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33 wichtige SEO-Tipps für 2021, die du sofort umsetzen solltest

SEO-Tipps für 2020

SEO hat sich mit den Jahren massiv verändert.

Es reicht schon lange nicht mehr, Listen mit hunderten Keywords unter deinen Texten zu platzieren, ein Keyword häufig im Text zu erwähnen oder deine Website in 100 Webkataloge einzutragen, um Top-Positionen bei Google ergattern.

SEO hat sich vielmehr zu einer ganzheitlichen Marketing-Disziplin weiterentwickelt, bei der Suchmaschinen-Nutzer immer mehr in den Vordergrund rücken und bei der es immer weniger Abkürzungen gibt.

Und dieser Trend wird sich auch in 2021 weiter fortsetzen.

In diesem Artikel habe ich dir 33 SEO-Tipps zusammengestellt, die du umsetzen solltest, wenn du dein Google-Ranking in 2021 (und darüber hinaus) verbessern möchtest.

1. Optimiere deine Core Web Vitals

Die Core Web Vitals sind ein in 2020 vorgestellter Ranking-Faktor, der dazu dienen soll, die Nutzererfahrung einer Webseite besser zu bewerten.

Sie wurden Mitte Juni 2021 in den Google-Algorithmus integriert.

Die Core Web Vitals bestehen aus folgenden drei Unterpunkten:

Als Ranking-Faktor reihen sie sich in diverse bereits bestehende Faktoren zur Bewertung der Seitenerfahrung (Page Experience) ein, wie z. B. die Nutzerfreundlichkeit auf Mobilgeräten oder HTTPS:

Alles, was du zu den Core Web Vitals wissen musst, z. B. wie wichtig sie als Ranking-Faktor werden, wie du sie richtig misst und wie du deine WordPress-Website Schritt für Schritt darauf optimierst, habe ich dir in meinem ultimativen Guide zu den Core Web Vitals zusammengestellt.

2. Nutze FAQ Rich Snippets

Es war wohl der SEO-Hack für 2019 und 2020, aber auch in 2021 kann es sich noch lohnen (auch, wenn es mittlerweile deutlich weniger in den Suchergebnissen angezeigt wird):

Das FAQPage-Markup zur Anzeige von Frage-und-Antwort-Toggles:

FAQ Rich Snippet

Durch die Anzeige dieser Toggles wird dein Suchergebnis größer und auffälliger.

Und nicht nur ein kleines bisschen, sondern deutlich!

Zum Vergleich:

Ein normales Snippet ist in der Desktop-Suche 95 Pixel hoch:

Höhe eines normalen Snippets

Ein Rich Snippet mit Site-Links ist in der Desktop-Suche 116 Pixel hoch:

Höhe eines Rich Snippets mit Site-Links Ein Rich Snippet mit 4 FAQ-Toggles ist sage und schreibe 253 Pixel hoch.

Damit ist es 218% höher als ein Rich Snippet mit Sitelink und 272% höher als ein normales Snippet:

Höhe eines Rich Snippets mit FAQ-Toggles Kurzum:

Wenn du mit einem FAQ Rich Snippet rankst, drückst du die anderen Suchergebnisse zwei bis drei Plätze nach unten.

Und das zeigt sich auch deutlich in der CTR (Click-Through-Rate):

Anstieg der CTR durch FAQ Rich Snippet

Vor der Anzeige des FAQ Rich Snippets hatte meine Zusammenstellung der besten WordPress-Plugins eine CTR von durchschnittlich 2,7 %.

Danach bei durchschnittlich 4,8 %!

3. Schreibe für Suchmaschinen-Nutzer

Ich kann Sätze wie diese nicht mehr hören:

„Ich mache kein SEO, denn ich schreibe für Menschen und nicht für Google.“

„SEO ist Keyword-Stuffing, das kann ich meinen Lesern nicht antun.“

Sorry, aber das ist Bullshit.

Für Google und Menschen zu schreiben ist kein Widerspruch (wenn man es richtig macht).

Denn Googles Ziel ist es auch nicht, tausende SEO-Nischenseiten auf den ersten Plätzen zu haben, sondern vielmehr Nutzern die bestmöglichen Inhalte anzuzeigen und die bestmögliche Nutzererfahrung zu bieten.

Keyword-Stuffing, also dasselbe Keyword in jedem zweiten Satz zu verwenden, gehört mit Sicherheit nicht dazu.

Kurzum:

Schreib nicht für Google. Schreib nicht für Nutzer. Bring beides zusammen und schreib für Suchmaschinen-Nutzer.

Womit wir auch schon beim nächsten Tipp wären:

4. Erfülle die Suchintention

Warst du schon einmal auf dem ersten oder zweiten Platz bei Google? Und bist dann nach einigen Tagen oder Wochen wieder auf Platz 5-10 abgestiegen?

Dann hast du mit großer Wahrscheinlichkeit Suchmaschinen-Nutzern nicht das gegeben, wonach sie gesucht haben.

Du hast ihre Suchintention nicht erfüllt.

Um zu messen, wie gut eine Seite die Suchintention erfüllt, nutzt Google wahrscheinlich mindestens eine der folgenden beiden Kennzahlen:

  1. Back-to-SERP-Rate, also wie hoch der Anteil der Nutzer ist, die auf eine Seite klicken und dann wieder zu den Suchergebnissen zurückkehren.
  2. Verweildauer (Dwell Time), also wie lange Nutzer auf einer Seite bleiben.

Frag dich also bei jeder Seite oder bei jedem Blogartikel, den du suchmaschinenoptimierst:

  1. Was sind die dringendsten Fragen von Nutzern, die ein bestimmtes Keyword bei Google eingeben?
  2. Welche Ziele und Wünsche haben sie?
  3. Für welche Probleme oder Sorgen suchen sie eine Lösung?
  4. Welche Teilaspekte des Problems oder Themas interessieren sie am meisten?

Schau dir auch an, welche Seiten für ein Keyword auf der ersten Seite bei Google sind und lass dich davon inspirieren. Denn das sind die Seiten, die in Googles Augen die Suchintention am besten erfüllen!

Die ersten 10 Ergebnisse helfen dir nicht nur bei der Beantwortung der obigen 4 Fragen, sondern enthalten viele weitere nützliche Informationen, wie z. B.:

  • Welche Art von Seite erwarten Nutzer (z. B. einen ausführlichen Blogartikel, einen Online-Shop, einen Preisvergleich)?
  • Wie lang muss der Content sein?
  • Wie muss der Content strukturiert sein?
  • Was wollen Nutzer zuerst sehen?
  • Wie wollen Nutzer angesprochen werden?

Das Tool Answer The Public kann dir übrigens ebenfalls dabei helfen, die Suchintention für ein Keyword herauszufinden.

Es zeigt dir grafisch aufbereitet alle Fragen an, die Nutzer zu einem bestimmten Keyword eingeben.

So findest du heraus, auf welche Unteraspekte du in deinem Text eingehen musst:

Answer The Public: Suchintention durch Fragen herausfinden

5. Verbessere dein E-A-T

Relevanz ist nicht alles.

Google ist es auch wichtig ausschließlich vertrauenswürdige, sichere und von Experten verfasste Webseiten in den Suchergebnissen anzuzeigen.

Das dahinter stehende Konzept wird als E-A-T (Expertise, Authoritativeness, and Trustworthiness) bezeichnet und ist durch Googles Search Quality Rater Guidelines bekannt geworden ist.

Auch für 2021 kann man davon ausgehen, dass Google weiter an der Gewichtung und den Faktoren für E-A-T schrauben wird.

Es ist zwar wahrscheinlich, dass E-A-T größtenteils durch Backlinks bestimmt wird (und das übrigens schon seit 1997). Da Google Core Updates zunehmend undurchschaubarer werden, empfehle ich dir jedoch, zusätzlich alle bekannten und möglichen Maßnahmen zu ergreifen, um die Vertrauenswürdigkeit deiner Website steigern, damit du beim nächsten Core Update nicht zu den Verlierern gehörst.

Folgende Faktoren könnten z. B. für E-A-T vielleicht zusätzlich wichtig sein oder werden:

  • Eine Über-uns-Seite
  • Positive externe Bewertungen (z. B. auf Google MyBusiness)
  • Markenerwähnungen ohne Links
  • Detaillierte Informationen zum Autor (z. B. in Form einer Autorenbox am Ende eines Blogartikels oder durch Verlinkung eines Autorenprofils)

6. Suche dir einen Mentor

Einen der größten Fehler, den ich in meiner Laufbahn als SEO und Blogger begangen habe, ist, dass ich die ersten Jahre versucht habe, alles auf eigene Faust herauszufinden.

Ich habe lediglich einige E-Books zum Thema gelesen und danach direkt angefangen und alles selbst ausprobiert.

Versteh mich nicht falsch:

Es ist extrem wichtig, SEO zu machen, um es zu lernen.

Aber ich hätte eine deutlich flachere Lernkurve gehabt, schneller meine SEO-Expertise aufgebaut und viele Fehler vermeiden können, wenn ich einen Mentor gehabt hätte.

Hört sich das plausibel an?

Dann schaue dir meinen SEO-Kurs „New Level SEO“ an, in dem ich alle meine Erfahrungen der letzten 10 Jahre gesammelt habe. Strukturiert und übersichtlich aufbereitet in 10+ Modulen.

Damit du nicht mehr in die hunderten Fettnäpfchen treten musst, in die ich über die Jahre getreten bin. 😄

7. Schau dir die Keywords in Andere suchten auch nach an

In der Google-Suche wird seit einiger Zeit ein kleiner Kasten mit der Überschrift Andere suchten auch nach unter einzelnen Suchergebnissen angezeigt:

Andere suchten auch nach

Vielleicht ist er dir schon aufgefallen, vielleicht auch nicht.

Der Kasten erscheint nämlich nur dann, wenn du auf eine Webseite klickst und danach per Zurück-Taste im Browser zurück zu den Google-Suchergebnissen springst.

Aber dieser unscheinbare Kasten hat es in sich:

Denn er zeigt dir, wonach Nutzer bei Google suchen, nachdem sie auf einer bestimmten Website waren.

Und das lässt wiederum Rückschlüsse auf die Informationen zu, die auf dieser Website fehlen oder nicht auffindbar genug sind!

Ein einfaches und wirkungsvolles Mittel, um deine Back-to-SERP-Rate zu verringern und an deiner Konkurrenz vorbeizuziehen.

Hinweis: Der Kasten Andere suchten auch nach wird nur in der Desktop-Suche, nicht in der mobilen Suche angezeigt. Und auch in der Desktop-Suche nicht bei allen Keywords und nicht bei allen Snippets.

8. Schreibe den besten Content zu einem Thema

Hast du dich jemals gefragt, warum manche Artikel oder Seiten auf Platz 1 sind und manche nicht?

Der Grund dafür ist oft einfacher als du denkst:

Weil sie es verdient haben und sie wirklich gut sind.

Das trifft natürlich nicht immer zu, aber oft genug. Denn gute Artikel werden öfter geteilt, öfter verlinkt, haben eine geringe Back-to-SERP-Rate etc.

Deshalb ein simpler SEO-Tipp:

Schau dir die Seiten oder Artikel an, die auf auf den ersten fünf Plätzen sind. Und schreib Content, der noch besser ist. Der z. B. noch mehr ins Detail geht, der Probleme schneller und einfacher löst oder der unterhaltsamer, berührender oder spannender ist.

9. Nutze die Google Search Console

Sitemap in der Google Search Console übermitteln

Google selbst stellt mit der Search Console, ehemals Webmaster Tools, ein mächtiges Tool zur SEO-Analyse deines Blogs zur Verfügung.

Und das komplett kostenlos!

Mit dem Tool kannst du zum Beispiel:

  • eine Sitemap an Google schicken (was du, nebenbei bemerkt, unbedingt tun solltest!).
  • schauen, ob es Probleme bei der Indexierung deiner Website gibt
  • sehen, wer dich verlinkt hat
  • von welchen Keywords genau deine Besucher über Google kommen

Deshalb einer der wichtigsten SEO-Tipps an dich:

Nutze die Google Search Console!

Jetzt sofort.

10. Stelle endlich auf HTTPS um!

HTTPS ist schon seit August 2014 ein Ranking-Faktor. Einer der wenigen, die so offen von Google kommuniziert werden.

Auch in 2021 wird HTTPS für Google noch ein Ranking-Faktor sein, wie die Ankündigung zu den Core Web Vitals gezeigt hat.

Ob es Probleme mit HTTPS auf deiner Website gibt, kannst du seit April 2021 auch mit dem neuen Page Experience Report in der Google Search Console (in der Seiteleiste Verhalten von Seiten) nachgucken:

HTTPS mit dem Page Experience Report in der Google Search Console überprüfen

Es gibt auch noch einen triftigen Grund, um ein SSL-Zertifikat zu nutzen:

Nicht verschlüsselte Website von den meistgenutzten (Desktop-)Browsern Websites gebrandmarkt:

In Firefox z. B. werden Formulare oder Login-Seiten ohne HTTPS als nicht sicher angezeigt:

Logins mit HTTP werden in Firefox als nicht sicher angezeigt

Für Chrome ist HTTPS der neue Standard. Alle Websites werden ohne HTTPS als nicht sicher angezeigt:

Google Chrome brandmarkt Seiten ohne HTTPs als nicht sicher

Falls du noch nicht auf HTTPs umgestellt haben solltest, schau dir meinen umfassen Guide dazu an: Wie du WordPress in wenigen einfachen Schritten auf HTTPS umstellen kannst

11. Mache Keyword-Recherche (ernsthaft!)

Backlinks, großartiger Content und eine tolle Nutzererfahrung sorgen dafür, dass du in den Suchergebnissen auftauchst.

Mit Keyword-Recherche bestimmt du wofür.

Diese Macht solltest du dir zur Nutze machen.

Also, fang damit an, dich damit auseinanderzusetzen. Nimm dir die Zeit, Keyword-Recherche zu lernen und bei deinen Blogartikeln anzuwenden.

Es lohnt sich. Glaub mir.

Ein toller Startpunkt dafür ist mein ausführlicher Guide zur Keyword-Recherche. Dort zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du gute Keywords findest und was ein gutes Keyword eigentlich ausmacht.

Aber Achtung!

Es bringt auch nichts, es mit den Keywords zu übertreiben:

12. Sch**ß auf Keyword-Dichte!

Es ergibt nach wie vor Sinn, dich bei der Optimierung deiner Blogartikel auf ein Haupt- oder Fokus-Keyword zu konzentrieren.

Das baust du an den wichtigsten Stellen ein, wie z. B. Beitragstitel (H1-Überschrift), Meta-Titel, Meta-Beschreibung, im Fließtext und Permalink.

Aber:

Zerstöre nicht deinen Text oder die perfekte Überschrift, nur um irgendwo ein Keyword herein zu quetschen! Und baue dein Haupt-Keyword nicht in jeden zweiten Satz ein, nur um auf eine Keyword-Dichte von so und so viel Prozent zu kommen.

Die Keyword-Dichte ist sehr wahrscheinlich kein Ranking-Faktor mehr und vielleicht sogar nie einer gewesen.

Was du stattdessen tun solltest:

Bau erelevante Keywords ein. Benutz Synonyme. Oder reiße dein Haupt-Keyword auseinander und benutze dessen Einzelteile.

Google ist mittlerweile sehr gut darin, Texte bestimmten Keywords zuzuordnen. Auch, wenn diese nicht 100 Mal darin vorkommen.

13. Nutze ein gutes Keyword-Tool

Ein gutes Keyword-Tool zu nutzen ist unabdingbar bei der Suchmaschinenoptimierung.

Die Qualität des Tools ist ein maßgeblicher Faktor für die Qualität deiner Keyword-Recherche.

Es gibt viele kostenlose Tools, die du nutzen kannst:

  • Google Trends (um das Interesse an einem Keyword im zeitlichen Verlauf zu sehen)
  • AnswerThePublic (um Long-Tail-Keywords und Suchintention herauszufinden)
  • Google Search Console (um zu sehen, für welche Keywords du schon rankst, und um Chancen-Keywords zu finden)

Noch weiter kommst du allerdings mit kostenpflichtigen SEO-Tools. Diese verfügen nicht nur über eine größere und genauere Datenbasis, sondern bieten noch mehr Funktionen.

So kannst du dir zum Beispiel anschauen, für welche Keywords andere Websites ranken. Und mit welchen Blogartikeln oder Seiten genau:

ahrefs Top Pages

Ich empfehle folgende Tools:

  • KWFinder (mein Lieblings-Tool zur Keyword-Recherche)
  • SEMRush (sehr gut für Konkurrenzanalyse und allgemeine Keyword-Recherche mit dem Keyword Magic Tool)
  • ahrefs (das Schweizer Taschenmesser für SEO mit riesiger Datenbasis)

Weitere nützliche Tools und ausführlichere Beschreibungen zu den genannten Tools findest du in meiner Zusammenstellung der besten Keyword-Tools.

14. Achte bei Keywords auf die Konkurrenz (nicht nur auf das Suchvolumen)

Du hast ein Keyword mit einem hohem monatlichen Suchvolumen gefunden?

Das ist gut. Bringt dir aber gar nichts, wenn du nicht mindestens dafür auf die ersten Seite (besser noch die ersten fünf Plätze) kommen kannst.

Denn sonst bekommst du so viele Besucher wie ein Bootsverleih im Winter.

Wenn der See zugefroren ist.

Es ist mindestens genau so wichtig, dir anzuschauen, wie stark die Konkurrenz ist.

Merke:

Es ist besser für ein Keyword mit niedrigem Suchvolumen auf den ersten Platz zu kommen, als für ein Keyword mit hohem Suchvolumen auf die zweite Seite.

Ein Beispiel aus der Praxis:

Sagen wir, du schaffst es, mit deinem Blogartikel über Trockenhefe für das Keyword trockenhefe (mit ca. 4.000 monatl. Suchanfragen) auf den Anfang der zweiten Seite zu kommen.

Dann bekommst du vielleicht 40 Besucher pro Monat über dieses Keyword. Wenn du Glück hast.

Besser ist es da auf ein einfacheres Keyword zu optimieren, wie z. B. trockenhefe statt frische hefe.

Das hat zwar nur ca. 880 monatl. Suchanfragen. Dafür kannst du aber deutlich einfacher auf den zweiten oder sogar ersten Platz kommen.

Und das bringt dir dann nicht 40, sondern 300-500 Besucher pro Monat.

15. Die Ampel bei Yoast SEO oder Rank Math muss nicht immer grün sein!

Was für die Keyword-Dichtegilt, gilt auch für die Ampel bei Yoast SEO, Rank Math oder anderen SEO-Plugins.

Es sollte nicht dein Ziel sein, alle Ampeln auf Grün zu haben.

Die Ampel ist zwar nützlich und hilft auch mir bei der Keyword-Optimierung. Aber die Empfehlungen sind zum Teil überholt, inakkurat oder ziehen die Lesbarkeit eines Artikels nicht in Betracht:

  • Yoast SEO und Co. beziehen nicht immer die verschiedenen Schreibweisen eines Keywords (zum Beispiel mit oder ohne Bindestrich), das Keyword in gebeugter Form oder Synonyme mit in die Analyse ein.
  • Das Haupt-Keyword muss nicht immer an allen Stellen stehen, die SEO-Plugins empfehlen. Es ist oft besser, das Keyword aus dem ersten Absatz, Zwischenüberschriften oder der Hauptüberschrift herauszulassen, wenn das für Leser merkwürdig aussieht. Nutze dort lieber Synonyme oder reiße das Keyword auseinander.
  • Das Keyword an den Anfang der Hauptüberschrift oder des Meta-Titels zu setzen ist durchaus sinnvoll. Praktisch zerstört es dir in vielen Fällen deine Überschrift.

Die Analyse von Rank Math für diesen Artikel, der auf das Keyword seo tipps optimiert ist, kommt nur auf 40 von 100 Punkten:

Schlechter SEO-Score bei Rank Math

Aber er rankt trotzdem seit nunmehr drei Jahren in den Top 5 für das Keyword.

16. Benutze Bindestriche!

Google ist mittlerweile für viele Unternehmen, Blogs oder Online-Magazine zu einer unverzichtbaren Besucherquelle geworden.

Und da jeder seine Artikel auf Keywords optimiert, hat auch die Benutzung des Deppenleerzeichens stark zugenommen.

Man sieht keine “SEO-Tipps” und “SEO-Grundlagen” mehr, sondern nur noch “SEO Tipps” und “SEO Grundlagen”.

Bitte lass das sein!

Das sieht unprofessionell aus. Und es bietet keine Vorteile für dein Google-Ranking.

17. Aktualisiere deine Seiten regelmäßig

Das Internet ist schnelllebig. Und das spiegelt sich auch in den Suchergebnissen bei Google wieder:

Aktualität ist bei vielen Suchanfragen ein wichtiger Ranking-Faktor.

Was mir immer wieder auffällt:

Seiten oder Blogartikel, die länger nicht aktualisiert wurden, rutschen irgendwann ein paar Plätze ab. Selbst, wenn sie schon seit Monaten oder Jahren auf den ersten Plätzen rangieren.

Vor allem Seiten, die für Keywords mit starker Konkurrenz oder mit dynamischen Themen (z. B. Produkt-Vergleiche, aktuelles Weltgeschehen oder Trend-Themen), profitieren von regelmäßigen Updates.

Meine Tipps dazu:

  • Aktualisiere deine wichtigsten Seiten oder Blogartikel mindestens alle 3-6 Monate
  • Wie oft deine sie upgedatet werden sollten, findest du am besten durch Ausprobieren heraus (Aktualität ist nicht für alle Keywords wichtig)
  • Nimm das Datum aus deinen Permalinks raus, sonst ändert sich die URL jedes Mal, wenn du einen Blogartikel updatest!
  • Mache deine Seiten oder Blogartikel mit jedem Update ein kleines bisschen besser!
  • Ändere von Zeit zu Zeit auch das Veröffentlichungsdatum in WordPress (meistens reicht allerdings eine bloße Aktualisierung, damit Google das Datum im Snippet anpasst).

18. Überprüfe regelmäßig deine Sichtbarkeit

Überprüfe regelmäßig, wie sich die Rankings für deine Ziel-Keywords und deine allgemeine Sichtbarkeit entwickeln.

Nur so kannst du feststellen, ob deine SEO-Maßnahmen auch Früchte tragen. Und mögliche Probleme schnell beheben.

Dazu kannst du prima die Google Search Console nutzen oder ein Keyword-Monitoring-Tool, wie den SERPWatcher aus der mangools Suite.

Für einen schnellen Überblick über deine allgemeine Sichtbarkeit, bietet sich auch der Sichbarkeitsindex der Searchmetrics Suite an.

Die Searchmetrics Suite ist eigentlich ein kostenpflichtiges Profi-Tool. In der Basis-Version lässt sie sich jedoch kostenlos nutzen.

Zwar sind die Funktionen zur SEO-Analyse dort teilweise eingeschränkt, sind aber dennoch sehr gut nutzbar. Vor allem, wenn du nur ein schnellen Überblick über die eigene oder eine fremde Website bekommen willst. So kannst du z. B. die Sichtbarkeit der letzten 3 Monate, die 5 Top-Rankings oder Social Signals einer Website checken:

Sichtbarkeit mit Searchmetrics Suite überprüfen

Wenn du dir einen kostenlosen Account erstellst, kannst du sogar die Sichtbarkeit der letzten 6 Monate und die 10 Top-Rankings anschauen. Zudem kannst du das Keyword-Recherche-Tool nutzen und dir das exakte Suchvolumen für Keywords anzeigen lassen (was mit dem Google Keyword Planner nicht mehr geht).

19. Nutze kurze Permalinks!

Ich sehe immer wieder URLs wie diese hier:

https://www.meinblog.com/2017/10/12/mein-super-toller-blog-post-mit-sehr-langer-ueberschrift-die-fast-die-laenge-des-fliesstextes-erreicht/

Sorry, aber das ist nicht nutzerfreundlich!

Versuch stattdessen möglichst kurze Permalinks mit 2 bis 5 Wörtern zu nutzen:

https://www.meinblog.com/dein-hauptkeyword/

Das hat folgende Vorteile:

  • Eine einfache Hierarchie zeigt Google, dass es sich um wichtigen Content auf deiner Website handelt
  • Deine URLs sind einfacher für Nutzer zu merken
  • Deine URLs sind einfacher für dich zu merken (ich kann dir aus dem Kopf sagen, welchen Permalink ich für jeden meiner Blogartikel benutzt habe!)

19.1 Brauchst du Datum und Kategorie in den Permalinks?

Ziehe es in Betracht, auf das Datum in den Permalinks zu verzichten.

Wenn du einen klassischen Tagebuch-Blog oder eine News-Seite betreibst, dann ergibt das Datum natürlich Sinn. Aber, wenn die meisten deiner Blogartikel keinen zeitlichen Bezug haben, solltest du das Datum herausnehmen.

Erstens verlängert das die URLs deiner Blogartikel unnötig, wodurch diese schlechter zu merken sind. Zweitens ändert sich jedes Mal die URL, wenn du einen Blogartikel auffrischst.

Und Drittens kann es vorkommen, dass weniger Leute in den Suchergebnissen darauf klicken, wenn sie ein länger zurück liegendes Datum in der URL sehen. Hier auch noch ein schöner Beitrag von Yoast dazu.

Auch solltest du damit vorsichtig sein, Kategorien mit in die Permalinks aufzunehmen. Mach das nur, wenn du dir im Vorfeld sehr gut überlegt hast, in welche Kategorien du deinen Blog aufteilen möchtest.

Denn jedes Mal, wenn du eine Kategorie änderst, ändert sich auch die URL aller Artikel in dieser Kategorie (wodurch wiederum unnötige Weiterleitungen entstehen).

Die zu bevorzugende Permalink-Einstellung in WordPress (zu finden unter Einstellungen > Permalinks) ist deshalb Beitragsname:

Beste Permalink-Einstellungen für SEO in WordPress

19.2 Wie stelle ich die Permalink-Struktur sicher um?

Bitte mach nicht den Fehler und stell die Permalink-Struktur einfach so um. Das kann deine Sichtbarkeit stark beeinträchtigen.

Es ist wichtig, alle Artikel vernünftig weiterzuleiten (per 301 Redirect) und alte Links zu ändern.

Ich empfehle folgende Vorgehensweise:

  1. Ein Backup erstellen (nur zur Sicherheit!)
  2. Neue Permalink-Struktur bei WordPress auf Beitragsname umstellen (/%postname%/)
  3. Mit dem Yoast Permalink Helper einen Redirect Code erstellen und ihn in deine .htaccess-Datei einfügen
  4. Die Sitemap per Google Search Console neu an Google übermitteln (eigentlich nicht unbedingt nötig, weil sich Google die Sitemap eh regelmäßig automatisch holt)
  5. Einmal den Broken Link Checker darüber laufen lassen und alle umgeleiteten internen Links (mit der alten Permalink-Struktur) ersetzen (nach Verwendung wieder das Plugin deaktivieren, da es nicht gerade ressourcenschonend arbeitet und deinen Blog verlangsamen kann).
Warnung: Facebook erkennt keine Weiterleitungen. Alle Facebook-Likes, die du für einen Blogartikel mit der alten Permalinkstruktur bekommen hast, werden nach der Umstellung nicht mehr angezeigt.

20. Benutze sinnvolle Dateinamen und alt-Tags für Bilder

Benutze unbedingt sinnvolle Dateinamen und Alternativtexte (alt-Tags) für deine Bilder.

Dazu gilt in WordPress sowohl das Beitragsbild als auch alle in den Artikel eingebundene Bilder.

So kannst du erstens die Relevanz deines Blogartikels für bestimmte Keywords oder Themen erhöhen. Zweitens erhöhst du die Relevanz der Bilder selbst. Das ist wichtig, um Besucher über die Bilder-Suche bei Google zu bekommen.

Warum das ein Ranking-Faktor ist, hat unter anderem mit Barrierefreiheit zu tun:

Blinde Personen können deine Bilder nicht sehen und benutzen deshalb Screen-Reader, die alt-Tags  und ggf. auch den Dateinamen deiner Bilder auslesen.

Meine 4 SEO-Tipps für Bilder:

  • Verwende eine möglichst beschreibende Benennung für Bild-Dateien (ordnung-im-kuehlschrank.jpg statt 98shf979121k2.jpg) und alt-Tags
  • Vermeide Umlaute und Sonderzeichen im Dateinamen
  • Versuch das Haupt-Keyword und relevante Keywords in Dateinamen, alt-Tags und ggf. auch title-Tags einzubinden
  • Komprimier deine Bilder und verwende sie in der richtigen Skalierung (um die Dateigröße zu reduzieren)

21. Mobile First!

Der Anteil der mobilen Nutzer ist weltweit schon seit längerem größer als der Anteil an Nutzern mit Desktop-PC.

Dies deckt sich auch mit meinen eigenen Erfahrungen.

Auf den meisten meiner Blogs habe ich über 80 % mobile Nutzer, bei manchen sogar über 90 %.

Blogmojo stellt allerdings eine Ausnahme dar. Die meisten meiner Besucher sind Blogger oder Solopreneure. Und die arbeiten größtenteils an einem Desktop-PC.

Das heißt:

Es kann sich lohnen bei Google Analytics oder in der Google Search Console zu schauen, welche Geräte deine Leser hauptsächlich verwenden. Und dein Design entsprechend anzupassen.

Für Google gilt allerdings seit November 2016 das Motto “Mobile first!”.

Im Zuge dessen wurde der Google-Algorithmus Schritt für Schritt daraufhin umgestellt, sich primär die mobile Version einer Website anstatt der Desktop-Version anzuschauen.

22. Verlinke deine besten Artikel intern mit Keywords

Interne Verlinkung ist wichtig für dein Google-Ranking.

Sehr wichtig sogar.

Durch die interne Verlinkung mit Keywords werden Blogartikel für diese Keywords relevanter. Denn, wenn ein Blogartikel an vielen Stellen auf deiner Website verlinkt ist, sagst du Google damit: “Hey, dieser Blogartikel ist wichtig!”

Die Artikel, für die du bei Google auf jeden Fall ranken möchtest, solltest du also immer intern sehr gut verlinken.

Dabei empfehle ich deine Blogartikel nicht nur innerhalb anderer Blogartikel zu verlinken, sondern auch seitenweit.

Du kannst zum Beispiel eine Liste mit deinen besten Artikeln in der Sidebar, im Footer oder im Menü platzieren.

Auch die Anzeige ähnlicher Beiträge unter jedem Blogartikel, z. B. mit mit einem Plugin wie Contextual Related Posts ist sinnvoll. Ich nutze es auch hier auf dem Blog:

Contextual Related Posts für interne Verlinkung

23. Optimiere nur Inhalte, bei denen es sich lohnt!

Ich sehe immer wieder Blogger und Website-Betreiber, die an falscher Stelle optimieren.

Und dadurch ihre Zeit vergeuden.

Es ist sinnlos, jede einzelne Seite auf einer Website oder jeden Blogartikel auf Keywords zu optimieren.

Für viele Blogartikel-Typen ergibt eine Keyword-Optimierung schlichtweg keinen Sinn, wie z. B. für Wochenrückblicke, Tagebucheinträge oder Best-of-Posts.

Warum?

Weil niemand bei Google danach sucht.

Auch für WordPress-Taxonomien (Kategorien, Tags, Produktarchive etc.) ist es oft pure Zeitverschwendung, Meta-Titel und -Beschreibung individuell festzulegen oder “SEO-Text” am Anfang oder Ende zu ergänzen.

24. Link-Earning statt Link-Building

Link-Building ist tot. Lang lebe Link-Earning!

Um es auf Deutsch zu sagen:

Hör auf, dir Links erschleichen zu wollen und fang lieber damit an, dir Links zu verdienen.

Das ist die einzige Methode, mit der du langfristig bei Google ranken wirst.

Vermeide folgende Strategien:

  • Links aus spamlastigen Blog-, RSS- und Website-Verzeichnissen
  • Links aus selbst erstellten Web-2.0-Seiten (Blogger, Tumblr etc.)
  • Links von Social-Bookmarking-Seiten
  • Massenhaft erstellte Links aus Foren, Foren-Profilen oder Frageseiten
  • Links von Expired Domains
  • Gekaufte Links (vor allem, wenn du nicht weiß, was du tust!)
  • Links aus Blognetzwerken (vor allem, wenn du nicht weiß, was du tust!)
  • Blog-Kommentare, die nur für einen Link gesetzt werden (z. B. mit Keyword im Namen)
  • Links aus massenhaft verbreiteten Pressemitteilungen
  • Links von Artikelverzeichnissen
  • Links aus Gastartikeln mit miesem SEO-Content

Mache besser Folgendes:

  • Produzier wirklich großartigen Content, der Menschen weiterhilft.
  • Baue dir eine Community auf, z. B. in Form einer Facebook-Gruppe oder E-Mail-Liste.
  • Positioniere dich als Experte.
  • Baue Beziehungen zu Influencern in deiner Nische auf, die dir dabei helfen, deinen Content zu verbreiten.
  • Mache gezielten Outreach

25. Beseitige kaputte Links

Deine Website oder dein Blog ist Work in Progress.

Du löschst Beiträge oder Seiten. Du änderst Kategorien und Tags. Du änderst die Permalink-Struktur. Du aktivierst oder deaktivierst Plugins und Themes.

Das kann dazu führen, dass bestimmte Seiten nicht mehr funktionieren und Besuchern nach dem Klick auf einen Link eine Fehlerseite angezeigt wird.

Das gilt auch für Links zu externen Websites. Inhalte werden gelöscht, es gibt technische Probleme oder Website werden komplett aufgegeben.

Und Booooom.

Besucher laufen ins Leere.

Kaputte Links (auch Broken Links genannt) sorgen für eine schlechte Nutzererfahrung und sind somit mindestens ein indirekter Ranking-Faktor.

Also schau dir deine Links regelmäßig an und entferne alle kaputten Links!

Alle deine internen und externen Links manuell zu überprüfen, ist allerdings unnötig viel Aufwand. Deswegen empfehle ich die Benutzung eines browserbasierten Broken Link Checkers (einfach mal bei Google suchen, es gibt viele kostenlose Tools), Screaming Frog oder des WordPress-Plugins LinkWhisper.

26. Benutze Aufzählungen und Tabellen

Google liebt Aufzählungen und Tabellen.

Warum?

Weil sie für Nutzer hilfreich sind. Sie stellen komplexe Sachverhalte oder umfangreiche Daten übersichtlich und einfacher verdaulich dar.

Google belohnt das nicht nur mit einem besseren Ranking. Aufzählungen, ob nummeriert oder unnummeriert, erhöhen auch die Chancen in ein Featured Snippet zu kommen.

27. Schreibe klickstarke Meta-Titel

Nicht nur das Ranking auf einer Suchergebnis-Seite ist entscheidend dafür, ob jemand darauf klickt oder nicht.

Du kannst die Klickrate durch den Meta-Titel stark beeinflussen.

Sagen wir, du möchtest einen Artikel darüber schreiben, wie man sein Google-Ranking verbessern kann (mit dem Haupt-Keyword google ranking verbessern).

Nur die Überschrift Google-Ranking verbessern klingt öde, oder?

Dann peppen wir die Überschrift doch mal auf:

Trick #1: Nutze Zahlen

Beispiel: 5 Schritte, um das Google-Ranking zu verbessern

Trick #2: Duze deine Leser

Beispiel: 5 Schritte, um dein Google-Ranking zu verbessern

Trick #3: Nutze Power-Wörter

Nutze emotional geladene Wörter, wie z. B. einfach, schnell, kostenlos, sofort, leicht, garantiert, bewährt, sicher, großartig, beeindruckend etc.

Beispiel: 5 unverzichtbare Schritte, um dein Google-Ranking zu verbessern

Eine Liste mit Power-Wörtern für jeden Anlass und Schreibstil findest du in meinem Post 1.000+ Power-Wörter, die deine Texte und Überschriften sofort verbessern.

28. Nutze Rich Snippets

Du kannst die Klickrate in den Google-Suchergebnissen auch dadurch enorm erhöhen, dass du Rich Snippets verwendest.

Dabei handelt es sich um ein Suchergebnis, das mit weiteren Daten “angereichert” ist.

Bei unserem Rezept zu Egg Waffles werden neben den Sterne-Bewertungen noch ein Bild und die Zubereitungszeit angezeigt:

Rich Snippet eines Rezepts mit Nutzerbewertungen, Bild und Zubereitungszeit

Ziemlich cool, oder?

Dabei ist es denkbar einfach, solche Rich Snippets zu bekommen!

Die Bedingung für die Anzeige ist immer die Einbindung von strukturierten Daten, was sich erst einmal kompliziert und technisch anhört.

Du musst diese aber nicht manuell einbinden, sondern kannst dafür einfach ein oder mehrere WordPress-Plugins nutzen:

Für Rezepte nutzen wir WP Recipe Maker. Zur Einbindung einfacher Sternebewertungen eignet sich das Plugin Yet Another Stars Rating sehr gut.

Eine gute Allzweck-Lösung für so ziemlich alle strukturierte Daten, die in Google angezeigt werden können, bieten die Plugins Schema Pro oder Rank Math (mit dem Advanced Schema Generator in der Pro-Version).

Ob deine strukturierte Daten richtig von Google erkannt werden, kannst du anschließend mit dem Testtool für strukturierte Daten überprüfen.

Hinweis: Seit einer Algorithmus-Änderung im September 2019 werden Sterne-Bewertungen nur noch für bestimmte Inhaltstypen angezeigt, wie z. B. für Produkte, Filme oder Rezepte. Bewertungen für Blogartikel werden nicht mehr angezeigt. Siehe auch Googles Dokumentation zum Review-Snippet.

29. Vermeide Thin Content

Als Thin Content bezeichnet man Seiten mit wenig Inhalt, die niemandem weiterhelfen.

Und dafür hat Google immer weniger Toleranz.

Dabei ist es egal, ob du diese Seiten erstellt hast, um bewusst Google zu täuschen oder ob sie durch einen technischen Fehler oder falsche Einstellungen deines SEO-Plugins entstanden sind.

In 2018 sind zum Beispiel einige Websites in der Google-Suche abgestürzt, weil es in der Version 7.0 von Yoast SEO ein Bug gab.

Dieser Bug führte dazu, dass Anhang-URLs nicht auf die Anhangs-Datei weitergeleitet wurden (die Einstellung im Bild wurde auf Nein gesetzt, obwohl Nutzer Ja ausgewählt hatten):

Medien & Anhang URLs bei Yoast SEO

Dadurch wiederum landeten hunderte oder sogar tausende unnütze URLs im Google-Index, was Google als Spam wertete.

3 Tipps, um Thin Content zu vermeiden:

  1. Kategorien, Schlagwörter und andere Taxonomien auf noindex zu stellen (vor allem, wenn du sehr viele hast)
  2. Anhangs-URLs in Yoast SEO immer auf die Anhang-URLs weiterleiten
  3. Sehr kurze oder inhaltlich schlechte Blogartikel und Seiten löschen, zusammenzufassen oder auszubauen (vor allem, wenn du viele davon hast)

30. Baue eine Marke auf!

Google hat sich auf dem Markt durch ein Alleinstellungsmerkmal durchsetzen können:

Die Miteinbeziehung von Backlinks in der Google-Suche, die zu deutlich besseren Ergebnissen geführt hat als bei anderen Suchmaschinen.

Es ist jedoch sehr wahrscheinlich, dass Google mittlerweile weitere Faktoren nutzt, um die Reputation einer Website oder einzelnen Webseite zu bestimmen und um vertrauenswürdige Marken von unbekannten Nicht-Marken unterscheiden zu können.

Dazu könnten zum Beispiel zählen:

Branded Searches

Bei Branded Searches handelt es sich um Keywords, die deine Marke enthalten. Bei mir z. B.:

  • blogmojo
  • blogmojo seo
  • blogmojo dsgvo
  • blogmojo blog erstellen

Die Logik dahinter ist einfach:

Je öfter jemand deinen Markennamen bei Google eingibt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass deine Inhalte hochwertig und hilfreich sind. An den zusätzlich eingegeben Begriffen könnte Google zudem ablesen, für welche Themenbereiche und Keywords deine Website relevant ist.

Implied Links

Bei Implied Links handelt es sich um nicht verlinkte Nennungen deiner Marke, also z. B. die Erwähnung von Blogmojo oder mir, Finn Hillebrandt, in einem Blogartikel:

31. Informiere dich über Änderungen des Google-Algorithmus

Google nimmt laufend Veränderungen am eigenen Suchalgorithmus und am Aussehen der Google-Suche vor.

Alleine im Jahr 2019 hat Google 3.620 Änderungen vorgenommen.

Da ist es extrem wichtig, auf dem neusten Stand zu bleiben!

Um dir diese Aufgabe so leicht wie möglich zu machen, habe ich dir eine Liste mit allen Google-Updates von 2003 bis 2021 zusammengestellt, die ich regelmäßig um die neusten (größeren) Updates ergänze.

32. Gib nicht so schnell auf!

Du musst damit rechnen, dass es mit einer neuen und noch unbekannten Website (je nach Nische und Budget) Monate dauern kann, bis du die ersten guten Rankings siehst.

Mit einer bestehenden Website, die Google schon als Autorität ansieht, wirst du die Auswirkungen von SEO-Maßnahmen deutlich schneller sehen.

Aber auch dort kann es sein, dass sich die positive Wirkung mancher Maßnahmen erst nach einigen Monaten zeigt, z. B. beim nächsten Google Core Update.

Das sage ich nicht, um dich zu entmutigen. Ich möchte dir vielmehr sagen:

Gib SEO Zeit. Wirf nicht sofort alles hin, wenn du nach einer bestimmten Zeit keine Resultate siehst.

Ich habe in dem Jahrzehnt, in dem ich bereits SEO mache, hunderte Konkurrenten kommen und gehen sehen.

Sie sind entweder gegangen, weil sie ungeduldig geworden sind und Abkürzungen gesucht haben (z. B. Linkkauf, weitergeleitete Expired Domains etc.).

Und du kannst dir vorstellen, wozu das mittel- oder langfristig geführt hat…

Oder sie sind gegangen, weil sie schlichtweg aufgegeben haben. Zum Beispiel, weil sie für ihr wichtigstes Keyword von Platz 1 auf Platz 5 abgerutscht sind oder ihre komplette Website mal durch ein Google-Update heruntergestuft wurde.

Sei nicht wie die. Analysiere, was deine Konkurrenz besser macht und passe deine Herangehensweise an. Und wenn deine angepasste Herangehensweise dich auch nicht wieder auf den Platz 1 bringt, dann passe sie erneut an.

In den Suchergebnissen gewinnen die mit dem längeren Atem.

33. Nutze keinen Website-Baukasten

Unser großer Website-Baukasten-Vergleich hat gezeigt:

Die allermeisten Website-Baukästen haben bieten nur grundlegende SEO-Funktionen, wie z. B. die Anpassung von Meta-Titel und -Beschreibung einzelner Seiten.

Wer erweiterte SEO-Funktionen sucht, schaut in die Röhre:

  • Anpassung der robots.txt? Nur bei 3 von 8 Baukästen möglich.
  • Hinzufügen von individuellen strukturierten Daten? Lediglich bei Wix möglich.
  • PageSpeed? Katastrophal. 6 von 8 haben einen PageSpeed Score von unter 60.
  • Sitemap individuell anpassbar? Bei keinem Baukasten möglich.
  • 301-Weiterleitungen? Nur bei 2 von 8 individuell einstellbar.

Deshalb mein SEO-Tipp an dich:

Wenn du es mit Suchmaschinenoptimierung ernst meinst, nimm WordPress. Mit Jimdo, Wix und Co. wirst du nicht glücklich werden.

Infografik „10 Dos and Don’ts bei SEO“

Viele wichtige SEO-Tipps aus diesem Artikel habe ich dir noch einmal als Infografik aufbereitet. Pinnen und Teilen erwünscht!

SEO-Tipps: Infografik zu 10 Dos and Don'ts bei der Suchmaschinenoptimierung
Finn Hillebrandt

Finn Hillebrandt

Gründer von Blogmojo, WordPress-Fan und SEO-Experte mit 10+ Jahren Erfahrung.

Finns große Leidenschaft ist es, epische Blogartikel zu schreiben und bei Google zu ranken (und nein, dass du hier gelandet bist, ist kein Zufall). 😎

Sein Motto und seine Mission lauten: Unf*ck SEO! ✊

Bei SEO setzt er entsprechend nicht auf Hörensagen, sondern führt ständig eigene Tests und Recherchen durch, um herauszufinden, wie Google wirklich tickt (Achtung, Nerd-Alarm!).

Erfahre mehr über ihn und das Team oder folge ihm auf Instagram, Twitter, LinkedIn oder Facebook.

Werbehinweis für Links mit Sternchen (*)

Es handelt sich um einen Affiliate-Link, das heißt, wenn du auf der verlinkten Website etwas kaufst, erhalten wir eine Provision. Dies hat keinerlei Einfluss darauf, wie wir ein Tool oder einen Anbieter bewerten.

Wir empfehlen nur Tools bzw. Anbieter, hinter denen wir auch wirklich stehen. Für dich entstehen dadurch natürlich keine zusätzlichen Kosten! Du hilfst jedoch uns und diesem Projekt. Danke! ❤️

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154 Gedanken zu „33 wichtige SEO-Tipps für 2021, die du sofort umsetzen solltest“

  1. Grandiose Zusammenstellung, die sicherlich sehr viel Arbeit gemacht hat.

    Sollte man sich selbst als SEO-Pro mal ein paar Notizen machen. Das Problem ist ja oft, dass man an manche Kleinigkeiten gar nicht mehr so denkt.

    Antworten
  2. Lieber Finn,

    Vielen Dank für diesen genialen Artikel!
    SEO ist wirklich eine eigene, absolut faszinierende Wissenschaft. In deinem Artikel habe ich als SEO-Anfänger natürlich etliche Tipps gefunden, die ich so noch nicht kannte. Ich freu mich schon auf morgen (Montag, grins) da werde ich gleich die Sache mit dem Aktualisieren der Artikel mit gutem Ranking angehen

    Liebe Grüße,
    Katrin

    Antworten
    • Hi Katrin,

      sehr gut, mach das! 😉

      LG

      Finn

      PS: SEO ist eher ein Handwerk als eine Wissenschaft. Ist nicht so schwer erlernbar, wie es oft vermittelt wird. 🙂

      Antworten
  3. Hallo Fin,

    ein super Artikel! Gerade die Suchintention, der Mehrwert durch Content und den Nutzer auf seiner Website letztendlich “zufriedenstellen” sind DIE Bestandteile der SEO. Sei einfach besser als die Inhalte der Top10

    Ein Artikel wie dieser, zeigt was guten Content darstellt

    Viele Grüße

    Marco

    Antworten
  4. Hi Danke, cool deine tolle Zusammenfassung hier – das wichtigste ist, dass man SEO als laufenden Prozess sieht und das niemals abgeschlossen sein wird…..

    Antworten
  5. Hallo Finn,

    so langsam lohnt es sich wieder, mich um SEO zu kümmern. Da schaue ich mir doch gleich mal ein paar Punkte in deinem genialen Artikel an.

    Eine Frage zur Search Console. Nutze ich ja schon länger, aber mir war noch nicht aufgefallen, dass ich auch die externe Verlinkung sehen kann.
    Nun ist mir dabei aufgefallen, dass ich von einem alten UpdraftPlus-Klon verlinkt angezeigt werde. Das war eine Art vorübergehender Sandbox zum Testen. Den Klon gibt es schon lange nicht mehr, dennoch wird er aufgeführt.

    Ist das schädigend für das Ranking? Falls ja, wie werde ich das los?

    Herzlichen Dank und viele Grüße aus Chiang Rai
    Stefan

    Antworten
  6. Hallo Finn,

    bin gerade bei der “Weiterbildung” und habe deinen Post entdeckt: Ich schreibe selber gerne viel und weiß, wie viel Arbeit alleine diese Seite war. Dazu die Qualität. Für mich ist dein Post hochspannend und ich habe bereits ein Feature entdeckt, über das ich mich jetzt informieren will und werde. Und dabei habe ich erst ein wenig gelesen, das große Ganze kommt erst noch … mit mehr Muße als gerade. Freue mich schon darauf.

    Gruß + Dank
    Peter

    Antworten
  7. Klasse Zusammenfassung für SEOler, allerdings bin ich mit dem Linkearning nicht ganz deiner Meinung. Natürlich ist Linkearning ideal, also dass Links automatisch gesetzt werden zB durch tolle eigene Inhalte. Das ist aber nicht für jede Seite möglich. Des Weiteren gehören Links aus RSS Feeds, Presseportalen, Foren etc. zu normalen Linkprofilen, sofern man es nicht übertreibt.

    Antworten
  8. Super Artikel Finn! Wir haben gerade angefangen uns mit dem Thema SEO zu beschäftigen und da kommt dieser Artikel gerade zur richtigen Zeit!

    Aber sorry – mit der dunklen Schokolade kommst Du bei mir nicht durch!
    Ich liebe ebenfalls dunkle Schoki -> Du musst also mit mir teilen.

    LG
    Bastian

    Antworten
    • Hi Bastian,

      so ein Mist. Aber ich hatte schon eine Vorahnung, dass es auch andere Leute gibt, die dunkle Schoki mögen. 😉

      Ansonsten: Danke! Freut mich sehr, dass mein Artikel zur rechten Zeit kommt. 🙂

      LG

      Finn

      Antworten
  9. Ich schulde Finn und seinem Blogmojo großen Dank! Ich habe nun einige Stunden die sehr hilfreichen Tipps gelesen und mich schon ordentlich mit der Umsetzung befaßt. Sicher wird es noch eine Weile dauern, bis ich alles umgesetzt habe. Aber ich habe einen strukturierten Plan was ich wie machen muss.
    Vielen Dank!

    Antworten
  10. Hej Finn,

    jetzt muss ich Dir auch mal schreiben. Vielen Dank für all die hilfreichen Artikel und Newsletter. Da lernt man immer dazu. Ich habe ein paar Fragen:
    – Wie machst Du das, dass Dein Artikel 28 Hauptüberschriften hat? Bei mir sind es immer nur H1 bis H6 und die werden zunehmend auch kleiner von der Schriftgröße. Das sieht nicht so gut aus 🙂
    – Wie machst Du das mit der Inhaltsangabe, die man aufklappen kann. Ist das ein Plugin? Ich hatte das mal bei Dir gelesen wie das heißt, aber finde den Artikel leider nicht wieder.
    – Und hast Du einen Tipp, wie man Youtube-Videos so einbinden kann, dass der User erst mal bestätigen muss, dass er das Video anheizt bekommen möchte? Gibt es dafür ein Plug-in?
    Sorry wegen all den Fragen. 🙂

    Gruß, Stefan

    Antworten
    • Hi Stefan,

      1. Ich denke, du hast die Gliederung von H-Überschriften falsch verstanden.

      H1 ist nicht die erste Überschrift im Test, H2 die zweite, H3 die dritte usw.

      Die Zahlen beschreiben die Hierarchie und nicht die Reihenfolge.

      H1 ist die Hauptüberschrift (die gibt es nur einmal). H2 sind Zwischenüberschriften. H3 sind Zwischenüberschriften von Zwischenüberschriften usw.

      2. Ja, ist das Plugin LuckyWP Table of Contents: https://de.wordpress.org/plugins/luckywp-table-of-contents/

      3. Ja, mache ich mit Borlabs Cookie.

      LG

      Finn

      Antworten
      • Hallo Finn,

        vielen Dank für Deine Antwort. Ja, das mit den H-Überschriften verstehe ich nicht. 🙂 Ich dachte immer, dass jede H-Überschrift in einem Artikel vorkommen musst. Kannst Du bitte kurz anhand des Artikels hier kurz sagen, was die H1 ist?

        “28 wichtige SEO-Tipps für 2020, die du sofort umsetzen solltest” ist der Titel, oder? “1. Nutze FAQ Rich Snippets” ist dann die H1?

        Antworten
        • Hi Stefan,

          “28 wichtige SEO-Tipps für 2020, die du sofort umsetzen solltest ist” die H1-Überschrift.

          “1. Nutze FAQ Rich Snippets” und alle anderen nummerierten Überschriften sind H2-Überschriften.

          Der (Meta-)Titel wird in deinem Browser-Tab angezeigt, ist aber nicht auf der Webseite selbst sichtbar.

          Hoffe, das hilft dir weiter!

          LG

          Finn

          Antworten
  11. Hey Finn, danke für Deinen tollen Beitrag! Sehr hilfreich.

    Ich hätte dennoch eine Frage zur Konkurrenzanalyse. Ich habe ein Long-Tail-Keyword entdeckt, das ordentliche Sucherzahlen aufweist, jedoch keine weiteren Affiliate-Seiten in den Top 10 gelistet hat. Dort sind vor allem Ebay, Amazon etc. zu finden, jedoch ohne das entsprechende Keyword im Seitentitel oder in der Beschreibung.

    Wie sind die Giganten wie Ebay, Amazon, Wikipedia etc. in der Konkurrenzanalyse zu werten? Sind das in diesem Fall SEO-Gegner, die leicht zu schlagen sind oder versucht man es am besten gar nicht?

    Ich bedanke mich im Voraus herzlich für Deine Antwort und wünsche Dir und Deiner Liebsten viel Gesundheit.

    Beste Grüße,
    Daniel

    Antworten
    • Hi Daniel,

      ohne das Keyword und deine Website zu kennen, ist das schwer zu sagen.

      Kommt darauf an, wie hoch deine eigene DA und PA ist, ob du mit dem Blogartikel die Suchintention besser treffen kannst, wie gut dein Blogartikel sprachlich optimiert ist, wie gut dein gesamtes On-Page-SEO ist etc.

      LG

      Finn

      Antworten
  12. Hey Finn,
    das ist wirklich ein großartiger Beitrag, der mir bereits viel geholfen hat. Vielen Dank dafür! 🙂

    Ich habe eine Frage zum Thema “FAQPage-Markup”. Du hast ja selbst immer den FAQ Punkt am Ende deiner Beiträge. Generiert Google diese Markups selbstständig? Benötigt es einen Extra FAQ Punkt bei den Beiträgen oder können die Fragen auch im Beitrag selber beantwortet werden?

    Antworten
      • Danke für deine Antwort!

        Ich nutze auch GeneratePress. Vermutlich ist das manuelle Hinzufügen über Hooks Code-lastig, oder?

        Hab mir das Plugin runtergeladen. Ich verstehe allerdings noch nicht, wie ich die Snippets in den Fließtext mit allen Formatierungen einbauen kann (ich nutze Elementor).

        Gruß Stefan

        Antworten
        • Hi Stefan,

          ich würde dir dazu raten, das Markup nicht über Mikrodaten in den Fließtext, sondern über JSON-LD in den -Bereich deiner Artikel einzubinden

          Und das geht super easy durch Erstellung eines Hooks, in den du einfach den JSON-LD-Code einfügst. Die Position für den Hook muss dabei wp_head sein.

          Alternativ ist eine Einbindung auch über den Gutenberg Editor möglich (Yoast SEO und Rank Math haben Gutenberg-Blöcke für FAQ-Markup).

          LG

          Finn

          Antworten
          • Hey Finn,

            danke für deine tollen Tipps!

            Da ich noch WordPress-Neuling bin kann ich leider mit den Begriffen JSON-LD-Code und -Bereich nicht viel anfangen.

            Ich habe mir allerdings Rank Math installiert, nachdem ich es in deinen SEO-Tipps gelesen habe und bin davon auch begeistert.

            Macht es grundsätzlich einen Unterschied, ob ich FAQ-Markups per Code oder Plugin einbinde? Oder ist es für die Performance egal?

            Danke für deine Unterstützung!

            Gruß Stefan

          • Hi Stefan,

            ich binde das Markup per Code ein, um flexibler zu sein.

            Für die Performance macht es aber keinen Unterschied, ob per Code oder per Plugin.

            LG

            Finn

          • Hey Finn,

            danke für die Anleitung, war echt super einfach umzusetzen in GP. Eine Frage, die ich noch habe: Wenn du das alles gemacht hast, gehst du dann in deine Google Search Console, pastest die URL deines Artikels mit den eingefügten rich snippets und klickst ‘Request Indexing’?

            Grüße, Karl

          • Hi Karl,

            das kannst du machen, ist aber nicht unbedingt nötig. Google findet die Änderungen auch so (z. B. über deine eingereichte Sitemap).

            LG

            Finn

  13. Eine tolle, informative und sehr hilfreiche Website. Großartig 🙂 und vielen Dank für diese ausführlichen Erklärungen.

    Vielleicht kannst du mir eine kurze Frage beantworten.

    Ist es sinnvoll, interne Links ausführlich zu benennen? Z.B. im Hauptmenü nicht nur:
    > Produkte > Produkt 1
    sondern:
    > Produkte > die eierlegende Wollmilchsau jetzt exklusiv bei uns kaufen

    Ich hoffe, du weißt was ich meine 😀

    Vielen Dank
    Gruß Ronny

    Antworten
    • Hi Ronny,

      eher die kurze Variante, sonst wird das Menü zu unübersichtlich und du könntest Platzprobleme bei kleineren Displaygrößen bekommen.

      LG

      Finn

      Antworten
    • Haha, das ist auch eine Frage die ich mir schon öfter gestellt habe. 😉

      Ein paar Denkanstöße:

      – Die Einbindung von AdSense hatte bei mir noch nie einen negativen Einfluss auf mein Google-Ranking (allerdings haben meine Websites auch immer eine extrem gute Ladezeit, also selbst mit AdSense ist der Speed noch gut)

      – Rechtlich gibt es bei der Einbindung von AdSense einiges zu bedenken (du brauchst z. B. ein Opt-in)

      – AdSense-Anzeigen sind in der Regel nicht sonderlich performant und du musst viel testen, um das ideale Setup zu bekommen

      – Anzeigen können sich negativ auf das Affiliate-Einkommen auswirken

      Kurzum:

      Ich würd‘s auf jeden Fall mal testen. Aber wenn’s nur ein paar Euro im Monat bringt, lohnt sich m. E. nicht.

      LG

      Finn

      Antworten
  14. Hallo Fin,

    erstmals super Artikel! Ich hatte überlegt demnächst einen Glossar in unseren Blog einzubauen, der bestimmte Wörter einfärbt und sie mit deren Definiton verlinkt. Die Definitionen wären jedoch nur ein paar Zeilen kurz. Würde das mein SEO verschlechtern?

    Hast du in die Richtung irgendwelche Tipps?

    Vielen Dank!

    Liebe Grüße
    Lars

    Antworten
    • Hi Lars,

      kommt auf das Glossar darauf an.

      Ich nehme mal an, dass für jeden Glossar-Eintrag ein eigner Post angelegt ist? Wenn das so ist und die Inhalte nur sehr kurz sind, solltest du das komplette Glossar auf noindex stellen.

      LG

      Finn

      Antworten
  15. “Für Google und Menschen zu schreiben ist kein Widerspruch” – Leider kann ich dem nicht zustimmen, mir fällt es sehr schwer, das ganze technische Drum-Herum beim Schreiben zu beachten. Das ist im Printbusiness weitaus einfacher.

    Antworten
    • Hi,

      mittlerweile würde ich sogar sagen:

      SEO ermöglicht es dir, noch besseren Content zu schreiben. Denn durch Keyword-Recherche kannst du unglaublich viel darüber erfahren, welche Ziele und Probleme deine Zielgruppe wirklich hat.

      LG

      Finn

      Antworten
  16. Hallo Finn,

    vielen Dank für die gute Zusammenstellung.
    Frage zu Schema Pro und Rich Snippets: Was hat sich durch die angekündigte Änderung von Google konkret bei rich Snippets geändert? welche Auswirkungen hatte das auf Schema Pro?

    Salü
    Rolf

    Antworten
  17. Super Liste! Ich finde auch, dass die Ampel bei Yoast SEO gerade nicht so affine Nutzer eher verwirrt. Hier könnte sich Yoast mittelfristig etwas neues überlegen!

    Cheers, Sebastian

    Antworten
  18. toller Content – vielleicht ja hilfreich: habe einen unwichtigen Typo gefunden hier “Mittlerweile zieht Google bezieht weitere Faktoren mit ein”.

    Antworten
  19. Toll, das ist wirklich ein informatives Zeug. Ich mag Ihren Artikel und es hilft mir sehr. Teilen Sie solche nützlichen Artikel weiter. Vielen Dank.

    Antworten
  20. Hi Finn,
    danke für diesen super Überblick über die wichtigsten SEO-Strategien! Wie immer sehr kompetent und angenehm im Schreibstiel.
    Was mir noch nicht ganz klar ist, ob ich in der H1 neben dem Hauptkeyword, auf das der Artikel optimiert ist auch ein weiteres Keyword aufnehmen kann, wenn das einfach Sinn macht bzw. einfach gut passt. Und beide Keywords haben ähnlich viele Suchanfragen. Z.B.

    Hundeerziehung: Das perfekte Training für Hunde

    Hundeerziehung wäre das Hauptkeywort und “Trainings für Hunde” ein Nebenkeyword.

    Beste Grüße
    Robert

    Antworten
    • Hi Robert,

      ja das ist möglich. Du kannst zum Teil sogar 3 oder 4 Keywords in einer Überschrift unterbekommen, wenn du es geschickt machst.

      Ein kleines Beispiel an einem unserem Blogartikel “Was funktioniert in 2019 wirklich, um mehr Instagram-Follower zu bekommen? (mit Case Study, wie wir 7.000 Follower erreicht haben)”.

      Der enthält folgende Keywords:

      – instagram follower
      – instagram follower bekommen
      – mehr instagram follower
      – instagram follower 2019

      LG

      Finn

      Antworten
  21. Hi Fin,

    kann den Blog nur empfehlen. Meiner Erfahrung nach können Foren-Links, Presse-Mitteilungen etc zu Beginn noch gut funktionieren. Sollten aber natürlich trotzdem sinnvoll gesetzt sein. Bei den anderen Punkten stimme ich dir zu. Besonders Punkt 2 sollte immer im Fokus stehen.

    Danke
    Daniel

    Antworten
  22. Hallo Finn,

    ich bin echt begeistert von diesem Blog. Wie ihr die Artikel aufbereitet ist der Hammer! Wie lange braucht ihr denn im Schnitt für einen Artikel?

    Weiter so!

    Liebe Grüße
    Dominik

    Antworten
    • Haha, danke! Ist unterschiedlich, je nach Rechercheaufwand. In der Regel ein bis zwei Wochen, manchmal auch 3 oder 4 (bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von etwa 20 Stunden).

      LG

      Finn

      Antworten
      • Das kann ich mir vorstellen. 🙂

        Man sieht ja, dass da wahnsinnig viel (gute) Arbeit drinsteckt.

        Weiter so!

        Dominik

        Antworten
  23. Der Artikel ist ganz großes Kino. Ein Paradebespiel eines guten SEO Artikels, der für Benutzer optimiert ist. Ich hatte mich amüsiert den Text zu lesen und teikweise neues Wissen zu konsumieren. Gratulation und viel Erfolg!

    Antworten
  24. Hallo Finn,

    Wie immer super klasse. Ich kann deine Texte mehrfach lesen und ich finde immer wieder etwas was ich auf meinem Blog besser machen und direkt umsetzen kann!
    Danke dir für deine Arbeit!
    Lieben Gruß
    Christin

    Antworten
    • Hi Christin,

      danke für deine lieben Worte! Super, dass du immer wieder etwas Neues für dich findest! 😉

      LG

      Finn

      Antworten
  25. Hallo Finn,

    Ich hoffe, die Frage ist nicht zu blöd: ich bin seit 2 Jahren neben meinem Studium selbstständig und habe meine Website bisher über Wix laufen, bei denen ich auch zufrieden bin. Jetzt möchte ich mit SEO anfangen und stehe vor der Frage, ob ich zu WordPress umziehen muss. Ich kann mir nicht den Aufbau durch eine Agentur leisten, aber ich bin technikaffin und würde mir zutrauen, es selbst zu machen. Würdest du mir dazu raten oder ist auch mit Wix gutes SEO möglich? Ich bin vor allem lokal an Kunden interessiert. Vielen Dank,
    viele Grüße,
    Vera

    Antworten
    • Hi Vera,

      ich empfehle dir unbedingt einen Wechsel zu WordPress(.org, das heißt selbst gehostet).

      Mit Wix kannst du zwar auch SEO machen, bist allerdings stark in deinen Möglichkeiten beschränkt.

      LG

      Finn

      Antworten
  26. Hallo Finn,
    zunächst einmal ein großes Lob für deinen ausführlichen Bericht. Gut strukturiert und grafisch schön aufbereitet.
    Ich möchte hier einmal meine Erfahrungen bzw. Maßnahmen der letzten 2 Jahre aufzeigen:
    Onpage
    – Mobile first: wurde umgesetzt
    – Template/ Startseitentext: wurde modernisiert bzw. neu aufgesetzt
    – Speed: wurde extrem verbessert (GTMetrix 89-99%)
    – Einführung eines Blogs, regelmäßige Berichte und Tipps rund um meinen Themenbereich
    – URL-Struktur/Kategorien verbessert
    – Einführung von Goodies
    – Temporäres Nachlaß-Angebot für bestimmte Produktkategorien
    – testweise Verlinkung vom Blog auf Produkte im Shop

    Ergebnis:
    – Verdreifachung der Besucherzahlen und der Sichtbarkeit
    – Umsatz: Keine Veränderung

    Kennzahlen per Sistrix und Xovi zeigten eine extreme Verbesserung hinsichtlich Sichtbarkeit und Wert der Seite, ein Umsatzanstieg war dennoch nicht zu verzeichnen. Viele der neuen Besucher haben meine Blogartikel angesprochen, eine Verlinkung auf Shopartikel war aber sinnlos. Diese Besucher wollen Ratschläge/Tipps, sind aber an einem Kauf nicht interessiert. Die Sichtbarkeit wird natürlich dennoch erhöht.
    Man kann bei einer Sichtbarkeitssteigerung deshalb nie davon ausgehen, dass sich diese auch im Umsatz niederschlägt. Anders ausgedrückt kann ich mir von diversen Tools wunderbare Zahlen anzeigen lassen und Verbesserungen beobachten, die wirtschaftlich aber völlig belanglos sind. Finanziell hatte sich nichts verändert.

    Antworten
    • Hi Alexander,

      ich habe mir deine Website mal angeschaut und du machst bei der Keyword-Recherche und -Optimierung einen kapitalen Fehler:

      Du optimierst nicht auf die Keywords, die dir Kunden bringen. Ich empfehle dir, mal deinen Customer Journey genauer anzuschauen und versuchen zu den verschiedenen Phasen Keywords zu finden.

      Stell dir Fragen wie:
      – Welche Probleme haben meine Wunschkunden?
      – Was sind mögliche Auslöser für diese Probleme?
      – Nach welchen Lösungen suchen Kunden?

      Die Erstellung eines Customer Avatars kann ebenfalls nützlich sein, um deine Wunschkunden zu definieren und besser zu verstehen.

      Hoffe, das hilft dir weiter!

      LG

      Finn

      Antworten
  27. Vielen Dank für die tollen Tipps. Ich bin schon länger im Bereich SEO tätig und konnte schon einige Beiträge trotz starker Konkurrenz auf Seite 1 im Google-Ranking bringen. Wirklich leicht ist das nicht und es erfordert eine Menge Arbeit und Geduld. Doch am Ende lohnt es sich allemal. Prinzipiell gebe ich dir bei allen Punkten recht. Einzig was die Backlinks betrifft, bin ich ein wenig anderer Meinung. Ist es nicht so, dass diese nach wie vor sehr wichtig sind, um sein Google-Ranking zu verbessern?

    Antworten
    • Hi Caroline,

      an welcher Stelle erwähne ich denn, dass Backlinks nicht sehr wichtig sind?

      Backlinks sind nach wie vor extrem wichtig für ein gutes Ranking.

      Ich plädiere allerdings für nachhaltige Backlinks. Links aufzubauen, die dich kurzfristig nach oben bringen, aber irgendwann dafür sorgen, dass du einen manuellen oder algorithmischen Penalty bekommst, ergibt in meinen Augen wenig Sinn.

      LG

      Finn

      Antworten
    • Hi Sven,

      leider nein.

      Ein Briefing sollte aber auf jeden Fall enthalten:

      – Welche Ansprache du möchtest (Du oder Sie)
      – Genaue Struktur des Artikels inkl. Zwischenüberschriften
      – Eine klar definierte Zielgruppe (Ziele und Probleme des Lesers, Gefühle gegenüber den Problemen bzw. Zielen, Alter, Geschlecht etc.)
      – Was Leser am Ende des Artikels auf jeden Fall wissen müssen (welche Fragen beantwortet und welche Probleme genau gelöst werden sollen) und wie er sich fühlen soll (z. B. motiviert, das Problem endlich anzugehen)
      – Call-to-Action am Ende des Artikels
      – Keywords
      – Einen oder mehrere Beispiel-Links, anhand derer sich ein Texter in puncto Stil, Struktur und/oder Inhalt orientieren kann

      Hoffe, das hilft dir weiter!

      LG

      Finn

      Antworten
  28. Sehr guter blog! Umfassende Beschreibungen der SEO-Arbeit. Es hat sich zwar nicht viel geändert an der Thematik, aber es ist doch recht umfangreich geworden und durch die starke Konkurrenz im Webseitenmarkt umso wichtiger geworden.

    Antworten
    • Danke! SEO ist in der Tat umfangreicher als früher, an den Grundlagen ändert sich jedoch mit den Jahren recht wenig 😉

      Antworten
  29. Da sind mal viele nützliche und hilfreiche Tipps bei gewesen, danke! Insbesondere mit Synonymen für Keywords habe ich gute Erfahrungen gemacht. Es lohnt sich, etwas Zeit in die Recherche zu investieren, welche anderen Begriffe Nutzer im Zusammenhang mit meinem Keyword noch suchen. Das hat mir schon Inspirationen für komplett neue weitere Artikel verschafft.

    Antworten
    • Hi Arpad,

      ja, ich empfehle auch Einzel-Synonyme über den Text verteilt zu verwenden. Das heißt, wenn dein Keyword selbstbewusstsein stärken wäre, dann könntet du Synoynme wie Selbstwertgefühl, Selbstvertrauen und Selbstsicherheit sowie aufbauen und trainieren mit in den Text einbauen.

      LG

      Finn

      Antworten
  30. Sehr guter Artikel. Interessant ist, wie sich solche Artikel in den letzten Jahren verändert haben. Die Artikel werden immer länger und jede Seite versucht sich selbst und andere zu übertreffen. Im Prinzip ist dieser Artikel sehr Beispielhaft für gutes SEO und Content Marketing.
    Was ich an SEO so interessant finde ist, dass im Grunde alles gleich bleibt, sich jedoch jedes Jahr Nuancen ändern und neue Regeln dazu kommen.

    Antworten
    • Hi Denny,

      danke für das Lob! 😉

      Ja, da hast du Recht. Die SEO-Grundlagen haben sich mit den Jahren kaum verändert. Die meisten der vorgestellten SEO-Tipps galten auch schon in 2016, 2017 und 2018.

      LG

      Finn

      Antworten
  31. Hi Finn,

    absolut fleißige und ausgiebige Recherche, HUT AB :)!
    natürlich gibt es noch ca. 100 weitere Punkte, die bei SEO eine Rolle spielen. Schade ist, dass Google diese oft sehr geheim hält und nicht preisgibt. Ich denke, dass guter Content ein Hauptpunkt für eine gute Suchmaschinen Platzierung ist. Ich wünsche dir und deinen Blog alles Gute für die Zukunft. Wirklich TOP!!!

    Antworten
    • Danke für deine lieben Worte! 😉

      Und ja, du hast Recht. Von Google selbst gibt es nur sehr wenige Tipps zu SEO (außer vielleicht zu den technischen Aspekten)…

      LG

      Finn

      Antworten
  32. “Nimm das Datum aus deinen Permalinks raus, sonst ändert sich die URL jedes Mal, wenn du einen Blogartikel updatest!”

    Wie mache ich das denn? Bei mir steht immer Datum.

    mfg David

    Antworten
    • Hi David,

      im WordPress-Adminbereich ist das unter Einstellungen > Permalinks zu finden (ein Screenshot dazu findest du auch im Artikel).

      LG

      Finn

      Antworten
  33. Vielen Dank für deinen Artikel, so einiges wurde dadurch für mich verständlicher. Das Tool “Answer The Public” kannte ich noch gar nicht, aber es hilft einem wirklich gut, wenn man mal die umfassenden Möglichkeiten eines Keywords ausschöpfen möchte.

    Antworten
  34. Hallo Finn,

    ich freue mich sehr, dass ich diesen Blog gefunden habe, vielen Dank für all diesen nützlichen Tipps, ich denke ich werde mache von ihnen bei meiner Arbeit benutzen können!

    LB

    Ili

    Antworten
  35. Spannender Artikel, steigert meine Motivation 2019 ein eigenes Blogprojekt auf meiner Seite anzugehen. Ich habe den Tipp bekommen, dass Glossare teilweise hilfreicher sind um Traffic zu generieren und schnell im Ranking nach oben zu kommen als Blogartikel. Der Vorteil ist, dass man sachlicher schreiben kann und das Interesse der Leser hinsichtlich der Bedeutung eines bestimmten Begriffs bedient. Damit muss man den Fokus nicht mehr ganz so sehr auf den Geschmack der Suchmaschinennutzer legen, wie im ersten Tipp steht.

    Antworten
    • Hi Konstantinos,

      ja, Glossare eignen sich in der Tat gut, um Traffic über Google zu bekommen.

      Was du dabei allerdings bedenken musst:

      Besucher, die über Definitions-Keywords (was ist xyz, xyz definition etc.) kommen, sind nicht so wertvoll für dich. Sie wollen nur eine kurze Definition lesen und fertig (und diese wird auch oft schon von Google selbst in den Suchergebnissen angezeigt, sodass weniger auf die Suchergebnisse geklickt wird).

      Für die Gewinnung von Kunden, Newsletter-Abonnenten oder Affiliate-Einnahmen sind Definitions-Keywords weniger geeignet.

      LG

      Finn

      Antworten
  36. Hallo Finn,

    Ich habe gerade meinen Blog http://www.fablivion.com gestartet und habe viele deiner Tipps versucht umzusetzen. Unter Anderem habe ich mich bei der Google Search Console angemeldet und meine Sitemap eingereicht.
    Nun musste ich leider feststellen, dass einige meiner Seiten/Beiträge nicht indexiert werden konnten. Sie wurden zwar gecrawlt aber nicht indexiert. Meine Recherche besagt, dass es aufgrund des HTTP headers ist.
    Was kann ich dagegen unternehmen bzw. was muss ich ändern, damit der Beitrag indexiert werden kann?

    Vielen Dank für deine Hilfe und auch für die ganzen nützlichen Tipps!

    Fabian

    Antworten
    • Hi Fabian,

      aufgrund des HTTP Headers? Das klingt für mich merkwürdig.

      Bei welchen Beiträgen meckert die Search Console denn genau?

      LG

      Finn

      Antworten
  37. “Da Facebook Weiterleitungen nicht erkennt oder erkennen will, werden alle Facebook-Likes, die du für einen Blogartikel mit der alten Permalinkstruktur, bekommen hast, nach der Umstellung nicht mehr angezeigt.”

    DAS ist für mich Breaking News gewesen – und ziemlich wertvoll – neben allem anderen natürlich! Danke schön.

    Antworten
  38. Hallo erstmal. Wollte nur mal meinen Senf dazugegeben und sagen, dass das endlich mal ein guter Beitrag zum Thema SEO ist. Ich betreibe selbst einen Blog für ein Unternehmen und versuche mich zu verbessern. Mit diesen Tipps hier kann es nur bergauf gehen. Danke und Lg, Daniel

    Antworten
  39. Klasse Artikel, der mir persönlich, sehr viel Sicherheit gibt. Ich spiele schon lange mit dem Gedanken, einen eigenen Blog zu eröffnen, allerdings hatte ich immer meine Zweifel gehabt, wo ich am besten anfangen soll und was ich beachten muss. Ihr habt mich ein großes stück weitergebracht. Danke und macht weiter so!

    Antworten
    • Das freut mich sehr, danke! 😉

      Was das Bloggen angeht: Zu wenig Planung ist schlecht, aber zu viel Planung genauso. Manchmal muss man einfach anfangen!

      Antworten
  40. Hallo Finn,
    der Artikel ist wirklich gut, und bringt es auf den Punkt! Ich sehe das genau so, gerade das mit Yoast höre ich immer wieder viele meinen ist Yoast Grün geht auch der Trafficanstieg ins grüne 🙂 Wie wichtig ist für dich eigentlich noch aus Blogger Sicht der Linkaufbau, und wie speziell sollte man als Blogger Links aufbauen? Man ist ja schon eher etwas breiter aufgestellt, und hat keine spezifischen Landingpages. Würde mich über eine Antwort freuen!
    LG Noah

    Antworten
    • Linkaufbau ist nach wie vor sehr wichtig. Als Blogger bieten sich z. B. folgende Möglichkeiten an:

      – Gastartikel
      – Blogparaden
      – Content Curation
      – Strategische Linkpartnerschaften mit anderen Bloggern (kein Linktausch!)
      – etc.

      Die Basis dafür ist natürlich immer großartiger Content! 😉

      LG

      Finn

      Antworten
  41. Hallo,

    super Artikel, endlich bringt mal jemand harte Fakten auf den Tisch und langweilt nicht mit alten Kamellen. Ich habe den Beitrag bis zum Schluss mit großem Interesse gelesen und habe mich kein bisschen gelangweilt. SUPER.

    Antworten
  42. Hey Finn

    Auch ich wollte mich bedanken. Das war einer der wenigen Beiträge, welchen ich bis zum Schluss gelesen habe und mich nicht gelangweilt hat da es um Fakten geht. Kurz und bündig. Echt toll!

    Liebe Grüsse
    Sandra

    Antworten
  43. Punkt 9 stimmt voll und ganz … ich hatte auf einem anderen Blog gelesen, dass der Google Page Speed ein Ranking Faktor wäre … hab daraufhin meine Seite so optimiert, dass ich 100% hab … war ein Fehler. Zwar hatte ich die volle Punktzahl, aber meine Seite wirkte viel langsamer …

    Antworten
  44. Hallo zusammen,
    vielen herzlichen Dank für die vielen spannenden und hilfreichen Hinweise. Ich bin mir sicher, dass Laien anhand eurer Auflistung bereits Suchmaschinenoptimierung lernen können!

    Antworten
  45. Hey Finn,

    toller, informativer Artikel, vielen Dank dafür!
    Vielleicht könntest Du mir nochmal etwas zu Punkt 6 schreiben. Wenn Du selber sagst, ob Bindestriche einfügen oder nicht keinerlei Auswirkungen hat… warum sollte man sie dann einsetzen?
    Ich meine wenn es doch egal ist, ist es doch egal… oder hab ich da etwas falsch verstanden.
    Vielen Dank und liebe Grüße,
    Isa

    Antworten
    • Hi Isa,

      vielen Dank für das Lob! 😀

      Es ist egal für Google, aber nicht egal für deine Leser. Die deutsche Rechtschreibung verlangt Bindestriche bei Komposita (Wortzusammensetzungen aus mehreren Nomen), weil das deren Zusammenhang verdeutlicht. Sie nicht zu verwenden wirkt dementsprechend unprofessionell und mindert die Lesbarkeit deiner Texte.

      Ich hoffe das beantwortet deine Frage! 😉

      Liebe Grüße

      Finn

      Antworten
  46. Danke Finn für einen ausführlichen Artikel. Ich konnte meine Kenntnisse im Bereich der Suchmaschinenoptimierung vertiefen. Als nächstes muss ich mir Page Speed verknüpfen.

    Antworten
    • Ja, ich finde Reading-Test von Yoast sinnvoll und nutze ihn regelmäßig, um meine Texte zu optimieren. Auf den Score achte ich nicht allzu sehr, sinnvoll finde ich es aber z. B. auf zu lange Sätze aufmerksam gemacht zu werden.

      Antworten
  47. Sorry, aber HTTPS braucht kein Mensch, der einen Blog betreibt, denn HTTPS setzt ein SSL Zertifikat voraus. Ein SSL Zertifikat ist nur dort notwendig, wo der Benutzer sich mit privaten Daten registrieren kann oder muss (z.B. in Webshops oder Communities). Auf einem Blog, wo der Benutzer nur lesen soll, wäre ein SSL Zertifikat völlig unnütz und Geldverschwendung.

    Antworten
    • Hi,

      vielen Dank für deinen Input! Ich muss dir aber leider widersprechen:

      1. Sobald du ein Formular auf deinem Blog einbindest, durch welches persönliche Daten des Nutzers an den Website-Betreiber geschickt werden, besteht Abmahngefahr. Das gilt nicht nur für Online-Shops oder Communitys, sondern auch für Kontaktformulare, die auch sehr häufig von kleineren Homepages oder Bloggern genutzt werden. Siehe hier: https://www.datenschutzbeauftragter-info.de/bussgeld-fuer-kontaktformulare-ohne-verschluesselung/

      2. Viele Hoster bieten mittlerweile kostenlose SSL-Zertifikate über Let’s Encrypt an. Und wenn das dein Host nicht bietet, ist es vielleicht Zeit, den Host zu wechseln.

      3. HTTPS ist ein wichtiger Ranking-Faktor für Google und als ein absolutes Muss für’s On-Page-SEO. Ein SSL-Zertifikat lohnt sich nur dann nicht, wenn dir Suchmaschinen-Traffic egal ist oder wenn du eine private Homepage betreibt, die eh nur für einen kleinen Leserkreis gedacht.

      Viele Grüße

      Finn

      Antworten
  48. Hallo,
    danke für deinen höchst interessanten Artikel, im Netz schwirrt zu 90% gefährliches Halbwissen herum, was dazu hoch rankt. Mein Theme hatte auch mal eine Option für related posts, doch nachdem ich Page Builder gelöscht hatte, funktioniert das nicht mehr. Nun habe ich das Contextual Related Posts heruntergeladen, mal sehen wie es wirkt. Ich habe auch SEO Yoast installiert, das deaktivieren vom Datum wird aber von Google ignoriert und auch andere Optionen funktionieren nicht so wie sie sollen. Dass meine Bilder nun einen eigenen Permalink haben, finde ich nicht so gut, weil dieser nicht zum Beitrag führt und das Bild nicht immer angezeigt wird. Zudem rankt das Bild vor dem Beitrag; Ich bin ratlos. Vielleicht habe ich auch bei der Einstellung etwas falsch gemacht, finde aber keine Erklärung dazu. Nachdem ich die Tags deaktiviert habe, liefert dafür die Search Console 404 Seiten, sehr frustrierend. Alles im allen, wer den Schnickschnack nicht unbedingt braucht, besser nicht installieren. Es bringt deinen Blog sowieso nicht viel weiter, weil mit jedem Plugin neue Probleme auftauchen, die zu beseitigen sind.

    Mit freundlichen Grüßen

    Antworten
    • Hi Scharlotte,

      Du kannst in Yoast SEO die Indexierung der (höchst überflüssigen!) Medien-Posts ausschalten. Einfach unter Titel & Metas > Artikeltypen > Medien > Metarobots auf noindex stellen.

      Zusätzlich kannst du die Medien-URLs auf die dazugehörigen Post-URLs weiterleiten. Einfach unter Fortgeschritten > Permalinks >
      Anhang-URL zur URL des übergeordneten Artikels/ der übergeordneten Seite weiterleiten.
      auf Weiterleitung stellen.

      Das sollte das Problem mit den Bilder, die vor dem eigentlichen Beitrag ranken, beheben.

      Was die Tags betrifft: Natürlich gibt es 404-Fehler, wenn man die deaktiviert. Das ist aber an sich nicht weiter schlimm und schadet deiner Sichtbarkeit nicht, es sei denn die Tags selbst haben Rankings oder wurden verlinkt. Wenn letzteres zutrifft, würde ich die betreffenden Tags auf passende Artikel oder Kategorien weiterleiten, ansonsten kannst du dir die Weiterleitungen sparen.

      Warum hast du die Tags eigentlich deaktiviert?

      LG

      Finn

      Antworten
  49. Danke, das ist mal super übersichtlich beschrieben. Mir ist zwar fast alles aus dem Artikel bekannt, hat sich aber durch das Lesen von zuviel irrelevantem SEO-Geschreibsel zu einem Brei vermischt. Dein Artikel schafft mal Übersicht und zeigt Prioritäten.
    Super auch der Link zur Grafik “allgemeine Ranking-Faktoren”…

    Antworten
    • Danke für das Lob! Ja, man liest öfter mal Wischi-Waschi-Artikel über SEO. Ich gebe mir Mühe, das zu vermeiden und stattdessen konkrete und praxiserprobte Tipps zu geben. 😉

      Antworten
  50. Hallo Finn,

    danke für den sehr ausführlichen Artikel, da war jetzt echt so einiges dabei, was ich bisher nicht wusste…. Aktuell kämpfe ich damit, meine Permalinks umzustellen…. Bibber….

    Viele Grüße
    Florian

    Antworten
    • Super, freut mich, dass ich dir weiterhelfen konnte! Und denk daran: Leg für alle Fälle vor dem Umstellen der Permalinks ein Backup an 😉

      Antworten
  51. Danke für einen endlich mal guten Artikel zu dem Thema! Ich krieg im Moment zu viel von Möchtegern-Blogger-Tipps, die 5 Punkte liefern, die sowieso schon jeder kennt, der nicht vom Mond ist. Das hier ist echt mal eine hilfreiche Zusammenfassung für einen SEO-Beginner wie mich – ich blogge nämlich schon sehr erfolgreich auf http://www.laufvernarrt.de, habe aber erst etwa vor 1-2 Monaten kapiert, dass SEO vielleicht auch für mich wichtig sein könnte 😀 Bis dato war ich davon überzeugt, dass ich sowieso nie in den Googlesuchergebnissen lande. Das wird sich nun allmählich mit deiner Hilfe ändern!
    Danke,
    Paula

    Antworten
    • Ja, es lohnt sich auf jeden Fall sich mit SEO zu befassen! Vor allem kannst du damit irgendwann an einen Punkt kommen, an dem sich das ganze automatisiert, und du, im Gegensatz zu manchen Social-Media-Kanälen, nicht mehr so viel tun musst, um täglich Besucher zu bekommen.

      Antworten
  52. Guter Artikel. Gute Zusammenfassung. Wie sieht es mit Yoast Pro aus als Beispiel? Außerdem könnte man noch Googles Bildverkleinerungsdienst nennen oder etwa Schema.org. Oder bspw. AMP- Seiten.

    Antworten
    • Hi Ben,

      danke für das Lob und deine Ergänzungen! 😉

      Mein Artikel behandelt bei weitem nicht alle wichtigen SEO-Maßnahmen für Blogger, die möglich sind, sondern stellt lediglich einen Ausschnitt dar.

      Zu deinen Vorschlägen:
      – Yoast SEO Pro ist meiner Ansicht nach überteuert (für die wenigen Features, die es zusätzlich bietet). Ist aber jedem selbst überlassen 😉
      – Google Bildverkleinerungsdienst finde ich super und ist definitiv zu empfehlen.
      – Schema.org wollte ich tatsächlich ursprünglich aufnehmen, habe mich dann aber dagegen entschlossen, weil ich eh schon viel zu lange für den Artikel gebraucht habe. Füge ich vllt. in Zukunft hinzu.
      – Ich halte nicht viel von AMP und weigere mich dagegen (so lange es geht). Ist, genauso wie die neue Bilder-Suche ein Affront gegenüber Publishern. Siehe auch folgenden Artikel bei heise: https://www.heise.de/newsticker/meldung/Kommentar-zu-Google-AMP-Der-goldene-Kaefig-3657037.html

      Antworten
  53. Da sind aber ein paar Sachen grundlegend falsch dargestellt.

    8. Sichtbarkeit definiert sich durch die Money-Keywords.
    Irrelevant, wenn man Nischen abdeckt.

    9. Pagespeed 100/100 ist mit einer Seite von 10MB faktisch nicht möglich.
    Der Pagespeed ist ein SEHR gutes Indiz, wie lange die Seite zum Laden braucht.
    (Stichwort Inline-CSS und render-blocking JS)

    10. WordPress kann man ohne irgendwelche Plugins auf /%postname%/ umstellen.
    Dafür ist die .htaccess-Datei da; einfach mal lesen, was da drin steht.

    11. Wer schon explizit nach Keywords sucht, der ist kein Blogger.

    13. Man muß nicht jedem Trend hinterherjagen. Das Design sollte sich an der Zielgruppe orientieren.

    16. Hier irrt der Autor, auch nofollow trägt zu einem gesunden Linkprofil bei.
    Das wird er aber beim nächsten Absturz merken 😛

    Antworten
    • Hi Lonesome Walker,

      vielen Dank für deine Ergänzungen und Verbesserungsvorschläge! Ich freue mich über positive und negative Kritik gleichermaßen 😉

      8. Du hast Recht damit, dass die Sichtbarkeit der Money-Keywords aussagekräftiger und wichtiger ist als der Sichtbarkeitsindex diverser Tools. Wird ergänzt!

      9. Meine Intention war es nicht zu sagen, dass der PageSpeed sinnlos oder unnütz ist. Ganz im Gegenteil. Allerdings ist es nicht zielführend sich auf den PageSpeed-Score versteifen und dabei die tatsächliche Ladezeit vergessen.

      10. Ja, natürlich kann man die Redirects auch per .htaccess einstellen. Mit dem Plugin Change Permalink Helper geht es allerdings einfacher. Und der Artikel richtet sich schließlich an Anfänger 😉

      11. Sehe ich nicht so. Warum ist es falsch gezielt, Marketing für den eigenen Blog zu betreiben?

      13. Ich sehe es genauso, dass man sich beim Design an der Zielgruppe orientieren sollte. Siehe auch im Artikel: “Es lohnt sich also immer, mal bei Google Analytics und in der Google Search Console zu schauen, welche Geräte deine Leser hauptsächlich verwenden.”

      16. Kommentar-Links sind in der Tat nicht vollkommen sinnlos. Es gibt mir eher darum, es nicht als einzige Link-Building-Methode zu sehen und davor zu warnen, es nicht damit zu übertreiben. Ich habe den Absatz noch ein kleines bisschen verändert, damit das besser herüberkommt.

      Viele Grüße

      Finn

      Antworten
  54. Hallo Finn, schöner Artikel, allerdings kann ich dir bzgl. Punkt 16 nicht 100% sondern nur 70% zustimmen, denn es gibt Bereiche und Branchen, die damit bei uns noch gut bis sehr gut funktionieren. Eine Verallgemeinerung ist also hier nicht angebracht, trotzdem hast du die wichtigsten Dinge gut und verständlich auf den Punkt gebracht. Tolle Arbeit!

    Antworten
    • Hey Thorsten,

      erst einmal danke für das Lob! 😉

      Du hast Recht damit, dass Kommentar-Links für’s Google-Ranking nicht vollkommen sinnlos sind. Mein Punkt war eher, Kommentare nicht als einzige oder hauptsächliche Link-Building-Methode einzusetzen, sondern eher zur Diversifizierung des eigenen Linkprofils. Generell sehe ich Blog-Kommentare eher als Networking- denn als Link-Building-Instrument an.

      Ich habe den Absatz ein bisschen umgestellt, damit das klarer wird 😉

      Antworten
  55. Ganz herzlichen Dank erstmal für diesen hilfreichen Artikel! Eigentlich dachte ich, mein Blog sei im Hinblick auf SEO recht gut aufgestellt, weil ich mich von Anfang an damit beschäftige. Aber man lernt ja doch nie aus. 🙂
    Mein wohl peinlichster Fehler ist die Nutzung des Deppenleerzeichens. 😀 Das muss ich ändern.

    Auch die Nr. 10 war mir neu: Früher hieß es, dass Kategorien in Permalinks gut sind, wenn sie z.B. ein Keyword abdecken. Allerdings finde ich dein Argument überzeugend, dass es nervige 301er nach sich zieht, wenn man mal die Kategorien ändern will. Das habe ich nämlich gerade für einige Artikel hinter mir…
    Daher würde ich die Kategorien tatsächlich gerne ganz aus der Permalinkstruktur verbannen, grusele mich aber bei über 130 Artikeln vor der langen Liste an Weiterleitungen in der htaccess. Weißt du da eventuell Rat? Komme ich da nicht dran vorbei, für jeden einzelnen Artikel jeweils eine Weiterleitung zu setzen? Oder gibt es da eine clevere Lösung?
    Wäre ein Plugin (Simple 301 Redirects z.B.) in dem Fall sinnvoller und ressourcenschonender?

    Beste Grüße

    Antworten
  56. Hey Finn, vielen Dank für die tollen Infos, es gibt immer wieder Kleinigkeiten zu verbessern.
    Das einzige was ich anders sehe, ist das Thema mit dem Datum. Also klar, das Datum muss nicht in die Url , aber wenn es nur im Text vor kommt, warum ändert sich dann die URL bei einer Überarbeitung älterer Artikel? Also ich überarbeite meine Artikel regelmäßig, auch welche die von anderen Bloggern verlinkt wurden und da hat sich die URL nicht verändert.
    Ich finde allerdings ein Datum in einem
    Artikel enorm wichtig. Mir selber geht es so, dass ich Artikel ohne Datum meist direkt wieder weg klicke… was bringen mir z.B. SEO Tipps von 2013 ? Und wenn ich kein Datum sehe, kann ich nie sagen ob die Hinweise noch aktuell sind.
    Ähnliches gilt für meine Reise Branche. Die Leser möchten wissen ob die Infos noch aktuell sind, sehen Sie dies nicht, sind sie weg und holen sich aktuelle Infos auf einer anderen Seite.

    Von daher würde ich immer sagen… die Angabe eines Datums ist wichtig.

    Liebe Grüße

    Isa

    Antworten
    • Hi Isa,

      sorry für die sehr späte Antwort. Das ansonsten gute Plugin Antispam Bee, hat deinen Kommentar fälschlicherweise als Spam erkannt und gleich in den Papierkorb befördert, was ich gerade erst gesehen habe…

      Das Datum des Artikel ändert sich bei WordPress nicht, wenn du nur den Artikelinhalt bearbeitest. Du musst es explizit ändern. Und jedes Mal, wenn du das machst, ändert sich auch die URL deines Artikels, wenn das Datum in den Permalinks mit drin ist.

      Wenn du, wie ich empfehle, regelmäßig Content-Recycling betreibst (siehe Punkt 7) und deine wichtigsten Artikel alle 3-6 Monate aktualisierst, entstehen dabei jede Menge Redirects, die sich dadurch vermeiden lassen, wenn du einfach das Datum in den Permalinks weglässt.

      Ich hoffe, das klärt deine Frage.

      Viele Grüße

      Finn

      Antworten