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Die besten 31 WordPress-Plugins 2021 (+Alternativen!)

Die besten WordPress-Plugins 2020

Plugins können dir dabei helfen, deine Website schneller und sicherer zu machen, mehr Geld zu verdienen, deinen Traffic zu erhöhen oder viel Zeit zu sparen.

Das Problem?

Es gibt abertausende WordPress-Plugins auf dem Markt. Allein in der WordPress-Bibliothek befinden sich über 58.000 Plugins!

Darunter befinden sich durchaus viele gute Plugins. Aber auch viele, die du gar nicht brauchst und die deiner Website eher schaden als nützen.

Damit du besser die Spreu vom Weizen trennen kannst, habe ich diese Liste mit den meiner Meinung nach besten WordPress-Plugins in 2019 zusammengestellt. Plugins, die ich ausführlich getestet habe und mitunter seit Jahren nutze.

Die meisten der aufgelisteten Plugins verarbeiten keine personenbezogenen Daten. Wenn sie es doch tun, findest du einen Datenschutz-Hinweis dazu in der Beschreibung.

Je weniger Plugins, desto besser!

Bevor ich ins Detail gehe, möchte ich dich warnen. Was für viele andere Dinge gilt, gilt auch bei WordPress-Plugins:

Je weniger, desto besser!

Zu viele Plugins können deine Website verlangsamen oder angreifbarer für Hacker machen. Selbst beliebte und gut bewertete Plugins, bei denen du es nicht erwartest.

Ich rate dir deshalb, nur die Plugins zu installieren, die auch wirklich nötig sind.

Aus Sicherheitsgründen solltest du Plugins, die du nicht mehr benötigst, nicht deaktivieren, sondern komplett löschen. Denn auch inaktive Plugins können von Hackern dazu genutzt werden, Schadcode auf deiner Website auszuführen.

1. SEO

Es gibt einige tolle Plugins, mit denen du dafür sorgen kannst, dass deine Website bei Google besser gefunden wird.

Hier stelle ich dir einige der besten vor.

Falls es dir nach mehr dürstet, schau dir meine umfangreiche Liste mit 21 SEO-Plugins an.

1.1. RankMath

Rank Math

Rank Math ist das neue Standard-Plugin für SEO und löst den langjährigen Platzhirschen Yoast SEO ab.

Aus einem einfachen Grund:

Die Basis-Version den gleichen Funktionsumfang wie Yoast SEO Premium (ja, Premium!) aber ist dabei komplett kostenlos.

Zudem bietet es eine bessere Performance und wird schneller weiterentwickelt.

Das sind die wichtigsten Funktionen von Rank Math:

  • Hinzufügen von Meta-Titel und -Beschreibung
  • Indexierungseinstellungen für einzelne Posts und Post-Typen
  • Erstellung von XML-Sitemaps
  • Keyword-Analyse mit Scoring-System
  • 404 Monitor
  • Redirect-Manager

Zudem bringt es auch einige nützliche Zusatzfunktionen mit, wie z. B. Breadcrumbs, Hinzufügen von Schema-Daten, Verifizierung für die Google Search Console und die Möglichkeit unendlich viele Fokus-Keywords einzugeben (mit Codeergänzung in der functions.php).

Was will man mehr?

Nicht alle Funktionen von Yoast SEO oder Rank Math sind wirklich zur Suchmaschinenoptimierung notwendig. Du brauchst aber auf jeden Fall Indexierungseinstellungen, die Möglichkeit Meta-Titel und -Beschreibung anzugeben und eine XML-Sitemap. Die Möglichkeit Redirects anzulegen, ist ebenfalls sehr nützlich und spart dir die Verwendung von Redirection (siehe weiter unten).

1.2 Lucky WP Table of Contents

LuckyWP Table of Contents

LuckyWP Table of Contents ist eines der besten WordPress-Plugins für Blogs, Online-Magazine und alle anderen Websites, die längere Texte veröffentlichen.

Es ermöglicht dir automatisiert oder per Shortcode ein Inhaltsverzeichnis in Beiträgen oder auf Seiten anzeigen zu lassen (ähnlich wie bei Wikipedia).

Ich benutze es auch hier auf dem Blog (siehe Inhaltsverzeichnis weiter oben).

Inhaltsverzeichnisse machen es zum einen einfacher für deine Leser, schnell zu den Inhalten zu springen, die sie wirklich interessieren. Zum anderen werden die Sprungmarken mitunter in der Meta-Beschreibung in den Google-Suchergebnissen angezeigt, was für mehr Klicks auf deine Blogartikel sorgt.

Es bietet zudem folgende Vorteile gegenüber anderen Inhaltsverzeichnis-Plugins, wie z. B. Easy Table of Contents:

  • Es ist leichtgewichtig und beeinflusst die Ladezeit kaum
  • Es lässt sich per Shortcode, Gutenberg-Block und Widget einfügen
  • Es wird regelmäßig akualisiert

1.3 Broken Link Checker

Broken Link Checker

Ins Leere laufende Links sind weder toll für Besucher noch für Google.

Deshalb lasse ich alle paar Monate auf meinen Blogs den Broken Link Checker laufen, um sicherzustellen, dass alle ausgehenden und internen Links noch auf die Webseiten verweisen, auf die sie verweisen sollten.

Das Tolle an dem Plugin:

Im Gegensatz zu externen Broken Link Checkern, wie z. B. Screaming Frog, kannst du die Links gleich innerhalb von WordPress ersetzen oder löschen.

Da der Broken Link Checker im Betrieb deine Server-Ressourcen belasten kann, empfehle ich dir, ihn nur von Zeit zu Zeit zu verwenden und wieder zu löschen, wenn du ihn nicht mehr brauchst.

1.4 Redirection

Redirection

Redirection ist ein tolles Plugin, um schnell und einfach Weiterleitungen in WordPress zu erstellen.

Das ist sehr praktisch, falls du dir nicht zutraust, die .htaccess auf deinem Server zu bearbeiten oder du keinen Zugriff darauf hast.

Zudem loggt Redirection 404-Fehler und hilft dir so dabei alte oder kaputte interne Links ausfindig zu machen (und direkt Weiterleitungen dafür zu erstellen).

Es empfiehlt sich, in den Optionen die IP-Protokollierung auszuschalten (in den 404- und Weiterleitungs-Logs werden standardmäßig IP-Adressen gespeichert).

1.5 Yet Another Stars Rating

Yet Another Stars Rating

Mit Yet Another Stars Rating kannst du Sternebewertungen in deine Blogbeiträge einbinden (eigene Bewertungen und Nutzerbewertungen).

Das ist erstens nützlich, um Feedback für deine Arbeit zu bekommen. Zweitens werden die Sternebewertungen auch in den Suchergebnissen angezeigt, was die Klickrate auf deine Ergebnisse deutlich erhöht und dir mehr Besucher über Google bringen kann.

Wenn ein Nutzer eine Sternebewertung abgibt, wird dessen IP-Adresse in der WordPress-Datenbank gespeichert. Dies kannst du in den Plugin-Einstellungen unter Do you want to save ip address? deaktivieren (ist standardmäßig aktiviert).

2. Datenschutz & Sicherheit

Seit der DSGVO hat das Thema Datenschutz noch mehr an Bedeutung gewonnen. Hier findest du einige tolle Plugins, die dir dabei helfen können, deine WordPress-Website sicherer und datenschutzkonform zu machen.

Eine noch größere Liste findest du in meinem Artikel 19 geniale Datenschutz-Plugins, um WordPress DSGVO-sicher zu machen.

2.1 Borlabs Cookie

Borlabs Cookie

Ich nutze Borlabs Cookie auf vielen meiner Blogs und kann es bedingungslos empfehlen.

Damit kannst du Opt-Ins für jeden beliebigen Dienst, wie z. B. den Facebook Pixel, Google Analytics, Matoma oder Google AdSense, in die eigene Website einbinden.

Cookies werden nur dann gesetzt, wenn der Nutzer dem explizit zugestimmt hat:

Datenschutzeinstellungen von Borlabs Cookie

Zudem bietet es eine praktische Nachladefunktion, mit denen sich eingebettete Inhalte von YouTube, Vimeo, Google Maps oder Instagram erst laden lassen, nachdem der Nutzer auf einen Button geklickt hat.

Wie das aussieht kann man auf dieser Demo-Seite in Aktion sehen.

Weitere Vorteile des Plugins:

Es wird aktiv weiterentwickelt, hat eine schöne und übersichtliche Benutzeroberfläche und der Entwickler, Benjamin Bornschein, bietet schnellen und kompetenten Support.

Kurzum:

Ein absolutes Must-Have für deine WordPress-Website!

Wenn du mehr über das Plugin erfahren willst, dann lies dir meinen ausführlichen Testbericht zu Borlabs Cookie durch.

Gib beim Bestellvorgang den Gutschein-Code BLOGMOJO ein, um 5 % auf Borlabs Cookie zu sparen.

2.2 BackWPup

BackWPup

Vor allem, wenn du keine Backup-Routinen über deinen Hosting-Anbieter einrichten kannst, rate ich dir zu einem Backup-Plugin, wie z. B. BackWPup.

Denn glaub mir:

Nichts ist schlimmer als eine kaputte WordPress-Installation oder ein totaler Systemausfall, ohne ein Backup deiner Datenbank und deiner Dateien zu haben.

Um dich noch besser zu schützen, empfehle ich dir Backups nicht auf deinem eigenen Server, sondern an eine Remote Location zu senden, wie z. B. einen anderen FTP-Server oder in die Cloud (z. B. Dropbox oder Google Drive).

BackWPup beherrscht beides.

UpdraftPlus ist ebenfalls ein gutes Plugin, um automatisiert Backups von deinem Blog zu erstellen, und etwas leichter für Anfänger zu konfigurieren.

2.3 Antispam Bee

Antispam Bee

Anti-Spam Bee ist eines der besten Plugins zur Bekämpfung von Kommentar-Spam.

Ich benutze es schon seit Jahren auf vielen meiner WordPress-Websites und kann es bedingungslos empfehlen. Es reduziert Kommentar-Spam drastisch und kann diesen auch automatisch löschen.

Im Gegensatz zu dem weit verbreiteten Plugin Akismet und vielen anderen Antispam-Plugins, ist die Nutzung von Antispam Bee auch mit der DSGVO vereinbar:

Durch die von Antispam Bee verwendeten Filter werden entweder gar keine personenbezogenen Daten verarbeitet oder diese werden anonymisiert.

Wenn du es mit dem Datenschutz sehr genau nimmst, könntest du noch die Einstellungen Kommentare nur in einer bestimmten Sprache zulassen (es werden ersten drei Wörter an Google Translate geschickt) und Kommentare aus bestimmten Ländern blockieren (die Kommentatoren-IP wird um die hinteren Stellen gekürzt und an den Dienst IP2Country gesendet) deaktivieren. Dies ist laut einem Entwickler des Plugins jedoch nicht unbedingt nötig

3. Performance

Speeeeed! Noch mehr Speed! Für deine WordPress-Website.

Diese 6 tollen Performance-Plugins helfen dir dabei:

3.1 WP Rocket

WP Rocket

WP-Rocket ist eines der besten All-in-One-Plugins zur Ladezeitoptimierung.

Es bietet nicht nur eine sehr gute Page-Caching-Funktion (mit Preloading), sondern auch diverse weitere Funktionen für die du normalerweise weitere Plugins installieren müsstest:

  • Minimierung von CSS und JS
  • Generierung von kritischem CSS (meine Lieblingsfunktion!)
  • Verzögerung der JavaScript-Ausführung
  • Deaktivieren von Embeds
  • Zusammenfassen und Preloading von Google Fonts
  • Lazy-Loading für Bilder, Videos und iframes
  • Datenbank-Bereinigung
  • Hinzufügen von fehlenden Breiten- und Höhenangaben für Bilder (sorgt für weniger Layout-Verschiebungen während des Ladens und verbessert den CLS).

Zudem ist es komplett auf Deutsch, hat eine aktive Facebook-Community und ist sehr gut dokumentiert (die Dokumentation ist ebenfalls auf Deutsch verfügbar).

WP Rocket ist einer der Gründe dafür, dass ich bei Blogmojo auf allen Seiten PageSpeed-Scores von 96 bis 100 (mobil und auf Desktop) erreiche:

Mit WP Rocker zu sehr guten PageSpeed-Scores

Zudem hat es mir maßgeblich dabei geholfen, meine Core Web Vitals zu optimieren und die erforderlichen Schwellenwerte für FID, CLS und LCP zu erreichen.

Fine-Tuning der Core Web Vitals mit WP Rocket

3.2 perfmatters

perfmatters

Unnötige viele Javascript- und CSS-Dateien können deine Ladezeit stark beeinflussen.

Das Problem:

Manche Plugins und Themes sind schlecht programmiert und laden ihr CSS und Javascript auf deiner kompletten Website.

Und nicht nur auf den Seiten, auf denen sie auch tatsächlich genutzt werden (wie es eigentlich sein sollte).

Ein prominentes Beispiel dafür ist das beliebte Kontaktformular-Plugin Contact Form 7.

In der Regel hat man es nur auf der Kontaktseite eingebunden. Es wird jedoch auch auf allen anderen Seiten, Beiträgen, Kategorien-Seiten etc. geladen.

Abhilfe schafft das kleine, aber geniale Plugin perfmatters:

Mit dem eingebauten Script Manager kannst du geladenes JS und CSS entweder global, spezifisch für einen bestimmten Post-Typ oder für eine bestimmte URL an- oder ausschalten.

So kannst du einstellen, dass Contact Form 7 auch wirklich nur auf der Kontaktseite geladen wird:

Mit perfmatters Contact Form 7 deaktivieren

Zusätzlich bietet perfmatters noch diverse Einstellungen, um überflüssige Funktionen oder unnötige Scripte aus WordPress zu entfernen, wie z. B.:

  • Deaktiveren des Emoji-Scripts
  • Deaktivieren der Embed-Funktion
  • Deaktivierung von XML-RPC
  • Entfernung von jQuery Migrate

Und ja, falls du dich wunderst:

perfmatter funktioniert sehr gut in Kombination mit anderen Optimierungs- und Caching-Plugins wie WP Rocket, Cache Enabler oder Autoptimize!

3.3 Clearfy

Clearfy

Clearfy ist ein nützliches Plugin für alle, die WordPress von allem unnötigen Ballast befreien wollen.

Es erlaubt die Deaktivierung diverser Features, wie z. B. Google Fonts, Google Maps, Embeds, Emoji-Script, Gravataren oder der Kommentarfunktion.

Zusätzlich bietet es einige Funktionen, um die Administration zu erleichtern, das Dashboard aufzuräumen und WordPress sicherer zu machen.

Ich empfehle Clearfy nur dann zu benutzen, wenn du weißt, was du tust. Denn durch das Deaktivieren mancher Funktionen kann es vorkommen, dass dein Design zerschossen wird oder Plugins nicht mehr funktionieren.

3.4 Autoptimize

Autoptimize

Du kannst oder willst dir WP Rocket nicht leisten?

Kein Problem!

Mit Autoptimize in Kombination mit einem Caching-Plugin, wie z. B. Cache Enabler, kannst du ebenfalls gute Ladezeiten erreichen.

Das nützliche Plugin fasst CSS- und Javascript-Dateien zusammen und komprimiert diese. Das reduziert nicht nur die Anzahl der geladenen Dateien auf deiner Website (Server Requests), sondern auch die Gesamtgröße.

Zudem bietet es weitere nützliche Optimierungsfunktionen wie:

  • Entfernen des Emoji-Scripts
  • Zusammenfassen, Nachladen oder komplette Entfernung von Google Fonts
  • Lazy Loading

3.5 EWWW Image Optimizer

EWWW Image Optimizer

Ein häufiger Grund für lange Ladezeiten bei WordPress-Blogs sind unkomprimierte Bilder.

Abhilfe schafft der EWWW Image Optimizer, mit dessen Hilfe jedes hochgeladene Bild automatisch und ohne Qualitätsverluste optimiert wird.

Die Optimierung findet dabei auf deinem eigenen Server statt, wodurch es datenschutzrechtlich nichts dabei zu beachten gibt und du auch kein Cloud-Abo abschließen musst.

Im Gegensatz zu vielen anderen Optimierungs-Plugins kann es nicht nur neu hochgeladene Bilder optimieren, sondern auch alle bestehenden Bilder in deiner Mediathek.

Eine weitere nützliche Funktion, die viele KBs beim Laden deiner Website sparen kann:

EWWW Image Optimizer kann JPG- und PNG-Dateien in das moderne und sehr sparsame Dateiformat WebP umwandeln, wodurch Bilder noch einmal bis zu 50 % kleiner werden können.

3.6 Cache Enabler

Cache Enabler

Seitenausgabe-Caching (engl. page caching) ist eine der wichtigsten, wenn nicht sogar die wichtigste Maßnahme, um die Ladezeit einer WordPress-Website zu optimieren.

Und der Cache Enabler ist das mit Abstand anfängerfreundlichste Plugin dafür, denn es muss in der Regel nicht konfiguriert werden.

Einfach installieren, aktivieren und fertig!

Dabei arbeitet es zuverlässig und liefert Top-Ladezeiten.

Als Alternativen zu Cache Enabler bieten sich WP Super Cache oder das Premium-Plugin WP Rocket an.

3.7 Regenerate Thumbnails

Regenerate Thumbnails

Wenn du Änderungen an deinem Theme vornimmst oder ein neues Theme installierst, kann es vorkommen, dass die von WordPress generierten Bildgrößen nicht mehr passen.

So kann es vorkommen, dass sie gestreckt werden oder größer sind als sie sein müssten.

Abhilfe schafft das nützliche Plugin Regenerate Thumbnails, das alle von WordPress generierten Bildgrößen erneut erstellt.

3.8 WP-Sweep

WP-Sweep

Mit der Zeit sammelt sich viel Müll in der WordPress-Datenbank, der diese irgendwann zu einer unschönen Größe anschwellen lässt.

Mit WP-Sweep kannst du diesen Müll, wie z. B. Revisionen, Spam-Kommentare, gelöschte Beiträge oder transiente Optionen, einfach und schnell aus der Datenbank löschen.

Bitte lege vor der Verwendung unbedingt ein Backup deiner Datenbank an!

3.9 Lazy Load for Comments

Lazy Load for Comments

Kommentare sind ein oft unterschätzter Ballast für deine Ladezeit.

Insbesondere wenn du Blogartikel mit 100, 200 oder mehr Kommentaren hast und du die Gravatar-Bilder der Kommentatoren anzeigen lassen willst.

Abhilfe schafft das Plugin Lazy Load for Comments, das Kommentare erst lädt, wenn sich ein Besucher auch dafür interessiert.

In den Plugin-Optionen kannst du dich zwischen zwei Arten der Anzeige entscheiden. Entweder werden Kommentare durch Scrollen geladen oder durch Klick:

Plugin-Einstellungen von Lazy Load Comments

Simpel, aber effektiv.

4. Nützliche Werkzeuge

Hier findest du eine Auswahl an tollen Plugins, mit denen du zeitaufwändige Aufgaben schneller erledigen kannst oder die WordPress um nützliche Funktionen ergänzen:

4.1 WP Staging

WP Staging

WP Staging ist definitiv eins der Plugins, die in keiner WordPress-Installation fehlen sollten!

Leider habe ich es erst viel zu spät für mich entdeckt…

Es ermöglicht dir, mit nur wenigen Klicks eine exakte Kopie deiner Website als Testumgebung zu erstellen.

Die Testumgebung ist dabei komplett von deiner Live-Website entkoppelt. Das heißt du kannst Änderungen an WordPress, wie z. B. Plugin-Updates, Code-Änderungen oder ein komplettes Redesign, risikofrei testen.

Genial, oder?

Das Backend der Staging-Umgebung sieht genauso aus wie das deiner Live-Website (hat lediglich zur besseren Unterscheidung eine orange Topbar):

Arbeiten mit dem WP Staging Pro Staging Modus

Es gibt zwei Versionen von WP Staging:

Die kostenlose Basis-Version und WP Staging Pro.

Ich selbst benutze die Pro-Version, weil diese neben erweiterten Einstellungen die Möglichkeit bietet, Änderungen an der Testumgebung direkt auf die Live-Website zu übertragen. Das ist insbesondere nützlich, wenn du umfassende Änderungen, wie z. B. ein komplettes Redesign, vornehmen möchtest.

Für kleinere Änderungen reicht definitiv auch die kostenlose Version.

Du möchtest mehr über das Plugin, dessen Vorteile und Funktionsweise erfahren? Dann schau dir meinen ultimativen Guide zu WordPress Staging an. Dort stelle ich es ausführlich vor.

4.2 WordPress Advanced Bulk Edit

WordPress Advanced Bulk Edit

WordPress Advanced Bulk Edit ist mit gerade mal 500 Downloads bei CodeCanyon ein fast unbekanntes Plugin (im Gegensatz zum Schwester-Plugin WooCommerce Advanced Bulk Edit, das sich über 8.000 Mal verkauft hat).

Allerdings vollkommen zu Unrecht! Denn es hat mir schon in vielen Situationen unglaublich viel Zeit und Mühen gespart.

Warum?

Es erlaubt die massenhafte Bearbeitung von WordPress-Beiträgen. Und das viel effizienter und umfassender als die Mehrfachaktionen in WordPress:

WordPress Advanced Bulk Edit Beitragstabelle

Das Plugin gibt Posts, Seiten und Custom Posts in einer Tabelle aus, die sich nach festgelegten Kriterien sortieren und filtern lässt. Dabei lässt sich jede Post-Eigenschaft einzeln oder massenhaft verändern. So kann man zum Beispiel, die Kategorien oder Tags von hunderten Posts auf einmal neu zuordnen.

Dazu kommt:

Mit dem Plugin kann man auch Custom Fields ändern, wie z. B. Meta-Titel und -Beschreibung von Yoast SEO:

Meta-Daten von Yoast SEO mit WordPress Advanced Bulk Edit anpassen

4.3 Better Search Replace

Better Search Replace

Mit Better Search Replace kannst du deine WordPress-Datenbank nach bestimmten Wörtern oder Zeichenfolgen durchsuchen und bei Bedarf alle Instanzen ersetzen.

Das hat mir schon Tage oder sogar Wochen an Arbeit gespart!

Nützlich ist das zum Beispiel, wenn du deine Domain wechselst, WordPress von HTTP auf HTTPS umstellst, Änderungen an einem einzelnen Permalink oder deiner gesamten Permalink-Struktur vornimmst oder beim Umbenennen von Shortcodes und CSS-Klassen.

Search & Replace, mit dem sich ebenfalls Wörter oder Zeichenfolgen in der gesamten Datenbank ersetzen lassen. Zusätzlich kann man mit einem Klick ein Datenbank-Backup erstellen.

4.4 WP Add Custom CSS

WP Add Custom CSS

WP Add Custom CSS erlaubt dir, einfach und schnell eigene CSS-Anweisungen in deinen Blog einzufügen und somit das Design deines Themes anzupassen.

Was mir am besten daran gefällt:

Du kannst nicht nur CSS für die gesamte Website, sondern auch jeden Post einzeln hinzufügen.Alternative: Wenn du CSS nur global einfügen möchtest und nicht für jeden Post einzeln, kannst du getrost auf das Plugin verzichten und dein CSS über den Customizer einbinden

4.5 Duplicate Post

Duplicate Post

Du willst einen Beitrag schreiben oder eine Seite gestalten, die genauso aufgebaut sein soll wie eine andere?

Kein Problem!

Mit Duplicate Post kannst du mit einem Klick eine Kopie von einer beliebigen Seite bzw. einem beliebigem Beitrag erstellen.

Dabei werden Einstellungen des Posts (z. B. Kategorien, Schlagwörter, Meta-Titel und -Beschreibung, Inhalte von Page-Buildern usw.) mit übernommen.

Das heißt du sparst es dir, den ganzen Inhalt oder spezifische Post-Einstellungen händisch zu kopieren!

Genial, oder?

4.6 Simple Image Sizes

Simple Image Sizes

WordPress bietet unter Einstellungen > Medien die Möglichkeit, Abmessungen für in die Mediathek hochgeladene Bilder festzulegen.

WordPress-Themes und -Plugins nutzen allerdings oft eigene Bildgrößen, die du mit den Medien-Einstellungen nicht verändern kannst. Dazu kommt, dass manche Themes und Plugins es dir auch nicht erlauben, die Bildgrößen in den jeweiligen Theme- bzw. Plugin-Einstellungen zu ändern.

Also was machst du, wenn du deine Beitragsbilder nicht im Format 2:3, sondern 4:5 haben möchtest?

Du nutzt das Plugin Simple Image Sizes!

Es ergänzt die Medien-Einstellungen um eine Liste aller vom Theme und von Plugins generierten Bildgrößen, in der du deren Höhe und Breite festlegen kannst:

Von Simple Image Sizes ergänzte Bildgrößen in den Medien-Einstellungen

4.7 Enable Media Replace

Enable Media Replace

Versteh mich nicht falsch.

Ich bin ein großer Fan der WordPress-Mediathek.

Es gibt allerdings eine Sache, die ich richtig nervig finde:

Wenn du ein bestehendes Bild aus der Mediathek ersetzen willst, musst du es erst einmal löschen. Denn, wenn du ein Bild mit demselben Dateinamen erneut hoch lädst, bleibt die bestehende Datei erhalten und eine neue wird angelegt (mit einer Zahl als Suffix, also bild-2.jpg).

Doch Dank Enable Media Replace ist das Schnee von gestern!

Das beliebte Plugin ergänzt die Mediathek und einzelne Medien um den QuickEdit-Link Datei ersetzen. Damit kannst du einfach und schnell ein Bild, ein Video oder eine andere Datei durch eine neue austauschen:

Dateien ersetzen mit Enable Media Replace

Für mich ein absolutes Must-Have, da ich ziemlich oft vorhandene Bilder in meinen Tutorials ersetzen muss!

5. FAQ

Hier findest du Antworten auf häufige Fragen zu WordPress-Plugins:

5.1 Wie kann ich ein Plugin installieren?

Generell gibt es drei Wege, um WordPress-Plugins zu installieren:

  • Durch Upload der ZIP-Datei in WordPress (im WordPress-Adminbereich unter Plugins > Installieren > Plugin hochladen)
  • Durch Upload der ungezippten Plugin-Dateien auf deinen FTP-Server (in das Verzeichnis wp-content > plugins)
  • Durch direkte Installation über das WordPress Repository

5.2 Wie viele Plugins sollte ich maximal installieren?

Das lässt sich nicht pauschal sagen, denn das hängt von den Plugins und deinen Funktionswünschen ab.

Aus meiner langjährigen Erfahrung als WordPress-Dienstleister kann ich dir sagen:

Wenn du über 20 Plugins installiert hast, sind mit Sicherheit 20% bis 30% davon unnötig.

5.3 Wie vermeide ich Sicherheitsrisiken durch Plugins?

WordPress-Plugins stellen eins der größten Sicherheitsrisiken für WordPress-Installationen dar.

Um dieses zu verringern, solltest du dich an folgende 6 Sicherheitsregeln halten:

  1. Installiere nur die Plugins, die du wirklich benötigst
  2. Überprüfe regelmäßig, ob du die Plugins, die du bereits installiert hast, noch brauchst
  3. Wenn du ein Plugin nicht mehr brauchst, dann lösche es komplett, anstatt es nur zu deaktivieren (auch deaktivierte Plugins können ein Sicherheitsrisiko darstellen)
  4. Installiere nur Plugins, die regelmäßig gewartet werden und die von vertrauenswürdigen Entwicklern kommen
  5. Aktualisiere deine Plugins regelmäßig
  6. Halte dich über Sicherheitslücken in Plugins auf dem Laufenden (z. B. mit der WPScan Vulnerability Database)

5.4 Wie finde ich heraus, ob ein Plugin DSGVO-konform ist?

In meinem Artikel 300+ WordPress-Plugins im DSGVO-Check findest du einen Überblick darüber, welche Plugins personenbezogene Daten von Besuchern verarbeiten und welche nicht.

Finn Hillebrandt

Finn Hillebrandt

Gründer von Blogmojo, WordPress-Fan und SEO-Experte mit 10+ Jahren Erfahrung.

Finns große Leidenschaft ist es, epische Blogartikel zu schreiben und bei Google zu ranken (und nein, dass du hier gelandet bist, ist kein Zufall). 😎

Sein Motto und seine Mission lauten: Unf*ck SEO! ✊

Bei SEO setzt er entsprechend nicht auf Hörensagen, sondern führt ständig eigene Tests und Recherchen durch, um herauszufinden, wie Google wirklich tickt (Achtung, Nerd-Alarm!).

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