Die 15 besten WordPress-Plugins für Blogger

Plugins können dir dabei helfen, deinen Blog schneller und sicherer zu machen, mehr Geld damit zu verdienen, deinen Traffic zu erhöhen oder dir im Blogger-Alltag viel Zeit ersparen.

Doch unter den tausenden kostenlosen und kostenpflichtigen WordPress-Plugins, die es mittlerweile gibt, sind viele, die du gar nicht brauchst und die deinem Blog eher schaden als nützlich zu sein.

Im Folgenden habe ich eine Liste mit den meiner Meinung nach besten WordPress-Plugins zusammengestellt. Dabei habe ich explizit darauf geachtet, nur diejenigen auszuwählen, die du unbedingt kennen solltest.

Je weniger Plugins, desto besser!

Bevor ich ins Detail gehe, möchte ich dich warnen. Wie bei vielen Dingen, gilt auch bei WordPress-Plugins: Je weniger, desto besser.

Zu viele Plugins können deine Website verlangsamen oder angreifbarer für Hacker machen. Selbst beliebte und gut bewertete Plugins, bei denen du es nicht erwartest.

Ich rate dir deshalb, nur die Plugins zu installieren und zu aktivieren, die auch wirklich nötig sind.

Yoast SEO

Yoast SEO
Yoast SEO
Entwickler: Team Yoast
Preis: Kostenlos

Um WordPress um wichtige SEO-Funktionen, wie z. B. das Hinzufügen von Meta-Titel und -Beschreibung oder XML-Sitemaps, zu erweitern, braucht jede WordPress-Installation ein SEO-Plugin.

Yoast SEO bietet genau das und noch einige nützliche Zusatzfunktionen. Durch eine Keyword- und Lesbarkeits-Analyse eignet es sich auch gut für Anfänger, die noch nicht so viel Erfahrung in Sachen Keyword-Optimierung haben.

Alternativen: Wenn du auf die Keyword-Analyse verzichten kannst, kannst du als Alternative auch das All-In-One-SEO Pack oder das deutsche wpSEO Plugin installieren, welche im Gegensatz zu Yoast minimalistischer daherkommen und etwas zuverlässiger arbeiten.

BackWPup

Vor allem, wenn du keine Backup-Routinen über deinen Hosting-Anbieter einrichten kannst, rate ich dir zu einem Backup-Plugin, wie z. B. BackWPup. Nichts ist schlimmer als eine kaputte WordPress-Installation oder ein totaler Systemausfall, ohne ein Backup deiner Datenbank und deiner Dateien zu haben.

Um dich noch besser zu schützen, empfehle ich dir Backups nicht auf dem Server zu speichern, auf dem auch deine WordPress-Installation liegt, sondern an eine Remote Location zu senden, wie z. B. einen anderen FTP-Server oder in die Cloud (z. B. Dropbox). BackWPup beherrscht beides.

Alternativen: UpdraftPlus ist ebenfalls ein gutes Plugin, um Backups von deinem Blog zu erstellen.

Autoptimize

Autoptimize
Autoptimize
Preis: Kostenlos

Wenn du die Ladezeit deines Blogs verbessern möchtest, kommst du um Autoptimize nicht herum. Ich verwende es auf fast allen meiner Blogs.

Das nützliche Plugin fasst CSS- und Javascript-Dateien zusammen und komprimiert diese, was nicht nur die Anzahl der geladenen Dateien auf deiner Website (Server Requests) reduziert, sondern auch die Gesamtgröße. Allein durch Autoptimize lässt sich bei manchen WordPress Blogs die Ladezeit um die Hälfte reduzieren.

EWWW Image Optimizer

EWWW Image Optimizer
EWWW Image Optimizer
Entwickler: Shane Bishop
Preis: Kostenlos

Einen Blog, der langsam lädt, mag niemand. Ein häufiger Grund für lange Ladezeiten bei WordPress Blogs sind zu große Bilder. Abhilfe schafft der EWWW Image Optimizer, mit dessen Hilfe jedes hochgeladene Bild automatisch und ohne Qualitätsverluste optimiert wird.

Alternativen: Als Alternative bietet sich das Plugin Compress JPEG & PNG images an, welches allerdings eine Registrierung erfordert und auf 500 optimierte Bilder pro Monat begrenzt ist.

Cache Enabler

Cache Enabler – WordPress Cache
Cache Enabler – WordPress Cache
Entwickler: KeyCDN
Preis: Kostenlos

Seitenausgabe-Caching (engl. Page Caching) ist eine der wichtigsten Maßnahmen, um die Ladezeit deines Blogs zu optimieren. Mein Lieblings-Plugin, um das umzusetzen, ist der Cache Enabler. Das Plugin arbeitet zuverlässig, liefert Top-Ladezeiten und ist sehr einfach aufzusetzen.

Alternativen: Als Alternative bieten sich das von Automattic, dem Unternehmen hinter WordPress, entwickelte WP Super Cache, das kostenpflichtige WP Rocket oder W3 Total Cache an. Letzteres ist aufgrund der vielen Einstellungsmöglichkeit für Anfänger eher ungeeignet.

Simple Custom CSS

Simple Custom CSS
Simple Custom CSS

Simple Custom CSS erlaubt es dir, einfach und schnell eigene CSS-Anweisungen in deinen Blog einzufügen und somit das Design deines Themes anzupassen. Was mir am besten daran gefällt, ist, dass du nicht nur CSS für die gesamte Website, sondern auch jeden Post einzeln hinzufügen kann.

Antispam Bee

Antispam Bee
Antispam Bee
Entwickler: pluginkollektiv
Preis: Kostenlos

Kommentar-Spam kann echt nervig sein. Das wohl beste WordPress Plugin dagegen ist Antispam Bee. Dank diverser Filteroptionen, wie z. B. Erkennung der Kommentarsprache, Anzahl verwendeter Links im Kommentar oder Herkunftsland des Kommentators, werden die meisten Spam-Kommentare erkannt und landen im Spam-Ordner.

Im Gegensatz zu dem weit verbreiteten Plugin Akismet, ist die Nutzung von Antispam Bee auch mit dem deutschen Datenschutz vereinbar, da dieses keine IP-Adressen oder andere Nutzerdaten speichert.

Shariff Wrapper

Shariff Wrapper
Shariff Wrapper
Preis: Kostenlos

Es gibt viele Plugins, mit denen man Social-Media-Buttons auf dem eigenen Blog einbinden kann. Das Plugin meiner Wahl ist der Shariff Wrapper. Die Buttons haben ein schönes Design und belasten die Ladezeit kaum, weil nicht die originalen Teilenbuttons von Facebook, Twitter und Co. angezeigt werden. Zudem sind die Shariff-Buttons aufgrund ihrer 2-Klick-Lösung datenschutzkonform.

Table of Contents Plus

Table of Contents Plus
Table of Contents Plus
Entwickler: Michael Tran
Preis: Kostenlos

Table of Contents Plus gehört ebenfalls zu einem der besten WordPress WordPress-Plugins für Blogger. Es ermöglicht einem automatisiert oder per Shortcode ein Inhaltsverzeichnis in Beiträgen oder auf Seiten anzeigen zu lassen (ähnlich wie bei Wikipedia).

Inhaltsverzeichnisse machen es einfacher für deine Leser, schnell zu den Inhalten zu springen, die sie wirklich interessieren. Darüber hinaus werden die Sprungmarken mitunter in der Meta-Beschreibung in den Google-Suchergebnissen angezeigt, was für mehr Klicks auf deine Blogartikel sorgt.

AAWP

Mit dem Amazon Affiliate WordPress Plugin, kurz AAWP, kannst du Amazon-Produkte inklusive Bild, Preis und Bewertungen per Shortcode in deine Blogartikel einbinden. Dies erhöht die Conversion-Rate gegenüber den Standard-Werbemitteln von Amazon oder einfachen Textlinks deutlich.

Produkte können sowohl in Form von Produktboxen als auch Bestenlisten oder Vergleichstabellen eingefügt werden. Preise und andere Produktdaten werden automatisch aktualisiert.

Pretty Link

Affiliate-Links sehen oftmals nicht so schön aus und sind zudem schwer zu merken. Abhilfe schafft Pretty Link, mit dessen Hilfe du eine Weiterleitung von einer eigenen URL zum Affiliate-Links einrichten kann. Aus einem hässlichen Affiliate-Link, wie z. B. http://clix.superclix.de/cgi-bin/tclix.cgi?did=64118&linknr=24 wird https://www.blogmojo.de/out/superclix.

Ich mag Pretty Link sehr gerne, weil es das Einfügen von Affiliate-Links in den eigenen Blog enorm erleichtert. Man kann die angelegten Affiliate-Links einfach über einen Button im Editor einfügen und dank Tracking-Funktion nachvollziehen, wie oft Links angeklickt wurden.

Better Search Replace

Better Search Replace
Better Search Replace
Entwickler: Delicious Brains
Preis: Kostenlos

Mit Better Search Replace kannst du deine WordPress-Datenbank nach bestimmten Wörtern oder Zeichenfolgen durchsuchen und bei Bedarf alle Instanzen ersetzen. Das hat mir schon Tage oder sogar Wochen an Arbeit gespart.

Nützlich ist das z. B., wenn du deine Domain wechselst, von HTTP auf HTTPS umstellst, Änderungen an einem einzelnen Permalink oder deiner gesamten Permalink-Struktur vornimmst oder beim Umbenennen von Shortcodes und CSS-Klassen.

Regenerate Thumbnails

Regenerate Thumbnails
Regenerate Thumbnails

Wenn du Änderungen an deinem Theme vornimmst oder ein neues Theme installierst, kann es vorkommen, dass die von WordPress generierten Bildgrößen nicht mehr passen und entweder gestreckt werden, was oft nicht so schön aussieht, oder größer sind als sie sein müssten, worunter die Ladezeit leidet. Abhilfe schafft da das nützliche Plugin Regenerate Thumbnails, das alle von WordPress zusätzlich zum Original generierten Bildgrößen erneut erstellt.

Broken Link Checker

Broken Link Checker
Broken Link Checker
Entwickler:
Preis: Kostenlos

Links, die ins Leere laufen, sind weder toll für Besucher noch für Google. Deshalb lasse ich alle paar Wochen auf meinen Blogs den Broken Link Checker laufen, um sicherzustellen, dass alle ausgehenden und internen Links noch auf die Webseiten verweisen, auf die sie verweisen sollten.

Da der Broken Link Checker, während er läuft, deine Server-Ressourcen belasten kann, empfehle ich dir, ihn nur von Zeit zu Zeit zu verwenden und sonst deaktiviert zu lassen.

WP-Sweep

WP-Sweep
WP-Sweep
Preis: Kostenlos

Mit der Zeit sammelt sich viel Müll in der WordPress-Datenbank, der diese irgendwann zu einer unschönen Größe anschwellen lässt. Mit WP-Sweep kannst du diesen Müll, wie z. B. Revisionen, Spam-Kommentare, gelöschte Beiträge oder transiente Optionen, einfach aus der Datenbank löschen. Wenn du Anfänger bist und nicht weißt, was du genau mit WP-Sweep löschst, empfehle ich dir vor der Verwendung unbedingt ein Backup deiner Datenbank anzulegen.

12 Gedanken zu “Die 15 besten WordPress-Plugins für Blogger

  1. Moin Finn, sehr gute Liste. Ich habe da noch ein paar Plugins, die ich bei jeder WordPress-Installation installiere:

    1. WP-Optimize – Datenbank-Cleaner mit Cron-Job, wenn man möchte
    2. Kraken.io – der beste Bildoptimierer, den ich kenne. Standort Deutschalnd und seit Kurzem auf mit Free-Plan (100 MB Bilder pro Monat)
    3. Cloudflare CDN – ebenfalls mit Free Plan. Funktioniert aber nur, wenn der Hoster das Ändern der Nameserver zulässt.
    4. Cachify – schlankes Caching Plugin von Sergej Müller – funktioniert gegen Datenbank, HDD und mit APC – gute Alternative, wenn Cloudflare nicht genutz werden kann.
    4. WP Ban – hilft Spammer über IPs etc. auszusperren.
    5. Zendy Speed: Query Strings – damit Autoptimze JS und CSS Dateien bündeln kann
    6. Code Snippets – wenn man selber coded und seine eigenen Skripte implementieren möchte, ohne irgendwelche Core-Dateien oder Theme-Dateien zu verändern.

    Beste Grüße
    Carsten

  2. Danke, Finn, für diese inspirierende Plugin-Liste!

    Nach einiger Vorbereitung steige ich gerade ins bloggen ein und bin bereits zuvor auf das Plugin Pretty Link Lite aufmerksam geworden.

    Dabei tauchte die Frage auf (konnte diese auch nach einiger Recherche nicht für mich beantworten):
    Lohnt sich das Upgrade auf Pretty Link PRO?

    Meine Tendenz;
    Für mich – als Einsteiger – sollte die Lite-Version erst mal ausreichen…

    Kannst Du hierzu etwas sagen?

    Danke schon mal und
    beste Grüße
    Pete

    • Hi Pete,

      freut mich, dass dir die Liste gefällt! 😉

      Pretty Link Lite sollte auf jeden Fall reichen. Ich habe selbst Pretty Link in der Pro-Version, aber ich nutze die zusätzlichen Features nur wenig.

      Viele Grüße

      Finn

  3. Moin Finn! Besten Dank, EWWW Image Optimizer kannte ich noch nicht! Habe bisher alle Fotos manuell angepasst. Das spart jetzt mal richtig Zeit. Danke!

    Grüße aus Berlin,
    Christoph

    PS.: Contextual Related Posts kann ich noch empfehlen, um den Leser mit anderen Beiträgen zu vergnügen.

    • Super, freut mich, wenn ich dir etwas Neues zeigen konnte! 😀

      Contextual Related Posts ist in der Tat ein sehr gutes Plugin. Benutze ich auch hier bei bei Blogmojo!

      Liebe Grüße

      Finn

  4. Tolle Liste. Was komplett fehlt sind die AMP-Plugins, die abgespeckte Seiten generieren, die Google, so habe ich den Eindruck, liebt. AMP, so mein Eindruck, wirkt sich auf das Ranking aus, obwohl das nicht stimmen muss.

    Grüße

    • Ich weigere mich strikt gegen AMP und werde es nicht einsetzen, solange sich nicht gehörig was daran ändert. Zu restriktiv in den Gestaltungsmöglichkeiten, nervige Top-Leiste und der Inhalt ist nicht unter der eigenen URL erreichbar, da ausgeliefert über Google AMP-Cache (erst nach Protest von Publishern war Google dann so gnädig, einen Link zur Original-URL einzufügen).

      Da kann ich meinen Content gleich an Google verschenken…

      Viele Grüße

      Finn

  5. Hi Finn,

    vielen Dank für die Liste, sie gefällt mir sehr gut. Ohne Yoast SEO könnte ich gar nicht mehr leben 😉
    Ich würde gerne noch zwei Plugins ergänzen:

    Ich weiß nicht ob du auch Social Sharing Plugins benutzt, wenn ja kann ich Blog2Social absolut empfehlen. Damit kann man seine Blogbeiträge einfach vom WordPress Dashboard aus auf allen Social Media Accounts gleichzeitig teilen, ohne dabei wie ein Roboter zu klingen. Es spart irre viel Zeit!

    Außerdem mag ich auch Better Click to Tweet sehr gerne. Ich habe wirklich das Gefühl mehr Leute teilen meine Blogposts auf Twitter wenn ich ein passendes Zitat einfüge und sie nur noch „teilen“ klicken müssen 😉

    Viele Grüße,
    Elena

    • Hi Elena,

      danke für die Ergänzungen! 😉

      Better Click to Tweet nutze ich auch und kann es ebenfalls empfehlen. Blog2Social habe ich schon mal irgendwo gehört, aber es selbst noch nicht verwendet. Schau ich mir gleich mal an!

      Liebe Grüße

      Finn

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