Du möchtest mehr Leser für deinen Blog und mehr Kunden für dein Online-Business?

Dann werde Teil unserer kostenlosen E-Mail-Community mit exklusiven Tipps und Angeboten rund um's Bloggen, SEO und Online-Business. Als Willkommensbonus erhältst du unser E-Book Die 12 Gesetze unglaublich erfolgreicher Blogartikel.

Abmeldung jederzeit möglich. Etwa 2 bis 5 E-Mails im Monat. Die Einwilligung umfasst die Hinweise zu Widerruf, Versanddienstleister und Statistik gemäß unserer Datenschutzerklärung.

Die 12 Gesetze unglaublich erfolgreicher Blogartikel

So findest du das beste WordPress-Hosting (ohne deine Wahl später zu bereuen)

Ich arbeite jetzt seit mehr als 8 Jahren mit WordPress.

In der Zeit etwa 40 verschiedene Hosting-Anbieter für größere und kleine Webprojekte ausprobiert.

Dabei habe ich viele positive, aber auch viele negative Erfahrungen gemacht.

In diesem Guide möchte ich meine Erfahrungen und mein Wissen mit dir teilen. Damit auch du das beste WordPress-Hosting für deinen Blog oder deine Website finden kannst!

Ohne deine Wahl später zu bereuen. Oder zu viel Geld zu bezahlen.

1. Warum die Auswahl des richtigen Hostings so wichtig ist

Anbieter, bei denen du eine WordPress-Website hosten kannst, gibt es viele. Bei Preis, Leistung, Performance und Support gibt es jedoch große Unterschiede.

Ein Webhoster-Wechsel kann die Ladezeit deiner Website z. B. deutlich verbessern. Das macht deine Website nutzerfreundlicher und sorgt für ein besseres Google-Ranking.

Durch die Auswahl des richtigen Hosters lässt sich auch viel Geld sparen. Und Stress durch kompetenten und schnellen Support vermeiden.

Merke:

Die erste oder günstigste Wahl nicht immer die beste!

Massenhoster wie 1&1, Strato, DomainFactory oder HostEurope locken mit tollen Angeboten. Durch schlechten Support, teure Zusatzleistungen und unzuverlässiges Hosting zahlst du aber letzten Endes drauf.

Das muss nicht sein.

2. Empfohlene WordPress-Hoster

Mit den folgenden beiden Hosting-Anbietern habe ich bis jetzt die besten Erfahrungen gemacht. Sie erfüllen alle Kriterien für gutes WordPress-Hosting, auf die ich unter Punkt 4 und 5 näher eingehe:

2.1 webgo

WordPress-Hosting bei webgo

Bei webgo bin ich selbst seit Januar 2017 Kunde und bin bis jetzt sehr zufrieden damit. Die englische Version von Blogmojo ist zum Beispiel dort gehostet.

Das Webhosting ist zuverlässig und dank einer Kombination der Server-Software Apache und nginx sind die Ladezeiten sehr gut.

Die Preise sind fair und die Webhosting-Pakete gut und modern ausgestattet (PHP 7.3, http/2, Let’s Encrypt, MariaDB etc.).

Der Kundenservice reagiert schnell und kompetent auf Anfragen. Kündigungen, das Hinzufügen von Domains, Abschluss des AV-Vertrags oder Tarif-Upgrades kann man bequem über das Kundenportal erledigen.

2.2 Raidboxes

Managed WordPress-Hosting bei Raidboxes

Meine zwei größten Blogs, Blogmojo und Faminino, sind bei Raidboxes gehostet und ich könnte nicht zufriedener sein.

Die vServer von Raidboxes, auch Boxen genannt, sind speziell für die Verwendung von WordPress optimiert. Die WordPress-Installation ist dabei schon auf jeder Box vorinstalliert und -konfiguriert (sogenanntes Managed WordPress Hosting).

Man braucht auch kein Backup-Plugin, denn Raidboxes erstellt automatisch tägliche Backups, die man einfach über das Dashboard einspielen kann. Auch auf ein Sicherheitsplugin kann man verzichten, denn die WordPress-Installation wird seitens Raidboxes gut gegen Hacker-Angriffe abgeschottet.

Durch Einsatz von SSD-Festplatten, nginx als Webserver-Software und serverseitigem Caching (nginx + OpCache) laden sie nicht nur schnell, sondern sind auch gut gerüstet für plötzliche Besucherstürme. Im Speed-Vergleich ist Raidboxes anderen Hostern wie webgo oder all-inkl.com überlegen.

Am 24. Mai 2018 hatte ich zum Beispiel bei Blogmojo einen Besucheransturm mit 22.500 Seitenaufrufen, was meine Box im STARTER-Tarif locker mitgemacht hat. Ohne merkliche Perfomance-Einbußen im WordPress-Dashboard oder im Frontend!

Der Kundenservice ist ebenfalls top. Sehr freundlich, kompetent und schnell.

3. Welcher Hosting-Tarif eignet sich am besten für mich?

Es ist blöd für mehr zu bezahlen als du eigentlich brauchst.

Aber es ist genauso blöd zu wenig zu bezahlen und durch einen zu schwachen Server langsame Ladezeiten oder Ausfallzeiten zu haben.

Deshalb habe ich dir Hosting-Tarife für verschiedene Seitenaufrufszahlen herausgesucht. Bitte beachte, dass es sich dabei um Richtwerte handelt. Wie sehr dein Server belastet wird, hängt auch von anderen Faktoren ab, wie z. B.:

  • Anzahl installierter Plugins
  • Art der installierten Plugins (eCommerce-, Membership- oder Forenplugins können Ressourcenfresser sein)
  • Anzahl deiner WordPress-Installationen
  • Anzahl an Posts
  • Caching
  • Cron-Jobs
  • PHP-Fehler

3.1 WordPress-Hosting für Anfänger

Für Anfänger und kleinere Websites, die bis zu 2.000 Seitenaufrufe am Tag bekommen empfehle ich sogenanntes Shared-Hosting. Dort teilt man sich einen Server mit anderen Kunden:

  1. webgo CMS Pro

3.2 WordPress-Hosting für mittelgroße Websites

Für Websites oder Blogs mit 2.000 bis 7.000 Seitenaufrufe am Tag oder Websites mit ressourcenfressenden Plugins wie z. B. WooCommerce, bbPress etc. empfehle ich entweder ein größeres Shared-Hosting-Paket, bei dem du dir einen Server mit weniger Kunden teilst, oder einen vServer.

Bei letzterem teilst du dir ebenfalls einen Server mit anderen Kunden, hast aber fest zugewiesene Server-Ressourcen und wirst von der Überbenutzung anderer Kunden nicht negativ beeinflusst.

  1. Raidboxes STARTER (vServer)
  2. webgo CMS Power (Mischung aus vServer und Shared-Hosting)
  3. webgo SSD-Webhosting Business (Mischung aus vServer und Shared-Hosting)

3.3 WordPress-Hosting für große Websites

Für Websites oder Blogs mit mehr als 7.000 Seitenaufrufen am Tag solltest du am besten auf einen eigenen Server, einen sogenannten Dedicated Server, oder einen großen vServer umsteigen.

Bei Dedicated Servern hat man immer zwei Möglichkeiten: Managed Server oder Root Server. Bei ersterem wird die Server-Software vom Host betreut, bei zweiterem musst dich darum selbst kümmern.

Wenn du keine Ahnung von Server-Administration hast, würde ich dir immer zu einem Managed Server raten. Denn aus einem Server die maximale Performance herauszuholen und diesen gegen Angriffe abzusichern, erfordert viel Zeit und Fachwissen.

  1. Raidboxes PRO (und darauf folgende Tarife, wie PRO XL, BUSINESS etc.)
  2. webgo Managed SSD vServer
  3. webgo Managed Dedicated Server

5. Was sollte ein guter WordPress-Hoster bieten

Damit deine WordPress-Website möglichst schnell und fehlerfrei läuft, du so wenig Stress wie möglich damit hast und du datenschutzrechtlich auf der sicheren Seite bist, sollte dein Webhoster bestimmte Kriterien erfüllen.

Die beiden Webhoster meines Vertrauens, webgo und Raidboxes erfüllen alle aufgeführten Kriterien.

5.1 Auftragsverarbeitungs-Vertrag (AVV)

Hosting-Anbieter sind Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO. Dementsprechend solltest du, um datenschutzrechtlich auf der sicheren Seite zu sein, mit deinem Hoster einen Auftragsverarbeitungsvertrag (auch AV-Vertrag oder AVV genannt) abschließen.

Der Vertragsabschluss sollte idealerweise online und mit wenigen Klicks möglich sein. Eine Auswahl verschiedener WordPress-Hosts, die AV-Verträge anbieten, findest du in meiner Liste mit AV-Verträgen.

5.2 Gratis SSL-Zertifikat

Ein SSL-Zertifikat ist mittlerweile Pflicht für jede Website. Nicht nur aus Datenschutzgründen, sondern auch weil…

  • Browser wie Firefox oder Chrome nicht verschlüsselte Verbindungen zu Websites als nicht sicher brandmarken.
  • HTTPS Ranking-Vorteile bei Google bietet.
  • deine Website dann von HTTP/2 profitieren kann, was deine Ladezeit verbessert.

Seit Ende 2015 haben Hoster die Möglichkeit über Let’s Encrypt ihren Kunden kostenlos und automatisiert SSL-Zertifikate auszustellen.

Wenn ein Hoster das nicht integriert hat, musst du pro Domain mit 3-10 € zusätzlichen monatlichen Kosten rechnen. Das muss nicht sein.

5.3 Serverstandort in Deutschland (oder zumindest in der EU)

Datenschutzrechtlich ist es mit Abstand am sichersten, wenn die Server deines Hosters in Deutschland stehen. Am zweitsichersten ist ein Standort innerhalb der EU, da dort dank der DSGVO das gleiche hohe Datenschutzniveau gilt.

Was die Ladezeit betrifft, sollte dein Hosting-Anbieter sein Rechenzentrum möglichst nahe am Standort deiner Besucher stehen haben. Sonst verlängert sich die Ladezeit durch den längeren Leitungsweg. Wenn deine Besucher größtenteils aus Deutschland kommen, sollte dein Server auch in Deutschland (oder ggf. auch in einem Nachbarland wie Österreich oder den Niederlanden stehen).

5.4 SSD-Festplatten anstatt HDDs

SSD-Festplatten habe nicht nur schnellere Zugriffzeiten als HDDs, sondern können auch mehr Ein-/Ausgaben pro Sekunde (IOPS) durchführen. Das spiegelt sich auch in der Ladezeit und der Laststabilität deiner Website wieder. Vor allem die MySQL-Datenbanken sollten auf SSD-Festplatten liegen.

5.5 Genug Festplattenspeicher

Bilder-Galerien, Videos oder manche WordPress-Plugins brauchen viel Speicherplatz. Ich empfehle pro WordPress-Installation mindestens 2 GB Festplattenspeicher, besser noch 5 GB.

Wenn du deinen Webspace gleichzeitig als E-Mail-Postfach benutzt, dann würde ich sogar 10 GB pro Website empfehlen.

5.6 PHP 7

Gutes Hosting für WordPress sollte auf jeden Fall PHP 7.x anbieten. Damit läuft WordPress fast doppelt so schnell läuft wie mit PHP 5.6!

Es gibt zwar noch einige wenige Plugins und Themes, die noch nicht zu 100% mit PHP 7 kompatibel sind. Aber generell sollte die Verwendung der neusten PHP-Version keine Probleme machen.

5.7 Die richtigen PHP-Einstellungen

Neben der PHP-Version sind auch die richtigen PHP-Einstellungen für die Performance deiner WordPress-Website wichtig. Achte auf Folgendes:

  • memory_limit = mind. 128M, besser noch 256M
  • mod_rewrite = ON (nötig für schöne Permalinks)

Zudem ist es hilfreich, wenn man wichtige PHP-Einstellungen selbst verändern kann, wie z. B. upload_max_filesize, max_execution_time, max_input_vars oder post_max_size.

5.8 HTTP/2

HTTP/2 ist der Nachfolger von HTTP/1.1.

Durch bessere Komprimierung und das Zusammenfassen mehrerer Server-Anfragen beschleunigt HTTP/2 die Datenübertragung vom Webserver zum Browser enorm.

Deshalb ist es wichtig, dass dein WordPress-Hoster den neuen Standard unterstützt!

5.9 Guter Support

Der ideale WordPress-Hoster sollte kompetenten Support bieten. Am besten rund um die Uhr und an 7 Tagen die Woche erreichbar.

Eine schnelle Reaktionszeit auf Anfragen ist ebenfalls sehr wichtig. Lange Ausfallzeiten, eine langsame Website oder Fehlfunktionen sorgen für Frust bei Besuchern, Einnahmenverluste und haben negative Auswirkungen auf dein Google-Ranking.

5.10 Hohe Uptime

Neben der Performance ist auch die Zuverlässigkeit bei WordPress-Webhostern entscheidend.

Die schnellste WordPress-Website bringt dir nichts, wenn dieser einmal die Woche für einen halben Tag offline ist. Ideal ist eine Uptime von 99,8% oder höher.

6. FAQ

Hier findest du Antworten auf häufige Fragen zu WordPress-Hosting:

6.1 Gibt es kostenloses WordPress-Hosting?

Ja, gibt es.

Kostenloses WordPress-Webhosting hat aber immer einen Haken:

Seien es Funktionseinschränkungen, ein niedriges Memory-Limit, hohe Ausfallzeiten, eine starke Beschränkung des Traffics, wenig bis gar kein Support, alte Serversoftware oder Sicherheitsmängel.

Lass es sein. Glaub mir.

6.2 Gibt es WordPress auch auf Deutsch?

Selbstverständlich. Du kannst die deutschen Download-Dateien hier herunterladen.

6.3 Wo bekomme ich Support für WordPress?

Es gibt diverse Anlaufstellen und Diskussionsforen, um Fragen zu WordPress zu stellen und dir Hilfe zu holen:

6.4 Was sind die Mindestanforderungen für WordPress?

WordPress empfiehlt, dass dein Webhoster folgendes unterstützt:

  • PHP-Version 7.3 oder höher.
  • MySQL-Version 5.6 oder höher oder alternativ MariaDB-Version 10.1 oder höher.
  • HTTPS-Unterstützung
  • Einen Server, der mit nginx oder Apache (mit dem Modul mod_rewrite) läuft

WordPress läuft zwar auch mit PHP 5.6.20+ und MySQL 5.0+. Die Nutzung dieser Versionen stellt jedoch ein Sicherheitsrisiko dar, da diese nicht mehr weiterentwickelt werden.

6.5 Wie kann ich WordPress installieren?

Um WordPress bei deinem Webhoster zu installieren sind folgende Schritte notwendig:

  1. Richte ein SSL-Zertifikat an (mit Let’s Encrypt)
  2. Erstelle eine Datenbank
  3. Lade die WordPress-Installationsdateien in deutscher Sprache als ZIP-Datei herunter und entpacke sie
  4. Benenne wp-config-sample.php in wp-config.php um und trage die Zugangsdaten zur Datenbank bei deinem Webhoster (Datenbankname, Datenbankbenutzer und Passwort) eintragen
  5. Übertrage mit dem Programm FileZilla alle Dateien auf deinen FTP-Server (in das Verzeichnis, das deiner Domain zugeordnet ist)
  6. Ruf deine Website-URL auf und folge den weiteren Anweisungen

Eine umfangreiche und für Anfänger geeignete Anleitung, wie du WordPress installieren kannst, findest du hier: WordPress installieren: Die idiotensichere Anleitung (inkl. Trouble-Shooting!)

Wenn du dich dafür entscheidest mit Raidboxes zu hosten, kannst du dir übrigens alle oben genannten Schritte sparen. Denn dort ist WordPress schon vorinstalliert und -konfiguriert.

6.6 Wie lange dauert es, WordPress zu installieren?

WordPress wirbt zwar damit, dass die Installation nur 5 Minuten dauert. Als Anfänger würde ich jedoch etwa 30 – 60 Minuten dafür einplanen.

6.7 Welche Vorteile bietet Managed WordPress-Hosting?

Beim sogenannten Managed WordPress-Hosting, wie es z. B. Raidboxes anbietet, kümmert sich dein Hosting-Anbieter um die Installation, Konfiguration und Wartung deiner WordPress-Installation.

Das kann je nach Anbieter und Tarif folgende Services umfassen:

  • Einrichten der WordPress-Installation und regelmäßige Updates für die WordPress Core-Dateien
  • Updates für Plugins und Themes
  • Automatische Backups
  • Ladezeitoptimierung (z. B. gzip-Optimierung, Browser-Caching, eigene Caching-Systeme etc.)
  • Staging-Umgebung (um Änderungen nicht an der live Website durchführen zu müssen)
  • Absicherung gegen Hacker und Spam
  • Regelmäßige Scans auf Malware
  • Optimale Konfiguration des Servers für WordPress
  • Unterstützung bei WordPress-Problemen und -Fragen (der Support bei normale Hostern beantwortet oft keine Fragen zu WordPress, da Software von Drittanbieter)
Finn Hillebrandt

Über den Autor

Finn ist Gründer von Blogmojo und seit 2011 als Internet-Unternehmer selbstständig. Er ist besessen von SEO und absoluter WordPress-Fan. Er liebt Espresso und Schokolade, die so dunkel ist, dass er sie mit niemandem teilen muss.