Sponsored Posts adé! So generierst du mit deinem Blog passives Einkommen

Natürlich ist es nett, 200, 300 oder sogar 500 € für einen Sponsored Post zu bekommen. Wenn der Preis stimmt und der Artikel Mehrwert für meine Leser bietet, akzeptiere ich gerne auch mal einen Sponsored Post auf meinen Blogs.

Aber das kommt sehr selten vor. Warum? Weil es bessere Einnahmequellen gibt. Einnahmequellen, die dir regelmäßiges passives Einkommen garantieren.

Eine dieser passiven Einkommensquellen ist Affiliate-Marketing (kombiniert mit SEO als Besucherquelle). 95% meiner gesamten Einnahmen stammen von Affiliate-Programmen. Und ich lebe sehr gut davon.

Das beste daran: Du kannst an einen Punkt gelangen, wo sich das Ganze verselbstständigt, und du nur noch wenig Zeit und Energie aufwenden musst, um mit deinem Blog Geld zu verdienen:

Ein Beispiel…

Mein Outdoor-Handy-Blog outdoor-handys.com:

2011, als ich den Blog gestartet habe, war es noch sehr einfach für Keywords wie „outdoor handy“ oder „outdoor smartphone“ zu ranken, weil es kaum Konkurrenz dafür gab. Ich bin schnell auf den ersten Platz gekommen, ohne viel Link-Building zu betreiben.

Und dadurch, dass ich auf dem ersten Platz gekommen bin und als einziger wirklich gute Inhalte und Vergleichsmöglichkeiten zu Outdoor-Handys angeboten habe, wurde ich oft verlinkt, wurde interviewt oder durfte als Gastautor für große Online-Magazine schreiben (z. B. t3n, Tom’s Hardware, Huffington Post etc.).

Seit etwa drei Jahren investiere ich gar keine oder nur noch sehr wenig Arbeit mehr darin, die Seite zu promoten. Einen neuen Artikel schreibe ich etwa alle ein oder zwei Monate und alle drei Monate aktualisiere ich das Produktarchiv.

Zeitaufwand: ca. 5 Stunden / Monat
Gewinn: ca. 1.200 € / Monat.

Das macht einen Stundenlohn von 240 €. Nicht schlecht oder?

Achtung: Passives Einkommen ist kein Zuckerschlecken!

Bevor ins Detail gehe, wie auch du mit deinem Blog passives Einkommen verdienen kannst, muss ich dich vorwarnen. So schön sich das Konzept passives Einkommen auch anhört, hat es im Vergleich zu aktivem Einkommen, also einer Tätigkeit bei der du deine eingesetzte Zeit direkt gegen Geld tauscht, auch Nachteile:

  • Erst einmal wirst du mehr arbeiten müssen. Deutlich mehr. Und das, zumindest vorerst, ohne Bezahlung.
  • Bis das passive Einkommen sprudelt, kann es lange dauern.
  • Es ist mit einer gewissen Unsicherheit verbunden (z. B. durch Google Updates, Provisionsänderungen oder kompletter Einstellung von Partnerprogrammen)

Ich habe weiter oben geschrieben, dass ich 5 Stunden pro Monat an meinem Outdoor-Handy-Blog arbeite. Das ist nicht gelogen, aber dafür, dass ich jetzt sehr wenig daran arbeite, habe ich in der Vergangenheit sehr viel daran gearbeitet. Und auch lange Zeit, ohne dafür bezahlt zu werden.

Auch die Unsicherheit habe ich auch am eigenen Leib erfahren müssen. Zum Beispiel als im September 2014 die Provisionen bei Amazon für Handys und Smartphone von ca. 7% auf 3% gekürzt wurden und ich auf einen Schlag nur noch die Hälfte verdient habe.

Dennoch sind die passive Einnahmen, die ich jetzt mit meinen Blogs verdiene, jede Schweißperle und jede Minute wert, die ich darin investiert habe. Denn ich habe in der Zeit für niemand anders als für mich selbst gearbeitet und habe jetzt deutlich mehr Freiheiten und Wahlmöglichkeiten als vorher.

Meine Strategie für passives Einkommen

1. Keyword finden

Ein Keyword finden, das drei Kriterien erfüllt:

  • Man kann leicht dafür ranken
  • Besucher, die über dieses Keyword kommen, interessieren sich für ein Produkt oder haben ein bestimmtes Problem, dass sich mit dem Kauf eines Produktes lösen lässt.
  • Es wird häufig gesucht (man kann jedoch auch mit kleinen Keywords viel Geld verdienen, wenn die Besucher ein starkes Kaufinteresse mitbringen). Ich suche in der Regel nach Keywords mit 200 oder mehr Suchanfragen im Monat.

Generell gilt: Je spezifischer das Keyword desto lukrativer. „produkt xyz kaufen“ ist besser als „produkt xyz“ ist besser als „produktkategorie test“ ist besser als „produktkategorie“ usw.

Für die Keyword-Recherche kann ich dir den KWFinder ans Herz legen. Er zeigt nicht nur Suchvolumina und relevante Keywords an, sondern auch gleich, wie stark die Konkurrenz für ein Keyword ist.

2. Ein passendes Produkt finden

Es gibt Fehler, die ich bei Bloggern immer wieder sehe. Dazu gehört zum Beispiel Produkte oder Dienstleistungen zu bewerben, die überhaupt nicht zum Thema der Seite passen und an welchen die wenigsten Besucher Interesse haben (gilt übrigens für Sponsored Posts, weswegen viele Blogger ihre Leserschaft vergraulen).

Letztens hab ich z. B. eine Mode-Bloggerin gesehen, die einen Kreditanbieter beworben hat, weil es für Kredite gute Provisionen gibt. Nach 3 Monaten hat sie festgestellt, dass kein einziger Sale zustanden gekommen ist und einen frustrierten Blogpost darüber geschrieben, dass Affiliate-Marketing nichts bringe und sie es nie wieder machen würde. Kein Wunder, denn die Besucher des Modeblogs haben kein Interesse an Krediten, sondern an Mode!

Um deine Besucher zu Kunden zu machen ist es essenziell, dass du Ihnen genau das Produkt gibst, wonach sie suchen und das die Frage oder das Problem löst, das sie haben. Des Weiteren solltest du 100% hinter dem Produkt stehen, dass du bewirbst, um es am besten noch selbst benutzen oder selbst getestet haben. Denn deine Besucher merken schnell, wenn du Ihnen nur etwas verkaufen willst.

3. Ein profitables Partnerprogramm finden

Du hast ein Keyword und ein Produkt gefunden? Dann ist es an der Zeit ein passendes Partnerprogramm dafür zu finden, um mit deinen Inhalten passiv Geld verdienen zu können.

Folgende Kriterien sollte ein Partnerprogramm mitbringen:

  • Bekannter und vertrauenswürdiger Anbieter mit moderner und mobil-optimierter Website
  • Hohe Provisionen (lassen sich z. B. in allen Bereich erzielen, wo es hohe Margen gibt, wie z. B. Mode, digitale Produkte oder Finanzdienstleistungen)
  • Lange Cookie-Laufzeit
  • Geringe Stornoquote (ist nicht immer öffentlich)
  • Hohe Conversion-Rate (ist nicht immer öffentlich)
  • Hoher Warenkorbwert (ist nicht immer öffentlich)

4. Einen keywordoptimierten Artikel schreiben

Als nächstes schreibst du einen Artikel, um das Keyword herum, das du in Schritt 1 gefunden hast. Achte darauf, den Artikel schön zu strukturieren (Listen, Überschriften, Bilder, Tabellen etc.) und das Keyword an den wichtigsten Stellen (Überschrift, Meta-Titel, Metabeschreibung, URL, mehrmals im Fließtext, in alt-Texten und Dateinamen von Bildern) zu platzieren.

Wichtig ist auch die Einbindung von relevanten Keywords. Beim Finden relevanter Keyword kann dir der KWFinder oder der Google Keyword Planner helfen. Auch ein Synonymwörterbuch ist hilfreich.

Wenn du nicht weißt, wie du all das umsetzen sollst, achte auf die Empfehlungen von Yoast SEO oder schau dir als Beispiel diesen Artikel an, den ich auf die Keywords passives einkommen optimiert habe. Als relevantes Keyword habe ich zum Beispiel passiv geld verdienen benutzt.

5. Wiederhole Schritte 1-4

Ob deine Artikel gut bei Google ranken werden ist auch immer ein bisschen Glückssache. Deshalb rate ich dir, dich nicht auf ein Keyword zu versteifen, sondern es gleich mit 10 Artikeln zu probieren, die auf ein bestimmtes Keyword optimiert sind.

Die Qualität der Artikel und der Keyword-Recherche sollte jedoch nicht darunter leiden. Lass dir Zeit und such dir 10 wirklich gute Keywords heraus, zu denen du jeweils einen langen und qualitativ hochwertigen Artikel schreibst.

6. Ergebnisse abwarten

Nachdem du deine 10 Artikel geschrieben hast, empfehle ich dir etwa zwei Wochen zu warten, um zu schauen, wie gut die einzelnen Artikel für die ausgesuchten Keywords ranken.

Wenn du einen Blog hast, der schon ganz gut verlinkt ist, mobil-optimiert ist und keine grottenschlechte Ladezeit hat, solltest du auf jeden Fall ein paar Rankings sehen. Vielleicht sogar, wenn du deine Keyword-Recherche gut gemacht hast, einige Rankings auf der ersten Seite.

Es kommt vor, dass manche Artikel auf der 8. Seite landen oder gar nicht auffindbar sind. Das ist aber nicht schlimm, denn du hast nichts zu verlieren. Im Zweifelsfall, auch wenn keiner deiner Artikel auf den ersten 10 Seiten bei Google landet, hast du großartige Artikel für deine Leser geschrieben und den Grundstein für zukünftige Rankings gelegt.

7. Link-Building

Nun, da du weißt, wie gut jeder Artikel bei Google abschneidet, ist es Zeit ein paar Links zu erstellen, um deine Rankings noch weiter zu verbessern. Um es dir nicht unnötig schwer damit zu machen und gegen Windmühlen anzukämpfen, konzentriere dich auf die 3 Artikel mit den höchsten Rankings.

Wenn dein Blog schon einigermaßen bekannt und gut verlinkt ist, reichen mitunter schon 2-3 gute Links direkt auf den Artikel, um von Seite 2 auf Platz 5 zu kommen oder von Platz 8 auf Platz 3. Das Ziel ist es natürlich auf Platz 1 zu kommen, aber bei manchen Keywords reicht auch schon der 3. oder 5. Platz um ein bisschen passives Einkommen mit deinem Blog zu verdienen.

7.1 Was zeichnet einen guten Link aus?

Ein guter Link zeichnet sich durch zwei Eigenschaften aus: Er kommt erstens von einer Website mit hoher Domain-Authorität (das heißt, einer Website, die selbst gut verlinkt ist) und ist zweitens in relevanten Content eingebettet (wenn du z. B. für das Keyword kinderwagen ranken willst, sollte der Link ebenfalls in Content eingebettet sein, der mit dem Thema Kinderwagen zu tun hat).

Eine weitere Möglichkeit, um die Relevanz eines Links zu erhöhen, ist das Keyword oder eine Variation davon im Anchor-Text (im Beispiel fett markiert) stehen zu haben, z. B.:

<a href="https://www.deinblog.de/kinderwagen-test">
getestete Kinderwagen</a>

Damit solltest du allerdings nicht übertreiben, denn ein übermäßiges Aufkommen von Keywords im Anchor-Text wirkt für Google unnatürlich und kann eine Herabstufung in den Ranking zur Folge haben.

7.2 Wie kommt man an gute Links heran?

Du kommst in zwei Schritten an qualitativ hochwertige Links:

  1. Du schreibst sehr guten Content.
  2. Networking, Networking, Networking.

Du kannst zum Beispiel andere Blogger oder Online-Magazine anschreiben und fragen, ob du einen Gastartikel schreiben kannst (in welchem du auf deine Artikel verlinkst). Du kannst andere Blogger auf deinem Blog interviewen und im Gegenzug von ihnen interviewt werden. Oder du kannst eine Blogparade oder ein Gewinnspiel veranstalten. Es gibt viele Möglichkeiten.

Abschließende Worte

Dieser Guide sollte dir einige Anhaltspunkte dafür gegeben haben, wie man passives Einkommen mit einem Blog verdienen kann. Einige Punkte, wie z. B. Link-Building, habe ich jedoch bewusst nur angeschnitten, da das sonst den Rahmen dieses Guides sprengen würde. Zu fast jedem der Unterpunkte, die ich aufgelistet habe, könnte man einen kompletten Guide mit 5.000+ Wörtern schreiben.

Und genau das wird euch bei Blogmojo erwarten. Mit der Zeit, werde ich noch viele weiterführende Artikel schreiben, die ich dann auch in diesem Artikel verlinken werde, sodass irgendwann ein kompletter Guide von A bis Z entsteht, der dir genau aufzeigt, wie du erfolgreicher Blogger werden kannst.

Und noch etwas:

Passiv Geld verdienen oder hohe Besucherzahlen mit einem Blog zu bekommen braucht Zeit. Gib nicht auf, auch wenn dein Blog nach einem halben Jahr nur 1.000 Besucher im Monat bekommt und du noch nicht einmal genug Geld verdienst, um deine monatlichen Hostingkosten zu decken. Geh auf neue Keywords. Versuch an anderer Stelle Links zu bekommen. Versuch andere Artikel zu schreiben. Der Erfolg wird irgendwann kommen.

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9 Gedanken zu “Sponsored Posts adé! So generierst du mit deinem Blog passives Einkommen”

    • Hi Hemangi,

      schön von dir zu hören! Freut mich, dass dir das weitergeholfen hat.

      LG

      Finn

      PS: Melde mich bald mal wieder bei euch!

  1. Sehr guter Artikel, vor allem da du nicht beschönigst das man schon dafür arbeiten muss. Aber mir ist die Arbeit an eigener Sache tausend mal lieber als wenn ich 40 Jahre für andere arbeite. Und, ganz wichtig, man muss ständig testen, testen und nochmals testen. Die wenigsten dinge klappen gleich auf Anhieb! Ich freue mich schon auf weitere Infos, Danke!!

    • Hi Bernd,

      ja, es ist in der Tat deutlich erfüllender für sich selbst zu arbeiten als für andere!

      Was ich manchmal etwas schade finde, ist die Quick-Fix-Mentalität á la „Reich werden in 30 Tagen“ oder „Experte werden in 4 Tagen“. So funktioniert das einfach nicht. Das führt nur dazu, dass Leute schnell aufgeben, weil ihre Erwartungen an den eigenen Erfolg viel zu hoch sind.

      Von passivem Einkommen leben zu können ist toll, aber um dahin zu kommen, musst du hart arbeiten, wirst etliche Male versagen und viele Fehler machen. Letzten Endes werden die erfolgreich, die geduldig sind und nicht aufgeben, selbst wenn sie längere Zeit keine Fortschritte machen.

      Viele Grüße

      Finn

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