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Die 12 Gesetze unglaublich erfolgreicher Blogartikel

So findest du in 2020 das beste WordPress-Hosting (ohne deine Wahl später zu bereuen)

Die Suche nach dem richtigen WordPress-Hosting kann frustrierend sein.

Ich spreche da aus Erfahrung…

Denn in den 9 Jahren, in denen ich mit WordPress arbeite, habe ich bereits über 40 (!) verschiedene Hosting-Anbieter für größere und kleine Webprojekte ausprobiert.

Dabei habe ich positive, aber auch sehr viele negative Erfahrungen gemacht.

Und in diesem Guide möchte ich diese Erfahrungen mit dir teilen!

Im Detail erfährst du:

  • Die 2 WordPress-Hoster, die ich bedingungslos empfehlen kann
  • Die besten Hosting-Tarife für verschiedene Anwendungsszenarien (kleine Websites, WooCommerce, Affiliate-Seiten etc.)
  • Was ein guter WordPress-Hoster wirklich braucht

Warum?

Damit auch du das beste WordPress-Hosting für deinen Blog oder deine Website finden kannst!

Aber ohne dutzende Anbieter durchzuprobieren und dein Geld zu verbrennen (so wie ich).

1. Warum die Auswahl des richtigen Hostings so wichtig ist

Anbieter, bei denen du eine WordPress-Website hosten kannst, gibt es wie Sand am Meer.

Bei Preis, Leistung, Performance und Support gibt es jedoch große Unterschiede.

Ein Webhoster-Wechsel kann die Ladezeit deiner Website z. B. deutlich verbessern. Das macht deine Website nutzerfreundlicher und sorgt für ein besseres Google-Ranking.

Durch die Auswahl des richtigen Hosters lässt sich auch viel Geld sparen. Und Stress durch kompetenten und schnellen Support vermeiden.

Merke:

Die erste oder günstigste Wahl nicht immer die beste!

Massenhoster wie 1&1, Strato, DomainFactory oder HostEurope locken mit tollen Angeboten. Durch schlechten Support, teure Zusatzleistungen und unzuverlässiges Hosting zahlst du aber letzten Endes drauf.

Das muss nicht sein.

2. Empfohlene WordPress-Hoster

Mit den folgenden beiden Hosting-Anbietern habe ich bis jetzt die besten Erfahrungen gemacht.

Sie erfüllen alle Kriterien für gutes WordPress-Hosting, auf die ich unter Punkt 4 näher eingehe:

webgo

WordPress-Hosting bei webgo

Bei webgo bin ich selbst seit Januar 2017 Kunde und bin bis jetzt sehr zufrieden damit.

Aktuell habe ich 5 Websites bei webgo liegen, wie z. B. meinen Tablet-Blog tabletcommunity.de oder Neles Stempel-Blog.

Das Webhosting ist bei webgo ist sehr zuverlässig. Bis jetzt hatte ich nur ein einzigen Serverausfall, bei dem meine Websites kurz offline waren.

Dank einer Kombination der Server-Software Apache und nginx sind die Ladezeiten ebenfalls sehr gut.

Die Preise sind zudem fair und die Webhosting-Pakete modern ausgestattet (PHP 7.3, http/2, Let’s Encrypt, MariaDB etc.).

Der Kundenservice reagiert schnell und kompetent auf Anfragen. Kündigungen, das Hinzufügen von Domains, Abschluss des AV-Vertrags oder Tarif-Upgrades kann man bequem über das Kundenportal erledigen.

Jetzt bei webgo hosten!

Vorteile

  • faire Preise
  • Let’s Encrypt kostenlos enthalten (außer in den Starter-Tarifen)
  • garantierter RAM
  • schneller Support via E-Mail, Telefon oder Chat
  • sehr gute Ladezeiten und Verfügbarkeit
  • die ersten 6 Monate kostenlos
  • Inklusiv-Domains in jedem Hosting-Paket
  • externe Domains einfach und ohne Zusatzkosten ausschaltbar (keine Selbstverständlichkeit bei deutschen Hostern)
  • Eigene E-Mail-Postfächer ohne Zusatzkosten
  • große Auswahl an Skripten und Servereinstellungen
  • 1-Click-Installer für WordPress, Joomla und Co.
  • Datenbanken auf SSD-Festplatten
  • Kündigung und Abschluss von AV-Vertrag bequem online möglich
  • Übersichtliche Vertragsübersicht und einfacher Bestellvorgang
  • http/2
  • IP-Logging lässt sich ausschalten

Nachteile

  • unübersichtliche Tarifauswahl
  • Veraltetes Userinterface beim webgo Webspace-Admin
  • Noch kein PHP 7.4 verfügbar
  • 1-Click-Installer hat manchmal nicht die neuste WordPress-Version

Raidboxes

Managed WordPress-Hosting bei Raidboxes

Meine zwei größten Blogs, Blogmojo und Faminino, sind bei Raidboxes gehostet und ich könnte nicht zufriedener sein.

Die vServer von Raidboxes, auch Boxen genannt, sind speziell für die Verwendung von WordPress optimiert. Die WordPress-Installation ist dabei schon auf jeder Box vorinstalliert und -konfiguriert (sogenanntes Managed WordPress Hosting).

Man braucht auch kein Backup-Plugin, denn Raidboxes erstellt automatisch tägliche Backups, die man einfach über das Dashboard einspielen kann. Auch auf ein Sicherheitsplugin kann man verzichten, denn die WordPress-Installation wird seitens Raidboxes gut gegen Hacker-Angriffe abgeschottet.

Durch Einsatz von SSD-Festplatten, nginx als Webserver-Software und serverseitigem Caching (nginx + OpCache) laden sie nicht nur schnell, sondern sind auch gut gerüstet für plötzliche Besucherstürme. Im Speed-Vergleich ist Raidboxes anderen Hostern wie webgo oder all-inkl.com überlegen.

Am 24. Mai 2018 hatte ich zum Beispiel bei Blogmojo einen Besucheransturm mit 22.500 Seitenaufrufen, was meine Box im STARTER-Tarif locker mitgemacht hat. Ohne merkliche Perfomance-Einbußen im WordPress-Dashboard oder im Frontend!

Der Kundenservice ist ebenfalls top. Sehr freundlich, kompetent und schnell.

Falls du noch mehr über Raidboxes wissen willst, dann lies meinen ausführlichen Testbericht dazu: Raidboxes (2020): Langzeit-Erfahrungen und ausführlicher Test (inkl. Speed-Vergleich mit all-inkl.com)

Jetzt Raidboxes 14 Tage kostenlos testen!

Vorteile

  • Kinderleichte Bedienung und Installation
  • Top-Ladezeiten durch superschnelles serverseitiges Caching (nginx FastCGI Caching)
  • Staging (damit kannst du Änderungen am Design testen, ohne dass man es an deine Live-Website sieht)
  • Kein Caching-Plugin erforderlich
  • Automatische tägliche Backups
  • Abgesicherte WordPress-Installation
  • PHP 7.1 bis 7.4
  • http/2
  • Gratis SSL-Zertifikat über Let’s Encrypt
  • Umschaltung von http auf https per Knopfdruck (URLs werden automatisch in der Datenbank umgestellt)
  • Diverse fortgeschrittene Sicherheitseinstellungen (Security Header, Single Sign-On, XML-RPC Blocker etc.)
  • Schneller und sehr netter Support
  • Die Boxen sind monatlich kündbar
  • Boxen können 14 Tage kostenlos getestet werden (Ab dem PRO-Tarif 4 Tage)

Nachteile

  • kein exec() erlaubt, wodurch du Plugins wie den EWWW Image Optimizer nicht mehr nutzen kannst (nur mit API)
  • wp-config.php und andere WordPress-Systemdateien nicht bearbeitbar (du kannst jedoch Sondereinträge über die Box-Einstellungen vornehmen, z. B. um Post-Revisionen zu beschränken)
  • keine Domain inklusive
  • E-Mail-Postfach kostet extra
  • Unterstützt noch keine Multisites (Änderung ist jedoch in Sicht, das Multisite-Feature befindet sich schon in der Beta-Phase)

3. Welcher Hosting-Tarif eignet sich am besten für mich?

Es ist blöd für mehr zu bezahlen als du eigentlich brauchst.

Aber es ist genauso blöd zu wenig zu bezahlen und durch einen zu schwachen Server langsame Ladezeiten oder Ausfallzeiten zu haben.

Deshalb habe ich dir Hosting-Tarife für verschiedene Seitenaufrufszahlen herausgesucht. Bitte beachte, dass es sich dabei um Richtwerte handelt. Wie sehr dein Server belastet wird, hängt auch von anderen Faktoren ab, wie z. B.:

  • Anzahl installierter Plugins
  • Art der installierten Plugins (eCommerce-, Membership- oder Forenplugins können Ressourcenfresser sein)
  • Anzahl deiner WordPress-Installationen
  • Anzahl an Posts
  • Caching
  • Cron-Jobs
  • PHP-Fehler

3.1 Hosting für Anfänger und kleine Websites

Für Anfänger und kleinere Websites, die bis zu 2.000 Seitenaufrufe am Tag bekommen empfehle ich sogenanntes Shared-Hosting.

Dort teilst du dir einen Server und dessen Ressourcen mit anderen Kunden:

  1. Raidboxes MINI (ideal für eine einzige Website)
  2. webgo CMS Pro (sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und auch für mehrere Websites geeignet)

3.2 Hosting für mittelgroße Websites

Für Websites oder Blogs mit 2.000 bis 7.000 Seitenaufrufen am Tag empfehle ich entweder ein größeres Shared-Hosting-Paket, bei dem du dir einen Server mit weniger Kunden teilst, oder einen vServer.

Bei einem vServer teilst du dir ebenfalls einen Server mit anderen Kunden, hast aber fest zugewiesene Server-Ressourcen. Das heißt du wirst von der Überbenutzung anderer Kunden nicht negativ beeinflusst:

  1. Raidboxes STARTER (vServer)
  2. webgo CMS Power (Mischung aus vServer und Shared-Hosting)
  3. webgo SSD-Webhosting Business (Mischung aus vServer und Shared-Hosting)

3.3 Hosting für große Websites und Online-Shops

Für Websites oder Blogs mit mehr als 7.000 Seitenaufrufen am Tag oder für einen Online-Shop solltest du am besten auf einen eigenen Server, einen sogenannten Dedicated Server, oder einen großen vServer umsteigen.

Bei Dedicated Servern hat man immer zwei Möglichkeiten: Managed Server oder Root Server. Bei ersterem wird die Server-Software vom Host betreut, bei zweiterem musst dich darum selbst kümmern.

Wenn du keine Ahnung von Server-Administration hast, würde ich dir immer zu einem Managed Server raten. Denn aus einem Server die maximale Performance herauszuholen und diesen gegen Angriffe abzusichern, erfordert viel Zeit und Fachwissen.

  1. Raidboxes PRO (und darauf folgende Tarife, wie PRO XL, BUSINESS etc.)
  2. webgo Managed SSD vServer
  3. webgo Managed Dedicated Server

    3.4 Hosting für Affiliates, Webdesigner und Agenturen

    Du betreibst als Affiliate viele Nischenseiten oder betreust als Webdesigner oder Agentur die Websites vieler Kunden?

    Dann muss eine Lösung her, mit der sich viele Websites ohne Leistungseinbußen auf einmal hosten lassen.

    Ich empfehle entweder einen Bulk-Tarif von Raidboxes oder großen vServer oder Dedicated Server:

    1. Webdesigner S (und andere Bulk-Tarife wie Webdesigner, Agentur und Agentur XL)
    2. webgo Managed SSD vServer
    3. webgo Managed Dedicated Server

    4. Was sollte ein guter WordPress-Hoster bieten?

    Damit deine WordPress-Website möglichst schnell und fehlerfrei läuft, du so wenig Stress wie möglich damit hast und du datenschutzrechtlich auf der sicheren Seite bist, sollte dein Webhoster bestimmte Kriterien erfüllen.

    Die beiden Webhoster meines Vertrauens, webgo und Raidboxes erfüllen alle aufgeführten Kriterien.

    4.1 Auftragsverarbeitungs-Vertrag (AVV)

    Hosting-Anbieter sind Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO. Dementsprechend solltest du, um datenschutzrechtlich auf der sicheren Seite zu sein, mit deinem Hoster einen Auftragsverarbeitungsvertrag (auch AV-Vertrag oder AVV genannt) abschließen.

    Der Vertragsabschluss sollte idealerweise online und mit wenigen Klicks möglich sein. Eine Auswahl verschiedener WordPress-Hosts, die AV-Verträge anbieten, findest du in meiner Liste mit AV-Verträgen.

    4.2 Gratis SSL-Zertifikat

    Ein SSL-Zertifikat ist mittlerweile Pflicht für jede Website. Nicht nur aus Datenschutzgründen, sondern auch weil…

    • Browser wie Firefox oder Chrome nicht verschlüsselte Verbindungen zu Websites als nicht sicher brandmarken.
    • HTTPS Ranking-Vorteile bei Google bietet.
    • deine Website dann von HTTP/2 profitieren kann, was deine Ladezeit verbessert.

    Seit Ende 2015 haben Hoster die Möglichkeit über Let’s Encrypt ihren Kunden kostenlos und automatisiert SSL-Zertifikate auszustellen.

    Bei webgo ist das bequem über den Webspace-Admin möglich:

    SSL-Zertifikat für die eigene WordPress-Installation bei webgo anlegen

    Bei Raidboxes ist das Ganze noch ein Stück komfortabler. Du musst einfach nur einen Schalter umlegen:

    SSL in den Raidboxes-Einstellungen aktivieren

    Wenn ein Hoster das nicht integriert hat, musst du pro Domain mit 3-10 € zusätzlichen monatlichen Kosten rechnen. Das muss nicht sein.

    4.3 Serverstandort in Deutschland (oder zumindest in der EU)

    Datenschutzrechtlich ist es mit Abstand am sichersten, wenn die Server deines Hosters in Deutschland stehen. Am zweitsichersten ist ein Standort innerhalb der EU, da dort dank der DSGVO das gleiche hohe Datenschutzniveau gilt.

    Was die Ladezeit betrifft, sollte das Rechenzentrum deines WordPress-Hosters möglichst nahe am Standort deiner Besucher sein. Sonst verlängert sich die Ladezeit durch den längeren Leitungsweg.

    Das heißt:

    Wenn deine Besucher größtenteils aus Deutschland kommen, sollte dein Server auch in Deutschland (oder ggf. auch in einem Nachbarland wie Österreich oder den Niederlanden stehen).

    4.4 SSD-Festplatten anstatt HDDs

    SSD-Festplatten habe nicht nur schnellere Zugriffzeiten als HDDs, sondern können auch mehr Ein-/Ausgaben pro Sekunde (IOPS) durchführen.

    Das spiegelt sich auch in der Ladezeit und der Laststabilität deiner Website wieder. Vor allem MySQL-Datenbanken sollten auf SSD-Festplatten liegen.

    4.5 Genug Festplattenspeicher

    Bilder-Galerien, Videos oder manche WordPress-Plugins brauchen viel Speicherplatz.

    Ich empfehle pro WordPress-Installation mindestens 2 GB Festplattenspeicher, besser noch 5 GB.

    Wenn du deinen Webspace gleichzeitig als E-Mail-Postfach benutzt, dann würde ich sogar 10 GB pro Website empfehlen.

    4.6 PHP 7.x

    Gutes Hosting für WordPress sollte auf jeden Fall PHP 7.x anbieten.

    Denn damit läuft WordPress bis zu dreimal so schnell läuft wie mit PHP 5.6!

    Laut einer Untersuchung des amerikanischen WordPress-Hosters Kinsta kommt die neuste PHP-Version 7.4 auf sage und schreibe 313 Requests/Sekunde, während PHP 5.6 gerade einmal um die 98 schafft:

    PHP 5 vs. PHP 7

    4.7 Die richtigen PHP-Einstellungen

    Neben der PHP-Version sind auch die richtigen PHP-Einstellungen für die Performance deiner WordPress-Website wichtig. Achte auf Folgendes:

    • memory_limit = mind. 128M, besser noch 256M
    • mod_rewrite = ON (nötig für schöne Permalinks)

    Zudem ist es hilfreich, wenn man wichtige PHP-Einstellungen selbst verändern kann, wie z. B. upload_max_filesize, max_execution_time, max_input_vars oder post_max_size.

    4.8 HTTP/2

    HTTP/2 ist der Nachfolger von HTTP/1.1.

    Durch bessere Komprimierung und das Zusammenfassen mehrerer Server-Anfragen beschleunigt HTTP/2 die Datenübertragung vom Webserver zum Browser enorm.

    Deshalb ist es wichtig, dass dein WordPress-Hoster den neuen Standard unterstützt!

    Folgende Hosting-Provider unterstützen bereits HTTP/2:

    • 1blu
    • DomainFactory
    • dogado
    • HostPress
    • Hetzner
    • IONOS (ehemals 1 & 1)
    • Mittwald
    • netcup
    • Raidboxes
    • STRATO
    • webgo
    • WebhostOne

    Folgende Hoster unterstützen HTTP/2 (noch) nicht:

    4.9 Guter Support

    Der ideale WordPress-Hoster sollte kompetenten Support bieten. Für Notfälle am besten rund um die Uhr und an 7 Tagen die Woche erreichbar.

    Eine schnelle Reaktionszeit auf Anfragen ist ebenfalls sehr wichtig. Lange Ausfallzeiten, eine langsame Website oder Fehlfunktionen sorgen für Frust bei Besuchern, Einnahmenverluste und können negative Auswirkungen auf deine Google-Rankings haben.

    Bei Raidboxes habe ich in 3 Jahren habe ich insgesamt 5 Anfragen gestellt, die durchschnittlich in 5,6 Minuten beantwortet wurden:

    Chat-Support über Intercom

    Das nenne ich mal schnellen Service!

    4.10 Hohe Uptime

    Neben der Performance ist auch die Zuverlässigkeit bei WordPress-Webhostern entscheidend.

    Die schnellste WordPress-Website bringt dir nichts, wenn dieser einmal die Woche für einen halben Tag offline ist. Ideal ist eine Uptime von 99,8% oder höher.

    5. Was ist Managed WordPress-Hosting und welche Vorteile bietet es?

    Beim sogenannten Managed WordPress-Hosting, wie es z. B. Raidboxes anbietet, kümmert sich dein Hosting-Anbieter um die Installation, Konfiguration und Wartung deiner WordPress-Installation.

    Das ist in allen Raidboxes-Tarifen enthalten:

    • WordPress vorinstalliert
    • regelmäßige Updates für die WordPress Core-Dateien
    • Automatische Backups (in allen Raidboxes-Tarifen enthalten)
    • Ladezeitoptimierung (z. B. gzip-Optimierung, Browser-Caching, eigene Caching-Systeme etc.)
    • Staging-Umgebung (um Änderungen nicht an der live Website durchführen zu müssen)
    • Absicherung gegen Hacker und Spam (in allen Raidboxes-Tarifen enthalten)
    • Regelmäßige Scans auf Malware (in allen Raidboxes-Tarifen enthalten)
    • Optimale Konfiguration des Servers für WordPress
    • Unterstützung bei WordPress-Problemen und -Fragen (der Support bei normale Hostern beantwortet oft keine Fragen zu WordPress, da Software von Drittanbieter)

    Im Fully Managed Tarif für 30 € im Monat (oder wahlweise in jedem anderen Tarif mit 15 € Aufpreis) bekommst du zusätzlich:

    • Updates für Plugins und Themes

    Der Vorteil davon:

    Du musst dich weniger um die Technik kümmern und hast mehr Zeit für andere Dinge (Website-Inhalte, deine Kunden, dein Unternehmen etc.).

    5. FAQ

    Hier findest du Antworten auf häufige Fragen zu WordPress-Hosting:

    5.1 Gibt es kostenloses WordPress-Hosting?

    Ja, gibt es.

    Kostenloses WordPress-Webhosting hat aber immer einen Haken:

    Seien es Funktionseinschränkungen, ein niedriges Memory-Limit, hohe Ausfallzeiten, eine starke Beschränkung des Traffics, wenig bis gar kein Support, alte Serversoftware, Werbung auf deiner Website oder Sicherheitsmängel.

    Lass es sein. Glaub mir.

    5.2 Welche Mindestanforderungen gibt es für WordPress?

    WordPress gibt in seinen Mindestanforderungen folgende Werte für Webhoster vor:

    • PHP-Version 7.3 oder höher.
    • MySQL-Version 5.6 oder höher oder alternativ MariaDB-Version 10.1 oder höher.
    • HTTPS-Unterstützung (SSL-Zertifikat installierbar)
    • Einen Server, der mit nginx oder Apache (mit dem Modul mod_rewrite) läuft

    WordPress läuft zwar auch mit PHP 5.6.20+ und MySQL 5.0+. Die Nutzung dieser Versionen stellt jedoch ein Sicherheitsrisiko dar, da diese nicht mehr weiterentwickelt werden.

    Ein SSL-Zertifikat ist zum Betrieb von WordPress ebenfalls nicht unbedingt erforderlich, aber aus Sicherheit- und Datenschutzgründen empfehlenswert.

    5.3 Wie kann ich WordPress installieren?

    Um WordPress bei deinem Webhoster zu installieren sind folgende Schritte notwendig:

    1. Richte ein SSL-Zertifikat an (mit Let’s Encrypt)
    2. Erstelle eine Datenbank
    3. Lade die WordPress-Installationsdateien in deutscher Sprache als ZIP-Datei herunter und entpacke sie
    4. Benenne wp-config-sample.php in wp-config.php um und trage die Zugangsdaten zur Datenbank bei deinem Webhoster (Datenbankname, Datenbankbenutzer und Passwort) eintragen
    5. Übertrage mit dem Programm FileZilla alle Dateien auf deinen FTP-Server (in das Verzeichnis, das deiner Domain zugeordnet ist)
    6. Ruf deine Website-URL auf und folge den weiteren Anweisungen

    Eine umfangreiche und für Anfänger geeignete Anleitung, wie du WordPress installieren kannst, findest du hier: WordPress installieren: Die idiotensichere Anleitung (inkl. Trouble-Shooting!)

    Wenn du dich dafür entscheidest mit Raidboxes zu hosten, kannst du dir übrigens alle oben genannten Schritte sparen. Denn dort ist WordPress schon vorinstalliert und -konfiguriert.

    5.4 Was ist mit US-amerikanischen WordPress-Hostern?

    Ich rate von US-amerikanischen Hostern wie BlueHost, HostGator, LiquidWeb oder WPEngine für eine deutsche Website eher ab.

    Das hat mehrere Gründe:

    • Es gibt nur englischen Support
    • Probleme mit dem Datenschutz
    • Support durch Zeitverschiebung schwerer zu erreichen
    • Ladezeit ist durch längeren Leitungsweg deutlich höher (oft zwischen 1 und 2 Sekunden)
    Finn Hillebrandt

    Über den Autor

    Finn ist Gründer von Blogmojo und seit 2011 als Internet-Unternehmer selbstständig. Er ist WordPress-Fan und absoluter SEO-Nerd, der mindestens 2 Case Studys gleichzeitig am Laufen hat, um zu sehen, was bei Google gerade funktioniert. Er liebt Espresso und Schokolade, die so dunkel ist, dass er sie mit niemandem teilen muss (90% und aufwärts).

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