Blog erstellen in 2018: Der ultimative Guide für Anfänger

Du hast den Entschluss gefasst, einen eigenen Blog zu erstellen.

Doch es schwirren tausende Fragen in deinem Kopf herum:

Welche Blogplattformen gibt es? Wo kann ich kostenlos einen Blog erstellen? Wie finde ich das richtige Thema für den eigenen Blog? Wie bekomme ich Besucher? Und wie kann ich als Blogger überhaupt Geld verdienen?

Keine Sorge!

In dieser Anleitung erkläre ich dir Schritt für Schritt, wie du einen eigenen Blog starten kannst.

Und beantworte alle wichtigen Fragen, damit du einfacher ans Ziel kommst und typische Anfänger-Fehler vermeidest.

6 Schritte, um einen Blog zu erstellen

Ein kurzer Überblick darüber, was dich erwartet:

  1. Eine Blog-Plattform aussuchen
  2. Das richtige Thema auswählen
  3. Blognamen und Domain finden
  4. Hosting finden
  5. WordPress installieren
  6. Deinen Blog gestalten und konfigurieren

Keine Sorge, ich begleite dich bei jedem einzelnen der Schritte. Antworten auf die häufigsten Fragen findest du am Ende dieses Guides (Punkt 7).

1. Eine Blog-Plattform aussuchen

Du bist vielleicht dazu geneigt, deinen Blog bei Diensten wie BlogspotWordPress.com, Tumblr, Wix oder Jimdo zu erstellen.

Ist ja schließlich kostenlos. Und du kannst einfach drauflos schreiben.

Aber wenn du es halbwegs ernst mit dem Bloggen meinst, rate ich dir dringend von diesen Diensten ab.

Ich empfehle ich dir deinen Blog stattdessen auf einem eigenen Webhosting-Paket zu betreiben. Mit einer selbst installierten, konfigurierten und selbst gepflegten WordPress-Installation und einer eigenen Domain.

Der Einstieg ist zwar etwas schwieriger. Aber du bist deutlich flexibler und kannst deinen Blog so gestalten und erweitern, wie du möchtest.

Ohne nervige Einschränkungen.

Diese spielen anfangs vielleicht eine nebengeordnete Rolle, aber du irgendwann deinen Besuchern mehr bieten möchtest, guckst du in die Röhre. Und ein späterer Wechsel zu einem selbst gehosteten Blog ist immer mit viel Arbeit, Stress und Besucherverlusten verbunden.

Glaub mir.

Mit der DSGVO ist seit dem 25.05.2018 auch ein wichtiges Argument gegen kostenlose Blog-Plattformen dazugekommen:

Viele Anbieter, darunter WordPress.com in der Free-Version und Blogspot sind nicht mehr datenschutzkonform nutzbar. Teure Abmahnungen können die Folge sein.

Sei also nicht geizig oder bequem. Tu dir den Gefallen und hoste selbst!

WordPress: Eine kostenlose Open-Source-Software, mit der du einfach und schnell einen Blog erstellen kannst. Du kannst sie mithilfe von Themes und Plugins nach deinen Wünschen gestalten. Der Dienst WordPress.com basiert ebenfalls auf WordPress, mit dem Unterschied, dass man nicht in den Quellcode eingreifen kann und es weniger Funktionen bietet, weswegen ich davon abrate.

2. Das richtige Thema auswählen

Die Frage ist einfach zu beantworten:

Etwas, wofür du Leidenschaft empfindet. Etwas, was dich wirklich und wahrhaftig interessiert. Etwas, wofür du brennst.

Kannst du dir vorstellen, dich jeden Tag mit dem Thema zu beschäftigen? Kannst du dir vorstellen, Videos zu dem Thema zu machen oder ein Buch darüber zu schreiben? Oder Vorträge darüber zu halten? Wenn du dich mit Zettel und Stift für eine halbe Stunde hinsetzt, kommt du dann auf 20 Ideen für potenzielle Artikel? Erzählst du oft und viel deinen Freunden über dieses Thema?

Kannst du alle oder die meisten Fragen mit Ja beantworten?

Wenn ja, dann ist das Thema das richtige.

Mit einem Thema Geld verdienen zu können ist ebenfalls ein wichtiger Faktor. Vor allem wenn du hauptberuflich Blogger werden möchtest.

Allerdings sollte dies immer an zweiter Stelle stehen. Denn du kannst in fast jedem Bereich Geld verdienen. Umso mehr, wenn du Experte in deinem Thema bist und deinen Lesern geniale Inhalte liefern kannst.

Von Vorteil ist es auch, eine Nische innerhalb deines Themas zu finden. Die kannst du denn als Alleinstellungsmerkmal für deinen Blog nutzen. Bei Blogmojo ist das z. B. Suchmaschinenoptimierung und Datenschutz für Blogs.

3. Blognamen und Domain finden

Wenn du einen eigenen Blog erstellen willst, braucht dein Blog einen Namen (z. B. Blogmojo).

Und eine (am besten gleich lautende) Domain (z. B. blogmojo.de). Unter dieser ist dein Blog später im Browser abrufbar.

Bei der Auswahl von Blognamen und Domain solltest du auf Folgendes achten:

  • Je kürzer der Name desto besser (am besten unter 16 Zeichen)
  • Am besten Umlaute (ä, ü, ö) oder Eszett (ß) vermeiden, denn die Wiedergabe im Domainnamen ist unschön (z. B. unschoen.de oder heiss.de)
  • Die Schreibweise des Namens sollte den meisten Menschen klar sein
  • Aus dem Blognamen sollte erkennbar sein, worum es auf deinem Blog geht
  • Für einen deutschen Blog eignet sich am besten eine .de-Domain (.com und .net sind ebenfalls akzeptabel)
  • Idealerweise sollten die Vanity-URLs von sozialen Netzwerken für den gewählten Namen noch verfügbar sein (z. B. facebook.com/blogmojo oder twitter.com/blogmojo). Wenn nicht, ist das aber nicht so schlimm. Das sollte dich nicht davon abhalten, den Blognamen zu wählen, der dir am meisten gefällt.

Ob für einen Namen Domains und Social-Media-Accountnamen noch frei sind, kannst du z. B. bei Markenchk.de überprüfen.

Noch ein Wort der Warnung, bevor du loslegst:

Bitte mach nicht den Fehler zu viel Zeit mit der Namenswahl zu verbringen.

Dein Blogname muss nicht superkreativ und clever sein. Ein klarer und einfach zu merkender Blogname ist in 99% aller Fälle einem cleveren vorzuziehen.

Und selbst, wenn du nach ein paar Wochen feststellt, dass dir der Name nicht mehr gefällt, kannst du immer noch auf eine andere Domain wechseln.

Tipp: Wenn du schon eine Website hast, auf der zusätzlich ein Blog entstehen soll, kann es Sinn ergeben, diesen auf einer Subdomain (z. B. blog.deinewebsite.de) oder als Unterverzeichnis (z. B. deinewebsite.de/blog/) einzurichten anstatt eine komplett neue Domain zu nutzen.

4. Hosting finden

Du hast eine passende Domain gefunden?

Super!

Jetzt geht es daran, den passenden Hosting-Anbieter zu finden.

Für Domain und Hosting kannst du zwei verschiedene Anbieter wählen. Am einfachsten ist es jedoch, beides aus einer Hand zu erwerben.

Aber Achtung:

Mach nicht den Fehler und geh zu einem der großen Massenhoster, wie z. B. 1&1, DomainFactory, Strato oder One.com!

Massenhoster locken mit günstigen Preisen, aber letzten Endes zahlst du drauf. Zum Beispiel durch hohe Ausfallzeiten und langsame Ladezeiten. Oder weil dich der Kundenservice gerade dann im Stich lässt, wenn du ihn am dringendsten benötigst.

Ich bin seit 2016 beim deutschen Hoster webgo und könnte nicht zufriedener sein.

Die Preise sind fair und die Hosting-Pakete top ausgestattet. Der Kundenservice ist freundlich, kompetent und antwortet blitzschnell (per Livechat innerhalb weniger Minuten).

Und bis jetzt hatte ich keinen einzigen Serverausfall.

WordPress-Blog eröffnen mit webgo CMS Pro

Für Anfänger kann ich das Webhosting-Paket CMS Pro empfehlen.

Es bietet 40 GB Speicher, unbegrenzt viele SSD-Datenbanken, kostenlose SSL-Zertifikate (absolutes Muss für deinen Blog!) und eine Inklusiv-Domain. Also alles, was du als Anfänger brauchst, um einen WordPress-Blog zu erstellen!

Als Neukunde bekommst du die ersten 6 Monate kostenlos und zahlst danach nur 4,95 € pro Monat (inkl. MwSt.).

Spar-Tipp: Wenn du den Gutschein-Code blogmojo während des Bestellvorgangs (bei der Angabe deiner persönlichen Daten) eingibst, bekommst du noch einmal 10 € Rabatt. Damit zahlst also nur 19,70 € im ersten Jahr!

Jetzt mit webgo CMS Pro starten!

5. WordPress installieren

Hast du dein Hosting-Paket gebucht, kannst du mit der Installation und Einrichtung von WordPress anfangen.

Die Installation sollte etwa eine halbe Stunde Zeit in Anspruch nehmen.

Dazu sind folgende Schritte notwendig:

  1. Ein SSL-Zertifikat einrichten
  2. Datenbank anlegen
  3. WordPress-Dateien in deutscher Sprache als ZIP-Datei herunterladen und entpacken
  4. wp-config-sample.php in wp-config.php umbenennen und Zugangsdaten zu Datenbank (Datenbankname, Datenbankbenutzer und Passwort) eintragen
  5. Mit dem Programm FileZilla alle Dateien auf deinen FTP-Server übertragen (in das Verzeichnis, das deiner Domain zugeordnet ist)
  6. Deine Blog-URL aufrufen und den Installationsanweisungen folgen

Hier findest du eine Anleitung, in der ich dir alle Schritte einfach und verständlich erkläre: Wie du in 6 einfachen Schritten WordPress installieren kannst (inkl. Troubleshooting!)

Mit vielen Screenshots und bis ins kleinste Detail für Anfänger beschrieben.

Am Ende der Anleitung findest du auch noch einen Troubleshooting-Abschnitt mit häufigen Problemen und deren Lösungen.

6. Deine Blog gestalten und konfigurieren

Hast du WordPress installiert, geht es daran, deinen WordPress-Blog zu gestalten und zu konfigurieren, damit du mit dem Bloggen starten kannst.

Dazu gehört z. B.:

  • Ein schönes Theme für deinen Blog finden (z. B. in der WordPress Theme-Datenbank oder bei ThemeForest). In meinen Artikel 29 geniale WordPress-Themes für deinen Blog findest du eine gute Vorauswahl.
  • Ein eigenes Logo erstellen
  • WordPress-Plugins installieren, mit denen du beim Bloggen Zeit sparen und die deinen Blog sicherer und schneller machen. Eine Übersicht über die besten und wichtigsten WordPress-Plugins findet du in meinem Artikel „Die besten WordPress-Plugins für Blogger“.
  • Links zu deinen Social-Media-Profilen einbinden
  • Eine „Über mich“-Seite erstellen, um deinen Lesern zu zeigen, wer du bist und was du ihnen bieten kannst.

Zudem solltest du unbedingt ein Impressum und eine Datenschutzerklärung in deinen Blog einfügen. Auch, wenn du deinen Blog nur privat betreibst.

Damit bist du rechtlich auf der sicheren Seite!

7. Häufige Fragen

Hier habe ich dir die Antworten auf die häufigsten Fragen zusammengestellt:

Wie viel kostet ein Blog?

Wenn du dich an meine Anleitung hältst, kommst du lange Zeit mit 5 bis 10 € pro Monat aus.

Du hast anfangs nur Kosten für Domain und Hosting.

Wenn du möchtest, dass dein Blog schneller wächst, kannst du natürlich immer mehr Geld investieren (z. B. für Tools, bestimmte WordPress Plugins, ein Premium-Theme oder Online-Kurse).

Das ist aber kein Muss.

Kann ich auch einen Blog kostenlos erstellen?

Ja, aber das ist keine gute Idee.

Glaub mir.

Vor allem, wenn du mit deinem Blog Geld verdienen möchtest.

Warum? Hier sind acht Gründe, dich gegen eine kostenlose Blogplattform zu entscheiden:

  1. Niemand stellt dir aus reiner Nächstenliebe einen kostenlosen Blog zur Verfügung. Jeder Anbieter möchte irgendwie mit seiner Plattform Geld verdienen. Sei es durch Werbeeinblendungen auf deinem Blog, Werbe-E-Mails, Verkauf der Nutzerdaten oder nervige Aufforderungen Premium-Mitglied zu werden.
  2. Kostenlose Blog-Plattformen bieten nur grundlegende Features an. Das stellt anfangs vielleicht kein Problem dar. Aber wenn dein Blog wächst und du ihn erweitern oder für dich anpassen möchtest, hast du das Nachsehen.
  3. Da du kein zahlender Kunde bist, bekommst du wenig bis gar keinen Support.
  4. Wir schätzen etwas mehr, wenn wir dafür bezahlen. Du bist motivierter, deine Ziele mit deinem Blog zu erreichen, wenn du ein paar Euro im Monat dafür ausgibst.
  5. Wenn eine Blog-Plattform Pleite geht, kommst du möglicherweise nicht mehr an deine Daten heran (so geschehen z. B. mit der deutschen Plattform blog.de).
  6. Viele kostenlose Blogplattformen, darunter auch die größten Anbieter Blogger.com und WordPress.com, lassen sich nicht datenschutzkonform nutzen. Dass heißt, dass du möglicherweise für die Nutzung einer solchen Plattform abgemahnt werden kannst.
  7. Wenn du eine Weile bloggst, wirst du Inspirationen bei anderen Bloggern suchen. Du wirst öfter mal coole Funktionen oder Designs sehen, die du für deinen Blog auch haben willst. Das Problem? Du kannst sie auf deiner kostenlosen Blogplattform nicht umsetzen…
  8. Ein späterer Umzug zu einem selbst gehosteten WordPress-Blog ist sehr zeitaufwändig und nervig. Und wenn du jemanden engagierst, der deinen Blog umzieht, wirst du mit Sicherheit einige hundert Euro los.

Diese acht Gründe konnten dich nicht überzeugen? Oder du kannst dir 5 € pro Monat wirklich nicht leisten? Dann nimm WordPress.com. Dort ist der spätere Umzug zu einem selbst gehosteten Blog am einfachsten.

Aber sag nicht, ich hätte dich nicht gewarnt.

Warum einen Blog erstellen?

Es gibt eine Millionen gute Gründe, um einen Blog zu starten. Diese fünf sind wahrscheinlich die beliebtesten:

  • Von zu Hause Geld verdienen: Als Blogger kannst du von zu Hause (oder von irgendwo auf der Welt) Geld verdienen. Ich bin seit 7 Jahren Vollzeit-Blogger und habe mittlerweile Monate, in denen ich fünfstellige Umsätze mache. Bloggen ist zwar zeitaufwändig und kann harte Arbeit sein, aber ist mit wenig Risiko und wenig anfänglichen Kosten verbunden.
  • Autor werden: Ein Blog ist ein guter Startpunkt, wenn du Autor werden möchtest. Ein Roman oder Sachbuch verkauft sich deutlich besser, wenn du schon ein Publikum hast.
  • Kunden für dein Unternehmen gewinnen: Ein Blog ist ein großartiges Mittel, um Kunden für dein Unternehmen zu gewinnen (z. B. wenn du Coach, Berater oder Freelancer bist). Oder die (Marken-)Bekanntheit deines Unternehmens zu steigern.
  • Online-Kurse verkaufen: Ein Blog eignet sich sehr gut dazu, um dich als Experte in einer Nische zu etablieren und Online-Kurse an deine Leser zu verkaufen.
  • Einfach schreiben: Auch, wenn du einfach nur schreiben, dein Leben mit anderen teilen, andere inspirieren oder eine Community aufbauen willst, ist ein Blog das ideale Mittel dazu.

Worüber sollte ich am besten schreiben?

Der Erfolg deines Blogs hängt immer von deinen Lesern ab.

Je mehr du deine Leser verstehst, desto mehr kannst du Ihnen bieten. Und desto eher, werden Sie deine Blogartikel teilen, deinen Newsletter abonnieren und regelmäßig wiederkommen.

Lern also deine Leser besser kennen.

Finde heraus, welche Probleme, Ängste, Sorgen und Ziele sie haben. Finde heraus, welche ihre brennendsten Fragen sind. Finde heraus, was sie um 2 Uhr nachts wach hält.

Dazu kannst du zum Beispiel:

  • Andere erfolgreiche Blogs in deinem Thema lesen (auch die Blogkommentare!)
  • Facebook-Gruppen und Foren zu deinem Thema beitreten
  • Schauen wonach deine Leser bei Google suchen (z. B. mit dem KWFinder oder Google Trends)
  • Mit Tools wie BuzzSumo oder Alltop Blogartikel finden, die sehr beliebt sind und oft geteilt wurden

Wie bekomme ich Besucher?

Es gibt viele Besucherquellen für deinen Blog, wie z. B.:

  • Google (und andere Suchmaschinen)
  • Facebook, Twitter, Pinterest und andere soziale Netzwerke
  • Andere Blogger und Influencer
  • YouTube
  • Newsletter
  • Verweise von anderen Websites (z. B. aus Foren, anderen Blogs oder Online-Magazinen)
  • Offline-Marketing (Zeitung, Fernsehen, Merchandising etc.)

Für Anfänger empfehle ich Facebook-Gruppen oder Pinterest. Auch das Netzwerken mit anderen Bloggern ist extrem wichtig.

Weitere Möglichkeiten, um Besucher zu bekommen, findest du in meinem ausführlichen Guide 79 Tipps und Ideen, wie du deinen Blog bekannt machen kannst.

Wie kann ich als Blogger Geld verdienen?

Als Blogger gibt es viele verschiedene Wege, wie man Geld verdienen kann, wie z. B.:

  • Bannerwerbung (Einbindung eines Werbebanners in den eigenen Blog. Die Bezahlung erfolgt entweder als Festpreis oder pro Klick auf das Werbebanner)
  • Affiliate-Marketing (Einbindung sogenannter Affiliate-Links in den Blog, die zu einem Online-Shop weiterleiten. Klickt jemand auf den Link und kauft etwas in dem Online-Shop, wirst du mit einer Provision am Verkauf beteiligt.)
  • Kooperationen/Sponsored Posts (Du wirst für das Veröffentlichen eines werbenden Blog- oder Social-Media-Posts bezahlt, meist über ein bestimmtes Produkt oder eine Dienstleistung)
  • Verkauf von Links zu einer anderen (als Einmalzahlung oder Miete)
  • Eigene Produkte anbieten (z. B. E-Books oder Online-Kurse)
  • VG Wort (so etwas wie die GEMA für Verlage und Schriftsteller)
  • Vorträge halten oder Konferenzen veranstalten
  • Beratung, Coaching oder andere Dienstleistungen (ein Blog ist eine tolle Möglichkeit, um Kunden zu gewinnen!)
  • Spenden sammeln (z. B. über einen PayPal-Spendenbutton)

Welche Möglichkeiten es noch gibt, mit dem Bloggen Geld zu verdienen findest du in meinen Artikel 14 Wege, mit deinem Blog Geld zu verdienen (die auch funktionieren).

Wie viel Geld kann ich als Blogger verdienen?

Du kannst durchaus mit dem Bloggen viel Geld verdienen.

Wir verdienen mit unseren Blogs höhere vierstellige Einnahmen im Monat, an manchen Monaten sogar fünfstellig. Und wir müssen dazu noch nicht einmal das Haus verlassen.

Manche Blogger verdienen sogar noch mehr.

Wie für jedes andere Business gilt jedoch:

Du musst hart dafür arbeiten. Du musst viel Zeit in deinen Blog investieren. Du musst Opfer bringen.

Und du musst viel Geduld mitbringen. Denn als Blogger wirst du nicht über Nacht erfolgreich.

Kann ich auch anonym bloggen?

In Deutschland gilt die Impressumspflicht, auch Anbieterkennzeichnungspflicht genannt.

Das heißt, du musst auf deinem Blog deinen Namen, deine Adresse und Kontaktdaten offenlegen.

Das gilt auch, wenn dein Blog nur ein Hobby ist und du kein Geld damit verdienst. In seinem Leitfaden zur Impressumspflicht schreibt das BMJV dazu:

Die Anbieterkennzeichnungspflicht muss praktisch von jedem, der ein Online-Angebot bereithält, erfüllt werden. Etwas anderes gilt nur bei Angeboten, die ausschließlich privaten oder familiären Zwecken dienen und die keine Auswirkung auf den Markt haben. Im Zweifel sollten Sie davon ausgehen, dass die Anbieterkennzeichnungspflicht besteht.

Das lässt sich leider nicht umgehen.

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105 Gedanken zu “Blog erstellen in 2018: Der ultimative Guide für Anfänger

  1. Hallo Finn,
    ich bin technisch eigentlich nicht so wirklich versiert, aber dennoch wollte ich unbedingt meine eigene Website, respektive Blog einrichten.
    Zunächst war mein Entschluss, dass ich einen kostenlosen Anbieter wähle, wie zB Jimdo, etc. Regestriert und angefangen hatte ich dort auch schon.
    Dann stieß ich auf deine Seite und diesen Artikel plus Anleitung.
    Dadurch bin ich nochmal umgeswitcht und ich habe es Dank deiner so einfachen und detaillierten Anleitung geschafft, wordpress zu installieren und meine Seite einzurichten.
    Das war mitte der Woche und heute hat meine Seite schon 93 Aufrufe 🙂

    Somit sage ich Danke!

    Ganz liebe Grüße, und mach weiter so
    Nicolina

    • Hi Nicolina,

      es freut mich sehr, dass meine Anleitung dir weitergeholfen hat.

      Jimdo den Rücken zu kehren war definitiv die richtige Entscheidung. Du wirst es nicht bereuen!

      Wünsche dir viel Erfolg mit deinem Blog! Wenn du noch Fragen hast oder Hilfe bei etwas benötigst, hinterlass mir einfach einen Kommentar. 😉

      LG

      Finn

      PS: 93 Aufrufe sind super, weiter so!

  2. Hallo lieber Finn,

    vielen Dank für den tollen Artikel, ich habe mir schon einiges mitgeschrieben!
    Und zwar möchte ich es auch wagen einen Blog zum Thema „Healthy Lifestyle“ zu erstellen, mit Fokus auf Food und evt. in Verbindung mit Sport und Reisen. Das gibt es wahrscheinlich schon zu Hauf, aber naja, mir macht es Spaß 😉
    Ich tue mich immer noch schwer mit dem Hosting finden etc., da ich überhaupt keine Ahnung von nichts habe… Du empfiehlst webgo für blutige Anfänger?
    Außerdem weiß ich natürlich noch nicht, wie es mit dem Bloggen laufen wird und ob ich jemls irgendwie Geld damit verdienen werde. Daher bin ich mir nicht sicher inwieweit ich ich Geld dort am Anfang in Host und Themes investieren soll oder ob man das auch ersteinmal kostengünstiger machen kann.

    Hast du vielleicht einen Tip, wie ich ersteinmal kostengünstig, aber dennoch mit allem nötigen starten kann?

    Ich freue mich auf deine Antwort! 🙂
    Gruß Jacqui

    • Hi Jacqui,

      ich würde dir immer dazu raten, selbst zu hosten und nicht auf eine kostenlose Blogplattform zurückzugreifen.

      Auch wenn du nicht weißt, ob du auch noch in einem Jahr bloggen wirst oder nicht.

      Im FAQ-Abschnitt bei der Frage „Kann ich auch einen Blog kostenlos erstellen?“ findest du eine umfassende Begründung dazu.

      Sämtliche andere Kosten kannst du dir jedoch erst einmal sparen. Es gibt sehr gute kostenlose Themes und WordPress-Plugins. Kostenlose Bilder. Kostenlose Tools für Social Media und SEO. Sogar kostenlose Generatoren zum Erstellen von Impressum und Datenschutzerklärung.

      LG

      Finn

      PS: Es ist nicht schlecht, wenn es schon viele andere Blogs zu deinem Thema gibt. Im Gegenteil. Das ist nämlich ein Merkmal dafür, dass viel Interesse daran besteht und es eine potenziell große Leserschaft gibt 😉

  3. Hi Finn,

    irgendwie schaffe ich es nicht, bei webgo im Bestellvorgang Deinen Gutscheincode einzugeben… bin ich da zu blöd das Feld für die Eingabe zu finden, oder ist er nicht mit dem Vorteilsangebot kombinierbar?

    Lin

    • Hi Lin,

      zuerst musst du einen Nutzer-Account registrieren.

      Dann wirst du in das webgo Kundenportal eingeloggt und dazu aufgefordert dein Webhosting-Paket zu aktivieren.

      Anschließend musst du deine persönlichen Daten eingeben. Das Feld für den Gutschein-Code findest ebenfalls dort (ganz unten):

      webgo Gutscheincode

      Hoffe, das hilft dir weiter! 😉

      LG

      Finn

  4. Hi Finn,

    Danke für diesen ausführlichen und detaillierten Artikel! Da ich schon lange überlege mein Hobby (Videospiele sammeln) in einem Blog zu vertiefen hilft mir das hier sehr!

    Ich habe nur eine frage: brauche ich ein Impressum wo ich meine persönlichen Daten (Name, Anschrift usw.) angeben muss?

    MfG
    Kevin

  5. Vielen Dank für die super detaillierte Anleitung zur Erstellung eines Blogs. Ein Bekannter war schon von seiner Webseitenerstellung ganz schön überfordert. Jetzt will er sich aber an einen Blog wagen. Werde im die Seite weiterempfehlen.

  6. Hallo Finn,
    ich habe lange überlegt ob ich für meine Flusskreuzfahrtfans einen eigenen Blog machen soll.
    Allerdings hab ich echt Bammel vor diesem technischen Schnik Schnak gehabt. Aber mit deiner tollen Erklärung werde ich das jetzt in Angriff nehmen. Vielen Dank.

    • Hi Vievien,

      super, dass den Schritt gehen willst! 😉

      Du wirst um Technik leider nicht ganz herumkommen. Aber das Tolle an WordPress ist, dass es eine riesige Community gibt.

      Du hast nicht nur Blogmojo, sondern auch tausend andere Websites mit Anleitungen dazu.

      Und du kannst dir sicher sein:

      Wenn du ein Problem mit WordPress hast, hatten das wahrscheinlich schon tausend Leute vor dir.

      LG

      Finn

  7. Sehr schön strukturierter und interessanter Post.
    Beim Hoster ist der Preis aber nicht gleich mit Leistung oder so.
    Ich habe ein paar Hoster ausprobiert und bin seit Jahren bei one(punkt)com geblieben. Ausfallzeiten = Null, Geschwindigkeit = wurde oft angeschrieben weil mein Blog, mit etlichen, nicht imprimierten Bildern, echt schnell ist…und der Service ist unschlagbar (finde ich)…24 Std. Support und die führen einen durch die kleinsten Punkte, wenn man nicht weiter kommt (die haben mit mir im Chat und am Telefon die komplette FTP-Installation gemacht, als ich noch nicht mal wusste, was ein Backend war 😀 ). Ich glaube, auch da heißt es, am besten ausprobieren und sehen, mit wem man am besten zufrieden ist.
    Mit der 1-Click-Installation habe ich schlechte Erfahrungen gemacht, weil auf den Blogs meine gekauften Themes nicht richtig laufen.
    Aber das Wichtigste ist, man muss mit dem Hoster und seinem Blog zufrieden sein, denn wenn das schon nicht stimmt, vergeht die Lust am Bloggen schneller als sie gekommen ist 😉
    Danke für die tolle Info.

    Lieben Gruß,
    Monika

    • Hi Monika,

      vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht!

      Ich stimme dir zu, dass ein niedriger Preis nicht unbedingt bedeutet, dass das Hosting schlecht sein muss.

      Es erstaunt mich aber immer wieder, wie unterschiedlich die Erfahrungen bei manchen Hostern sind. Manche haben nur Probleme. Manche gar keine…

      LG

      Finn

  8. Muss auch sagen dass du dich echt gut bemüht hast um so schön und deutlich einem Beitrag zu schreiben wo du alles überfast hast auf welche art man Heute einen Blog erstellt.

  9. Hallo Finn,

    super Anleitung, vielen Dank dafür!
    Da ich noch überhaupt nicht weiß, ob mein Blog etwas einringen wird bzw wird es ein wenig dauern bis es soweit ist, wollte ich fragen, ob man den Blog als Kleinunternehmen anmelden muss? Worauf muss man hierbei achten?

    Danke
    Olga

    • Hi Olga,

      ich habe mein Gewerbe erst angemeldet, als ich damit Gewinne erzielt habe (und ich mir wirklich sicher war, dass Bloggen etwas für mich ist).

      Bis du mit einem Blog die ersten paar Euros verdienst, kann es auch durchaus ein bisschen dauern 😉

      Die ersten Monate würde ich mich eh nicht darauf konzentrieren, Geld mit dem Blog zu verdienen, sondern Blogartikel zu schreiben, dein Alleinstellungsmerkmal zu finden, deine Zielgruppe kennenzulernen und so langsam erste Leser zu gewinnen.

      LG

      Finn

  10. Schöner Beitrag. Könnt ihr auch mal ein bisschen was über responsive Design zeigen. Es gibt ja auch Meinungen, dass das für SEO nicht gut ist und andere sagen wiederum es wäre gut. Mich würde da mal ein umfangreicher Beitrag interessieren. 🙂

    • Hi,

      warum sollte Responsive Design für SEO nicht gut sein? Meiner Erfahrung nach ist eher das Gegenteil der Fall.

      Vielleicht werde ich in der Tat mal einen umfassenden Beitrag dazu schreiben, nehme ich mal in meine Liste mit Artikel-Ideen mit auf. 😉

      LG

      Finn

  11. Hallo Finn,

    vielen Dank für diese super Anleitung. Trotzdem habe ich mir gerade die Frage gestellt, ob ich bei der 1-Klick-Installation die Schritte unter Punkt 5 ebenfalls machen muss oder ob diese obsolet sind.
    Sollte ich nach der schnellen Installation noch etwas beachten/wichtiges einstellen oder mache ich direkt mit Punkt 6 weiter?

    Danke schon mal für deine Antwort.

    Viele Grüße
    Lisa

    • Hi Lisa,

      ja, durch die 1-Klick-Installation sparst du dir Punkt 5. Denk aber daran, das SSL-Zertifikat vorher zu installieren.

      LG

      Finn

  12. Danke für den Beitrag.

    Ich habe da eine kleine Frage und hoffe das du mir da weiterhelfen kannst.
    Und zwar würde ich auch gerne einen eigenen Blog starten. Diesen allerdings in 3 verschiedenen Sprachen gestalten, sodass sich Besucher, die auf meine Seite kommen, auswählen können in welcher Sprache sie gerne lesen wollen…
    Wäre das bei Raidboxes ohne weiteres und nur mit einer Domain möglich?

    Vielen Dank und Liebe Grüße
    Andy

    • Hi Andy,

      nein, das ist bei Raidboxes nicht möglich. Gängige Plugins für Mehrsprachigkeit, wie z. B. WPML oder MultilingualPress, erfordern Multisite-Funktionalität, die bei Raidboxes nicht zur Verfügung steht,

      Da empfehle ich eher webgo oder all-inkl.com.

      LG

      Finn

  13. Interessanter Beitrag! Bin drauf gestoßen, da ich auch überlege, einen Blog zu machen.
    Meine Frage: Du schreibst, dass man Plugins, Themes und WordPress immer aktuell halten sollte (immer alle Updates installieren!). Bei Raidboxes beim 15€-Paket steht bei den Konditionen „+15€ / Monat Plugin- & Theme-Updates“. Was genau ist damit gemeint? Wenn ich Plugin- und Theme-Updates haben will, muss ich pro Monat 15€ drauf zahlen? Aber wenn ich keine Updates habe, ist es nicht sicher? Also muss ich eigentlich insgesamt 30€ im Monat zahlen, damit es sicher ist?
    Bin noch ganz neu in dem Metier und habe von nix ne Ahnung ;).

    Noch eine Frage: Da ich wirklich blutige Anfängerin bin, was empfiehlst du dann ehr? webgo oder raidboxes? webgo ist preiswerter, was gut ist, da ich noch keine Ahnung habe, wie mein Blog laufen wird. Aber wenn ich das richtig sehe, übernimmt raidboxes mehr Arbeit? Mir graut vor allem vor der technischen Einrichtung / Installation… Domain, Hosting, SSL, FTP-Server: alles Wörter, die mir Angst machen und ich nicht weiß, wo ich anfangen soll… 😉 Eigentlich will ich einfach nur drauf losschreiben! 🙂

    Viele Grüße
    Julia

    • Hi Julia,

      mit der Update-Option bei Raidboxes ist gemeint, dass die die Plugin- und Theme-Updates für dich übernehmen.

      Du kannst aber natürlich immer die Plugin- und Theme-Updates selbst vornehmen (mache ich auch so, die 15 € mehr kannst du dir sparen).

      Wenn du einfach nur drauflos schreiben willst, dann ist Raidboxes die richtige Wahl für dich. Da musst du eigentlich nur die Box bestellen, eine Domain hinzufügen und los geht’s.

      LG

      Finn

      PS: Wenn du ein bisschen Geld sparen willst, dann nimm den MINI-Tarif von denen. Kostet nur 9 € im Monat und reicht bei einfachen Blogs auch locker bis 1.000 Besucher am Tag (wo man auch erst einmal hinkommen muss).

  14. Hallo lieber Finn,
    wow, das ist eine super Anleitung mit vielen hilfreichen Tipps!
    Ich nutze All-Inkl schon länger als meinen Hoster und bin soweit zufrieden. Von Raidboxes habe ich schon öfters gehört und werde es mal ausprobieren.
    Vielen Dank!
    Liebe Grüße
    Alessia

  15. Hallo Finn,

    ich habe eine Domain bei Strato und möchte gern den Anbieter wechseln. Kann man die „Adresse“ denn mitnehmen? Welchen Anbieter würdest du empfehlen. Bisher habe ich mir nur die Domain gesichert und nichts weiter eingestellt. Jetzt möchte ich es gern aktiv nutzen.

    • Na klar, man kann die Adresse einfach mitnehmen. Dafür musst du bei Strato einen sogenannten AuthCode generieren, den du dann bei der Bestellung deines neuen Hosting-Anbieters angibst.

      Theoretisch könntest du aber auch mit deiner Domain bei Strato bleiben und diese extern auf dein Hosting-Paket aufschalten (über die DNS-Einstellungen).

      Ganz wie du magst. Hosting- und Domain-Anbieter kann man, Gott sei Dank, recht einfach und umkompliziert wechseln.

  16. Hallo Finn,

    erstmal Danke für deinen Beitrag! Sehr hilfreich und motivierend!
    Ich spiele schon seit einiger Zeit mit der Idee eines eigenen Blogs. Was mir etwas „Angst“ bereitet sind die Kosten für den Anfang, gerade deshalb weil man als Laie nicht weiß, was auf einem zukommen könnte und man Verluste natürlich vermeiden möchte.

    Z.B. ist mir nicht ganz klar, wie die Erstellung des Impressums und der Datenschutzerklärung funktioniert. Sind diese kostenlos? Wenn nicht, was sind mögliche Preise und auf welche Zeitdauer erstrecken sie sich? (monatlich, jährlich?)

    Mit wie vielen Kosten muss man monatlich rechnen, wenn man sich in das Abenteur des Bloggens auf eigenständige Weise begeben möchte?

    Vielen Dank und LG

    Janet

  17. ´n Abend-Hallo

    Kaum jemand kann so einfältig kommen wie ich. Aber hilft trotzdem jemand?
    Ich möchte mein schon etwas längeres Leben darstellen, weil darin zu viel passierte. Zu lange sollte es nicht mehr dauern und Ahnung habe ich von gar nichts, davon aber ganz viel. Kann auch nicht englisch.
    Der Text ist viele hundert (!) Seiten lang, paar Fotos dabei, ganz kleine, wegen Speicherplatz. Sonst nichts weiter.
    Aber wie kann das gehen? Ein Blog oder eine Webseite oder . . . Nein – kein Buchdruck. Wer soll das bezahlen? Bin allein, hab keine Hilfe mehr.
    Wer weiß Rat, hilft mir weiter?

    Dankeschön sagt
    Oma Lottchen

    • Hallo Lottchen,

      ein Blog ist eine sehr gute Idee, um das, was du zu sagen oder zu erzählen hast, in die Welt zu tragen. Egal ob sich dabei um Ratgeber-Artikel, Anleitungen, News, Erfahrungs- oder Erlebnisberichte, ein Tagebuch oder sogar ein komplettes Buch handelt.

      Liebe Grüße und viel Erfolg!

      Finn

  18. Hey 🙂
    Bin auch totaler Neuling und weiß jetzt schon nicht weiter, ob ich den FileZilla Client oder der FileZilla Server installieren soll?

  19. Thanks for the great instructions! Gives a very nice overview of what to pay attention to when starting a blog. And that’s not all!

    I first had a blog at wordpress.com, but I’m just about to switch to my own domain + hosting. Do you have a tip for a nice WP Theme for a Fashion Blog?

    LG and thanks!

    Tessa

  20. Super hilfreicher Artikel … zumal ich jetzt wirklich darüber nachdenke, meinen Buchblog bei blogspot evtl. zu webgo zu gehen. Das Paket ist echt gut und auch alles andere. Allerdings muss ich mich noch schlau lesen, wie ich meine Posts von blogspot dann auf den neuen bekomme. Da steckt einfach so viel Herzblut drin……
    Liebe Grüße Hanne

  21. Heeeeey,

    danke für den Tipp! Ich überlege gerade, einen Blog über Gartenwerkzeuge zu machen und bin wirklich froh um jeden Tipp! 🙂

  22. Hallo, Finn,
    habe bereits Schiffbruch bei verschiedenen Anbietern erlitten.Aber, aufgeben möchte ich nicht. Die Existenz unseres Lebens auf dieser Erde ist auf das äußerste gefährdet. Schau bitte mal unter „google“ Horst Wallisch Politiker nach.

    Bisher haben alle Anbieter den „goldenen Löffel“ angeboten. Es waren „Goldsucher“ Warum kann ich nicht das Internet in eigener Regie nutzen?

    Warum komme ich jetzt nicht weiter? War aber ganz gut so. Jetzt musst Du unter „horst Wallisch einmal die Welt retten“ nachsehen. Der bisherige Aufruf könnte mit der Löschung der alten Domaine zusammenhängen?
    Mit freundlichen Grüßen
    Horst Wallisch, der Weltretter

    (Anmerkung von Finn: Mehrere Kommentare zu einem zusammengefasst.)

    • Hi Horst,

      es kommt selten vor, dass Domains seitens des Anbieters gelöscht werden. Das ist meist nur bei extremem Spam-Verhalten oder ggf. bei Betrugsfällen oder gesetzeswidrigen Inhalten der Fall (falls diese dem Anbieter gemeldet werden).

      Ich habe gerade mal nachgeschaut und deine Domain zur Friedensinitiative ist frei und kann wieder registriert werden. Such dir einen neuen Anbieter (ich empfehle webgo) und erstell deine Website doch einfach neu.

      Vielleicht hast du sogar noch ein Backup? Falls nicht, kannst du deine alten Inhalt ggf. noch hier retten (das Internet vergisst nicht!): https://web.archive.org/web/*/friedensinitiative.org

      Wenn du Hilfe dabei braucht oder Fragen hast, melde dich gerne.

      LG

      Finn

  23. hi finn,

    wow, deine seite ist wirklich hilfreich und liest sich wunderbar leicht. ich bin hochmotiviert, nun auch endlich meinen eigenen blog zu realisieren. domain + anbieter habe ich bereits (webgo), über das inhaltliche (themen, zielgruppe etc.) habe ich mir ausführlich und mit viel herzblut gedanken gemacht und „meinen weg“ klar definiert und ausgearbeitet, die ersten texte sind geschrieben! allerdings fällt mir der „technische start“ gerade noch schwer… aber mit deinen tipps und hilfreichen links komme ich hoffentlich weiter 😉

    so – lets see! ich werde sicherlich auf eurer seite + blog dabeibleiben.

    liebste grüße,
    sandra *MamiCloud

    • Hi Sandra,

      super, freut mich, dass du die ersten Schritten gegangen bist (der erste Schritt ist immer der Wichtigste!). 😉

      Lass dich nicht davon entmutigen, dass du manche technischen Dinge nicht auf Anhieb verstehst oder umsetzen kannst. Das war beim mir genauso! Wenn du dich nur genug mit der Materie auseinandersetzt, am Ball bleibst und per „Trial-and-Error“ ausprobierst, dann macht mit der Zeit „Klick“.

      Wenn du weitere Fragen hast, lass es mich gerne wissen!

      LG

      Finn

  24. Vielen Dank für die ausführliche Beschreibung, die mir sehr geholfen hat!
    Da ich „nur“ ein Portfolio-Theme habe und die Funktionen für Blog nicht ausreichend sind (z.B. Suche oder verschachtelte Kommentare), würde ich den BLOG gerne auslagern.
    Gute oder nicht so gute Idee? Was meinst du?

    virginia

    • Hi Virginia,

      klar, du könntest den Blog auslagern, dafür müsstest du allerdings eine neue WordPress-Installation im entsprechenden Unterverzeichnis anlegen (/blog/).

      Ich denke, dass es einfacher und weniger Arbeit wäre, auf ein anderes Theme umzusteigen. Da bieten sich z. B. All-in-One-Themes, wie z. B. Avada, Enfold oder Divi an, die Portfolio- und Blog-Funktionen bieten.

      LG

      Finn

  25. Hallo Finn,

    als Anfänger bin ich kaum zu überbieten und möchte trotzdem einen Blog herstellen. Auf allen möglichen Seiten finde ich Themes mit hunderten Fotos. Doch mein Thema ist hintergründig die Vorbereitung eines Sachbuchs in einem wissenschaftlichen Blog. Ich stelle mir unter einem gezeichneten Header zwei Artikel vor, von denen der erste auf einer Unterseite fortgesetzt wird und der andere nach unten gescrollt werden kann. Rechts dazu die Sidebar, Fotos nur von Text umgeben. Wie komme ich nun zu so einer aus meiner Sicht einfachen Lösung?

    Danke im voraus.
    Jens

    • Hi Jens,

      das ist kein Problem. Das geht zum Beispiel mit dem Theme „GeneratePress“, das ich auch hier für Blogmojo nutze: https://de.wordpress.org/themes/generatepress/

      Dafür musst du jedoch einige Einstellungen im Theme vornehmen (unter Design > Customizer). Zusätzlich musst du die Blogartikel pro Seite begrenzen (das machst du unter Lesen > Blogseiten zeigen maximal).

      Hoffe, das hilft dir weiter!

      LG

      Finn

  26. Ich nochmal,
    was vergessen ^^
    Was hälst du von dem Aufbau, den Blog nur als einen Teil des Ganzen zu erstellen? Eher ablenkend vom Blog oder gut weil mehr Besucher insg?
    Wollt nämlich parallel Fragebögen erstellen und dass User sich Accounts erstellen können um diese personifiziert und nicht von allen einsehbar ausfüllen zu können… Daraus wollt ich Statistiken, Rückschlüsse etc aufbauen transparent für User und Info-Material für den Blog…

    Danke nochmals für den super Blog und das reagieren auf deine Kommentare! Top 🙂

    LG
    Lucas

    • Kommt immer darauf an, welchen Zweck der Blog erfüllt und welchen Stellenwert er auf deiner Website einnimmt 😉

      Wenn dein Blog dazu dient, deinen Mitgliedsbereich zu promoten, dann sollte der Mitgliedsbereich im Vordergrund stehen. Wenn der Mitgliedsbereich aber dazu dient, deinen Blog zu promoten, dann sollte der Blog im Vordergrund stehen.

      LG

      Finn

  27. Hey
    Ich kann mich dem Rest nur anschließen! Super Blog, welcher sehr hilfreich ist und einem das Thema in greifbare Nähe rückt, auch wenn ich es weiterhin kritisch sehe dass sowas bei mir läuft, wenn es schon Mio Blogs gibt ^^
    Sehe ich das richtig, dass webgo immer .de ist? Würde gerne .com für das offenhalten der Möglichkeiten, aber sieht ganz danach aus, dass ich dann allinkl.com nutzen muss? :/
    Vllt kann man’s ja doch umstellen
    So oder so vielen Dank für diesen Fundus an Wissen! 🙂

    Grüße
    Lucas

    • Hi Lucas,

      die Inklusiv-Domain bei webgo muss .de sein. Eine .com müsstest du dazubuchen, kostet aktuell 1,49 € pro Monat. Bei all-inkl.com können die Inklusiv-Domains auch .com sein.

      LG

      Finn

  28. Lieber Fin,

    ich bin ein Neuling!

    Also vor 2 Jahren hatte ich mal eine WP-Website, die mich sehr viel Geld gekostet hat und leider gehackt wurde. Wahrscheinlich wurde „dieses SSL“ nicht eingestellt – keine Ahnung – jedenfalls bin ich auf den Kosten sitzen geblieben. Mein damaliger Porvider oder heißt der Host? – keine Ahnung – musste diese vom Server nehmen und nun stehe ich ohne da.

    Nun bin ich am überlegen, ob ich eine neue WP-Website selbst erstellen (oder wieder von Jemanden erstellen lassen) soll oder doch lieber einen Blog – jetzt kommst mir erst – kann ein Blog eigentlich ohne Website erstellt werden???

    Also wie Du siehst bin ich auf diesem Gebiet ziemlich gut unterwegs 🙂

    LG, Helena

    PS: Super tolle Tipps!!! – DANKE dafür

    • Hi Helena,

      ein Blog ist eine bestimmte Art von Website. Also nein. 😉

      Ich würde an deiner Stelle nicht davor zurückschrecken, wieder einen WordPress-Blog zu erstellen, nur weil dein erster gehackt wurde.

      Ja, es kann vor vorkommen, dass eine WordPress-Website gehackt wird. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass so etwas passiert, und die potenziellen negativen Auswirkungen eines Hacks lassen sich drastisch reduzieren, wenn man sich an einige Grundregeln hält:

      – Plugins, Themes und WordPress immer aktuell halten (immer alle Updates installieren!)
      – Sichere Passwörter verwenden
      – Nur auf Plugins und Themes zurückgreifen, die aktiv gewartet werden und von vertrauenswürdigen Quellen kommen
      – Regelmäßige Backups vom Blog machen (Datenbank und Dateien)

      Wenn dir das zu viel Aufwand ist, kannst du auch auf Managed Hosting, z. B. von Raidboxes, zurückgreifen, die vieles davon für dich übernehmen.

      LG

      Finn

  29. Hallo!
    Erst mal vielen dank für deine ausführliche Beschreibung, hat mir sehr weitergeholfen. 🙂

    Ich habe WordPress installiert und meine Seite teilweise schon eingerichtet. Mein Problem ist, dass wenn ich meine Domain eingebe dieser text erscheint:
    „Diese Domain wurde bei webgo für einen Kunden registriert.
    Wenn Sie diese Seite sehen, ist Ihre Domain erreichbar. Im webgo Webspace Admin unter „Paket-Verwaltung“ – „Domainverwaltung“ sehen Sie, in welchen Ordner Ihre Domain aktuell zeigt. Sollten Sie Inhaber dieser Domain sein, löschen Sie diese index.html Datei, damit Ihre hochgeladene Seite angezeigt werden kann.“
    Ich war bereits auf „Domainverwaltung“ konnte aber leider keine index.html Seite finden. Wahrscheinlich ist es relativ einfach und ich komme nur nicht darauf, aber ich bin gerade wirklich am verzweifeln :((

    • Hi Teresa,

      du musst auf deinen FTP-Server zugreifen und die index.html-Datei dort löschen (in dem Ordner, der deiner Domain zugewiesen ist).

      Das kannst du auf zwei Arten machen:

      1. Du installierst FileZilla (https://filezilla-project.org/) und verbindest dich darüber mit deinem Server. Die Zugangsdaten findest du in deiner Vertragsübersicht (direkt, wenn du nach dem Einloggen auf deinen Vertrag klickst).

      2. Über WebFTP, das du unter webgo Webspace-Admin > Paket-Verwaltung findest.

      Hoffe, das hilft dir weiter.

      LG

      Finn

  30. Hallo Finn,
    Ich spiele zum ersten Mal mit dem Gedanken einen Blog zu erstellen und bin dabei schnurstracks auf deine Seite gestoßen. Kompliment! Tolle Arbeit. Danke.
    Bevor ich tiefer in die Materie eintauche, habe ich eine Frage: die Tipps bzw. Hinweise zu Webhosting gelten auch, wenn ich in Österreich lebe?
    Herzlichen Gruß
    Isabella

    • Hi Isabella,

      generell sind die Tipps und Hinweise zu Webhosting auch für Österreicher anwendbar. webgo und all-inkl.com eigenen sich beide als Hosts auch sehr gut für österreichische Blogs.

      Lediglich bei der Domainwahl solltest du schauen. Ich würde es wie folgt machen:

      .at-Domain: Wenn du dich hauptsächlich an Österreicher wendest
      .de-Domain: Wenn du dich hauptsächlich an Deutsche wendest
      .com-Domain: Wenn du dich an Deutsche und Österreicher wendest (oder unentschlossen bist und flexibel bleiben willst)

      In jedem Fall ist es gut, sich alle Domainendungen zu sichern, damit sie dir niemand anders wegschnappen kann.

      Hoffe, das hilft dir weiter! 😉

      LG

      Finn

  31. Hallo Ihr,
    Danke für diese super Tipps, mit denen ich heute schon ganz viel rumgespielt habe. Was denkt Ihr? lieber ein Name mit Bindestrich und .de oder ohne Bindestrich und .com. Sähe Beides im Logo wirklich gut aus.
    Ist es auch sinnvoll eine Marke anzumelden (ist doch ziemlich teuer)?
    Viele unsichere Startergrüße
    Katja

    • Hi Katja,

      in Deutschland sind .de-Domains üblicher als .com-Domains und Domains mit Bindestriche üblicher als ohne (macht man eher im englischsprachigen Raum so).

      Ist aber letzten Endes eine Sache der persönlichen Präferenz. Ich nehme für eine deutsche Website am liebsten eine .de-Domain ohne Bindestrich. Ich würde mir aber auf jeden Fall beides sichern, auch für den Fall, dass du deine Website irgendwann mal zweisprachig machen willst.

      LG

      Finn

  32. Hey Finn,
    ich hab mich endlich dazu aufraffen können meinen eigenen Reiseblog zu starten, da ich bald ein wenig durch die Weltgeschichte reisen werde. Ich hab mit bei Webgo den CMS Pro Vertrag geholt und bin gerade dabei alles manuell einzurichten, um einfach ein paar mehr Freiheiten zu haben. Was ich jetzt aber noch nicht so ganz verstanden hab ist die Sache mit den SSL-Zertifikate (wie man die einrichtet, benutzt und wofür sie überhaupt da sind). Ich mach das alles gerade zum ersten Mal bin aber eine kleine Perfektionistin ;P ich finde deinen Artikel bzw deine Artikel echt super und man versteht alles echt gut.
    Würde mich über eine kurze Aufklärung und Erklärung zu dem Vorgang freuen.
    Vielen dank schonmal
    Joanna 😉

    • Hi Joanna,

      wenn du einen neuen Blog startest, ist es besser, gleich mit SSL-Zertifikat anzufangen als es im Nachhinein umzustellen. Ein SSL-Zertifikat ist wichtig, damit die Verbindung zwischen deiner Website und Besuchern verschlüsselt ist. Ist ein Ranking-Faktor für Google, schafft Vertrauen bei Nutzern und ist meines Wissens auch gesetzlich vorgeschrieben, falls persönliche Daten übertragen werden (z. B. über Kontaktformular).

      Ein paar Infos dazu findest du auch hier: https://www.blogmojo.de/wordpress-auf-https-umstellen/

      Die Einrichtung über webgo ist relativ easy. Du gehst zum webgo Webspace-Admin > Paket-Verwaltung > SSL > SSL anlegen (grüner Link). Dort wählst du deine Domain aus, setzt den Haken bei „SSL für www-Subdomain aktivieren, wenn vorhanden“ und „automatische Verlängerung aktiv“ (sollte schon vorangekreuzt sein). Den Rest der Felder lässt du leer und klickst ganz unten auf „Anlegen“.

      Jetzt kannst du WordPress unter deiner Domain mit „https://deinedomain.de“ installieren.

      Hoffe, das hilft dir weiter! 😉

      LG

      Finn

  33. Hallo,

    vielen Dank für diesen tollen Beitrag ! Ich spiele auch schon länger mit dem Gedanken, einen Blog zu erstellen, aber habe mich bisher nicht getraut.
    Das Angebot von Webgo finde ich ganz interessant, doch ich bin mir nicht ganz sicher, was mit dem ,,Linux-Kernel“ gemeint ist. Das ist doch ein anders Betriebssystem oder? Und vor allem: Ist das mit Windows 8 kompatibel?

    Viele Grüße
    Carina

    • Hi Carina,

      das Linux-Kernel ist das Betriebssystem, das auf dem Server bei webgo läuft. Das hat aber nichts mit dir oder deinem Laptop zu tun. Du kannst mit jedem modernen Betriebsystem (Windows 8, 10 etc.) auf dein Hosting-Paket zugreifen.

      LG

      Finn

  34. Hallo!

    Vielen Dank für diesen Blog-Eintrag. Ich bin jedoch etwas verwirrt. Du schreibst zuerst du ratest von WordPress ab und später im Post rätst du aber dazu WordPress zu nutzen?

    Liebe Grüße,

    Gloria

    • Hi Gloria,

      ich rate von WordPress.com ab und rate zur selbst gehosteten Variante WordPress.org. Basiert auf dem gleichen System, bei ersterem hast du jedoch nicht die volle Kontrolle darüber und musst für fortgeschrittene Features draufzahlen, bei zweiterem kannst du alles von Anfang an selbst gestalten.

      Ich hoffe, das konnte deine Frage beantworten.

      LG

      Finn

  35. Hey,
    Danke für den tollen Beitrag. An viele deiner Tipps halte ich mich und so langsam aber sicher wachsen meine Besucherzahlen.
    Und das obwohl ich über eigentlich alles schreibe.
    Viele Grüße Steffen – Dorrfworker

    • Toll, das freut mich sehr! 😀

      Ja, man muss nicht zwangsweise Nischenblogs erstellen, die sich an eine eng gesteckte Zielgruppe richten. Auch breit aufgestellte Blogs mit mehreren thematischen Schwerpunkten können durchaus funktionieren.

  36. Hallo Finn,

    danke für die schnelle Rückmeldung 🙂

    Oh ich glaube ich habe mich da falsch ausgedrückt. Ich suche nach einer Alternative für mein Impressum, also einer legalen Alternative ^^
    Z.b. Habe ich davon gelesen dass es Firmen gibt die das Impressum übernehmen und die Post dann weiterleiten. Nur finde ich diese Firmen nun nicht mehr :/
    Und es soll auch die Möglichkeit geben z.B. ein Verlag anzumelden und das Impressum dann über den Verlagsnamen laufen zu lassen..
    So in diese Richtung gingen meine Gedanken..
    Leider habe ich hier nämlich niemanden den ich angeben könnte.

    • Hi Marie,

      ja, es gibt Firmen, die einen Treuhandservice für das Impressum anbieten. Aber günstig ist das nicht, schließlich übernehmen die dann die Haftung für alles, was du auf der Website postest. Soweit ich weiß, ist sowas nicht unter 50 € pro Monat zu haben. Und ich weiß auch nicht, ob das wirklich legal ist…

      Einen Verlag kannst du natürlich anmelden, aber es wird da auch schwierig sein, deinen eigenen Namen herauszuhalten. Denn auch, wenn du z. B. eine Kapitalgesellschaft gründest und mit deinem Firmennamen auftrittst müssen Geschäftsführer und inhaltlich Verantwortliche im Impressum genannt werden.

      Es ist alles in allem ziemlich schwierig einen anonymen Blog zu erstellen. Was du allerdings immer tun kannst, ist deine Domain anonym zu registrieren (mittels WHOIS Privacy) und mit dem noindex Tag Suchmaschinen zu verbieten, das Impressum in ihren Index aufzunehmen. Auch kannst du per Plugin oder .htaccess verhindern, dass bestimmte andere Crawler dein Impressum aufsuchen und es automatisch auslesen.

      Liebe Grüße

      Finn

  37. Hallo,

    habe selten so eine gute und detaillierte, strukturierte „Anleitung“ gelesen. Sehr gut gemacht! Werde mich Schritt für Schritt daran halten 🙂
    Ich hätte noch eine Frage.
    Ich möchte mit meinem Blog (versuchen) etwas dazu zu verdienen habe aber das Problem dass ich meine Adresse nicht öffentlich machen kann. Irgendein Impressum müsste ich ja angeben. Gibt es da eine Möglichkeit für mich?

    Grüße

    Marie

    • Hi Marie,

      super, freut mich, dass dir meine Anleitung gefällt!

      Mit der Nicht- oder Falschangabe deines Impressums solltest du immer vorsichtig sein. Das birgt Abmahngefahr.

      Im Impressum muss immer eine echte Adresse stehen, eine Postbox oder ähnliches reicht nicht. Und, wenn du mit deinem Blog Geld verdienen möchtest, musst du bedenken, dass du ein Gewerbe anmelden musst, das auf deinen Namen läuft. Also die Adresse eines Freundes oder Verwandten einzutragen, geht auch nicht.

      Was du theoretisch machen könntest, ist deine Geschäftsadresse von deiner Wohnadresse zu trennen (und dein Büro z. B. zu deinen Eltern auszulagern oder extra Büroräume anzumieten).

      Liebe Grüße

      Finn

  38. Hi Finn,
    total interessant bei dir, habe mich schon immer gefragt was sich hinter einem an Arbeit versteckt, mal vom schreiben und recherchieren abgesehen.
    Viele Grüße
    Heike

    • Hi Heike,

      danke für das Lob! Ja, hinter die Kulissen eines Bloggers zu gucken ist in der Tat interessant. 😉

      Bloggen ist ein sehr vielfältiger Beruf (oder Hobby), du bist nicht nur Schreiberling, sondern unter Umständen auch Social-Media-Manager, Webdesigner, Fotograf, Grafik-Designer, Webmaster, Forum-Administrator und SEO-Manager.

      Liebe Grüße

      Finn

  39. Moin Finn,
    PC gibt es bei uns zuhause nicht mehr…. Laptop oder Tablet, ich würde allerdings das Tablet bevorzugen. Was kannst Du mir empfehlen, wenn ich zwar einen Blog erstellen möchte, dieser gpr mich aber nur so nebenbei sein soll (mit Kind, Garten etc. sind da die Prioritäten klar geregelt) und ich definitiv immer nur mal etwas Zeit investieren möchte?
    LG Susi

    • Hi Susi,

      PC heißt für mich beides, also sowohl klassischer Desktop-Rechner als auch Laptop. 😉

      Wenn du die Wahl zwischen Tablet und Laptop hast, würde ich dir auf jeden Fall zu Laptop raten. Wie gesagt, mit dem Tablet geht das auch, aber ist in vielerlei Hinsicht umständlicher. Ich kenne kaum Blogger, die über das Tablet bloggen. Vielleicht einer aus 20, wenn nicht sogar weniger.

      Mit dem Laptop zu arbeiten ist z. B. für Designänderungen, Server-Administration, WordPress-Pflege und -Installation, Bildbearbeitung oder auch für’s Schreiben selbst deutlich angenehmer. Manche Sachen im Bereich Social-Media-Marketing sind über Smartphone oder Tablet zwar einfacher, aber im Großen und Ganzen wirst du mit dem Laptop wahrscheinlich deutlich produktiver bloggen können. Das ist auch gerade dann wichtig, wenn du nur nebenbei bloggst und eh schon wenig Zeit hast.

      Viele Grüße

      Finn

  40. Hallo Finn,
    ich beschäftige mich gerade mit dem Thema „Blog erstellen“; benötige ich für das, was Du hier als Anleitung geschrieben hast, einen PC oder geht das auch übers Tablet?
    LG Susi

    • Hi Susi,

      das geht auch über ein Tablet. Einfacher ist es jedoch mit einem PC, vor allem wenn du WordPress manuell installierst und nicht per „One-Click-Installation“ (das Hochladen der WordPress-Dateien auf den FTP-Server und das Editieren der wp-config.php ist auf dem PC z. B. deutlich komfortabler).

      Liebe Grüße

      Finn

  41. Danke für die Anleitung! Das Thema ist interessant für mich. Ich wollte immer einen Blog erstellen. Und endlich habe ich das geschafft!

  42. Details und Hinweise sind wirklich wertvoll. Bin dankbar für all die Tipps und Info’s.
    Dann mal auf zu den Ufern der Blogger.

  43. Hallo Finn,

    wenn die Entscheidung für Lima-City ausfallen sollte, dann wäre auch die Bezahlversion bereits eingeplant, da ich vom Grundsatz her schon bei Bezahlversionen angekommen bin.
    Da ich leider ein technischer Legastheniker bin 🙂 hab ich immer gerne jemanden im Hintergrund der vielleicht das gleiche Produkt hat und mir notfalls helfen kann.
    Ansonsten sind noch viele Knoten im Kopf.

    Lg

    Maike

    • Hi Maike,

      alles klar, sehr gut! 😉

      Vor 6 Jahren habe ich auch so ziemlich bei Null angefangen. Ich hatte zwar schon einmal von WordPress gehört, dachte aber immer es wäre ein Schreibprogramm wie Microsoft Word 😛

      Du musst dich nur ein bisschen einlesen und den Mut haben, auszuprobieren und Fehler zu machen, und du kriegst das schon hin! Bloggen ist keine Raketenwissenschaft. Alles, was du über WordPress, Datenbanken, Plugins, Themes, HTML etc. wissen musst, ist ausführlich im Internet dokumentiert (auch hier bei Blogmojo!).

      Und falls du Fragen hast, irgendetwas bei der Installation nicht klappt etc. hinterlass einfach hier einen Kommentar, dann können wir die Knoten in deinem Kopf lösen. 😀

      Liebe Grüße

      Finn

  44. Hallo Finn,

    Toller Beitrag und recht verständlich.
    Ich bin noch in der Planung und habe gerne mal nen Knoten im Kopf aber vielleicht bekomme ich den hier gelöst.
    Sag mal kannst du mir was zu dem Anbieter lima-City sagen

    Viele grüße

    Maike

    • Hi Maike,

      vielen Dank für das Lob! 😀

      Zu Lima-City kann ich nicht viel sagen. Ich würde aber generell die Finger von kostenlosen Webhostern oder Blogplattformen lassen.

      Da ist immer irgendwo ein Haken, sei es in Form von Werbung, Branding, schlechter Server-Performance oder teuren Zusatzleistungen. Bitte tu dir den Gefallen und investier ein bisschen Geld in vernünftiges Hosting.

      Wenn es Lima-City sein muss, dann nimm auf jeden Fall das Premium-Webhosting.

      Liebe Grüße

      Finn

  45. Danke für die tolle Anleitung! Gibt einen sehr schönen Überblick darüber, was man alles beachten muss, wenn man einen Blog starten. Und das ist gar nicht wenig! 😉

    Ich hatte erst einen Blog bei wordpress.com, aber bin gerade dabei umzustellen auf eigene Domain + Hosting. Hast du einen Tipp für ein schönes WP Theme für einen Fashion Blog?

    LG und danke!

    Tessa

  46. Richtig guter Beitrag!
    Auch wenn ich schon einen Fehler bei meinem Blog gemacht habe (zumindest Deiner Meinung nach :P), hat mir dieser Post doch noch sehr geholfen 🙂

    Liebe Grüße und einen schönen Abend!

    franzi von franzis-blogstory

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