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12 geniale Datenschutz-Plugins, um WordPress DSGVO-sicher zu machen

WordPress Datenschutz-Plugins

Die DSGVO kann man nicht mit einem oder mehreren WordPress-Plugins lösen.

Genauso wenig wie Eheprobleme oder den Klimawandel.

WordPress-Plugins können dir allerdings dabei helfen, einen oder mehrere Teilaspekte der DSGVO umzusetzen. Und massiv Zeit dabei zu sparen, WordPress DSGVO-sicher zu machen.

In diesem Artikel stelle ich dir 19 geniale Plugins für verschiedene Setups und Anwendungszwecke vor.

Weitere nützliche Tipps und Hilfe rund um die DSGVO findest du in meiner Facebook-Gruppe DSGVO & Internetrecht mit 10.000+ Mitgliedern!

Bevor ich ins Detail gehe, noch ein Wort der Warnung. Wie bei vielen Dingen, gilt auch bei WordPress-Plugins:

Je weniger, desto besser.

Bitte installiere nicht blind alle Plugins, die hier in der Liste stehen. Und überlege dir zweimal, ob du ein Plugin wirklich brauchst oder nicht.

Dieser Blogbeitrag ist keine Rechtsberatung! Als Blogger und WordPress-Experte habe ich mich zwar intensiv mit geltendem Datenschutzrecht beschäftigt, bin jedoch kein Jurist. Deshalb kann ich für die Vollständigkeit, Aktualität und Richtigkeit der von mir bereitgestellten Inhalte keine Haftung übernehmen.

1. Borlabs Cookie

Borlabs Cookie

Preis: 39 € für 1 Website, 59 € für 2 Websites, 149 € für 25 Websites und 299 € für 99 Websites (enthält 1 Jahr Support und Updates)

Laut einem EuGH-Urteil vom 29.07.2019 ist die Einbindung eines Opt-Ins für Cookies Pflicht.

Das heißt Cookies von Social-Plugins, Videos, Tracking-Tools etc. dürfen nur dann gesetzt werden, wenn der Nutzer dem explizit zugestimmt hat!

Die mit Abstand beste Lösung, um das in WordPress umzusetzen, ist das Plugin Borlabs Cookie.

Ich verwende es hier auch auf dem Blog und kann es wärmstens empfehlen!

Borlabs Cookie erlaubt dir zum einen Opt-Ins für diverse Dienste, wie z. B. Facebook Pixel, Google Analytics, Matomo oder Google AdSense, in die Website einzubinden.

Zum anderen lassen sich durch das Plugin eingebettete Inhalte, z. B. von YouTube, Vimeo, Facebook, Instagram, Google Maps, Open Street Maps oder von jedem x-beliebigen anderen Dienst per Zwei-Klick-Lösung nachladen. Das heißt es wird erst eine Verbindung zum Dienst hergestellt, nachdem der Nutzer durch Klick auf einen Button zugestimmt hat.

Wie das aussieht kannst du auf dieser Demo-Seite in Aktion sehen. Allein dafür lohnt es sich das Plugin zu kaufen!

Die Einwilligungs-Quote mit dem Plugin ist übrigens grandios. Meiner Erfahrung nach stimmen etwa 90% (!) aller Nutzer der Verwendung von Marketing- oder Statistik-Cookies zu:

Opt-In-Statistik von Borlabs Cookies

Nicht schlecht, oder?

Wenn du mehr über das Plugin erfahren willst, dann lies dir meinen ausführlichen Testbericht durch: Borlabs Cookie: Mega-Anleitung und Testbericht (2020)

Gib beim Bestellvorgang den Gutschein-Code BLOGMOJO ein, um 5% auf Borlabs Cookie zu sparen.

Zum Plugin

2. DSGVO Pixel Mate

Preis: 29 € für 1 Website, 49 € für 3 Websites, 99 € für 10 Websites, 199 € für beliebig viele Websites (alle Preise einmalig)

Mit der DSGVO wird die Verwendung des Facebook Pixels für Website-Betreiber schwieriger.

Mit dem tollen Plugin DSGVO Pixel Mate, entwickelt von Soulsites in Zusammenarbeit mit lawlikes, lässt sich der Facebook Pixel mit Opt-Out in die eigene Website integrieren. Und so mit geringerem rechtlichen Risiko nutzen (es besteht allerdings weiterhin ein Restrisiko, siehe FAQ).

Zusätzlich bietet das Plugin die Möglichkeit Google Analytics durch Eingabe der Tracking-ID in die eigene Website einzubinden. Ebenfalls mit Opt-Out und anonymisierter IP.

Zum Plugin

3. Disable Emojis

Disable Emojis

Preis: kostenlos

Disable Emojis ist ein kleines aber feines Plugin, mit dessen Hilfe ein Emoji-Script aus WordPress entfernt wird. Dieses wird von externen WordPress-Servern geladen wird und soll sicherstellen, dass Emojis auch in älteren Browsern angezeigt werden.

Das ist meiner Ansicht datenschutzrechtlich nicht allzu problematisch.

Allerdings ist das Script eh unnötig. Ich hatte es auch schon lange vor der DSGVO deaktiviert, um WordPress schneller zu machen.

Also weg damit.

Wenn du kein Plugin nutzen möchtest, kannst du das Script auch über die functions.php im Child-Theme deaktivieren. Oder alternativ in den Einstellungen von Autoptimize oder Clearfy (siehe weiter unten) ausschalten.

Zum Plugin

4. Disable Comments

Disable Comments

Preis: kostenlos

Du willst nicht, dass deine Blogartikel kommentiert werden? Oder du bekommst wenig bis keine Kommentare?

Dann kann es Sinn ergeben, die Kommentar-Funktion in WordPress komplett zu deaktivieren. Das ist einfach und schnell mit dem Plugin Disable Comments möglich.

Dadurch sparst du dir den Passus in der Datenschutzerklärung und die Erwähnung im Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeit. Und du musst dir generell um die DSGVO-Konformität der Kommentarfunktion keine Gedanken mehr machen.

Wenn du Kommentare doch wieder zulassen möchtest, kannst du das Plugin jederzeit wieder deaktivieren.

Alternativ kannst du natürlich über WordPress selbst die Kommentare deaktivieren. Dazu gehst du zu Einstellungen > Diskussion und deaktivierst die Option Besuchern erlauben, neue Beiträge zu kommentieren. Anschließend deaktivierst du per Sammelaktion die Kommentare einzelner Artikel.

Disable Comments hat den Vorteil, dass du dir diese Schritte sparst. Und, dass unter den Beiträgen die Kommentarfunktion komplett ausgeblendet wird (also auch nicht der Hinweis Kommentare sind geschlossen erscheint). Zusätzlich werden durch Disable Comments auch alle Kommentar-Features im Dashboard ausgeblendet.

Bitte beachte, dass das Deaktivieren der Kommentarfunktion wohlüberlegt sein muss. Denn die Kommentarfunktion von WordPress lässt sich DSGVO-konform nutzen. Und bitte vermeide auch drastische Schritte, wie alle bestehenden Kommentare zu löschen. Das musst du nicht.

Zum Plugin

5. Clearfy

Clearfy

Preis: kostenlos

Clearfy ist ein nützliches Plugin für alle, die WordPress von allem unnötigen Ballast befreien wollen.

Es erlaubt die Deaktivierung diverser Features, um den Datenschutz bei WordPress zu verbessern, wie z. B.:

  • Google Fonts entfernen
  • Google Maps entfernen
  • Embeds deaktivieren
  • Emoji-Script entfernen
  • Gravatare deaktivieren
  • Kommentarfunktion ganz aktivieren

Wenn du Clearfy installiert hast, kannst du es dir sparen, die drei Plugins Disable Emojis, Disable Embeds und Disable Comments zu nutzen.

Zusätzlich bietet es einige Funktionen, um die Administration zu erleichtern, das Dashboard aufzuräumen und WordPress sicherer zu machen.

Bitte beachte, dass du nicht alle aufgezählten Features deaktivieren musst, um WordPress DSGVO-konform zu nutzen. Benutz Clearfy bitte auch nur dann, wenn du weißt, was du tust. Denn durch Deaktivieren mancher Funktionen, kann es vorkommen, dass dein Design zerschossen wird oder Plugins nicht mehr funktionieren.

Zum Plugin

6. Autoptimize

Autoptimize

Preis: kostenlos

Autoptimize ist ein tolles Plugin zur Verbesserung deiner Ladezeit.

Durch die Zusammenfassung und Verkleinerung von Javascript- und CSS-Dateien kannst du viele Serveranfragen und Kilobytes sparen.

Ich nutze es deshalb auf fast allen meinen Websites.

Aber das ist nicht alles:

Es hat auch zwei Funktionen, die relevant für den Datenschutz sind: Unter Einstellungen > Autoptimize im Tab Extras lassen sich Google Fonts und das Emoji-Script entfernen.

Falls die Entfernung von Google Fonts mit Autoptimize nicht funktioniert, probier es mit dem Plugin Remove Google Fonts References zu installieren. Damit funktioniert es in 99% aller Fälle (auch wenn es in den letzten 2 Jahre nicht mehr upgedatet wurde).

Zum Plugin

7. DSGVO Patron

DSGVO Patron

Preis: 35 € für 1 Website, 55 € für 3 Websites, 175 € für 12 Websites (alle Preise einmalig)

DSGVO Patron ist eine gut umgesetzte All-in-One-Lösung für besseren Datenschutz bei WordPress.

Es macht WordPress natürlich nicht komplett DSGVO-sicher. Das lässt sich nicht mit einem einzigen Plugin umsetzen.

Aber es löst viele Datenschutzprobleme von WordPress auf einen Schlag. Probleme, für die du normalerweise einige Stunden Zeit opfern und zig andere Plugins installieren müsstest.

Es bietet folgende Funktionen:

  • Google Fonts selbst hosten (damit sparst du es dir die 7 Schritte dieser Anleitung)
  • Die lokale Einbindung von extern geladenen JS- und CSS-Dateien (damit sparst du dir Eingriffe in dein Theme oder deine Plugins)
  • Entfernen des Emoji-Scripts (damit sparst du dir das Plugin Disable Emojis)
  • Entfernen von Gravatar-Bildern (damit sparst du dir WP User Avatar oder Avatar Privacy)
  • Die Anonymisierung der IP-Adressen bei Kommentaren (damit sparst du dir Remove IP oder Remove Comment IPs)
  • Eine Zwei-Klick-Lösung für YouTube-Videos (damit sparst du dir YouTube Lyte)

Mir persönlich gefällt am besten, dass es die lokale Einbindung von Google Fonts ermöglicht.

Die Funktion alleine ist die 35 € für das Plugin wert.

Zum Plugin

8. Antispam Bee

Antispam Bee

Preis: kostenlos

Anti-Spam Bee ist eines der besten Plugins zur Bekämpfung von Kommentar-Spam.

Ich benutze es schon seit Jahren auf vielen meiner WordPress-Websites und kann es bedingungslos empfehlen.

Von Haus aus werden keine personenbezogenen Daten durch das Plugin gespeichert. Und es funktioniert auch super mit anonymisierten IPs.

Wenn du es mit dem Datenschutz sehr genau nimmst, könntest du auch noch folgende Einstellungen deaktivieren. Dies ist laut Simon vom Pluginkollektiv jedoch nicht unbedingt erforderlich:

  • Kommentare nur in einer bestimmten Sprache zulassen (es werden lediglich die ersten drei Wörter an Google Translate geschickt)
  • Kommentare aus bestimmten Ländern blockieren (die IP-Adresse des Kommentators wird an den Dienst IP2Country gesendet, aber wird um die hinteren Stellen gekürzt und somit anonymisiert)

Weitere Infos zu Antispam Bee und Datenschutz findest du in der Dokumentation auf GitHub.

Zum Plugin

9. Shariff Wrapper

Shariff

Preis: kostenlos

Die originalen Teilen-Buttons von Facebook, Twitter, Google+ und Co. sind problematisch:

Sie senden automatisch im Hintergrund personenbezogenen Daten an die sozialen Netzwerke. Ohne, dass Nutzer überhaupt auf einen Teilen-Button geklickt hätten.

Abhilfe schafft das beliebte Plugin Shariff Wrapper. Dessen Teilen-Buttons verbinden sich erst nach dem Klick mit sozialen Netzwerken.

Sie lassen sich an verschiedenen Stellen in Beiträge, Seiten und Custom Post Types einbinden. Das Button-Design lässt sich ebenfalls anpassen. Zudem sind sie kompatibel zu AMP und zeigen Share Counts an.

Und das kostenlos!

Was will man mehr?

Zum Plugin

10. Google Analytics Germanized

Google Analytics Germanized (GDPR / DSGVO)

Preis: kostenlos

Google Analytics Germanized ist eines der besten Plugins, um Google Analytics datenschutzkonform in deine Website einzubinden.

Es ist komplett auf Deutsch, einfach zu bedienen und bietet alle Datenschutz-Funktionen, die man brauchen könnte:

  • Shortcode für den Opt-Out von Google Analytics (z. B. zur Einbindung in die Datenschutzerklärung)
  • Aktivierung der IP-Anonymisierung (voreingestellt)
  • Berücksichtigung des “Do Not Track”-Headers
  • Cookie-Banner mit drei verschiedenen Modi: Opt-In, Opt-Out oder einfache Benachrichtigung
  • Die Integration weiterer Tracking-Codes (damit du nicht noch ein Extra-Plugin dafür brauchst)

Zum Plugin

11. smart User Slug Hider

smart User Slug Hider

Preis: kostenlos

smart User Slug Hider ist ein einfaches, aber geniales Plugin, um die Daten deiner Nutzer und Autoren besser zu schützen.

Das Problem:

Für jeden in WordPress erstellten Benutzer wird eine URL angelegt, die den Nutzernamen beinhaltet, z. B. https://www.blogmojo.de/author/finn-hillebrandt/.

Dadurch sind die Namen deiner Benutzer öffentlich einsehbar.

smart User Slug Hider schafft Abhilfe, indem es die Nutzernamen durch 16-stellige Codes ersetzt.

Zum Plugin

12. Really Simple SSL

Really Simple SSL

Preis: kostenlos

Vorweg:

Ich empfehle immer, WordPress manuell auf HTTPS umzustellen.

Es soll bei dir schnell gehen? Oder du hast aktuell keine Zeit, dich mit der Umstellung zu befassen?

Dann nimm Really Simple SSL.

Abgesehen vom Erstellen des SSL-Zertifikats, übernimmt es sämtliche Einrichtungsschritte, wie z. B. das Ändern der WordPress- und Website-Adresse oder die Änderung aller internen Links.

Zum Plugin

Finn Hillebrandt

Finn Hillebrandt

Gründer von Blogmojo, WordPress-Fan und SEO-Experte mit 10+ Jahren Erfahrung.

Finns große Leidenschaft ist es, epische Blogartikel zu schreiben und bei Google zu ranken (und nein, dass du hier gelandet bist, ist kein Zufall). 😎

Sein Motto und seine Mission lauten: Unf*ck SEO! ✊

Bei SEO setzt er entsprechend nicht auf Hörensagen, sondern führt ständig eigene Tests und Recherchen durch, um herauszufinden, wie Google wirklich tickt (Achtung, Nerd-Alarm!).

Erfahre mehr über ihn und das Team oder folge ihm auf Instagram, Twitter, LinkedIn oder Facebook.

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49 Gedanken zu „12 geniale Datenschutz-Plugins, um WordPress DSGVO-sicher zu machen“

  1. Hi Finn, toller Artikel. Kennnst du zufällig ein Plugin, das den folgenden Punkt der DSGVO abdeckt? Eingabekontrolle: Nachvollziehbarkeit von Eingabe, Änderung und Löschung von Daten durch individuelle Benutzer und systemseitige Protokollierung. Danke und VG

    Antworten
  2. Hallo Finn, danke für den hilfreichen Post. Ich verwende von Beginn an das Plugin “Remove Comment IPs ” und habe jetzt festgestellt, dass es nicht mehr verfügbar ist wegen Richtlinienverletzungen. Kannst Du dazu eine Alternative nennen?
    Herzlichen Dank und viele Grüße
    Isabel

    Antworten
  3. Ich suche noch ein Plugin, wo ich in der wp-login.php einen Link zur Datenschutzerklärung + Impressum legen kann. Manuell wäre blöd, wenn WordPress Update dies später aktualisiert. Kennt jemand solch ein Plugin?

    Antworten
    • Hi Thorsten,

      welche Plugins zu WeGlot kompatibel sind und welche nicht, kann ich leider nicht sagen, kenne das Plugin nicht.

      LG

      Finn

      Antworten
  4. Hallo Finn,
    ich würde gerne Borlabs Cookie über deinen Link kaufen, aber ist es kompatibel mit MonsterInsights? Bringt ja nichts, wenn ich es kaufe und einstelle und es dann von MonsterInsights ignoriert wird… MonsterInsights also ständig Google Analytics Daten zieht, obwohl manche Nuter bei Borlabs Cookie noch nicht auf JA bzw. auf NEIN geklickt haben…
    Ich habe nur Infos gefunden, dass MonsterInsights mit CookieBot und CookieNotice funktioniert duch ein EU Compliance Addon in der kostenpflichtigen Version:
    https://www.monsterinsights.com/addon/eu-compliance/

    Was muss ich tun, damit MonsterInsights mit Borlabs Cookie funktioniert oder gibt es eine Alternative zu MonsterInsights, die mit Borlabs Cookie kompatibel ist?

    Ich hoffe du antwortest schnell, denn ich habe noch kein Opt In, bisher nur eine Information. Finde die neue Regelung sehr nervig. Aber kein Stress. 🙂

    Liebe Grüße und danke für deine tolle, tolle Arbeit!!

    Antworten
    • Hi Mia,

      eine Kompatibilität mit MonsterInsights ist für Borlabs Cookie laut Entwickler in Planung. Könnte in Version 2.1 kommen.

      Meines Erachtens ist MonsterInsights jedoch ein Plugin, auf das man getrost verzichten kann. Deaktiviere es und füg den Code für Google Analytics einfach manuell in Borlabs Cookie ein.

      LG

      Finn

      Antworten
    • Hi Melanie,

      dann ist es höchste Zeit, mal die PHP-Version zu wechseln.

      Die Verwendung von PHP 5.x kann ein Sicherheitsrisiko darstellen und hat eine deutlich schlechtere Performance als PHP 7.x.

      Als Alternative zu Shariff Wrapper kommt z. B. Social Warfare in Frage.

      LG

      Finn

      Antworten
    • Hi Patrick,

      eine durchaus berechtigte Frage! 😉

      Meines Wissens reicht die Datenschutzerklärung in meiner Situation (kein Retargeting, keine Werbe-Tracker etc.) völlig aus, um der Informationspflicht nachzukommen. Und bis zur ePrivacy-Verordnung könnte dauert es noch mindestens ein oder zwei Jahre…

      LG

      Finn

      Antworten
  5. Hi Klaus,

    hatte ich schon einmal vor ein paar Monaten getestet. Hat mich nicht so vom Hocker gehauen.

    Viele unnütze Funktionen und als Plugin für Opt-Ins oder Opt-Outs ist Borlabs Cookie deutlich besser.

    Werde es aber vielleicht demnächst noch einmal testen, denn in der Zwischenzeit scheinen einige neue Funktionen dazu gekommen zu sein.

    LG

    Finn

    Antworten
  6. Hallo Finn,

    ich würde dir gerne eine Frage stellen. Und zwar hätte ich auf meinem WordPress Blog gerne Buttons als links zu meiner Facebook oder Twitter Seite. Ich möchte keine Sharebuttons oder Likebuttons. Einfach nur ein Facebook “F” und wenn man klickt kommt man eben auf meine FB Seite.
    Ist das auch Datenschutzrechtlich bedenklich? Es ist ja nicht mehr als ein Link.

    Viele Grüsse
    Anna

    Antworten
  7. Hallo Grüße dich / euch ,

    kanns nicht glauben!!
    Endlich mal ne Seite die sich auch mit dem Thema auseinandersetzt und praktische Hilfe anbietet . SUPER DANKE

    Jeder schreibt nur man sollte dies und sollte das , aber Praktische Lösungen bekommste selten !!! das Ärgert mich ein wenig , wobei isch sagen das das ein toller schritt in die richtige Richtung ist um vom gläsernen Menschen wieder weg zu kommen . wenn ich allerdings die neue Denic abfrage anschauen bekomme ich das Kot…. , man hat als Otto Normalo keine möglichkeit mehr die Abfrage zu starten und die Identität der Seite zu prüfen !! Naja so ist es halt wenn Bürokraten was entscheiden !!

    Nun aber meine Frage !!!

    Da ich mehrere Web seiten habe intressiert mich natürlich die Frage nach der Dqatenauskunft : WordPress(WP ) stellt ja die MEnü punkte bereit nur irgendwie Funkt das nicht bei mir , immer wenn ich eine Anfrage mit einer E-Mail Adresse sende , dann bekomme ich eine ZIP datei diese enthält aber die Datensätze aller nutzer im Blog
    also entweder bin ich zu Blö… oder ich mache was falsch

    Ich nutze Member ( Mitgliederbereich )
    Mailpoet für Info E-Mails, und Pi Register )

    Grüße

    Antworten
    • Hi Richard,

      danke, freut mich sehr, wenn ich helfen kann 😉

      Bei mir funktioniert die Exportfunktion einwandfrei. Es werden nur die Daten des Nutzers angezeigt, dessen E-Mail-Adresse ich eingeben habe.

      Die Datenauskunft-Funktion von WordPress ist aber leider noch lückenhaft, da viele Entwickler Ihre Plugins leider noch nicht dafür angepasst haben. Check mal, ob das bei deinen Plugins vllt. der Fall ist 😉

      LG

      Finn

      Antworten
  8. Hallo,

    und danke für deine Liste mit diesen hilfreichen Plugins. Ich hätte noch eine kleine Frage: Gibt es auch ein Plugin, mit dem man eine Checkbox unter den Kommentaren anbringen kann, mit welcher der User der Speicherung und Verarbeitung seiner Daten laut Datenschutzerklärung zustimmen kann?

    Also z. B.: Mit der Nutzung dieses Formulars erklärst du dich mit der Speicherung und Verarbeitung deiner Daten (Datenschutzerklärung) durch diese Website einverstanden.

    Danke und viele Grüße
    Georg

    Antworten
  9. Hi Finn,

    erstmal ein ganz großes Lob für die viele Arbeit, die du dir machst!! Bin begeistert!!

    Ich habe eine Frage:

    “Die originalen Teilen-Buttons von Facebook, Twitter, Google+ und Co. senden automatisch im Hintergrund personenbezogenen Daten an die sozialen Netzwerke. ”
    Bezieht sich das somit nur auf die original Buttons? Bei meinem Theme haben die Entwickler diese direkt mit reinprogrammiert. Muss ich das dann auch ändern lassen oder werden damit er Daten nach dem Klicken an Facebook und Co. gesendet.

    Vielen Dank für deine Rückmeldung.

    Liebe Grüße

    Neele / Modebloggerin aus Freiburg

    Antworten
    • Es kommt immer darauf an, wie die Buttons programmiert sind. Manche senden Daten vor dem Klick an Facebook, Twitter etc. und manche nicht. 😉

      Du solltest die Buttons in deinem Theme auf jeden Fall prüfen.

      LG

      Finn

      Antworten
  10. Deine Beiträge sind echt der Hammer! Habe das mit der DSGVO bis jetzt vor mir hergeschoben. Habe auch schon deine anderen Artikel zum Thema DSGVO gelesen. Vielen Dank! Ich wüsste gar nicht, wie ich das sonst auf meinem Blog umsetzen könnte. Nur noch 4 Tage… ich mach mich jetzt mal ran 😉

    Antworten
  11. Hallo Fin,

    was kann man mit Font Awesome machen? Bei meinem Theme sind sie integriert und ich kriege sie nicht raus. Muss ich ein neues suchen? Und wenn ja, was käme da in Frage?
    Vielen Dank!

    Antworten
    • FontAwesome versteckt sich oft in der header.php oder im CSS.

      Die Frage ist, ob du es wirklich entfernen musst. Das Laden über einen externen Server (bei FontAwesome in der Regel MaxCDN, ohne Cookies) lässt sich möglicherweise mit berechtigtem Interesse begründen (Entlastung des eigenen Servers, möglicherweise schon im Browser-Cache des Besuchers).

      Antworten
  12. Super Hilfestellungen, vielen lieben Dank dafür! Stelle mir gerade eine DSGVO-Checkliste für meine Blogs zusammen und werde einiges von deinen Tipps nutzen, z. B. den SharriffWrapper. Das Remove IP-Plugin nutze ich schon länger.

    Antworten
    • Sehr gut, mach das! Ja, Shariff Wrapper ist als Sharing-Plugin sehr zu empfehlen! Seit einigen Monaten wird es auch wieder aktiv gepflegt und es gibt regelmäßig Updates 😉

      Antworten
  13. halli hallo!
    bin mir nicht sicher, ob man die frage/n noch hören kann, aber wie soll ich das verstehen, wenn mir ghostery einen google analytics tracker anzeigt, obwohl ich google analytics nicht installiert habe??!

    und wie isses wenn ich wp user avatar nur verwende um mein profilbild als blogautor in den beiträgen anzeigen zu lassen …. kommentare sind eh deaktiviert.

    dankö! carmen

    Antworten
  14. Hallo Finn,

    danke für Deinen Beitrag, ich fand ihn sehr hilfreich. Aber dennoch habe ich eine Frage. Ich benutze die kostenfreie Blogversion von WP, also komplett mit .wordpress.com in der URL usw usf. Ich habe versucht, die Plugins zu installieren bzw zu ändern, allerdings wird mir immer nur gesagt, ich müsse auf eine der kostenpflichtigen Versionen upgraden, um Plugins zu installieren. Aber nur um der DGSVO rechtens zu werden, finde ich diesen Schritt zu drastisch und unnötig – ich mache auf meinem Blog nicht einmal Werbung, oder verlinke Seiten außerhalb von WP, habe auch nicht genug Klicks, um da irgendwas dran zu verdienen, es soll ja weiterhin Hobby bleiben. Wie sieht es denn damit aus? Muss ich mir da jetzt Sorgen machen, weil ich z.B. die nicht-DGSVO-konformen Plugins wie Jetpack etc nicht deaktivieren kann? Ich suche seit Tagen im Netz auf der Suche nach etwas, das mir da weiterhilft, aber bisher erfolglos. (Eine Datenschutzgeschichte im Impressum habe ich selbstverständlich schon …)
    Ich hoffe, Du kannst mir da was zu sagen …

    Antworten
  15. Danke für die nützlichen Info’s ! Ich suche einen Plug In, den ich bei einem anderen Blog gesehen habe, welcher unter jede Beitrags Kommentarfunktion noch einen Schriftzug á la ” Wenn du hier einen Häkchen setzt, erklärst du dich dazu bereit, dass ich deinen Namen/Email/Website ect speicher) mit Hakenbox setzt.
    Leider finde ich einfach nicht heraus, wie dieses Plugin heißt oder wie ich selber so etwas drunter setzen kann. Das bearbeiten funktioniert leider nur bei der KOntaktbox von WordPress. Hast du dahin gehend einen Tipp, wie ich das selber einfügen kann?
    LG Sarah

    Antworten
  16. Ich möchte ein paar Änderungen zu Punkt 11 anregen.
    Da sind dir einige Fehler unterlaufen, die sich auch andere Autoren eingetreten haben. Zur Klärung der Fehler habe ich einen kleinen Blogpost geschrieben: https://simon.blog/2018/euer-datenschutz-kotzt-mich-an/

    Wenn du in Zukunft Fragen zu Plugins der Pluginkollektivs haben solltest, kannst du dich gerne auf Twitter mit uns in Verbindung setzen oder mir eine Mail schreiben.

    Beste Grüße,
    Simon

    Antworten
    • Hi Simon,

      vielen Dank für die Aufklärung und die Hinweise bzgl. Antispam Bee! Ich habe das soeben im Artikel ergänzt. 😉

      LG

      Finn

      Antworten
  17. Gibt es eine “Zwischenlösung” für die beiden Plugins zur IP-Entfernung bei Kommentaren? Ich würde die IP-Adressen gerne etwa eine Woche speichern, zur Sicherheit, falls z.B. rechtswidrige Inhalte oder Beleidigungen gepostet werden. Ich suche also ein Plugin bei dem ich die Speicherdauer manuell festlegen kann. 60 Tage finde ich persönlich zu lange.

    Antworten
    • Hi Marina,

      du könntest das einfach im Code des Plugins Remove Comment IPs anpassen.

      Du findest die Aufbewahrungszeit in der Datei remove-comment-ips.php in dieser Funktion:

      function remove_comment_ip_schedule_future_processing($comment_id, $comment_approved) {
        // schedule processing in 60 days
        wp_schedule_single_event(time() + 5184000, 'remove_comment_ip_handle', array($comment_id));
      }

      Dabei ersetzt du die 5184000 (60 Tage in Sekunden) durch 604800 (7 Tage in Sekunden).

      Hoffe, das hilft dir weiter! 😉

      LG

      Finn

      Antworten
  18. Es gibt so viele Falschinformationen im Artikel, ich weiss gar nicht wo anfangen.

    Punkt 4, Disable Embeds, sticht besonders heraus, da es mein Plugin ist. Ein paar Klarstellungen:

    * Das Plugin dient hauptsächlich dazu, dass andere Websites die eigene WordPress-Seite nicht mehr via oEmbed einbinden. Dieses Feature gibt es seit WordPress 4.4, wo auch das Plugin veröffentlicht wurde.
    * Das Plugin deaktiviert oEmbed Discovery, mit dem versucht wird, andere Websites via oEmbed einzubinden.
    * Das Plugin deaktiviert nicht Embeds von Sites wie YouTube oder Twitter.
    * Viele Provider, u.a. auch Twitter, folgen der “Do not Track” Anweisung. WordPress schickt diese bei jedem Embed-Versuch. Tweets werden also nur mit dieser Anweisung eingebunden.

    Antworten