Eine belastbare Zahl dazu, wie viele Blogs oder Beiträge weltweit erscheinen, lässt sich aus den geprüften Quellen nicht ableiten. Für einzelne Plattformen und Befragungen liegen überprüfbare Angaben vor. Sie zeigen Trends, sind aber keine globale Zählung.
Die folgenden Zahlen stammen aus aktuellen Quellen und aus älteren Untersuchungen, die ausdrücklich als historisch gekennzeichnet sind. Umfragewerte geben wieder, was die jeweiligen Teilnehmenden berichtet haben. Schätzungen und Prognosen sind keine gemessenen Ist-Werte.
Für den aktuellen Überblick habe ich unter anderem die Orbit Medias Blogging-Statistiken, Ausgabe 2026, die B2B-Content-Marketing-Studie 2026 des Content Marketing Institute und aktuelle Plattformdaten geprüft. Wo die Quelle keinen Erhebungszeitraum oder keine repräsentative Grundgesamtheit nennt, steht das bei der Einordnung.
- Die Orbit-Ausgabe 2026 beruht auf Antworten von 1.042 Content-Marketern. Sie berichten im Durchschnitt rund 1.300 Wörter und 3 Stunden 20 Minuten pro Beitrag.
- Eine weltweit belastbare Zahl aller Blogs gibt es nicht. WordPress.com dokumentiert für den eigenen Firehose durchschnittlich 1 Mio. Beiträge pro Tag, ohne einen Erhebungsstichtag zu nennen.
- Die meisten Einkommens-, Leser- und Gastbeitragswerte in diesem Artikel stammen aus ausgewählten oder kleinen Stichproben und sind als solche datiert.
1. Wie viele Blogs gibt es weltweit?
Eine verlässliche weltweite Gesamtzahl aller Blogs konnte ich aus den geprüften Quellen nicht ableiten. Eine konkrete, aber eng begrenzte Angabe liefert der WordPress.com-Firehose.
Neue Beiträge im WordPress.com-Firehose
Die offizielle Dokumentation von WordPress.com beziffert den Strom auf durchschnittlich 1 Million Beiträge pro Tag. Er umfasst Beiträge von mehreren zehn Millionen Websites auf WordPress.com. Beiträge von selbst gehosteten WordPress-Websites mit Jetpack laufen über einen getrennten Feed. Die Zahl erfasst deshalb weder alle WordPress-Seiten noch das gesamte Internet. Die Dokumentation nennt keinen Erhebungszeitraum für den Durchschnitt.
2. Wie verbreitet ist WordPress?
WordPress ist das am häufigsten verwendete Content-Management-System in der täglich aktualisierten Erhebung von W3Techs. Am 7. Oktober 2026 nutzten 40,1 % aller erfassten Websites WordPress. Bezogen auf Websites mit bekanntem CMS lag der Anteil bei 58,6 %. Das misst CMS-Nutzung, nicht den Anteil an allen Blogs.
Die Werte stammen aus dem aktuellen WordPress-Bericht von W3Techs. Wenn du einen eigenen Blog aufbauen möchtest, findest du in meiner Anleitung zum Blog erstellen die nächsten Schritte.
3. Content-Erstellung: Artikellänge, Zeitaufwand und Formate
Die Orbit-Seite „Blogging Statistics 2026“ fasst Antworten von 1.042 Content-Marketern aus 24 Fragen zu Erstellung, Veröffentlichung, Promotion und Ergebnissen zusammen. Einen Feldzeitraum nennt sie nicht. „2026“ bezeichnet daher die Ausgabe, nicht ein bestätigtes Erhebungsjahr. Die Werte sind Selbstauskünfte, keine Messung aller Blogartikel.
Durchschnittliche Artikellänge
In der Textübersicht der Ausgabe 2026 nennt Orbit Media durchschnittlich 1.312 Wörter. Die Grafik zum Jahresvergleich zeigt 1.314. Weil Quelle und Grafik um zwei Wörter abweichen, beschreibe ich den aktuellen Wert im Fließtext gerundet als rund 1.300 Wörter. Der Chart übernimmt die Jahreswerte aus der Grafik.
Durchschnittliche Artikellänge (in Wörtern)
Der Verlauf reicht von 808 Wörtern im Jahr 2014 bis zum Höchstwert von 1.427 Wörtern im Jahr 2023. Danach ging der berichtete Durchschnitt zurück. Die Werte beschreiben die befragten Content-Marketer und nicht alle veröffentlichten Beiträge.
Zeitaufwand pro Beitrag
In der Ausgabe 2026 gaben die Befragten im Mittel 3 Stunden und 20 Minuten für einen Beitrag an. Für die Ausgabe 2014 waren es 2 Stunden und 24 Minuten. Das entspricht ungefähr 39 % mehr Zeit als 2014. Der Spitzenwert der Reihe lag 2022 bei 4 Stunden und 10 Minuten.
Durchschnittlicher Zeitaufwand pro Blogbeitrag (in Minuten)
Beliebte Content-Formate
In der Orbit-Befragung nannten 68 % How-to-Artikel als Format, das sie veröffentlichen. Das war die häufigste Antwort. Wie verbreitet ein Format ist und wie viele Befragte damit starke Ergebnisse melden, sind zwei unterschiedliche Messwerte. Der zweite Wert bezieht sich auf die Befragten, die das jeweilige Format nutzen.
Veröffentlichte Content-Formate
Die folgende Auswertung stellt die Formatnutzung dem Anteil der Befragten gegenüber, die starke Ergebnisse melden. Es handelt sich um berichtete Zusammenhänge, nicht um einen Nachweis, dass ein bestimmtes Format diese Ergebnisse verursacht.
Format | Veröffentlichen das Format | Davon melden starke Ergebnisse |
|---|---|---|
| Infografiken | 21 % | 23 % |
| Webinare | 25 % | 22 % |
| Roundups | 21 % | 21 % |
| Interviews | 32 % | 20 % |
| News und Trends | 46 % | 18 % |
| Guides und E-Books | 39 % | 17 % |
| Gated Content | 27 % | 16 % |
| Listen | 42 % | 16 % |
| How-to-Artikel | 68 % | 15 % |
Veröffentlichungsfrequenz
Im Jahresvergleich veröffentlichen weniger Befragte zwei bis sechs Beiträge pro Woche. Der Anteil sank von 28 % im Jahr 2014 auf 13 % im Jahr 2026. Monatliches Publizieren stieg im selben Vergleich von 9 % auf 19 %. Das sind zwei Frequenzgruppen aus der Befragung, keine vollständige Aufteilung aller Veröffentlichungsrhythmen.
Ausgewählte Veröffentlichungsrhythmen im Vergleich
4. Blogger-Einkommen: Was verdienen erfolgreiche Blogs?
In den geprüften Quellen finde ich keine repräsentative Einkommenszahl für alle Blogger. RankIQ veröffentlichte 2022 eine Auswertung von 803 Blogs, die entweder mindestens 2.000 USD pro Monat verdienten oder mindestens 50.000 monatliche Sitzungen erreichten. Grundlage waren eine Mischung aus Einkommensberichten und Umfragen. Die Auswahl bildet deshalb nicht die Gesamtheit aller Blogs ab.
Einnahmequellen in einer ausgewählten Einkommensgruppe
Für Blogger mit einem Monatseinkommen zwischen 7.500 und 25.000 USD berichtet die RankIQ-Studie folgende Einkommensanteile. Die Verteilung ist historisch und gilt nur für diese Einkommensgruppe.
Anteil der Einnahmequellen bei Bloggern mit 7.500 bis 25.000 USD Monatseinkommen
Diagrammwerte als Tabelle anzeigen
| Kategorie | Wert | Anteil |
|---|---|---|
| Affiliate-Marketing | 42,2 % | 42,2 % |
| Werbeanzeigen | 33,3 % | 33,3 % |
| Gesponserte Beiträge | 12,2 % | 12,2 % |
| Online-Kurse | 11,1 % | 11,1 % |
| Dienstleistungen | 1,1 % | 1,1 % |
Die Werte ergeben wegen Rundungen zusammen 99,9 %. Sie sollten nicht als aktuelle Branchenverteilung oder als typischer Verdienst gelesen werden. Mehr über mögliche Modelle erfährst du im Beitrag Möglichkeiten, mit deinem Blog Geld zu verdienen.
Median-Einkommen ausgewählter Nischen
In derselben Stichprobe lagen die Mediane für Food-Blogs bei 9.169 USD, für Blogs zu Personal Finance bei 9.100 USD und für Reiseblogs bei 5.000 USD im Monat. Das sind die von RankIQ berichteten historischen Mediane aus der ausgewählten Stichprobe, keine aktuellen Einkommenswerte aller Blogs.
Historischer Median pro Monat nach Blog-Nische
Werbenetzwerke in der RankIQ-Stichprobe
RankIQ berichtete, dass 72 % der Blogger mit mindestens 2.000 USD Monatseinkommen Mediavine oder AdThrive verwendeten. Die Verteilung in der folgenden Grafik stammt aus derselben historischen Studie und ist kein aktueller Marktanteil der Werbenetzwerke.
Werbenetzwerke in RankIQs ausgewählter Blogger-Stichprobe
Welche Nischen wurden neu begonnen?
RankIQ schätzte 2022 anhand von Google-Suchdaten die Nischenanteile unter den Personen, die im vorherigen Jahr einen Blog gestartet hatten. Der Bericht nennt dazu die drei häufigsten Kategorien. Die Schätzung ist historisch und ersetzt keine aktuelle Erhebung von Blog-Neugründungen.
RankIQ-Schätzung für neu gestartete Blogs im Vorjahr der Studie
5. Blog-Leser: Wer liest Blogs und wie?
Eine HubSpot-Autorin gibt an, insgesamt 325 Personen befragt zu haben dazu, wie oft sie Blogs lesen. Der Beitrag wurde am 13. Mai 2025 aktualisiert, nennt aber keinen Zeitraum für die Befragung. 18 % der Befragten lasen täglich, 29 % ein- bis viermal im Monat und 17 % nie. Die Quelle nennt weder eine repräsentative Grundgesamtheit noch den Zeitraum der Befragung. Die Ergebnisse gelten daher für diese Befragten und nicht automatisch für alle Internetnutzer.
Wie oft die befragten Personen Blogs lesen
Leseverhalten
In derselben Befragung sagten 38 %, dass sie zwischen Überfliegen und gründlichem Lesen wechseln. 35 % überflogen Blogbeiträge meistens. 13 % lasen meistens gründlich. Diese Werte sind Selbstauskünfte.
Wie die Befragten Blogbeiträge lesen
Diagrammwerte als Tabelle anzeigen
| Kategorie | Wert | Anteil |
|---|---|---|
| Wechsel: Lesen und Überfliegen | 38 % | 38,0 % |
| Überfliegen meistens | 35 % | 35,0 % |
| Meistens gründlich lesen | 13 % | 13,0 % |
| Springen zur Information, bleiben | 8 % | 8,0 % |
| Springen zur Information, gehen | 6 % | 6,0 % |
Für die Gestaltung eines Artikels folgt daraus vor allem eine praktische Empfehlung. Zwischenüberschriften, kurze Absätze und verständliche Listen erleichtern das schnelle Erfassen der Inhalte.
6. Wie viele Blogger berichten von starken Ergebnissen?
In der Orbit-Ausgabe 2026 meldeten 13,9 % der Content-Marketer starke Ergebnisse mit ihrem Blog. 18,9 % wussten nach eigener Aussage nicht, ob ihr Blog Ergebnisse liefert. Orbit Media beschreibt die erste Zahl als Tiefstand der eigenen Erhebungsreihe. Die Antworten sind subjektive Einschätzungen und keine unabhängig gemessenen Geschäftsergebnisse.
Gerade deshalb lohnt es sich, Ziele und Messgrößen vorab festzulegen. Für organische Sichtbarkeit findest du weitere Hinweise im Beitrag SEO lernen.
7. KI-Nutzung unter Content-Marketern
Laut Orbit Medias Ausgabe 2026 nutzen 92,4 % der 1.042 erfassten Content-Marketer KI für ihre Inhalte. 8 % gaben an, keine KI einzusetzen. Mehrfachnennungen zu konkreten Aufgaben waren möglich.
Aufgaben, für die Befragte KI einsetzen
Am häufigsten nannten die Befragten Vorschläge für Überarbeitungen (58 %) und das Generieren von Ideen (53 %). Ganze Entwürfe ließen 10 % durch KI schreiben. Die Aufgabe allein sagt nichts über Qualität oder Wirkung des fertigen Beitrags aus. Orbit Media fand in dieser Befragungsreihe keinen Zusammenhang zwischen den einzelnen KI-Aufgaben und der Wahrscheinlichkeit, starke Ergebnisse zu melden.
8. SEO und Bloggen
Backlinks und Suchergebnisse
Zwei Backlinko-Analysen werden häufig vermischt, obwohl sie unterschiedliche Daten und Zeiträume untersuchten. Eine Analyse von 2019 betrachtete Backlinko 912 Millionen Blogbeiträge. 94 % davon erhielten keinen Backlink von einer externen Website. Das ist eine historische Auswertung von Beiträgen, keine aktuelle Messung.
Eine weitere Backlinko-Auswertung der Google-Suchergebnisse nutzte einen Ahrefs-Datenstand aus der ersten Januarwoche 2020. Sie umfasste 1.183.628 Suchbegriffe und 11.835.086 URLs aus den jeweiligen Top 10. Das Ergebnis auf Position 1 hatte im Mittel 3,8-mal so viele Backlinks wie die Ergebnisse auf Positionen 2 bis 10. Das ist eine Korrelation innerhalb dieser Stichprobe und kein Beleg dafür, dass Backlinks allein eine bestimmte Position verursachen.
Die durchschnittliche Länge der untersuchten Top-10-Seiten betrug 1.447 Wörter. Innerhalb dieser Top 10 fand die Analyse keinen direkten Zusammenhang zwischen Wortanzahl und Rangposition. Daraus lässt sich keine ideale Länge für einen Blogartikel ableiten.
Wenn du dein SEO verbessern möchtest, findest du im Beitrag SEO-Tipps weitere Ansätze.
9. B2B-Content-Marketing-Statistiken
Der aktuelle Bericht des Content Marketing Institute und MarketingProfs trägt den Titel „B2B Content Marketing Trends 2026“. Er erschien im Oktober 2025 und wertet 1.015 B2B-Marketer aus. Die Antworten wurden vom 24. Juni bis 14. August 2025 erhoben; die Gesamterhebung umfasste 1.229 Marketer. Die berichteten Einschätzungen sind daher aktuelle Befragungsdaten, aber keine Messung sämtlicher B2B-Unternehmen.
Veränderung der selbst eingeschätzten Wirksamkeit
97 % der befragten B2B-Marketer gaben an, eine Content-Marketing-Strategie zu haben. Unter diesen Befragten bewerteten 13 % die Wirksamkeit im letzten Jahr als deutlich verbessert, 48 % als etwas verbessert und 30 % als unverändert.
Verlauf | Anteil | Einordnung |
|---|---|---|
| Deutlich verbessert | 13 % | Wirksamkeit deutlich verbessert |
| Etwas verbessert | 48 % | Wirksamkeit etwas verbessert |
| Unverändert | 30 % | Wirksamkeit blieb gleich |
| Etwas verschlechtert | 8 % | Wirksamkeit etwas verschlechtert |
| Deutlich verschlechtert | 1 % | Wirksamkeit deutlich verschlechtert |
10. Wie groß ist der Content-Marketing-Markt?
In den frei zugänglichen geprüften Quellen finde ich keine einheitlich nachprüfbare, gemessene Weltmarktgröße. Mordor Intelligence beziffert den Markt in seiner veröffentlichten Schätzung für 2025 auf 524,73 Milliarden USD und prognostiziert für 2030 989,84 Milliarden USD. Die Seite nennt dafür eine jährliche Wachstumsrate von 13,53 %. Das sind Ergebnisse eines proprietären Schätzmodells und eine Prognose, keine gezählte Summe realer Ausgaben.
Ein 2026 veröffentlichter Bericht von 360iResearch beschreibt den Markt qualitativ und erklärt ausdrücklich, dass seine öffentliche Zusammenfassung Marktgrößen und Prognosen ausschließt. Damit liegt hier keine zweite öffentlich nachprüfbare Zahl vor, mit der sich die Mordor-Schätzung unabhängig abgleichen ließe. Ich führe den Wert deshalb als einzelne Anbieter-Schätzung auf und nicht als gesicherte globale Tatsache.
Quellen sind die veröffentlichten Marktseiten von Mordor Intelligence und 360iResearch.
Herausforderungen im B2B-Content-Marketing
Im Bericht für 2026 nannten B2B-Marketer am häufigsten, dass Content zu einer gewünschten Handlung führen soll (40 %), gefolgt von knappen Ressourcen (39 %) und der Messung der Content-Wirkung (33 %). Die Befragten konnten dabei höchstens drei Herausforderungen auswählen.
Genannte Herausforderungen im B2B-Content-Marketing
11. Geplante Investitionen in B2B-Marketing
Im CMI-Bericht nannten B2B-Marketer die Bereiche, in die sie 2026 mehr investieren wollten. Am häufigsten waren KI-Tools (45 %), gefolgt von Veranstaltungen (33 %) und Owned Media, einschließlich eigener Inhalte, Website, Blog und E-Mail (32 %). Das sind geplante Erhöhungen, keine bereits getätigten Ausgaben oder ROI-Messwerte.
12. Weitere B2B-Content-Marketing-Herausforderungen
Die häufigsten Hürden stehen im Chart oben. Weitere Nennungen im Bericht waren genügend hochwertigen Content zu erstellen (28 %), sich vom Wettbewerb abzuheben (24 %) und Inhalte an der Buyer Journey auszurichten (23 %). Auch diese Angaben stammen aus der Frage nach den drei wichtigsten Herausforderungen.
Der Bericht bündelt Antworten von B2B-Marketern aus mehreren Regionen. Die Gesamtheit der Befragten ist überwiegend nordamerikanisch geprägt. Deshalb sollte man diese Prozentwerte nicht ungeprüft auf den deutschen Markt übertragen.
13. Editing und Team-Strukturen
Die Orbit-Ausgabe 2026 enthält auch Angaben zur Bearbeitung von Beiträgen. 31 % nannten das eigene Editieren ihrer Arbeit, 17 % zeigten den Text ein oder zwei anderen Personen. 16 % nutzten KI zum Editieren, 11 % einen formalen Editor und 10 % mehr als einen Editor. Die gerundeten Anteile summieren sich auf 101 %.
Genannte Methoden zum Überarbeiten von Beiträgen
14. Gastbeiträge
Referral Rock veröffentlichte 2021 eine kurze Befragung mit 70 Antworten zu Gastbeiträgen. Die Teilnehmenden berichteten, wie viele Blogs sie pro Monat ansprachen und welche Aufgaben sie übernahmen. 50 % versandten höchstens zehn Anfragen pro Monat, 7 % mindestens 100. Im Mittel kamen sie auf 6,6 Gastbeiträge pro Monat. Diese kleine, selbst ausgewählte Stichprobe ist ein historischer Einblick und keine aktuelle Branchenquote.
Aufgaben bei Gastbeiträgen
81 % der Befragten entschieden über Themen und Ideen. 49 % schrieben nach eigener Angabe die Beiträge selbst. Die Rollenfrage erlaubte Mehrfachnennungen.
Genannte Aufgaben bei Gastbeiträgen
15. Newsletter und Bloggen auf Substack
Substack verbindet Publikationen mit Newsletter- und Community-Funktionen. Auf der eigenen Informationsseite nennt die Plattform aktuell mehr als 5 Millionen bezahlte Abonnements. Das ist die Zahl von Abonnements, nicht die Zahl zahlender Personen oder von Veröffentlichungen.
Substack gibt außerdem an, dass mehr als die Hälfte der neuen Abonnenten über das eigene Netzwerk kommt und über 30 % der bezahlten Abonnements aus diesem Netzwerk stammen. Die Plattformseite weist für diese Angaben keinen Erhebungszeitraum aus. Es sind aktuelle Selbstauskünfte des Anbieters, abgerufen am 7. Oktober 2026.
Substack nennt auf derselben Seite auch mehr als eine Million Beiträge, die potenzielle Abonnenten täglich in der App entdecken, sowie mehrere zehn Millionen Menschen, die dort pro Woche lesen, Videos ansehen oder Podcasts hören. Das sind Plattformangaben und kein unabhängiger Vergleich mit Blogs oder Newslettern anderer Anbieter.
Ein Blog und ein Newsletter können unterschiedliche Aufgaben erfüllen. Ein Blog kann über Suchmaschinen neue Leser erreichen. Ein Newsletter kann den direkten Kontakt zu Abonnenten erleichtern. Welche Kombination sinnvoll ist, hängt vom jeweiligen Projekt und seinen Zielen ab.






