17 wichtige SEO-Tipps, die du als Blogger sofort umsetzen solltest

Du glaubst, nur weil du Yoast SEO installiert hast und bei allen Posts eine grüne Ampel hast, dass dein Blog automatisch bei Google abgeht wie eine Rakete? Weit gefehlt. Zur Suchmaschinenoptimierung gehört mehr. Die folgenden SEO-Tipps, solltest du umgehend umsetzen, wenn du dein Google-Ranking verbessern möchtest.

1. Hör auf zu glauben, dass du entweder für Google oder den Leser schreibst!

Viele Blogger machen SEO gar nicht oder nur halbherzig. Eine häufige Ausrede dafür ist, dass man schließlich für seine Leser schreibe und nicht für Google.

Doch für Google schreiben und die eignen Leser schreiben ist (wenn man es richtig macht) kein Widerspruch. Vielmehr überschneiden sich Googles Ziele zu 99% mit deinen eigenen: Dem Leser die bestmöglichen Inhalte und die bestmögliche Nutzererfahrung zu bieten.

SSL-Zertifikat, mobile Optimierung, Aktualität deiner Inhalte, eine schnelle Ladezeit, keine aufdringliche Werbung, eine klare und nachvollziehbare Seiten- und URL-Struktur, Keyword-Optimierung (d. h. die Sprache zu verwenden, die deine Leser verwenden) oder gut strukturierte Blogartikel – all das sind unter anderem Indikatoren für eine qualitativ hochwertige Website und gleichzeitig Ranking-Faktoren für Google.

Kurzum: Du solltest Suchmaschinenoptimierung nicht als Keyword-Stuffing, sondern vielmehr als ganzheitliches Maßnahmenpaket zu verstehen, um die eigene Website nutzerfreundlicher, schneller und sicherer zu machen.

2. Stell endlich auf https um!

HTTPS ist schon seit August 2014 ein Ranking-Faktor bei Google (einer der wenigen, die so offen von Google kommuniziert werden). Und er ist seitdem immer wichtiger geworden!

Laut der Ranking-Faktoren-Studie 2017 von Searchmetrics z. B. hat HTTPS mit 0.12 eine sehr hohe Korrelation (höher als viele andere ausgewertete Ranking-Faktoren). Zudem sind in diesem Jahre schon zwei der am meisten benutzten (Desktop-)Browser auf der Welt dazu übergegangen Websites als nicht sicher zu kennzeichnen, die kein HTTPS verwenden.

Seit Ende Januar zeigt Google Chrome neben einer URL einen kleinen Hinweis an (Info-Zeichen links neben der URL), der sich zu dem Schriftzug „nicht sicher“ ausweitet, wenn es sich bei der Webseite um ein Login-Formular handelt:

Auch Firefox brandmarkt Webseiten ohne Verschlüsselung seit Anfang März auf ähnliche Weise:

3. Nutz die Google Search Console

Google selbst stellt mit der Search Console, ehemals Webmaster Tools, ein mächtiges Tool zur SEO-Analyse deines Blogs zur Verfügung. Und das kostenlos!

Mit der Google Search Console kannst du nicht nur eine Sitemap an Google schicken (was du, nebenbei bemerkt, unbedingt tun solltest!) und sicherstellen, dass alle deine Inhalte auch von Google gefunden werden, sondern auch sehen, wer dich verlinkt hat und von welchen Keywords genau dein Suchmaschinen-Traffic kommt.

Deshalb einer meiner wichtigsten SEO-Tipps an dich: Nutz die Google Search Console! Jetzt sofort!

4. Nutz relevante Keywords

Obwohl Google die Nutzerintention von Suchanfragen immer besser zuordnen kann, solltest du dich bei der Optimierung deiner Blogartikel nach wie vor auf ein Keyword (auch Haupt- oder Fokus-Keyword genannt) konzentrieren, das du an den wichtigsten Stellen einbaust. Aber anstatt in deinem Artikel das Haupt-Keyword zigtausend Mal zu benutzen, solltest du stattdessen relevante Keywords (auch LSI-Keywords genannt) oder Synonyme einbauen.

Das bietet erstens den Vorteil, dass dein Artikel sprachlich ansprechender wird und du deine Leser nicht durch das Einbinden ein- und desselben Keywords nervst. Zweitens wird dein Artikel für die gesamte Thematik relevanter und rankt nicht nur für das Haupt-Keyword, sondern auch viele verwandte Keywords. Drittens verbessert sich auch dein Ranking für das Hauptkeyword, da du durch die Verwendung relevanter Keywords in Googles Augen eine größere Bandbreite an verschiedenen Nutzergruppen und -Intentionen bedienst. Ergibt Sinn oder?

5. Die Ampel bei Yoast SEO muss nicht immer grün sein!

Die Empfehlungen von Yoast SEO sind nützlich und helfen auch mir bei der Keyword-Optimierung meiner Blogartikel. Aber es sollte nicht dein Ziel sein, alle Ampeln bei Yoast SEO auf Grün zu haben, denn die Empfehlungen sind zum Teil überholt, inakkurat und ziehen die Lesbarkeit eines Blogartikels nicht in Betracht:

  • Ich empfehle für einen Blogartikel, für den du wirklich gut ranken willst, eine Länge von mindestens 800 Wörtern (natürlich nur, wenn das für das Artikelformat Sinn ergibt und du deine Blogartikel nicht durch sinnlose Inhalte strecken musst, nur um auf mehr Wörter zu kommen)
  • Yoast SEO bezieht nicht verschiedene Schreibweisen eines Keywords (zum Beispiel mit oder ohne Bindestrich), das Keyword in flektierter Form oder relevante Keywords mit ein
  • Das Hauptkeyword muss nicht immer an allen Stellen stehen, die Yoast SEO empfiehlt. In manchen Fällen ist es besser, das Keyword aus dem ersten Absatz, Zwischenüberschriften oder der Hauptüberschrift herauszulassen, wenn sich das für den Leser merkwürdig aussieht (und stattdessen vielleicht ein relevantes Keyword zu nehmen). Auch kannst du darauf verzichten, das Keyword an den Anfang der Hauptüberschrift oder des Meta-Titels zu stellen.

Die Yoast-Analyse für diesen Artikel, der auf das Keyword „SEO-Tipps“ optimiert ist, hat aus Lesbarkeitsgründen auch nicht alle Ampeln auf Grün:

6. Benutz Bindestriche!

Seit Google-Optimierung für Unternehmen, Blogs oder Online-Magazine zu einer unverzichtbaren Besucherquelle geworden ist und jeder seine Artikel auf bestimmte Keywords optimiert, hat die Benutzung des Deppenleerzeichens stark zugenommen.

Man sieht keine „SEOTipps“, keinen „GoogleRankingCheck“ und keine „SEOGrundlagen“, sondern nur noch „SEO Tipps“, einen „Google Ranking Check“ und „SEO Grundlagen“. Bitte lass das sein! Das sieht erstens unprofessionell aus und zweitens bietet es keine Vorteile für dein Google-Ranking die Bindestriche wegzulassen.

7. Blogartikel regelmäßig aktualisieren

Das Internet ist schnelllebig. Das spiegelt sich auch in den Suchergebnissen bei Google wider: Aktualität ist bei vielen Suchanfragen ein wichtiger Ranking-Faktor.

Mir fällt immer wieder auf, dass selbst Blogartikel, die seit Monaten oder Jahren auf dem ersten Platz bei Google rangieren, auf den zweiten oder dritten Platz abrutschen, wenn sie für längere Zeit nicht aktualisiert werden.

Vor allem Blogartikel, die für Keywords mit starker Konkurrenz ranken, profitieren von regelmäßigen Updates. Nicht nur für Social-Media-Kanäle, sondern auch für SEO empfehle ich sogenanntes „Content-Recycling“:

  • Ich aktualisiere meine wichtigsten Blogartikel etwa alle 3-6 Monate, um deren Google-Ranking zu verbessern
  • Wie oft deine Blogartikel upgedatet werden sollten, findest du am besten durch Ausprobieren heraus (Aktualität ist nicht für alle Keywords wichtig)
  • Nicht nur das Ändern des Veröffentlichungsdatums ist beim Updaten eines Blogartikels wichtig, sondern auch inhaltliche Ergänzungen oder Veränderungen (Veränderungen um der Veränderung willen sind allerdings Blödsinn, versuch deinen Blogartikel bei jedem Update ein kleines bisschen besser zu machen!)
  • Nimm das Datum aus deinen Permalinks raus, sonst ändert sich die URL jedes Mal, wenn du einen Blogartikel updatest

8. Sichtbarkeit regelmäßig überprüfen

Wenn du auf deinem Blog Suchmaschinenoptimierung betreibt, solltest du die Resultate seines Tuns regelmäßig überprüfen, um sicherzustellen, dass deine Optimierungsmaßnahmen greifen.

Um nachvollziehen zu können, wie sich deine Sichtbarkeit entwickelt, kannst du prima die Google Search Console (siehe Punkt 3) oder die Searchmetrics Suite nutzen. Die Searchmetrics Suite ist eigentlich ein kostenpflichtiges Profi-Tool. In der Basis-Version lässt sie sich jedoch kostenlos nutzen.

Zwar sind die Funktionen zur SEO-Analyse dort teilweise eingeschränkt, sind aber dennoch sehr gut nutzbar, vor allem um einen schnellen Überblick über die eigene oder eine fremde Website zu bekommen. So kann man z. B. die Sichtbarkeit der letzten 3 Monate, die 5 Top-Rankings oder Social Signals einer Website checken.

Wenn man sich einen kostenlosen Account erstellt, kann man sogar die Sichtbarkeit der letzten 6 Monate  und die 10 Top-Rankings anschauen. Zudem kann man das Keyword-Recherche-Tool nutzen und sich das exakte Suchvolumen für Keywords anzeigen lassen (was mit dem Google Keyword Planner nicht mehr geht).

9. Achte nicht auf den Google PageSpeed, sondern auf deine Ladezeit

Ich sehe es immer wieder in diversen Facebook-Gruppen und Foren: Blogger oder andere Webseitebetreiber, die versuchen auf Teufel komm‘ raus auf 100/100 Punkte bei PageSpeed Insights zu kommen.

Das ist allerdings nicht sinnvoll, denn es kommt nicht auf deinen PageSpeed-Score an, sondern auf deine absolute Ladezeit. Der PageSpeed-Score zeigt dir lediglich das Optimierungspotenzial einer Webseite an. Ein PageSpeed-Score von 100 nützt dir gar nichts, wenn deine Webseite 10 MB groß ist und 15 Sekunden zum Laden brauchst.

Die Startseite von Blogmojo hat z. B. nur einen PageSpeed-Score von 71/100 im mobilen Test, aber trotzdem eine Ladezeit von unter 500 ms.

Einen guten Artikel zum Thema PageSpeed vs. Ladezeit findet man auch auf dem Blog von Ernesto Ruge.

10. Nutz kurze Permalinks!

Ich sehe immer wieder URLs wie diese hier:

https://www.meinblog.com/2017/10/12/mein-super-toller-blog-post-mit-sehr-langer-ueberschrift-die-fast-die-laenge-des-fliesstextes-erreicht/

Oder diese hier

https://www.meinblog.com/super-tolle-oberkategorie/noch-tollere-unterkategorie/mein-super-toller-blog-post-mit-sehr-langer-ueberschrift-die-fast-die-laenge-des-fliesstextes-erreicht/

Tut mir leid, aber das ist nicht nutzerfreundlich! Versuch möglichst kurze Permalinks, wie z. B.:

https://www.meinblog.com/mein-super-toller-blog-post/

10.1 Brauchst du Datum und Kategorie in den Permalinks?

Du solltest dir ebenfalls überlegen, auf das Datum in den Permalinks zu verzichten. Wenn du einen klassischen Tagebuch-Blog oder einen News-Blog betreibst, dann ergibt das Datum in den Permalinks natürlich Sinn.

Wenn die meisten deiner Blogartikel allerdings keinen zeitlichen Bezug haben, solltest du das Datum aber auf jeden Fall herausnehmen. Denn erstens verlängert das die URLs deiner Blogartikel unnötig, wodurch diese schlechter zu merken sind. Zweitens ändert sich jedes Mal die URL, wenn du einen Blogartikel auffrischt. Und Drittens kann es vorkommen, dass weniger Leute in den Suchergebnissen darauf klicken, wenn sie ein länger zurück liegendes Datum in der URL sehen. Hier auch noch ein schöner Beitrag von Yoast dazu.

Auch solltest du damit vorsichtig sein, Kategorien mit in die Permalinks aufzunehmen und das nur machen, wenn du dir im Vorfeld sehr gut überlegt hast, wie du deinen Blog thematisch gestalten  und in welche Kategorien du ihn aufteilen möchtest.

Denn jedes Mal, wenn du eine Kategorie ändert, ändert sich auch die URL aller Artikel in dieser Kategorie (wodurch wiederum unnötige Weiterleitungen entstehen). Die Kategorie eines Blogartikels mit in die Permalinks aufzunehmen ergibt generell am meisten bei sehr großen Blogs mit vielen verschiedenen Themengebieten Sinn.

10.2 Wie stelle ich die Permalink-Struktur um?

Hinweis: Wenn du das Datum aus den Permalinks herausnimmst, gilt die Änderung für alle Artikel (nicht nur für alle neuen Posts). Aber wenn du alle Artikel vernünftig weiterleitest (per 301-Redirect), sollte das deinen bestehenden Rankings nicht schaden.

Die Umstellung an sich ist super easy:

  1. Ein Backup erstellen (nur für den Fall!)
  2. Neue Permalink-Struktur bei WordPress auf Beitragsname umstellen (/%postname%/)
  3. Das kleine, aber feine Plugin Change Permalink Helper installieren, das automatisch die alten zu den neuen Permalinks per 301-Redirect weiterleitet.
  4. Die Sitemap per Google Search Console neu an Google übermitteln (eigentlich nicht unbedingt nötig, weil sich Google die Sitemap eh regelmäßig automatisch holt)
  5. Einmal den Broken Link Checker darüber laufen lassen und alle umgeleiteten internen Links (mit der alten Permalink-Struktur) ersetzen (nach Verwendung wieder das Plugin deaktivieren, da es nicht gerade ressourcenschonend arbeitet und deinen Blog verlangsamen kann).
Warnung: Da Facebook Weiterleitungen nicht erkennt oder erkennen will, werden alle Facebook-Likes, die du für einen Blogartikel mit der alten Permalinkstruktur, bekommen hast, nach der Umstellung nicht mehr angezeigt.

11. Achte bei der Keyword-Recherche auf die Konkurrenz (und nicht nur auf das Suchvolumen)

Wenn du dich auf die Suche nach neuen Keywords für deine Blogartikel begibst, solltest du nicht nur auf das Suchvolumen, sondern auch auf die Konkurrenz achten.

Ein Keyword mit vielen monatlichen Suchanfragen nützt dir gar nichts, wenn du nicht dafür ranken kannst oder auf der dritten oder vierten Suchergebnis-Seite vor dich hin dümpelst. Deswegen ist es essenziell, dass du dich nicht mit Webseiten misst, die außerhalb deiner Liga sind. Das heißt, du optimierst deine Blogartikel auf Keywords, die vielleicht ein niedrigeres Suchvolumen haben, für die du aber deutlich schneller ranken kannst, weil die Konkurrenz nicht so stark ist (muss nicht immer der Fall sein, unter Umständen kannst du auch noch einfache Keywords mit hohem Suchvolumen finden).

Hier mal ein Beispiel, um zu verdeutlichen, warum das sinnvoll ist:

Sagen wir du schaffst es mit deinem Blogartikel über Trockenhefe für das Keyword trockenhefe mit ca. 4.000 monatlichen Suchanfragen auf Platz 10 zu kommen. Dadurch bekommst du, wenn es gut läuft, vielleicht 40 Besucher pro Monat.

Da kann es sinnvoller sein, deinen Artikel auf ein einfacheres Keyword zu optimieren, wie z. B. trockenhefe statt frische hefe. Das hat zwar nur ca. 880 monatlichen Suchanfragen, aber dafür kannst du deutlich einfacher auf den zweiten oder sogar den ersten Platz kommen, was dir nicht 40 Besucher, sondern 300-500 Besucher bringt.

Und da dein Artikel dazu vielleicht super gut ist und oft verlinkt wird (das Ranking für das kleinere Keyword hilft dir dabei), kann es sogar sein, dass du nach irgendwann auch für das Keyword trockenhefe rankst. In der Zwischenzeit hast du aber schon tausende Besucher durch trockenhefe statt frische hefe bekommen.

12. Benutz sinnvolle Dateinamen und alt-Tags für Bilder

Wenn du für einen Blogartikel für die Google-Suche optimieren möchtest, solltest du unbedingt sinnvolle Dateinamen und Alternativtexte (alt-Tags) für das Beitragsbilds sowie alle in den Artikel eingebundene Bilder verwenden. So kannst du nicht nur die Relevanz deines Blogartikel für bestimmte Keywords oder Themen erhöhen, sondern auch die Relevanz der Bilder selbst (was wichtig ist, um Traffic über die Google Bilder-Suche zu bekommen).

Warum das ein Ranking-Faktor ist, hat mit Barrierefreiheit zu tun: Blinde Personen können deine Bilder nicht sehen und benutzen deshalb Screen-Reader, die alt-Tags  und ggf. auch den Dateinamen deiner Bilder auslesen.

Meine SEO-Tipps für Bilder:

  • Verwende eine möglichst beschreibende Benennung für Bild-Dateien (ordnung-im-kuehlschrank.jpg statt 98shf979121k2.jpg) und alt-Tags
  • Versuch das Haupt-Keyword und relevante Keywords in Dateinamen, alt-Tags und ggf. auch title-Tags einzubinden
  • Komprimier deine Bilder und verwende sie in der richtigen Skalierung (damit sie nicht größer geladen werden als sie eigentlich müssten)

13. Mobile First!

Die Anzahl der Nutzer, die über Smartphones und Tablets im Internet surfen, hat mittlerweile die Anzahl derjenigen überholt, die einen Desktop-PC verwenden. Dies deckt sich auch mit meinen eigenen Erfahrungen. Auf den meisten meiner Blogs habe ich über 60% mobile Nutzer, bei manchen sogar über 70%:

Blogmojo stellt allerdings eine Ausnahme dar, da die meisten meiner Besucher Blogger sind, die größtenteils an einem Desktop-PC arbeiten. Es lohnt sich also immer, mal bei Google Analytics und in der Google Search Console zu schauen, welche Geräte deine Leser hauptsächlich verwenden.

Für Google gilt allerdings seit November 2016 das Motto „Mobile first!“. Im Zuge dessen soll der Google-Algorithmus daraufhin umgestellt werden, sich anstatt der Desktop-Version primär die mobile Version einer Website anschaut, um dessen Relevanz für Suchanfragen zu bestimmen.

14. Verlinke deine besten Artikel intern mit Keywords

Interne Verlinkung ist wichtig für dein Google-Ranking. Sehr wichtig sogar. Durch die interne Verlinkung mit Keywords werden Blogartikel für diese Keywords relevanter. Die Artikel, für die du bei Google auf jeden Fall ranken möchtest, solltest du also immer intern sehr gut verlinken.

Dabei empfehle ich deine Blogartikel nicht nur innerhalb anderer Blogartikel zu verlinken, sondern auch seitenweit. Du kannst zum Beispiel eine Liste mit deinen besten Artikeln in der Sidebar, im Footer oder im Menü platzieren. Auch die Anzeige ähnlicher Beiträge unter jedem Blogartikel, z. B. mit mit einem Plugin wie Contextual Related Posts, ist essenziell für die interne Verlinkung.

15. Optimier nur Artikel, bei denen es sich lohnt!

Ich sehe immer wieder Blogger, die es mit der Optimierung übertreiben und versuchen jeden Artikel oder jede Taxonomie (Kategorien, Tags, Produktarchive etc.) auf ein bestimmtes Keyword zu optimieren.

Für viele Artikeltypen, wie z. B. Wochenrückblicke, Tagebucheinträge oder Best-of-Posts, ergibt das allerdings wenig Sinn, da es in der Regel schwierig ist, dafür passende Keywords zu finden. Wann SEO sinnvoll ist, erkläre ich im letzten Absatz meines kleinen SEO-Guides. Auch sehr kurze Artikel (unter 300 Wörter) oder Taxonomien auf ein bestimmtes Keyword zu optimieren ist in der Regel vertane Zeit, da diese für die meisten Suchanfragen einfach nicht genügend (einzigartigen) Content bieten, um gut zu ranken.

16. Kommentar-Links bringen wenig für dein Ranking!

Du glaubst, dass das Link-Building damit getan ist, dass du Kommentare auf anderen Blogs schreibt? Weit gefehlt. Kommentarlinks, egal ob aus dem Kommentar selbst oder mit deinem Namen verlinkt, bringen dir nur recht wenig, um deine Linkpopularität zu erhöhen.

Warum? Erstens handelt es sich so gut wie immer um nofollow-Links. Zweitens handelt es sich einfach um keine besonders wertvollen Empfehlungen, da Kommentare zwar oft moderiert werden, aber viele Webmaster nicht darauf achten, welche Website in einem Kommentar verlinkt wird. Drittens werden Kommentare seit eh und je dazu genutzt, das Google-Ranking zu manipulieren, weswegen Google schon länger Kommentar-Links nicht mehr stark gewichtet, um Spam zu verhindern.

Also verlass sich nicht auf Kommentar-Links für gute Rankings, sondern versuch stattdessen echte Empfehlungen aus größeren Blogs oder Online-Magazinen zu bekommen.

17. Beseitige kaputte Links

Mit der Zeit kommt es vor, dass du Beiträge oder Seiten auf deinem eigenen Blog löschst oder umbenennst, deine Permalink-Struktur änderst, deine Kategorien oder Tags neu organisierst oder Plugins und Themes aktivierst oder deaktivierst, die bestimmte Webseiten oder URL-Parameter zu deinem Blog hinzufügen.

Auch kann es vorkommen, dass du auf externe Websites verlinkst, die das gleiche getan haben, die technische Probleme haben, weil sie nicht länger gepflegt werden, oder sogar komplett aufgegeben wurden.

Das alles kann zu dazu führen, dass Besuchern, die auf einen Link klicken, eine Fehlerseite angezeigt wird (z. B. 404-Fehler, wenn die Seite nicht gefunden wird):

Klickt jemand auf einen Link, der zu einer Fehlerseite führt, ist das keine tolle Nutzererfahrung. Und, wie schon im ersten SEO-Tipp erwähnt, bedeutet eine schlechte Nutzererfahrung auch oft ein schlechteres Ranking.

Also schau dir deine Links an und entferne diejenigen, die ins Leere führen. Alle deine internen und externen Links manuell zu überprüfen, ist allerdings unnötig viel Aufwand. Deswegen empfehle ich die Benutzung eines browserbasierten Broken Link Checkers (einfach mal bei Google suchen, es gibt viele kostenlose Tools) oder des WordPress-Plugins Broken Link Checker, das ich alle paar Monate mal über meine Blogs rüberlaufen lasse.

35 Gedanken zu “17 wichtige SEO-Tipps, die du als Blogger sofort umsetzen solltest

  1. Hey Finn, vielen Dank für die tollen Infos, es gibt immer wieder Kleinigkeiten zu verbessern.
    Das einzige was ich anders sehe, ist das Thema mit dem Datum. Also klar, das Datum muss nicht in die Url , aber wenn es nur im Text vor kommt, warum ändert sich dann die URL bei einer Überarbeitung älterer Artikel? Also ich überarbeite meine Artikel regelmäßig, auch welche die von anderen Bloggern verlinkt wurden und da hat sich die URL nicht verändert.
    Ich finde allerdings ein Datum in einem
    Artikel enorm wichtig. Mir selber geht es so, dass ich Artikel ohne Datum meist direkt wieder weg klicke… was bringen mir z.B. SEO Tipps von 2013 ? Und wenn ich kein Datum sehe, kann ich nie sagen ob die Hinweise noch aktuell sind.
    Ähnliches gilt für meine Reise Branche. Die Leser möchten wissen ob die Infos noch aktuell sind, sehen Sie dies nicht, sind sie weg und holen sich aktuelle Infos auf einer anderen Seite.

    Von daher würde ich immer sagen… die Angabe eines Datums ist wichtig.

    Liebe Grüße

    Isa

    • Hi Isa,

      sorry für die sehr späte Antwort. Das ansonsten gute Plugin Antispam Bee, hat deinen Kommentar fälschlicherweise als Spam erkannt und gleich in den Papierkorb befördert, was ich gerade erst gesehen habe…

      Das Datum des Artikel ändert sich bei WordPress nicht, wenn du nur den Artikelinhalt bearbeitest. Du musst es explizit ändern. Und jedes Mal, wenn du das machst, ändert sich auch die URL deines Artikels, wenn das Datum in den Permalinks mit drin ist.

      Wenn du, wie ich empfehle, regelmäßig Content-Recycling betreibst (siehe Punkt 7) und deine wichtigsten Artikel alle 3-6 Monate aktualisierst, entstehen dabei jede Menge Redirects, die sich dadurch vermeiden lassen, wenn du einfach das Datum in den Permalinks weglässt.

      Ich hoffe, das klärt deine Frage.

      Viele Grüße

      Finn

  2. Ganz herzlichen Dank erstmal für diesen hilfreichen Artikel! Eigentlich dachte ich, mein Blog sei im Hinblick auf SEO recht gut aufgestellt, weil ich mich von Anfang an damit beschäftige. Aber man lernt ja doch nie aus. 🙂
    Mein wohl peinlichster Fehler ist die Nutzung des Deppenleerzeichens. 😀 Das muss ich ändern.

    Auch die Nr. 10 war mir neu: Früher hieß es, dass Kategorien in Permalinks gut sind, wenn sie z.B. ein Keyword abdecken. Allerdings finde ich dein Argument überzeugend, dass es nervige 301er nach sich zieht, wenn man mal die Kategorien ändern will. Das habe ich nämlich gerade für einige Artikel hinter mir…
    Daher würde ich die Kategorien tatsächlich gerne ganz aus der Permalinkstruktur verbannen, grusele mich aber bei über 130 Artikeln vor der langen Liste an Weiterleitungen in der htaccess. Weißt du da eventuell Rat? Komme ich da nicht dran vorbei, für jeden einzelnen Artikel jeweils eine Weiterleitung zu setzen? Oder gibt es da eine clevere Lösung?
    Wäre ein Plugin (Simple 301 Redirects z.B.) in dem Fall sinnvoller und ressourcenschonender?

    Beste Grüße

  3. Hallo Finn, schöner Artikel, allerdings kann ich dir bzgl. Punkt 16 nicht 100% sondern nur 70% zustimmen, denn es gibt Bereiche und Branchen, die damit bei uns noch gut bis sehr gut funktionieren. Eine Verallgemeinerung ist also hier nicht angebracht, trotzdem hast du die wichtigsten Dinge gut und verständlich auf den Punkt gebracht. Tolle Arbeit!

    • Hey Thorsten,

      erst einmal danke für das Lob! 😉

      Du hast Recht damit, dass Kommentar-Links für’s Google-Ranking nicht vollkommen sinnlos sind. Mein Punkt war eher, Kommentare nicht als einzige oder hauptsächliche Link-Building-Methode einzusetzen, sondern eher zur Diversifizierung des eigenen Linkprofils. Generell sehe ich Blog-Kommentare eher als Networking- denn als Link-Building-Instrument an.

      Ich habe den Absatz ein bisschen umgestellt, damit das klarer wird 😉

  4. Da sind aber ein paar Sachen grundlegend falsch dargestellt.

    8. Sichtbarkeit definiert sich durch die Money-Keywords.
    Irrelevant, wenn man Nischen abdeckt.

    9. Pagespeed 100/100 ist mit einer Seite von 10MB faktisch nicht möglich.
    Der Pagespeed ist ein SEHR gutes Indiz, wie lange die Seite zum Laden braucht.
    (Stichwort Inline-CSS und render-blocking JS)

    10. WordPress kann man ohne irgendwelche Plugins auf /%postname%/ umstellen.
    Dafür ist die .htaccess-Datei da; einfach mal lesen, was da drin steht.

    11. Wer schon explizit nach Keywords sucht, der ist kein Blogger.

    13. Man muß nicht jedem Trend hinterherjagen. Das Design sollte sich an der Zielgruppe orientieren.

    16. Hier irrt der Autor, auch nofollow trägt zu einem gesunden Linkprofil bei.
    Das wird er aber beim nächsten Absturz merken 😛

    • Hi Lonesome Walker,

      vielen Dank für deine Ergänzungen und Verbesserungsvorschläge! Ich freue mich über positive und negative Kritik gleichermaßen 😉

      8. Du hast Recht damit, dass die Sichtbarkeit der Money-Keywords aussagekräftiger und wichtiger ist als der Sichtbarkeitsindex diverser Tools. Wird ergänzt!

      9. Meine Intention war es nicht zu sagen, dass der PageSpeed sinnlos oder unnütz ist. Ganz im Gegenteil. Allerdings ist es nicht zielführend sich auf den PageSpeed-Score versteifen und dabei die tatsächliche Ladezeit vergessen.

      10. Ja, natürlich kann man die Redirects auch per .htaccess einstellen. Mit dem Plugin Change Permalink Helper geht es allerdings einfacher. Und der Artikel richtet sich schließlich an Anfänger 😉

      11. Sehe ich nicht so. Warum ist es falsch gezielt, Marketing für den eigenen Blog zu betreiben?

      13. Ich sehe es genauso, dass man sich beim Design an der Zielgruppe orientieren sollte. Siehe auch im Artikel: „Es lohnt sich also immer, mal bei Google Analytics und in der Google Search Console zu schauen, welche Geräte deine Leser hauptsächlich verwenden.“

      16. Kommentar-Links sind in der Tat nicht vollkommen sinnlos. Es gibt mir eher darum, es nicht als einzige Link-Building-Methode zu sehen und davor zu warnen, es nicht damit zu übertreiben. Ich habe den Absatz noch ein kleines bisschen verändert, damit das besser herüberkommt.

      Viele Grüße

      Finn

  5. Guter Artikel. Gute Zusammenfassung. Wie sieht es mit Yoast Pro aus als Beispiel? Außerdem könnte man noch Googles Bildverkleinerungsdienst nennen oder etwa Schema.org. Oder bspw. AMP- Seiten.

    • Hi Ben,

      danke für das Lob und deine Ergänzungen! 😉

      Mein Artikel behandelt bei weitem nicht alle wichtigen SEO-Maßnahmen für Blogger, die möglich sind, sondern stellt lediglich einen Ausschnitt dar.

      Zu deinen Vorschlägen:
      – Yoast SEO Pro ist meiner Ansicht nach überteuert (für die wenigen Features, die es zusätzlich bietet). Ist aber jedem selbst überlassen 😉
      – Google Bildverkleinerungsdienst finde ich super und ist definitiv zu empfehlen.
      – Schema.org wollte ich tatsächlich ursprünglich aufnehmen, habe mich dann aber dagegen entschlossen, weil ich eh schon viel zu lange für den Artikel gebraucht habe. Füge ich vllt. in Zukunft hinzu.
      – Ich halte nicht viel von AMP und weigere mich dagegen (so lange es geht). Ist, genauso wie die neue Bilder-Suche ein Affront gegenüber Publishern. Siehe auch folgenden Artikel bei heise: https://www.heise.de/newsticker/meldung/Kommentar-zu-Google-AMP-Der-goldene-Kaefig-3657037.html

  6. Danke für einen endlich mal guten Artikel zu dem Thema! Ich krieg im Moment zu viel von Möchtegern-Blogger-Tipps, die 5 Punkte liefern, die sowieso schon jeder kennt, der nicht vom Mond ist. Das hier ist echt mal eine hilfreiche Zusammenfassung für einen SEO-Beginner wie mich – ich blogge nämlich schon sehr erfolgreich auf http://www.laufvernarrt.de, habe aber erst etwa vor 1-2 Monaten kapiert, dass SEO vielleicht auch für mich wichtig sein könnte 😀 Bis dato war ich davon überzeugt, dass ich sowieso nie in den Googlesuchergebnissen lande. Das wird sich nun allmählich mit deiner Hilfe ändern!
    Danke,
    Paula

    • Ja, es lohnt sich auf jeden Fall sich mit SEO zu befassen! Vor allem kannst du damit irgendwann an einen Punkt kommen, an dem sich das ganze automatisiert, und du, im Gegensatz zu manchen Social-Media-Kanälen, nicht mehr so viel tun musst, um täglich Besucher zu bekommen.

  7. Hallo Finn,

    danke für den sehr ausführlichen Artikel, da war jetzt echt so einiges dabei, was ich bisher nicht wusste…. Aktuell kämpfe ich damit, meine Permalinks umzustellen…. Bibber….

    Viele Grüße
    Florian

    • Super, freut mich, dass ich dir weiterhelfen konnte! Und denk daran: Leg für alle Fälle vor dem Umstellen der Permalinks ein Backup an 😉

  8. Danke, das ist mal super übersichtlich beschrieben. Mir ist zwar fast alles aus dem Artikel bekannt, hat sich aber durch das Lesen von zuviel irrelevantem SEO-Geschreibsel zu einem Brei vermischt. Dein Artikel schafft mal Übersicht und zeigt Prioritäten.
    Super auch der Link zur Grafik „allgemeine Ranking-Faktoren“…

    • Danke für das Lob! Ja, man liest öfter mal Wischi-Waschi-Artikel über SEO. Ich gebe mir Mühe, das zu vermeiden und stattdessen konkrete und praxiserprobte Tipps zu geben. 😉

  9. Hallo,
    danke für deinen höchst interessanten Artikel, im Netz schwirrt zu 90% gefährliches Halbwissen herum, was dazu hoch rankt. Mein Theme hatte auch mal eine Option für related posts, doch nachdem ich Page Builder gelöscht hatte, funktioniert das nicht mehr. Nun habe ich das Contextual Related Posts heruntergeladen, mal sehen wie es wirkt. Ich habe auch SEO Yoast installiert, das deaktivieren vom Datum wird aber von Google ignoriert und auch andere Optionen funktionieren nicht so wie sie sollen. Dass meine Bilder nun einen eigenen Permalink haben, finde ich nicht so gut, weil dieser nicht zum Beitrag führt und das Bild nicht immer angezeigt wird. Zudem rankt das Bild vor dem Beitrag; Ich bin ratlos. Vielleicht habe ich auch bei der Einstellung etwas falsch gemacht, finde aber keine Erklärung dazu. Nachdem ich die Tags deaktiviert habe, liefert dafür die Search Console 404 Seiten, sehr frustrierend. Alles im allen, wer den Schnickschnack nicht unbedingt braucht, besser nicht installieren. Es bringt deinen Blog sowieso nicht viel weiter, weil mit jedem Plugin neue Probleme auftauchen, die zu beseitigen sind.

    Mit freundlichen Grüßen

    • Hi Scharlotte,

      Du kannst in Yoast SEO die Indexierung der (höchst überflüssigen!) Medien-Posts ausschalten. Einfach unter Titel & Metas > Artikeltypen > Medien > Metarobots auf noindex stellen.

      Zusätzlich kannst du die Medien-URLs auf die dazugehörigen Post-URLs weiterleiten. Einfach unter Fortgeschritten > Permalinks >
      Anhang-URL zur URL des übergeordneten Artikels/ der übergeordneten Seite weiterleiten.
      auf Weiterleitung stellen.

      Das sollte das Problem mit den Bilder, die vor dem eigentlichen Beitrag ranken, beheben.

      Was die Tags betrifft: Natürlich gibt es 404-Fehler, wenn man die deaktiviert. Das ist aber an sich nicht weiter schlimm und schadet deiner Sichtbarkeit nicht, es sei denn die Tags selbst haben Rankings oder wurden verlinkt. Wenn letzteres zutrifft, würde ich die betreffenden Tags auf passende Artikel oder Kategorien weiterleiten, ansonsten kannst du dir die Weiterleitungen sparen.

      Warum hast du die Tags eigentlich deaktiviert?

      LG

      Finn

  10. Sorry, aber HTTPS braucht kein Mensch, der einen Blog betreibt, denn HTTPS setzt ein SSL Zertifikat voraus. Ein SSL Zertifikat ist nur dort notwendig, wo der Benutzer sich mit privaten Daten registrieren kann oder muss (z.B. in Webshops oder Communities). Auf einem Blog, wo der Benutzer nur lesen soll, wäre ein SSL Zertifikat völlig unnütz und Geldverschwendung.

    • Hi,

      vielen Dank für deinen Input! Ich muss dir aber leider widersprechen:

      1. Sobald du ein Formular auf deinem Blog einbindest, durch welches persönliche Daten des Nutzers an den Website-Betreiber geschickt werden, besteht Abmahngefahr. Das gilt nicht nur für Online-Shops oder Communitys, sondern auch für Kontaktformulare, die auch sehr häufig von kleineren Homepages oder Bloggern genutzt werden. Siehe hier: https://www.datenschutzbeauftragter-info.de/bussgeld-fuer-kontaktformulare-ohne-verschluesselung/

      2. Viele Hoster bieten mittlerweile kostenlose SSL-Zertifikate über Let’s Encrypt an. Und wenn das dein Host nicht bietet, ist es vielleicht Zeit, den Host zu wechseln.

      3. HTTPS ist ein wichtiger Ranking-Faktor für Google und als ein absolutes Muss für’s On-Page-SEO. Ein SSL-Zertifikat lohnt sich nur dann nicht, wenn dir Suchmaschinen-Traffic egal ist oder wenn du eine private Homepage betreibt, die eh nur für einen kleinen Leserkreis gedacht.

      Viele Grüße

      Finn

    • Ja, ich finde Reading-Test von Yoast sinnvoll und nutze ihn regelmäßig, um meine Texte zu optimieren. Auf den Score achte ich nicht allzu sehr, sinnvoll finde ich es aber z. B. auf zu lange Sätze aufmerksam gemacht zu werden.

  11. Danke Finn für einen ausführlichen Artikel. Ich konnte meine Kenntnisse im Bereich der Suchmaschinenoptimierung vertiefen. Als nächstes muss ich mir Page Speed verknüpfen.

  12. Hey Finn,

    toller, informativer Artikel, vielen Dank dafür!
    Vielleicht könntest Du mir nochmal etwas zu Punkt 6 schreiben. Wenn Du selber sagst, ob Bindestriche einfügen oder nicht keinerlei Auswirkungen hat… warum sollte man sie dann einsetzen?
    Ich meine wenn es doch egal ist, ist es doch egal… oder hab ich da etwas falsch verstanden.
    Vielen Dank und liebe Grüße,
    Isa

    • Hi Isa,

      vielen Dank für das Lob! 😀

      Es ist egal für Google, aber nicht egal für deine Leser. Die deutsche Rechtschreibung verlangt Bindestriche bei Komposita (Wortzusammensetzungen aus mehreren Nomen), weil das deren Zusammenhang verdeutlicht. Sie nicht zu verwenden wirkt dementsprechend unprofessionell und mindert die Lesbarkeit deiner Texte.

      Ich hoffe das beantwortet deine Frage! 😉

      Liebe Grüße

      Finn

  13. Hallo zusammen,
    vielen herzlichen Dank für die vielen spannenden und hilfreichen Hinweise. Ich bin mir sicher, dass Laien anhand eurer Auflistung bereits Suchmaschinenoptimierung lernen können!

  14. Punkt 9 stimmt voll und ganz … ich hatte auf einem anderen Blog gelesen, dass der Google Page Speed ein Ranking Faktor wäre … hab daraufhin meine Seite so optimiert, dass ich 100% hab … war ein Fehler. Zwar hatte ich die volle Punktzahl, aber meine Seite wirkte viel langsamer …

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