29 geniale WordPress-Themes für deinen Blog (+Tipps zur Theme-Suche!)

Der erste Eindruck ist wichtig. Nicht nur beim Kennenlernen eines anderen Menschen, sondern auch bei deinem Blog.

Das Design ist das Erste, was Leser von deinem Blog sehen, deswegen sollte es sie vom Hocker hauen!

Entscheidend dafür ist, welches Theme du für deinen WordPress-Blog verwendet. Deshalb habe ich mir etliche Blogs angeschaut und tagelang in Theme-Bibliotheken gestöbert, um die besten und schönsten Themes für deinen Blog zu finden!

1. All-in-One-Themes

All-in-One-Themes sind eierlegende Wollmichsäue. Sind sind sehr wandelbar und lassen sich für nahezu jede Art von Website verwenden, sei es als Online-Magazin, Blog oder Firmenwebsite. Sie enthalten Page-Builder, mit dessen Hilfe man seinen Blog gestalten kann ohne Ahnung von HTML oder CSS zu haben.

Das hat allerdings auch Nachteile: Dadurch, dass diese Themes alles Erdenkliche schon an Bord haben und Integrationen für zig Dienste oder Plugins mitbringen (und z. T. sogar die Installation diverser Plugins erfordern), sind All-in-One-Themes oft Schwergewichte und verlangsamen durch zahlreiche geladene Javascript- und CSS-Dateien nicht nur die Ladezeit deines Blogs, sondern mitunter auch deinen WordPress-Adminbereich. Und das, obwohl du wahrscheinlich über die Hälfte der gebotenen Features nie verwenden wirst.

Avada (60 USD)

Avada ist mit über 400.000 Verkäufen das wohl meistverkaufte Premium-Theme weltweit und wird seit 2012 ständig weiterentwickelt.

Und das nicht zu unrecht, denn Avada kommt mit einem eigenen Homepage-Baukasten, bietet etliche Optionen zur Designanpassung, eine aktive Community, Kompatibilität und Integrationen für vielen verschiedene Plugins und etliche Demos für verschiedene Website-Typen und Themen-Bereiche, die man mit einem Klick installieren kann.

Was mir persönlich gut gefällt: Man kann viele Funktionen des Themes, wie z. B. die integrierten Slider, Google Maps oder FontAwesome, ausschalten, wenn man Sie nicht benötigt.

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Divi (249 USD oder 89 USD/Jahr)

Divi ist ebenfalls ein sehr beliebtes All-in-One-Theme, das sehr wandelbar ist, einen Page-Builder (Divi Builder) und viele weitere Features mitbringt.

Im Gegensatz zu Avada kann man mit Divi Builder im Front-End bearbeiten, also kann Änderungen am eigenen Blog in Echtzeit sehen. Möglich ist die Nutzung von 46 verschiedenen Elementen zur individuellen Seitengestaltung. Um sich Inspiration zu holen oder ein Grundgerüst bei der Gestaltung zu haben, kann man über 20 Demo-Layouts installieren.

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OceanWP (kostenlos)

OceanWP ist eines der wenigen kostenlosen All-in-One-Themes, die auch wirklich empfehlenswert sind. Mit 60.000+ aktiven Installation gehört es zu den am meisten verwendeten Themes aus dem WordPress-Repository.

Es ist sehr wandelbar, kompatibel zu diversen Page-Buildern (Visual Composer, Divi Builder, SiteOrigin) und kompatibel zu WooCommerce. Es lässt sich mit 18 kostenlosen und kostenpflichtigen Extensions um Features wie einem Instagram-Feed, Sticky Header oder Post-Slidern erweitern.

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2. Theme Frameworks

Als Theme Frameworks bezeichnet man Themes, die wie All-in-One-Themes sehr variabel sind, aber lediglich ein Grundgerüst darstellen. Zusätzliche Funktionen muss man in der Regel per Plugin, per Custom CSS und/oder Child-Theme ergänzen.

Sie haben den großen Vorteil, dass sie nicht ganz so aufgeblasen sind wie Avada, Divi und Co., wodurch man deutliche bessere Ladezeiten erreichen kann.

Genesis (59,95 USD)

Genesis von StudioPress ist das wohl beliebteste und bekannteste Theme-Framework für WordPress.

Es lässt sich sehr variabel über den WordPress Customizer anpassen (Farben, Seiten-Layout, Widgets, Header, Footer etc.). Das Standard-Design ist modern und minimalistisch. Es ist gut programmiert und sorgt für schnelle Ladezeiten.

Das Besondere an Genesis ist die große Auswahl an verschiedenen Child-Themes, die man sowohl auf der Website von StudioPress als auch bei anderen Entwicklern kaufen kann.

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PS: Schöne Child-Themes für Blogger sind z. B.:

GeneratePress (39,95 USD/Jahr)

Ich bin ein großer Fan von GeneratePress. Blogmojo und Hamburger Blogs basieren z. B. darauf. Zwar hat es einiges an Anpassungsarbeit erfordert, damit beide Websites so aussehen, wie sie es jetzt tun. Dafür laden beide Websites in weit unter einer Sekunde und haben ein minimalistisches und aufgeräumtes Design ohne unnötigen Ballast.

Besonders gefällt mir, dass GeneratePress einen Page-Builder integriert hat, mit dem man Seiten und Beiträge in Abschnitte unterteilen kann und dass man wirklich jeden Teil des Designs über den Customizer so gestalten kann, wie man es möchte.

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3. Klassische Blog-Themes

Wenn dein Blog wie ein klassischer Blog aufgebaut sein soll, also den Fokus auf die neusten Beiträge und dich als Autor legt, dann sind diese Themes etwas für dich. Sie eignen sich für viele verschiedene Themenbereiche, wie z. B. Lifestyle-, Food-, Eltern-, Beauty-, Fitness-, Literatur-, Fashion- oder Reiseblogger.

Rosemary (49 USD)

Rosemary von Solo Pine ist ein sehr beliebtes Blog-Theme, vor allem unter deutschen Bloggern. Es ist minimalistisch und aufgeräumt und eignet sich sehr gut für Fashion- oder Lifestyle-Blogger.

Es bietet unter anderem einen Instagram-Feed im Footer, 5 verschiedene Blog-Layouts sowie diverse eigene Widgets.

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Solo Pine bietet neben Rosemary noch andere tolle Themes für Blogger, wie z. B.:

Weta (18 € pro Jahr)

Weta und andere Themes von Elmastudio sind ebenfalls bei deutschen Bloggern sehr beliebt. Sie zeichnen sich durch ihr aufgeräumtes und minimalistisches Design auf, sind sauber programmiert (gute Ladezeiten!) und preislich günstig (18 € für ein einzelnes Theme und 48 € für alle Themes pro Jahr)

Mir persönlich gefallen die verwendeten Schriftarten und das Grunddesign der Themes (z. B. große Weißflächen) bei manchen Themes nicht, das lässt sich aber ggf. per CSS oder Customizer anpassen.

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Weitere Themes von Elmastudio, die sehr gut für Blogger geeignet sind:

Caroline (29 USD)

Caroline ist ein minimalistisches und schlankes Blog-Theme für WordPress. Die Farben, Fonts und das Layout lassen sich bequem über den WordPress Customizer anpassen.

Neben schönen Promo-Boxen und der Integration eines Instagram Feeds im Footer bietet es Integrationen für beliebte Plugins WooCommerce (für den Fall, dass du einen Online-Shop einbinden möchtest), Contact Form 7 und Mailchimp for WP. Mit 29 USD ist es für ein Premium-Theme sehr günstig.

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Lets Blog (49 USD)

Lets Blog ist ein elegantes und minimalistisches WordPress-Theme, das aufgrund zahlreicher Einstellungsmöglichkeiten mit dem WordPress Customizer und 10 vorinstallierten Blog-Layouts  und einem Demo-Importer sehr gut an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden kann.

Es bietet verschiedene Funktionen und Integration, wie z. B. einen Instagram-Feed, FontAwesome-Icons, ein Mega-Menü, Shortcodes sowie 500 verschiedene Google Fonts.

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CheerUp (32 USD)

CheerUp ist ein Magazin- und Blog-Theme, das sich dank einer Vielzahl an Optionen im WordPress Customizer, einem integrierten Page-Builder (Visual Composer) und 11 vorgefertigten Demos sehr gut an die eigenen Bedürfnisse anpassen lässt.

Besonders gefällt mir, dass die Entwickler wert auf schnelle Ladezeiten legen und z. B. darauf geachtet haben, dass das Theme kompatibel zu gängigen Caching-Plugins und Autoptimize ist.

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TheBlogger (49 USD)

TheBlogger ist eine WordPress-Theme, das sich speziell an Blogger richtet. Es überzeugt durch sein minimalistisches und elegantes Design, das zudem sehr variabel ist (6 verschiedene Header-Layouts, verschiedene Designs für Featured Posts sowie 11 vorinstallierte Demos).

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4. Magazine Themes

Hier stelle ich dir einige Themes vor, die sich eher für Blogazines, also Blogs mit Magazin-Charakter, Ratgeber-Blogs oder Blogs mit vielen verschiedenen Themengebieten eignen. Sie bieten vielfältige Möglichkeiten zur übersichtlichen Darstellung deiner Posts und Kategorien.

Hueman (Freemium)

Hueman (früher von AlxMedia entwickelt, heute von Press Customizr) gehört mit über 80.000 aktiven Installation zu den beliebtesten kostenloses WordPress-Themes und zu den am besten bewerteten.

Ich nutze es persönlich auf 3 kleineren Blogs. Mir gefallen insbesondere die vielfältigen Einstellungsmöglichkeiten, das moderne Design und die fortlaufende Entwicklung (wird regelmäßig aktualisiert und um neue Features ergänzt).

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Voice (69 USD)

Die Jungs von Meks machen tolle Themes und gehören zu meinen Lieblingsentwicklern. Voice z. B. nutze ich seit Jahren auf vielen verschiedenen Blogs. Es sieht elegant und modern aus und bietet viele verschieden Post-Layouts, mit deren Hilfe man schöne und übersichtliche Startseiten und Themen-Seiten gestalten kann.

Über die Theme-Optionen kann man sehr viel am Design anpassen ohne am Code arbeiten zu müssen. Mit den mitgelieferten Plugins (Social Icons, Autorenprofil etc.) kann man tolle Sidebars erstellen.

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Weitere schöne Themes von Meks für Blogs oder Blogazines, sind z. B.:

Newspaper (59 USD)

Newspaper ist ein Theme, das sich sehr gut für Blogazines oder Online-Magazine eignet. Wir nutzen es seit etwa 2 Jahren auf Faminino. Mit knapp 60.000 Verkäufen gehört es zu den beliebtesten Themes bei Themeforest.

Es bietet sehr viele Einstellungs- und Gestaltungsmöglichkeiten: Einen Page-Builder zur Gestaltung von Landing-Pages oder Kategorie-Seiten, verschiedene Header-Layouts, themeeigene Widgets, vorinstallierte Demos, zig verschiedene Post-Layouts, einfache Integration von Werbebannern und vieles mehr.

Vor allem für Blogs mit mehreren Themengebieten ist Newspaper interessant, weil sich einzelne Theme durch diverse gestalterische Elemente (Farben, Slider, Post-Blöcke etc.) übersichtlich voneinander abgrenzen lassen.

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SimpleMag (59 USD)

SimpleMag ist wie Newspaper ein sehr wandelbares WordPress-Theme für Blogazines, das für viele verschiedene Themengebiete genutzt werden kann (Fashion, DIY, Reisen etc.).

Es ist etwas minimalistischer als Newspaper und eher zu empfehlen, wenn du ein klassisches Blog-Layout bevorzugst.

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5. Meine Lieblingsentwickler

Wenn ich auf der Suche nach einem neuen Theme bin, schaue ich oft nicht im WordPress Repository oder Themeforest, sondern bei meinen Lieblingsentwicklern. Dazu gehören:

6. Tipps für die Theme-Suche

Wie erkennt man, ob ein Theme wirklich gut ist und zu meinem Blog passt? Worauf sollte man bei der Theme-Suche achten?

Damit du nicht mit einem Theme auf die Nase fällst, habe dir eine kleine Checkliste erstellt, anhand derer du schon im Vorfeld die Qualität eines Themes einschätzen kannst:

Tipp #1: Auf fortlaufende Entwicklung achten

Bei Themes wie bei Plugins ist es wichtig, dass diese fortlaufend weiterentwickelt werden. Das heißt nicht nur, dass die Themes regelmäßig um neue Features ergänzt werden, sondern auch dass sie an die Anforderungen neuer WordPress- oder PHP-Versionen angepasst werden, integrierte Plugins oder Bibliotheken von Drittanbietern aktualisiert werden und dass Sicherheitslücken beseitigt und Bugs behoben werden.

Überprüfen kannst du das am besten, indem du dir den Changelog anguckst (einfach mal googeln oder auf der Website des Entwicklers nachschauen). Wenn das Theme seit mehr als einem Jahr nicht mehr aktualisiert wurde, würde ich lieber die Finger davon lassen.

Tipp #2: Ladezeit checken

Es ist super wichtig, dass dein Blog schnell lädt. Nicht nur, um die Absprungrate zu verringern und eine bessere Nutzererfahrung zu bieten, sondern auch damit dir der Google- und Facebook-Algorithmus wohlgesonnen sind.

Ich jage die Theme-Demo (oder wahlweise auch Showcase-Websites) vor dem Kauf durch Tools wie Pingdom oder GTMetrix, um zu schauen wie schnell diese lädt, wie viele CSS- und JS-Scripte geladen werden und gucke auch im Browser, wie schnell die wahrgenommene Ladezeit ist.

Tipp #3: Wie beliebt ist das Theme? Wie gut ist es bewertet?

Wenn viele Menschen ein Theme nutzen und es zudem gut bewerten, ist es wahrscheinlicher, dass es von hoher Qualität ist. Ergibt Sinn oder?

Du kannst dabei z. B. auf folgende Dinge achten:

  • der Anzahl an aktiven Installationen (im WordPress Repository)
  • die Anzahl der Verkäufe (z. B. bei ThemeForest)
  • die Anzahl der Likes (z. B. bei Creative Market)
  • die Anzahl der Kommentare (z. B. bei Creative Market oder ThemeForest)
  • die Anzahl und Qualität der Bewertungen
  • Anzahl der Fans, Follower und Bewertungen des Theme-Entwicklers

Tipp #4: Theme vorher ausprobieren!

Ideal ist es natürlich, das Theme vor der Umstellung auszuprobieren. Ich lege mir zu diesem Zweck oft eine Test-Installation an, um in Ruhe überprüfen zu können:

  • wie das Theme auf meinem Blog aussehen würde,
  • wie viel ich anpassen muss,
  • ob alles richtig funktioniert,
  • ob ich alles so einstellen kann, wie ich es haben möchte,
  • und das Theme kompatibel zu meiner WordPress-Versionen, meinem Server und meinen Plugins ist.

Leider ist das bei vielen Theme-Marktplätzen, wie z. B. ThemeForest, nicht möglich. Du bekommt die Theme-Dateien oft erst nach dem Kauf und kannst bei Nichtgefallen auch keine Geld-zurück-Garantie in Anspruch nehmen.

Manche Entwickler, wie z. B. Meks, bieten allerdings die Möglichkeit, eine zeitlich begrenzte Demo-Installation anzulegen, um das Theme ausprobieren zu können (zwar nicht mit dem eigenen Setup, aber immerhin!).

Warnung: Es mag verlockend sein, aber ich rate dir dringend davon ab, Premium-Themes irgendwo illegal herunterzuladen, um sie vor dem Kauf auszuprobieren. Solche Theme-Dateien sind manchmal manipuliert und können deine WordPress-Installation mit Malware infizieren.

Und zum Abschluss gibt es noch etwas zum Pinnen!

4 Gedanken zu “29 geniale WordPress-Themes für deinen Blog (+Tipps zur Theme-Suche!)

  1. Ich könnte noch MHThemes empfehlen.

    Die bauen eigentlich auch sehr brauchbare Themes für die verschiedenen Themenbereiche.

    Könnten für den einen oder anderen vielleicht auch etwas zu ‚langweilig‘ wirken, da hier keine PageBuilder zum Einsatz kommen.

    Ich verwende deren MagazinTheme auf themenfreund.de. Die miserablen Ladezeiten der Seite kommen durch die Unmenge an Plugins, die dort leider laufen

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