So findest du das beste WordPress-Hosting (ohne deine Wahl später zu bereuen)

Ich arbeite seit mehr als 7 Jahren mit WordPress und habe in der Zeit etwa 40 verschiedene Hosting-Anbieter für größere und kleine Webprojekte ausprobiert.

Dabei habe ich viele positive, aber auch so manche negative Erfahrungen gemacht.

In diesem Guide möchte ich meine Erfahrungen und mein Wissen mit dir teilen, damit du das beste WordPress-Hosting für deinen Blog oder deine Website finden kannst, z. B. in puncto Ausstattung, DSGVO, Preis und Ladezeit.

Achtung: Dieser Blogbeitrag ist keine Rechtsberatung! Im Rahmen meiner Arbeit als Blogger und WordPress-Dienstleister habe ich mich zwar intensiv mit den geltenden Datenschutzbestimmungen und der DSGVO beschäftigt, ich bin jedoch weder Jurist noch Datenschutz-Experte. Dementsprechend kann ich für die Vollständigkeit, Aktualität und Richtigkeit der von mir bereitgestellten Inhalte keine Haftung übernehmen.

1. Warum die Auswahl des richtigen Hostings so wichtig ist

Anbieter, bei denen du eine WordPress-Website hosten kannst, gibt es viele. Bei Preis, Leistung, Performance und Support gibt es jedoch mitunter himmelweite Unterschiede.

Ein Hoster-Wechsel die Ladezeit deiner Website z. B. deutlich verbessern. Das macht deine Website nicht nur nutzerfreundlicher, sondern sorgt auch für ein besseres Google-Ranking.

Durch die Auswahl des richtigen Hosters lässt sich auch mitunter viel Geld sparen und Stress durch kompetenten und schnellen Support vermeiden.

Dabei ist die erste oder günstigste Wahl nicht immer die beste. Massenhoster wie 1&1, Strato, DomainFactory oder HostEurope locken mit tollen Angeboten, bei denen man aber letzten Endes durch schlechten Support, teure Zusatzleistungen und unzuverlässiges Hosting draufzahlt.

2. WordPress-Hosting & DSGVO

Um deine WordPress-Website möglichst DSGVO-konform betreiben zu können, sollte dein Hosting-Anbieter folgendes bieten:

2.1 Auftragsverarbeitungs-Vertrag (AVV)

Hosting-Anbieter sind Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO. Dementsprechend benötigst du, um datenschutzrechtlich auf der sicheren Seite zu sein, mit deinem Hoster einen Auftragsverarbeitungsvertrag (auch AV-Vertrag oder AVV genannt) abschließen.

Der Vertragsabschluss sollte idealerweise online und mit wenigen Klicks möglich sein. Eine Auswahl verschiedener Hoster, die AV-Verträge anbieten, findest in meiner Liste mit AV-Verträgen.

2.2 Gratis SSL-Zertifikat

Ein SSL-Zertifikat ist mittlerweile Pflicht für jede Website. Nicht nur aus Datenschutzgründen, sondern auch weil…

  • Browser wie Firefox oder Chrome nicht verschlüsselte Verbindungen zu Websites als nicht sicher brandmarken.
  • HTTPS Ranking-Vorteile bei Google bietet.
  • deine Website dann von HTTP/2 profitieren kann, was deine Ladezeit verbessert.

Seit Ende 2015 haben Hoster die Möglichkeit über Let's Encrypt ihren Kunden kostenlos und automatisiert SSL-Zertifikate auszustellen. Wenn ein Hoster das nicht integriert hat, musst du pro Domain mit 3-10 € zusätzlichen monatlichen Kosten rechnen, was nicht sein muss.

2.3 Serverstandort in Deutschland (oder zumindest in der EU)

Datenschutzrechtlich ist es mit Abstand am sichersten, wenn die Server deines Hosters in Deutschland stehen. Am zweitsichersten ist ein Standort innerhalb der EU, da dort dank der DSGVO das gleiche hohe Datenschutzniveau gilt.

Was die Ladezeit betrifft, sollte dein Hosting-Anbieter sein Rechenzentrum möglichst nahe am Standort deiner Besucher stehen haben. Sonst verlängert sich die Ladezeit durch den längeren Leitungsweg. Wenn deine Besucher größtenteils aus Deutschland kommen, sollte dein Server auch in Deutschland (oder ggf. auch in einem Nachbarland wie Österreich oder den Niederlanden stehen).

2.4 IP-Logging ausschaltbar (optional)

Ich halte es im Rahmen der DSGVO nicht unbedingt für erforderlich, dass sich IP-Adressen in Server-Logs (wie z. B. Error- oder Access-Logs) anonymisieren oder ganz ausschalten lassen.

Es kann allerdings nicht schaden, dass eine solche Möglichkeit besteht. Dies ist zum Beispiel bei den beiden Hostern all-inkl.com und webgo möglich.

3. Was sollte gutes WordPress-Hosting sonst noch bieten?

Im Folgenden findest du die meiner Meinung nach wichtigsten Ausstattungsmerkmale und Serviceleistungen, die gutes WordPress-Hosting bieten sollte:

3.1 SSD-Festplatten anstatt HDDs

SSD-Festplatten habe nicht nur schnellere Zugriffzeiten als HDDs, sondern können auch mehr Ein-/Ausgaben pro Sekunde (IOPS) durchführen. Das spiegelt sich auch in der Ladezeit und der Laststabilität deines Blogs wieder. Vor allem die MySQL-Datenbanken sollten auf SSD-Festplatten liegen.

3.2 Genug Festplattenspeicher

Vor allem Bilder-Galerien, vielen Beiträge oder manche WordPress-Plugins brauchen viel Speicherplatz. Ich empfehle pro WordPress-Installation mindestens 2 GB Festplattenspeicher, besser noch 5 GB. Wenn du deinen Webspace gleichzeitig als E-Mail-Postfach benutzt, dann würde ich sogar 10 GB pro Website empfehlen.

3.3 PHP 7

Gutes WordPress-Hosting sollte auf jeden Fall PHP 7 anbieten, mit dem WordPress fast doppelt so schnell läuft wie mit PHP 5.6.

Es gibt zwar einige wenige Plugins und Themes, die noch nicht zu 100% mit PHP 7 kompatibel sind, generell sollte die Verwendung der neusten PHP-Version mit WordPress aber keine Probleme machen.

3.4 Die richtigen PHP-Einstellungen

Neben der PHP-Version sind auch die richtigen PHP-Einstellungen für die Performance deines WordPress-Blogs wichtig. Auf Folgendes solltest du auf jeden Fall achten:

  • memory_limit = mind. 128M, besser noch 256M
  • mod_rewrite = ON (nötig für schöne Permalinks)

Zudem ist es hilfreich, wenn man wichtige PHP-Einstellungen selbst verändern kann, wie z. B. upload_max_filesize, max_execution_time, max_input_vars oder post_max_size

3.5 HTTP/2

HTTP/2 ist der Nachfolger von HTTP/1.1. Durch bessere Datenkomprimierung und die Möglichkeit des Zusammenfassens mehrerer Anfragen beschleunigt HTTP/2 Datenübertragung von Webserver zum Browser enorm. Deshalb ist es wichtig darauf zu achten, dass dein WordPress-Hoster den neuen Standard unterstützt.

3.6 Guten Support

Der ideale WordPress-Hoster sollte kompetenten Support bieten, der rund um die Uhr und an 7 Tagen die Woche erreichbar ist.

Eine schnelle Reaktionszeit auf Anfragen ist ebenfalls sehr wichtig, denn lange Downzeiten, eine langsame Website oder Fehlfunktionen sorgen für Besucher-, Einnahmen- und Rankingverluste.

3.7 Automatische Backups

Ich habe auf allen meinen WordPress-Blogs Backup-Plugins installiert, die Backups an einen externen FTP-Server senden.

Mir ist dennoch sehr wichtig, dass der Webhosting-Anbieter selbst ebenfalls eine automatische Backup-Lösung anbietet, die für den Fall greifen kann, dass eines meiner eigenen Backups fehlgeschlagen ist.

3.8 Hohe Uptime

Neben der Performance ist auch die Zuverlässigkeit bei WordPress-Webhostern entscheidend.

Denn der schnellste WordPress-Blog bringt dir nichts, wenn dieser einmal die Woche für einen halben Tag offline ist. Ideal ist eine Uptime von 99,8% oder höher.

4. Empfohlene WordPress-Hoster

Mit den folgenden Hosting-Anbietern habe ich bis jetzt die besten Erfahrungen gemacht. Sie erfüllen alle Kriterien, die ich unter Punkt 2 und 3 aufgelistet habe:

4.1 Raidboxes

Managed WordPress-Hosting bei Raidboxes

Meine zwei größten Blogs, Blogmojo und Faminino, sind bei Raidboxes gehostet und ich könnte nicht zufriedener sein.

Die vServer von Raidboxes, auch Boxen genannt, sind speziell für die Verwendung von WordPress optimiert. Die WordPress-Installation ist dabei schon auf jeder Box vorinstalliert und -konfiguriert (sogenanntes Managed WordPress Hosting).

Man braucht auch kein Backup-Plugin, denn Raidboxes erstellt automatisch tägliche Backups, die man einfach über das Dashboard einspielen kann. Auch auf ein Sicherheitsplugin kann man verzichten, denn die WordPress-Installation wird seitens Raidboxes gut gegen Hacker-Angriffe abgeschottet.

Durch Einsatz von SSD-Festplatten, nginx als Webserver-Software und serverseitigem Caching (nginx + OpCache) laden sie nicht nur schnell, sondern ist auch gut gerüstet für plötzliche Besucherstürme. Im Speed-Vergleich ist Raidboxes anderen Hostern wie webgo und all-inkl.com überlegen.

Am 24. Mai 2018 hatte ich zum Beispiel bei Blogmojo einen Besucheransturm mit 22.500 Seitenaufrufen, was meine Box im STARTER-Tarif locker mitgemacht hat. Ohne merkliche Perfomance-Einbußen im WordPress-Dashboard oder im Frontend!

Der Kundenservice ist ebenfalls top. Sehr freundlich, kompetent und schnell.

4.2 webgo

WordPress-Hosting bei webgo

Bei webgo bin ich selbst seit Januar 2017 Kunde und bin bis jetzt sehr zufrieden damit. Die englische Version von Blogmojo ist zum Beispiel dort gehostet.

Das Webhosting ist sehr zuverlässig. Bis jetzt nur einen einzigen kurzen Serverausfall. Dank einer Kombination der Server-Software Apache und nginx sind die Ladezeiten sehr gut (im

Die Preise sind fair und die Webhosting-Pakete gut und modern ausgestattet (PHP 7.2, http/2, Let's Encrypt, MariaDB etc.).

Der Kundenservice reagiert schnell und kompetent auf Anfragen. Kündigungen, das Hinzufügen von Domains, Abschluss des AV-Vertrags oder Tarif-Upgrades kann man bequem über das Kundenportal erledigen.

4.3 all-inkl.com

WordPress-Hosting bei all-inkl.comall-inkl.com ist ebenfalls ein Host, den ich wärmstens empfehlen kann. Ich bin bereits seit Januar 2014 dort Kunde und habe bis jetzt nichts Negatives zu berichten.

Die Hosting-Pakete enthalten alles, was man braucht, um einen oder mehrere WordPress-Blogs zu eröffnen. Zudem sind sie preislich günstig und lassen sich 3 Monate lang kostenlos testen.

Sie eigen sich vor allem gut, wenn man mehrere Blogs hosten möchte, da sie immer mehrere Inklusiv-Domains beinhalten (auch .com und .net, nicht nur .de!)

Der Support ist super und die Ausfallzeiten sehr gering.

Hinweis: Bitte beachte, dass im günstigsten Tarif Privat für 4,95 € im Monat kein kostenloses SSL-Zertifikat enthalten ist, weswegen ich dir unbedingt zum nächsthöheren Tarif PrivatPlus für 7,95 € im Monat rate.

5. Welcher Hosting-Tarif eignet sich am besten für mich?

Es ist blöd für mehr zu bezahlen als du eigentlich brauchst.

Aber es ist genauso blöd zu wenig zu bezahlen und durch einen zu schwachen Server langsame Ladezeiten oder Ausfallzeiten zu haben.

Deshalb habe ich dir Hosting-Tarife für verschiedene Seitenaufrufszahlen herausgesucht. Bitte beachte, dass es sich dabei um Richtwerte handelt. Wie sehr dein Server belastet wird, hängt auch von anderen Faktoren ab, wie z. B.:

  • Anzahl installierter Plugins
  • Art der installierten Plugins (eCommerce-, Membership- oder Forenplugins können Ressourcenfresser sein)
  • Anzahl deiner WordPress-Installationen
  • Anzahl an Posts
  • Caching
  • Cron-Jobs
  • PHP-Fehler

5.1 WordPress-Hosting für Anfänger

Für Anfänger und kleinere Blogs, die bis zu 2.000 Seitenaufrufe am Tag bekommen empfehle ich Shared-Hosting. Dort teilt man sich einen Server mit anderen Kunden:

  1. webgo CMS Pro
  2. all-inkl.com PrivatPlus

5.2 WordPress-Hosting für mittelgroße Blogs

Für Blogs mit 2.000 bis 7.000 Seitenaufrufe am Tag oder Blogs mit ressourcenfressenden Plugins wie z. B. WooCommerce, bbPress etc. empfehle ich entweder ein größeres Shared-Hosting-Paket, bei dem du dir einen Server mit weniger Kunden teilst, oder einen vServer.

Bei letzterem teilst du dir ebenfalls einen Server mit anderen Kunden, hast aber fest zugewiesene Server-Ressourcen und wirst von der Überbenutzung anderer Kunden nicht negativ beeinflusst.

  1. Raidboxes STARTER (vServer)
  2. webgo CMS Power (Mischung aus vServer und Shared-Hosting)
  3. webgo SSD-Webhosting Business (Mischung aus vServer und Shared-Hosting)
  4. all-inkl.com Business (Shared-Hosting)

5.3 WordPress-Hosting für große Blogs

Für Blogs mit mehr als 7.000 Seitenaufrufen am Tag solltest du am besten auf einen eigenen Server, einen sogenannten Dedicated Server, oder einen großen vServer umsteigen.

Bei Dedicated Servern hat man immer zwei Möglichkeiten: Managed Server oder Root Server. Bei ersterem wird die Server-Software vom Host betreut, bei zweiterem musst dich darum selbst kümmern.

Wenn du keine Ahnung von Server-Administration hast, würde ich dir immer zu einem Managed Server raten. Denn aus einem Server die maximale Performance herauszuholen und diesen gegen Angriffe abzusichern, erfordert viel Zeit und Fachwissen.

  1. Raidboxes PRO (und darauf folgende Tarife, wie PRO XL, BUSINESS etc.)
  2. webgo Managed SSD vServer
  3. webgo Managed Dedicated Server
  4. all-inkl.com Managed Server

6. Gibt es kostenloses WordPress-Hosting?

Ja, gibt es.

Kostenloses WordPress-Webhosting hat aber immer einen Haken. Sei es eine starke Beschränkung des Traffics, ein niedriges Memory-Limit, hohe Ausfallzeiten, wenig bis gar kein Support, alte Serversoftware oder Sicherheitsmängel.

Lass es sein. Glaub mir.

25 Gedanken zu “So findest du das beste WordPress-Hosting (ohne deine Wahl später zu bereuen)

    • Mach das. Performant ist Raidboxes auf jeden Fall! Hat mich selbst überrascht, wie viele Besucher meine Starter-Box ohne Murren bewältigt hat 😉

  1. Raidboxes ist preislich aber gut dabei. 5GB SSD für 30 Tacken ist schon richtig wenig .. Hast Du zufällig auch Erfahrungen mit alfahosting gemacht?

    • 15 € zahlst du normal. 30 € zahlst nur, wenn du den Update-Service dazu nimmst. Den finde ich persönlich aber auch eher überflüssig. Hab keine Probleme damit, meine Plugins und Themes selbst upzudaten.

      Wenn du noch mehr Geld sparen willst: Es gibt von denen auch einen Mini-Tarif, für den du nur 9 € pro Monat zahlst.

      Alfahosting ist einer der Hoster, die ich leider noch nicht ausprobiert habe. Kann also nichts dazu sagen 😉

      LG

      Finn

  2. Hallo Finn,

    enthalten die Hosting-Anbieter wie Webgo oder Raisboxes auch die Domain? Ist das preislich mit inbegriffen und kann ich dort dann im Buchungsprozess anlegen/wählen? Kann ich vorher prüfen, ob meine gewünschte Domain noch verfügbar ist?
    Oder welche Anbieter/Seiten empfiehlst du für den Domain-Kauf?

    Viele Grüße
    Julia

    • Hi Julia,

      bei webgo sind meistens eine oder mehrere Domains im Preis mit inbegriffen (je nach Tarif). Bei Raidboxes ist sind keine Domains enthalten und müssen dazu gebucht werden.

      Ich empfehle generell Domains (außer, wenn du Inklusiv-Domains hast) nicht beim Hoster selbst zu kaufen, weil das oft teuer ist und weil du damit flexibler bist.

      Für den Domainkauf empfehle ich do.de. Da kostet eine .de-Domain nur 3,48 € pro Jahr (bei vielen Hostern 10-15 €).

      Ob eine bestimme Domain noch verfügbar ist, kannst du prima bei MarkenChk überprüfen. Da werden dir auch gleich mehrere Domainendungen angezeigt und mögliche dafür angemeldete Marken (damit du nicht versehentlich Markenrechte mit deiner Domain verletzt).

      LG

      Finn

  3. Hallo, ich habe euch diesbezüglich eine mail geschrieben, da ich Hilfe benötige, ist diese eventeull verloren gegangen oder habt ihr gerade sehr viel zu tun? Ganz lieben Gruß
    Uta S.

  4. Hallo Zusammen,
    ich war seit 10 Jahren glücklicher Kunde bei HostEurope. Bei meinem letzten Kunden wollte ich mir den manuellen SSL-Aufwand sparen und ein Zertifikat kostenpflichtig bestellen. Umso mehr war ich enttäuscht, dass dies dann gar nicht so einfach ging. 5 Tage warte, bis die Email mit den Keys kam und dann muss ich die noch extra einbinden. Da kann ich es auch gleich wieder alle drei Monate manuell machen, vorallem wenn ich mehrere Domains habe.

    Seit dem Thema bin ich echt enttäuscht, denn bei anderen Diensten geht das mit einem Klick. Selbst bei einem Minianbieter den ich nutze geht das mit einem Klick.

    Vermutlich werde ich mal WebGo ausprobieren beim nächsten Kunden. Danke für den Hinweis hier.

    LG

    • Ich war auch zwei Jahre bei HostEurope. Bis die Probleme mit meinem Hosting-Paket immer häufiger wurden.

      Hat irgendwann so genervt, dass ich gewechselt bin. Was auch ein Graus war, denn jede einzelne Domain musste ich ein Formular per Post oder Fax abschicken. Bürokratie ohne Ende…

      LG

      Finn

  5. Ich habe für mein Projekt (Online Blog (WordPress Only))
    einen Dedicated Server von 1&1 den L16 und bin super zufrieden.
    ein 6core + 16GB DDR4 RAM + 1TB SATA im raid 1 + 1TB SATA

    Ich will einfach nur einen Chiliblog mit späteren Extras anbieten evtl. einem Browsergame oder sonstiges.
    Mein Blog gibt es seit ende Juni

    • Nicht schlecht!

      Für einen neuen Blog mit wenigen Besuchern allerdings überproportioniert. Da reicht auch ein einfaches Hosting-Paket für ein Zehntel des monatlichen Preises. 😉

      Aber wenn du später noch ein Browser-Game anbieten willst, kann es nicht schaden, viel RAM, Speicherplatz und CPU-Power zur Verfügung zu haben…

      LG

      Finn

  6. Hi Finn,

    vielen Dank dafür! Werde ich mir für die Zukunft abspeichern. Hast Du auch Erfahrungen mit Uberspace gemacht? Ich hoste dort, frage mich aber ab und zu, ob ich es mir mit einem anderen Anbieter einfacher machen könnte. Mein technisches Wissen ist nicht sooo umfangreich und viele Einstellungen im Hintergrund kosten mich doch einiges an Zeit. Positiv bei Uberspace: Anfragen werden schnell, meist innerhalb weniger Stunden, beantwortet.

    Danke!
    Kathrin

    • Hi Kathrin,

      über Uberspace habe ich schon viel Gutes gehört, aber hab es noch nicht selbst ausprobiert.

      Wenn du wenig mit Technik zu tun haben willst, empfehle ich dir Raidboxes. WordPress ist da schon vorkonfiguriert und du musst dich um weniger Admininstratives Gedanken machen. Die bieten auch einen kostenlosen Umzugsservice an. 😉

      LG

      Finn

  7. Hallo Finn,

    ich denke gerade über einen Wechsel zu Raidboxes nach. Meine Seite ist aktuell über 14 GB groß und daher kommt der Starter Tarif für mich eigentlich nicht in Frage. Ich müsste auf Pro für 50 € mtl. umsteigen. Hast Du einen Tipp, wie ich die Seitengröße auf unter 10 GB bekomme, damit ich im Starter Tarif bleibe? Danke für Dein Feedback.

    LG
    Finn

    • Hi Finn,

      du musst nicht den Pro-Tarif buchen.

      Du kannst den SSD-Speicherplatz im Starter-Tarif auf bis zu 100 GB erweitern. Der Preis beläuft sich auf 1 Euro (netto) pro 1 GB. Für 14 GB müsstest du also 9 € zusätzlich im Monat zahlen.

      Speicherplatz sparen kannst du, indem du z. B.:

      – Bilder komprimierst
      – Deine Mediathek aufräumst
      – Unnötige Bildgrößen löschst
      – Deine Datenbank optimierst
      – Unnötige Plugins oder unbenutzte Themes löschst

      LG

      Finn

      PS: Toller Blog! Ich bin auch Kaffee-Liebhaber und -Nerd (trinke am liebsten Kaffee aus der Chemex oder AeroPress). Demnächst werde ich mich an Espresso heranwagen 😉

      • Hallo Finn,

        danke für deine schnelle Antwort. Ich habe heute den Umstieg auf Raidboxes gemacht. Das hat sich echt gelohnt! Vor allem die TimetoFirst Byte ist sensationell. Die Investition macht sich spürbar bezahlbar.

        Liebe Grüße & bis demnächst
        Finn

        P.S. Danke auch für das Kompliment zu unserem Blog. Freut mich, dass Du auch Kaffee-Liebhaber bist. Unser Projekt nimmt allmählich Fahrt auf. Hole mir bei Dir ja auch immer fleißig Tipps zur Optimierung. Finde es übrigens ziemlich beeindruckend, wie schnell und mit welchem Fokus Ihr faminino.de hochgezogen habt. Hut ab!

        • Ja, ich habe die gleiche positive Erfahrung mit Raidboxes gemacht. Die Ladezeit ist wirklich unschlagbar. 😉

          Hatte vorher einen deutlich teureren Managed Server mit allem Pipapo, aber der ist nicht an die Ladezeit ran gekommen. Und das, obwohl ich Tage damit verbracht habe, alles zu tweaken und optimal einzustellen…

          Und danke für die Blumen! Es ist super wichtig, immer am Ball zu bleiben und weiterzumachen, obwohl du vielleicht die ersten Monate oder sogar das erste Jahr kaum Besucher oder Einnahmen bekommst. Das ist der Schlüssel zum Erfolg 😉

          LG

          Finn

  8. Danke für die tolle Zusammenfassung. Bietet webgo Vorinstalliertes WordPress oder muss ich per FTP alles selbst uploaden und die config Dateien entsprechend händisch anpassen? Hab schon ne Domain und will nun fix WordPress drauf zum laufen bringen Ohne Gross in die php Dateien einzutauchen. War jahrelang (viel zu lang :-)) bei Hosteurope und mag nun gerne den Anbieter wechseln und möglichst per wenig Klicks WordPress starten.

    • Ja, es gibt auch einen One-Click-Installer für WordPress (im webgo Webspace-Admin unter Paket-Verwaltung > 1Click Install).

      LG

      Finn

  9. Hey, was hälst du vom Webhoster All-Inkl.?
    Mit Lets Encrypt Unterstützung wären es 7.95€ pro Monat, ansonsten 5€.

    Viele Grüße
    Tino

    • All-inkl.com nutze ich schon seit Jahren und habe nur gute Erfahrungen damit gemacht. Bedingungslos empfehlenswert. 😉

      LG

      Finn

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