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Die 12 Gesetze unglaublich erfolgreicher Blogartikel

Die besten 30 WordPress-Plugins 2019 (+Alternativen!)

Plugins können dir dabei helfen, deine Website schneller und sicherer zu machen, mehr Geld zu verdienen, deinen Traffic zu erhöhen oder viel Zeit zu sparen.

Das Problem?

Es gibt abertausende WordPress-Plugins auf dem Markt. Allein in der WordPress-Bibliothek befinden sich über 54.000 Plugins!

Darunter befinden sich durchaus viele gute Plugins. Aber auch viele, die du gar du gar nicht brauchst und die deiner Website eher schaden als nützlich zu sein.

Damit du besser die Spreu vom Weizen trennen kannst, habe ich diese Liste mit den meiner Meinung nach besten WordPress-Plugins in 2019 zusammengestellt. Plugins, die ich ausführlich getestet habe und mitunter seit Jahren nutze.

Datenschutz-Hinweis: Die meisten der aufgelisteten Plugins verarbeiten keine personenbezogenen Daten. Wenn sie es doch tun, findest du einen Datenschutz-Hinweis dazu in der Beschreibung.

Je weniger Plugins, desto besser!

Bevor ich ins Detail gehe, möchte ich dich warnen. Wie bei vielen Dingen, gilt auch bei WordPress-Plugins:

Je weniger, desto besser!

Zu viele Plugins können deine Website verlangsamen oder angreifbarer für Hacker machen. Selbst beliebte und gut bewertete Plugins, bei denen du es nicht erwartest.

Ich rate dir deshalb, nur die Plugins zu installieren, die auch wirklich nötig sind.

Tipp: Aus Sicherheitsgründen solltest du Plugins, die du nicht mehr benötigst, nicht deaktivieren, sondern komplett löschen. Denn auch inaktive Plugins können von Hackern dazu genutzt werden, Schadcode auf deiner Website auszuführen.

1. SEO

Es gibt einige tolle Plugins, mit denen du dafür sorgen kannst, dass deine Website bei Google besser gefunden wird. Hier stelle ich dir einige der besten vor.

Falls es dir nach mehr dürstet, schau dir meine umfangreiche Liste mit 20 SEO-Plugins an.

1.1. Yoast SEO

Yoast SEO

Yoast SEO ist das Standard-Plugin für SEO.

Es erweitert WordPress um wichtige SEO-Funktionen, wie z. B. das Hinzufügen von Meta-Titel und -Beschreibung oder XML-Sitemaps, die es nicht von Haus aus mitbringt.

Es ist einfach zu bedienen und eignet sich durch seine Keyword- und Lesbarkeits-Analyse auch gut für Anfänger, die noch nicht so viel Erfahrung in Sachen Keyword-Optimierung haben.

Zudem bringt es auch einige nützliche Zusatzfunktionen mit, wie z. B. Breadcrumbs oder Verifizierung für die Google Search Console.

Zum Plugin

Alternativen: Wenn du auf die Keyword-Analyse verzichten kannst, kannst du als Alternative auch das All-In-One-SEO Pack oder das deutsche wpSEO Plugin installieren, welche im Gegensatz zu Yoast minimalistischer daherkommen und ressourcensparender arbeiten.

1.2 Easy Table of Contents

Easy Table of Contents

Easy Table of Contents gehört ebenfalls zu einem der besten WordPress-Plugins für Blogs. Es ermöglicht dir automatisiert oder per Shortcode ein Inhaltsverzeichnis in Beiträgen oder auf Seiten anzeigen zu lassen (ähnlich wie bei Wikipedia).

Inhaltsverzeichnisse machen es einfacher für deine Leser, schnell zu den Inhalten zu springen, die sie wirklich interessieren.

Darüber hinaus werden die Sprungmarken mitunter in der Meta-Beschreibung in den Google-Suchergebnissen angezeigt, was für mehr Klicks auf deine Blogartikel sorgt.

Zum Plugin

1.3 Broken Link Checker

Broken Link Checker

Ins Leere laufende Links sind weder toll für Besucher noch für Google.

Deshalb lasse ich alle paar Monate auf meinen Blogs den Broken Link Checker laufen, um sicherzustellen, dass alle ausgehenden und internen Links noch auf die Webseiten verweisen, auf die sie verweisen sollten.

Das Tolle an dem Plugin:

Im Gegensatz zu externen Broken Link Checkern, wie z. B. Screaming Frog, kannst du die Links gleich innerhalb von WordPress ersetzen oder löschen.

Achtung: Da der Broken Link Checker im Betrieb deine Server-Ressourcen belasten kann, empfehle ich dir, ihn nur von Zeit zu Zeit zu verwenden und wieder zu löschen, wenn du ihn nicht mehr brauchst.

Zum Plugin

1.4 Redirection

Redirection

Redirection ist ein tolles Plugin, um schnell und einfach Weiterleitungen in WordPress zu erstellen. Das ist sehr praktisch, falls du dir nicht zutraust, die .htaccess auf deinem Server zu bearbeiten oder du keinen Zugriff darauf hast.

Zudem loggt Redirection 404-Fehler und hilft dir so dabei alte oder kaputte interne Links ausfindig zu machen (und direkt Weiterleitungen dafür zu erstellen).

Datenschutz-Hinweis: Aus Datenschutzgründen empfiehlt es sich, in den Optionen die IP-Protokollierung auszuschalten (in den 404- und Weiterleitungs-Logs werden standardmäßig IP-Adressen gespeichert).

Zum Plugin

1.5 Yet Another Stars Rating

Yet Another Stars Rating

Mit Yet Another Stars Rating kannst du Sternebewertungen in deine Blogbeiträge einbinden (eigene Bewertungen und Nutzerbewertungen).

Das ist erstens nützlich, um Feedback für deine Arbeit zu bekommen. Zweitens werden die Sternebewertungen auch in den Suchergebnissen angezeigt, was die Klickrate auf deine Ergebnisse deutlich erhöht und dir mehr Besucher über Google bringen kann.

Mein Blogartikel zu wichtigen SEO-Tipps für 2019 sieht z. B. in den Suchergebnissen so aus:

Rich Snippet mit Nutzerbewertungen

Datenschutz-Hinweis: Wenn ein Nutzer eine Sternebewertung abgibt, wird dessen IP-Adresse in der WordPress-Datenbank gespeichert. Dies kannst du in den Plugin-Einstellungen unter Do you want to save ip address? deaktivieren (ist standardmäßig deaktiviert).

Zum Plugin

2. Datenschutz & Sicherheit

Seit der DSGVO hat das Thema Datenschutz noch mehr an Bedeutung gewonnen. Hier findest du einige tolle Plugins, die dir dabei helfen können, deine WordPress-Website sicherer und datenschutzkonform zu machen.

Eine noch größere Liste findest du in meinem Artikel 19 nützliche Datenschutz-Plugins, um WordPress DSGVO-sicher zu machen.

2.1 Borlabs Cookie

Borlabs Cookie

Seit dem EuGH-Urteil vom 29.07.2019 ist die Einbindung eines Opt-Ins für Cookies für jede Website Pflicht.

Wenn du dich nicht daran hältst, können dir Abmahnungen drohen.

Problematisch?

Nö, denn das lässt sich einfach und schnell mit dem Plugin Borlabs Cookie lösen!

Ich nutze es auch hier auf dem Blog und kann es bedingungslos empfehlen.

Damit kannst du Opt-Ins für jeden beliebigen Dienst, wie z. B. den Facebook Pixel, Google Analytics, Matoma oder Google AdSense, in die eigene Website einbinden.

Cookies werden nur dann gesetzt, wenn der Nutzer dem explizit zugestimmt hat:

Datenschutzeinstellungen von Borlabs Cookie

Zudem bietet es eine praktische Nachladefunktion, mit denen sich eingebettete Inhalte von YouTube, Vimeo, Google Maps oder Instagram erst laden lassen, nachdem der Nutzer auf einen Button geklickt hat.

Wie das aussieht kann man auf dieser Demo-Seite in Aktion sehen.

Weitere Vorteile des Plugins: Es wird aktiv weiterentwickelt, hat eine schöne und übersichtliche Benutzeroberfläche und der Entwickler, Benjamin Bornschein, bietet schnellen und kompetenten Support.

Kurzum:

Ein absolutes Must-Have für deine WordPress-Website!

Tipp: Gib beim Bestellvorgang den Gutschein-Code BLOGMOJO ein, um 5% auf Borlabs Cookie zu sparen.

Zum Plugin

2.2 BackWPup

BackWPup

Vor allem, wenn du keine Backup-Routinen über deinen Hosting-Anbieter einrichten kannst, rate ich dir zu einem Backup-Plugin, wie z. B. BackWPup.

Denn glaub mir:

Nichts ist schlimmer als eine kaputte WordPress-Installation oder ein totaler Systemausfall, ohne ein Backup deiner Datenbank und deiner Dateien zu haben.

Um dich noch besser zu schützen, empfehle ich dir Backups nicht auf dem Server zu speichern, auf dem auch deine WordPress-Installation liegt, sondern an eine Remote Location zu senden, wie z. B. einen anderen FTP-Server oder in die Cloud (z. B. Dropbox). BackWPup beherrscht beides.

Alternative: UpdraftPlus ist ebenfalls ein gutes Plugin, um automatisiert Backups von deinem Blog zu erstellen, und etwas leichter für Anfänger zu konfigurieren.

2.3 Antispam Bee

Antispam Bee

Anti-Spam Bee ist eines der besten Plugins zur Bekämpfung von Kommentar-Spam.

Ich benutze es schon seit Jahren auf vielen meiner WordPress-Websites und kann es bedingungslos empfehlen. Es reduziert Kommentar-Spam drastisch und kann diesen auch automatisch löschen.

Im Gegensatz zu dem weit verbreiteten Plugin Akismet und vielen anderen Antispam-Plugins, ist die Nutzung von Antispam Bee auch mit der DSGVO vereinbar:

Durch die von Antispam Bee verwendeten Filter werden entweder gar keine personenbezogenen Daten verarbeitet oder diese werden anonymisiert.

Datenschutz-Hinweis: Wenn du es mit dem Datenschutz sehr genau nimmst, könntest du noch die Einstellungen Kommentare nur in einer bestimmten Sprache zulassen (es werden ersten drei Wörter an Google Translate geschickt) und Kommentare aus bestimmten Ländern blockieren (die Kommentatoren-IP wird um die hinteren Stellen gekürzt und an den Dienst IP2Country gesendet) deaktivieren. Dies ist laut einem Entwickler des Plugins jedoch nicht unbedingt nötig.

3. Performance

Speeeeed! Noch mehr Speed! Für deine WordPress-Website. Mit diesen 6 tollen Performance-Plugins.

3.1 WP Rocket

WP Rocket

WP-Rocket ist eines der besten All-in-One-Plugins zur Ladezeitoptimierung.

Es bietet nicht nur eine sehr gute Page-Caching-Funktion (mit Preloading), sondern auch diverse weitere Funktionen für die du normalerweise weitere Plugins installieren müsstest:

  • Zusammenfassung und Minimierung von HTML, CSS und JS
  • Deaktivieren von Emojis
  • Deaktivieren von Embeds
  • Zusammenfassen von Google Fonts
  • LazyLoading für Bilder, Videos und iframes
  • Datenbank-Bereinigung

Zudem ist es komplett auf Deutsch, hat eine aktive Facebook-Community und ist sehr gut dokumentiert (die Dokumentation ist ebenfalls auf Deutsch verfügbar).

Vorausgesetzt, du hast ein einigermaßen sauber programmiertes Theme, einen guten Host und nicht hunderte Plugins installiert, kannst du mit WP Rocket Ladezeiten von weit unter einer Sekunde und hohe PageSpeed-Scores von 85-95 erreichen:

Ladezeit einer mit WP Rocket optimierten Website

3.2 Clearfy

Clearfy

Clearfy ist ein nützliches Plugin für alle, die WordPress von allem unnötigen Ballast befreien wollen. Es erlaubt die Deaktivierung diverser Features, wie z. B. Google Fonts, Google Maps, Embeds, Emoji-Script, Gravatare oder der Kommentarfunktion.

Zusätzlich bietet es einige Funktionen, um die Administration zu erleichtern, das Dashboard aufzuräumen und WordPress sicherer zu machen.

Achtung: Ich empfehle Clearfy nur dann zu benutzen, wenn du weißt, was du tust. Denn durch Deaktivieren mancher Funktionen kann es vorkommen, dass dein Design zerschossen wird oder Plugins nicht mehr funktionieren.

3.3 Autoptimize

Autoptimize

Wenn du die Ladezeit deines Blogs verbessern möchtest, kommst du um Autoptimize nicht herum. Ich verwende es auf fast allen meiner Blogs.

Das nützliche Plugin fasst CSS- und Javascript-Dateien zusammen und komprimiert diese. Das reduziert nicht nur die Anzahl der geladenen Dateien auf deiner Website (Server Requests), sondern auch die Gesamtgröße.

Allein durch Autoptimize lässt sich bei manchen WordPress-Blogs die Ladezeit um die Hälfte reduzieren!

3.4 EWWW Image Optimizer

EWWW Image Optimizer

Ein häufiger Grund für lange Ladezeiten bei WordPress-Blogs sind unkomprimierte Bilder.

Abhilfe schafft der EWWW Image Optimizer, mit dessen Hilfe jedes hochgeladene Bild automatisch und ohne Qualitätsverluste optimiert wird.

Die Optimierung findet dabei auf deinem eigenen Server statt, wodurch es datenschutzrechtlich nichts dabei zu beachten gibt.

3.5 Cache Enabler

Cache Enabler

Seitenausgabe-Caching (engl. Page Caching) ist eine der wichtigsten, wenn nicht sogar die wichtigste Maßnahme, um die Ladezeit deines Blogs zu optimieren.

Mein Lieblings-Plugin, um das umzusetzen, ist der Cache Enabler.

Das Plugin arbeitet zuverlässig, liefert Top-Ladezeiten und muss nicht konfiguriert werden. Einfach installieren, aktivieren und fertig!

Alternativen: Als Alternative bieten sich das von Automattic, dem Unternehmen hinter WordPress, entwickelte WP Super Cache oder das Premium-Plugin WP Rocket an.

3.6 Regenerate Thumbnails

Regenerate Thumbnails

Wenn du Änderungen an deinem Theme vornimmst oder ein neues Theme installierst, kann es vorkommen, dass die von WordPress generierten Bildgrößen nicht mehr passen.

So kann es vorkommen, dass sie gestreckt werden oder größer sind als sie sein müssten.

Abhilfe schafft da das nützliche Plugin Regenerate Thumbnails, das alle von WordPress generierten Bildgrößen erneut erstellt.

3.7 WP-Sweep

WP-Sweep

Mit der Zeit sammelt sich viel Müll in der WordPress-Datenbank, der diese irgendwann zu einer unschönen Größe anschwellen lässt.

Mit WP-Sweep kannst du diesen Müll, wie z. B. Revisionen, Spam-Kommentare, gelöschte Beiträge oder transiente Optionen, einfach aus der Datenbank löschen.

Achtung: Bitte leg vor der Verwendung unbedingt ein Backup deiner Datenbank an!

3.8 a3 Lazy Load

a3 Lazy Load

Deine Website ist sehr bilderlastig? Oder dort sind Bilder in sehr hoher Auflösung zu finden?

Dann solltest du a3 Lazy Load installieren! Das Plugin sorgt dafür, dass alle Bilder auf deiner Website erst dann geladen werden, wenn Besucher dort hinscrollen (sogenanntes Lazy Loading).

So werden beim Aufruf deiner Website nur einige wenige Bilder geladen, was deine Ladezeit enorm verbessern kann.

Hinweis: Das Plugin ist auch hier auf dem Blog installiert. Das heißt, wenn du dir einen Blogartikel wie diesen durchliest, kannst du es live in Aktion sehen.

3.9 Lazy Load for Comments

Lazy Load for Comments

Kommentare sind ein oft unterschätzter Ballast für deine Ladezeit.

Insbesondere wenn du Blogartikel mit 100, 200 oder mehr Kommentaren hast und du die Gravatar-Bilder der Kommentatoren anzeigen lassen willst.

Abhilfe schafft das Plugin Lazy Load for Comments, das Kommentare erst lädt, wenn sich ein Besucher auch dafür interessiert.

In den Plugin-Optionen kannst du dich zwischen zwei Arten der Anzeige entscheiden. Entweder werden Kommentare durch Scrollen geladen oder durch Klick:

Plugin-Einstellungen von Lazy Load Comments

Simpel, aber effektiv.

4. Nützliche Werkzeuge

Hier findest du praktische Plugins, mit denen du eigentlich sehr zeitaufwändige Aufgaben oder Einstellungen in WordPress in Nullkommanix erledigen kannst:

4.1 WordPress Advanced Bulk Edit

WordPress Advanced Bulk Edit

WordPress Advanced Bulk Edit ist mit gerade mal 300 Downloads bei CodeCanyon ein fast unbekanntes Plugin (im Gegensatz zum Schwester-Plugin WooCommerce Advanced Bulk Edit, das sich über 8.000 Mal verkauft hat).

Allerdings vollkommen zu unrecht! Denn es hat mir schon in vielen Situationen unglaublich viel Zeit und Mühen gespart.

Warum?

Es erlaubt die massenhafte Bearbeitung von WordPress-Beiträgen. Und das viel effizienter und umfassender als die Mehrfachaktionen in WordPress:

WordPress Advanced Bulk Edit Beitragstabelle

Das Plugin gibt Posts, Seiten und Custom Posts in einer Tabelle aus, die sich nach festgelegten Kriterien sortieren und filtern lässt. Dabei lässt sich jede Post-Eigenschaft einzeln oder massenhaft verändern. So kann man zum Beispiel, die Kategorien oder Tags von hunderten Posts auf einmal neu zuordnen.

Dazu kommt:

Mit dem Plugin kann man auch Custom Fields ändern, wie z. B. Meta-Titel und -Beschreibung von Yoast SEO:

Meta-Daten von Yoast SEO mit WordPress Advanced Bulk Edit anpassen

4.2 Better Search Replace

Better Search Replace

Mit Better Search Replace kannst du deine WordPress-Datenbank nach bestimmten Wörtern oder Zeichenfolgen durchsuchen und bei Bedarf alle Instanzen ersetzen.

Das hat mir schon Tage oder sogar Wochen an Arbeit gespart!

Nützlich ist das z. B., wenn du deine Domain wechselst, WordPress von HTTP auf HTTPS umstellst, Änderungen an einem einzelnen Permalink oder deiner gesamten Permalink-Struktur vornimmst oder beim Umbenennen von Shortcodes und CSS-Klassen.

Alternative: Search & Replace, mit dem sich ebenfalls Wörter oder Zeichenfolgen in der gesamten Datenbank ersetzen lassen. Zusätzlich kann man mit einem Klick ein Datenbank-Backup erstellen.

4.3 WP Add Custom CSS

WP Add Custom CSS

WP Add Custom CSS erlaubt es dir, einfach und schnell eigene CSS-Anweisungen in deinen Blog einzufügen und somit das Design deines Themes anzupassen.

Was mir am besten daran gefällt:

Du kannst nicht nur CSS für die gesamte Website, sondern auch jeden Post einzeln hinzufügen.

Alternative: Wenn du CSS nur global einfügen möchtest und nicht für jeden Post einzeln, kannst du getrost auf das Plugin verzichten und dein CSS über den Customizer einbinden

4.4 Duplicate Post

Duplicate Post

Du willst einen Beitrag schreiben oder eine Seite gestalten, die genauso aufgebaut sein soll wie eine andere?

Kein Problem!

Mit Duplicate Post kannst du mit einem Klick eine Kopie von einer beliebigen Seite bzw. einem beliebigem Beitrag erstellen. Ohne den ganzen Inhalt oder spezifische Post-Einstellungen händisch kopieren zu müssen.

4.5 Simple Image Sizes

Simple Image Sizes

WordPress bietet unter Einstellungen > Medien die Möglichkeit, Abmessungen für in die Mediathek hochgeladene Bilder festzulegen.

WordPress-Themes und -Plugins nutzen allerdings oft eigene Bildgrößen, die du mit den Medien-Einstellungen nicht verändern kannst. Dazu kommt, dass manche Themes und Plugins es dir auch nicht erlauben, die Bildgrößen in den jeweiligen Theme- bzw. Plugin-Einstellungen zu ändern.

Also was machst du, wenn du deine Beitragsbilder nicht im Format 2:3, sondern 4:5 haben möchtest?

Du nutzt das Plugin Simple Image Sizes!

Es ergänzt die Medien-Einstellungen um eine Liste aller vom Theme und von Plugins generierten Bildgrößen, in der du deren Höhe und Breite festlegen kannst:

Von Simple Image Sizes ergänzte Bildgrößen in den Medien-Einstellungen

4.6 Enable Media Replace

Enable Media Replace

Versteh mich nicht falsch.

Ich bin ein großer Fan der WordPress-Mediathek.

Es gibt allerdings eine Sache, die ich richtig nervig finde:

Wenn du ein bestehendes Bild aus der Mediathek ersetzen willst, musst du es erst einmal löschen. Denn, wenn du ein Bild mit dem selben Dateinamen erneut hoch lädst, bleibt die bestehende Datei erhalten und eine neue wird angelegt (mit einer Zahl als Suffix, also bild-2.jpg).

Doch Dank Enable Media Replace ist das Schnee von gestern!

Das beliebte Plugin ergänzt die Mediathek und einzelne Medien um den QuickEdit-Link Datei ersetzen. Damit kannst du einfach und schnell ein Bild, ein Video oder eine andere Datei durch eine neue austauschen:

Dateien ersetzen mit Enable Media Replace

Für mich ein absolutes Must-Have, da ich ziemlich oft vorhandene Bilder in meinen Tutorials ersetzen muss!

5. Affiliate-Marketing

Plugins, die dir dabei helfen können, deine Affilliate-Links einfacher und schöner einzubinden und deine Affiliate-Einnahmen zu steigern:

5.1 AAWP

AAWP (Amazon Affilliate WordPress-Plugin)

Mit dem Amazon Affiliate WordPress Plugin, kurz AAWP, kannst du Amazon-Produkte inklusive Bild, Preis und Bewertungen per Shortcode in deine Blogartikel einbinden.

Dies erhöht die Conversion-Rate gegenüber den Standard-Werbemitteln von Amazon oder einfachen Textlinks deutlich!

Produkte können sowohl in Form von Produktboxen als auch Bestenlisten oder Vergleichstabellen eingefügt werden. Preise und andere Produktdaten werden automatisch aktualisiert.

Datenschutz-Hinweis: Es empfiehlt sich in den Einstellungen das Geotargeting zu deaktivieren und den Datenschutz-Proxy für Amazon-Bilder zu aktivieren, wodurch Produktbilder über den eigenen Server anstatt über Amazon-Server geladen werden.
Alternative: ASA 2 Pro, das ähnlich funktioniert wie AAWP, aber noch mehr Einstellungs- und Anpassungsmöglichkeiten sowie ein Repository bietet, anhand dessen man erkennen kann, welche Produkte noch verfügbar sind und welche nicht.

5.2 Pretty Links

Pretty Links

Affiliate-Links sehen oftmals nicht so schön aus und sind zudem schwer zu merken.

Abhilfe schafft Pretty Links, mit dessen Hilfe du eine Weiterleitung von einer eigenen URL zum Affiliate-Links einrichten kann.

Aus einem hässlichen Link, wie z. B.:

https://clix.superclix.de/cgi-bin/tclix.cgi?did=64118&linknr=24

Wird dann:

https://www.blogmojo.de/empfiehlt/superclix/

Ich mag Pretty Links auch sehr gerne, weil es das Einfügen von Affiliate-Links in den eigenen Blog enorm erleichtert:

Du kannst die angelegten Affiliate-Links einfach über einen Button im Editor einfügen und dank Tracking-Funktion nachvollziehen, wie oft Links angeklickt wurden.

Datenschutz-Hinweis: Standardmäßig werden die IP-Adressen aller Nutzer gespeichert, die auf einen mit Pretty Links erstellen Link klicken. Dies kann man jedoch verhindern, indem man in den Optionen unter Reporting den Tracking Style auf Simple Click Count Tracking stellt.

6. Social Plugins

Tausend tolle Tools zum Teilen (nicht ganz tausend, sondern nur drei, aber immerhin!). Selbstverständlich datenschutzkonform.

6.1 Shariff Wrapper

Shariff

Es gibt viele Plugins, mit denen man Social-Media-Buttons auf dem eigenen Blog einbinden kann. Eine sehr gut Wahl dafür ist der Shariff Wrapper.

Die Buttons haben ein schönes Design und belasten die Ladezeit kaum, weil nicht die originalen Teilen-Buttons von Facebook, Twitter und Co. angezeigt werden.

Zudem sind die Shariff-Buttons aufgrund ihrer 2-Klick-Lösung DSGVO-konform.

6.2 Better Click To Tweet

Better Click To Tweet

Better Click to Tweet ist ein simples Plugin, mit deine Inhalte eher bei Twitter geteilt werden:

Du kannst damit per Shortcode ein Zitat einfügen, das Leser mit einem Klick dann per Twitter posten können.

Und das komplett datenschutzkonform:

Das Plugin baut keine Verbindung zu Twitter im Hintergrund auf (Twitter wird erst geöffnet, nachdem Leser auf den Link klicken).

6.3 Arqam

Arqam

Mit dem Arqam Social Counter kannst du Links zu sozialen Netzwerken inklusive Follower-Zahlen in die Sidebar oder per Shortcode in deine Website einbinden.

Dabei kannst du zwischen verschiedenen Anzeigestilen wählen und die Links farblich anpassen.

Ich verwende das Plugin auch bei mir in der Sidebar:

Arqam in der Sidebar

Arqam verarbeitet keine personenbezogenen Daten, bevor der Nutzer auf den Link klickt. Es ist also 100% DSGVO-konform!

Die Follower-Zahlen werden ausschließlich im Backend bezogen und für einen festlegbaren Zeitraum zwischengespeichert.

7. Sonstige Plugins

Hier findest du noch ein paar nützliche WordPress-Plugins, die nicht in die anderen Kategorien passen.

7.1 Statify

Statify

Du willst nur ab und zu mal gucken, wie viele Seitenaufrufe deine Website bekommt und wo Besucher herkommen? Und brauchst keine ausführlichen Statistiken oder anderes Tracking-Brimborium?

Dann ist Statify das Richtige für dich. Es zeigt dir ganz simpel die Seitenaufrufe und Referrer (die URLs, über die Leser zu deiner Website gekommen sind) im WordPress-Dashboard an.

Ohne groß die Ladezeit zu beeinflussen. Und 100% DSGVO-konform, da keinerlei personenbezogene Daten bezogen werden.

7.2 Boxzilla

Boxzilla

Mit Boxzilla kannst du ganz schnell und einfach Pop-Ups erstellen. Mit dem Editor das Design bestimmen, Text eintragen und anschließend den Trigger festlegen. Fertig!

Im Gegensatz zu vielen anderen Pop-Up-Plugins ist Boxzilla ein Leichtgewicht, lädt keine externen Ressourcen und beeinflusst die Ladezeit kaum.

Vor meinem Wechsel von MailChimp zu ActiveCampaign habe ich Boxzilla in Kombination mit Mailchimp for WordPress auch hier auf dem Blog genutzt.

8. FAQ

Hier findest du Antworten auf häufige Fragen zu WordPress-Plugins:

8.1 Wie kann ich ein Plugin installieren?

Generell gibt es drei Wege, um WordPress-Plugins zu installieren:

  • Durch Upload der ZIP-Datei in WordPress ( im WordPress-Adminbereich unter Plugins > Installieren > Plugin hochladen)
  • Durch Upload der ungezippten Plugin-Dateien auf deinen FTP-Server (in das Verzeichnis wp-content > plugins)
  • Durch direkte Installation über das WordPress Repository

8.2 Wie viele Plugins sollte ich maximal installieren?

Das lässt sich nicht pauschal sagen, denn das hängt von den Plugins und deinen Funktionswünschen ab.

Aus meiner langjährigen Erfahrung als WordPress-Dienstleister kann ich dir sagen:

Wenn du über 20 Plugins installiert hast, sind mit Sicherheit 20% bis 30% davon unnötig.

8.3 Wie vermeide ich Sicherheitsrisiken durch Plugins?

WordPress-Plugins stellen eins der größten Sicherheitsrisiken für WordPress-Installationen dar.

Um dieses zu verringern, solltest du dich an folgende 6 Sicherheitsregeln halten:

  1. Installiere nur die Plugins, die du wirklich benötigst
  2. Überprüfe regelmäßig, ob du die Plugins, die du bereits installiert hast, noch brauchst
  3. Wenn du ein Plugin nicht mehr brauchst, dann lösche es komplett anstatt es nur zu deaktivieren (auch deaktivierte Plugins können ein Sicherheitsrisiko darstellen)
  4. Installiere nur Plugins, die regelmäßig gewartet werden und die von vertrauenswürdigen Entwicklern kommen
  5. Aktualisiere deine Plugins regelmäßig
  6. Halte dich über Sicherheitslücken in Plugins auf dem Laufenden (z. B. mit der WPScan Vulnerability Database)

8.4 Wie finde ich heraus, ob ein Plugin DSGVO-konform ist?

In meinem Artikel 240+ WordPress-Plugins im DSGVO-Check findest du einen Überblick darüber, welche Plugins personenbezogene Daten von Besuchern verarbeiten und welche nicht.

Finn Hillebrandt

Über den Autor

Finn ist Gründer von Blogmojo und seit 2011 als Internet-Unternehmer selbstständig. Er ist besessen von SEO und absoluter WordPress-Fan. Er liebt Espresso und Schokolade, die so dunkel ist, dass er sie mit niemandem teilen muss.