Blog bekannt machen

Blog bekannt machen: 29 essenzielle Tipps für mehr Besucher

Du bekommst kaum Traffic und möchtest deinen Blog bekannt machen? Dann ist es Zeit, die Werbetrommel zu rühren!

Es reicht nicht, gute Blogbeiträge zu schreiben, damit dein Blog gelesen wird. Du musst deinen Blog zumindest am Anfang aktiv promoten, damit du regelmäßig Besucher bekommst.

Im Folgenden findest du 29 Tipps zu 11 verschiedenen Marketingmethoden, die dir dabei helfen, mehr Besucher zu bekommen und deine Reichweite zu erhöhen.

1. SEO

SEO ist eine sehr gute Methode, um deinen Blog bekannter zu machen. Zwar dauert es in der Regel etwas länger, bis man gute Google-Rankings erreicht, dafür sind Besucher über Suchmaschinen oft wertvoller als Besucher über soziale Netzwerke.

Zudem kann man durch SEO ein passives Einkommen generieren und viele von Googles Ranking-Faktoren basieren auf guter Content-Qualität und Nutzererfahrung, also Dingen, auf die du als Blogger ohnehin achten solltest.

Weitere Infos findest du in meinem SEO-Guide, in dem ich erkläre, welche Vorteile SEO bietet, welche Ranking-Faktoren es gibt und wann SEO sinnvoll für deinen Blog ist.

2. Blogparaden

Eine Blogparade ist ein Aktion von Bloggern für Blogger. Es gibt einen Blogger, der die Blogparade ins Leben ruft, indem er ein Thema vorgibt. Andere Blogger schreiben dann jeweils über dieses Thema aus ihrer eigenen Sichtweise.

Sowohl durch die Teilnahme an einer Blogparade als auch durch das Veranstalten einer solchen kannst du deinen Blog bekannt machen. Blogparaden sind vor allem nützlich, um neue Kontakte unter Bloggern zu knüpfen, neue Blogs zu entdecken und zu netzwerken. Aus Blogparaden ergeben sich mitunter gute Kooperationen, im Zuge derer man sich z. B. gegenseitig verlinkt oder den Blog des jeweils anderen vorstellt und so von der Reichweite des jeweils anderen profitiert.

Meine Tipps:

  • Deine Blogparade kannst du sehr gut in der Facebook-Gruppe Blogparaden promoten

3. Pinterest

Pinterest gehört mittlerweile zu einem der wichtigsten sozialen Netzwerke in Deutschland. Es zählt zwischen 2 und 3 Millionen deutsche Nutzer. Vor allem im Kreativbereich kann sich das Teilen der eigenen Blogbeiträge auszahlen.

Meine Tipps:

  • Bilder für Pinterest kannst du am einfachsten mit Canva erstellen
  • Die ideale Bildgröße beträgt 1102 x 735 Pixel
  • Die Integration des Save-Buttons hilft deinen Nutzern dabei, Bilder zu pinnen

4. Facebook-Gruppen

Durch das Posten der eigenen Beiträge in Facebook-Gruppen erreicht man andere Blogger, die diese teilen oder ggf. auch verlinken, und gewinnt dadurch neue Leser. Auch Online-Magazine, die auf der Suche nach neuen Inhalten sind, und Kooperationspartner sind in Blogger-Gruppen vertreten.

Es gibt mittlerweile sehr viele Blogger, die Facebook-Gruppen nutzen, um ihre Blogbeiträge zu promoten. Dennoch kann es sich lohnen, dort immer regelmäßig die neusten Beiträge zu posten, zumal das Posten sehr schnell geht und nichts kostet.

Einige Empfehlenswerte Gruppen:

Meine Tipps:

  • Beiträge am Montag und Donnerstag entweder von 7 bis 8 Uhr morgens oder 17 bis 18 Uhr teilen, dann sind die meisten Leute online (ich empfehle trotzdem auch andere Zeiten auszutesten und die Reaktionen zu vergleichen)
  • Achte darauf, dass du auch wirklich in der Gruppe deine Blogbeiträge teilen darfst (Gruppenregeln lesen!)
  • Du erreichst noch mehr Leser, indem du nicht nur in Blogger-Gruppen, sondern vor allem in den Gruppen postet, in denen sich deine Zielgruppe aufhält

5. Facebook-Werbung

Mit gezielter Facebook-Werbung kannst du einzelne Beiträge oder deine Facebook-Seite bewerben, um mehr Fans zu bekommen.

Meine Tipps:

  • Setz dein Budget hoch an. In der Regel resultiert daraus eine höhere CTR (Click-Trough-Rate) und dadurch ein günstigerer CPC (Cost-per-Click) oder CPA (Cost-per-Action, z. B. pro Gefällt-mir-Angabe)
  • Experimentier mit unterschiedlichen Anzeigen und Zielgruppen
  • Plan ein bisschen Budget ein, das du zum Testen verwendest (letztens Endes ist es günstiger 100 € für's Testen zu verbrennen und dadurch eine Werbeanzeige zu finden, die einen sehr niedrigen CPC hat, anstatt eine Anzeige mit hohem CTR zu haben, die in der Gesamtlaufzeit hunderte Euro mehr kostet)

6. Facebook-Seite

Eine eigene Facebook-Seite ist ein Muss für jeden Blog, um bekannter zu werden und Stammleser auf dem Laufenden zu halten. Durch die Tatsache bedingt, dass Facebook-Mitglieder immer mehr im Laufe Ihres Lebens liken und mehr Facebook-Gruppen und -Seiten folgen, wird es allerdings immer schwieriger eine hohe Reichweite mit den eigenen Inhalten zu erzielen.

Meine Tipps:

  • Häufiges Posten (idealerweise 3 Mal am Tag) erhöht deine Reichweite enorm
  • Nativer Content (z. B. Bilder oder Videos, die man direkt auf Facebook postet) taucht mit einer größeren Wahrscheinlichkeit im News-Feed deiner Fans auf als Links zu deinen Blogbeiträgen und erhöht deine Bewertung im Facebook-Algorithmus
  • Allerdings kommen nur Besucher auf deinen Blog, wenn du deine Blogbeiträge bei Facebook postet
  • Ideal sind 3/4 nativer Content und 1/4 deine eigenen Blogbeiträge
  • Teile auch Beiträge anderer Blogs, um diese auf dich aufmerksam zu machen und selbst geteilt zu werden (Stichwort Reziprozität)
  • Erstell für deine Facebook-Seite ein Vanity-URL (https://www.facebook.com/deinblog anstatt https://www.facebook.com/Dein-Blogde-718913841478962/), dadurch können sich deine Leser deine Seite besser merken

7. Gastartikel schreiben

Wenn du einen Gastartikel schreibst, profitierst du von der Reichweite eines anderen Bloggers oder Online-Magazins. Unter Umständen kannst du durch nur einen Gastartikel über Tage, Wochen oder sogar Monate Besucher auf den eigenen Blog bekommen und bekommst dadurch selbst einige Fans und Follower. Zusätzlich wirst du in der Regel in dem Gastbeitrag verlinkt, was dir bei deinem Google-Ranking hilft.

Im Gegenzug erhält der Blog oder das Online-Magazin, auf dem du den Gastartikel postest, kostenlosen Content. Win-Win also!

Meine Tipps:

  • Fang mit kleineren Blogs an, um an Referenzen zu kommen und dir als Autor einen Namen zu machen. Nutz dann diese Referenzen, um an Gastartikel bei größeren Blogs oder Online-Magazinen zu kommen.
  • Wenn du deinen Gastartikel schreibst, promote deinen eigenen Blog so wenig wie möglich (am besten nur im Autoren-Profil). Konzentrier dich stattdessen darauf, dem Gastgeber-Blog möglichst viel Mehrwert zu bieten.

8. Gastartikel anbieten

Nicht nur durch das Schreiben, sondern auch das Anbieten von Gastartikeln kannst du deinen Blog bekannter machen. Denn meistens wird der dein Blog auch von dem Gastautor verlinkt oder bei Facebook, Twitter und Co. geteilt.

Meine Tipps:

  • In der Facebook-Gruppe Blog Gastautoren kannst du super nach Gastautoren für deinen Blog suchen

9. Gewinnspiele veranstalten

Gewinnspiele erfordern zwar ein bisschen Investition für Preise, aber ziehen Besucher an. Sie werden gerne geliked, geteilt und verlinkt und helfen dir so dabei, deinen Blog bekannter zu machen.

Meine Tipps:

  • Versuch die Preise von Herstellern gratis zu bekommen
  • Melde dein Gewinnspiel bei Blogs oder Portalen an, die Gewinnspiele vorstellen
  • Verlange als Teilnahmebedingung eine Aktion seitens der Teilnehmer (z. B. dass diese deine Facebook-Seite liken, sich zum Newsletter anmelden, einen Blogkommentar hinterlassen etc.)
  • Nutze als Gewinnspielseite einen produktbezogenen Blogartikel, den du auf ein bestimmtes Keyword optimierst (durch mögliche Verlinkungen und das Teilen in sozialen Netzwerken steigt das Google-Ranking für diesen Artikel)

10. In Foren schreiben

Auch wenn klassische Internetforen zugunsten von sozialen Netzwerken so langsam aussterben, stellen sie immer noch eine gute Besucherquelle dar. Vor allem, wenn du regelmäßig in einem bestimmten Foren postest und dort Experten-Status erreichst, kannst du dadurch auch deinen Blog bekannt machen.

Meine Tipps:

  • Such dir ein Nischen-Forum (kein großes allgemeines Forum) heraus, in dem sich deine Zielgruppe aufhält
  • Wenn möglich, integriere einen Link zu deinem Blog in deine Signatur
  • Versuch regelmäßig in dem Forum zu posten und wirklich hilfreiche Beiträge zu schreiben
  • Halt dich vor allem am Anfang mit Werbung für deinen eigenen Blog zurück

11. Auf anderen Blogs kommentieren

Durch das Kommentieren auf anderen Blogs, kannst du auch ein bisschen Traffic generieren. Zu viel solltest du davon aber nicht erwarten. Denn dadurch kommen größtenteils andere Blogger auf deinen Blog. Deine Zielgruppe wirst du dadurch also kaum erreichen.

Allerdings können Blog-Kommentare ein gutes Mittel dazu sein, einer Kooperation mit anderen Bloggern, z. B. in Form von Gastartikeln, zu starten.

Meine Tipps:

  • Für das Google-Ranking bringen Kommentarlinks wenig bis gar nichts
  • Nutze Kommentare auf anderen Blogs, um Kooperationen mit anderen Blogger zu starten

20 Gedanken zu “Blog bekannt machen: 29 essenzielle Tipps für mehr Besucher

  1. Hallo,

    ich fand auch diesen Beitrag sehr gut, einige Infos fehlten mir noch oder waren mir nicht so bekannt. Dein Artikel hilft da bestimmt gut weiter.

    LG
    Marie

  2. Danke für den Beitrag. Ich freue mich, dass du mit Text arbeitest und nicht hauptsächlich mit Bildern. Das macht es mir als blinde leichter deine Beiträge zu lesen.

    • Super, dass du alles lesen kannst. Ich versuche auch bei allen Bildern immer sinnvolle alt- und title-Tags zu benutzen. 😉

  3. Vielen Dank für die Übersicht und Tipps! Mit den Facebook-Gruppen habe ich auch sehr gute Erfahrungen gemacht.
    Als Tipp kann ich auch noch Xing- und LinkedIn-Gruppen in der Zielgruppe empfehlen. Bei uns geht es vor allem um die digitale Kommunikation (Marketing und WordPress). Dazu gibt es einige gute Gruppen und das Niveau ist doch recht hoch auf diesen Plattformen.

  4. Informativer Beitrag. danke dafür.
    Allerdings sollte man aufpassen, daß man die Facebookregeln nicht verletzt: es ist nicht erlaubt als Teilnahmebedingung das Liken der Facebookseite vorauszusetzen.

    Herzliche Grüße
    Suse

    • Soweit ich weiß, ist es okay, das Liken der Facebook-Seite vorauszusetzen. Das Teilen des Beitrags oder das Teilen eines gewinnspezifischen Hashtags ist hingegen nicht erlaubt. Auch erfordert Facebook einen Disclaimer.

  5. Hm, leere Kommentarfelder nach dem abschicken sind immer doof – ging der Kommentar jetzt durch oder nicht? Falls ja, lösche diesen, falls nein, hier noch einmal:

    Pinterest ist kein soziales Netzwerk sondern eine Suchmaschine. Das gehört wohl zu den bestgehütetsten Geheimnissen rund um Pinterest 😉 Im Gegensatz zu Google ist Pinterest aber leicht zu durchschauen und zu bedienen. Und längst ist es nicht mehr nur das Mekka für DIY- und Foodblogs. Es gibt einige Unternehmerinnen, die einen Haufen Traffic auf ihre Seite bekommen und dank Pinterest ihre Reichweite enorm steigern – davon können Facebook-User in der Regel nur träumen. Pinterest wird meistens völlig falsch benutzt – sich nur ein Profil und Pinnwände anlegen reicht eben nicht.

    Ansonsten habe ich Deinen Ausführungen nichts hinzuzufügen (höchstens, dass es sehr schade ist, dass Foren langsam aussterben :-/)

    Liebe Grüße
    Susanne

    • Ja, ich bin auch gerade dabei mit intensiver mit Pinterest auseinanderzusetzen. Habe in der Vergangenheit das große Potenzial unterschätzt. 😉

  6. Blogparaden sind in der Tat immer noch für ein paar neue Besucher gut.
    Die Anzahl an Foren geht zurück. Das seh ich auch so. Die qualitativen werden aber tapfer noch eine Zeit durchhalten. Heute noch ein Forum zu eröffnen und im Netz zu etablieren wird allerdings ein kühnes Vorhaben sein. Das halte ich für schwer, wenn auch (in Nischen) nicht völlig unmöglich. Leider fehlt vielen Admins das Durchhaltevermögen. Ich bin also guter Foren-Hoffnung, dass sich Qualität noch halten kann.

  7. Vielen Dank für die Super-Tipps, speziell für FB. Habe mir alles sicherheitshalber gleich mal abgespeichert 😉
    Als Neuling sind bisher Blogparaden und Gastartikel noch Dinge, an die ich mich noch nicht rangetraut habe. Aber nach deinen Ausführungen werde ich mal einen Versuch wagen.
    LG, Jutta

    • Freut mich, dass dir meine Tipps gefallen! 🙂

      Wenn du Lust hast, mal an einer Blogparade teilzunehmen, schau dir mal meine Blogparade „3 Dinge, die ich als Anfänger gerne über das Bloggen gewusst hätte“, die noch bis Ende Mai läuft: https://www.blogmojo.de/bloggen/

      Viele Grüße

      Finn

  8. Super Artikel!

    Ich konzipiere gerade ein Online-Training, um völlige Newcomer fit darin zu machen, von Null an einen WordPress-Blog zu starten mit Theme nach Wahl etc., bis hin zu SEO und Traffic-Generierung.

    Auf der Suche nach weiteren von mir bisher nicht bedachten Möglichkeiten bin ich über FB (Bloggeria) auf diesen Post aufmerksam geworden. Super Post, sehr übersichtlich geschrieben, und da steckt sicher viel Zeit und viel Liebe drin. 🙂

    … Habe mir jetzt gerade mal einen Überblick über euren Blog verschafft auf https://www.blogmojo.de/ueber-uns/ Hut ab, toll, was ihr da auf die Beine gestellt habt!

    Ich wünsche euch weiterhin viel Erfolg,

    liebe Grüße

    Matthias

    • Hi Matthias,

      vielen Dank für Lob!

      Wir geben uns immer viel Mühe, für unsere Leser die Inhalte zu erstellen, die wir selbst gerne als Anfänger gerne gelesen hätten. 😉

      Liebe Grüße

      Finn

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