7 fatale Fehler bei der Keyword-Optimierung, die dich deine Rankings kosten

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7 fatale Fehler bei der Keyword-Optimierung, die dich deine Rankings kosten

Die 18 besten SEO-Plugins für WordPress in 2020 (und 3 Geheimtipps)

Alleine im WordPress-Repository befinden sich ca. 1.000 SEO-Plugins.

Dazu kommen noch hunderte Premium-Plugins, die allesamt bessere Rankings versprechen….

Aber welche davon sind jetzt wirklich empfehlenswert? Welche Tools brauchst du wirklich und auf welche kannst du getrost verzichten?

Um diese Fragen zu beantworten, habe ich dir meine 21 Lieblings-Plugins zusammengestellt.

Plugins, die dir bei der On-Page-Optimierung deiner WordPress-Website enorm helfen und viel Arbeit abnehmen können.

Alle Plugins habe ich selbst ausprobiert und nutze sie zum Teil schon seit Jahren.

Darunter sind auch ein paar echte Geheim-Tipps und Neuentdeckungen für 2020!

Und nein, falls du dich wunderst:

Yoast SEO gehört nicht (mehr) dazu.

Aber dazu gleich mehr…

1. Allgemeine SEO-Plugins

Bevor du spezielle Plugins zur Feinabstimmung installierst, solltest du ein allgemeines SEO-Plugin installieren.

Ein allgemeines Plugin ergänzt WordPress um die wichtigsten SEO-Funktionen wie:

  • Festlegen von Meta-Titel und -Beschreibung
  • Erstellen einer Sitemap
  • Festlegen von Robots-Meta-Tags (noindex, nofollow etc.) für einzelne Posts, Posttypen und Taxonomien in WordPress (übersetzt: du willst kontrollieren können, welche Seiten im Google-Index landen und welche nicht)

1.1 Rank Math

Rank Math

Yoast SEO war lange Zeit der unangefochtene Platzhirsch unter den SEO-Plugins.

Diese Zeiten näheren sich doch so langsam dem Ende.

Denn zum einen hat sich Yoast SEO durch mehrere Dinge in den letzten Jahren selbst ins Aus geschossen:

  • Schlechte Performance (weshalb ich Features wie den Textlink-Zähler und die Linkvorschläge standardmäßig deaktiviere)
  • Verschlafen wichtiger SEO-Entwicklungen (z. B. zählt Yoast SEO Premium erst seit Version 10, eingeführt im März 2019, verschiedene Schreibweisen eines Keywords als ein Keyword und bis heute nur in Englisch)
  • Zum Teil gruselige Entwicklungsfehler (mit der Einführung von Yoast 7.0 z. B. wurde die Einstellung zur Weiterleitung von Medien-URLs versehentlich auf Nein gestellt)
  • Zuletzt eine zweifelhafte Werbeaktion am Black Friday 2019 (bei der im gesamten Dashboard von WordPress ein Werbebanner angezeigt wurde. Pfui!)
  • Eine zu teuere Premium-Version (vor allem für Agenturen, für 100 Lizenzen gibt es zwar 40% Rabatt, aber Yoast SEO Premium kostet dann immer noch 4.345 € pro Jahr)

Zum anderen hat ein neuer Hirsch das Revier betreten:

Das Plugin Rank Math von MyThemeShop.

Und das hat es in sich!

Denn das noch recht junge Plugin (eingeführt erst im November 2018) bietet alle Funktionen, die Yoast SEO Premium bietet (Ja, richtig gehört, die Premium-Version!).

Mit einem kleinen, aber feinen Unterschied:

Es ist komplett kostenlos und schlägt nicht mit 79 € pro Jahr zu Buche!

Es bietet sogar noch ein bisschen mehr als Yoast SEO Premium, wie z. B. ein Modul für lokales SEO, Einstellungen für Rich Snippets und eine Schnittstelle zur Google Search Console.

Auch bietet Rank Math mehr Einstellungen für Fortgeschrittene:

So kannst du z. B. die im September 2019 eingeführten Meta-Tags zur Steuerung der maximalen Textlänge, Vorschauvideolänge und Vorschaubildgröße festlegen.

Oder festlegen, ob leere Kategorie und Tags automatisch auf noindex gestellt werden sollen oder nicht.

Feineinstellungen von Rank Math

Großartig an Rank Math finde ich auch:

Es ist möglich (durch Hinzufügen eines kleinen Filters), mehr als 5 Fokus-Keywords anzugeben, was der finale Grund war Yoast den Rücken zu kehren:

Mehr als 5 Fokus-Keywords bei Rank Math

2. Ladezeitoptimierung

Die Ladezeit einer Webseite ist schon seit 2010 ein Ranking-Faktor.

In den letzten Jahren hat er jedoch stark an Bedeutung gewonnen. Denn der Anteil der Nutzer, die über Mobilgeräte surfen, ist immer größer geworden und hat schon lange den Anteil von Desktop-Nutzern überholt.

Im Folgenden stelle ich dir 6 Plugins zur Ladezeitoptimierung vor, die es in sich haben:

2.1 WP Rocket

WP Rocket

WP-Rocket ist eines der besten All-in-One-Plugins zur Ladezeitoptimierung.

Es bietet nicht nur eine sehr gute Page-Caching-Funktion (mit Preloading), sondern auch diverse weitere Funktionen:

  • Zusammenfassung und Minimierung von HTML, CSS und JS
  • Laden von Critical CSS (eine meiner Lieblingsfunktionen!)
  • Deaktivieren von Emojis und Embeds
  • Zusammenfassen von Google Fonts
  • Kontrollieren von Heart Beart
  • Lazy Loading für Bilder, Videos und iframes
  • Datenbank-Bereinigung

Es ist zudem komplett auf Deutsch, hat eine aktive Facebook-Community und ist sehr gut dokumentiert (die Dokumentation ist ebenfalls auf Deutsch verfügbar).

Du hast ein einigermaßen sauber programmiertes Theme, gutes WordPress-Hosting und nicht hunderte Plugins installiert?

Dann ist es durchaus möglich, mit WP Rocket Ladezeiten von weit unter einer Sekunde und hohe PageSpeed-Scores von 70 – 90 erreichen:

Ladezeit einer mit WP Rocket optimierten Website

Natürlich ist WP Rocket kein Muss.

Du kannst viele der Funktionen auch durch eine Kombination aus eigenen Einträgen in die .htaccess (für gzip, Browser-Caching etc.) und kostenlosen Plugins erreichen, wie z. B. Autoptimize und Cache Enabler.

Aber, wenn du dir Fummelarbeit ersparen willst und lieber nur ein Plugin installieren möchtest anstatt drei, vier oder fünf, dann ist WP Rocket das Richtige für dich.

2.2 EWWW Image Optimizer

EWWW Image Optimizer

Nicht optimierte Bilder können sich stark auf die Ladezeit der eigenen Website auswirken.

Das ist weder gut für Besucher noch für das Ranking!

EWWW Image Optimizer schafft Abhilfe, indem es alle PNG- und JPG-Dateien, die du in WordPress hochlädst, automatisch komprimiert (wodurch sich deren Größe mitunter um 40 oder 50 Prozent verringern kann).

Zusätzlich kannst du mit dem EWWW Image Optimizer alle Bilder massenhaft optimieren, die du in der Vergangenheit hochgeladen hast. Selbst Bilder, die sich nicht im Upload-Verzeichnis von WordPress befinden, wie z. B. in das Theme integrierte Bilder oder in eigenen Bilder-Verzeichnissen!

2.3 Autoptimize

Autoptimize

Autoptimize ist das mit Abstand beste kostenlose Plugin, um die Größe und die Anzahl deiner Requests deiner Website zu reduzieren.

Dazu fasst Autoptimize die CSS- und JavaScript-Dateien, die vom Theme, von Plugins oder von WordPress selbst geladenen werden, zu weniger Dateien zusammen. Zudem werden diese verkleinert, indem das Plugin unnötige Leerzeichen oder Kommentare aus den Dateien entfernt.

Vor allem bei überladenen Themes mit großem Funktionsumfang (z. B. Avada, Enfold oder anderen Themes von ThemeForest) lässt sich die Ladezeit deutlich minimieren.

Früher lief das Plugin noch nicht so reibungslos und hat mir öfter mal das Design zerschossen. Mittlerweile ist Autoptimize jedoch mit den meisten Themes und Plugins kompatibel!

Sollte die Benutzung von Autoptimize doch zu Darstellungsfehlern führen, kannst du dies in der Regel durch Experimentieren mit den Einstellungen beheben.

Zum Beispiel kannst du bestimmte CSS-Dateien von der Minifizierung und Zusammenfassung ausschließen oder, falls nötig, die Minifizierung bzw. Zusammenfassung von entweder CSS- oder Javascript-Dateien ganz ausschalten.

2.4 Regenerate Thumbnails

Regenerate Thumbnails

Regenerate Thumbnails zählt zu den Standard-Plugins, die ich auf jeder meiner WordPress-Websites installiert habe.

Du kannst damit die von WordPress in verschiedenen Größen generierten Bilder erneut generieren. Das ist extrem nützlich, wenn du das Theme deiner Website wechselst oder die Bildgrößen in deinen Theme-Einstellungen änderst (z. B. deines Beitragsbildes).

Durch die Regenerierung sorgst du dafür, dass deine Bilder die richtige Größe haben:

Weder zu klein, was durch Streckung der Bilder blöd aussehen kann, noch zu groß, was sich negativ auf die Ladezeit auswirken kann.

2.5 Cache Enabler

Cache Enabler

Page-Caching ist einer der wichtigsten Maßnahmen, um die Ladezeit einer WordPress-Website zu erhöhen.

Das liegt daran, dass durch Caching WordPress-Seiten statisch und nicht mehr dynamisch geladen werden.

Und das bringt insbesondere bei großen Websites mit vielen Posts, Menüs und Plugins enorme Vorteile. Denn so finden deutlich weniger Datenbank-Abfragen beim Laden der Website statt.

Für Anfänger in der Materie empfehle ich Cache Enabler, da das Plugin im Gegensatz zu Boliden wie W3 Total Cache keine weiteren Einstellungen erfordert.

Herunterladen, aktivieren, fertig!

2.6 Geheimtipp: perfmatters

perfmatters

Viele Plugins und Themes bringen ein ätzendes Problem mit sich:

Sie laden ihr CSS und Javascript global. Das heißt auch auf den Seiten, auf denen es nicht benötigt wird.

Ein prominentes Beispiel ist das beliebte Plugin Contact Form 7.

In der Regel hat man es nur auf der Kontaktseite eingebunden. Es wird jedoch auch sinnloserweise in Blogartikeln, Kategorien und auf allen anderen Seiten geladen, in denen es nicht eingebunden ist.

Abhilfe schafft das kleine, aber geniale Plugin perfmatters:

Der eingebaute Script Manager erlaubt dir geladenes Javascript und CSS entweder global, spezifisch für einen bestimmten Post-Typ oder für eine bestimmte URL an- oder auszuschalten.

So kannst du einstellen, dass Contact Form 7 auch nur auf der Kontaktseite geladen wird:

Mit perfmatters Contact Form 7 deaktivieren

Zusätzlich bietet perfmatters noch diverse Einstellungen, um überflüssige Funktionen oder unnötige Scripte, die von WordPress selbst geladen werden, zu entfernen:

perfmatters Einstellungen

Und ja, falls du dich wunderst:

perfmatter funktioniert auch sehr gut in Kombination mit WP Rocket, Cache Enabler oder Autoptimize!

3. Interne Verlinkung und ausgehende Links

Zu einer guten On-Page-Optimierung gehört zum einen das Überprüfen ausgehender Links (du solltest z. B. nicht auf Seiten verlinken, die einen Fehlercode erzeugen) und zum anderen eine gute interne Verlinkung.

Folgende Plugins können dir dabei helfen und dir viel Arbeit abnehmen:

3.1 Geheimtipp: LinkWhisper

LinkWhisper

LinkWhisper ist erst im November 2019 auf den Markt gekommen und damit noch ein ziemlich junges Plugin.

Ich habe es aber schon jetzt sehr lieb gewonnen und möchte es nicht mehr missen!

Es dient dazu, Posts zu finden, die intern noch nicht gut verlinkt sind.

Dazu scannt es alle Posts und generiert eine sortierbare Tabelle mit der Anzahl der eingehenden internen Links, ausgehenden internen Links und ausgehenden externen Links für alle deine Beiträge (wahlweise auch inkl. Seiten oder Kategorien):

Internal links report von LinkWhisper

Durch Klick auf die Zahlen klappt sich eine Liste mit allen Links bzw. verlinkten Beiträgen aus.

Einfach, aber genial!

3.2 Broken Link Checker

Broken Link Checker

Mit dem Broken Link Checker kannst du herausfinden, ob sich auf deiner Seite Website befinden, die einen Fehlercode ausgeben, z. B. weil die verlinkte Seite nicht mehr existiert.

Dadurch ersparst du es dir, die ganze Seite händisch nach kaputten Links abzusuchen, was insbesondere bei großen Seiten mit vielen Posts eine Qual sein kann.

Das Plugin bietet ebenfalls einen großen Vorteil gegenüber externen Broken Link Checkern und Site-Audit-Tools, wie z. B. Screaming Frog oder OnPage.org:

Du kannst kaputte Links nicht nur ausfindig machen, sondern auch gleich beheben.

Achtung: Wenn du deine Website auf einem Shared-Hosting-Paket oder kleineren vServer liegen hast, solltest du den Broken Link Checker nicht dauerhaft laufen lassen. Denn durch viele Datenbankabfragen kann es deine Website verlangsamen.

3.3 Contextual Related Posts

Contextual Related Posts

Die Anzeige von Related Posts, also thematisch ähnlichen Posts, sorgt für eine bessere interne Verlinkung und kann mitunter die Verweildauer von Besuchern auf deiner Website erhöhen.

Manche Themes unterstützen eine solche Funktion von Haus aus.

Für Themes, die das nicht können, gibt es das Plugin Contextual Related Posts, das ich schon seit Jahren nutze.

Es harmoniert mit den meisten Themes, unterstützt Custom Post Types, lässt die Ladezeit nicht explodieren und bietet viele Einstellungsmöglichkeiten.

Und es ist zudem kostenlos!

Was will man mehr?

3.4 Breadcrumb NavXT

Breadcrumb NavXT

Wie der Name schon sagt, kannst du mit Breadcrumb NavXT Breadcrumbs (auch Brotkrümel-Navigation genannt) in deine WordPress-Website einbinden.

Breadcrumbs sorgen nicht nur für eine höhere Nutzerfreundlichkeit, sondern sorgen auch dafür, dass deine Seiten und Beiträge intern öfter mit den passenden Anchor-Texten verlinkt werden.

Hinweis: Rank Math hat schon standardmäßig eine Breadcrumb-Funktion integriert. Breadcrumb NavXT lohnt sich nur dann, wenn du dir fortgeschrittene Einstellungsmöglichkeiten wünschst.

3.5 Ultimate nofollow

Ultimate nofollow

Ultimate nofollow ist ein simples Plugin, das eine kleine, aber nützliche Ergänzung zum Classic Editor hinzufügt:

Du kannst bei einem Link das rel="nofollow"-Attribut hinzufügen.

Hinweis: Das Plugin funktioniert leider nicht für den Gutenberg-Editor. Die einzige mir bekannte Möglichkeit nofollow-Links in Gutenberg einzufügen (ohne in den HTML-Code zu gehen) ist das Plugin Editorskit. Das ergänzt den Editor jedoch mitunter um weitere Funktionen, die du vielleicht nicht unbedingt brauchst.

3.6 Redirection

Redirection

404-Fehler sind (in den meisten Fällen) nicht gut. Weder für Besucher, noch für dein Google-Ranking.

Denn wenn z. B. ein Backlink auf eine Unterseite zeigt, die einen 404-Fehler wiedergibt, geht der PageRank verloren, der über diesen Link auf deine Seite fließt

Das wiederum bedeutet, dass deine Seite an Autorität und möglicherweise Relevanz für bestimmte Keywords verliert.

Auch interne Links, die ins Leere gehen, sind nicht gerade nutzerfreundlich (und damit auch blöd für die Suchmaschine).

Und klar, das mag bei einigen wenigen Links nicht schlimm sein.

Aber, wenn du z. B. deine komplette oder einen größeren Teil deiner URL-Struktur umstellst, was häufiger vorkommt als man denkt, kann das fatale Folgen für deine Rankings haben.

Deshalb solltest du 404-Fehler mit einem 301 Redirect, also einem permanenten Redirect, weiterleiten (außer, wenn du willst, dass eine Seite oder ein Blogartikel dauerhaft nicht mehr verfügbar ist, versteht sich).

Das kannst du per .htaccess machen, einfacher geht es jedoch mit dem WordPress-Plugin Redirection.

Es erlaubt dir nicht nur, Redirects bequem über den WordPress-Adminbereich hinzuzufügen, sondern loggt auch alle 404-Fehler aus deiner Website.

Hinweis: Wenn du Rank Math nutzt, kannst du auf Redirection verzichten, denn es bringt sowohl einen 404-Monitor als auch einen Redirect-Manager als zuschaltbare Module mit.

4. Indexierung

Hier findest du alle Plugins, die bei der Indexierung deiner WordPress-Website helfen.

4.1 Geheimtipp: Instant Indexing for Google

Instant Indexing for Google

Das Plugin Instant Indexing for Google kommt auch von den Entwicklern von Rank Math.

Es hat eine simple, aber mächtige Funktion:

Es sorgt dafür, dass deine Posts blitzschnell im Google-Index landen!

Dazu nutzt das Plugin die Google Indexing API, durch die deine neuen Posts automatisch an Google übermittelt werden.

Auch massenhaftes Übermitteln von URLs an Google ist durch das Plugin möglich.

Achtung: Eigentlich ist die Google Indexing API nur für Jobinserate und Live Streaming gedacht, nicht für normale Blogartikel. Benutzung auf eigene Gefahr!

4.2 XML Sitemap & Google News

XML Sitemap & Google News

An sich brauchst du kein gesondertes Sitemap-Plugin mehr, da Yoast SEO und Rank Math schon sehr gute Sitemap-Funktionen mitbringen.

XML Sitemap & Google News bietet jedoch etwas, was Rank Math und Yoast SEO nicht bieten (im Falle von Yoast zumindest nicht ohne kostenpflichtiges Add-on):

Eine Sitemap für Google News, welche unabdingbar ist, damit deine Artikel in den News auftauchen.

Hinweis: Wenn du Yoast SEO verwendest, zeigt es zwar an, dass die gemeinsame Nutzung zu Fehlern führen kann (wahrscheinlich damit du auf das kostenpflichtige Yoast News SEO Add-on umsteigst), aber meiner Erfahrung nach reiben sich die Plugins nicht.

5. Keyword-Recherche und -Monitoring

Die folgenden Plugins erlauben dir Keyword-Recherche und/oder Keyword-Monitoring in WordPress direkt im Dashboard:

5.1 bananacontent

bananacontent

Das Plugin bananacontent von Jonas Breuer erweitert allgemeine SEO-Plugins wie Yoast SEO oder Rank Math um nützliche Funktionen, wie z. B.:

  • Keyword-Recherche direkt im WordPress-Dashboard
  • Interne Linkmöglichkeiten
  • Influencer-Suche für Link- und Shareanfragen
  • Einen Überblick über verlinkte externe Inhalte
  • wöchentliches Reporting der eigenen Rankings
  • Keyword-Monitoring mit Ranking-Historie

Das Plugin ist dabei sehr einfach gehalten und eignet sich auch für Anfänger.

Die Keyword-Recherche sieht zum Beispiel so aus:

Keyword-Recherche mit bananacontent

Mit der Konkurrenz-Analyse kannst du sehen, welche Backlinks die Artikel deiner Konkurrenz haben.

Hier kannst du zum Beispiel sehen, dass einer meiner Konkurrenten für das Keyword wordpress seo plugins eine Domain auf seinen Artikel weitergeleitet hat:

Konkurrenz-Analyse mit bananacontent

Die Daten von bananacontent werden bereitgestellt durch API-Schnittstellen zu MOZ, APImetrics oder KeywordTool.io.

Es ermöglicht dir also die Daten und Funktionen von Profi-Tools zu nutzen, die zusammengenommen über 100 € pro Monat kosten würden.

Mit bananacontent bist du schon ab 29 € pro Monat dabei.

Ich gebe offen zu:

Ich nutze lieber externe Tools, weil ich nicht mag, wenn mein WordPress-Dashboard und der Editor zu überladen sind.

Wenn du Geld für Keyword-Recherche, -Monitoring und Backlink-Checker sparen willst, könnte bananacontent jedoch etwas für dich sein.

Du kannst es 30 Tage kostenlos testen.

5.2 Rankie

Rankie Rank-Tracker

Rankie ist ein noch recht unbekanntes Keyword-Monitoring-Plugin von ValvePress.

Es erlaubt dir, Rankings für bestimmte Keywords einer Domain (eigene und fremde Domains!) zu tracken und sehen, für welche Keywords du im zeitlichen Verlauf auf- oder abgestiegen ist:

Dashboard von Rankie mit Liste getrackter Keywords

Das klingt an sich nicht atemberaubend, da viele andere Tools und Dienste das auch können, wie z. B. Dynapso, SISTRIX, Xovi, SERPWatcher oder Linkbird.

Allerdings ist es deutlich günstiger:

Du zahlt einmal 21 Dollar und kannst es danach unbegrenzt nutzen.

6. Rich Snippets und strukturierte Daten

Hier findest du alle WordPress-Plugins, die dir dabei helfen, Rich Snippets in der Google-Suche zu bekommen und deinen Content mit strukturierten Daten anzureichern:

6.1 LuckyWP Table of Contents

LuckyWP Table of Contents

Ein Inhaltsverzeichnis-Plugin ist für WordPress-SEO mittlerweile unabdingbar geworden.

Zum einen erhöhen Inhaltsverzeichnisse die Übersichtlichkeit eines Artikels und geben Lesern die Möglichkeit, zu den Inhalten zu springen, die sie wirklich interessieren.

Zum anderen werden Sprungmarken-Links von Google aufgegriffen und in den Suchergebnissen angezeigt.

Entweder als Sitelinks unter dem Suchergebnis oder als Link in der Meta-Beschreibung wie in diesem Beispiel:

Sprungmarken-Link in der Meta-Beschreibung

Als Inhaltsverzeichnis-Plugin habe ich lange Zeit TOC+ oder dessen Fork Easy Table of Contents empfohlen.

Das Problem an ersterem ist jedoch, dass es schon seit 2016 nicht mehr upgedatet wird. Das Problem an zweiterem ist, dass es die Ladezeit durch zu viele CSS- und Javascript-Dateien sowie einen Icon-Font negativ beeinflusst.

Seit neustem empfehle ich deshalb LuckyWP Table of Contents:

Es ist super leichtgewichtig ist, bietet genauso viele Einstellungsmöglichkeiten, ist kompatibel zu Gutenberg und wird in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

Einzig negativ ist mir an LuckyWP Table of Contents aufgefallen, dass Umlaute falsch transliteriert werden (aus ö, ü und ä macht das Plugin o, u und a anstatt oe, ue und ae).

Deshalb empfehle ich die Nutzung mit folgendem Filter, den du die function.php deines Themes einfügen musst:

add_filter('lwptoc_force_wp_transliterate', '__return_true');

6.2 WP Recipe Maker

WP Recipe Maker

WP Recipe Maker von Bootstrapped Ventures ist das Rezept-Plugin unserer Wahl.

Wir nutzen es schon seit längerem für alle unsere Rezepte auf Faminino.

Der Clou daran ist:

Durch WP Recipe Maker sehen Rezepte nicht nur schöner im Beitrag aus, sondern werden auch durch strukturierten Daten prominenter in den Google-Suchergebnissen angezeigt.

Zum einen wird dein Snippet durch das Plugin um Sternebewertungen, Rezept-Daten (wie z. B. die Zubereitungszeit) und ein Rezept-Bild angereichert:Rich Snippets eines Rezepts dank WP Recipe Maker

Zum anderen erscheint es durch die strukturierten Daten auch im Rezept-Karussell ganz oben in der Suche:

Rezept-Karussell in der Google-Suche

6.3 Schema Pro

Schema Pro

Schema Pro von Brainstorm Force (den Machern vom Astra Theme) ist ein großartiges Allround-Plugin, um strukturierte Daten in deine WordPress-Website einzubauen.

Es unterstützt insgesamt 11 verschiedene Schema-Typen:

  • Review
  • Local Business
  • Article
  • Service
  • Product
  • Course
  • Recipe
  • Person
  • Job Posting
  • Software Application
  • Book
  • Event
  • Video Object

Was Schema Pro dabei von anderen Schema-Plugins unterscheidet, ist dessen einfache Einrichtung und Übersichtlichkeit.

So bringt das Plugin zum einen Einrichtungsassistenten mit, der dich Schritt für Schritt durch die allgemeine Einrichtung leitet:

Setup Wizard von Schema Pro

Auch für Hinzufügen einzelner Schemata gibt es einen Einrichtungsassistenten:

Setup-Wizward für einzelne Schemata

Der Clou darin ist, dass du mit dem Einrichtungsassistenten nicht nur Schemata für eine einzelne Seite oder einen einzelnen Beitrag festlegen kannst, sondern für hunderte oder sogar tausende gleichzeitig!

Du kannst dabei einzelne Posts, Posttypen oder Taxonomien einschließen oder ausschließen:

Mit dem Setup-Wizard Schemata massenhaft zuweisen

Einfacher geht’s nicht, oder?

7. Sonstige SEO-Plugins

Hier findest du sonstige nützliche SEO-Plugins, die nicht in die anderen Kategorien passen:

7.1 Hide SEO Bloat

Hide SEO Bloat

Du willst weiterhin mit Yoast SEO arbeiten und nicht zu Rank Math wechseln?

Dann nutze es in Kombination mit Hide SEO Bloat!

Das Plugin kann Werbung, überflüssige Elemente und nervige Benachrichtungen von Yoast SEO im WordPress-Dashboard verbergen, wie z. B.:

  • Die Boxen “Probleme” und “Benachrichtigungen”
  • Die Sidebar “Yoast Empfehlungen für dich”
  • Die Box “Upgrade auf Yoast SEO Premium” am Ende aller Yoast-Einstellungsseiten
  • Den Problemzähler im Menü
  • Den Menüpunkt mit dem Yoast-Icon im Top-Menü

Dabei kannst du auswählen, welche Elemente von Yoast du entfernen und welche du behalten möchtest.

8. FAQ

Hier findest du Antworten auf häufige Fragen rund um SEO-Plugins:

8.1 Was sind die besten Alternativen zu Yoast SEO?

Das von mir erwähnte Rank Math ist meiner Meinung nach die aktuell beste Yoast-Alternative.

Wenn du auf die Keyword-Analyse verzichten kannst, dann ist auch das All in One SEO Pack einen Blick wert.

Ich kenne auch einige, die auf SEOPress schwören. Ich habe gerade erst angefangen, es zu testen, aber es sieht ebenfalls vielversprechend aus.

8.2 Welches Plugin ist für WooCommerce am besten?

Rank Math bringt ein Modul für WooCommerce mit, das du optional aktivieren kannst, um WooCommerce-Produktseiten zu optimieren.

8.3 Ist WordPress-SEO auch ohne Plugin möglich?

Da WordPress viele wichtige SEO-Funktionen nicht von Haus aus mitbringt, lautet meine klare Antwort:

Nein!

Du braucht ein oder mehrere Plugins, die mindestens folgende Funktionen ergänzen:

  • Festlegen von Meta-Titel und -Beschreibung
  • Erstellung einer Sitemap
  • Festlegen von Robots-Meta-Tags (noindex, nofollow etc.) für einzelne Posts, Posttypen und Taxonomien
Finn Hillebrandt

Über den Autor

Finn ist Gründer von Blogmojo und seit 2011 als Internet-Unternehmer selbstständig. Er ist WordPress-Fan und absoluter SEO-Nerd, der mindestens 2 Case Studys gleichzeitig am Laufen hat, um zu sehen, was bei Google gerade funktioniert. Er liebt Espresso und Schokolade, die so dunkel ist, dass er sie mit niemandem teilen muss (90% und aufwärts).

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