
  • Support via Live Chat möglich
  • Umfangreiche und hilfreiche Dokumentation
  • Gutes Abschneiden bei der Server-Performance bei der Anzahl der Querys
  • viel Speicherplatz
  • 100% Uptime im Testzeitraum
  • monatliche Vertragslaufzeit möglich

Nachteile

  • sehr schlechtes Abschneiden in allen (!) Ladezeit-Tests
  • kein http/2 und OPCache
  • kein PHP 7.4
  • kein Full-SSD-Hosting
  • Die Webspace-Verwaltung (KIS) ist unübersichtlich und unnötig kompliziert
  • kein Let’s Encrypt
  • externe Domains möglich, aber kostenpflichtig
  • Nur ein einziges kostenloses SSL-Zertifikat im Paket enthalten
  • Einrichtung des kostenlosen SSL-Zertifikats kompliziert

HostPress

HostPress Webhosting

HostPress ist neben Raidboxes der zweite getestete Managed-WordPress-Hoster. Er steigt mit ählichen Voraussetzungen ins Rennen ein:

Das getestete Hosting-Paket BASIC bietet Platz für eine WordPress-Installation und hat 5 GB Speicherplatz.

Dafür überzeugt es durch viele Performance- und Komfort-Features:

OPCache, http/2, PHP 7.4, Full-SSD-Hosting, Let’s Encrypt und optional sogar nginx sind mit dabei.

Mit der modernen Benutzeroberfläche Plesk Obsidian lassen sich einfach und unkompliziert SSL-Zertifikate anlegen, PHP-Einstellungen ändern und WordPress-Installationen verwalten (z. B. automatische Updates, Sicherheitseinstellungen etc.).

Leider blieb HostPress in Sachen Performance hinter meinen Erwartungen zurück. In den Ladezeit-Tests mit GTMetrix, Pingdom, KeyCDN und Uptime Robot lag die Test-Website entweder im Mittelfeld oder im unteren Drittel.

Positiv hervorzuheben ist jedoch die Uptime mit 99,999% sowie der Support, der auf meine Test-Anfrage schnell, kompetent und zuvorkommend antwortete.

Und das scheint kein Einzelfall zu sein:

Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,97 von 5 ist HostPress der von Kunden am besten bewertete Hosting-Anbieter.

Jetzt bei HostPress hosten!

Vorteile

  • Sehr gute durchschnittliche Kundenbewertungen
  • Schneller, kompetenter und zuvorkommender Support
  • kostenlose SSL-Zertifikate über Let’s Encrypt
  • Full-SSD-Hosting
  • PHP 7.4, OPCache und http/2
  • Auswahl zwischen nginx und Apache möglich
  • Kundenbereich und Adminpanel sind übersichtlich und modern
  • WordPress Toolkit zur Administration von WordPress direkt in Plesk Obsidian
  • HostPress hat im Gegensatz zu Raidboxes auch Multipakete im Angebot
  • Staging-Umgebung möglich
  • Rabatt bei jährlicher Laufzeit
  • 4 Wochen Backups verfügbar
  • Mit 99,999% sehr gute Uptime

Nachteile

  • Bei Ladezeit-Tests im Mittelfeld oder unteren Drittel
  • Bei Server-Performance nur im Mittelfeld
  • wenig Speicherplatz

Mittwald

Mittwald Webhosting

Mittwald ist ein sympathischer mittelständischer Hoster, den ich schon länger mal testen wollte.

Standort des (eigenen) Rechenzentrums ist die Kleinstadt Espelkamp in Nordrhein-Westfalen.

Das von mir getestete Hosting-Paket CMS Starter weist Parallen zum Managed-WordPress-Hosting a lá Raidboxes und HostPress auf.

WordPress, Joomla!, Neos oder TYPO3 lassen sich per Softwaremanager installieren und verwalten:

Du kannst im Kundenbereich z. B. eine Staging-Umgebung einrichten, automatische Updates aktivieren oder mit einer Website-Vorlage starten.

In der Praxis konnte mich der Softwaremanager jedoch leider nicht überzeugen. Die WordPress-Installation dauerte unnötig lange, der Kundenbereich ist generell etwas langsam und z. T. fehlerbehaftet und der Softwaremanager erkannte meine Test-Website nicht mehr, weil ich im Nachhinein das Datenbank-Präfix geändert habe.

Positiv hervorzuheben ist das gute Abschneiden bei TTFB, der Response Time und Server-Performance sowie die 100% Uptime während des Testzeitraums.

Jetzt bei Mittwald hosten!

Vorteile

  • kostenlose SSL-Zertifikate über Let’s Encrypt
  • AV-Vertrag online abschließbar
  • Übersichtliches Kundencenter, in dem Webspace- und Vertragsverwaltung nicht voneinander getrennt sind
  • Schneller Support über Live Chat
  • bis zu 28 Tage Backups verfügbar (konfigurierbar)
  • APCu, OPCache und http/2
  • gutes Abschneiden beim Test der Response Time und TTFB
  • 100% Uptime im Testzeitraum
  • gutes Abschneiden bei der Server-Performance
  • Datenbanken auf SSD-Festplatten
  • Staging-Umgebungen für TYPO3, Joomla!, WordPress und Shopware (allerdings nur für Software, die über den Softwaremanager installiert wurde)
  • Aufschaltung externer Domains einfach und problemlos möglich

Nachteile

  • kein nginx, auch nicht als Proxy
  • Kundencenter langsam und z. T. fehlerbehaftet
  • WordPress über den Softwaremanager zu installieren dauert unnötig lange
  • Softwaremanager ist zum Teil unflexibel (funktioniert z. B. nicht mit WordPress, wenn nicht das Standard-Datenbankpräfix genutzt wird)
  • 24/7-Notfall-Support kostet zwischen 1,50 € und 3,00 € pro Minute
  • nur eine Domain
  • nur 20 GB Speicherplatz
  • kein SSD-Speicherplatz
  • bei Kundenbewertungen nur im Mittelfeld

1blu

1blu Webhosting

Von 1blu habe ich das Performance Pack M für 8,90 € im Monat bestellt.

Mit 80 GB Speicher, SSD-Festplatten für Dateien und Datenbanken, 2 Inklusiv-Domains und Let’s Encrypt bietet es eine recht gute Austattung für’s Geld. Auch, wenn nur 5 externe Domains inklusive sind und man ab der 6. externen Domain 0,29 € pro Monat extra bezahlen muss.

In Sachen Performance hält das Paket, was es verspricht:

Beim Test der TTFB und der Response Time schnitt 1blu als bester Hoster im Test ab. Auch bei der Server-Performance konnte sich der Berliner Provider einen der vordersten Plätze sichern.

Im Vergleichszeitraum zwischen März und April erzielte meine Test-Website bei 1blu zudem 100% Uptime und war damit keine Minute offline.

Im Test offenbarte 1blu jedoch auch Schwächen:

So ist die Umstellung der PHP-Version z. B. nicht unkompliziert über den Kundenbereich möglich, sondern muss durch das Hinzufügen einer PHP-Datei erfolgen. Und das hat leider nicht funktioniert:

Obwohl ich mich zu 100% an die Dokumentation gehalten habe, hat die Umstellung der PHP-Version hat meine Website zerschossen und ich musste sie neu installieren.

Auch den Kundenbereich und die Dokumentation finde ich nicht so gelungen:

Der Kundenbereich ist zwar übersichtlich gestaltet, aber die Übernahme mancher Einstellungen (wie z. B. des Domainpfades) dauerten zu lange. Die Dokumentation ist zum Teil lückenhaft und nicht sonderlich nutzerfreundlich formatiert.

Die meisten Bedenken bei 1blu habe ich jedoch beim Support:

1blu war der einzige (!) Anbieter, bei dem ich keine Antwort auf meine Support-Anfrage bekommen habe.

Da ich keine Bestätigungs-Mail bekommen habe, kann es zwar sein, dass das Kontaktformular kaputt war. Aber zusammen mit einer durchschnittlichen Kundenbewertung von 1,97 von 5 (der schlechtesten im Test) hinterlässt das einfach keinen guten Eindruck…

Jetzt bei 1blu hosten!

Vorteile

  • kostenlose SSL-Zertifikate über Let’s Encrypt
  • Full-SSD-Hosting
  • PHP 7.4, OPCache und http/2 verfügbar
  • Übersichtlicher Kundenservicebereich
  • gute Ausstattung
  • zusätzlich 75 GB Speicherplatz für 1blu-Drive
  • übersichtlicher Kundenbereich
  • Testsieger bei TTFB und Response Time
  • 100% Uptime im Testzeitraum
  • 2 Inklusiv-Domains (auch .com, .net etc.)
  • eigenes Rechenzentrum in Frankfurt

Nachteile

  • keine Antwort auf meine Support-Anfrage
  • wurde 2015 Opfer eines Cyber-Erpressers, der Kundenpasswörter entschlüsseln konnte
  • Die Übernahme mancher Einstellungen (z. B. Domain-Pfad) dauerte zu lange
  • Änderungen mancher Server-Einstellungen (z. B. PHP-Version) nicht über den Kundenservicebereich möglich (sondern über info.php)
  • Umstellung der PHP-Version von 7.2 auf 7.3 hat meine Test-Website zerschossen
  • Umstellung der PHP-Version nur über ein Script möglich (nicht einfach über’s Hosting-Backend)
  • mit 1,97 von 5 Sternen die schlechteste durchschnittliche Kundenbewertung aller Hoster
  • Dokumentation lückenhaft und schlecht formatiert
  • ab der 6. externen Domain aufpreispflichtig

dogado

dogado Webhosting

Bei dogado habe ich den Tarif WEB L 3.o getestet.

Mit 300 GB Speicherplatz, Let’s Encrypt, Postfächern mit einer Größe von bis zu 100 GB, 150 MySQL-Datenbanken und 2 Inklusiv-Domain ist das Webspace-Paket sehr gut ausgestattet.

Der Kundenbereich Cloudpit ist modern, übersichtlich gestaltet und mobil optimiert. Man kann einfach und schnell seine Kundendaten anpassen, online kündigen oder das eigene Hosting-Paket verwalten. Der Bestellprozess gehört ebenfalls zu einem der besten im Test.

Mit einer durchschnittlichen Kundenbewertung von 4,75 von 5 Sternen ist der Dortmunder Hoster der am viertbesten bewertete Hosting-Provider im Test.

Mit 467 Minuten, also etwas mehr als 7 Stunden, brauchte dogado jedoch am längsten, um auf meine Support-Anfrage zu antworten. Support via Live Chat wird ebenfalls nicht angeboten.

Leider reicht es jedoch nicht für einen der Top-Plätze:

Denn bei allen Ladezeit-Tests schnitt dogado eher mittelmäßig ab und landete entweder im zweiten oder im letzten Drittel der Rankings. Und das trotz OPCache und http/2.

Die Test-Website hatte im Vergleichszeitraum mit nur wenigen Ausfällen zu kämpfen und erzielte eine Uptime von 99,99%, was an sich ein guter Wert ist. Im Vergleich zu den anderen Anbietern landet dogado hier jedoch ebenfalls nur auf Platz 10 von 15.

Ein weiteres Manko:

Wie alfahosting akzeptiert auch dogado keine externen Domains. Für jemanden wie mich, der Domain-Anbieter und Hoster immer trennt, ein absolutes No-Go.

Jetzt bei dogado hosten!

Vorteile

  • kostenlose SSL-Zertifikate über Let’s Encrypt
  • 300 GB Speicherplatz
  • OPCache und http/2 verfügbar
  • Übersichtlicher, moderner und mobiloptimierter Kundenbereich
  • Vertrag kann einfach online verwaltet und gekündigt werden
  • einfacher Bestellprozess
  • WordPress Toolkit (über Plesk)

Nachteile

  • kein PHP 7.4
  • Aufschaltung externer Domains nicht möglich
  • langsamste Support-Antwort im Test

STRATO

STRATO Webhosting

STRATO ist wie IONOS Teil der United Internet AG und zählt mit (laut eigenen Angaben) 2 Millionen Kunden zu einem der größten Webhosting-Provider weltweit.

Typisches Massen-Hosting also?

Das habe ich im Test versucht herauszufinden.

Das von mir getestete Webhosting-Paket WordPress Hosting Plus ist auf jeden Fall nicht schlecht ausgestattet:

Es enthält satte 10 Inklusiv-Domains (auch .com, .net etc.), 75 GB Speicherplatz, 5 Datenbanken auf SSD-Festplatten und 80 GB Mail-Speicher. Let’s Encrypt fehlt zwar, das lässt sich bei STRATO jedoch eher verschmerzen als bei HostEurope, DomainFactory oder IONOS, weil 10 SSL-Zertifikate inklusive sind.

Der Kundenbereich von STRATO ist modern, übersichtlich und mobiloptimiert. Vertragliche Angelegenheit wie Paket-Upgrades und -Downgrades, Abschluss eines AV-Vertrags oder Kündigung lassen sich bequem online erledigen.

Bei der Ladezeit macht die Test-Website leider keine so gute Figur:

Bei allen Tests landet STRATO im zweiten oder im letzten Dritten im Ranking. Bei der Response Time, dem wohl aussagekräftigsten Test, sogar auf dem letzten Platz. Mit großem Abstand zum Vorletzten, HostEurope. Bei der Server- und WordPress-Performance landet STRATO immerhin im Mittelfeld.

Positiv hervorzuheben ist allerdings, dass es im Vergleichzeitraum keine Serverausfälle gab und die Test-Website eine Uptime von 100% erreichte.

Jetzt bei STRATO hosten!

Vorteile

  • Die ersten 6 Monate nur 1 € pro Monat
  • 10 Inklusiv-Domains (auch .com, .net etc.)
  • 10 SSL-Zertifikate inklusive
  • moderner, übersichtlicher und mobiloptimierter Kundenbereich
  • 80 GB Mail-Speicher zusätzlich und 8.000 E-Mail-Postfächer
  • PHP 7.4, OPCache und http/2 vorhanden
  • Viele vertragliche Angelegenheiten, wie Paket-Upgrades und -Downgrades, Abschluss eines AV-Vertrags oder Kündigung online durchführbar
  • Zwei-Faktor-Authenfizierung für den Kundenbereich
  • Auto-Updates und -Backups für WordPress
  • 100% Uptime im Vergleichszeitraum

Nachteile

  • 12 Monate Vertragslaufzeit
  • 24/7-Notfall-Hotline kostet 10 € extra pro Monat
  • kein Let’s Encrypt
  • kein Support via Live Chat
  • Ticket-Support brauchte lange um zu antworten
  • nur 5 MySQL-Datenbanken

Hetzner

Hetzner Webhosting

Hetzner ist einer der größten Webhosting-Dienstleiter und Rechenzentrenbetreiber in Deutschland.

Neben Cloud-Hosting und Servermiete hat Hetzner auch einfache Shared-Hosting-Pakete im Angebot (Level 1, Level 4, Level 9 und Level 19).

Ich habe das Paket Level 9 getestet.

Die Ausstattung des Pakets ist mit 100 GB und 10 MySQL-Datenbanken auf HDD-Festplatten, 300 E-Mail-Konten und Let’s Encrypt okay. PHP 7.4, OPCache und http/2 sind ebenfalls verfügbar. Das Aufschalten externer Domain ist einfach und kostenlos möglich.  Im Gegensatz zu vielen anderen Hostern bietet Hetzner für ca. 10 € im Monat jedoch nur eine Inklusiv-Domain.

Der Kundenbereich, konsoleH, ist übersichtlich, aber etwas altbacken und nicht mobiloptimiert. Vertragliche Angelegenheiten, wie z. B. Tarif-Upgrades und -Downgrades, Einstellung der Zahlungsweise, Kündigung oder Abschluss eines AV-Vertrags lassen sich bequem online durchführen.

In den Speed-Tests macht Hetzner eine gute Figur:

Im Test mit Pingdom und GTMetrix landet der Hoster auf dem 7. bzw. 5. Platz. Bei der TTFB auf Platz 2 und auf dem noch aussagekräftigeren Test der Response Time ebenfalls Platz 2. Bei der Server- und WordPress-Performance erzielt Hetzner auch gute Ergebnisse.

Lediglich bei der Uptime zeigte Hetzner Schwächen:

Durch mehrere Ausfälle im Vergleichzeitraum kommt die Test-Website nur auf eine Uptime von 99,641% und landet damit auf dem vorletzten Platz vor DomainFactory.

Beim Support-Test antworte Hetzner über den Ticket-Support innerhalb von 57 Minuten, was eine gute Zeit ist. Bei den Kundenbewertungen steht der bayerische Anbieter mit einer Durchschnittbewertung nur 3,59 von 5 Sternen leider nicht allzu dar.

Alles in allem schneidet Hetzner im Hosting-Test gut ab, aufgrund der schlechten Kundenbewertung und der schlechten Uptime schafft es der Hosting-Riese jedoch nicht in die Top 4.

Jetzt bei Hetzner hosten!

Vorteile

  • Kostenlose SSL-Zertifikate über Let’s Encrypt
  • PHP-Einstellungen bequem über konsoleH änderbar
  • PHP 7.4, OPCache und http/2 verfügbar
  • Externe Domains einfach und kostenlos aufschaltbar
  • 14 Tage Backups von Dateien und Datenbanken, die einfach über konsoleH einspielbar sind
  • bis zu 20 Cronjobs anlegen und verwalten
  • IP-Adressen in Logs werden standardmäßig anonymisiert
  • Zugriff via SSH möglich
  • AV-Vertrag einfach online abschließbar
  • Gute und ausführliche Dokumentation (ein Klick auf das Fragzeichen oben rechts in konsoleH öffnet ein Fenster mit ausführlichen Erklärungen zu jedem Einstellungspunkt)
  • Zahlungszeitraum frei wählbar (monatlich, vierteljährlich, halbjährlich oder jährlich) und flexibel änderbar
  • Kündigungsfrist 30 Tage zum Monatsende
  • konsoleH bietet Zwei-Faktor-Authentifizierung
  • gute Ladezeiten

Nachteile

  • konsoleH, der Kundenbereich zur Webspace- und Vertragsverwaltung, ist etwas altbacken und nicht mobiloptimiert
  • konsoleH braucht manchmal unnötig lange zum Laden
  • keine erweiterten Möglichkeiten zur WordPress-Wartung

DomainFactory

DomainFactory Webhosting

DomainFactory ist bereits seit dem Jahre 2000 auf dem deutschen Hosting-Markt und gehört mit 220.000 Kunden zu den größsten Anbietern.

Zusammen mit HostEurope wurde DomainFactory 2017 vom US-amerikanischen Internetriesen GoDaddy gekauft.

In den letzten drei Jahren war DomainFactory zum Teil negativ in der Presse, wie z. B. durch die Auslagerung der Systemadministration an die ukrainische Firma LvivIT! oder durch ein größeres Datenleck in 2018.

Getestet habe ich den Tarif ManagedHosting Professional.

Mit 100 GB Webspace auf SSD-Festplatten, 100 GB Mailspace und 1.000 MySQL-Datenbank bietet der Tarif ausreichend Platz für mehrere Websites. Leider ist Hosting in Deutschland nur gegen Aufpreis möglich. Standardmäßiger Server-Standort ist Straßburg in Frankreich.

Auch ist kein Let’s Encrypt enthalten, sondern, wie beim Schwester-Unternehmen HostEurope, nur ein domainvalidiertes SSL-Zertifikat “Domain SSL”. Externe Domains sind ebenfalls nur gegen Aufpreis aufschaltbar.

Leider bekleckert sich DomainFactory bei der Performance ebenfalls nicht mit Ruhm:

Beim Test mit GTMetrix und Pingdom schneidet der bayerische Hoster als Viertletzter ab. Bei der Response Time und TTFB als Drittletzter.

Die Uptime liegt zudem mit 97,735% weit unter Durchschnitt. Die Ursache dafür war übrigens ein 26 Stunden (!) dauernder Ausfall Anfang April.

Hervorzuheben ist jedoch der Support via Live Chat, der innerhalb von nur 2 Minuten auf meine Anfrage antwortete, und der 24/7-Notfall-Support.

Alles in allem reicht das jedoch nicht für die Top 4. DomainFactory ist im Gesamtergebnis eher im letzten Drittel anzusiedeln.

Jetzt bei DomainFactory hosten!

Vorteile

  • Klimaneutrales Hosting
  • 10 GB große E-Mail-Postfächer und gute E-Mail-Funktionen
  • 100 GB Webspace auf SSD-Festplatten
  • 1.000 MySQL-Datenbanken
  • übersichtlicher Kundenbereich
  • http/2 verfügbar
  • sehr schneller Support via Live Chat
  • SFTP und SSH verfügbar
  • 1-Klick-Installation für WordPress, Joomla!, TYPO3 etc.
  • Viele vertragliche Angelegenheiten über Kundenbereich regelbar (Kündigung, Tariferweiterungen und -änderungen etc.)
  • kostenloser 24/7-Notfall-Support

Nachteile

  • kein OPCache
  • kein PHP 7.4
  • Aufschaltung externer Domains nur gegen Aufpreis möglich (für .de-Domain 0,29 € pro Monat)
  • Nur ein einziges kostenloses SSL-Zertifikat im Paket enthalten, zusätzliche Zertifikate kosten mindestens 2,99 € pro Domain pro Monat
  • Einrichtung des kostenlosen SSL-Zertifikats kompliziert
  • Kundenmenü manchmal etwas träge
  • Serverstandort ist standardmäßig Straßburg (Frankreich), deutscher Serverstandort nur gegen Aufpreis erhältlich
  • Systemadministration an ukrainische Firma ausgelagert
  • nur eine Inklusivdomain

3. Wie ich Hoster für den Test ausgewählt habe

Transparenz in diesem Webhosting-Vergleich ist mir sehr wichtig.

Das heißt, ich möchte dir offen legen, wie es zur Auswahl der 15 Hosting-Anbieter gekommen ist.

Und nein, falls du dich wunderst:

Die Auswahl richtet sich nicht (wie bei den meisten Hosting-Vergleichen) danach, ob ein Hoster ein lukratives Partnerprogramm hat oder nicht.

Vielmehr habe ich mich bei den 15 Anbietern zunächst auf die beliebtesten beschränkt.

Die Beliebtheit habe ich anhand folgender Kriterien festgelegt:

  • Kundenrezensionen (z. B. bei Portalen wie eKomi oder trustedshops)
  • Alexa Rank und ahrefs Rank der Domains
  • Eigene Angaben zu Kundenzahlen

Auch Umfragen in Facebook-Gruppen, wie z. B. diese hier, habe ich zurate gezogen:

Umfrage in Facebook-Gruppe nach Hoster-Empfehlung

Weitere Kriterien für die Auswahl der getesteten Hoster waren:

  • Deutscher Support
  • Firmenstandort Deutschland (weshalb Hoster wie one.com und GoDaddy nicht dabei sind)
  • Serverstandort Deutschland oder EU-Nachbarländer
  • Shared-Hosting/Hosting für eine einfache WordPress-Website im Angebot

Dein Lieblingshoster ist nicht dabei?

Keine Sorge!

Mit der Zeit werden noch weitere Hosting-Anbieter dazukommen.

4. Wie ich Hosting-Pakete für den Test ausgewählt habe

Hosting-Pakete vergleichend zu testen war schwieriger als ich anfangs dachte.

Die Problem dabei ist:

Die Bandbreite an Hosting-Paketen ist sehr groß.

Letzten Endes habe ich jedoch einen gemeinsamen Nenner für alle Hoster gefunden:

Alle Anbieter haben einen Shared-Hosting- oder kleinen Managed-vServer-Tarif, der etwa 10 € pro Monat kostet und mindestens folgende Kriterien erfüllt:

  • mind. 1 SSL-Zertifikat inklusive
  • MySQL- oder MariaDB-Datenbank(en) verfügbar
  • PHP 7.3 verfügbar
  • kompatibel mit WordPress 5.4

Dabei habe ich immer den besten Tarif genommen, der für maximal 10 € verfügbar ist.

Was mich überrascht hat, war die große Ausstattungs-Bandbreite:

Bei manchen Anbietern bekommt man für 10 € im Monat gerade mal 5 GB an Festplattenspeicher, bei anderen 500 GB (!).

Oder bei manchen 10 oder 12 Inklusiv-Domains und bei manchen nur eine oder gar keine.

Hinweis: HostPress und Raidboxes sind reine WordPress-Hoster und eignen sich nicht für andere CMS oder Shop-Systeme.

Welche Tarif ich getestet habe und welche Features diese mitbringen, erfährt du im nächsten Abschnitt.

5. Ausstattung im Vergleich

In der Tabelle findest du einen Überblick über alle klassischen Ausstattungsmerkmale aller getesteten Hosting-Pakete, wie z. B. Speicherplatz, Traffic, Preis oder Anzahl der Datenbanken.

Auf weitere Merkmale, wie z. B. Datenschutz, Sicherheit und Performance gehe ich im Verlauf des Tests gesondert ein:

HosterGetester TarifPreis
(monatl., jährliche Zahlweise)
SpeicherTrafficDatenbankenAnzahl
Domains
Inklusiv-
Domains
Subdomainsexterne
Domains
Postfächer
alfahostingBusiness L (SSD)9,993006keine3000
dogadoWEB L 3.09,993001506keine3000
ALL-INKLPremium9,952505010500∞ (ohne Aufpreis)2000
webgowebgo CMS SSD-Power7,952001∞ (ohne Aufpreis)
DomainFactoryManagedHosting Professional9,991001000110000∞ (0,29 € monatl. pro Domain)
HostEuropeWebHosting Premium9,99200251
∞ (1 für 0,50 € monatl., 100 für 5 € monatl.)400
HetznerLevel 99,901002011180011 (ohne Aufpreis)300
1bluPerformance Pack M8,90802
5 (ohne Aufpreis)
HostPressBasic9,9051111 (ohne Aufpreis)0
RaidboxesMINI9,00211001 (ohne Aufpreis)0
IONOSWebhosting Pro10,00250250310000∞ (ohne Aufpreis)250
MittwaldCMS Starter9,00201∞ (ohne Aufpreis)
netcupWebhosting 80009,745005012100012 (ohne Aufpreis)2000
STRATOWordPress Hosting Plus10,00755101000keine8000
WebhostOneADVANCED8,992515 (ohne Aufpreis)

6. Performance-Tests

Die Performance ist ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl des passenden Webhosters.

Sehr wichtig sogar.

Denn was bringt dir viel Speicherplatz oder guter Support, wenn deine Website oder dein Backend schneckenlahm sind?

Dazu habe ich sechs verschiedene Tests durchgeführt:

6.1 Test-Setup

Zuerst einmal habe ich auf allen Hosting-Paketen die exakt gleiche WordPress-Website aufgesetzt (und zudem die PHP-Einstellungen aneinander angeglichen).

So sah meine Test-Website aus:

So sieht die Test-Website für den Webhosting-Vergleich aus
Wie du siehst, habe ich diverse GIFs eingebunden, um die Request-Anzahl auf 100 zu bringen 😉

Theme: Twenty Twenty (ohne Child-Theme)

Inhalt: 5 Blogartikel, 2 Seiten

Plugins: Boxzilla, Contact Form 7, Disable Comments, Disable Emails, Easy Table of Contents, Lightweight Social Icons, MainWP Child, Recent Posts Widget with Thumbnails, Search & Replace, WP Font Awesome, WP Performance Tester, WP-PageNavi, WPFront Scroll Top

Anzahl Requests: 100 (77 Bilder, 12 CSS, 8 JS, 1 Font, 1 HTML)

Größe der Startseite: 2,5 MB

Server-Einstellungen: OPCache angeschaltet (außer HostEurope und DomainFactory), gzip-Komprimierung aktiviert, PHP 7.3.x, http/2 (außer alfahosting und HostEurope)

Seite für die Messung: Startseite

Hinweis: Um vergleichbare Ergebnisse zu bekommen, habe ich versucht, die Server-Einstellungen so gut es ging aneinander anzupassen, was jedoch gar nicht so leicht war. HostEurope und DomainFactory unterstützen z. B. OPCache nicht.

6.2 HTTP/2, OPCache und Co.

Bevor es an die eigentlichen Tests geht, habe ich mir angeschaut, welche leistungsrelevanten Austattungsmerkmale alle Hoster bieten.

Und die meisten Provider konnten dabei punkten:

Jeweils 13 von 15 unterstützen HTTP/2 und OPCache und über die Hälfte der Hoster bieten für 10 € im Monat Full-SSD-Hosting an.

Hier findest du die komplette Übersicht:

Hosterhttp/2OPCacheFestplatte (Dateien)Festplatte (Datenbank)Neuste PHP-Version
1bluJaJaSSDSSD7.4
alfahostingNeinJaSSDSSD7.4
ALL-INKLJaJaHDDHDD7.4
dogadoJaJaSSDSSD7.3
DomainFactoryJaNeinSSDSSD7.3
HetznerJaJaHDDHDD7.4
HostEuropeNeinNeinHDDSSD7.3
HostPressJaJaSSDSSD7.4
IONOSJaJaHDDSSD7.4
MittwaldJaJaSSDSSD7.3
netcupJaJaSSDSSD7.4
RaidboxesJaJaSSDSSD7.4
STRATOJaJaHDDSSD7.4
webgoJaJaSSDSSD7.3
WebhostOneJaJa??7.3

6.3 Ladezeit-Test mit Pingdom

In meinem ersten Test habe ich mir die Ladezeit mit Pingdom (Serverstandort: Frankfurt / Deutschland) angeschaut.

Um Ungenauigkeiten vorzubeugen, habe ich jeden Test 5 Mal durchgeführt und aus den 5 Messungen den Mittelwert gebildet.

Als Testsieger sind Raidboxes, webgo und alfhosting hervorgegangen.

Die Unterschiede zwischen den Hosting-Anbietern waren dabei stärker als ich angenommen hatte.

Die Website beim Letztplatzierten, HostEurope, brauchte mehr als 3 Mal (!) so lange zum Laden wie die bei Raidboxes und webgo:

Ladezeiten-Vergleich mit Pingdom Tools

Hinweis: Bitte beachte, dass es sich im Test um eine Momentaufnahme handelt. Ich plane für die Zukunft automatisierte Ladezeit-Tests, bei denen die Ladezeit mind. einmal täglich gemessen wird.

6.4 Ladezeit-Test mit GTMetrix

Als nächstes habe ich mir die Ladezeit mit dem Speed-Test von GTMetrix angeschaut (Standort: London / Großbritannien). Im Gegensatz zu Pingdom zieht GTMetrix auch http/2 in Betracht.

Jede der 15 Websites habe ich wieder 5 Mal getestet und dann den Mittelwert gebildet.

Wie beim Test mit Pingdom Tools haben Raidboxes, webgo und WebhostOne wieder die obersten Positionen erobert.

Auch Hetzner, netcup und ALL-INKL sind wieder weit vorne dabei:

Ladezeiten-Vergleich mit GTMetrix

Hinweis: Bitte beachte, dass es sich im Test um eine Momentaufnahme handelt. Ich plane für die Zukunft automatisierte Ladezeit-Tests, bei denen die Ladezeit mind. einmal täglich gemessen wird.

6.5 Response Time

Als nächstes hat mich die Frage interessiert:

Wie sehen die Antwort-Zeiten der Test-Websites über einen längeren Zeitraum aus?

Dazu habe ich für jede Website einen Monitor mit Uptime Robot angelegt.

Diese Monitore messen seit dem 07.03.2020 im Minutentakt die Response Time der Startseite meiner Test-Websites.

Im Tool sieht das Ganze so aus:

Beispiel für Response Time

Hinweis: Die Response Time ist die Zeit, die Uptime Robot braucht, um den Statuscode (200, 404, 503) einer Webseite auszulesen. Sie ist also mit der absoluten Ladezeit, wie sie von Pingdom oder GTMetrix gemessen wird, nicht direkt vergleichbar.

Das ist dabei herausgekommen (niedriger ist besser):

Reponse Time mit Uptime Robot im Vergleich

Auch in diesem Test konnten webgo, Raidboxes, WebhostOne, ALL-INKL und Hetzner punkten, während sich 1blu überraschend den ersten Platz sichern konnte.

Auch Mittwald schnitt mit 579 ms sehr gut im Test ab.

Hinweis: Die Response Time von WebhostOne ist aufgrund eines Tarifwechsels mittlerweile deutlich besser. Beim nächsten Update dieses Tests werde ich einen neuen Startpunkt festlegen, damit dies auch berücksichtigt wird.

6.5 TTFB

Um den Ladezeiten-Vergleich abzurunden, habe ich noch die TTFB (engl. time to first byte) gemessen.

Die TTFB gibt an, wie lange es dauert, bis der Browser den ersten Byte einer Webseite empfängt.

Eine niedrige TTFB kann als ein Hinweis auf eine gute Server-Konfiguration angesehen werden und wird maßgeblich durch Caching beeinflusst (z. B. Object-, Page- oder OPCode-Caching).

Für den Test habe ich den Performance Test von KeyCDN (Standort: Frankfurt / Deutschland) genutzt und wieder aus 5 Messungen den Mittelwert gebildet:

TTFB aller Webhoster im Vergleich

Als Sieger geht 1blu hervor.

Auch webgo, Hetzner, ALL-INKL und Raidboxes machen hier wieder eine gute Figur.

6.6 Uptime mit Uptime Robot

Eine schnell ladende Website bringt dir auch nicht, wenn sie andauernd offline ist.

Bei einem Webhosting-Benchmark darf also auch die Uptime nicht fehlen!

Als Uptime bezeichnet man die Zeit, in der der Server ordnungsgemäß funktioniert. Sie wird in Prozent von der Gesamtzeit angeben (je näher an 100% desto besser).

In der Grafik kannst du die Uptime vom 7. März bis zum 23. April sehen (gemessen mit Uptime Robot).

Insbesondere DomainFactory machte beim Uptime-Test mit 97,735% keine gute Figur.

Auch Hetzner, WebhostOne und IONOS hatten häufiger mit Ausfällen zu kämpfen:

Uptime aller Webhoster mit Uptime Robot getestet

Wie interpretiert man die Uptime?

Ein Uptime von 95% hört sich erst einmal ziemlich gut an, oder?

Ist aber letzten Endes ein ziemlich schlechter Wert…

Denn bei einer Uptime von 95% ist deine Website gerechnet auf ein Jahr für 18 Tage und 6 Stunden (!) offline.

Zum Vergleich:

Bei einem Jahr (365 Tage = 525.600 Minuten) ergeben sich aus den Prozentangaben folgende Ausfallzeiten:

  • 99,999 % = 5,256 Minuten
  • 99,99 % = 52,56 Minuten
  • 99,9 % = 525,6 Minuten = 8,76 Stunden
  • 99,8 % = 1.051,2 Minuten = 17,52 Stunden
  • 99 % = 5.256 Minuten = 87,6 Stunden = 3,65 Tage
  • 98 % = 10.512 Minuten = 175,2 Stunden = 7,3 Tage
  • 97 % = 15.768 Minuten = 262,8 Stunden = 10,95 Tage
  • 95% = 26.250 Minuten = 438 Stunden = 18,25 Tage

Anzustreben ist eine Uptime von mindestens 99,8% besser noch 99,9%.

6.7 CPU- und Datenbank-Performance

Um ein rundes Performance-Bild der jeweiligen Hosting-Pakete zu bekommen, bin ich noch weiter gegangen und habe die Perfomance von CPU, MySQL und der WordPress-Datenbank getestet.

Dazu habe ich das Plugin WPPerformance Tester verwendet, das laut eigenen Angaben folgende Tests ausführt:

  1. Math – 100,000 math function tests
  2. String Manipulation – 100,000 string manipulation tests
  3. Loops – 1,000,000 loop iterations
  4. Conditionals – 1,000,000 conditional logic checks
  5. MySQL (connect, select, version, encode) – basic mysql functions and 1,000,000 ENCODE() iterations
  6. \$wpdb – 250 INSERT-, SELECT-, UPDATE- und DELETE-Operationen mittels \$wpdb

Die Spalte Server Performance gibt die Performance der ersten fünf Tests wieder (je niedriger die Zeit, desto besser).

Die Spalte Anzahl Querys wiederum gibt die Performance des sechsten Tests wieder (je höher die Anzahl der Querys, desto besser):

HosterServer‑Performance
(in Sekunden)
WordPress‑Performance
(Anzahl Querys pro Sekunde)
1blu6,2781718
alfahosting10,8011292
ALL-INKL5,3692358
dogado12,333369
DomainFactory6,59968
Hetzner6,557340
HostEurope12,563974
HostPress7,77672
IONOS12,522193
Mittwald6,7971125
netcup10,16175
Raidboxes8,75565
STRATO8,668379
webgo0,461866
WebhostOne7,133220

Interessanterweise zeigt hier ein leicht verändertes Bild als bei den vorherigen Tests.

Was reine Server-Performance angeht, liegen zum Teil andere Webhoster vorne als bei TTFB, Response Time und der absoluten Ladezeit.

Zwar schneiden webgo, Hetzner, 1blu und ALL-INKL hier ebenfalls gut ab. Raidboxes und WebhostOne liegen bei beiden Tests eher im Mittelfeld.

Und das bedeutet:

Die Ladezeit einer Website ist nicht so sehr abhängig davon, wie viel Rechenpower ein Server bietet, sondern was der Hoster aus dieser Rechenpower macht (z. B. welche Server-Software und welche Caching-Mechanismen installiert sind).

Hinweis: Der Wert für die Server-Performance bei webgo ist ungewöhnlich gut. 10 Mal (!) besser als die des Zweitplatzierten. Es ist möglich, dass hier der Test nicht richtig funktioniert hat.

7. Support

Support ist bei der Auswahl des Webhosters ein extrem wichtiger Punkt.

Wichtiger als so manche technische Spielerei, eine 55 ms kürzere Ladezeit oder eine moderne Benutzeroberfläche.

Deine Website war jemals wegen eines technischen Fehlers offline und dein Hoster hat erst drei Tage später darauf reagiert?

Dann weißt du wovon ich rede…

Ein guter Hoster muss erreichbar sein und technische Fehler kompetent lösen können.

7.1 Unmittelbare Kontaktmöglichkeiten oder nur Ticket-Support?

Ticket-Support ist schön und gut, aber meistens auch langsam.

Wenn deine Website down ist, willst du nicht 3 Stunden, 6 Stunden oder sogar 3 Tage auf die Beantwortung eines Support-Tickets oder einer E-Mail warten müssen.

Beantwortungsdauer einer E-Mail beim DomainFactory-Support
Die durchschnittliche Beantwortungsdauer einer E-Mail dauert beim DomainFactory-Support laut eigenen Angaben bei ca. 3,6 Stunden, was recht lang ist.

Deshalb ist es wichtig, dass dein Hoster neben dem Ticket-Support auch telefonisch erreichbar ist.

Noch besser und angenehmer ist jedoch Support per Live Chat.

Denn dort vermeidet man das Ausharren in der Warteschleife und hat zudem ein schriftliches Protokoll über den Austausch mit dem Hoster.

Von allen getestesten Hoster bieten lediglich folgende Chat-Support an:

  • IONOS
  • Raidboxes
  • WebhostOne
  • DomainFactory
  • HostEurope
  • HostPress
  • webgo Support
Hinweis: Die Mitarbeiter von Live Chats haben nicht immer Befugnisse oder Expertise in allen Fragen. Manchmal kann es also sein, dass du im Live Chat auf den Ticket- oder Telefon-Support verwiesen wirst.

7.2 Support-Zeiten

Der (technische) Support sollte lange Öffnungszeiten haben. Idealerweise mehr als 8 Stunden täglich und auch am Wochenende und an Feiertagen.

Wenn deine Website jemals am Freitagabend down war und du erst am Montag jemanden erreichen konntest, dann weißt du, was ich meine.

Hier stechen die Hosting-Riesen HostEurope und IONOS hervor, die kostenlosen 24/7-Support per Telefon bieten.

Aber auch viele mittelständische Hoster wie alfahosting, ALL-INKL, netcup und Raidboxes sind 365 Tage im Jahr und von früh morgens bis spät abends für ihre Kunden da.

Manche Hoster bieten auch Notfall-Support an, der rund um die Uhr verfügbar ist.

Aber aufgepasst:

Notfall-Hotlines sind zum Teil kostenpflichtig. So schlägt die Hotline von Mittwald z. B. mit 1,50 € – 3,00 € pro Minute zu Buche:

Die Notfall-Hotlines von Mittwald sind kostenpflichtig

Auch die Notfall-Hotline von STRATO ist nur gegen einen Aufpreis von 10 € im Monat zu haben:

Die 24-Stunden-Hotline von STRATO kostet 10 € im Monat zusätzlich

7.3 Erreichbarkeit im Vergleich

Hier findest du die Erreichbarkeit (Support-Zeiten und Kontaktmöglichkeiten) aller getesteten Hoster im tabellarischen Vergleich:

HosterLive‑ChatTicket‑SupportTelefon‑SupportKundenforum
1bluNeinJaMo-Fr: 8-20 Uhr
Sa-So: Nein
Nein
alfahostingNein24/7Mo-Fr: 6-24 Uhr
Sa-So: 9-22 Uhr
Ja
ALL-INKLNein24/7Mo-Fr: 8:30-24 Uhr
Sa-So: 10-22 Uhr
Nein
dogadoNeinJaMo-Fr: 7-20 Uhr
Sa: 9:30-18 Uhr
So: Nein
Nein
DomainFactoryJaJaMo-Fr: 7-22 Uhr
Sa-So: 9-17 Uhr
Ja
HetznerNeinJaMo-Fr: 8-18 Uhr
Sa-So: Nein
Ja
HostEuropeJa24/724/7Nein
HostPressMo‑Fr: 8‑17 Uhr
Sa-So: Nein
JaMo-Fr: 8-17 Uhr
Sa-So: Nein
Nein
IONOS24/7Nein24/7Ja
MittwaldNeinJaMo-Fr: 8-18 Uhr
Sa-So: Nein
24/7 Notfall-Hotline (kostenpflichtig)
Nein
netcupNeinMo-Fr: 8-22 Uhr
Sa-So: 8-22 Uhr
Mo-Fr: 10-18 Uhr
Sa-So: Nein
24/7 Notfall‑Hotline
(kostenlos)
Ja
RaidboxesMo‑Fr: 8‑22 Uhr
Sa‑So: 8‑22 Uhr
Ja (als Erweiterung des Live-Chats)Mo-Sa: 10-17 Uhr
So: Nein
(nur Sales)
Feedback-Forum
STRATONeinJaMo-Fr: 8-20 Uhr
Sa-So: 10 - 18:30 Uhr
24/7 gegen monatl. Aufpreis
Nein
webgoMo-Fr: 9-20 Uhr
Sa-So: 11-18 Uhr
Mo-Fr: 9-20 Uhr
Sa-So: 11-18 Uhr
Mo-Fr: 9-20 Uhr
Sa-So: 11-18 Uhr
Nein
WebhostOneMo-Fr: 8-17 Uhr
Sa-So: Nein
Mo-Fr: 8-22 Uhr
Sa-So: 8-22 Uhr
24/7 Notfall‑Support
Mo-Fr: 8-17 UhrNein

7.4 Antworten-Zeiten im Test

Um die Antwort-Zeiten aller Hoster zu testen, habe ich jeweils folgende Frage per Live Chat oder Ticket-Support herausgeschickt:

Hi,

ich habe eine kurze Frage zu eurem Hosting:

Ist es möglich, sichere Dateirechte einzustellen (vgl. https://binary-butterfly.de/artikel/dateirechte-warum-eigentlich/)?

Das heißt lassen sich FTP- und PHP-Nutzer bei euch zu trennen, sodass im WordPress-Dashboard bei Core-, Plugin- und Themes-Updates immer nach den FTP-Daten gefragt wird?

Viele Grüße

Finn Hillebrandt

Die Frage habe ich jeweils am Dienstag um 12 Uhr und innerhalb der Support-Zeiten aller Hoster gestellt.

Folgende Antwort-Zeiten sind dabei herausgekommen:

HosterAntwort-Zeit
(in Minuten)
Support-Art
1blu18840Ticket
alfahosting5Ticket
ALL-INKL50Ticket
dogado467Ticket
DomainFactory2Chat
Hetzner57Ticket
HostEurope2Chat
HostPress12Chat (Intercom)
IONOS3Chat
Mittwald7Chat (Intercom)
netcup202Ticket
Raidboxes1Chat (Intercom)
STRATO315Ticket
webgo6Chat
WebhostOne61Ticket

Gemessen habe ich die selbstverständlich Zeit, die bis zur ersten nicht-automatisierten Antwort vergangen ist (viele Live Chats oder Ticket-Systeme haben Auto-Responder).

Bei den Antwort-Zeiten sind Anbieter mit Live Chat klar im Vorteil. Hier antworteten alle innerhalb von Minuten:

Raidboxes war mit einer Antwort-Zeit von nur einer Minute (!) am schnellsten. Danach folgen DomainFactory, HostEurope und IONOS.

Den schnellsten Ticket-Support hatte alfahosting mit einer Antwort-Zeit von gerade einmal 5 Minuten.

Was die Qualität der Antworten betrifft, bekleckerten sich viele Hosting-Anbieter leider nicht mit Ruhm:

Über die Hälfte (!) der Support-Mitarbeiter haben mein Anliegen nicht verstanden. Und das trotz mitgeschicktem Link und klarer Fragestellung.

Insbesondere der Chat-Support von Raidboxes und HostPress ist in der Hinsicht sehr positiv aufgefallen:

Beide haben nicht nur sehr schnell, sondern auch kompetent geantwortet. HostPress hat sogar angeboten, die sicheren Dateirechte für mich einzustellen. Das hat kein einziger (!) Host angeboten, bei dem es möglich wäre.

8. Datenschutz

Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Auswahl eines Webspace-Providers ist der Datenschutz.

Hosting-Pakete müssen sich DSGVO-konform nutzen lassen oder es drohen Abmahnungen oder Bußgelder seitens der Datenschutzbehörden.

8.1 AV-Vertrag

Zur Datenschutzkonformität gehört z. B. die Möglichkeit einen AV-Vertrag (Vertrag zur Auftragsverarbeitung) abzuschließen, denn Hoster sind Auftragsverarbeiter gem. Art. 4 DSGVO.

Das bieten ohne Ausnahme alle Provider an, was sehr lobenswert ist.

Es gibt allerdings Unterschiede darin, wie aufwändig der Abschluss eines solchen Vertrag ist.

Idealerweise sollte ein AV-Vertrag online abschließbar sein, was aber leider nur bei 8 von 15 Hostern möglich ist. Bei den restlichen Hostern muss man den AV-Vertrag ausdrucken, unterschreiben und per E-Mail schicken.

HosterAV-Vertrag
1bluAusdrucken, unterschreiben und an Support senden
alfahostingAusdrucken, unterschreiben und an Support senden
ALL-INKLOnline abschließbar
dogadoAusdrucken, unterschreiben und an Support senden
DomainFactoryAusdrucken, unterschreiben und an Support senden
HetznerOnline abschließbar
HostEuropeAusdrucken, unterschreiben und an Support senden
HostPressAusdrucken, unterschreiben und an Support senden
IONOSOnline abschließbar
MittwaldOnline abschließbar
netcupOnline abschließbar
RaidboxesOnline abschließbar
STRATOOnline abschließbar
webgoOnline abschließbar
WebhostOneAusdrucken, unterschreiben und an Support senden

8.2 Serverstandort

Der Serverstandort ist ebenfalls für den Datenschutz (sowie auch für die Ladezeit) nicht unwichtig. Er sollte idealerweise in Deutschland liegen.

Um DSGVO-konform nutzbar zu sein, käme jedoch auch ein EU-Mitgliedsland in Betracht.

13 von 15 getesteten Anbietern haben ihren Serverstandort in Deutschland:

HosterServerstandort
1bluFrankfurt a. M.
alfahostingLeipzig
ALL-INKLDresden
dogadoDüsseldorf
DomainFactoryKöln, Straßburg (Frankreich)
HetznerFrankfurt a. M., Falkenstein
HostEuropeKöln, Straßburg (Frankreich)
HostPressNürnberg (Hetzner), Falkenstein (Hetzner)
IONOSBerlin, Frankfurt a. M., München
MittwaldEspelkamp, Frankfurt a. M., Hannover
netcupNürnberg
RaidboxesDüsseldorf (dogado), Leipzig (dogado), Frankfurt a. M. (Digital Ocean), Falkenstein (Hetzner), Nürnberg (Hetzner)

STRATOBerlin, Karlsruhe
webgoHamburg, Frankfurt
WebhostOneKarlsruhe

Eine Ausnahme stellen HostEurope und DomainFactory dar, die seit 2016 auch ein Rechenzentrum in Frankreich betreiben, was in der Vergangenheit für viel Kritik gesorgt hat.

Shared-Hosting-Pakete (wie die beiden Pakete in unserem Test) liegen jedoch laut Angaben der Anbieter im deutschen Rechenzentrum in Köln.

Interessant fand ich zu sehen, dass einige Webhoster keine eigenen Rechenzentrem haben, sondern diese bei der Konkurrenz ausgelagert haben.

Raidboxes z. B. nutzt Rechenzentren von Digital Ocean, Hetzner und seit neustem auch dogado. HostPress nutzt ebenfalls Hetzner.

8.3 Kostenlose SSL-Zertifikate

Dass man für ein SSL-Zertifikate bezahlen muss, ist seit der Einführung von Let’s Encrypt eigentlich Schnee von gestern.

Insbesondere die Hosting-Riesen scheinen sich Let’s Encrypt zu verweigern, was ein dicker, fetter Minuspunkt ist.

Bei HostEurope und DomainFactory z. B. ist lediglich ein einziges SSL-Zertifikat inklusive.

Zudem ist der Validierungsprozess unnötig aufwändig:

Du musst erst eine domainspezifische E-Mail-Adresse (wie z. B. admin@deinedomain.de) erstellen, an die dann eine Bestätigungs-Mail geschickt wird.

Bei Let’s Encrypt reichen meist ein oder zwei Klicks, dann ist es installiert.

Auch IONOS bietet nur ein einziges Wildcard-Zertifikat an. Alle weiteren SSL-Zertifikate sind kostenpflichtig.

Hier findest du einen Überblick:

HosterSSL-Zertifikate
1bluLet's Encrypt
alfahostingLet's Encrypt
ALL-INKLLet's Encrypt
dogadoLet's Encrypt
DomainFactory1 x Domain SSL
HetznerLet's Encrypt
HostEurope1 x Domain SSL
HostPressLet's Encrypt
IONOS1 x Wildcard-Zertifikat
MittwaldLet's Encrypt
netcupLet's Encrypt
RaidboxesLet's Encrypt
STRATO10 x SSL Starter
webgoLet's Encrypt
WebhostOneLet's Encrypt

9. Kundenbereich

Als vorletztes Thema kommt der Kundenbereich der Webhoster an die Reihe.

Nicht nur, was Bedienbarkeit und Übersichtlichkeit betrifft, sondern auch in Hinsicht auf Vertrags- und Webspace-Kontrolle:

Nichts ist so nervig, wie den Kunden-Support für jede kleine Einstellung anschreiben zu müssen.

Oder Kündigungen, Tarifwechsel oder andere Vertragsangelegenheiten per Post erledigen zu müssen. Nein, liebe Hoster, wir leben nicht mehr in der Steinzeit…

Ein guter Kundenbereich sollte (mindestens) folgendes bieten:

  • Tarifwechsel, Domainaufschaltungen und Kündigungen online und unmittelbar durchführbar
  • Vom Kunden einspielbare Backups
  • Direktes Vornehmen von PHP-Einstellungen (nicht über den Umweg einer php.ini, Anweisungen in der .htaccess oder eine Extra-PHP-Datei)
  • Vornehmen von DNS-Einstellungen (Ja, es gibt wirklich Hoster, denen musst du die A-Records per E-Mail schicken)
  • Einfache Domain-Bestellung und Domain-Transfers
  • Let’s Encrypt
  • Abschluss von AV-Verträgen
  • Aufschaltung externer Domains

Als Referenz gilt hier Raidboxes.

Der WordPress-Hoster aus Münster hat mit Abstand den besten Kundenbereich, den ich je bei einem Hoster gesehen habe.

Zum Beispiel kannst du bei Raidboxes SSL auf Knopfdruck für die gesamte Website umstellen:

Umstellung auf SSL im Raidboxes Dashboard

Oder mit wenigen Klicks neue Websites (Boxen genannt) neu anlegen, löschen oder aus Backups erstellen:

Kundenbereich bei Raidboxes mit drei aktiven Boxen

Ein ausführlicher Vergleich aller Anbieter folgt mit künftigen Updates meines Hosting-Vergleichs.

10. Kundenbewertungen im Vergleich

Wichtig bei der Auswahl des richtigen Hosters sind auch Kundenerfahrungen und -bewertungen, denn letzten Endes ist dieser Test nur eine Stichprobe.

Zwar sind Kundenbewertungen im Internet sind nicht hunderprozentig zuverlässig und können gefälscht sein. Sie können jedoch bestimmte Tendenzen aufzeigen.

Vor allem die Supportqualität und die Häufigkeit technischer Probleme kann sich sehr gut in Kundenbewertungen wiederspiegeln.

Für meinen Vergleich habe ich Kundenbewertungen von folgenden acht Bewertungsportalen ausgewertet:

  • hosttest
  • Hosterz
  • TrustPilot
  • eKomi
  • Google-Rezensionen
  • webhostlist
  • Trusted Shops
  • ProvenExpert

Am besten wurden die beiden WordPress-Hoster HostPress und Raidboxes sowie WebhostOne bewertet.

Mit Abstand am schlechtesten schnitt 1blu ab. Gefolgt von den Hosting-Riesen Hetzner, STRATO, IONOS und DomainFactory auf Platz 11 bis 14:

HosterDurchschn. BewertungGesamtanzahl
Kundenbewertungen
HostPress4,97214
Raidboxes4,88516
WebhostOne4,821367
dogado4,751624
alfahosting4,732149
ALL-INKL4,682223
HostEurope4,643492
netcup4,631065
webgo4,471061
Mittwald4,441194
DomainFactory4,301890
IONOS4,197536
STRATO3,723602
Hetzner3,59441
1blu1,97186

11. Weitere Pläne für diesen Vergleich

Wenn du schon länger als Leser von Blogmojo dabei ist, dann weißt du:

Wir updaten und verbessern die meisten unserer Artikel regelmäßig. Und das gilt auch für diesen Webhosting-Vergleich.

Für die Zukunft ist geplant:

  • Weitere Tests des Supports (auch anonym)
  • Eine ausführliche Gegenüberstellung der Kundenbereiche
  • Die Aufnahme von 10-20 neuen Hosting-Anbietern (Vorschläge gerne willkommen!)
  • Dauerhafte Ladezeit-Tests (mind. tägliche Messung)
  • Ladezeit-Tests mit aktiviertem Page-Caching und ggf. Tests ohne OPCache, um ein noch genaueres Bild zu bekommen
  • ausführliche Tests und Vergleiche der Sicherheit der Anbieter (z. B. sichere Dateirechte, 2FA für Kundenbereich etc.)
  • Tests der Serverlast, um zu erfahren, wie sich Websites bei plötzlichem Besucheransturm verhalten (z. B. mit 100 Besuchern gleichzeitig)

Feedback oder Verbesserungsvorschläge zur Testmethodik sind immer willkommen!

12. Transparenz

Von manchen der Anbieter bekomme ich eine Provision, wenn du ein Hosting-Paket kaufst.

Das hat jedoch weder Einfluss auf das Abschneiden im Test noch auf die Auswahl des Anbieters als Testkandidaten.

Ich habe versucht, den Test so objektiv, aussagekräftig und fair wie möglich zu gestalten.

Die Testkandidaten habe ich nach objektiven Kriterien (Kundenanzahl, Besucheranzahlen, Kundenbewertungen, Umfragen) ausgewählt. Nicht danach, ob es dafür ein Affiliate-Programm gibt oder nicht.

Ich habe zudem alle Hosting-Pakete selbst gekauft.

Und ja, das kostet mich ca. 1.500 € pro Jahr.

13. Die Mär von der Vielfalt

Bevor du raus in die weite Welt gehst und ein Hosting-Paket kaufst oder deinen Hoster wechselst, gibt es noch etwas, was du über den Hosting-Markt wissen musst:

Er erscheint vielfältig. Soooo vielfältig er aber gar nicht.

Es gibt zwar sehr viele deutsche Hosting-Marken.

Hinter vielen Marken stecken jedoch dieselben Unternehmen.

Und nein:

Es ist noch nicht so dramatisch wie in den USA, wo der Hosting-Market von einer Handvoll Unternehmen dominiert wird (wie z. B. der Endurance International Group, zu der über 70 Hosting-Marken gehören).

Aber auch in Deutschland hat es in den letzten 5 Jahren viele Akquisitionen bei Webspace-Providern gegeben.

Damit du weißt, welchen Marken zusammengehören, habe ich dir mal folgende Übersicht erstellt:

Hinweis: Akquisitionen müssen nicht schlecht sein, sondern können sich auch positiv auf ein Hosting-Angebot auswirken. Ich möchte nur, dass du weißt, von wem du dein Hosting-Paket eigentlich gerade kaufst.

13.1 United Internet AG

Zur United Internet AG gehören nicht nur die bekannten Freemail-Anbieter GMX und Web.de und der Internetriese 1 & 1, sondern diverse große Hosting-Anbieter:

  • IONOS (1 & 1)
  • STRATO
  • united-domains.de
  • World4You (Österreich)
  • InternetX

13.2 GoDaddy, Inc.

Godaddy ist mit über 18 Millionen Kunden einer der größten Domain- und Hosting-Anbieter der Welt.

Mit der Akquisition der Host Europe Groupe in 2016/17 wurde GoDaddy auch schlagartig zu einem der größten Hoster in Europa.

Zu GoDaddy gehören z. B. folgende Anbieter:

  • DomainFactory
  • HostEurope
  • Server4You
  • velia.net
  • Domainbox
  • plusserver

13.3 dogado GmbH

Auch die dogado GmbH ist in den letzten Jahren durch Zukäufe gewachsen:

Neben vielen kleineren Hosting-Anbietern zählen zu den Akquisitionen auch bekannte deutsche Anbieter wie Alfahosting und Checkdomain.

Hier findest du alle Marken des Dortmunder Hosting-Providers:

  • dogado
  • Alfahosting (auch Bestandteil des Tests)
  • checkdomain.de
  • WebControl
  • Hostingparadise
  • Tophoster
  • Speicherhosting
  • Hosting-Agency
  • AIXPRO
  • Campusspeicher.de
  • PS-Webhosting.de
  • Netgrow
  • Space²
  • Hostloco
  • IT-Box
  • PPCNET (pearlonline)
  • YoPeHo
  • media:Webline AG
  • alvotech.de

13.4 ANEXIA

Der Inhaber von netcup ist der Hosting- und Cloud-Anbieter ANEXIA, zu dem auch der österreichische Webhoster emerion gehört.

  • netcup
  • emerion (Österreich)

13.5 1blu Gruppe

Zur 1blu-Gruppe gehören mehrere Hosting-Marken, wie z. B.:

  • 1blu
  • evanzo.de
  • Greatnet.de
  • NetService24
  • pro.Vider.de

14. FAQ

Hier findest du häufige Fragen und Antworten rund um meinen Webhosting-Vergleich:

14.1 Welches günstige Webhosting kannst du empfehlen?

Ein Hosting-Paket muss nicht gleich 10 € oder mehr im Monat kosten. Webhosting geht auch günstig!

Für Anfänger empfehle ich den Tarif CMS Pro von webgo:

Günstiges Webhosting mit dem CMS Pro Tarif von webgo

Der kostet regulär 4,95 € pro Monat und bietet alles, was du für ein oder mehrere kleinere Websites brauchst:

  • 40 GB Speicher
  • sehr gute Performance (1024 GB RAM garantiert)
  • unbegrenzt viele MySQL-Datenbanken auf SSD-Festplatten
  • kostenlose SSL-Zertifikate mit Let’s Encrypt
  • 1 kostenlose .de-Domain

Dazu kommt:

Die ersten 6 Monate gibt es gratis. Das heißt deine erste Jahresrechnung beläuft sich auf 29,70 €.

Wenn du dann noch während des Bestellvorgang den Gutschein-Code BLOGMOJO eingibst, sparst du noch einmal 10 €.

Im ersten Jahr zahlst du also nur 19,70 €!

14.2 Gibt es kostenloses Webhosting?

Ja, gibt es.

Kostenloses Webhosting geht allerdings immer mit Nachteilen einher, wie z. B.:

  • schlechte Erreichbarkeit
  • Werbeeinblendungen
  • keine MySQL-Datenbanken, kein FTP oder PHP
  • kein Support
  • Mängeln im Datenschutz (der kostenlose Webhoster 000webhost wurde z. B. 2015 gehackt)
  • Nervige Bedingungen, wie z. B. das regelmäßige Einloggen in den Account (sonst wird die Website gelöscht)
  • Hosting nicht mit eigener Domain möglich (sondern nur mit Subdomain, wie z. B. deinewebsite.wordpress.com)
  • kein Let’s Encrypt

Tu mir einen Gefallen und lass dir Finger davon.

14.3 Welcher Hoster eignet sich am besten für WordPress?

WordPress ist als CMS-Software eigentlich recht genügsam. Eine kleinere und nicht so stark frequentierte WordPress-Website lässt sich schon auf vielen Hosting-Paketen für unter 5 € im Monat betreiben.

Allerdings:

Wie du in den Ladezeit-Tests gesehen hast, ging die Performance der auf WordPress basierenden Test-Website weit auseinander.

Ähnlich verhält es sich mit den Kundenbereichen und dem Support:

Manche Hoster bietet spezielle Funktionen für WordPress an und kennen sich gut damit aus und manche nicht.

Die besten WordPress-Hoster und einen umfassenden Guide zu WordPress-Hosting findest du in meinem WordPress-Hosting Vergleich.

14.4 Was ist der Unterschied zwischen Shared Hosting, vServer und Dedicated Server?

Bei Shared Hosting teilst du dir die Ressourcen eines Servers (CPU und RAM) mit anderen Kunden. Das ist die günstigste Hosting-Variante, hat aber auch den Nachteil, dass die Leistung deiner Website durch Überbenutzung der Server-Ressourcen seitens anderer Kunden negativ beeinflusst werden kann.

Bei einem vServer teilst du dir ebenfalls die Ressourcen eines Servers mit anderen Kunden. Hier steht dir jedoch ein festes Kontigent an RAM und CPU-Leistung zur Verfügung. Das heißt die Leistung deiner Website wird durch andere Kunden nicht beeinflusst.

Bei einem Dedicated Server steht dir ein kompletter Server zu Verfügung, den du mit niemand anders teilst. Das ist jedoch auch dementsprechend teuer.

Bei den von mir getesteten Hosting-Paketen handelt es sich größtenteils um Shared Hosting. Es sind jedoch auch einige kleinere vServer oder Mischung aus beiden dabei (das heißt, du teilst dir nur den RAM aber hast ein festes Kontigent an CPU-Leistung oder umgekehrt).

14.5 Was ist Webhosting?

Webhosting (auch einfach nur Hosting genannt) bezeichnet das Bereitstellen von Hardware-Ressourcen und ggf. auch Software auf einem Webserver zur Unterbringung einer Website.

Zu den Hardware-Ressourcen gehören:

  • Festplattenspeicher (sog. Webspace)
  • Arbeitsspeicher (RAM)
  • CPU-Leistung
  • Netzwerkanbindung
  • Wartung des Servers und Austausch fehlerhafter Komponenten

Je nach Angebot kann dies auch die Installation, die fortlaufende Aktualisierung und/oder die Konfiguration von Server-Software umfassen, was man als Managed Hosting bezeichnet.

14.6 Was ist Managed Hosting?

Bei Managed Hosting kümmert sich der Hoster neben der Bereitstellung der Hardware  auch um die Administration des Servers, das heißt zum Beispiel:

  • Installation und Updates des Betriebssystems (wie z. B. Linux oder Windows)
  • Installation und Updates einer Administrationsoberfläche (wie z. B. Plesk, Confixx, LiveConfig, cPanel etc.)
  • Installation und Updates einer Webserver-Distribution oder -Plattform (z. B. LAMP, LAPP, LEMP etc.)

Bei allen hier im Vergleich vorgestellten Hosting-Paketen handelt es sich um Managed Hosting.

14.7 Welchen Hoster aus Österreich oder der Schweiz kannst du empfehlen?

Ich habe bis jetzt keinen österreichischen oder Schweizer Hoster getestet.

Aufgrund der Nähe zu Deutschland ist es meines Erachtens jedoch problemlos möglich, auch einen deutschen Hoster zu verwenden.

Allerdings:

Ich weiß nicht genau, wie der Datenschutz zwischen der Schweiz und der EU gehandhabt wird, wenn du als Schweizer Daten auf deutschen Servern speicherst. Bitte informiere dich im Vorfeld darüber!

14.8 Worin unterscheidet sich Business-Webhosting von normalem Webhosting?

Viele Webhoster werben mit Business-Webhosting oder haben Tarife, die Business im Namen tragen.

Solche Tarife unterscheiden sich z. B. durch folgende Merkmale:

  • mehr Speicherplatz, mehr Datenbanken und/oder Rechen-Power
  • höhere garantierte Uptime
  • Abschluss eines Service Level Agreements (SLA)
  • bessere E-Mail-Funktionen
  • Software-Pakete, wie z. B. Microsoft Office 365, inklusive
  • besserer Support (schnellere Antwort-Zeiten, persönlicher Ansprechpartner etc.)

14.9 Wie finde ich heraus, ob mein Hoster einen AV-Vertrag anbietet?

Ich würde entweder bei Google suchen, in der Dokumentation des Hosters schauen oder den Support anschreiben.

Du kannst auch einen Blick auf meine Liste mit AV-Verträgen werfen. Dort habe ich den Ort und die Verfügbarkeit der AV-Verträge von über 70 deutschen und internationalen Hostern für dich gesammelt.

14.10 Wie aussagekräftig ist dieser Vergleich?

Du bekommst über meinen Vergleich sehr gute Anhaltspunkte, wie gut ein Hoster wirklich ist.

Davon bin ich überzeugt.

Aber zu 100% aussagekräftig und in Stein gemeißelt ist er natürlich nicht, denn:

  • Ich habe jeweils nur ein einziges Paket eines Hosters getestet (die Performance bei anderen Hosting-Produkten kann anders sein)
  • Die Support-Qualität kann je nach Mitarbeiter abweichen
  • Ich habe die Performance auf Basis von WordPress getestet (für andere CMS oder Online-Shop-Systeme kann die Performance anders ausfallen)
  • Viele Tests sind Stichproben (z. B. die Ladezeit-Tests mit Pingdom und GTMetrix)

14.11 Gibt es einen Webhosting-Vergleich der Stiftung Warentest?

Nein, gibt es nicht.

Finn Hillebrandt

Über den Autor

Finn ist Gründer von Blogmojo und seit 2011 als Internet-Unternehmer selbstständig. Er ist WordPress-Fan und absoluter SEO-Nerd, der mindestens 2 Case Studys gleichzeitig am Laufen hat, um zu sehen, was bei Google gerade funktioniert. Er liebt Espresso und Schokolade, die so dunkel ist, dass er sie mit niemandem teilen muss (90% und aufwärts).

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42 Gedanken zu „Webhosting-Vergleich 2020: 15 Hoster im ausführlichen Test (inkl. 6 Speed-Tests)“

  1. Hallo,
    interessanter Test. Ich bin auch seit mehr als 2 Jahren bei webgo. Eigentlich bislang zufrieden, aber in letzter Zeit haben die Probleme mit ihrem Mailserver. Einmal bekommen sie ein Blacklisting weil sie einen Spammer auf der IP haben, dann kommen bei mir Mails nicht an, weil sie die einfach abgelehnt haben (kein Spam, hätte man aber als Spam markieren können, statt gleich abzulehnen, dann hätte ich sie wenigstens im Spam-Folder gefunden) etc.
    Support ist bemüht und relativ schnell, aber wenn geschäftliche Mails nicht ankommen, ist das schon schlecht.

    Antworten
    • Hi,

      ja, das ist in der Tat blöd. Ich hatte schon öfter mal Probleme mit den Postfächern bei Hostern.

      Für E-Mails setzte ich deshalb seit Längerem auf die GSuite.

      LG

      Finn

      Antworten
  2. Danke für den ausführlichen und ehrlichen Testbericht! Wir sind große Fans von Raidboxes. Leider nur etwas teuer, wenn man mehrere kleine Projekte hat. Mich würde daher interessieren, ob Du Erfahrungen mit Siteground hast? Die bieten als Serverstandort auch Deutschland an und haben interessante Pakete.

    Antworten
    • Hi Maike,

      ja, ich hatte länger den GoGeek-Tarif bei SiteGround.

      Ist nicht der schlechteste Hoster. Support und Performance waren gut. Was mich jedoch genervt hat:

      – Wenn deine CPU-Sekunden aufgebraucht sind, wird deine Website komplett gesperrt (sehr ärgerlich, lässt sich nur durch Upgrade auf höheren Tarif beheben, der nächsthöhere Tarif bei mir war jedoch das Cloud Hosting für 64 € im Monat).
      – cPanel als Admin-Oberfläche und Aufschaltung deiner Domains per Nameserver (ist aber nur eine persönliche Präferenz, nicht unbedingt negativ)
      – kein wirkliches Managed-WordPress-Hosting wie bei Raidboxes
      – Nach deiner ersten Zahlungsperiode wird dein Tarif mehr als doppelt so teuer (für GoGeek zahlst du dann anstatt 12 € satte 30 € im Monat)

      Hoffe, das hilft dir weiter!

      LG

      Finn

      Antworten
  3. Was ich Vergleich finde ich noch fehlt, auch wenn es in manchen Listen auftaucht, sind Backups. Da gibt es zwischen den Anbietern schon große Unterschiede. Bei IONOS werden z.B. nur Dateien automatisch gesichert, aber keine Datenbanken, bei Webgo muss man das Backup manuell anschieben (obwohl schon seit Jahren versprochen wird, das zu ändern).

    Antworten
    • Hi Johny,

      vielen Dank für dein Feedback! Backups mit in den Vergleich mit aufzunehmen ist eine gute Idee.

      Werde ich mit einem der nächsten Artikel-Updates mit aufnehmen. 😉

      LG

      Finn

      Antworten
  4. Hi Finn,

    welchen Hoster würdest du empfehlen wenn man eine Webseite für den englischsprachigen Raum hosten möchte?

    Geographisch liegen die Länder ja teils sehr weit auseinander, ist ein Server in Deutschland dann von Nachteil?

    Tom

    Antworten
    • Hi Tom,

      für den englischsprachigen Raum bietet sich die Nutzung eines CDNs an (wie z. B. Cloudflare oder KeyCDN).

      Dann ist es egal, ob du in Deutschland oder in den USA hostest.

      Wenn du kein CDN möchtest, würde ich einen US-amerikanischen Hostern nehmen, da dort die meisten englischsprechenden Besucher herkommen werden. Ich habe viel Gutes über WPX Hosting und Kinsta gehört.

      Hoffe, das hilft dir weiter! 😉

      LG

      Finn

      Antworten
  5. Hallo Finn, vielen Dank für diesen sehr ausführlichen und informativen Test. Ich habe im letzten Jahr einen Test bei WebGo mit WordPress gemacht (normales Hosting – nicht speziell WordPress-Paket). In Sachen Performance usw. war alles super. Da gab es nach einiger Zeit allerdings immer Probleme mit dem Bilderupload (http-Fehler). Der Support war zwar schnell, hatte aber keine wirkliche Lösung (Problem war aber lt. Internet seit Jahren bekannt). Alle Einstellungen in Sachen PHP.ini (Memorylimit etc.) waren auch in Ordnung. Einzige Lösung nach längerem Hin und Her des Supports war die Installation eines Plugins Namens 123 Image Resize aus dem Jahr 2012 (nicht im WordPress Plugin-Verzeichnis, nur auf einer privaten Seite verfügbar). Wenn man heute auf die Seite des Plugin-Entwicklers schaut, finden sich da auch noch Kommentare von WebGo Kunden aus 2019 & 2020. Das Plugin funktioniert zwar, hinterlässt aber aus unbekannter Quelle und veraltet ein ungutes Gefühl. Das hat mich bisher als einziger Punkt von einem Wechsel abgehalten, da das einen sehr unprofessionellen Eindruck bei mir hinterlassen hat. Bei All-Inkl war ich auch mal, da hat man bei einer Suche, wer sich da sonst noch so auf dem Server unter der IP tummelt aber immer zu viele sehr dubiose Nachbarn ausfindig gemacht.

    Ich selbst bin Webhostone-Kunde seit über 10 Jahren. Der Support da ist sehr sehr gut und vor allem spricht man meist mit wirklich technisch versierten Personen. Deren Nachteil ist das alte Admin-Interface, welches bei Bestandskunden wie mir noch nicht umgestellt wurde. Sehr nervig ist da auch das Backups automatisch nach 24 Stunden gelöscht werden (zumindest beim alten Interface). Eine Beschränkung auf maximal X Backups auf dem Server verstehe ich, aber kein Backup auf dem Server finde ich sehr nervig. Bei Webhostone hast du mit Daumen hoch den Hinweis “nur 25 GB Speicherplatz”. Ich nehme an das sollte in die Negativliste.

    Antworten
    • Hi Guido,

      ja, die Probleme mit dem Bilder-Upload hatte ich seinerzeit auch und den Workaround 123 Image Resize fand ich auch komisch.

      Mittlerweile scheinen die das jedoch behoben zu haben. Zumindest auf meinen eigenen Hosting-Paketen und denen meiner Kunden, funktioniert der Bilder-Upload ganz normal.

      Und ja, bei Shared-Hosting weißt du nie, mit wem du dir einen Server teilst…

      Vielen Dank auch für deinen Erfahrungsbericht zu WebhostOne. Mein Eindruck von denen ist auch wirklich gut und das neue Admin-Interface deutlich besser alte. Ich empfehle definitiv einen Wechsel auf die neuen Tarife!

      LG

      Finn

      PS: Die “nur 25 GB Speicherplatz” habe ich jetzt von der Positiv- in die Negativliste verlegt. Herzlichen Dank für den Hinweis! 😉

      Antworten
  6. Hallo Finn,

    einmal im Jahr freue ich mich immer wieder über die Tests der CT über Webhostingangebote und muss hier tatsächlich sagen, dass du diese noch um einiges übertroffen hast.

    Seit 2000 wechsele ich auch immer einmal wieder meinen Webhostinganbieter und muss sagen, dass deine Aufstellung es wesentlcih leichter macht einen neuen Anbieter zu finden und hier die wichtigsten Punkte tatsächlich darstellt.

    Ein, für mich persönlich wichtiger Aspekt, könnte vielleicht noch ergänzt werden. Ein Grund für den letzten Wechsel war für mich die Postfachgröße (Posteingang) im IMAP Konto.

    Das mag ein etwas exotisches Problem sein, aber bei mienen alten Hoster gab es hier relativ hohe Einschränkungen und auch wenn ich unbeschränkt viele Postfächer anlegen konnte, war es nicht möglich ein großes anzulegen.

    Vielleicht könntest du dieses ebenfalls noch einbauen.

    Wobei das Thema Mail ohnehin ein Thema für sich ist und ich hier mittlerweile unabhängig vom Webhosting Mail über Posteo nutze :-).

    Abseits davon Hut ab vor der Arbeit die in deinen Artikel steckt und besonderen Dank dafür, dass du auch das Thema Support angesprochen hast. Auf den Vergleich der einzelnen Oberflächen bin ich ebenfalls neugierig und wünsche dir noch eine gute Woche.

    Deine Erfahrung, dass viele Leute nur ihren Hosting-Anbieter wechseln, wenn es gravierende technische Probleme gibt kann ich tatsächlich teilen und an mir selbst beobachten. „Never change a running system“ scheint da auch für mich eine hohe Motivation zu sein… 😉

    Viele Grüße
    Andreas

    Antworten
    • Hi Andreas,

      freut mich, dass dir der Webhosting-Vergleich gefällt und vielen Dank für dein ausführliches Feedback!

      Die maximale Postfachgröße zu ergänzen ist eine gute Idee. Manche Hoster sind da in der Tat unnötig sparsam. Mache ich mit dem nächsten Update.

      Ich selbst nutze schon länger nicht mehr Webhosting-Postfächer, sondern lasse E-Mails über GSuite laufen. Der Spam-Filter von Gmail ist echt unschlagbar 😉

      Und ja, die Schwelle den Webhoster zu wechseln ist in der Tat ziemlich hoch.

      Wenn ich ein Hoster wäre, würde ich deshalb immer einen Umzugsservice anbieten (was nur wenige bislang tun, wie z. B. HostPress oder Raidboxes).

      LG

      Finn

      Antworten
      • Hallo Finn,

        ein Umzugservice ist tatsächlich ein Argument wodurch ein Wechsel wesentlich einfacher wird. Persönlich empfand ich den Umzug meines Mailpostfaches nicht gerade als trivial und hatte auch früher mir hier über lokale Kopien und hin und her kopieren “irgendwie” weiter geholfen.

        Hier bin ich dann vom Wechsel zu Posteo angenehm überrascht worden, da der Umzug eines recht umfangreichen IMAP Konto unproblematisch war und einfach funktionierte.

        Wenn es um Datenbanken, Domains und Webspace anbelangt glaube ich, dass sich hier seitens der Hostinganbieter einiges tut. Unter anderen bietet dieses nun auch All-Inkl an (zumindest für Datenbank und FTP unter https://all-inkl.com/webhosting/umzugsservice/ ).

        Für FTP hatte ich damals (2014) noch FTP Rush als Möglichkeit von FTP nach FTP ohne lokales Zwischenspeichern genutzt, mittlerweile scheint sich hier auch einiges getan zu haben und vermutlich würde ich hier tatsächlich den Webservice der Hostinganbieter nutzen.

        Spamfilter sind nebenbei auch noch ein Thema für sich, aber ich glaube, dass da spezialisierte Mailanbieter wie GMAIL oder auch Posteo Vorteile gegenüber Webhostern haben :-).

        Danke, dass du diesen Punkt mit ins Update aufnimmst.

        Du hattest ja schon selbst erwähnt, dass sich der Markt in Deutschland eigentlich ebenfalls zwischen einigen größeren Anbietern aufteilt. Es gibt zwar immer noch kleinere Webhostinganbieter, aber manchmal kann dahinter auch ein Reseller eines größeren Anbieter stecken.

        So bin ich damals auch indirekt bei Hosteurope gelandet ohne es zu wissen und erst bei Fehlermeldungen war zu erkennen, dass mein damaliger Hoster eigentlich ein Reseller war. Dafür funktionierte aber der Support bis zum Ende hin sehr gut :-).

        Viele Grüße
        Andreas

        Antworten
        • Hi Andreas,

          ich wusste bis eben gar nicht, dass ALL-INKL auch einen Umzugsservice anbietet. Gut zu wissen! 😉

          Unser Kommentargespräch hat mich übrigens dazu veranlasst, mit einem der nächsten Updates den Punkt “Umzugsservice” mit in den Vergleich aufzunehmen.

          Denke, das könnte vielen dabei helfen, sich doch für einen Wechsel zu entscheiden.

          Und ja, das lokale Zwischenspeichern beim Übertragen der FTP-Dateien finde ich auch nervig. Das muss einfacher und besser gehen.

          Der Hosting-Markt in Deutschland ist tatsächlich gerade dabei sich ein bisschen zu konsolidieren, was schade ist. Transparenz finde ich da umso wichtiger.

          Mit zukünftigen Updates werde ich auch noch diverse weitere kleinere oder mittelständische Hoster mit aufnehmen, um dem Trend hoffentlich ein bisschen entgegenzuwirken. 🙂

          LG

          Finn

          Antworten
          • Hallo Finn,

            ich glaube, dass ich bei dir damals einige Hinweise bzgl. Umzug von WordPress (WP Migrate DB und Umstellung auf relative Pfade) gefunden hatte und glaube, dass dieses nicht nur beim Wechsel einer Domain sondern auch bei der Umzugsplanung ein wichtiger Punkt ist.

            Bei mir war es so, dass ich ein bestehendes CMS nach WordPress umgezogen hatte und eine zweite Domain quasi als Brücke für einen Umzug genutzt hatte um dann später wieder auf die Hauptdomain umzustellen.

            Insgesamt ist hier aber, wie bei allen Projekten, der erste Schritt die Planung um später in Richtung Datenmigration erfolgreich zu sein.

            Sofern ein Hostinganbieter kein FTP Umzug per Web anbietet hatte ich gute Erfahrungen mit FTP Rush gemacht.

            Das Tool hatte ich damals auch unter https://www.andreas-unkelbach.de/blog/?go=show&id=527 vorgestellt und dürfte auch heute noch praktischer sein als die eigene Festplatte zum lokalen Zwischenspeicher zu verwenden :-).

            Was die Aufnahme von kleinen und mittelständischen Hostern anbelangt würde ich noch Uberspace als Spezialfall erwähnen.

            Dies ist zumindest für technisch interessierte Personen ein Angebot, was mich beeindruckt hatte aber wo ich mittlerweile ehrlicherweise zugeben muss, dass ich mich nicht mehr so tief in Technik einarbeiten mag…

            Viele Grüße und ein schönes Wochenende
            Andreas

          • Hi Andreas,

            von einem anderen CMS zu WordPress umzuziehen, kann echt nervig sein.

            Habe ich bis jetzt vier Mal gemacht (zwei Mal von Joomla! und zwei Mal von Blogspot) und es war immer eine Sau-Arbeit…

            Danke für die Tipps zu FTP Rush und Uberspace. Schaue ich mir beide mal näher an. 😉

            Liebe Grüße

            Finn

        • Der Umzugsservice bei all-inkl.com ist durchaus hilfreich, aber soweit ich das sehen kann nicht vergleichbar mit dem von z. B. Raidboxes.

          All-inkl hilft beim Umzug und hat hilfreiche Tools wie “Account-Übertragung”, aber das muss man selbst machen.

          Bei Raidboxes wird der Umzug quasi für dich erledigt und du bekommst Bescheid, wenn er fertig ist.

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  7. Hallo Finn,

    wie immer ein toller Artikel.

    Interessant finde ich, dass Du Webgo so positiv bewertest. Ich bin seit einigen Jahren dort, nachdem ich von Hosteurope umgezogen bin, und möchte gerne wegwechseln. Der Support ist wirklich gut und flott, aber die angebotene PHP-Version (7.1) ist uralt und wird nicht mal mehr offiziell unterstützt (dieses Jahr soll wohl ein Upgrade stattfinden, aber dazu müssen sie angeblich die gesamten Server umziehen) und in den letzten 12 Monaten haben sich bei mir die Ausfälle für meine Website gehäuft. Auch die Tatsache, dass es keine Staging-Umgebung gibt, hat mich inzwischen dazu bewegt, mich nach anderen Anbietern umzuschauen. Hast Du Erfahrung mit Alldomains.Hosting? Das ist ein kleiner Anbieter aus Österreich mit Rechenzentrum in Deutschland, der nicht schlecht sein soll und der ein ähnliches Paket wie das, was Du getestet hast (und was ich auch im Moment habe), plus neueste PHP-Version und Staging-Umgebung für die Hälfte vom Webgo-Preis anbietet.

    Danke für den ausführlichen Vergleich!

    Viele Grüße

    Birgit

    Antworten
    • Hi Birgit,

      freut mich von dir zu hören und vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht zu webgo!

      Merkwürdig, dass bei dir nur PHP 7.1 zur Verfügung steht. Bei allen drei Tarifen, die ich bei webgo gebucht habe, auch bei meinem 4 Jahre alten Tarif, war immer PHP 7.3 verfügbar.

      Das sollten die dann wirklich bei dir bald mal ändern…

      Die Angebote von alldomains.hosting hören sich gar nicht so schlecht an. Werde ich ggf. mit dem nächsten größere Update ergänzen.

      Wenn du einen Hoster mit Staging-Umgebung suchst, bieten sich HostPress oder Raidboxes an.

      Du kannst aber auch einfach deine eigene Staging-Umgebung einrichten. Geht super easy mit dem Plugin WP Staging (die Basis-Version ist kostenlos). Hier findest du eine ausführliche Anleitung dazu: https://www.blogmojo.de/wordpress-staging/

      LG

      Finn

      Antworten
      • Hallo Finn,

        danke für die Antwort.

        Das mit der PHP-Version ist in der Tat seltsam. Vielleicht frage ich noch mal nach, warum nur die nicht unterstützte Version in (m)einem Business-Tarif zur Verfügung steht. Wer nicht fragt, bekommt auch nicht.

        Danke für den Tipp zur Staging-Umgebung. Das Plugin und auch die beiden Hoster werde ich mir mal anschauen!

        Viele Grüße

        Birgit

        Antworten
        • Hi Birgit,

          ja, nochmal nachzufragen ist mit Sicherheit eine gute Idee. 😉

          Auch, wenn es nicht gerade für webgo spricht, dass die PHP-Versionen nicht automatisch aktualisiert wurden…

          Liebe Grüße

          Finn

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  8. Sehr cooler Vergleich & n Haufen Arbeit – Hut ab!
    Betreue schon seit Jahren viele Kundenaccounts bei ALL-INKL.
    Meine nervigen Erfahrungen mit STRATO und IONOS dazwischen bestätigen mir immer wieder, dass die “Großen” oft nicht den besten Service bieten, Telefon-Support häufig inkompetent … dauert lang, bis man dann die passende Antwort vom Fachmann bekommt, wenn überhaupt.

    Ich hoffe das Interface bei ALL-INKL bleibt noch ein Weilchen so “altbacken”… ich brauch kein Schnickschnack! Wer richtet sein Hosting schon auf’m Tablet oder mit’m Handy ein???

    Antworten
    • Hi Lukas,

      gerne! 😉

      Dass man bei einem mittelständischen Hoster in der Regel besser als bei den großen Hosting-Konzernen aufgehoben ist, deckt sich auch mit meinen eigenen Erfahrungen.

      Und das wird durch den Test noch einmal bestätigt.

      Ich spiele tatsächlich gerne mal über’s Handy oder Tablet an Hosting-Einstellungen herum (was nicht immer eine gute Idee ist). Deshalb finde ich mobiloptimierte Kundenbereiche super. :p

      LG

      Finn

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  9. Bei All-Inkl bin ich seit Jahren und sehr zufrieden.
    Bei ein paar anderen war ich vorher (z.B. 1blu, Hosteurope, Strato) und mit denen nie wirklich zufrieden.

    Antworten
    • Hi Merlin,

      ich bin vor mehreren Jahren erst von HostEurope zu 1blu und dann zu ALL-INKL gewechselt.

      Und obwohl ich meine Hauptprojekte aus Performance-Gründen mittlerweile bei Raidboxes habe und mit einigen Projekten auch zu webgo umgezogen bin, habe ich seit nunmehr 6 Jahren meinen Privat-Plus-Tarif bei ALL-INKL und plane nicht, den demnächst zu kündigen 😉

      LG

      Finn

      Antworten
  10. Hey Finn,

    toller Artikel! Da steckt wirklich viel Gehirnschmalz und Arbeit drin!

    Ich bin seit Jahren sehr zufrieden mit variomedia aus Berlin (https://www.variomedia.de/). Tolle Performance, spitzenmäßiger Support und viele Einstellmöglichkeiten und Softwareoptionen. Kannst du dir ja auch mal anschauen.

    Viele Grüße

    Florian

    Antworten
  11. Hey Finn!
    Ein wirklich extrem toller Artikel.
    Besonders interessant finde ich, wie Hostpress abgeschnitten hat – scheint erst am dem nächstgrößeren Tarif wirklich interessant.
    Den raidboxes Tarif Starter Spezial konnte ich allerdings nicht auf der Homepage finden.

    Bin aktuell bei All-Inkl, werde aber meine Hauptseite umziehen – wahrscheinlich zu raidboxes und im Nachgang noch ein zweites Hosting Paket raussuchen um viel SSD-Speicher für Videokurse und div. Kleinere Projekte zu haben.

    Danke dir für diesen extrem guten Artikel!

    Antworten
    • Hi André,

      bei STARTER Spezial handelt es sich einfach um den reduzierten STARTER-Tarif (10 € statt 15 € im Monat). Der ist nicht auf deren Website einsehbar. Kann man erst sehen, wenn man registriert ist, eine Box angelegt hat und dort einen Vertrag auswählt.

      Ich mache das so mit der Projektaufteilung:

      Meine zwei Hauptprojekte, bei denen mir Speed und schneller Support sehr wichtig ist, liegen bei Raidboxes (beide im PRO-Tarif).

      Meine kleineren Nebenprojekte, Administrations- und Test-Websites liegen alle verteilt auf zwei Hosting-Pakete bei webgo und ALL-INKL. Fahre ich schon seit ca. 3 Jahren gut mit.

      LG

      Finn

      Antworten
      • Hi Finn, hier muss ich ein mal kurz korrigieren. Der STARTER Spezial ist den KundenInnen vorbehalten die bereits eine gewisse Anzahl an Projekten bei uns haben. Wenn man so will eine Art Vertrauensrabatt bei guter Zusammenarbeit. Allerdings ist es völlig richtig das wir Beispielsweise über Empfehlungen wie deinen Vergleich unseren FULLY MANAGED Tarif an alle KundenInnen mit 10 € für 20 € anstelle der 30 € anbieten. LG Torben & Team

        Antworten
        • Hi Torben,

          alles klar, das wusste ich nicht. 😉

          Ich dachte, der STARTER Spezial wäre ein dauerhaft reduzierter Tarif für alle. Werde ich im Vergleich ergänzen.

          LG

          Finn

          Antworten
    • Super Artikel! Hast du vielleicht mal Manitu getestet? Der Tarif für 2,50 Euro im Monat scheint mir top.

      Grüße und weiter so 🙂

      Antworten
      • Nein, manitu habe ich noch nicht getestet. Steht aber schon auf der Liste der Hoster, die ich noch testen möchte 😉

        LG

        Finn

        Antworten
  12. Wow, das ist mal ein Vergleich! Ich bin seit Jahren bei Domainfactory und habe jetzt aber schon ein etwas schlechtes Geühl, da ich scheinbar für WordPress woanders deutlich schneller/besser aufgehoben bin mit 5 Websites auf WordPress-Basis^^
    Danke für diesen Vergleich.
    Gruß Timo

    Antworten
    • Gerne! Ich habe die Erfahrung gemacht, dass viele Leute über Jahre hinweg beim selben Hosting-Anbieter bleiben und nur bei gravierenden technischen Problemen wechseln.

      Aber ein Anbieter-Wechsel kann super viel bringen. Vor allem in Sachen Ladezeit und Support-Qualität klaffen zwischen manchen Hostern Welten.

      LG

      Finn

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      • Hallo Finn,

        vielen dank für die vielen nützlichen Hinweise.
        Ich vermisse Daten zu “manitu”. Warum ist der Hosanbieter nicht in der Liste?

        Danke.
        Erna

        Antworten
        • Hi Erna,

          ich musste bei den Hostern eine Vorauswahl treffen. 15 waren schon echt viele zum Testen (wenn man es so ausführlich macht wie ich).

          manitu habe ich schon auf dem Schirm. Werde ich vllt. beim nächsten oder übernächsten Update ergänzen.

          LG

          Finn

          Antworten