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Die 12 Gesetze unglaublich erfolgreicher Blogartikel

Blog erstellen in 2020: Der ultimative Guide für Anfänger

Du hast den Entschluss gefasst, einen eigenen Blog zu erstellen.

Doch es schwirren tausende Fragen in deinem Kopf herum:

Welche Blogplattformen gibt es? Wo kann ich kostenlos einen Blog erstellen? Wie finde ich das richtige Thema für den eigenen Blog? Wie bekomme ich Besucher? Und wie kann ich als Blogger überhaupt Geld verdienen?

Keine Sorge!

Denn das hier ist die Anleitung, die ich gerne vor 8 Jahren gehabt hätte, als ich selbst einen Blog erstellen wollte (und absolut planlos war).

In dieser Anleitung zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du einen Blog startest.

Ich nehme dich an die Hand und beantworte alle wichtigen Fragen, damit du einfacher ans Ziel kommst und typische Anfänger-Fehler vermeidest (sollten deine Fragen nicht im Laufe des Artikels geklärt werden, schreib mir gerne einen Kommentar!).

Inhaltsverzeichnis Anzeigen

8 Schritte, um einen Blog zu erstellen

Ein kurzer Überblick darüber, was dich erwartet:

  1. Eine Blog-Plattform aussuchen
  2. Das richtige Thema auswählen
  3. Blognamen und Domain finden
  4. Hosting finden
  5. WordPress installieren
  6. WordPress richtig konfigurieren
  7. Ein WordPress-Theme finden
  8. Wichtige Seiten anlegen

Keine Sorge, ich begleite dich bei jedem einzelnen der Schritte. Wie in der Einleitung versprochen.

Antworten auf die häufigsten Fragen findest du am Ende dieses Guides (Punkt 9).

1. Eine Blog-Plattform aussuchen

Du bist vielleicht dazu geneigt, deinen Blog bei Diensten wie BlogspotWordPress.com, Tumblr, Wix oder Jimdo zu erstellen.

Ist ja schließlich kostenlos. Und du kannst einfach drauflos schreiben.

Aber, wenn du es halbwegs ernst mit dem Bloggen meinst, rate ich dir dringend von diesen Diensten ab.

Ich empfehle dir deinen Blog stattdessen auf einem eigenen Webhosting-Paket zu betreiben. Mit einer selbst installierten, konfigurierten und gepflegten WordPress-Installation und einer eigenen Domain.

Der Einstieg in WordPress ist zwar etwas schwieriger. Aber du bist deutlich flexibler und kannst deinen Blog so gestalten und erweitern, wie du möchtest.

Ohne nervige Einschränkungen.

Diese spielen anfangs vielleicht eine nebengeordnete Rolle, aber wenn du irgendwann deinen Besuchern mehr bieten möchtest, schaust du in die Röhre. Und ein späterer Wechsel zu einem selbst gehosteten Blog ist immer mit viel Arbeit, Stress und Besucherverlusten verbunden.

Glaub mir.

Mit der DSGVO ist seit dem 25.05.2018 auch ein wichtiges Argument gegen kostenlose Blog-Plattformen dazugekommen:

Viele Anbieter, darunter WordPress.com in der Free-Version und Blogspot sind nicht mehr datenschutzkonform nutzbar. Teure Abmahnungen können die Folge sein.

Sei also nicht geizig oder bequem. Tu dir den Gefallen und hoste selbst!

Was ist WordPress?

WordPress(.org) ist eine kostenlose Open-Source-Software, mit der du einfach und schnell einen Blog erstellen kannst. Mittlerweile werden 38 % aller Websites weltweit (!) mit WordPress betrieben, womit es die mit Abstand am meisten genutzte Plattform ist. Du kannst sie mithilfe von Themes und Plugins nach deinen Wünschen gestalten.

Der Dienst WordPress.com basiert ebenfalls auf WordPress, mit dem Unterschied, dass es weniger flexibel ist, weniger Funktionen bietet und man nicht in den Quellcode eingreifen kann, weswegen ich davon abrate.

2. Das richtige Thema auswählen

Die Frage ist einfach zu beantworten:

Etwas, wofür du Leidenschaft empfindet. Etwas, was dich wirklich und wahrhaftig interessiert. Etwas, wofür du brennst.

Nimm dir kurz Zeit, um die folgenden Fragen zu beantworten:

  • Kannst du dir vorstellen, dich jeden Tag mit dem Thema zu beschäftigen?
  • Kannst du dir vorstellen, Videos zu dem Thema zu machen oder ein Buch darüber zu schreiben?
  • Oder Vorträge darüber zu halten?
  • Wenn du dich mit Zettel und Stift für eine halbe Stunde hinsetzt, kommt du dann auf 20 Ideen für potenzielle Artikel?
  • Erzählst du oft und viel deinen Freunden über dieses Thema?

Wenn du alle oder die meisten Fragen mit Ja beantworten kannst, ist das Thema das richtige.

Mit einem Thema Geld verdienen zu können, ist ebenfalls ein wichtiger Faktor. Vor allem, wenn du hauptberuflich Blogger werden möchtest.

Allerdings sollte dies immer an zweiter Stelle stehen. Denn du kannst in vielen Bereichen Geld verdienen. Umso mehr, wenn du Experte in deinem Thema bist und deinen Lesern geniale Inhalte liefern kannst.

Von Vorteil ist es auch, eine Nische innerhalb deines Themas zu finden. Die kannst du dann als Alleinstellungsmerkmal für deinen Blog nutzen. Bei Blogmojo ist das z. B. Suchmaschinenoptimierung und Datenschutz für Blogs.

Kleines Website-Einmaleins

Hier findest du die wichtigsten Website-Begriffe und ihre Bedeutungen:

  • Website: Gesamtheit aller Inhalte auf einer Domain
  • Webseite: Unterseite einer Website
  • Homepage: Startseite einer Website
  • Blog: Website mit (meist) chronologischer Anzeige von Beiträgen, oft auch Teil einer Website
  • URL: Komplette Internet-Adresse, die im Browser erscheint (z. B. https://www.blogmojo.de/blog-erstellen/)
  • Domain: https://www.blogmojo.de/blog-erstellen/ (Teil der URL, der rot markiert ist)
  • Sub-Domain: https://lernen.blogmojo.de (einer Domain untergeordnete Domain)
  • Permalink: https://www.blogmojo.de/blog-erstellen/ (der Teil der URL, der nach der Domain kommt)
  • Host/Hoster: Dienstleister, der den Server bereitstellt, auf dem die Dateien und Datenbanken für deine Website liegen

3. Blognamen und Domain finden

Wenn du einen eigenen Blog erstellen willst, braucht dein Blog einen Namen (z. B. Blogmojo).

Und eine am besten gleich lautende Domain, wie z. B. blogmojo.de. Unter dieser ist dein Blog und dessen Artikel später im Browser abrufbar (der pinke Teil der URL):

URL mit HTTP-Protokoll, Subdomain, Domain, Permalink/Verzeichnis erklärt

Bei der Auswahl von Blognamen und Domain solltest du auf Folgendes achten:

  • Je kürzer der Name, desto besser (am besten unter 16 Zeichen)
  • Am besten Umlaute (ä, ü, ö) oder Eszett (ß) vermeiden, denn die Wiedergabe im Domainnamen ist unschön (z. B. unschoen.de oder heiss.de)
  • Die Schreibweise des Namens sollte den meisten Menschen klar sein
  • Aus dem Blognamen sollte erkennbar sein, worum es auf deinem Blog geht
  • Für einen deutschen Blog eignet sich am besten eine .de-Domain (.com und .net sind ebenfalls akzeptabel)

Noch ein Wort der Warnung, bevor du loslegst:

Bitte mach nicht den Fehler zu viel Zeit mit der Namenswahl zu verbringen.

Dein Blogname muss nicht superkreativ und clever sein.

Merke:

Ein klarer und einfach zu merkender Blogname ist in 99 % aller Fälle einem cleveren vorzuziehen.

Und wenn du nach ein paar Wochen feststellt, dass dir der Name nicht mehr gefällt, kannst du immer noch auf eine andere Domain wechseln.

Tipp: Wenn du schon eine Website hast, auf der zusätzlich ein Blog entstehen soll, kann es Sinn ergeben, diesen auf einer Subdomain (z. B. blog.deinewebsite.de) oder als Unterverzeichnis (z. B. deinewebsite.de/blog/) einzurichten anstatt eine komplett neue Domain zu nutzen.

3.1 Dein eigener Name als Domain?

In manchen Fällen kann es Sinn ergeben, deinen eigenen Namen als Domain für deinen Blog oder deine Website zu wählen.

Vor allem, wenn du selbst als Experte oder Person bei deinem Blog im Vordergrund stehst, z. B. als Coach, Berater, Freelancer, Künstler, Model oder Autor.

Deinen Namen als Domain zu wählen hilft dir dabei, eine Personenmarke aufzubauen und hat zudem den Vorteil, dass du dich thematisch nicht einschränkst.

Allerdings solltest du lieber einen Fantasienamen wählen, wenn:

  • Du deinen Blog als Team betreibst
  • Du dir die Möglichkeit offen halten möchtest, deinen Blog oder dein Online-Business später zu verkaufen

3.2 Ist deine Domain noch frei?

Ob für einen Namen Domains noch frei sind oder ob du dadurch möglicherweise Markenrechte verletzt, kannst du sehr gut bei Markenchk.de überprüfen:

Markenrecherche für Blognamen mit MarkenChk

4. Hosting finden

Du hast eine passende Domain gefunden?

Super!

Jetzt geht es daran, den passenden Hosting-Anbieter zu finden.

Für Domain und Hosting kannst du zwei verschiedene Anbieter wählen. Am einfachsten ist es jedoch, beides aus einer Hand zu erwerben.

Aber Achtung:

Mache nicht den Fehler und geh zu einem der großen Massenhoster, wie z. B. IONOS, DomainFactory, HostEurope, Strato oder One.com!

Massenhoster locken mit günstigen Preisen, aber letzten Endes zahlst du drauf. Zum Beispiel durch hohe Ausfallzeiten und langsame Ladezeiten, wie mein Webhosting-Vergleich gezeigt hat. Oder weil dich der Kundenservice gerade dann im Stich lässt, wenn du ihn am dringendsten benötigst.

Ich bin seit 2016 Kunde beim deutschen Hoster webgo und könnte nicht zufriedener sein.

Die Preise sind fair und die Hosting-Pakete top ausgestattet. Der Kundenservice ist freundlich, kompetent und antwortet blitzschnell (per Livechat innerhalb weniger Minuten).

Und bis jetzt hatte ich keinen einzigen Serverausfall.

WordPress-Blog eröffnen mit webgo CMS Pro

Für Anfänger kann ich das Webhosting-Paket CMS Pro empfehlen. Dabei handelt es sich um einen Sondertarif mit sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.

Es bietet 40 GB Speicher, unbegrenzt viele SSD-Datenbanken, kostenlose SSL-Zertifikate (ein absolutes Muss für deinen Blog!) und eine Inklusiv-Domain. Also alles, was du als Anfänger brauchst, um einen WordPress-Blog zu erstellen!

Als Neukunde bekommst du die ersten 6 Monate kostenlos und zahlst danach nur 4,95 € pro Monat (inkl. MwSt.).

Spar-Tipp: Wenn du den Gutschein-Code blogmojo während des Bestellvorgangs (bei der Angabe deiner persönlichen Daten) eingibst, bekommst du noch einmal 10 € Rabatt. Damit zahlst also nur 19,70 € im ersten Jahr!

Jetzt mit webgo CMS Pro starten!

5. WordPress installieren

Hast du dein Hosting-Paket gebucht, kannst du mit der Installation und Einrichtung von WordPress anfangen.

Die Installation sollte etwa eine halbe Stunde Zeit in Anspruch nehmen.

Dazu sind folgende Schritte notwendig:

  1. Ein SSL-Zertifikat einrichten
  2. Datenbank anlegen
  3. WordPress-Dateien in deutscher Sprache als ZIP-Datei herunterladen und entpacken
  4. wp-config-sample.php in wp-config.php umbenennen und Zugangsdaten zu Datenbank (Datenbankname, Datenbankbenutzer und Passwort) eintragen
  5. Mit dem Programm FileZilla alle Dateien auf deinen FTP-Server übertragen (in das Verzeichnis, das deiner Domain zugeordnet ist)
  6. Deine Blog-URL aufrufen und den Installationsanweisungen folgen

Hier findest du eine Anleitung, in der ich dir alle Schritte einfach und verständlich erkläre: Wie du in 6 einfachen Schritten WordPress installieren kannst (inkl. Troubleshooting!)

Mit vielen Screenshots und bis ins kleinste Detail für Anfänger beschrieben.

Am Ende der Anleitung findest du auch noch einen Troubleshooting-Abschnitt mit häufigen Problemen und deren Lösungen.

6. WordPress richtig konfigurieren

Du hast WordPress installiert?

Super!

Dann geht es jetzt daran deinen WordPress-Blog zu gestalten und richtig zu konfigurieren.

Zuerst solltest du diese 4 Dinge tun, um optimal mit WordPress arbeiten zu können und später keinen Ärger damit zu bekommen:

6.1. Standard-Plugins (Hello Dolly und Akismet) löschen

WordPress mit zwei vorinstallierten Plugins ausgeliefert:

  1. Akismet (einem Anti-Spam-Plugin)
  2. Helly Dolly (einem sinnlosen Plugin, das Zitate in WordPress anzeigt)

Die solltest du löschen. Ersteres ist nicht datenschutzkonform. Zweiteres absolut unnütz.

Dazu gehst du links in der Seitenleiste auf Plugins, setzt einen Haken in die Checkbox vor beiden Plugins und wählst weiter oben Löschen aus:

Akismet und Hello Dolly löschen

6.2 Beispiel-Seite und -Beitrag löschen

Damit überhaupt Inhalt auf deiner neuen Website angezeigt wird, legt WordPress bei der Installation eine Beispiel-Seite und einen Beispiel-Beitrag an.

Diese Demo-Inhalte solltest du löschen (oder wahlweise die entsprechende Seite bzw. den Post mit vernünftigem Inhalt füllen).

Den Beispiel-Beitrag (mit dem Titel “Hallo Welt”) findest du unter Beiträge > Alle Beiträge:

Beispiel-Beitrag

Die Beispiel-Seite findest du unter Seiten > Alle Seiten:

Beispiel-Seite

6.3. Permalinks auf Beitragsname stellen

Die Permalinks bestimmen, wie die URLs deiner Blogbeiträge aussehen. Standardmäßig enthalten dieses das Veröffentlichungsdatum und sehen so aus:

https://www.blogmojo.de/2018/01/01/titel-deines-blogbeitrags/

Das ist aus mehreren Gründen problematisch. Zum einen werden dadurch deine URLs länger, wodurch sie schwerer zu merken sind. Zum anderen verändert sich dadurch jedes Mal die URL deines Beitrags, wenn du das Veröffentlichungsdatum änderst.

Das wollen wir vermeiden, also stellen wir die Permalink-Struktur unter Einstellungen > Permalinks auf Beitragsname um:

Beste Permalink-Einstellungen für SEO in WordPress

Danach sehen deine URLs so aus:

https://www.blogmojo.de/titel-deines-blogbeitrags/

Sieht doch schöner aus oder?

6.4 WordPress-Plugins installieren

WordPress-Plugins dienen dazu, die Funktionen von WordPress zu ergänzen oder zu verändern.

Plugins sind einer der vielen Gründe, warum ich WordPress liebe!

Und Plugins gibt es jede Menge.

Allein im WordPress Repository finden sich über 54.000 kostenlose Plugins. Dazu kommen Zehntausende kostenlose und kostenpflichtige Plugins, die außerhalb des Repositorys angeboten werden.

Die meisten davon brauchst du selbstverständlich nicht. Einige sind jedoch Pflicht, um das Beste aus deinem Blog herauszuholen:

  • Yoast SEO (um deinen Blog für Google zu optimieren, z. B. Meta-Einstellungen und Sitemaps)
  • Antispam Bee (zur automatischen Erkennung von Spam-Kommentaren)
  • Shariff Wrapper (zur Anzeige von datenschutzkonformen Social-Sharing-Buttons).
  • Updraft Plus (zum Einrichten automatischer Backups)
  • Cache Enabler (zum Caching deiner Website, verbessert die Ladezeit mitunter um das 10-fache!)

Je nachdem, was du mit deinem Blog vor hast, kann es sein, dass du weitere Plugins benötigst. In meinem Artikel Die besten WordPress-Plugins findest du eine gute Auswahl.

7. Ein WordPress-Theme finden

Hast du die Grundeinstellungen für WordPress vorgenommen und die wichtigsten Plugins installiert, geht es jetzt ans Design!

Zunächst solltest du dir ein schönes Theme aussuchen, das dir gefällt und zu deinem Blog-Thema passt.

Standardmäßig sind die drei Themes Twenty Nineteen, Twenty Seventeen und Twenty Sixteen installiert.

Eine riesige Auswahl an kostenloses Themes findest du im WordPress Theme-Verzeichnis.

Dieses erreichst du, indem du im WordPress-Adminbereich zu Design > Themes gehst und dort auf den kleinen Button Hinzufügen über der Theme-Auswahl oder den großen Plus-Button Neues Theme hinzufügen in der Theme-Auswahl klickst:

Anschließend werden dir verfügbare Themes direkt in WordPress angezeigt:

Theme-Verzeichnis von WordPress

Um dir die Suche nach dem passenden Theme zu erleichtern, habe ich dir in meinem Artikel 29 geniale WordPress-Themes für deinen Blog eine praktische Vorauswahl zusammengestellt.

8. Wichtige Seiten anlegen

Es gibt bestimmte Seiten, die jede Website und jeder Blog haben sollte.

Dazu zählen:

  • Eine “Über mich”-Seite erstellen, um deinen Lesern zu zeigen, wer du bist und was du ihnen bieten kannst.
  • Ein Impressum (gesetzlich vorgeschriebene Anbieterkennzeichnung)
  • Eine Datenschutzerklärung
  • Eine Kontakt-Seite mit einem Kontaktformular (optional)
  • Eine “Arbeite mit mir”-Seite (optional, falls du Dienstleistungen über deine Website anbietest)
Achtung: Ein Impressum und eine Datenschutzerklärung solltest du sicherheitshalber auch dann erstellen, wenn du deinen Blog nur privat betreibst. So bist du rechtlich auf der sicheren Seite!

Eine Seite kannst du anlegen, indem du im WordPress-Adminbereich in der rechten Seitenleisten auf Seiten klickst.

Anschließend klickst du auf Erstellen in der Seitenleiste oder auf den Button Erstellen neben dem Titel der Seitenübersicht:

Neue Seite in WordPress erstellen

Wie du im Screenshot sehen kannst, wird mit der WordPress-Installation schon standardmäßig eine Seite zur Datenschutzerklärung angelegt (allerdings unvollständig und nur als Entwurf).

Seiten vs. Beiträge in WordPress

Beiträge nutzt du in WordPress, um Blogartikel, News oder Ankündigungen zu schreiben. Sie werden nach Datum sortiert auf der Startseite angezeigt. Zudem lassen sie sich in Kategorien und Schlagwörter einordnen.

Seiten benutzt du in WordPress für allgemein gültige Inhalte ohne Datumsbezug, wie z. B. Impressum, Datenschutzerklärung, Lexikon-Einträge, Über-mich-Seite, Kontakt-Seite oder Ähnliches. Seiten kannst du nicht in Kategorien oder Schlagwörter einordnen, dafür aber deren Hierarchie festlegen (z. B. als Ober- oder Unterseite zu einer anderen Seite).

9. Häufige Fragen

Hier habe ich dir die Antworten auf die häufigsten Fragen zusammengestellt:

9.1 Warum WordPress als Blog-Software?

Es gibt eine Vielzahl an Gründen, warum du dich für WordPress als Blog-Plattform entscheiden solltest.

Hier sind die 8 wichtigsten:

  1. Es ist einfach zu installieren.
  2. Die Nutzung der Software ist komplett kostenlos.
  3. WordPress-Hosting bekommt man für wenige Euro pro Monat.
  4. WordPress ist extrem gut dokumentiert. Es gibt tausende Anleitungen zu den verschiedenen WordPress-Funktionen.
  5. Da 38 % aller Websites weltweit mit WordPress laufen, gibt es eine riesige Community aus Gleichgesinnten. Du hast eine Frage? Kein Problem. in 99,9 % aller Fälle hatte sie schon irgendjemand vor dir und du kannst die Antwort einfach googeln.
  6. WordPress lässt sich beliebig mit vorgefertigten Themes im Design verändern und mit Plugins um jede erdenkliche Funktion erweitern.
  7. Es wird ständig weiterentwickelt.
  8. WordPress eignet sich als CMS (Content-Management-System) nicht nur als Grundlage für einen Blog, sondern auch als Business-Website, Forum, Mitgliederbereich, Verzeichnis, Portfolio uvm.

9.2 Ist es möglich, einen privaten Blog zu erstellen?

Ja, es ist möglich einen, privaten und nicht-öffentlichen Blog zu erstellen, der nur für einen bestimmten Personenkreis zugängig ist (z. B. für Familie oder Freunde).

Das ergibt zum Beispiel Sinn für einen Blog zum Auslandsjahr, einen privaten Reiseblog oder ein Online-Tagebuch, das du vor anderen geheim halten möchtest.

Ich empfehle für diesen Fall einen Blog bei WordPress.com zu erstellen (also nicht selbst zu hosten) und diesen dann unter den Privatsphäre-Einstellungen auf geheim zu stellen.

9.3 Wie viel kostet ein Blog?

Wenn du dich an meine Anleitung hältst, kommst du lange Zeit mit 5 bis 10 € pro Monat aus.

Du hast anfangs nur Kosten für Domain und Hosting.

Wenn du möchtest, dass dein Blog schneller wächst, kannst du natürlich immer mehr Geld investieren (z. B. für Tools, bestimmte WordPress Plugins, ein Premium-Theme oder Online-Kurse).

Das ist aber kein Muss.

9.4 Kann ich auch einen Blog kostenlos erstellen?

Ja, es gibt Möglichkeiten, dir kostenlos einen Blog zu erstellen.

Aber das ist keine gute Idee.

Glaub mir.

Vor allem, wenn du mit deinem Blog Geld verdienen möchtest und er kein reines Privatvergnügen ist.

Warum? Hier sind acht Gründe, dich gegen eine kostenlose Blogplattform zu entscheiden:

  1. Niemand stellt dir aus reiner Nächstenliebe einen kostenlosen Blog zur Verfügung. Jeder Anbieter möchte irgendwie mit seiner Plattform Geld verdienen. Sei es durch Werbeeinblendungen auf deinem Blog, Werbe-E-Mails, Verkauf der Nutzerdaten oder nervige Aufforderungen Premium-Mitglied zu werden.
  2. Gratis-Plattformen bieten nur grundlegende Features an. Das stellt anfangs vielleicht kein Problem dar. Aber wenn dein Blog wächst und du ihn erweitern oder für dich anpassen möchtest, hast du das Nachsehen.
  3. Da du kein zahlender Kunde bist, bekommst du wenig bis gar keinen Support.
  4. Wir schätzen etwas mehr, wenn wir dafür bezahlen. Du bist motivierter, deine Ziele mit deinem Blog zu erreichen, wenn du ein paar Euro im Monat dafür ausgibst.
  5. Wenn eine Blog-Plattform Pleite geht, kommst du möglicherweise nicht mehr an deine Daten heran (so geschehen z. B. mit der deutschen Plattform blog.de).
  6. Viele kostenlose Blogplattformen, darunter auch die größten Anbieter Blogger.com und WordPress.com, lassen sich nicht datenschutzkonform nutzen. Dass heißt, dass du möglicherweise für die Nutzung einer solchen Plattform abgemahnt werden kannst.
  7. Wenn du eine Weile bloggst, wirst du Inspirationen bei anderen Bloggern suchen. Du wirst öfter mal coole Funktionen oder Designs sehen, die du für deinen Blog auch haben willst. Das Problem? Du kannst sie auf deiner kostenfreien Blogplattform nicht umsetzen…
  8. Ein späterer Umzug zu einem selbst gehosteten WordPress-Blog ist sehr zeitaufwändig und nervig. Und wenn du jemanden engagierst, der deinen Blog umzieht, wirst du mit Sicherheit einige hundert Euro los.

Diese acht Gründe konnten dich nicht überzeugen? Du kannst dir 5 € pro Monat wirklich nicht leisten? Oder du weißt sicher, dass dein Blog rein privat bleiben wird?

Dann nimm WordPress.com. Dort ist der spätere Umzug zu einem selbst gehosteten Blog am einfachsten:

Kostenlosen Blog erstellen mit WordPress.com

Aber sag nicht, ich hätte dich nicht gewarnt.

9.5 Warum einen Blog erstellen?

Es gibt eine Million gute Gründe, um einen Blog zu starten. Diese fünf sind wahrscheinlich die beliebtesten:

  • Von zu Hause Geld verdienen: Als Blogger kannst du von zu Hause (oder von irgendwo auf der Welt) Geld verdienen. Ich bin seit 7 Jahren Vollzeit-Blogger und habe mittlerweile Monate, in denen ich fünfstellige Umsätze mache. Bloggen ist zwar zeitaufwändig und kann harte Arbeit sein, aber ist mit wenig Risiko und wenig anfänglichen Kosten verbunden.
  • Autor werden: Ein Blog ist ein guter Startpunkt, wenn du Autor werden möchtest. Ein Roman oder Sachbuch verkauft sich deutlich besser, wenn du schon ein Publikum hast.
  • Kunden für dein Unternehmen gewinnen: Ein Blog ist ein großartiges Mittel, um Kunden für dein Unternehmen zu gewinnen (z. B. wenn du Coach, Berater oder Freelancer bist). Oder die (Marken-)Bekanntheit deines Unternehmens zu steigern.
  • Online-Kurse verkaufen: Ein Blog eignet sich sehr gut dazu, um dich als Experte in einer Nische zu etablieren und Online-Kurse an deine Leser zu verkaufen.
  • Einfach schreiben: Auch, wenn du einfach nur schreiben, dein Leben mit anderen teilen, andere inspirieren oder eine Community aufbauen willst, ist ein Blog das ideale Mittel dazu.

9.6 Worüber sollte ich am besten schreiben?

Der Erfolg deines Blogs hängt immer von deinen Lesern ab:

Je mehr du deine Leser verstehst, desto mehr kannst du Ihnen bieten. Und desto eher werden Sie deine Blogartikel teilen, deinen Newsletter abonnieren oder zu Kunden werden.

Lern also deine Leser besser kennen.

Finde heraus, welche Probleme, Ängste, Sorgen und Ziele sie haben. Finde heraus, welche ihre brennendsten Fragen sind. Finde heraus, was sie um 2 Uhr nachts wach hält.

Dazu kannst du zum Beispiel:

  • Andere erfolgreiche Blogs in deinem Thema lesen (auch die Blogkommentare!)
  • Facebook-Gruppen und Foren zu deinem Thema beitreten
  • Schauen wonach deine Leser bei Google suchen (z. B. mit dem KWFinder oder Google Trends)
  • Mit Tools wie BuzzSumo oder Alltop Blogartikel finden, die sehr beliebt sind und oft geteilt wurden

9.7 Wie bekomme ich Besucher?

Es gibt viele Besucherquellen für deinen Blog, wie z. B.:

  • Google (und andere Suchmaschinen)
  • Facebook, Twitter, Pinterest und andere soziale Netzwerke
  • Andere Blogger und Influencer
  • YouTube
  • Newsletter
  • Verweise von anderen Websites (z. B. aus Foren, anderen Blogs oder Online-Magazinen)
  • Offline-Marketing (Zeitung, Fernsehen, Merchandising etc.)

Für Anfänger empfehle ich Facebook-Gruppen oder Pinterest. Auch das Netzwerken mit anderen Bloggern ist extrem wichtig.

Weitere Möglichkeiten, um Besucher zu bekommen, findest du in meinem ausführlichen Guide Tipps und Ideen, wie du deinen Blog bekannt machen kannst.

9.8 Wie kann ich als Blogger Geld verdienen?

Als Blogger gibt es viele verschiedene Wege, wie man Geld verdienen kann, wie z. B.:

  • Bannerwerbung (Einbindung eines Werbebanners in den eigenen Blog. Die Bezahlung erfolgt entweder als Festpreis oder pro Klick auf das Werbebanner)
  • Affiliate-Marketing (Einbindung sogenannter Affiliate-Links in den Blog, die zu einem Online-Shop weiterleiten. Klickt jemand auf den Link und kauft etwas in dem Online-Shop, wirst du mit einer Provision am Verkauf beteiligt.)
  • Kooperationen/Sponsored Posts (Du wirst für das Veröffentlichen eines werbenden Blog- oder Social-Media-Posts bezahlt, meist über ein bestimmtes Produkt oder eine Dienstleistung)
  • Verkauf von Links zu einer anderen (als Einmalzahlung oder Miete)
  • Eigene Produkte anbieten (z. B. E-Books oder Online-Kurse)
  • VG Wort (so etwas wie die GEMA für Verlage und Schriftsteller)
  • Vorträge halten oder Konferenzen veranstalten
  • Beratung, Coaching oder andere Dienstleistungen (ein Blog ist eine tolle Möglichkeit, um Kunden zu gewinnen!)
  • Spenden sammeln (z. B. über einen PayPal-Spendenbutton)

Welche Möglichkeiten es noch gibt, mit dem Bloggen Geld zu verdienen findest du in meinen Artikel 14 Wege, mit deinem Blog Geld zu verdienen (die auch funktionieren).

9.9 Wie viel Geld kann ich als Blogger verdienen?

Du kannst durchaus mit dem Bloggen viel Geld verdienen.

Wir verdienen mit unseren Blogs fünfstellige Einnahmen im Monat. Und wir müssen dazu noch nicht einmal das Haus verlassen.

Manche Blogger verdienen sogar noch mehr!

Wie für jedes andere Business gilt jedoch:

Du musst hart dafür arbeiten. Vor allem in der Anfangsphase musst du viel Zeit in deinen Blog investieren und Opfer bringen.

Denn als Blogger wirst du nicht über Nacht erfolgreich.

9.10 Kann ich auch anonym bloggen?

In Deutschland gilt die Impressumspflicht, auch Anbieterkennzeichnungspflicht genannt.

Das heißt, du musst auf deinem Blog deinen Namen, deine Adresse und Kontaktdaten offenlegen.

Das gilt auch, wenn dein Blog nur ein Hobby ist und du kein Geld damit verdienst. In seinem Leitfaden zur Impressumspflicht schreibt das BMJV (Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz) dazu:

Die Anbieterkennzeichnungspflicht muss praktisch von jedem, der ein Online-Angebot bereithält, erfüllt werden. Etwas anderes gilt nur bei Angeboten, die ausschließlich privaten oder familiären Zwecken dienen und die keine Auswirkung auf den Markt haben. Im Zweifel sollten Sie davon ausgehen, dass die Anbieterkennzeichnungspflicht besteht.

Das lässt sich leider nicht umgehen.

Du kannst allerdings halbwegs anonym bloggen, wenn du:

  1. Suchmaschinen verbietest, dein Impressum und deine Datenschutzerklärung in den Suchergebnissen anzuzeigen (das ist z. B. möglich mit dem kostenlosen Plugin Yoast SEO)
  2. Deinen vollen Namen nirgendwo sonst auf der Website erwähnst

So verhinderst du zumindest, dass jemand deinen Blog findet, wenn er deinen Namen googelt.

9.11 Was ist, wenn ich zwei oder drei Blogs starten möchte?

Beim von mir empfohlenen Hosting-Paket webgo CMS Pro kannst du problemlos zwei oder mehr WordPress-Blogs gleichzeitig hosten.

Es bietet mit 40 GB genügend Speicherplatz und du kannst beliebig viele Datenbanken, Domains und E-Mail-Adressen anlegen.

Ich empfehle dir allerdings, dich auf einen Blog zur Zeit zu konzentrieren und erst einen neuen zu starten, wenn der erste gut läuft.

9.12 Bin ich mit meinem Blog dann direkt online?

Ja, wenn du einen WordPress-Blog erstellst, dann bist du direkt online.

Aber, um dich zu beruhigen:

Das heißt nicht, dass gleich hunderte oder tausende Besucher auf deinen Blog kommen. Online zu sein, heißt nicht automatisch sichtbar zu sein.

Solange niemand deine Website-Adresse/Domain kennt und direkt in die Adresszeile im Browser eingibt, wird auch anfangs niemand auf deinen Blog kommen.

Zusätzlich kannst du in WordPress unter Einstellungen > Lesen einstellen, dass dein Blog nicht in Suchmaschinen aufgenommen werden soll:

Sichtbarkeit für Suchmaschinen in WordPress einstellen

So kannst du z. B. vorerst verhindern, dass jemand deinen Blog findet, wenn er deinen Namen bei Google eingibt (sofern du diesen auf deinem Blog erwähnst).

Den Haken kannst du übrigens auch direkt im Installationsprozess setzen:

Suchmaschinen davon abhalten, diese Website zu indexieren

Eine weitere Möglichkeit:

Mit dem Plugin Under Construction kannst du eine Baustellen-Seite anzeigen lassen. Diese wird nur normalen Besuchern angezeigt, während du als Admin in Ruhe an deinem Blog tüfteln kannst. Und wenn dein Design dann steht, kannst du die Baustellen-Seite einfach ausschalten.

9.13 Sollte ich meinen Blog in mehreren Sprachen anbieten?

Es ergibt durchaus Sinn, einen Blog in mehreren Sprachen anzubieten. Denn dadurch kann deine Zielgruppe deutlich größer werden.

Ich empfehle dir doch erst einmal mit einer Sprache anfangen und dich darauf konzentrieren. Denn du musst bedenken, dass du bei zwei oder drei Sprachen auch zwei oder dreimal so viel Zeit darin investieren musst, um deinen Blog bekannt zu machen. Von der Übersetzungsarbeit mal abgesehen.

Als Faustregel gilt:

Füge erst eine Sprache hinzu, wenn du schon mit einer Sprache erfolgreich bist.

Was du auch bei einem mehrsprachigen Blog bedenken solltest:

Der Ort des Hosts und der Setup.

Wenn du dich mit deinem Blog an US-Amerikaner wendest, dann sollte idealerweise dein Server auch in den USA stehen. Als Alternative bietet sich die Nutzung eines CDNs (Content Delivery Network) mit Servern auf der ganzen Welt an, wie z. B. Cloudflare oder KeyCDN an. Damit könntest du auch einen Host aus Deutschland nehmen.

Technisch kannst du die Mehrsprachigkeit z. B. mit einer Multisite-Installation in Kombination mit dem kostenpflichtigen Plugin WPML umsetzen:

Einen mehrsprachigen Blog mit dem Plugin WPML einrichten

Als Anfänger würde ich dir von diesem recht komplexen Unterfangen jedoch vorerst abraten.

9.14 Was muss ich bezüglich der DSGVO bei meinem Blog beachten?

Die DSGVO ist weniger schlimm als sie sich anhört!

Wenn du einen neuen WordPress-Blog erstellst, solltest du folgendes umsetzen:

  • Verhindere, dass IP-Adressen von Kommentatoren gespeichert werden (einfach das Plugin Remove IP installieren)
  • Installier ein SSL-Zertifikat (wie man das macht, ist schon in meiner Installations-Anleitung für WordPress enthalten)
  • Schließe einen AV-Vertrag mit deinem Hosting-Anbieter ab (geht bei webgo z. B. mit wenigen Klicks im Kundenbereich)
  • Leg eine Seite mit einer Datenschutzerklärung an (du kannst sie dir kostenlos mit dem Datenschutz-Generator von Dr. Schwenke erstellen)
  • Entferne Gravate mit dem Plugin WP User Avatar und ersetze diese durch ein eigenes Bild
  • Entferne das extern geladene Emoji-Script (einfach das Plugin Disable Emojis installieren)
  • DSGVO-konforme Sharing Buttons kannst du mit dem Plugin Shariff Wrapper einbinden
  • Spam-Kommentare kannst du mit Antispam Bee bekämpfen, ohne dass personenbezogene Daten von Kommentatoren dabei verarbeitet werden
  • Wie du YouTube Videos möglichst datensparsam einbindest, erfährst du in diesem Guide.
  • Vermeide Embeds sowie Embed-Blöcke im neuen Gutenberg-Editor (das heißt, das automatische Einfügen externer Inhalte durch WordPress, z. B. durch Eingeben einer URL).

Hundertprozentige Rechtssicherheit bietet dir das nicht (und ist auch aufgrund der noch unsicheren Rechtslage schwierig). Aber, wenn du diese Maßnahmen umgesetzt hast, bist du mit deinem neuen Blog in Sachen Datenschutz wahrscheinlich besser aufgestellt als 90% aller Blogs in Deutschland.

Weitere Infos zur DSGVO findest du in meiner DSGVO-Checkliste, in meiner Übersicht über WordPress-Plugins & DSGVO sowie in der Kategorie DSGVO & Datenschutz hier auf dem Blog.

9.15 Wie lang sollte ein Blogartikel im Schnitt sein?

Generell gilt:

Länger ist meistens besser.

Allerdings kommt es auch immer auf die Art, das Thema und die Zielsetzung des Blogartikels an.

Wenn du Ratgeber-Artikel schreibst, wie ich, empfehle ich dir mindestens 1.000 Wörter zu schreiben und so viele Details und Tipps wie möglich zu geben. So wird er besser bei Google gefunden (diese Anleitung hat über 4.000 Wörter).

Artikel, die gut bei Facebook, Twitter und Co. ankommen sollen, können hingegen etwas kürzer sein und sollten 1.500 Wörter nicht überschreiten.

Und vergiss nie:

Es bringt nichts, wenn Quantität auf Kosten von Qualität geht. Strecke deine Blogartikel nicht, nur um auf eine bestimmte Wörteranzahl zu kommen.

10. 7 Tipps, um erfolgreich zu bloggen

Du hast deinen Blog erfolgreich eingerichtet?

Sehr gut!

Hier findest du einige nützliche Tipps für den Start:

Tipp #1: Verlass dich nicht nur auf eine Einkommens- oder Besucherquelle!

Das Internet ist schnelllebig. Wenn du als Blogger nachhaltig erfolgreich sein willst, musst du erstens diversifizieren und zweitens mit dem Strom gehen.

Ein Kanal, der heute noch viele Besucher auf deine Seite gebracht hat, kann morgen schon wieder abflauen. Google und Facebook z. B. ändern gerne mal ihre Algorithmen.

Was für Besucher gilt, gilt auch für Einkommensquellen. Google AdSense z. B. bringt heute nicht mehr die gleichen Einnahmen wie noch vor 3 Jahren, weil viel mehr Nutzer AdBlocker installiert haben und generell nicht mehr so oft auf Banner-Werbung klicken.

Native Advertising, z. B. in Form von Sponsored Posts, sind momentan bei Unternehmen als Werbung beliebt, aber auch da werden die Preise früher oder später fallen und der Hype vorbei sein.

Tipp #2: Installiere nicht zu viele Plugins!

Es ist toll, seinen Blog um zahlreiche WordPress-Plugins erweitern zu können.

Aber die exzessive Verwendung von Plugins sorgt für Inkompatibilitäten und dafür, dass WordPress langsamer und instabiler wird.

Also mach dir Gedanken darüber, welche Plugins du wirklich zum Bloggen brauchst!

Tipp #3: Erstelle einen Redaktionsplan zum Bloggen

Es erspart dir viel Arbeit, einen Redaktionsplan zu erstellen, in dem du im Voraus Ideen festhältst und deine Posts planst.

So kannst du sicherstellen, dass du regelmäßig neue Blogartikel veröffentlichst, lange Blogpausen vermeidest und du immer weißt, worüber du schreiben kannst (und du nicht jedes Mal, wenn du einen Blogartikel schreiben möchtest, aufs Neue Brainstorming machen musst).

Als Tool bietet sich dafür z. B. Trello an.

Tipp #4: Zeit ist Geld!

Wenn du gerade erst anfängst, freust du dich über jede kleine Kooperationsanfrage und bist dazu bereit, über alles zu schreiben, selbst wenn du dafür nur ein Produkt geschenkt bekommst.

Mit der Zeit wirst du jedoch feststellen, dass das nicht mehr ausreicht und dass deine Zeit mehr wert ist als eine kostenlose Produktprobe.

Verkauf dich nicht unter Wert und lass dich nicht von dreisten Unternehmen ausnutzen!

Tipp #5: Bleibe du selbst und bleibe dran!

Bleib dir immer selbst treu und behalte deine Schreibweise bei.

Es bringt nichts, jemandem nachzueifern, denn niemand würde mehr Blogs lesen, wenn alle gleich wären.

Auch, wenn du anfangs nicht von deinen Blogartikeln überzeugt bist:

Bleib dran!

Dein Schreibstil wird sich verbessern. Und je mehr du schreibst, desto eher verbessert er sich.

Tipp #6: Fang früh mit Keyword-Recherche an

Keyword-Recherche ist sehr wichtig, also fang nicht erst nach 40 Blogartikeln damit an!

So stellt du sicher, dass du mehr Besucher über Google bekommst und schreibst keine Artikel, die niemanden interessieren oder die niemand mehr anguckt sobald sie auf der zweiten Seite deines Blogs landen, sondern auch Monate nach der Veröffentlichung noch regelmäßig gelesen werden.

Ein guter Startpunkt dafür ist mein ultimativer Guide zur Keyword-Recherche.

Tipp #7: Baue schon früh eine E-Mail-Liste auf

Fang früh damit an, eine E-Mail-Liste aufzubauen, und überlege dir, was du Leuten als Freebie für den Eintrag in deinen Newsletter bieten kannst (dabei hilft es auch, wenn du dich positionierst und nicht über viele verschiedene Themen schreibst).

Durch eine E-Mail-Liste sind deine Leser stärker an deinen Blog gebunden, als wenn sie Fans oder Follower deiner Social-Media-Kanäle sind.

Finn Hillebrandt

Über den Autor

Finn ist der Gründer von Blogmojo. Er ist Vollzeit-Blogger und SEO-Nerd. Und das schon seit über 10 Jahren. Er setzt dabei nicht auf Hörensagen, sondern führt ständig eigene Tests und Case Studys durch, um zu sehen, was bei Google gerade funktioniert. Er liebt Schokolade, die so dunkel ist, dass er sie mit niemandem teilen muss (90 % und mehr).

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