Auswahlhilfe und Datenanalyse
Webhosting-Vergleich verständlich ausgewertet
Die Vergleichskomponente oben ist für die konkrete Tarifsuche da. Dieser Ratgeber ordnet dieselben Daten ein. Er zeigt reguläre Preise, Speicher, technische Funktionen, Bewertungen und die Gruppen hinter bekannten Marken.
Tarifdatenstand
03.08.2026
24 Tarife von 8 Anbietern
Die Auswahl an Webhostern ist riesig. Da ist es schwierig, den richtigen zu finden.
Und glaub mir, ich weiß, wovon ich rede:
In meinen 15 Jahren als Blogger, WordPress-Dienstleister und SEO-Coach habe ich schon Erfahrungen mit über 60 Webhosting-Anbietern gemacht.
Und viele Enttäuschungen erlebt.
Das möchte ich dir ersparen. Deshalb gibt es diesen Vergleich:
Ich habe mir bei zwölf deutschen Webhostern ein Hosting-Paket für unter 6 € bestellt und auf Herz und Nieren geprüft. Die Tarifdaten oben halte ich seitdem laufend aktuell, der Praxistest von 2022 bleibt als eigener Datensatz erhalten.
Das erwartet dich hier:
- aktuelle Tarifdaten zu Preis, Speicher, Domains, Datenbanken, PHP und Funktionen
- fünf Performance-Messreihen aus dem Praxistest (GTmetrix, Response Time, TTFB, WordPress-Performance und Uptime)
- Vergleiche zu Ausstattung, Datenschutz, Support und Kundenbewertungen
- Vorteile, Nachteile und Detailinfos zu allen zwölf getesteten Hostern
- transparente Testkriterien und offengelegte Auswahl
Das Daten-Dossier
Wähle den Bereich, den du für deine Entscheidung gerade brauchst.
Für kleine Websites
Ein günstiger Shared-Hosting-Tarif reicht meist. Achte auf HTTPS, tägliche Backups, mindestens eine Datenbank und eine aktuelle PHP-Version.
Für geschäftliche Websites
Prüfe zusätzlich Supportzeiten, Wiederherstellung von Backups, Auftragsverarbeitung und die Bedingungen der Verfügbarkeitsgarantie.
Für anspruchsvolle Projekte
Shops und Mitgliederbereiche profitieren von mehr RAM, CPU-Leistung, Staging, SSH und einem Support, der auch außerhalb klassischer Bürozeiten erreichbar ist.
Meine Reihenfolge bei der Auswahl
- 1Anforderungen an Website, E-Mail und Datenbanken festlegen.
- 2Regulären Monatspreis, Laufzeit und Einrichtungskosten vergleichen.
- 3Backups, Wiederherstellung, PHP und benötigte Entwicklerfunktionen prüfen.
- 4Supportkanäle und Serverstandort mit dem eigenen Risikoprofil abgleichen.
- 5Erst danach Bewertungen als zusätzliches Signal heranziehen.
- 6Tarifdetails vor der Bestellung direkt beim Anbieter kontrollieren.
Was aktuell geprüft wird
Die aktuelle Datenbank bildet Preise, Laufzeiten, Speicher, Domains, Datenbanken, PHP, Funktionen, Supportkanäle und Serverstandorte ab. Jede Tarifzeile trägt ein eigenes Prüfdatum.
- Aktionspreis und regulärer Preis werden getrennt gespeichert.
- Der günstigste Tarif wird nach dem regulären Preis bestimmt.
- Merkmalsquoten zählen Anbieter und nicht die Zahl ihrer Tarife.
- Bewertungen erscheinen als datierte Momentaufnahme.
Was ein neuer Performance-Test braucht
Für eine aktuelle Rangliste müssten WordPress-Version, Theme, Inhalte und Cache-Einstellungen wieder identisch sein. Messungen über mehrere Tage, Tageszeiten und Testregionen wären nötig. Bis dahin werden die Ergebnisse von 2022 nur als historische Messreihe gezeigt.
Warum es hier kein striktes Ranking gibt
Ich verzichte in diesem Vergleich bewusst auf eine prozentuale Gewichtung der einzelnen Tests. Es gibt zwar Kriterien, die für jeden Website-Betreiber zählen, etwa schnelle Ladezeiten, ein kompetenter Support mit kurzer Reaktionszeit oder eine hohe Uptime.
Welcher Hoster der richtige für dich ist, hängt aber genauso an deinen eigenen Anforderungen. Brauchst du viel Speicher, filterst du oben zuerst danach. Zählt für dich die Ladezeit, schaust du in die Messreihen weiter unten. Und wenn dein Support auch am Sonntag erreichbar sein muss, ist das ein Ausschlusskriterium, das jede Preisersparnis schlägt.
So wurden die zwölf Hoster 2022 ausgewählt
Transparenz ist mir bei so einem Vergleich wichtig. Deshalb lege ich offen, wie es zur Auswahl der zwölf Anbieter und ihrer Tarife gekommen ist.
Und nein, falls du dich wunderst. Die Auswahl richtete sich damals nicht danach, ob ein Hoster ein lukratives Partnerprogramm hatte.
Beliebtheit habe ich an diesen Kriterien festgemacht:
- Kundenrezensionen auf Portalen wie eKomi oder Trusted Shops
- Ahrefs Rank der Domains
- eigene Angaben der Anbieter zu ihren Kundenzahlen
Auch Umfragen in Facebook-Gruppen habe ich zurate gezogen, zum Beispiel diese hier:

Weitere Voraussetzungen für die Aufnahme:
- deutschsprachiger Support
- Firmenstandort Deutschland, weshalb Hoster wie one.com und GoDaddy nicht dabei waren
- Serverstandort in Deutschland oder einem EU-Nachbarland
- Shared Hosting, auf dem sich eine WordPress-Website betreiben lässt
Raidboxes und HostPress waren früher als Managed-WordPress-Hoster dabei. Weil sie sich in Speicher, Preis und Ausrichtung deutlich unterscheiden, sind sie inzwischen im WordPress-Hosting-Vergleich gelandet.
Und so kam die Auswahl der Hosting-Pakete zustande:
Hosting-Pakete vergleichbar zu testen, war schwieriger als gedacht, weil die Preis- und Ausstattungsspanne riesig ist. Am Ende habe ich einen gemeinsamen Nenner gefunden. Fast jeder Anbieter hat einen Shared-Hosting-Tarif unter 6 € pro Monat, der mindestens diese Kriterien erfüllt:
- mindestens ein SSL-Zertifikat inklusive
- mindestens eine MySQL- oder MariaDB-Datenbank
- PHP 8.0 verfügbar
- kompatibel mit der damals aktuellen WordPress-Version
Dabei habe ich immer den günstigsten passenden Tarif genommen. Alle Testpakete habe ich regulär bestellt und selbst bezahlt.
Die zwölf Hoster aus dem Praxistest
Die folgenden Profile bewahren die damaligen Einschätzungen, Erfahrungen sowie Vor- und Nachteile vollständig auf. Sie beziehen sich auf die 2022 getesteten Tarife und sind keine aktuelle Rangfolge.
webgoGetesteter Tarif 2022: CMS SSD-Power beziehungsweise damaliger SSD-Webhosting-Spezialtarif

webgo hat im damaligen Vergleich als bester Anbieter abgeschnitten. Die Pakete eigneten sich nicht nur für WordPress, sondern auch für Joomla, Drupal, TYPO3, Magento, Shopsysteme und Foren.
Ich bin seit Anfang 2017 selbst Kunde und habe dort zum Zeitpunkt des Artikels fünf WordPress-Websites und einen Homepage-Baukasten gehostet. Meine Erfahrungen mit Ladezeit, Verfügbarkeit und Support waren bis dahin durchweg gut. Genau deshalb hat mich besonders interessiert, wie sich der Hamburger Anbieter gegen die Konkurrenz schlägt.
Der getestete Tarif enthielt 40 GB Speicher, unbegrenzt viele Datenbanken, 1.024 MB garantierten RAM, unbegrenzt viele E-Mail-Postfächer und Let's Encrypt. Externe Domains ließen sich kostenlos aufschalten, was bei deutschen Hostern leider keine Selbstverständlichkeit ist.
In den Messungen belegte webgo Platz 1 bei GTmetrix, Platz 3 bei der TTFB, Platz 3 bei der WordPress-Ausführungszeit und Platz 6 bei der langfristigen Response Time.
Kundenportal, Domainverwaltung, Kündigung, Tarifwechsel und Abschluss des AV-Vertrags ließen sich bequem online erledigen. Der Live-Chat hat im Supporttest nach 6 Minuten geantwortet, und über 5.000 Kundenbewertungen mit einem Schnitt von 4,80 sprachen für eine hohe Supportqualität.
Kurzum, ich konnte webgo damals bedingungslos weiterempfehlen. Der damalige Gutschein und die damaligen Preisangaben gehören allerdings nicht mehr zur aktuellen Empfehlung. Aktuelle Preise stehen in den Tarifkarten oberhalb des Ratgebers.
Vorteile im historischen Test
- Let's Encrypt war in allen geprüften Tarifen enthalten
- Sehr hohe Uptime im Vergleichszeitraum
- Garantierter RAM
- Schneller Support per E-Mail, Telefon oder Chat
- Sehr gute historische Ladezeitwerte
- Externe Domains ließen sich kostenlos aufschalten
- E-Mail-Postfächer waren enthalten
- Große Auswahl an Skripten und Servereinstellungen
- 1-Klick-Installer für WordPress, Joomla und weitere Systeme
- Kündigung und AV-Vertrag ließen sich online erledigen
- Übersichtliche Vertragsverwaltung und einfacher Bestellvorgang
- PHP-Einstellungen ließen sich im Webspace-Admin ändern
- IP-Logging ließ sich ausschalten
Nachteile im historischen Test
- Nur eine .de-Domain war im getesteten Paket enthalten
- Der Webspace-Admin wirkte altbacken und war nicht mobil optimiert
- Der 1-Klick-Installer enthielt nicht immer die neuesten CMS-Versionen
- Die Tarifauswahl war unübersichtlich
ALL-INKLGetesteter Tarif 2022: Privat


Wenn man in einschlägigen Foren oder Facebook-Gruppen nach einer Hoster-Empfehlung fragt, fällt regelmäßig der Name ALL-INKL. Und das nicht ohne Grund. Der Tarif Privat bot für 4,95 € pro Monat drei Inklusiv-Domains, 50 GB Speicher, 500 Postfächer, fünf MySQL-Datenbanken und 150 Subdomains.
Let's Encrypt und externe Domains gab es im geprüften Tarif nur gegen Aufpreis. In den Performance-Tests konnte ALL-INKL dafür überzeugen und unterstützte HTTP/2, OPCache und aktuelle PHP-Versionen.
Ein Manko, das nicht unerwähnt bleiben soll. KAS und MembersArea waren funktional, aber kompliziert, altbacken und auf dem Handy kaum zu bedienen. Die Website selbst sah damals noch fast genauso aus wie 2011.
Davon abgesehen war ALL-INKL ein richtig guter Hoster und hat eines der besten Gesamtergebnisse erzielt. An webgo kam der Anbieter vor allem wegen des schwächeren Supports und der schlechteren Kundenbewertungen nicht ganz heran.
Belege und Hintergründe
Vorteile im historischen Test
- Die ersten drei Monate waren damals kostenlos
- Neben .de-Domains waren auch andere Endungen inklusive
- IP-Logging ließ sich ausschalten
- Aktuelle PHP-Versionen waren verfügbar
- Rabatte bei längerer Laufzeit
- Keine Mindestvertragslaufzeit
- E-Mail-Postfächer in allen geprüften Paketen
- Domains, Subdomains, Postfächer und Zertifikate ließen sich zuverlässig verwalten
- Lange Supportzeiten
Nachteile im historischen Test
- KAS und MembersArea waren altbacken und nicht mobil optimiert
- Kein nginx, auch nicht als Proxy
- Let's Encrypt kostete im geprüften Tarif 0,95 € pro Monat
- Externe Domains verursachten Zusatzkosten
- Kein Live-Chat
netcupGetesteter Tarif 2022: Webhosting 1000

netcup lag in keinem der Einzeltests ganz vorn, hat aber ein gutes Gesamtergebnis zu einem sehr niedrigen Preis abgeliefert.
Der Tarif Webhosting 1000 enthielt 50 GB SSD-Speicher, Let's Encrypt, eine Inklusiv-Domain, eine Datenbank und 100 E-Mail-Postfächer. Das war nach webgo das zweitbeste Preis-Leistungs-Verhältnis im Test.
Der moderne Kundenbereich gab mir viel Kontrolle. Vieles, wofür du bei anderen Hostern den Support anschreiben musst, konnte ich dort selbst erledigen, etwa die Kündigung oder den AV-Vertrag. Externe Domains ließen sich unkompliziert aufschalten, allerdings kostenpflichtig.
Die Ladezeit- und WordPress-Werte lagen je nach Messung zwischen gutem Ergebnis und Mittelfeld. Der Ticket-Support hat nach 202 Minuten geantwortet.
Vorteile im historischen Test
- Inklusiv-Domain
- Viel Speicherplatz und viele Postfächer
- Moderner, übersichtlicher und mobil optimierter Kundenbereich
- Externe Domains ließen sich einfach aufschalten
- Kostenlose Zertifikate über Let's Encrypt
- HTTP/2, OPCache, SSD-Speicher und PHP 8.1 im damaligen Test
- nginx-Proxy war wählbar
- Kündigung und AV-Vertrag ließen sich online erledigen
- Gute historische Uptime und Kundenbewertungen
- Günstiger Preis
- Lange Supportzeiten und kostenlose Notfall-Hotline
Nachteile im historischen Test
- Als Inklusiv-Domain war nur .de vorgesehen
- Teilweise mittelmäßige historische Ladezeitwerte
- Mittelmäßige WordPress-Performance
- Kein Live-Chat
IONOSGetesteter Tarif 2022: Standard beziehungsweise Webhosting Plus im damaligen Artikelstand

Ich gebe zu, dass ich nicht ganz unvoreingenommen in den Test gegangen bin. Mit 1 & 1, heute IONOS, hatte ich in der Vergangenheit einige unschöne Erlebnisse. Umso überraschter war ich, wie viel sich dort verbessert hatte.
Der Kundenbereich war modern, Kündigung und AV-Vertrag liefen online, und der 24/7-Support kostete nichts extra. Ich kann mich noch daran erinnern, dass man dafür früher Formulare ausfüllen musste.
Der damals beschriebene Tarif bot eine Inklusiv-Domain, 100 GB Speicher, bis zu zehn MySQL-Datenbanken, ein PHP-Memory-Limit von 640 MB und garantierten RAM. Damit hatte IONOS im Test den meisten Speicherplatz von allen geprüften Paketen.
Schwächen zeigte das Paket in den Ladezeit- und WordPress-Tests. Ein dickes Minus war außerdem die begrenzte Zahl enthaltener Zertifikate. In Zeiten von Let's Encrypt ist das schlicht schwer zu erklären.
Die historischen Angaben zu Speicher, RAM, Zertifikaten und Preisen sind nicht auf heutige IONOS-Tarife übertragbar. Dafür gilt der aktuelle Datensatz oberhalb des Ratgebers.
Vorteile im historischen Test
- Moderner und übersichtlicher Kundenbereich
- 24/7-Kundenservice
- HTTP/2, OPCache und SSD-Datenbanken im damaligen Test
- Viel Speicher und bis zu zehn Datenbanken
- PHP-Version ließ sich leicht ändern
- SFTP war Standard
- Übersichtliches Hilfe-Center
- Zwei-Faktor-Authentifizierung
- AV-Vertrag und Kündigung waren online möglich
- Eine Inklusiv-Domain mit mehreren möglichen Endungen
- 30 Tage Geld-zurück-Garantie
Nachteile im historischen Test
- Im geprüften Tarif kein frei nutzbares Let's Encrypt
- Zusätzliche Sichtbarkeitschecks wirkten wie Upselling
- Im Test traten gelegentlich FTP-Zugriffsprobleme auf
- Schwache historische WordPress-Performance
- Damals nur mittelmäßige aggregierte Kundenbewertungen
- Nur 2 GB Speicher pro E-Mail-Postfach im geprüften Tarif
alfahostingGetesteter Tarif 2022: Multi L v2

Als alteingesessener Hoster, der seit 1999 am Markt ist, durfte alfahosting im Vergleich nicht fehlen. Bei einer aggregierten Kundenbewertung von 4,77 von 5 waren meine Erwartungen hoch. Ganz erfüllt haben sie sich nicht.
Der Tarif Multi L v2 bot Full-SSD-Hosting, 75 GB Speicher, Let's Encrypt, PHP 8.1 und drei Inklusiv-Domains. Bei der Performance landete alfahosting insgesamt im Mittelfeld, bei der WordPress-Ausführungszeit dafür auf Platz 1.
Am meisten gestört hat mich der verschlossene Umgang mit externen Domains. Die Aufschaltung kostete einmalig 9 € und ging nur über den Support. Ein Let's-Encrypt-Zertifikat ließ sich für externe Domains gar nicht erst einrichten.
Im Supporttest hat alfahosting nach 5 Minuten geantwortet und war damit der schnellste Ticket-Support im Feld. Alles in allem landete der Anbieter im oberen Mittelfeld.
Vorteile im historischen Test
- Hohe damalige Kundenbewertung
- 24/7-Support per E-Mail oder Ticketsystem
- Drei Inklusiv-Domains
- Viel Speicher und zehn Datenbanken
- Viele Zusatzdomains, E-Mail-Adressen und Subdomains
- SSH und SFTP
- Full-SSD-Hosting
- Let's Encrypt
- PHP 8.1 und OPCache im damaligen Test
- Bis zu 25 GB pro Postfach
- Verfügbarkeitszusage von 99,9 % im SLA
Nachteile im historischen Test
- Kundenbereich und Adminpanel wirkten unübersichtlich
- Externe Domains kosteten einmalig 9 €
- Aufschaltung externer Domains war nur über den Support möglich
- Kein Let's Encrypt für externe Domains
- Das damalige Adminpanel Plesk Confixx war veraltet
HostEuropeGetesteter Tarif 2022: WebHosting Basic

HostEurope ist seit 1997 am Markt und durch Zukäufe zu einem der größten Hoster Europas geworden. 2013 übernahm die Host Europe Group DomainFactory, 2017 wurde sie selbst von GoDaddy gekauft. Also leider nicht mehr wirklich Hosting made in Germany.
Der geprüfte Tarif Basic bot 30 GB Speicher, 25 MySQL-Datenbanken, 256 MB PHP-Memory-Limit und E-Mail-Funktionen. Let's Encrypt fehlte, stattdessen gab es ein einzelnes Zertifikat, das umständlich eingerichtet werden musste.
In allen Ladezeittests schnitt HostEurope schwach ab, bei der Response Time war nur STRATO noch langsamer. Erklären lässt sich das zum Teil durch fehlendes HTTP/2, fehlenden OPCache und Dateien auf HDD statt SSD.
Positiv waren der Live-Chat, der im Test nach 2 Minuten geantwortet hat, und der Support rund um die Uhr.
Vorteile im historischen Test
- Kostenlose Domain in den geprüften Paketen
- Moderner Kundenbereich
- Viele E-Mail-Postfächer
- AV-Vertrag ließ sich online abschließen
- SFTP und SSH
- Passwörter und Einstellungen ließen sich einfach zurücksetzen
- 24/7-Support und telefonische Erreichbarkeit
Nachteile im historischen Test
- Kein Let's Encrypt im geprüften Tarif
- Dateien lagen im damaligen Test auf HDD-Speicher
- Schwache historische Ladezeit und WordPress-Performance
- Kundenbereich war nicht mobil nutzbar
- Technische Leistungsmerkmale lagen hinter anderen Testkandidaten
1bluGetesteter Tarif 2022: Web Domain

Von 1blu habe ich das Komplettpaket Web Domain für 2,99 € pro Monat getestet. Enthalten waren 40 GB Speicher, SSDs für Dateien und Datenbanken, zwei Inklusiv-Domains und Let's Encrypt. Ab der zweiten externen Domain wurden 0,29 € pro Monat fällig.
Bei der Performance hält das Paket, was es verspricht. Bei TTFB und Response Time landete 1blu jeweils auf Platz 1. Zwischen Januar und Mai 2022 erreichte die Testwebsite 99,993 % Uptime und war damit rund 15 Minuten offline.
Kundenbereich und Dokumentation waren dagegen schwach. Manche Einstellungen wurden viel zu langsam übernommen, und die Doku war lückenhaft und unübersichtlich formatiert.
Die größten Bedenken hatte ich beim Support. Auf meine Testfrage kam die Antwort erst nach 13 Tagen. Zusammen mit der damaligen Durchschnittsbewertung von 1,88 von 5, der schlechtesten im Test, habe ich am Ende klar von 1blu abgeraten.
Vorteile im historischen Test
- Let's Encrypt
- Full-SSD-Hosting
- PHP 7.4 bis 8.1, OPCache und HTTP/2 im damaligen Test
- Übersichtlicher Kundenbereich
- Gute Ausstattung
- 75 GB zusätzlicher Speicher im 1blu-Drive
- Bestes historisches Ergebnis bei TTFB und Response Time
- Hohe historische Uptime
- Zwei Inklusiv-Domains
- Eigenes Rechenzentrum in Frankfurt am Main
Nachteile im historischen Test
- Antwort auf die Supportanfrage erst nach 13 Tagen
- 2015 kam es zu einem öffentlich bekannten Sicherheitsvorfall
- Einige Einstellungen wurden nur langsam übernommen
- Schlechteste damalige aggregierte Kundenbewertung im Test
- Lückenhafte und schlecht formatierte Dokumentation
- Ab der zweiten externen Domain entstanden Zusatzkosten
dogadoGetesteter Tarif 2022: WEB S 3.0

Bei dogado habe ich den Tarif WEB S 3.0 getestet. Mit 75 GB Speicher, Let's Encrypt, Postfächern bis 25 GB, zehn MySQL-Datenbanken und drei Inklusiv-Domains war das Paket gut ausgestattet.
Der Kundenbereich CloudPit war modern, übersichtlich und mobil optimiert. Kundendaten ändern, kündigen oder das Paket verwalten ging schnell und ohne Umwege. Auch der Bestellprozess gehörte zu den besten im Test.
Mit einer aggregierten Kundenbewertung von 4,80 von 5 war der Dortmunder Hoster gemeinsam mit webgo der am besten bewertete Anbieter im Test. Die Testwebsite erzielte gute GTmetrix-, Response-Time- und WordPress-Werte.
Negativ fiel die Supportzeit auf. Mit 467 Minuten, also gut sieben Stunden, hat dogado mit am längsten für eine Antwort gebraucht. Einen Live-Chat gab es damals nicht.
Vorteile im historischen Test
- Let's Encrypt
- 75 GB Speicher
- OPCache und HTTP/2 im damaligen Test
- Moderner und mobil optimierter Kundenbereich
- Vertrag ließ sich online verwalten und kündigen
- Einfacher Bestellprozess
- WordPress-Toolkit über Plesk
- Externe Domains ließen sich aufschalten
Nachteile im historischen Test
- Eine der langsamsten Supportantworten im damaligen Test
STRATOGetesteter Tarif 2022: WordPress Hosting Starter

STRATO gehört wie IONOS zur United Internet AG und zählt nach eigenen Angaben mit rund zwei Millionen Kunden zu den größten Hostern weltweit. Typisches Massen-Hosting also? Das wollte ich im Test herausfinden.
Ausgestattet war der Tarif WordPress Hosting Starter nicht schlecht. Enthalten waren eine Inklusiv-Domain, 25 GB Speicher, eine SSD-Datenbank und 5 GB E-Mail-Speicher. Let's Encrypt fehlte allerdings.
Der Kundenbereich war modern, übersichtlich und mobil optimiert. Paketwechsel, AV-Vertrag und Kündigung liefen online.
Bei der Performance sah es schlecht aus. In allen Tests landete STRATO im zweiten oder letzten Drittel, bei Response Time und WordPress-Ausführungszeit sogar auf dem letzten Platz. Zusammen mit der Supportantwort nach 315 Minuten und den schwachen Kundenbewertungen war mein Fazit damals eindeutig. Typisches Massen-Hosting, von dem du besser die Finger lässt.
Vorteile im historischen Test
- Erster Monat war damals kostenlos
- Inklusiv-Domain mit mehreren möglichen Endungen
- Moderner und mobil optimierter Kundenbereich
- PHP 8.0, OPCache und HTTP/2 im damaligen Test
- Paketwechsel, AV-Vertrag und Kündigung waren online möglich
- Zwei-Faktor-Authentifizierung
- Automatische WordPress-Updates und Backups
Nachteile im historischen Test
- Zwölf Monate Vertragslaufzeit
- 24/7-Notfall-Hotline kostete 10 € pro Monat
- Kein Let's Encrypt im geprüften Tarif
- Kein Live-Chat
- Lange Antwortzeit im Supporttest
- Nur fünf MySQL-Datenbanken im damals beschriebenen Paket
HetznerGetesteter Tarif 2022: Level 1

Hetzner ist einer der größten Webhoster und Rechenzentrumsbetreiber in Deutschland. Neben Cloud-Hosting und Servermiete gibt es klassische Shared-Hosting-Pakete, von denen ich Level 1 getestet habe.
Enthalten waren 10 GB Speicher, eine MySQL-Datenbank auf SSD, 100 E-Mail-Konten und Let's Encrypt. HTTP/2 und OPCache waren verfügbar, externe Domains ließen sich kostenlos aufschalten.
Der Kundenbereich konsoleH war übersichtlich, aber altbacken und nicht für Handys gemacht. Tarifwechsel, Zahlungsweise, Kündigung und AV-Vertrag ließen sich trotzdem online erledigen.
In den Speed-Tests machte Hetzner eine gute Figur. Bei GTmetrix und Response Time reichte es für Platz 2, bei der TTFB dagegen nur für einen der hinteren Plätze, bei der WordPress-Performance fürs Mittelfeld. Der Ticket-Support hat nach 57 Minuten geantwortet, was in Ordnung geht. Bei den Kundenbewertungen stand der bayerische Anbieter mit 3,28 von 5 dagegen schlecht da.
Vorteile im historischen Test
- Let's Encrypt
- PHP-Einstellungen ließen sich über konsoleH ändern
- PHP 8.0, OPCache und HTTP/2 im damaligen Test
- Externe Domains ließen sich kostenlos aufschalten
- 14 Tage Datei- und Datenbankbackups
- IP-Adressen in Logs wurden standardmäßig anonymisiert
- SSH-Zugriff
- AV-Vertrag ließ sich online abschließen
- Ausführliche kontextbezogene Dokumentation
- Zahlungszeitraum war flexibel wählbar
- Kündigungsfrist von 30 Tagen zum Monatsende
- Zwei-Faktor-Authentifizierung
- Gute historische Ladezeitwerte
Nachteile im historischen Test
- konsoleH wirkte altbacken und war nicht mobil optimiert
- konsoleH lud teilweise langsam
- Wenig erweiterte WordPress-Wartungsfunktionen
- Schwache damalige aggregierte Kundenbewertung
DomainFactoryGetesteter Tarif 2022: ManagedHosting Professional beziehungsweise Basic im Tabellenstand

DomainFactory ist seit dem Jahr 2000 auf dem deutschen Hosting-Markt und gehört mit rund 220.000 Kunden zu den größeren Anbietern. Zusammen mit HostEurope wurde das Unternehmen 2017 von GoDaddy gekauft. In den Jahren davor stand DomainFactory mehrfach in der Kritik, etwa wegen der Auslagerung der Systemadministration und eines größeren Datenlecks im Jahr 2018.
Der geprüfte Tarif bot 25 GB SSD-Webspace, 1 GB E-Mail-Speicher und eine MySQL-Datenbank. Eine Domain war nicht enthalten, externe Domains und ein deutscher Serverstandort kosteten Aufpreis. Standard war Straßburg in Frankreich.
Statt Let's Encrypt gab es nur ein einziges Domain-SSL-Zertifikat. Das bringt gleich zwei Nachteile mit sich. Erstens musst du es jedes Jahr manuell erneuern, wobei deine Website kurz offline gehen kann. Zweitens brauchst du für jede weitere Website ein zusätzliches, kostenpflichtiges Zertifikat.
Bei GTmetrix lag DomainFactory auf dem vorletzten Platz. Response Time und TTFB waren Mittelfeld, die WordPress-Ausführungszeit sogar Platz 2. Hervorzuheben ist der Live-Chat, der nach nur 2 Minuten geantwortet hat, dazu der kostenlose 24/7-Notfall-Support. Alles in allem war DomainFactory damit Mittelfeld.
Belege und Hintergründe
Vorteile im historischen Test
- Klimaneutrales Hosting laut damaliger Anbieterangabe
- Übersichtlicher Kundenbereich
- HTTP/2
- Sehr schneller Live-Chat
- SFTP und SSH
- 1-Klick-Installation für WordPress, Joomla, TYPO3 und weitere Systeme
- Kündigung und Tarifänderungen ließen sich im Kundenbereich erledigen
- Kostenloser 24/7-Notfall-Support
Nachteile im historischen Test
- Kein OPCache im damaligen Test
- Externe Domains kosteten Aufpreis
- Nur ein Zertifikat war im Paket enthalten
- Zertifikatseinrichtung war kompliziert
- Kundenmenü reagierte teilweise träge
- Straßburg war der Standardstandort, Deutschland kostete Aufpreis
- Keine Inklusiv-Domain
WebhostOneGetesteter Tarif 2022: BASIC

WebhostOne ist ein deutsches Urgestein und schon seit 1998 am Markt. Mit 4,79 von 5 gehörte der Anbieter im damaligen Bewertungsaggregat zu den bestbewerteten Testkandidaten. Entsprechend hoch waren meine Erwartungen, und die wurden nur teilweise erfüllt.
Das Paket enthielt 25 beziehungsweise laut damaliger Vergleichstabelle 50 GB Speicher, eine Inklusiv-Domain, unbegrenzt viele MySQL-Datenbanken und 20 Cronjobs. Die abweichende Speicherangabe stammt bereits aus dem damaligen Artikelstand.
Bei den Performance-Tests lag WebhostOne im Mittelfeld. Die Response Time von 574 ms war gut, die WordPress-Ausführungszeit dagegen schwach.
Zu Punktabzügen führten der altbackene Bestellprozess und der Kundenbereich KCC. Der Ticket-Support hat nach 61 Minuten geantwortet.
Vorteile im historischen Test
- Support täglich von 8 bis 22 Uhr
- Kostenloser 24/7-Notfallsupport
- Modernes Adminpanel für technische Einstellungen
- PHP 8.0, OPCache und HTTP/2 im damaligen Test
- PHP-Einstellungen waren selbst anpassbar
- Let's Encrypt
- Trennung von PHP- und FTP-Nutzer war möglich
- Dateien und Datenbanken lagen auf SSD-Speicher
- Externe Domains ließen sich kostenlos aufschalten
- Bis zu 25 GB pro E-Mail-Postfach
- Keine Limits für Subdomains und Postfächer
- Guter Ticket-Support
Nachteile im historischen Test
- Bezahlung nur per SEPA-Lastschrift
- Zahlungsoberfläche und Bestellprozess wirkten altbacken
- KCC war altbacken und nicht mobil optimiert
Regulärer Einstiegspreis
Die Grafik verwendet pro Anbieter den günstigsten regulären Monatspreis. Zeitlich begrenzte Lockangebote werden bewusst nicht als Dauerpreis dargestellt. Einrichtungskosten und Mindestlaufzeiten stehen weiterhin in den Tarifkarten.
Günstigster regulärer Monatspreis je Anbieter
Speicher im günstigsten regulären Tarif
Direkter Tarifüberblick
Anbieter | Günstigster regulärer Tarif | Regulärer Preis | Speicher | Domains | Datenbanken | Neueste PHP-Version | Geprüft |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| netcup | Webhosting 1000 | 2,69 € | 50 GB SSD | 1 | 1 | 8.3 | 15.07.2026 |
| lima-city | Mini | 3,50 € | 30 GB SSD | 1 | Unbegrenzt | 8.5 | 16.07.2026 |
| goneo | Webhosting Start | 3,99 € | 20 GB SSD | 1 | 2 | 8.5 | 16.07.2026 |
| All-Inkl | Privat | 4,95 € | 50 GB SSD | 3 | 5 | 8.3 | 16.07.2026 |
| checkdomain | Start 7.0 | 5,90 € | 75 GB SSD | 1 | 10 | 8.4 | 16.07.2026 |
| dogado | Web S 5.0 | 5,99 € | 75 GB SSD | 1 | 10 | 8.3 | 16.07.2026 |
| IONOS | Webhosting Standard | 6,00 € | 100 GB NVME | 1 | 10 | 8.4 | 03.08.2026 |
| Hostinger | Premium | 9,99 € | 20 GB SSD | 1 | 10 | 8.5 | 16.07.2026 |
Bei Preisgleichstand wird der Tarif mit mehr Speicher gewählt. Die PHP-Spalte nennt die höchste im Datensatz ausgewiesene Version. Das bedeutet nicht, dass jede ältere Anwendung automatisch damit kompatibel ist.
Ausstattung der Testtarife von 2022
Du glaubst, für unter 6 € bekommst du bei jedem Anbieter ungefähr dieselbe Ausstattung? Pustekuchen.
Die Spanne war schon damals riesig und reichte von 10 GB bis 100 GB Speicher und von keiner Inklusiv-Domain bis zu drei. In der Tabelle findest du alle klassischen Ausstattungsmerkmale der getesteten Pakete. Datenschutz, Sicherheit und Performance stehen in den eigenen Bereichen dieses Dossiers.
Diese Tabelle gehört zum historischen Praxistest. Sie bleibt zur Nachvollziehbarkeit erhalten, darf aber nicht mit den aktuellen Preisen und Leistungen oberhalb verwechselt werden.
Anbieter | Getesteter Tarif | Preis 2022 | Speicher | Datenbanken | Domains | Externe Domains |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1blu | Web Domain | 2,99 € | 40 GB | 2 | 2 | 1 |
| alfahosting | Multi L v2 | 4,99 € | 75 GB | 10 | 3 | Keine |
| ALL-INKL | Privat | 4,95 € | 50 GB | 5 | 3 | Unbegrenzt |
| dogado | WEB S 3.0 | 4,99 € | 75 GB | 10 | 3 | 1 |
| DomainFactory | Basic | 5,99 € | 25 GB | 1 | Keine | Unbegrenzt, mit Aufpreis |
| Hetzner | Level 1 | 1,90 € | 10 GB | 1 | 1 | Keine |
| HostEurope | WebHosting Basic | 4,99 € | 30 GB | 25 | 1 im ersten Jahr | Unbegrenzt, mit Aufpreis |
| IONOS | Standard | 6,00 € | 100 GB | 10 | 1 | Unbegrenzt |
| netcup | Webhosting 1000 | 2,17 € | 50 GB | 50 | 1 | 1 |
| STRATO | WordPress Hosting Starter | 5,00 € | 25 GB | 1 | 1 | Keine |
| webgo | webgo CMS SSD-Power | 4,95 € | 40 GB | Unbegrenzt | 1 | Unbegrenzt |
| WebhostOne | BASIC | 4,49 € | 50 GB | Unbegrenzt | 1 | Unbegrenzt |
Wie verbreitet sind wichtige Funktionen?
Gezählt wird jeder Anbieter höchstens einmal. Ein Merkmal gilt als vorhanden, wenn es in mindestens einem der aktuell erfassten Tarife des Anbieters angeboten wird. Die Grafik sagt deshalb nichts darüber aus, ob die Funktion schon im günstigsten Tarif enthalten ist.
Funktionsabdeckung bei 8 Anbietern
HTTPS und Backups
Ein enthaltenes Zertifikat und tägliche Backups sind die Basis. Prüfe zusätzlich, wie lange Sicherungen aufbewahrt werden und ob du sie selbst wiederherstellen kannst.
PHP und Datenbanken
Die höchste angebotene PHP-Version allein reicht nicht. Wichtig sind ein gepflegter Versionswechsel, ausreichendes PHP-Memory-Limit und genügend Datenbanken für deine Projekte.
Standort und Datenschutz
Ein deutscher Serverstandort vereinfacht manches, macht die Website aber nicht automatisch DSGVO-konform. Prüfe Vertrag, Unterauftragnehmer und Auftragsverarbeitung.
Support und Wiederherstellung
Ein rund um die Uhr erreichbarer Support ist nur dann wertvoll, wenn er das konkrete Problem lösen darf. Für kritische Projekte sind Reaktionszeiten und Eskalationswege wichtiger als ein Chat-Symbol.
Aufbau des historischen Performance-Tests
Auf jedem Testpaket lief dieselbe WordPress-Website mit dem Theme Twenty Twenty, fünf Beiträgen, zwei Seiten und identischen Plugins. Dazu gehörten Boxzilla, Contact Form 7, Disable Comments, Disable Emails, Easy Table of Contents, Lightweight Social Icons, MainWP Child, Recent Posts Widget with Thumbnails, Search & Replace, WP Font Awesome, WP Performance Tester, WP-PageNavi und WPFront Scroll Top. Die Startseite erzeugte 99 Requests, darunter 77 Bilder, 12 CSS-Dateien, acht JavaScript-Dateien und eine Schriftdatei. Sie war rund 2,5 MB groß.
Alle Websites nutzten HTTPS. HTTP/2 war mit Ausnahme von HostEurope aktiv, OPCache mit Ausnahme von HostEurope und DomainFactory. Verwendet wurde PHP 8.0.x beziehungsweise die jeweils dokumentierte neuere Version. Zwischen Januar und Mai 2022 kamen rund 216.000 Einzelmessungen zusammen.
GTmetrix lief in der Pro-Version mit dem Teststandort Frankfurt am Main. SpeedVitals wurde für die TTFB mit Standort Deutschland und Gerätetyp Mobil genutzt. Der WP Performance Tester führte jeweils 250 INSERT-, SELECT-, UPDATE- und DELETE-Operationen über die WordPress-Datenbankschnittstelle aus.

Um vergleichbare Ergebnisse zu bekommen, habe ich die Server-Einstellungen so weit wie möglich angeglichen. Ganz sauber war das nicht möglich, weil HostEurope und DomainFactory OPCache damals nicht in derselben Form unterstützten.
HTTP/2, OPCache und Co. im Praxistest
Vor den eigentlichen Messungen habe ich mir angeschaut, welche leistungsrelevanten Merkmale die Tarife überhaupt mitbrachten. Die meisten Anbieter konnten dabei punkten.
- Elf von zwölf Hostern unterstützten laut Ausstattungstabelle HTTP/2 und OPCache, nur HostEurope nicht. Im Testaufbau war zusätzlich vermerkt, dass OPCache bei DomainFactory nicht aktiv war.
- Neun von zwölf setzten sowohl für Dateien als auch für Datenbanken auf SSDs. Bei HostEurope, STRATO und webgo lagen die Dateien noch auf HDDs.
- PHP 8 war überall verfügbar, bei acht von zwölf Anbietern sogar PHP 8.1 oder neuer.
Anbieter | HTTP/2 | OPCache | Dateien | Datenbank | PHP |
|---|---|---|---|---|---|
| 1blu | Ja | Ja | SSD | SSD | 8.1 |
| alfahosting | Ja | Ja | SSD | SSD | 8.1 |
| ALL-INKL | Ja | Ja | SSD | SSD | 8.1 |
| dogado | Ja | Ja | SSD | SSD | 8.1 |
| DomainFactory | Ja | Ja | SSD | SSD | 8.0 |
| Hetzner | Ja | Ja | SSD | SSD | 8.0 |
| HostEurope | Nein | Nein | HDD | SSD | 8.0 |
| IONOS | Ja | Ja | SSD | SSD | 8.1 |
| netcup | Ja | Ja | SSD | SSD | 8.1 |
| STRATO | Ja | Ja | HDD | SSD | 8.0 |
| webgo | Ja | Ja | HDD | SSD | 8.2 |
| WebhostOne | Ja | Ja | SSD | SSD | 8.1 |
Vollständige Ladezeit bei GTmetrix
Durchschnittliche Response Time
Time to First Byte
WordPress-Ausführungszeit
Ladezeit bei GTmetrix und WordPress-Performance
Bei der vollständigen Ladezeit hatte webgo die Nase vorn, gefolgt von Hetzner, netcup und dogado. Beim WP Performance Tester lagen alfahosting, DomainFactory, webgo, 1blu, dogado und ALL-INKL vorn. HostEurope, netcup und Hetzner landeten im Mittelfeld, deutlich abgeschlagen waren IONOS, WebhostOne und STRATO.
Response Time und TTFB
Unter 500 ms Response Time schafften 1blu, Hetzner und ALL-INKL. Gute Werte unter 700 ms erreichten dogado, WebhostOne, webgo, DomainFactory und alfahosting. IONOS und netcup lagen mit 700 bis 900 ms darüber, HostEurope und STRATO mit über 1.200 ms fast doppelt so hoch wie der Durchschnitt. Bei der TTFB gewann 1blu mit 76 ms vor ALL-INKL, webgo und DomainFactory.
So wurde gemessen
Für Response Time und Uptime lief pro Test-Website ein Monitor bei UptimeRobot, der die Startseite im Minutentakt abgefragt hat. Gemessen wird dabei die Zeit bis zum Statuscode. Mit der vollständigen Ladezeit aus GTmetrix ist dieser Wert deshalb nicht direkt vergleichbar.

Gemessene Uptime
Hochgerechnete Ausfallzeit pro Jahr
Uptime im Messzeitraum
Neun von zwölf Anbietern blieben über 99,9 %, ALL-INKL und alfahosting sogar bei glatten 100 %. Unter 99,9 % rutschten WebhostOne, IONOS und netcup, was im damaligen Test zu Punktabzügen geführt hat.
Response Time
Die Zeit, bis der Server auf eine Anfrage reagiert. Sie wurde über Monate regelmäßig mit UptimeRobot gemessen.
Time to First Byte
Die Zeit vom Aufruf bis zum ersten vom Server gesendeten Byte. Sie bildet nur einen Teil der gesamten Ladezeit ab.
Uptime
Der Anteil der Messzeit, in dem die Website erreichbar war. Wartungsfenster und Messfehler können das Ergebnis beeinflussen.
Wie interpretiert man die Uptime?
Eine Uptime von 95 % hört sich erst einmal ganz gut an, oder? Ist sie aber nicht. Bei 95 % ist deine Website aufs Jahr gerechnet mehr als 18 Tage offline.
Ein Jahr hat 525.600 Minuten. Daraus ergeben sich diese Ausfallzeiten:
- 99,999 % sind rund 5 Minuten
- 99,99 % sind rund 53 Minuten
- 99,9 % sind rund 8 Stunden und 46 Minuten
- 99,8 % sind rund 17 Stunden und 31 Minuten
- 99 % sind rund 3 Tage und 16 Stunden
- 98 % sind rund 7 Tage und 7 Stunden
- 97 % sind rund 10 Tage und 23 Stunden
- 95 % sind rund 18 Tage und 6 Stunden
Gewisse Offline-Zeiten sind normal und lassen sich bei Systemen, die regelmäßig gewartet werden, kaum vermeiden. 100 % über einen längeren Zeitraum sind unrealistisch. Anzustreben ist eine Uptime von mindestens 99,9 %.
Aktuelle Trustpilot-Werte
Die Werte wurden am 23.07.2026 direkt von den deutschen Profilseiten abgerufen. Sie sind ein Stimmungsbild, keine technische Testnote. Profile mit wenigen hundert Bewertungen sind außerdem nicht genauso belastbar wie Profile mit mehreren zehntausend Bewertungen.
Trustpilot-Bewertung nach Anbieter
Historisches Bewertungsaggregat von 2022
Kundenerfahrungen sind bei der Auswahl wichtig, denn meine Tests sind am Ende nur eine Stichprobe. Bewertungen im Internet sind zwar nicht hundertprozentig zuverlässig und können gefälscht sein, sie zeigen aber Tendenzen. Vor allem Tempo und Qualität des Supports sowie die Häufigkeit technischer Probleme bilden sie meist gut ab.
Der alte Artikel bündelte deshalb mehr als 65.000 Einzelbewertungen von acht Plattformen. Dazu gehörten hosttest, Hosterz, Trustpilot, eKomi, Google-Rezensionen, webhostlist, Trusted Shops und ProvenExpert. Am besten schnitt webgo mit 4,80 von 5 bei über 5.500 Rezensionen ab, mit Abstand am schlechtesten 1blu, gefolgt von Hetzner und STRATO.
Die Noten sind als historischer Datenpunkt erhalten und nicht mit der aktuellen Trustpilot-Momentaufnahme vergleichbar.
Aggregierte Kundenbewertung im Jahr 2022
Anbieter | Gesamtnote 2022 | Einzelbewertungen |
|---|---|---|
| webgo | 4.8 | 5571 |
| dogado | 4.8 | 5342 |
| HostEurope | 4.79 | 8930 |
| WebhostOne | 4.79 | 1539 |
| alfahosting | 4.77 | 5081 |
| DomainFactory | 4.75 | 6702 |
| ALL-INKL | 4.56 | 2375 |
| IONOS | 4.36 | 27248 |
| netcup | 4.07 | 2299 |
| STRATO | 3.66 | 9809 |
| Hetzner | 3.28 | 1383 |
| 1blu | 1.88 | 413 |
Die Mär von der Vielfalt
Bevor du ein Hosting-Paket kaufst oder deinen Hoster wechselst, solltest du eines über diesen Markt wissen. Er wirkt vielfältig. So vielfältig ist er aber gar nicht.
Es gibt zwar viele deutsche Hosting-Marken, dahinter stecken jedoch häufig dieselben Unternehmen. Und nein, ganz so dramatisch wie in den USA ist es nicht, wo eine Handvoll Konzerne den Markt dominiert, allen voran Newfold Digital mit über 90 Hosting-Marken. Aber auch in Deutschland hat es in den vergangenen Jahren viele Übernahmen gegeben.
Mehrere bekannte Marken gehören deshalb heute zur selben Unternehmensgruppe. Die Zuordnung hilft dabei, vermeintliche Alternativen richtig einzuordnen.
Unternehmensgruppe | Marken im Vergleich | Einordnung | Quelle |
|---|---|---|---|
| IONOS Group | IONOS | IONOS wird zusammen mit STRATO auf der offiziellen Markenübersicht der Gruppe als Hosting-Marke geführt. | IONOS Group |
| group.one DACH | dogado, checkdomain | dogado und checkdomain gehören gemeinsam mit alfahosting zum Portfolio von group.one. | group.one |
| Anexia Group | netcup | Anexia übernahm netcup 2016. Die Marke sollte dabei weitgehend eigenständig bleiben. | Anexia |
Eine Übernahme muss nichts Schlechtes sein und kann ein Angebot sogar verbessern. Trotzdem ist es manchmal von Vorteil zu wissen, von wem du dein Hosting-Paket eigentlich gerade kaufst.
Vollständige historische Gruppenübersicht von 2022 anzeigen
United Internet AG, damaliger Überblick
InternetX, IONOS (1 & 1), STRATO, united-domains.de, we22, World4You
GoDaddy, damaliger Überblick
Domainbox, DomainFactory, HostEurope, plusserver, Server4You, velia.net
dogado GmbH, damaliger Überblick
AIXPRO, Alvotech.de, Alfahosting, BUSYMOUSE, Campusspeicher.de, Checkdomain.de, dogado, domainname.at, HEROLD, Hosting-Agency, Hostingparadise, IT-Box, KAMP Netzwerkdienste, KONTENT GmbH, METANET, media:Webline AG, Netgrow, PPCNET (pearlonline), PS-Webhosting.de, Profihost, Robhost, Space², Speicherhosting, Sprit.org, Tophoster, WebControl, Websitebutler, Webspace.at, Webstyle, YoPeHo
ANEXIA, damaliger Überblick
emerion in Österreich, netcup
1blu Gruppe, damaliger Überblick
1blu, evanzo.de, Greatnet.de, NetService24, pro.Vider.de
Diese Liste dokumentiert den damaligen Artikelstand. Übernahmen, Umfirmierungen und Markenportfolios können sich seitdem geändert haben.
Supportkanäle und Erreichbarkeit
Guter Support ist besonders wichtig, wenn eine Website nicht erreichbar ist oder ein technisches Problem den Betrieb blockiert. Telefon und Live-Chat ermöglichen eine direkte Reaktion. Bei Tickets hängt die tatsächliche Antwortzeit stärker von Auslastung und Priorisierung ab.
Die folgende Übersicht zeigt die im Jahr 2022 dokumentierten Kanäle und Zeiten. Notfall-Hotlines konnten Zusatzkosten verursachen. Heutige Erreichbarkeit steht in den aktuellen Tarifkarten und auf den Anbieter-Websites.
Direkter Draht oder nur Ticket-Support?
Support ist bei der Auswahl eines Hosters extrem wichtig. Wichtiger als manche technische Spielerei, eine um 55 ms kürzere Ladezeit oder eine hübsche Oberfläche. War deine Website schon mal wegen eines technischen Fehlers offline und dein Hoster hat erst drei Tage später reagiert? Dann weißt du, wovon ich rede.
Ticket-Support ist schön und gut, aber meistens langsam. Wenn deine Website down ist, willst du nicht drei Stunden oder drei Tage auf eine Antwort warten.

Deshalb sollte dein Hoster neben dem Ticketsystem auch telefonisch erreichbar sein. Noch angenehmer ist ein Live-Chat, weil du dir die Warteschleife sparst und am Ende ein schriftliches Protokoll hast. Im damaligen Test boten diese Anbieter einen Chat an:
- webgo
- IONOS
- WebhostOne
- DomainFactory
- HostEurope
Ein Live-Chat ist aber kein Freifahrtschein. Die Mitarbeiter dort haben nicht immer die Befugnisse oder das Fachwissen für jede Frage. Manchmal wirst du trotzdem an den Ticket- oder Telefon-Support verwiesen.
Supportzeiten
Der technische Support sollte lange Öffnungszeiten haben. Idealerweise mehr als acht Stunden täglich, dazu am Wochenende und an Feiertagen. Wenn deine Website jemals am Freitagabend down war und du erst am Montag jemanden erreicht hast, weißt du, warum.
Damals stachen die großen Anbieter HostEurope und IONOS mit kostenlosem 24/7-Telefonsupport heraus. Aber auch mittelständische Hoster wie alfahosting, ALL-INKL oder netcup waren an 365 Tagen im Jahr von früh bis spät erreichbar.
Manche Hoster bieten zusätzlich einen Notfall-Support rund um die Uhr. Aber aufgepasst, der ist teilweise kostenpflichtig.


Anbieter | Live-Chat | Ticket | Telefon | Forum |
|---|---|---|---|---|
| 1blu | Nein | Ja | Mo-Fr 8-20 Uhr, 24/7 SOS | Nein |
| alfahosting | Nein | 24/7 | Mo-Fr 6-24 Uhr, Sa-So 9-22 Uhr | Ja |
| ALL-INKL | Nein | 24/7 | Mo-Fr 8:30-24 Uhr, Sa-So 10-22 Uhr | Nein |
| dogado | Nein | 24/7 | Mo-Fr 7-20 Uhr, Sa 9:30-18 Uhr | Nein |
| DomainFactory | Ja | Ja | Mo-Fr 7-22 Uhr, Sa-So 9-17 Uhr | Ja |
| Hetzner | Nein | Ja | Mo-Fr 8-18 Uhr | Ja |
| HostEurope | Ja | 24/7 | 24/7 | Nein |
| IONOS | 24/7 | 24/7 | 24/7 | Ja |
| netcup | Nein | 8-22 Uhr | Mo-Fr 10-18 Uhr, 24/7 SOS | Ja |
| STRATO | Nein | Ja | Mo-Fr 8-20 Uhr, Sa-So 10-18:30 Uhr, 24/7 gegen Aufpreis | Nein |
| webgo | Mo-Fr 9-20 Uhr, Sa-So 11-18 Uhr | Mo-Fr 9-20 Uhr, Sa-So 11-18 Uhr | Mo-Fr 9-20 Uhr, Sa-So 11-18 Uhr | Nein |
| WebhostOne | Mo-Fr 8-17 Uhr | Mo-Fr 8-22 Uhr, Sa-So 8-22 Uhr, 24/7 SOS | Mo-Fr 8-17 Uhr | Nein |
So wurde die Antwortzeit getestet
Jeder Support erhielt dieselbe technische Frage. Gemessen wurde die Zeit bis zur ersten persönlichen, nicht automatisierten Antwort. Wenn ein Live-Chat verfügbar war, wurde dieser genutzt. Sonst ging die Anfrage über das Ticketsystem.
Hi, ich habe eine kurze Frage zu eurem Hosting. Ist es möglich, sichere Dateirechte einzustellen? Das heißt, lassen sich FTP- und PHP-Nutzer bei euch trennen, sodass im WordPress-Dashboard bei Core-, Plugin- und Theme-Updates immer nach den FTP-Daten gefragt wird? Viele Grüße, Finn Hillebrandt
Die Anfrage wurde an einem Dienstag um 12 Uhr und damit innerhalb der dokumentierten Supportzeiten gestellt.
Supportantworten bis acht Stunden
Ausreißer im Test:
1blu antwortete erst nach 18.840 Minuten, also nach 13 Tagen und 2 Stunden. Der Wert bleibt in der Tabelle erhalten, wird aber aus dem Diagramm ausgeklammert, damit die Unterschiede zwischen den übrigen Anbietern erkennbar bleiben.
Anbieter | Antwortzeit in Minuten | Kanal |
|---|---|---|
| DomainFactory | 2 | Chat |
| HostEurope | 2 | Chat |
| IONOS | 3 | Chat |
| alfahosting | 5 | Ticket |
| webgo | 6 | Chat |
| ALL-INKL | 50 | Ticket |
| Hetzner | 57 | Ticket |
| WebhostOne | 61 | Ticket |
| netcup | 202 | Ticket |
| STRATO | 315 | Ticket |
| dogado | 467 | Ticket |
| 1blu | 18840 | Ticket |
Warum Datenschutz beim Hoster zählt
Ein Hosting-Paket muss sich DSGVO-konform nutzen lassen. Sonst drohen im schlimmsten Fall Abmahnungen oder Bußgelder. Die drei Punkte, auf die ich dabei zuerst schaue, sind der AV-Vertrag, der Serverstandort und die Frage, wie unkompliziert du an ein Zertifikat kommst.
Auftragsverarbeitung
Verarbeitet dein Hoster personenbezogene Daten in deinem Auftrag, kann ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung erforderlich sein. Hoster sind Auftragsverarbeiter gemäß Art. 4 DSGVO. Angeboten haben einen solchen Vertrag damals ausnahmslos alle geprüften Anbieter. Unterschiede gab es beim Aufwand.
Idealerweise schließt du den AV-Vertrag komplett online ab, bei webgo zum Beispiel über ein Formular im Kundenbereich:

Die damalige Tabelle dokumentierte sechs Anbieter mit einem direkten Online-Abschluss. Der alte Begleittext nannte abweichend sieben. Bei den übrigen musste das Dokument ausgedruckt, unterschrieben, eingescannt und per E-Mail an den Support geschickt werden.
Anbieter | Abschluss des AV-Vertrags 2022 |
|---|---|
| 1blu | Ausdrucken, unterschreiben und an den Support senden |
| alfahosting | Ausdrucken, unterschreiben und an den Support senden |
| ALL-INKL | Online abschließbar |
| dogado | Ausdrucken, unterschreiben und an den Support senden |
| DomainFactory | Ausdrucken, unterschreiben und an den Support senden |
| Hetzner | Online abschließbar |
| HostEurope | Ausdrucken, unterschreiben und an den Support senden |
| IONOS | Online abschließbar |
| netcup | Online abschließbar |
| STRATO | Online abschließbar |
| webgo | Online abschließbar |
| WebhostOne | Ausdrucken, unterschreiben und an den Support senden |
Serverstandorte
Ein Rechenzentrum in Deutschland oder der EU kann die Datenschutzorganisation vereinfachen. Der Standort allein macht eine Website aber nicht DSGVO-konform. Vertragspartei, Unterauftragnehmer und technische Maßnahmen bleiben ebenso wichtig. Elf der zwölf Anbieter betrieben laut damaligem Artikel Rechenzentren in Deutschland. DomainFactory und HostEurope nutzten zusätzlich Straßburg, die geprüften Shared-Hosting-Pakete lagen nach Anbieterangaben jedoch in Köln.
Anbieter | Serverstandorte 2022 |
|---|---|
| 1blu | Frankfurt am Main |
| alfahosting | Leipzig, Dresden, Cottbus, Chemnitz, Falkenstein und Frankfurt am Main |
| ALL-INKL | Dresden |
| dogado | Düsseldorf |
| DomainFactory | Köln und Straßburg in Frankreich |
| Hetzner | Falkenstein und Nürnberg |
| HostEurope | Köln und Straßburg in Frankreich |
| IONOS | Berlin und Frankfurt am Main |
| netcup | Nürnberg und Wien in Österreich |
| STRATO | Berlin und Karlsruhe |
| webgo | Hamburg und Frankfurt |
| WebhostOne | Karlsruhe, Nürnberg und Falkenstein |
HTTPS und Zertifikate
HTTPS verschlüsselt die Verbindung zwischen Browser und Server. Im historischen Vergleich enthielten viele Pakete Let's Encrypt. Bei proprietären Zertifikaten war die Einrichtung teilweise komplizierter und eine manuelle Verlängerung konnte erforderlich sein. Bei HostEurope und DomainFactory musste damals zunächst eine domainspezifische E-Mail-Adresse angelegt werden. DomainFactory verlangte zusätzlich einen Code im DNS-TXT-Eintrag. Die Zertifikate verlängerten sich dort nicht automatisch. Bei Let's Encrypt reichten meist ein oder zwei Klicks. Die Tabelle zeigt den damaligen Stand im jeweils größten geprüften Tarif.
Größter geprüfter Tarif | Zertifikat 2022 |
|---|---|
| 1blu Performance Pack M | Let's Encrypt |
| alfahosting Business L (SSD) | Let's Encrypt |
| ALL-INKL Premium | Let's Encrypt für 0,95 € pro Monat |
| dogado WEB L 3.0 | Let's Encrypt |
| DomainFactory ManagedHosting Professional | 1 Domain-SSL-Zertifikat |
| Hetzner Level 9 | Let's Encrypt |
| HostEurope WebHosting Premium | 1 Domain-SSL-Zertifikat |
| IONOS Webhosting Plus | 2 SSL-Wildcard-Zertifikate |
| netcup Webhosting 8000 | Let's Encrypt |
| STRATO WordPress Hosting Plus | 10 SSL-Starter-Zertifikate |
| webgo CMS SSD Power | Let's Encrypt |
| WebhostOne ADVANCED | Let's Encrypt |
Was am Ende wirklich zählt
Der billigste Tarif ist nicht automatisch der günstigste. Ein fehlendes Backup, schwer erreichbarer Support oder ein zu kleiner Leistungsrahmen kann mehr Zeit und Geld kosten als ein paar Euro Preisunterschied im Monat.
Ich würde deshalb zuerst die Muss-Kriterien festlegen und dann nur innerhalb dieser Auswahl nach dem Preis sortieren. Genau dafür sind die Filter in der Vergleichskomponente gedacht.
Transparenz
Die zwölf Kandidaten des historischen Tests wurden nach Kundenzahl, Besucherzahlen, Bewertungen und Umfragen ausgewählt. Ob ein Affiliate-Programm existierte, spielte dabei keine Rolle. Alle Hosting-Pakete wurden selbst gekauft. Die laufenden Kosten lagen damals bei ungefähr 1.400 € pro Jahr.
Im aktuellen Tarifvergleich findest du nur noch Anbieter, für die bei mir ein Empfehlungslink hinterlegt ist. Bei einem Teil davon bekomme ich eine Provision, bei anderen nicht. Das ist eine bewusste Entscheidung, und ich sage es dir lieber offen, als es zu verschweigen. Auf Sortierung, Filter und Einordnung hat eine Provision trotzdem keinen Einfluss. Der historische Praxistest weiter unten enthält weiterhin alle zwölf damals geprüften Hoster.
Häufige Fragen zum Webhosting-Vergleich
Hier findest du Antworten zu Datenstand, Auswahl, Testmethodik und den wichtigsten Hosting-Begriffen.
Häufig gestellte Fragen
Was ist Webhosting?
Webhosting bezeichnet die Bereitstellung von Speicher, Arbeitsspeicher, Rechenleistung und Netzwerkanbindung auf einem Server, damit deine Website im Internet erreichbar ist.
Je nach Angebot übernimmt der Hoster zusätzlich die Installation, Aktualisierung und Konfiguration der Server-Software.
Wie aktuell sind die Daten im Webhosting-Vergleich?
Die Tarifdaten werden direkt in der Vergleichsdatenbank gepflegt. Das individuelle Prüfdatum steht in der Ergebniskarte und in der Tabelle des Ratgebers.
Preise und Leistungen können sich trotzdem kurzfristig ändern. Vor dem Kauf solltest du deshalb die Tarifübersicht und den Bestellschritt des Anbieters prüfen.
Warum werden reguläre Preise und nicht nur Aktionspreise verglichen?
Ein sehr niedriger Aktionspreis gilt häufig nur für einige Monate. Der reguläre Monatspreis zeigt besser, welche laufenden Kosten nach der Aktion entstehen.
In der Vergleichskomponente kannst du Aktionspreis, regulären Preis, Laufzeit und Einrichtungsgebühr gemeinsam prüfen.
Welcher Hoster eignet sich am besten für WordPress?
Für eine kleine WordPress-Website reichen oft ein aktueller PHP-Zweig, ein TLS-Zertifikat, tägliche Backups und mindestens eine Datenbank. Für Shops, Mitgliederseiten oder stark besuchte Websites werden garantierte Ressourcen, Staging und guter Support wichtiger.
Spezialisierte Angebote findest du in meinem WordPress-Hosting-Vergleich.
Was ist der Unterschied zwischen Shared Hosting, VPS und Dedicated Server?
Beim Shared Hosting teilst du eine verwaltete Serverplattform mit anderen Hosting-Konten. Das ist günstig und wartungsarm.
Ein VPS bietet mehr Kontrolle und meist feste Ressourcenkontingente. Ob Ressourcen vollständig exklusiv sind, hängt vom Tarif ab. Ein Dedicated Server stellt dir die komplette Maschine bereit und verursacht den größten Verwaltungsaufwand.
Was ist Managed Hosting?
Bei Managed Hosting kümmert sich der Anbieter neben der Hardware auch um die Administration des Servers. Dazu gehören typischerweise das Betriebssystem, die Verwaltungsoberfläche und die Webserver-Software.
Die Webhosting-Tarife in diesem Vergleich sind verwaltete Angebote. Bei einem ungemanagten VPS oder Server musst du Updates, Absicherung und Überwachung selbst übernehmen.
Worin unterscheidet sich Business-Webhosting von normalem Webhosting?
Business-Tarife haben häufig mehr Speicher, Datenbanken oder Rechenleistung. Manche enthalten außerdem eine höhere Verfügbarkeitszusage, ein Service-Level-Agreement, größere E-Mail-Postfächer oder priorisierten Support.
Der Name „Business“ ist aber kein einheitlicher Standard. Vergleiche deshalb die tatsächlichen Leistungen und Vertragsbedingungen.
Wie viel Speicherplatz brauche ich für meine Website?
Der Bedarf hängt von Bildern, Videos, E-Mails, Backups und Staging-Kopien ab. Prüfe die aktuelle Belegung und plane eine Reserve ein.
Videos lassen sich oft extern einbetten. Backups sollten nicht ausschließlich im selben Hosting-Paket liegen.
Was bedeutet Traffic-Flatrate?
Traffic ist die übertragene Datenmenge zwischen Server und Besuchern. Eine Flatrate hat kein festes Inklusivvolumen, kann aber weiterhin Fair-Use-Regeln oder technische Grenzen enthalten.
Prüfe deshalb die Leistungsbeschreibung des jeweiligen Anbieters.
Brauche ich ein SSL-Zertifikat?
Ein TLS-Zertifikat ermöglicht HTTPS und verschlüsselt die Verbindung zwischen Browser und Server. Für Logins, Formulare, Shops und personenbezogene Daten ist die Verschlüsselung unverzichtbar.
Viele Tarife enthalten kostenlose Zertifikate, häufig von Let's Encrypt.
Was ist eine MySQL- oder MariaDB-Datenbank?
Datenbanken speichern Inhalte, Einstellungen und Benutzer deiner Website. WordPress, Joomla und andere Content-Management-Systeme benötigen mindestens eine Datenbank.
Für eine einzelne Website reicht meist eine Datenbank. Für mehrere Websites, Shops oder Testinstallationen brauchst du entsprechend mehr.
Warum ist der Serverstandort Deutschland wichtig?
Ein Standort in Deutschland kann kurze Netzwege zur deutschen Zielgruppe und eine einfachere Datenschutzorganisation ermöglichen.
Er macht eine Website aber nicht automatisch DSGVO-konform. Prüfe zusätzlich den Vertrag, die Auftragsverarbeitung, Unterauftragnehmer und technische Maßnahmen.
Was bedeutet eine Uptime-Garantie von 99,9 %?
99,9 % Verfügbarkeit entsprechen rechnerisch höchstens rund 8 Stunden und 46 Minuten Ausfall in einem Jahr.
Die Garantie kann Wartungsfenster und weitere Ausnahmen enthalten. Prüfe Messmethode, Abrechnungszeitraum und mögliche Gutschriften in den Vertragsbedingungen.
Ist Ökostrom-Hosting wirklich umweltfreundlicher?
Strom aus erneuerbaren Quellen kann die strombezogenen Emissionen eines Rechenzentrums senken. Der Gesamteffekt hängt zusätzlich von Hardware, Auslastung, Kühlung, Herkunftsnachweisen und Bilanzierung ab.
Die Filterangabe im Vergleich basiert auf den veröffentlichten Aussagen der Anbieter.
Brauche ich SSH-Zugang?
SSH ermöglicht eine direkte Verbindung zum Server über die Kommandozeile. Für eine normal verwaltete WordPress- oder Joomla-Website ist das nicht zwingend nötig.
Entwickler brauchen SSH häufig für Git, Composer, WP-CLI oder andere Werkzeuge.
Was sind Cronjobs und wofür brauche ich sie?
Cronjobs führen Aufgaben automatisch zu festgelegten Zeiten aus. Dazu gehören z. B. Backups, Newsletter-Versand oder Datenbankbereinigung.
Für WordPress reicht oft ein einzelner Server-Cronjob. Komplexere Setups können mehrere getrennte Aufgaben benötigen.
Warum unterscheiden sich die Webhosting-Preise so stark?
Preisunterschiede entstehen durch Aktionszeiträume, Vertragslaufzeiten, Domains, E-Mail-Funktionen, Speichertechnik, Ressourcen und Support.
Vergleiche immer den regulären Preis nach der Aktion und die Gesamtkosten über denselben Zeitraum.
Kann ich meinen Webhoster später wechseln?
Ja. Ein Wechsel ist technisch möglich.
Prüfe vorher E-Mail-Postfächer, Datenbanken, DNS-Einstellungen, Zertifikate, Kündigungsfrist und mögliche Ausfallzeiten. Manche Anbieter übernehmen den Umzug kostenlos, andere nur gegen Aufpreis.
Was bedeutet die Mindestvertragslaufzeit?
Sie gibt an, wie lange du zunächst an den Vertrag gebunden bist. Kündigungsfrist und Verlängerungszeitraum können davon abweichen.
Niedrige Aktionspreise gelten außerdem oft nur bei längerer Vorauszahlung. Vergleiche deshalb die Gesamtkosten und nicht nur den ersten Monat.
Sind Trustpilot-Bewertungen mit einem Produkttest vergleichbar?
Nein. Eine Plattformbewertung bildet Erfahrungen vieler Kunden ab, aber keine standardisierte Leistungsprüfung. Auch Einladungsmethoden, Antwortverhalten und Bewertungsanzahl unterscheiden sich zwischen den Profilen.
Deshalb zeige ich Bewertung und Anzahl gemeinsam und trenne sie von Tarifdaten und technischen Merkmalen.
Warum gibt es keine aktuellen Ladezeit-Ranglisten?
Die bisherigen Ladezeitmessungen stammten aus dem Jahr 2022. Sie wären für heutige Tarife, Serverplattformen und PHP-Versionen nicht mehr aussagekräftig.
Eine neue Rangliste veröffentliche ich erst nach einem kontrollierten Test mit identischer WordPress-Installation, identischen Cache-Einstellungen, mehreren Messzeitpunkten und dokumentierter Testregion.
Brauche ich einen AV-Vertrag mit meinem Hoster?
Wenn ein Hoster personenbezogene Daten in deinem Auftrag verarbeitet, kann ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung erforderlich sein. Entscheidend sind dein Anwendungsfall und die tatsächliche Datenverarbeitung.
Eine Übersicht findest du in meiner Liste mit AV-Verträgen. Sie ersetzt keine Rechtsberatung.
Wie finde ich heraus, ob mein Hoster einen AV-Vertrag anbietet?
Suche in der Dokumentation und im Kundenbereich oder frage den Support. Viele Anbieter stellen den Vertrag direkt im Konto bereit.
Du kannst außerdem meine Liste mit AV-Verträgen prüfen. Sie enthält den Fundort für mehr als 70 Hosting-Anbieter, ersetzt aber keine Rechtsberatung.
Gibt es kostenloses Webhosting?
Ja. Kostenlose Angebote haben aber oft enge Grenzen bei Speicher, Support oder Nutzung.
Prüfe besonders, ob eine eigene Domain, HTTPS, Datenbanken, Backups und ein Export deiner Inhalte möglich sind. Für eine geschäftliche Website ist ein günstiger, kostenpflichtiger Tarif meist planbarer.
Welches günstige Webhosting kannst du empfehlen?
Ein günstiger Tarif kann für eine kleine Website völlig ausreichen. Ich würde aber keinen Anbieter allein wegen eines Aktionspreises auswählen.
Filtere oben nach deinem Preisrahmen und prüfe danach HTTPS, Backups, Datenbanken, regulären Preis und Support. Frühere konkrete webgo-Preise und Gutscheine aus dem alten Artikel sind nicht mehr aktuell und werden deshalb nicht als heutiges Angebot ausgegeben.
Welchen Hoster aus Österreich oder der Schweiz kannst du empfehlen?
Der historische Praxistest umfasste keine Anbieter aus Österreich oder der Schweiz. Technisch kannst du häufig auch einen deutschen oder anderen europäischen Hoster nutzen.
Prüfe aber Serverstandort, Vertragspartei, Auftragsverarbeitung und die für deinen Anwendungsfall geltenden Datenschutzregeln.
Wie aussagekräftig ist dieser Vergleich?
Die aktuelle Tarifdatenbank eignet sich gut, um Preis, Ausstattung und dokumentierte Funktionen zu vergleichen. Die historischen Leistungstests zeigen zusätzlich, wie die geprüften Pakete im Jahr 2022 abschnitten.
Eine einzelne Messreihe ist aber nie endgültig. Serverbelegung, Tarif, Supportmitarbeiter, Software und Testzeitpunkt können Ergebnisse verändern.
Gibt es einen Webhosting-Vergleich der Stiftung Warentest?
Mir ist kein aktueller, umfassender Webhosting-Vergleich der Stiftung Warentest bekannt. Prüfe vor einer Entscheidung trotzdem, ob inzwischen ein neuer Test veröffentlicht wurde.
Du suchst speziell nach einem WordPress-Angebot? Dann nutze den WordPress-Hosting-Vergleich.