Auswahlhilfe und Datenanalyse
Webhosting-Vergleich verständlich ausgewertet
Die Vergleichskomponente oben ist für die konkrete Tarifsuche da. Dieser Ratgeber ordnet dieselben Daten ein. Er zeigt reguläre Preise, Speicher, technische Funktionen, Bewertungen und die Gruppen hinter bekannten Marken.
Tarifdatenstand
03.08.2026
29 Tarife von 9 Anbietern
Die Auswahl an Webhostern ist riesig. Da ist es schwierig, den richtigen zu finden.
Und glaub mir, ich weiß, wovon ich rede:
In meinen 15 Jahren als Blogger, WordPress-Dienstleister und SEO-Coach habe ich schon Erfahrungen mit über 60 Webhosting-Anbietern gemacht.
Und viele Enttäuschungen erlebt.
Das möchte ich dir ersparen. Deshalb gibt es diesen Vergleich:
Ich habe mir bei zwölf deutschen Webhostern ein Hosting-Paket für unter 6 € bestellt und auf Herz und Nieren geprüft. Die Tarifdaten oben halte ich seitdem laufend aktuell, der Praxistest von 2022 bleibt als eigener Datensatz erhalten.
Das erwartet dich hier:
- aktuelle Tarifdaten zu Preis, Speicher, Domains, Datenbanken, PHP und Funktionen
- fünf Performance-Messreihen aus dem Praxistest (GTmetrix, Response Time, TTFB, WordPress-Performance und Uptime)
- Vergleiche zu Ausstattung, Datenschutz, Support und Kundenbewertungen
- Vorteile, Nachteile und Detailinfos zu allen zwölf getesteten Hostern
- transparente Testkriterien und offengelegte Auswahl
Das Daten-Dossier
Wähle den Bereich, den du für deine Entscheidung gerade brauchst.
Für kleine Websites
Ein günstiger Shared-Hosting-Tarif reicht meist. Achte auf HTTPS, tägliche Backups, mindestens eine Datenbank und eine aktuelle PHP-Version.
Für geschäftliche Websites
Prüfe zusätzlich Supportzeiten, Wiederherstellung von Backups, Auftragsverarbeitung und die Bedingungen der Verfügbarkeitsgarantie.
Für anspruchsvolle Projekte
Shops und Mitgliederbereiche profitieren von mehr RAM, CPU-Leistung, Staging, SSH und einem Support, der auch außerhalb klassischer Bürozeiten erreichbar ist.
Meine Reihenfolge bei der Auswahl
- 1Anforderungen an Website, E-Mail und Datenbanken festlegen.
- 2Regulären Monatspreis, Laufzeit und Einrichtungskosten vergleichen.
- 3Backups, Wiederherstellung, PHP und benötigte Entwicklerfunktionen prüfen.
- 4Supportkanäle und Serverstandort mit dem eigenen Risikoprofil abgleichen.
- 5Erst danach Bewertungen als zusätzliches Signal heranziehen.
- 6Tarifdetails vor der Bestellung direkt beim Anbieter kontrollieren.
Was aktuell geprüft wird
Die aktuelle Datenbank bildet Preise, Laufzeiten, Speicher, Domains, Datenbanken, PHP, Funktionen, Supportkanäle und Serverstandorte ab. Jede Tarifzeile trägt ein eigenes Prüfdatum.
- Aktionspreis und regulärer Preis werden getrennt gespeichert.
- Der günstigste Tarif wird nach dem regulären Preis bestimmt.
- Merkmalsquoten zählen Anbieter und nicht die Zahl ihrer Tarife.
- Bewertungen erscheinen als datierte Momentaufnahme.
Was ein neuer Performance-Test braucht
Für eine aktuelle Rangliste müssten WordPress-Version, Theme, Inhalte und Cache-Einstellungen wieder identisch sein. Messungen über mehrere Tage, Tageszeiten und Testregionen wären nötig. Bis dahin werden die Ergebnisse von 2022 nur als historische Messreihe gezeigt.
Warum es hier kein striktes Ranking gibt
Ich verzichte in diesem Vergleich bewusst auf eine prozentuale Gewichtung der einzelnen Tests. Es gibt zwar Kriterien, die für jeden Website-Betreiber zählen, etwa schnelle Ladezeiten, ein kompetenter Support mit kurzer Reaktionszeit oder eine hohe Uptime.
Welcher Hoster der richtige für dich ist, hängt aber genauso an deinen eigenen Anforderungen. Brauchst du viel Speicher, filterst du oben zuerst danach. Zählt für dich die Ladezeit, schaust du in die Messreihen weiter unten. Und wenn dein Support auch am Sonntag erreichbar sein muss, ist das ein Ausschlusskriterium, das jede Preisersparnis schlägt.
So wurden die zwölf Hoster 2022 ausgewählt
Transparenz ist mir bei so einem Vergleich wichtig. Deshalb lege ich offen, wie es zur Auswahl der zwölf Anbieter und ihrer Tarife gekommen ist.
Und nein, falls du dich wunderst. Die Auswahl richtete sich damals nicht danach, ob ein Hoster ein lukratives Partnerprogramm hatte.
Beliebtheit habe ich an diesen Kriterien festgemacht:
- Kundenrezensionen auf Portalen wie eKomi oder Trusted Shops
- Ahrefs Rank der Domains
- eigene Angaben der Anbieter zu ihren Kundenzahlen
Auch Umfragen in Facebook-Gruppen habe ich zurate gezogen, zum Beispiel diese hier:

Weitere Voraussetzungen für die Aufnahme:
- deutschsprachiger Support
- Firmenstandort Deutschland, weshalb Hoster wie one.com und GoDaddy nicht dabei waren
- Serverstandort in Deutschland oder einem EU-Nachbarland
- Shared Hosting, auf dem sich eine WordPress-Website betreiben lässt
Raidboxes und HostPress waren früher als Managed-WordPress-Hoster dabei. Weil sie sich in Speicher, Preis und Ausrichtung deutlich unterscheiden, sind sie inzwischen im WordPress-Hosting-Vergleich gelandet.
Und so kam die Auswahl der Hosting-Pakete zustande:
Hosting-Pakete vergleichbar zu testen, war schwieriger als gedacht, weil die Preis- und Ausstattungsspanne riesig ist. Am Ende habe ich einen gemeinsamen Nenner gefunden. Fast jeder Anbieter hat einen Shared-Hosting-Tarif unter 6 € pro Monat, der mindestens diese Kriterien erfüllt:
- mindestens ein SSL-Zertifikat inklusive
- mindestens eine MySQL- oder MariaDB-Datenbank
- PHP 8.0 verfügbar
- kompatibel mit der damals aktuellen WordPress-Version
Dabei habe ich immer den günstigsten passenden Tarif genommen. Alle Testpakete habe ich regulär bestellt und selbst bezahlt.
Die zwölf Hoster aus dem Praxistest
Die folgenden Profile bewahren die damaligen Einschätzungen, Erfahrungen sowie Vor- und Nachteile vollständig auf. Sie beziehen sich auf die 2022 getesteten Tarife und sind keine aktuelle Rangfolge.
webgoGetesteter Tarif 2022: CMS SSD-Power beziehungsweise damaliger SSD-Webhosting-Spezialtarif

webgo hat im damaligen Vergleich als bester Anbieter abgeschnitten. Die Pakete eigneten sich nicht nur für WordPress, sondern auch für Joomla, Drupal, TYPO3, Magento, Shopsysteme und Foren.
Ich bin seit Anfang 2017 selbst Kunde und habe dort zum Zeitpunkt des Artikels fünf WordPress-Websites und einen Homepage-Baukasten gehostet. Meine Erfahrungen mit Ladezeit, Verfügbarkeit und Support waren bis dahin durchweg gut. Genau deshalb hat mich besonders interessiert, wie sich der Hamburger Anbieter gegen die Konkurrenz schlägt.
Der getestete Tarif enthielt 40 GB Speicher, unbegrenzt viele Datenbanken, 1.024 MB garantierten RAM, unbegrenzt viele E-Mail-Postfächer und Let's Encrypt. Externe Domains ließen sich kostenlos aufschalten, was bei deutschen Hostern leider keine Selbstverständlichkeit ist.
In den Messungen belegte webgo Platz 1 bei GTmetrix, Platz 3 bei der TTFB, Platz 3 bei der WordPress-Ausführungszeit und Platz 6 bei der langfristigen Response Time.
Kundenportal, Domainverwaltung, Kündigung, Tarifwechsel und Abschluss des AV-Vertrags ließen sich bequem online erledigen. Der Live-Chat hat im Supporttest nach 6 Minuten geantwortet, und über 5.000 Kundenbewertungen mit einem Schnitt von 4,80 sprachen für eine hohe Supportqualität.
Kurzum, ich konnte webgo damals bedingungslos weiterempfehlen. Der damalige Gutschein und die damaligen Preisangaben gehören allerdings nicht mehr zur aktuellen Empfehlung. Aktuelle Preise stehen in den Tarifkarten oberhalb des Ratgebers.
Vorteile im historischen Test
- Let's Encrypt war in allen geprüften Tarifen enthalten
- Sehr hohe Uptime im Vergleichszeitraum
- Garantierter RAM
- Schneller Support per E-Mail, Telefon oder Chat
- Sehr gute historische Ladezeitwerte
- Externe Domains ließen sich kostenlos aufschalten
- E-Mail-Postfächer waren enthalten
- Große Auswahl an Skripten und Servereinstellungen
- 1-Klick-Installer für WordPress, Joomla und weitere Systeme
- Kündigung und AV-Vertrag ließen sich online erledigen
- Übersichtliche Vertragsverwaltung und einfacher Bestellvorgang
- PHP-Einstellungen ließen sich im Webspace-Admin ändern
- IP-Logging ließ sich ausschalten
Nachteile im historischen Test
- Nur eine .de-Domain war im getesteten Paket enthalten
- Der Webspace-Admin wirkte altbacken und war nicht mobil optimiert
- Der 1-Klick-Installer enthielt nicht immer die neuesten CMS-Versionen
- Die Tarifauswahl war unübersichtlich
ALL-INKLGetesteter Tarif 2022: Privat


Wenn man in einschlägigen Foren oder Facebook-Gruppen nach einer Hoster-Empfehlung fragt, fällt regelmäßig der Name ALL-INKL. Und das nicht ohne Grund. Der Tarif Privat bot für 4,95 € pro Monat drei Inklusiv-Domains, 50 GB Speicher, 500 Postfächer, fünf MySQL-Datenbanken und 150 Subdomains.
Let's Encrypt und externe Domains gab es im geprüften Tarif nur gegen Aufpreis. In den Performance-Tests konnte ALL-INKL dafür überzeugen und unterstützte HTTP/2, OPCache und aktuelle PHP-Versionen.
Ein Manko, das nicht unerwähnt bleiben soll. KAS und MembersArea waren funktional, aber kompliziert, altbacken und auf dem Handy kaum zu bedienen. Die Website selbst sah damals noch fast genauso aus wie 2011.
Davon abgesehen war ALL-INKL ein richtig guter Hoster und hat eines der besten Gesamtergebnisse erzielt. An webgo kam der Anbieter vor allem wegen des schwächeren Supports und der schlechteren Kundenbewertungen nicht ganz heran.
Belege und Hintergründe
Vorteile im historischen Test
- Die ersten drei Monate waren damals kostenlos
- Neben .de-Domains waren auch andere Endungen inklusive
- IP-Logging ließ sich ausschalten
- Aktuelle PHP-Versionen waren verfügbar
- Rabatte bei längerer Laufzeit
- Keine Mindestvertragslaufzeit
- E-Mail-Postfächer in allen geprüften Paketen
- Domains, Subdomains, Postfächer und Zertifikate ließen sich zuverlässig verwalten
- Lange Supportzeiten
Nachteile im historischen Test
- KAS und MembersArea waren altbacken und nicht mobil optimiert
- Kein nginx, auch nicht als Proxy
- Let's Encrypt kostete im geprüften Tarif 0,95 € pro Monat
- Externe Domains verursachten Zusatzkosten
- Kein Live-Chat
netcupGetesteter Tarif 2022: Webhosting 1000

netcup lag in keinem der Einzeltests ganz vorn, hat aber ein gutes Gesamtergebnis zu einem sehr niedrigen Preis abgeliefert.
Der Tarif Webhosting 1000 enthielt 50 GB SSD-Speicher, Let's Encrypt, eine Inklusiv-Domain, eine Datenbank und 100 E-Mail-Postfächer. Das war nach webgo das zweitbeste Preis-Leistungs-Verhältnis im Test.
Der moderne Kundenbereich gab mir viel Kontrolle. Vieles, wofür du bei anderen Hostern den Support anschreiben musst, konnte ich dort selbst erledigen, etwa die Kündigung oder den AV-Vertrag. Externe Domains ließen sich unkompliziert aufschalten, allerdings kostenpflichtig.
Die Ladezeit- und WordPress-Werte lagen je nach Messung zwischen gutem Ergebnis und Mittelfeld. Der Ticket-Support hat nach 202 Minuten geantwortet.
Vorteile im historischen Test
- Inklusiv-Domain
- Viel Speicherplatz und viele Postfächer
- Moderner, übersichtlicher und mobil optimierter Kundenbereich
- Externe Domains ließen sich einfach aufschalten
- Kostenlose Zertifikate über Let's Encrypt
- HTTP/2, OPCache, SSD-Speicher und PHP 8.1 im damaligen Test
- nginx-Proxy war wählbar
- Kündigung und AV-Vertrag ließen sich online erledigen
- Gute historische Uptime und Kundenbewertungen
- Günstiger Preis
- Lange Supportzeiten und kostenlose Notfall-Hotline
Nachteile im historischen Test
- Als Inklusiv-Domain war nur .de vorgesehen
- Teilweise mittelmäßige historische Ladezeitwerte
- Mittelmäßige WordPress-Performance
- Kein Live-Chat
IONOSGetesteter Tarif 2022: Standard beziehungsweise Webhosting Plus im damaligen Artikelstand

Ich gebe zu, dass ich nicht ganz unvoreingenommen in den Test gegangen bin. Mit 1 & 1, heute IONOS, hatte ich in der Vergangenheit einige unschöne Erlebnisse. Umso überraschter war ich, wie viel sich dort verbessert hatte.
Der Kundenbereich war modern, Kündigung und AV-Vertrag liefen online, und der 24/7-Support kostete nichts extra. Ich kann mich noch daran erinnern, dass man dafür früher Formulare ausfüllen musste.
Der damals beschriebene Tarif bot eine Inklusiv-Domain, 100 GB Speicher, bis zu zehn MySQL-Datenbanken, ein PHP-Memory-Limit von 640 MB und garantierten RAM. Damit hatte IONOS im Test den meisten Speicherplatz von allen geprüften Paketen.
Schwächen zeigte das Paket in den Ladezeit- und WordPress-Tests. Ein dickes Minus war außerdem die begrenzte Zahl enthaltener Zertifikate. In Zeiten von Let's Encrypt ist das schlicht schwer zu erklären.
Die historischen Angaben zu Speicher, RAM, Zertifikaten und Preisen sind nicht auf heutige IONOS-Tarife übertragbar. Dafür gilt der aktuelle Datensatz oberhalb des Ratgebers.
Vorteile im historischen Test
- Moderner und übersichtlicher Kundenbereich
- 24/7-Kundenservice
- HTTP/2, OPCache und SSD-Datenbanken im damaligen Test
- Viel Speicher und bis zu zehn Datenbanken
- PHP-Version ließ sich leicht ändern
- SFTP war Standard
- Übersichtliches Hilfe-Center
- Zwei-Faktor-Authentifizierung
- AV-Vertrag und Kündigung waren online möglich
- Eine Inklusiv-Domain mit mehreren möglichen Endungen
- 30 Tage Geld-zurück-Garantie
Nachteile im historischen Test
- Im geprüften Tarif kein frei nutzbares Let's Encrypt
- Zusätzliche Sichtbarkeitschecks wirkten wie Upselling
- Im Test traten gelegentlich FTP-Zugriffsprobleme auf
- Schwache historische WordPress-Performance
- Damals nur mittelmäßige aggregierte Kundenbewertungen
- Nur 2 GB Speicher pro E-Mail-Postfach im geprüften Tarif
alfahostingGetesteter Tarif 2022: Multi L v2

Als alteingesessener Hoster, der seit 1999 am Markt ist, durfte alfahosting im Vergleich nicht fehlen. Bei einer aggregierten Kundenbewertung von 4,77 von 5 waren meine Erwartungen hoch. Ganz erfüllt haben sie sich nicht.
Der Tarif Multi L v2 bot Full-SSD-Hosting, 75 GB Speicher, Let's Encrypt, PHP 8.1 und drei Inklusiv-Domains. Bei der Performance landete alfahosting insgesamt im Mittelfeld, bei der WordPress-Ausführungszeit dafür auf Platz 1.
Am meisten gestört hat mich der verschlossene Umgang mit externen Domains. Die Aufschaltung kostete einmalig 9 € und ging nur über den Support. Ein Let's-Encrypt-Zertifikat ließ sich für externe Domains gar nicht erst einrichten.
Im Supporttest hat alfahosting nach 5 Minuten geantwortet und war damit der schnellste Ticket-Support im Feld. Alles in allem landete der Anbieter im oberen Mittelfeld.
Vorteile im historischen Test
- Hohe damalige Kundenbewertung
- 24/7-Support per E-Mail oder Ticketsystem
- Drei Inklusiv-Domains
- Viel Speicher und zehn Datenbanken
- Viele Zusatzdomains, E-Mail-Adressen und Subdomains
- SSH und SFTP
- Full-SSD-Hosting
- Let's Encrypt
- PHP 8.1 und OPCache im damaligen Test
- Bis zu 25 GB pro Postfach
- Verfügbarkeitszusage von 99,9 % im SLA
Nachteile im historischen Test
- Kundenbereich und Adminpanel wirkten unübersichtlich
- Externe Domains kosteten einmalig 9 €
- Aufschaltung externer Domains war nur über den Support möglich
- Kein Let's Encrypt für externe Domains
- Das damalige Adminpanel Plesk Confixx war veraltet
HostEuropeGetesteter Tarif 2022: WebHosting Basic

HostEurope ist seit 1997 am Markt und durch Zukäufe zu einem der größten Hoster Europas geworden. 2013 übernahm die Host Europe Group DomainFactory, 2017 wurde sie selbst von GoDaddy gekauft. Also leider nicht mehr wirklich Hosting made in Germany.
Der geprüfte Tarif Basic bot 30 GB Speicher, 25 MySQL-Datenbanken, 256 MB PHP-Memory-Limit und E-Mail-Funktionen. Let's Encrypt fehlte, stattdessen gab es ein einzelnes Zertifikat, das umständlich eingerichtet werden musste.
In allen Ladezeittests schnitt HostEurope schwach ab, bei der Response Time war nur STRATO noch langsamer. Erklären lässt sich das zum Teil durch fehlendes HTTP/2, fehlenden OPCache und Dateien auf HDD statt SSD.
Positiv waren der Live-Chat, der im Test nach 2 Minuten geantwortet hat, und der Support rund um die Uhr.
Vorteile im historischen Test
- Kostenlose Domain in den geprüften Paketen
- Moderner Kundenbereich
- Viele E-Mail-Postfächer
- AV-Vertrag ließ sich online abschließen
- SFTP und SSH
- Passwörter und Einstellungen ließen sich einfach zurücksetzen
- 24/7-Support und telefonische Erreichbarkeit
Nachteile im historischen Test
- Kein Let's Encrypt im geprüften Tarif
- Dateien lagen im damaligen Test auf HDD-Speicher
- Schwache historische Ladezeit und WordPress-Performance
- Kundenbereich war nicht mobil nutzbar
- Technische Leistungsmerkmale lagen hinter anderen Testkandidaten
1bluGetesteter Tarif 2022: Web Domain

Von 1blu habe ich das Komplettpaket Web Domain für 2,99 € pro Monat getestet. Enthalten waren 40 GB Speicher, SSDs für Dateien und Datenbanken, zwei Inklusiv-Domains und Let's Encrypt. Ab der zweiten externen Domain wurden 0,29 € pro Monat fällig.
Bei der Performance hält das Paket, was es verspricht. Bei TTFB und Response Time landete 1blu jeweils auf Platz 1. Zwischen Januar und Mai 2022 erreichte die Testwebsite 99,993 % Uptime und war damit rund 15 Minuten offline.
Kundenbereich und Dokumentation waren dagegen schwach. Manche Einstellungen wurden viel zu langsam übernommen, und die Doku war lückenhaft und unübersichtlich formatiert.
Die größten Bedenken hatte ich beim Support. Auf meine Testfrage kam die Antwort erst nach 13 Tagen. Zusammen mit der damaligen Durchschnittsbewertung von 1,88 von 5, der schlechtesten im Test, habe ich am Ende klar von 1blu abgeraten.
Vorteile im historischen Test
- Let's Encrypt
- Full-SSD-Hosting
- PHP 7.4 bis 8.1, OPCache und HTTP/2 im damaligen Test
- Übersichtlicher Kundenbereich
- Gute Ausstattung
- 75 GB zusätzlicher Speicher im 1blu-Drive
- Bestes historisches Ergebnis bei TTFB und Response Time
- Hohe historische Uptime
- Zwei Inklusiv-Domains
- Eigenes Rechenzentrum in Frankfurt am Main
Nachteile im historischen Test
- Antwort auf die Supportanfrage erst nach 13 Tagen
- 2015 kam es zu einem öffentlich bekannten Sicherheitsvorfall
- Einige Einstellungen wurden nur langsam übernommen
- Schlechteste damalige aggregierte Kundenbewertung im Test
- Lückenhafte und schlecht formatierte Dokumentation
- Ab der zweiten externen Domain entstanden Zusatzkosten
dogadoGetesteter Tarif 2022: WEB S 3.0

Bei dogado habe ich den Tarif WEB S 3.0 getestet. Mit 75 GB Speicher, Let's Encrypt, Postfächern bis 25 GB, zehn MySQL-Datenbanken und drei Inklusiv-Domains war das Paket gut ausgestattet.
Der Kundenbereich CloudPit war modern, übersichtlich und mobil optimiert. Kundendaten ändern, kündigen oder das Paket verwalten ging schnell und ohne Umwege. Auch der Bestellprozess gehörte zu den besten im Test.
Mit einer aggregierten Kundenbewertung von 4,80 von 5 war der Dortmunder Hoster gemeinsam mit webgo der am besten bewertete Anbieter im Test. Die Testwebsite erzielte gute GTmetrix-, Response-Time- und WordPress-Werte.
Negativ fiel die Supportzeit auf. Mit 467 Minuten, also gut sieben Stunden, hat dogado mit am längsten für eine Antwort gebraucht. Einen Live-Chat gab es damals nicht.
Vorteile im historischen Test
- Let's Encrypt
- 75 GB Speicher
- OPCache und HTTP/2 im damaligen Test
- Moderner und mobil optimierter Kundenbereich
- Vertrag ließ sich online verwalten und kündigen
- Einfacher Bestellprozess
- WordPress-Toolkit über Plesk
- Externe Domains ließen sich aufschalten
Nachteile im historischen Test
- Eine der langsamsten Supportantworten im damaligen Test
STRATOGetesteter Tarif 2022: WordPress Hosting Starter

STRATO gehört wie IONOS zur United Internet AG und zählt nach eigenen Angaben mit rund zwei Millionen Kunden zu den größten Hostern weltweit. Typisches Massen-Hosting also? Das wollte ich im Test herausfinden.
Ausgestattet war der Tarif WordPress Hosting Starter nicht schlecht. Enthalten waren eine Inklusiv-Domain, 25 GB Speicher, eine SSD-Datenbank und 5 GB E-Mail-Speicher. Let's Encrypt fehlte allerdings.
Der Kundenbereich war modern, übersichtlich und mobil optimiert. Paketwechsel, AV-Vertrag und Kündigung liefen online.
Bei der Performance sah es schlecht aus. In allen Tests landete STRATO im zweiten oder letzten Drittel, bei Response Time und WordPress-Ausführungszeit sogar auf dem letzten Platz. Zusammen mit der Supportantwort nach 315 Minuten und den schwachen Kundenbewertungen war mein Fazit damals eindeutig. Typisches Massen-Hosting, von dem du besser die Finger lässt.
Vorteile im historischen Test
- Erster Monat war damals kostenlos
- Inklusiv-Domain mit mehreren möglichen Endungen
- Moderner und mobil optimierter Kundenbereich
- PHP 8.0, OPCache und HTTP/2 im damaligen Test
- Paketwechsel, AV-Vertrag und Kündigung waren online möglich
- Zwei-Faktor-Authentifizierung
- Automatische WordPress-Updates und Backups
Nachteile im historischen Test
- Zwölf Monate Vertragslaufzeit
- 24/7-Notfall-Hotline kostete 10 € pro Monat
- Kein Let's Encrypt im geprüften Tarif
- Kein Live-Chat
- Lange Antwortzeit im Supporttest
- Nur fünf MySQL-Datenbanken im damals beschriebenen Paket
HetznerGetesteter Tarif 2022: Level 1

Hetzner ist einer der größten Webhoster und Rechenzentrumsbetreiber in Deutschland. Neben Cloud-Hosting und Servermiete gibt es klassische Shared-Hosting-Pakete, von denen ich Level 1 getestet habe.
Enthalten waren 10 GB Speicher, eine MySQL-Datenbank auf SSD, 100 E-Mail-Konten und Let's Encrypt. HTTP/2 und OPCache waren verfügbar, externe Domains ließen sich kostenlos aufschalten.
Der Kundenbereich konsoleH war übersichtlich, aber altbacken und nicht für Handys gemacht. Tarifwechsel, Zahlungsweise, Kündigung und AV-Vertrag ließen sich trotzdem online erledigen.
In den Speed-Tests machte Hetzner eine gute Figur. Bei GTmetrix und Response Time reichte es für Platz 2, bei der TTFB dagegen nur für einen der hinteren Plätze, bei der WordPress-Performance fürs Mittelfeld. Der Ticket-Support hat nach 57 Minuten geantwortet, was in Ordnung geht. Bei den Kundenbewertungen stand der bayerische Anbieter mit 3,28 von 5 dagegen schlecht da.
Vorteile im historischen Test
- Let's Encrypt
- PHP-Einstellungen ließen sich über konsoleH ändern
- PHP 8.0, OPCache und HTTP/2 im damaligen Test
- Externe Domains ließen sich kostenlos aufschalten
- 14 Tage Datei- und Datenbankbackups
- IP-Adressen in Logs wurden standardmäßig anonymisiert
- SSH-Zugriff
- AV-Vertrag ließ sich online abschließen
- Ausführliche kontextbezogene Dokumentation
- Zahlungszeitraum war flexibel wählbar
- Kündigungsfrist von 30 Tagen zum Monatsende
- Zwei-Faktor-Authentifizierung
- Gute historische Ladezeitwerte
Nachteile im historischen Test
- konsoleH wirkte altbacken und war nicht mobil optimiert
- konsoleH lud teilweise langsam
- Wenig erweiterte WordPress-Wartungsfunktionen
- Schwache damalige aggregierte Kundenbewertung
DomainFactoryGetesteter Tarif 2022: ManagedHosting Professional beziehungsweise Basic im Tabellenstand

DomainFactory ist seit dem Jahr 2000 auf dem deutschen Hosting-Markt und gehört mit rund 220.000 Kunden zu den größeren Anbietern. Zusammen mit HostEurope wurde das Unternehmen 2017 von GoDaddy gekauft. In den Jahren davor stand DomainFactory mehrfach in der Kritik, etwa wegen der Auslagerung der Systemadministration und eines größeren Datenlecks im Jahr 2018.
Der geprüfte Tarif bot 25 GB SSD-Webspace, 1 GB E-Mail-Speicher und eine MySQL-Datenbank. Eine Domain war nicht enthalten, externe Domains und ein deutscher Serverstandort kosteten Aufpreis. Standard war Straßburg in Frankreich.
Statt Let's Encrypt gab es nur ein einziges Domain-SSL-Zertifikat. Das bringt gleich zwei Nachteile mit sich. Erstens musst du es jedes Jahr manuell erneuern, wobei deine Website kurz offline gehen kann. Zweitens brauchst du für jede weitere Website ein zusätzliches, kostenpflichtiges Zertifikat.
Bei GTmetrix lag DomainFactory auf dem vorletzten Platz. Response Time und TTFB waren Mittelfeld, die WordPress-Ausführungszeit sogar Platz 2. Hervorzuheben ist der Live-Chat, der nach nur 2 Minuten geantwortet hat, dazu der kostenlose 24/7-Notfall-Support. Alles in allem war DomainFactory damit Mittelfeld.
Belege und Hintergründe
Vorteile im historischen Test
- Klimaneutrales Hosting laut damaliger Anbieterangabe
- Übersichtlicher Kundenbereich
- HTTP/2
- Sehr schneller Live-Chat
- SFTP und SSH
- 1-Klick-Installation für WordPress, Joomla, TYPO3 und weitere Systeme
- Kündigung und Tarifänderungen ließen sich im Kundenbereich erledigen
- Kostenloser 24/7-Notfall-Support
Nachteile im historischen Test
- Kein OPCache im damaligen Test
- Externe Domains kosteten Aufpreis
- Nur ein Zertifikat war im Paket enthalten
- Zertifikatseinrichtung war kompliziert
- Kundenmenü reagierte teilweise träge
- Straßburg war der Standardstandort, Deutschland kostete Aufpreis
- Keine Inklusiv-Domain
WebhostOneGetesteter Tarif 2022: BASIC

WebhostOne ist ein deutsches Urgestein und schon seit 1998 am Markt. Mit 4,79 von 5 gehörte der Anbieter im damaligen Bewertungsaggregat zu den bestbewerteten Testkandidaten. Entsprechend hoch waren meine Erwartungen, und die wurden nur teilweise erfüllt.
Das Paket enthielt 25 beziehungsweise laut damaliger Vergleichstabelle 50 GB Speicher, eine Inklusiv-Domain, unbegrenzt viele MySQL-Datenbanken und 20 Cronjobs. Die abweichende Speicherangabe stammt bereits aus dem damaligen Artikelstand.
Bei den Performance-Tests lag WebhostOne im Mittelfeld. Die Response Time von 574 ms war gut, die WordPress-Ausführungszeit dagegen schwach.
Zu Punktabzügen führten der altbackene Bestellprozess und der Kundenbereich KCC. Der Ticket-Support hat nach 61 Minuten geantwortet.
Vorteile im historischen Test
- Support täglich von 8 bis 22 Uhr
- Kostenloser 24/7-Notfallsupport
- Modernes Adminpanel für technische Einstellungen
- PHP 8.0, OPCache und HTTP/2 im damaligen Test
- PHP-Einstellungen waren selbst anpassbar
- Let's Encrypt
- Trennung von PHP- und FTP-Nutzer war möglich
- Dateien und Datenbanken lagen auf SSD-Speicher
- Externe Domains ließen sich kostenlos aufschalten
- Bis zu 25 GB pro E-Mail-Postfach
- Keine Limits für Subdomains und Postfächer
- Guter Ticket-Support
Nachteile im historischen Test
- Bezahlung nur per SEPA-Lastschrift
- Zahlungsoberfläche und Bestellprozess wirkten altbacken
- KCC war altbacken und nicht mobil optimiert
Was am Ende wirklich zählt
Der billigste Tarif ist nicht automatisch der günstigste. Ein fehlendes Backup, schwer erreichbarer Support oder ein zu kleiner Leistungsrahmen kann mehr Zeit und Geld kosten als ein paar Euro Preisunterschied im Monat.
Ich würde deshalb zuerst die Muss-Kriterien festlegen und dann nur innerhalb dieser Auswahl nach dem Preis sortieren. Genau dafür sind die Filter in der Vergleichskomponente gedacht.
Transparenz
Die zwölf Kandidaten des historischen Tests wurden nach Kundenzahl, Besucherzahlen, Bewertungen und Umfragen ausgewählt. Ob ein Affiliate-Programm existierte, spielte dabei keine Rolle. Alle Hosting-Pakete wurden selbst gekauft. Die laufenden Kosten lagen damals bei ungefähr 1.400 € pro Jahr.
Im aktuellen Tarifvergleich findest du nur noch Anbieter, für die bei mir ein Empfehlungslink hinterlegt ist. Bei einem Teil davon bekomme ich eine Provision, bei anderen nicht. Das ist eine bewusste Entscheidung, und ich sage es dir lieber offen, als es zu verschweigen. Auf Sortierung, Filter und Einordnung hat eine Provision trotzdem keinen Einfluss. Der historische Praxistest weiter unten enthält weiterhin alle zwölf damals geprüften Hoster.
Häufige Fragen zum Webhosting-Vergleich
Hier findest du Antworten zu Datenstand, Auswahl, Testmethodik und den wichtigsten Hosting-Begriffen.
Häufig gestellte Fragen
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