24 wichtige Tools, die du als Blogger kennen musst

Blogger-Tools

Hier sind mein Lieblings-Tools aufgelistet, die ich als Blogger nutze und die mir die tägliche Arbeit erheblich erleichtern, z. B. gute Hosting-Anbieter, nützliche WordPress-Plugins oder SEO-Tools.

Ich empfehle hier ausschließlich Tools, die ich ausführlich getestet habe und hinter denen ich auch wirklich stehe.

1. Hosting

Durch die Auswahl des richtigen Hostings kannst du viel Zeit, Geld und unnötigen Ärger sparen. Ich kann gar nicht genug betonen, wie wichtig es ist, einen schnellen und zuverlässigen Hoster mit gutem Kunden-Support zu haben.

Ich kann dir diese beiden Anbieter wärmstens empfehlen:

webgo (ab 4,95 €/Monat)
webgo
webgo ist ein Hoster, den ich vor allem für Anfänger zur Erstellung eines eignen Blogs sehr empfehlen kann (z. B. das Paket webgo CMS Pro).

Die Hosting-Pakete bieten schnelle Ladezeiten, geringe Ausfallzeiten und eine gute Ausstattung, z. B. kostenlose SSL-Zertifikate über Let's Encrypt und die neusten Servertechnologien wie http/2 und PHP 7.0 und 7.1.

Die Pakete unterstützten im Gegensatz zu Raidboxes nicht nur eine, sondern gleich mehrere WordPress-Websites und -Datenbanken.

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Raidboxes (ab 9 €/Monat)
Raidboxes
Mein aktueller Lieblings-Hoster, der alles bietet, was man als fortgeschrittener Blogger so braucht: ein kostenloses SSL-Zertifikat, Umzugsservice und Top-Ladezeiten dank serverseitigem Caching (kein zusätzliches Caching-Plugin erforderlich!).

Blogmojo ist aktuell auch bei Raidboxes gehostet und ich könnte nicht zufriedener sein.

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2. Domains

Ich ziehe es vor Hosting und Domains immer zu trennen, weil erstens Domains bei vielen Hostern teuer sind und weil es zweitens dadurch leichter ist, den Hoster zu wechseln.

do.de
Domain-Offensive
Domain-Offensive, kurz do.de, ist der Domain-Anbieter meines Vertrauens. Er bietet sehr günstige Preise, vor allem für .de-Domains (3,48 € pro Jahr inkl. MwSt.), eine aufgeräumte und leicht zu bedienende Benutzeroberfläche und guten Support.

Ab 25 Domains lohnt sich übrigens ein Reseller-Account, durch den Domains noch einmal deutlich günstiger werden. Ich selbst habe über 100 Domains bei Domain-Offensive liegen.

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3. Affiliate-Plugins

Über deine Affiliate-Links kommen nicht so viele Einnahmen rein, wie du gerne hättest? Einer der Gründe dafür kann sein, dass einfach nicht genügend deiner Leser auf deine Links klicken.

Abhilfe schaffen da Affiliate-Plugins, mit denen man einfach und schnell Produkt-Boxen, -Listen oder -Kollektionen in den eigenen Blog einbinden kann, die oft eine höhere Klickrate haben als einfache Text-Links.

AAWP (ab 39 €/Jahr)
Domain-Offensive
Gutes Plugin für Amazon-Affiliates, mit dem man Produkte per Shortcode in die eigene Website integrieren kann. Preise und andere Produktdaten werden automatisch aktualisiert. Bietet auch die Möglichkeit, Listen und Vergleichstabellen mit mehreren Produkte zu erstellen.

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ASA 2 Pro (ab $59/Jahr)
Domain-Offensive
Ähnliche Funktionsweise wie AAWP. ASA 2 Pro bietet jedoch mehr Einstell- und Anpassungsmöglichkeiten sowie ein Repository, in dem man alle eingebundenen Produkte im Überblick behalten und nicht mehr verfügbare Produkte ausfindig machen kann.

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4. Social Media

Alle Social-Media-Kanäle regelmäßig mit neuen Inhalten zu versorgen artet schnell in Stress aus.

Ich empfehle dir folgende Tools, mit denen du Posts für verschiedene soziale Netzwerke gleichzeitig planen kannst und dadurch jede Menge Zeit und Nerven sparst:

BoardBooster (ab $5/Monat)
BoardBooster
Wer regelmäßig pinnt, wird vom Pinterest-Algorithmus belohnt und bekommt mehr Follower, Re-Pins und Klicks zur eigenen Website. Pinterest selbst empfiehlt mindestens 5 Pins am Tag, am besten sogar noch mehr.

BoardBooster erleichtert es einem, regelmäßig zu pinnen, in dem es Pins von geheimen Boards postet, die man dann anstatt jeden Tag nur einmal die Woche oder einmal im Monat mit Pins füttert.

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Buffer (Freemium)
Buffer
Das Teilen von Inhalten auf vielen verschiedenen Social-Media-Accounts kann sehr zeitaufwändig sein. Mit der Smartphone-App Buffer kann man seine Inhalts auf allen Kanälen gleichzeitig posten und planen, was viel Zeit spart.

Buffer unterstützt Facebook, Twitter, Instagram, Pinterest, LinkedIn sowie Google+ und ist in der Basis-Version kostenlos.

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5. Produktivität und Work-Flow

Früher habe ich mitunter 60-80 Stunden pro Woche gearbeitet. Mittlerweile habe ich meine Arbeitszeit auf 30-35 Stunden reduziert, um mehr Zeit für meinen Sohn zu haben.

Dennoch schaffe ich mit der Hälfte der Zeit genauso viel, wenn nicht sogar mehr, weil ich organisierter und konzentrierter arbeite. Folgende Tools helfen mir dabei:

Pocket (Freemium)
Pocket
Hier hab ich alle meine Lesezeichen. Lassen sich durch Tags in verschiedene Kategorien einordnen und in der Premium-Version auch offline lesen.

Durch Integration in viele verschiedene Programme und Apps (z. B. Chrome, Firefox oder Feedly) kann ich jederzeit interessante Artikel für später speichern.

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Notizen (Mac, kostenlos)
Notizen (Mac)
Ich benutze die Notizen-App auf dem iPhone, iPad, iMac und MacBook für einen Großteil meiner Planung: Erstellung von To-Do-Listen, Zwischenspeicherung von HTML- und CSS-Code, Beitragsentwürfe und Listen jeglicher Art.Ich habe auch schon To-Do-Listen in Word, Excel oder auch speziellen Tools wie Todoist gemacht, aufgrund der einfachen Bedienung gefällt mir die Notizen-App jedoch am besten.

Dank der iCloud werden meine Notizen zudem zwischen allen meinen Geräten synchronisiert und ich habe sie dadurch immer und überall mit dabei.

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CopyClip 2 (Mac, 7,99 €)
CopyClip 2 - Clipboard Manager
CopyClip 2 - Clipboard Manager
Entwickler: FIPLAB Ltd
Preis: 8,99 €
Mit CopyClip kannst speichert, ähnlich wie ein Browser-Verlauf, alles, was du in die Zwischenablage legst.

Eignet sich ideal als Backup für kopierte Texte, eingegebene Passwörter oder andere Inhalte, die man dann nicht ein zweites Mal raussuchen und erneut kopieren muss.

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6. Bilderdienste

Ein Blog lebt von Bildern. Um Zeit zu sparen, kann es sinnvoll sein, anstatt Bilder selbst zu machen auf Bilderdienste zurückzugreifen.

Ich kann folgende Dienste wärmstens empfehlen:

Bigstock (ab 0,13 €/Bild)
Bigstock
Stockphotos beziehe ich fast ausschließlich über Bigstock. Es bietet mit 44 Millionen eine große Auswahl an Bildern, ist dabei aber deutlich günstiger als andere große Dienste wie Getty Images, Adobe Stock oder der Mutterkonzern, Shutterstock, mit dessen Portfolio es sich größtenteils deckt.

Besonders viel spart man mit den monatlichen oder jährlichen Abos.

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Pixabay (kostenlos)
Pixabay
Pixabay bietet eine große Auswahl an kostenlosen Fotos, Illustrationen, Vektorgrafiken und Videos.

Diese stehen unter der Creative Commons CC0 Lizenz, womit sie verändert und für beliebige Zwecke verwendet können und zudem keine Nennung des Urhebers erfordern.

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7. Bilder komprimieren

Dein Blog lädt sehr langsam und du verlierst deshalb Besucher?

Dann kann das unter anderem daran liegen, dass du deine Bilder nicht komprimiert hast, wodurch sich die Dateigröße von Bilder unter Umständen um bis zu 50% reduzieren lässt. Diese beiden Tools nutze ich:

ImageOptim (Mac, kostenlos)
ImageOptim
Ein kleines, aber feines Tool, mit dem man einfach und schnell Bilder auf dem Mac komprimieren kann, bevor man sie auf den eigenen Blog hochlädt.

Eignet sich auch gut, um tausende Bilddateien (z. B. die komplette Medien-Bibliothek von WordPress) auf einmal zu komprimieren, was allerdings erfordert, dass du erst einmal alle Bilder von deinem Server herunterlädst und anschließend wieder hochlädst.

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EWWW Image Optimizer (kostenlos)
EWWW Image Optimizer
EWWW Image Optimizer
Entwickler: Shane Bishop
Preis: Kostenlos
Mit dem WordPress-Plugin EWWW Image Optimizer werden bei WordPress hochgeladene Bilder automatisch komprimiert, was die Ladezeit deines Blogs erheblich verbessern kann.

Es bietet zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten für die Komprimierung und kann im Gegensatz zu vielen anderen Plugins auch Bilder komprimieren, die bereits hochgeladen sind.

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8. Newsletter

Es gibt wenig erfolgreiche Blogger ohne eigene E-Mail-Liste. Die Grundlage dafür stellt eine gute Newsletter-Software dar, mit der du einfach E-Mails an deine Abonnenten verschicken und den Versand automatisieren kannst.

Mailchimp (Freemium)
Mailchimp
Mailchimp ist seit Jahren die Standard-Software für den Newsletter-Versand. Wir nutzen sie für alle unsere E-Mail-Listen.

Es bietet den größten Funktionsumfang, der einfachsten Bedienung und den meisten Integrationsmöglichkeiten. Und das beste: Bis 2.000 Abonnenten und 12.000 verschickten E-Mails im Monat ist Mailchimp kostenlos.

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CleverReach (Freemium)
CleverReach
CleverReach ist eine gute deutsche Mailchimp-Alternative. Die Newsletter-Software bietet zwar nicht ganz so viele Funktionen und Integrationen ist aber dafür komplett in deutscher Sprache.

Zudem muss man datenschutzrechtlich weniger bedenken, da alle Daten auf Serven in der EU gespeichert werden und nicht wie bei Mailchimp in den USA.

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9. SEO

Deine Google-Rankings stagnieren und du bekommst nicht genug Besucher über Google?

Folgende Tools helfen mir beim On-Page-SEO, der Keyword-Recherche und beim Überwachen meiner Rankings:

KWFinder (Freemium)
KWFinder
Der KWFinder ist das Tool, das ich hauptsächlich für die Keyword-Recherche nutze.

Es zeigt nicht nur die Suchvolumina bestimmter Keywords an und schlägt Alternativen vor, sondern auch, wie stark die Konkurrenz für das jeweils eingegebene Keyword ist.

Mehr dazu in meinem ausführlichen KWFinder-Testbericht.

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Google Search Console (kostenlos)
Google Search Console
Die Google Search Console (ehemals Google Webmaster Toools) ist wichtigste SEO-Tool überhaupt und darf in deinem Repertoire auf keinen Fall fehlen.

Du kannst dort z. B. sehen, über welche Keywords Besucher auf deinen Blog kommen, ob alle deine Blogartikel und Unterseiten auch von Google indexiert werden oder wer dich verlinkt hat. Auch eine Sitemap kannst mit der Google Search Consolte direkt an Google vermitteln.

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Google Trends (kostenlos)
Google Trends
Bei Google Trends kann man herausfinden, wie sich das Suchvolumen für bestimmte Keywords im zeitlichen Verlauf verändert und sehen, welche Themen bei der Google-Suche momentan am beliebtesten sind.

Das ist praktisch für die Keyword-Recherche, denn dadurch kannst du gezielt Trend-Keywords herausfinden, saisonale Schwankungen im Suchvolumen erkennen oder sicherstellen, dass deine Keywords nicht ihren Zenit bereits erreicht haben.

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Searchmetrics (Freemium)
Searchmetrics
Searchmetrics ist ein umfangreiches Tool zur Google-Sichtbarkeitsanalyse, welches deine Sichtbarkeit im zeitlichen Verlauf und deine wichtigsten Rankings anzeigt.

Die kostenlose Version ist zur schnellen Analyse einer Website vollkommen ausreichend. Wer sich dazu noch einen (ebenfalls kostenlosen) Account anlegt, kann bis zu 6 anstatt 3 Monate im Searchmetrics-Sichbarkeitsindex in die Vergangenheit reisen.

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SEMRush (ab $100/Monat)
SEMRush
SEMRush ist ein umfangreiches SEO-Tool, das ich vor allem für Keyword-Recherche und -Monitoring benutze.

Man kann damit z. B. herausfinden, wie viele Besucher eine (eigene oder fremde) Website über Google bekommt und über welche Keywords.

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10. Ladezeit-Messung

Du willst wissen, ob und wo genau es bei deinem Blog Verbesserungsbedarf bei der Ladezeit gibt? Oder deine Fortschritte bei der Ladezeitoptimierung messen?

Dann helfen dir folgende Tools weiter:

Pingdom Tools (kostenlos)
Pingdom Tools
Pingdom Tools ist einer der besten Dienste, um die Ladezeit deiner Website zu messen.

Es zeigt nicht nur die Ladezeit für verschiedene Orte auf der Welt an, sondern auch den PageSpeed-Score mit Verbesserungs-Tipps, eine genaue Aufschlüsselung der geladenen Dateien (inkl. Header-Informationen) und ein Wasserfall-Diagramm. Geladene Dateien lassen sich zudem nach diverse Kriterien sortieren, was es leichter macht, Ladezeit-Killer ausfindig zu machen.

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Google PageSpeed Insights (kostenlos)
Google PageSpeed Insights
Google PageSpeed Insights ist kostenloses Tool von Google, das dir zeigt, an welchen Stellen du die Ladezeit deiner Website verbessern kannst.

So offenbart es z. B. lange Antwortzeiten deines Servers, unkomprimierte CSS-Dateien, JavaScript-Dateien und Bilder, unnötige Weiterleitungen, fehlende gzip-Komprimierung oder fehlendes Browser-Caching an.

Bitte beachte, dass PageSpeed Insights nicht die Ladezeit selbst misst, sondern lediglich das Verbesserungspotenzial aufzeigt.

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GTmetrix (kostenlos)
GTmetrix
GTmetrix ist ebenfalls ein gutes Online-Tool, um die Ladezeit einer Website zu messen. Es zeigt nicht nur ein Wasserfall-Diagramm an, sondern auch den PageSpeed- und YSlowScore und gibt Optimierungs-Tipps.

Ich nehme es hauptsächlich, um Ergebnisse von Pingdom zu überprüfen. Manchmal ist es leider etwas langsam, da die Warteschlange für Tests oft lang ist.

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4 Gedanken zu “24 wichtige Tools, die du als Blogger kennen musst

  1. f.lux als „Tool für Blogger“ zu erwähnen halte ich für etwas weit hergeholt
    Ansonsten sind ein paar ganz gute Tipps dabei
    Danke dafür
    Vor allem der EWWW Image Optimizer hat gleich messbar die Ladezeit verbessert

  2. Hallo,

    ich überlege zu webgo zu wechseln, da ich viele kleinere Seiten habe und alle brauchen jetzt ein SSL Zertifikat. Wenn ich z.B. auf dem Profi-Paket bis zu 15 einzelne WP Installationen hoste mit jeweils einem eigenen SSL Zertifikat, wie wird sich das auf die Geschwindigkeit der einzelnen Seite auswirken?

    besten dank

    • Hi Mathias,

      das Profi-Paket von webgo ist ziemlich gut. 15 WordPress-Installationen sind zwar nicht ohne, aber wenn alle Seiten nicht so viel Traffic bekommen, sollte das schon passen. Dass jede Domain ein eigenes SSL-Zertifikat hat, sollte ebenfalls kein Problem sein.

      Viele Grüße

      Finn

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