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Online-Kurs-Plattformen: Die 8 besten Anbieter in 2021

Die 8 besten Plattformen, um einen Online-Kurs zu erstellen

Online-Kurse sind eine hervorragende Möglichkeit, um die eigene Website zu monetarisieren und deinen Expertenstatus in einem bestimmten Themenbereich zu festigen.

Auch die technische Umsetzung eines solchen Kurses ist heute relativ simpel.

Es existieren zahlreiche Plattformen, die dich hierbei hervorragend unterstützen und dir sogar Dinge wie Buchhaltung (inkl. Rechnungserstellung) größtenteils abnehmen.

Die besten Online-Kurs-Plattformen möchte ich dir in diesem Beitrag vorstellen.

Außerdem beantworte ich die wichtigsten Fragen rund um dieses Thema, um dir deinen Start so einfach wie möglich zu machen und dich vor typischen Anfängerfehlern zu bewahren.

1. elopage

Elopage bietet dir eine umfangreiche Onlin-Kurs-Plattform mit vielen Extras

Elopage hat sich innerhalb der letzten Monate zu einem der beliebtesten Kursanbieter entwickelt und konnte nicht nur seinen Umsatz beinahe verdoppeln, sondern auch große Namen wie Sport1 oder den Burda-Verlag gewinnen.

Ich selbst nutze Elopage für meinen SEO-Kurs und bin (nach einigen Startschwierigkeiten) sehr zufrieden damit.

Der Grund für die große Beliebtheit ist offensichtlich:

Elopage ist eine All-in-one-Lösung.

Das bedeutet: Es handelt sich hierbei nicht nur um einen Bezahldienstanbieter. Elopage bietet dir außerdem die Möglichkeit, deine Texte, Videodateien und Downloads in einem sehr ansprechenden Mitgliederbereich deinen späteren Kunden zu Verfügung zu stellen.

Das alles wohlgemerkt in einer eigenes entwickelten App für iOS und Android, die wirklich sehr professionell aussieht und deine späteren Kunden garantiert begeistern wird.

Du musst hierfür also nicht einmal eine Kurswebsite erstellen.

Zudem gibt dir elopage einen wirklich guten Page-Builder an die Hand, mit dem du Verkaufs- und Shop-Seiten erstellen kannst.

Selbstverständlich sind weitere Extras wie die Möglichkeit, Affiliates zu integrieren oder Gutscheincodes auszugeben, bereits integriert.

Preise

Elopage stellt dir vier übersichtliche Zahlungspläne zur Verfügung.

Außerdem kannst du zusätzlich modulare Funktionen und Pakete hinzubuchen, was eine wirklich tolle Sache ist. Du wirst nicht in kostenintensive Pakete gezwungen, die Funktionen enthalten, die du überhaupt nicht nutzt aber dennoch bezahlst.

Vielmehr könntest du theoretisch den kostenlosen “Essential” Tarif auswählen und dein individuelles Paket zusammenstellen.

So bezahlst du wirklich nur das, was du auch nutzt.

Bei Elopage gibt es vier verschiedene Zahlungspläne. Du kannst den Service sogar kostenlos nutzen.

Werfen wir einen genaueren Blick auf die einzelnen Pakete:

  • Essential: Der Starter-Tarif kostet dich keinen Cent. Der Funktionsumfang ist dafür so abgespeckt, dass sich damit maximal erste Gehversuche unternehmen lassen. Du kannst lediglich 5 Kurs-Lektionen hinzufügen, die außerdem nur aus Text bestehen dürfen. Die Möglichkeit, Videos hochzuladen, gibt es hier nämlich nicht.
  • Advanced: Mit 49 Euro / Monat (bzw. 42 Euro bei Jahreszahlung) macht es dieser Tarif bereits möglich, umfangreichere Kurse aufzusetzen. Hier kannst du bereits 25 Videos hochladen und unbegrenzt Kurs-Lektionen erstellen. Auch die Funktionen rund um den Kurs werden mit Gutscheincodes, Analytics-Tracking oder Bezahlung auf Rechnung kräftig aufgewertet.
  • Professional: Für 99 Euro / Monat (74 Euro bei jährlicher Bezahlung) bekommst du die Möglichkeit, einen individuellen Kursbereich zu gestalten und Automatisierungs-Tools wie Newsletter-Anbieter mit Elopage zu verknüpfen.
  • Premium: Der Tarif ist mit 279 Euro pro Monat (Jahreszahlung 208 Euro) mit Abstand der teuerste und eher für größere Unternehmen geeignet, die Wert auf persönliche Betreuung und White-Labeling legen.

Übrigens: Du kannst den Essential-Tarif für 30 Tage kostenlos und unverbindlich testen.

Vorteile

  • Elopage ist eine All-in-one-Plattform, die dir alle wichtigen Tools in einem Produkt zur Verfügung stellt
  • Deutscher Anbieter und somit unproblematisch beim Datenschutz
  • Übersichtliches und hochwertiges Backend mit umfassenden Statistiken
  • Flexibles Abo-Modell, das sich zu 100 % an deine eigenen Bedürfnisse anpassen lässt
  • Tolle Möglichkeiten, mit Affiliates zusammenzuarbeiten
  • Smartphone-App für Endnutzer, die sich individuell an deine Marke anpassen lässt
  • Page-Builder, um alle Seiten individuell anpassen zu können (ohne Programmierkenntnisse)
  • Viele Zusatzfunktionen wie Quiz, Kommentare oder Kurs-Mails
  • Schnittstelle zu knapp 1.000 Tools (z. B. Newsletter)

Nachteile

  • Kostenloser Einsteiger-Tarif ist sehr beschränkt
  • Eigene App aktuell noch teuer (6.697 Euro)

Für wen ist elopage die beste Lösung?

Wenn du deinen Online-Kurs nicht über die eigene Website vertreiben möchtest oder gar keine eigene Website besitzt, dann ist elopage die ideale Lösung für dich.

Hier bekommst du wirklich alles aus einer Hand.

Du kannst deinen Kursbereich und Verkaufsseiten erstellen und die gesamte Abwicklung mit Affiliates verwalten.

Mehr geht wirklich nicht!

2. Digimember & DigiStore24

Digimember in Verbindung mit DigiStore24 ist die “Dinosaurier-Lösung” unter den Online-Kurs-Anbieter und das Urgestein der Szene.

Diese Lösung setzt sich aus zwei Bausteinen zusammen.

Zum einen dem WordPress-Plugin Digimember, mit dem du einen Kursbereich direkt auf deiner Website erstellen kannst.

Digimember ist ein WordPress-Plugin, mit dem du einen Mitgliederbereich erstellen kannst

Zum anderen dem Bezahldienstanbieter DigiStore24, der deine Produkte im bekannten und bewährten Reseller-Modell vertreibt.

Digistore24 ist ein Bezahldienstanbieter, der deine Produkte im Reseller-Modell vertreibt.

Die Vorteile dieser Kombination liegen auf der Hand: Durch den Kursbereich, der auf der eigenen Website integriert ist, musst du deine Kunden nicht zu einem externen Anbieter verweisen. Das ist besonders bei Abo-Modellen und sehr umfangreichen Kursbereichen, die Funktionen wie Foren oder Ähnliches bieten, wirklich sinnvoll.

Außerdem bietet dir Digimember zahlreiche Einstellmöglichkeiten. So kannst du Inhalte etwa erst nach einer gewissen Dauer freischalten oder dein Newsletter-Tool mit dem Plugin verknüpfen.

DigiStore24, das im Digimember-Plugin automatisch verknüpft werden kann, übernimmt den gesamten Zahlungsverkehr.

Da hier mit dem Reseller-Modell gearbeitet wird, musst du dir über Buchhaltung und Rechnungserstellung, sowie Rückgaben und Kostenerstattung wirklich keine Gedanken machen. Die Kombination beider Lösungen bietet also einen deutlichen Vorteil gegenüber dem Verkauf auf eigene Rechnung, beispielsweise über WooCommerce.

Zusätzlich handelt es sich bei Digistore24 um eines der größten Affiliate-Netzwerke Europas, sodass du für dein Produkt sehr schnell und einfach Werbetreibende finden kannst.

Preise

Obwohl sich Digimember und DigiStore24 perfekt kombinieren lassen, gehören beide nicht zusammen und besitzen eine eigene Kostenstruktur.

DigiStore24

Anders als elopage fallen bei DigiStore24 keine monatlichen Kosten an.

Vielmehr arbeitet der Anbieter mit einem Provisionsmodell.

Heißt: Du bezahlst nur dann, wenn tatsächlich ein Verkauf zustande kommt.

Die einzelnen Provisionsmodelle sind sehr unterschiedlich, sodass ich mir hier eine detaillierte Auflistung sparen möchte. Die Gebühren unterscheiden sich zum Beispiel zwischen Online- oder Offline-Produkt, hochpreisig oder niedrigpreisig und vielen weiteren Details.

Ein Beispiel: Bei dem klassischen Online-Kurs unter 400 Euro fallen 7,9 % vom Kaufpreis plus eine Gebühr von 1 € an.

Hier findest du alle Preise in der Übersicht. Außerdem gibt es hier einen Provisionsrechner.

Digimember

Das Preismodell bei Digimember ist schnell beschrieben.

Du hast die Wahl zwischen einer monatlichen Zahlung für 37 Euro (plus Steuer) oder einer Jahreszahlung für 347 Euro (plus Steuer).

Wichtig zu erwähnen ist, dass dieser Preis lediglich eine Lizenz beinhaltet.

Digimember kannst du völlig kostenfrei mit einem etwas abgespeckten Funktionsumfang für deine ersten 50 Kursteilnehmer testen und musst erst dann auf die kostenpflichtige Pro-Version umsteigen.

Vorteile

  • Digistore24 hat seinen Sitz in Hildesheim und ist somit ein deutsches Unternehmen
  • Digimember wird auf deinem Server betrieben und leitet somit keine Personendaten weiter
  • Du kannst den Mitgliederbereich direkt auf deiner Website erstellen und mit beliebigen Inhalten füllen
  • Kein Buchhaltungsaufwand, keine Rechnungserstellung
  • Kosten bei DigiStore24 entstehen nur bei Verkäufen
  • Vielfältige Konfigurationsmöglichkeiten in Digimember (z.B. Intervallfreischlatung von Inhalten, Download-Tresor für Dateien)
  • Zugang zu riesigem Affiliate-Marktplatz
  • Variable Preiseinstellungen für deine Produkte (Abo, Einmalzahlung, Rabatte, etc.)
  • Upsell- und Downsell-Funnel

Nachteile

  • Keine All-in-one-Lösung
  • Gelegentliche Synchronisationsprobleme zwischen beiden Bestandteilen

Für wen sind Digimember & Digistore24 die beste Lösung?

Digimember ist dann perfekt, wenn du affin im Bereich Webdesign bist. Da du mit dem Plugin einen Mitgliederbereich innerhalb deiner Website erstellen kannst, bestimmst du, welche Inhalte deine Kunden sehen.

Hier sind wirklich keine Grenzen gesetzt, da du nicht an die limitierte Software eines Anbieters gebunden bist.

3. Kajabi

Kajabi ist eine US amerikanische All-in-one-Lösung für Online-Kurse.

Kajabi ist eine amerikanische Kursplattform, die dir ähnlich wie elopage eine All-in-one-Lösung bietet.

Das heißt: Du kannst Produkte, Webseiten, Landing-Pages und sogar Marketing-E-Mails direkt im Backend des Kursbereichs anlegen. Ein so umfangreiches Paket an Funktionen bietet nahezu keine andere Plattform.

Die Medaille hat jedoch auch ihre Schattenseiten.

Der Preis ist recht hoch und auch in Sachen Datenschutz ist Kajabi nicht die ideale Lösung für europäische Kunden. Die Daten deiner Nutzer werden auf Servern gespeichert, die in den USA liegen.

Preise

  • Basic: Mit 149 US-Dollar pro Monat ist bereits der kleinste Plan kein Schnäppchen. Hier kannst du 3 Produkte anlegen und bis zu 1.000 Kunden verwalten. Außerdem gibt es Extras wie einen Chat-Support oder simple Automatisierungsmöglichkeiten.
  • Growth: Für 199 US-Dollar pro Monat gibt es einen Plan, der dir bis zu 15 Produkte und bis zu 10.000 aktiven Kunden ermöglicht. Erst mit dem Growth-Plan hast du die Möglichkeit, Affiliates zu werben und das Kajabi-Branding im Kursbereich zu entfernen.
  • Pro: Selbst beim teuersten Plan werden die Leistungen beschnitten, obwohl dieser stolze 399 US-Dollar pro Monat kostet. Zwar kannst du bis zu 100 Produkte anlegen und bis zu 20.000 aktive Kunden verwalten, dennoch ist die Limitierung bei diesem Preis unverständlich.

Vorteile

  • All-in-one-Lösung
  • Video-Hosting über die renommierte Plattform Wistia ist inklusive
  • Toller Funktionsumfang inkl. E-Mail-Marketing, Statistiken, Page-Builder, etc.
  • Du hast die Möglichkeit, einfach und schnell eigene Podcasts zu erstellen
  • Keine Transaktionskosten bei Verkäufen
  • Zugang zur umfangreichen Kajabi-Universität
  • Zahlreiche Vorlagen und Templates für alle möglichen Bereich
  • Kostenlose Testversion für 14 Tage

Nachteile

  • Amerikanische Plattform, somit schwierig in puncto Datenschutz
  • Sehr teuer im Vergleich zu anderen Plattformen

Für wen ist Kajabi die beste Lösung?

Wenn du auf der Suche nach einer All-in-one-Plattform für wirklich ALLE Bereich bist und weder für Analytics oder Marketing noch für die Website-Erstellung auf andere Lösungen zurückgreifen möchtest, dann ist Kajabi eine tolle Lösung.

Die Plattform hat jedoch auch ihren Preis!

4. Udemy

Mit udemy erstellst du innerhalb kürzester Zeit hochwertige Online-Kurse.

Die Plattform Udemy ist der Platzhirsch, wenn es um Online-Unterricht geht: Stolze 40 Millionen Studenten und 50.000 Dozenten nutzen es.

Der größte Vorteil von Udemy liegt in der Unterstützung durch Mitarbeiter, die dir wirklich bei allen Fragen gerne unter die Arme greifen. Angefangen von der Videoerstellung bis hin zu Marketing-Fragen kannst du dich vertrauensvoll an das Team von Udemy wenden und erhältst fachkundige Unterstützung.

Auch der Weg zu deinem ersten Online-Kurs ist simpel.

Du musst dich lediglich als Instruktor bewerben und nach erfolgter Annahme einen Kurs mit mindestens 30 Minuten Laufzeit und 5 Kapiteln erstellen.

Das war’s.

Wenn du dir nicht sicher bist, ob sich ein Thema überhaupt als eigenständiger Kurs eignet, kannst du einen Blick auf den Marktplatz werfen. Hier liefert dir die Plattform einen perfekten Überblick über potenzielle Konkurrenz und sogar das Suchvolumen. Auf diese Weise kannst du schnell und einfach abschätzen, welche Erfolgschancen du mit einem Online-Kurs hast.

Preise

Die Nutzung der Plattform und auch das Bereitstellen von Kursen ist komplett kostenlos.

Allerdings werden Provisionen im Verkaufsfall fällig, die abhängig von der Akquisitionsquelle des Kunden sind:

  • Eine Provision von lediglich 3 % wird fällig, wenn der Verkauf über einen Gutscheincode zustande kommt
  • Sollte ein Nutzer über die Udemy-Suche auf deinen Kurs aufmerksam werden, sind bereits 50 % des Verkaufspreises fällig
  • Stolze 75 % behält Udemy ein, wenn der Kunde über die Vertriebskanäle der Plattform generiert wird (z.B. Facebook Ads)

Vorteile

  • Nutzung der Plattform ist kostenlos
  • Fachkundige Mitarbeiter unterstützten dich bei deinen Fragen
  • Bestehender Marktplatz mit vielen Kunden
  • Tolle Recherchemöglichkeiten für Themen und Nischen durch bereits bestehende Kurse
  • Viele zur Verfügung gestellte Ressourcen für die Kurserstellung
  • Wenig bis keine Einarbeitungszeit
  • Marketing durch die Plattform

Nachteile

  • Sehr hohe Provisionen
  • Verkauf von hochpreisigen Kursen nicht möglich
  • Markenaufbau und Expertenpositionierung schwierig

Für wen ist Udemy die beste Lösung?

Udemy ist die perfekte Lösung, wenn du noch ganz am Anfang stehst und weder über einen eigenen Kundenstamm, noch über eigene Vertriebskanäle verfügst.

Theoretisch benötigst du für Udemy nicht einmal eine Website.

Für erste Gehversuche in der Online-Welt ist diese Plattform genial, da du weder Investmentkapital, noch Expertise im Bereich der Videoerstellung benötigst.

Für fortgeschrittene Nutzer, die Kurse im dreistelligen Bereich verkaufen wollen, ist diese Plattform jedoch ungeeignet.

5. Teachable

Teachable bietet die meisten Funktionen für die Erstellung eines Online-Kurses aus einer Hand.

Eine weitere Lösung, welche die meisten Funktionen, die du für die Erstellung eines Online-Kurses benötigst, aus einer Hand anbietet, ist Teachable.

Baue deine Verkaufsseiten aus vielen verschiedenen Vorlagen oder nutze den Power-Editor, gestalte deinen individuellen Mitgliederbereich oder erstelle eine E-Mail-Marketing-Kampagne, um mit deinen Kursteilnehmern in Kontakt zu bleiben.

Alles kein Problem für Teachable!

Große Flexibilität ermöglicht dir die Plattform auch bei der Festlegung der Preisstruktur deines Kurses. Neben der klassischen Einmal- und Ratenzahlung kannst du außerdem verschiedene Pakete zusammenstellen oder Gutscheincodes und Rabattaktionen aktivieren.

Affiliate-Marketing ist ebenfalls möglich: Im Backend lassen sich einfach und schnell Werbetreibende hinzufügen und mit individuellen Provisionssätzen versehen.

Preise

Teachable arbeitet mit einer Kombination aus monatlicher Grundgebühr und zusätzlicher Verkaufsprovision. Insgesamt stehen dir vier verschiedene Pläne zur Verfügung:

  • Free: Im kostenlosen Plan kannst du beliebig viele Kurse anlegen und außerdem beliebig viele Kunden betreuen. Pro Verkauf wird eine Gebühr von einem US-Dollar plus 10 % vom Verkaufswert erhoben.
  • Basic: Wenn du bereit bist, 29 US-Dollar pro Monat zu bezahlen, wird die Verkaufsprovision auf 5 % gesenkt und dein Paket durch zusätzliche Funktionen wie E-Mail-Marketing oder Gutscheincodes erweitert.
  • Pro: Für 99 US-Dollar pro Monat erhältst du den Pro-Plan. Hier entfällt die Provision komplett. Außerdem wird das Teachable-Branding im Kursbereich entfernt und du kannst erstmalig Affiliates hinzufügen. Zudem werden dir ausführliche Statistiken zur Verfügung gestellt.
  • Business: Dieser Plan kostet dich stolze 249 US-Dollar pro Monat, richtet sich jedoch überwiegend an größere Unternehmen. Hier können bis zu 20 Mitarbeiter gleichzeitig an deinem Projekt arbeiten und du erhältst einen priorisierten Support durch Teachable.

Vorteile

  • Umfangreicher kostenloser Plan
  • All-in-one-Lösung mit übersichtlichem Backend
  • Eigene Domain möglich
  • Keine Limitierung bei der Kurs- und Kundenanzahl bereits im Free-Plan
  • Integrationsmöglichkeiten für Affiliates
  • Umsetzung individueller Preisstrukturen möglich
  • Live-Calls mit Kursteilnehmern und somit Einzelgespräche möglich
  • Umfangreiche Statistiken und Analysen deiner Besucher
  • Abschluss-Zertifikate und Quiz vorhanden

Nachteile

  • Amerikanischer Anbieter. Datenschutz-Probleme somit nicht auszuschließen
  • Keine Integrationsmöglichkeiten für externe Tools wie z.B. Newsletter-Anbieter
  • Transaktionsgebühren in den beiden günstigen Plänen

Für wen ist Teachable die beste Lösung?

Wenn du weder Website noch Hosting besitzt bzw. besitzen möchtest, dann ist Teachable eine tolle Lösung, um einen Online-Kurs unter der eigenen Domain zu erstellen.

Dank des Page-Editors kannst du sowohl deine Verkaufsseiten, wie auch den Mitgliederbereich individuell nach deinen Vorstellungen gestalten und an deine Marke anpassen.

6. Thinkific

Thinkific ist eine Online-Kurs-Plattform, deren Fokus vor allem auf Live-Unterrichtung liegt.

Thinkific hat es sich zum Ziel gemacht, ein ideales Online-Lernerlebnis zu gestalten, das an die Atmosphäre eines Klassenzimmers erinnert. Somit ist diese Plattform nicht nur ideal, um externe Kunden zu akquirieren, sondern auch um betriebsinterne Weiterbildungsmöglichkeiten anzubieten.

Auf dich warten zahlreiche Vorlagen, die dich nicht nur bei der Seitenerstellung unterstützen, sondern dir auch bei der Konzeption deines Online-Kurses helfen.

Dabei unterteilt die Plattform in:

  • Pre-Sell
  • Mini-Kurs
  • Flaggschiff
  • Mitglieder-Bibliothek

Anhand dieser Struktur lässt sich sofort erkennen, wen Thinkific ansprechen möchte: Personen, die ein Portfolio an Online-Kursen aufbauen, die über eine Plattform gehostet und vertrieben werden.

Die zahlreichen Standard-Funktionen, die du auch bei anderen Anbietern findest (Drag-and-drop-Builder, Support, etc.) werden erweitert durch die Möglichkeit, Einzel- oder Gruppen-Coachings direkt über die Software anzubieten.

Am Ende eines Kurses kannst du sogar Zertifikate an deine Kunden ausgeben.

Preise

Thinkific arbeitet mit einem klassischen Monats-basierten Modell ohne zusätzliche Verkaufsprovision:

  • Free: Im kostenlosen Plan gibt es alle Kernfunktionen von Thinkific, also unbegrenzt Studenten, Hosting, Quiz und Umfragen sowie E-Mail-Support. Die Anzahl der Kurse ist allerdings begrenzt.
  • Basic: Für 39 US-Dollar pro Monat wird der Free-Plan um E-Mail-Marketing, Gutscheincodes, Live-Chat, Integrationsmöglichkeiten und eine benutzerdefinierte Domain erweitert. Außerdem kannst du beliebig viele Produkte anlegen.
  • Pro: Der Pro-Plan kostet dich 79 US-Dollar pro Monat, bietet jedoch die Möglichkeit, Mitarbeiter hinzuzufügen, verschiedene Preisoptionen sowie Mitgliedschaften bereitzustellen und Zertifikate an Absolventen auszugeben.
  • Premier: Mit stolzen 399 US-Dollar pro Monat ist der Premier-Plan eher für große Unternehmen geeignet. Die Erweiterung des Funktionsumfangs zielt hauptsächlich auf das Mitarbeitermanagement ab.

Vorteile

  • Kostenloser Plan, mit dem sich definitiv arbeiten lässt
  • Eigene Domain ab dem Basic-Plan inklusive
  • Keine Verkaufsprovision
  • Sehr intuitiver Drag-and-drop-Builder
  • Gratis Hosting deiner Videos und Inhalte
  • Verschiedene Preismodelle ab dem Pro-Plan möglich
  • Kursabsolventen erhalten Zertifikate für eine erfolgreiche Teilnahme
  • Integration von Drittanbieter-Tools problemlos möglich
  • Deutsches Backend und Zahlung in Euro möglich
  • Einzel- und Gruppenunterrichtungen

Nachteile

  • US-Anbieter und somit problematisch beim Datenschutz
  • Keine Marketing-Tools integriert

Für wen ist Thinkific die beste Lösung?

Thinkific ist ideal für dich, wenn du mit deinen Kunden direkt in Form von Live-Coachings in Kontakt treten möchtest, um etwa individuelle Sporteinheiten anzubieten.

Außerdem spielt die Plattform ihre Trümpfe aus, wenn du verschiedene aufeinander abgestimmte Online-Kurs in einem Portfolio bündeln möchtest.

7. Coachy

Der deutsche Anbieter Coachy hilft dir dabei, Online-Kurse zu erstellen.

Coachy ist ein deutscher Anbieter, der es dir auch ohne Vorkenntnisse ermöglicht, in kürzester Zeit deinen ersten Online-Kurs zu veröffentlichen und im Anschluss zu verkaufen. Dabei setzt die Plattform auf eine Anbindung an Digistore24, das du bereits in einem vorherigen Kapitel kennengelernt hast.

Die All-in-one-Plattform spart auf ihrer Website nicht mit Superlativen, bietet jedoch tatsächlich ein sehr umfangreiches Paket an Funktionen.

Insbesondere die Marketing-Tools stechen hier besonders heraus.

Coachy bietet dir die Möglichkeit, Teile deines Kurses kostenlos als Freebie an potenzielle Kunden zu verteilen, um den gesamten Kursinhalt im Anschluss als Premium-Variante zu verkaufen. Auch die Erstellung weiterer Freebies, um eine E-Mail-Liste aufzubauen, ist mit der Plattform kein Problem.

Zudem warten auf dich Datenschutz- und Impressums-Generator, kostenloses Video-Hosting, Branding-Funktionen, ein Upsell-Funnel-Builder, ein Drag-an-drop-Builder für Mitgliederbereich und Landingpages sowie Tests, Abschlussprüfungen und Zertifikate.

Mithilfe eines integrierten Statistik-Tools erkennst du auf einen Blick, welche Inhalte am besten bei deinen Kunden ankommen.

Wichtig: Die automatisierte Zahlungsabwicklung wird komplett in Digistore24 oder CopeCart verwaltet. Hier legst du Preis, Abomodelle, Gutscheine, etc. an. Alternativ könntest du für jede Zahlung händisch eine Rechnung erstellen.

Preise

  • Premium: Für 37 Euro pro Monat kommt Coachy in einer sehr abgespeckten Einsteiger-Version, welche die Veröffentlichung eines Kurses und die Verwaltung von bis zu 6.000 Kunden ermöglicht. Landingpage-Builder, Statistiken oder Zertifikate sind hier jedoch nicht integriert.
  • Deluxe: Wenn du bereit bist, 67 Euro pro Monat zu bezahlen, darfst du bereits 3 Kurse veröffentlichen und kannst 9.000 Mitglieder verwalten. Außerdem gibt es Zugang zu allen oben genannten Funktionen.
  • Enterprise: Mit 197 Euro pro Monat ist dieser Tarif deutlich teurer, lässt dich jedoch bis zu 25 Kurse und 15.000 Mitglieder verwalten. Auch ein erweitertes Tagging, Mitarbeiter-Zugänge und YouTube-Livestreams sind mit Coachy-Enterprise möglich.

Du kannst durch die jährliche Zahlungsweise die monatlichen Kosten deutlich reduzieren.

Außerdem besteht die Möglichkeit, die Kurslimitierung durch Upgrades individuell zu erhöhen.

Achtung: Zusätzlich zu den Coachy-Kosten werden pro verkauftem Produkt die Digistore24-Gebühren fällig. Eine Übersicht findest du hier. Alternativ kannst du auch CopeCart verwenden.

Vorteile

  • Deutsche Software mit deutschsprachigem Support
  • All-in-one-Tool mit vielen Funktionen
  • Verteilung von Freebies möglich
  • Landingpage-Builder mit vielen Vorlagen
  • Autoresponder bereits in der Plattform integriert
  • Datenschutz- und Impressumsgenerator
  • Upsell- und Downsell-Funnel
  • Eigen Wunschdomain
  • Community-Funktion
  • Umfangreiche Statistiken

Nachteile

  • Eigene Domain erst ab dem Deluxe-Tarif
  • Kein eigenes Bezahlsystem – Digistore24 oder CopeCart zwingend erforderlich
  • Firmensitz ist Malta

Für wen ist Coachy die beste Lösung?

Wenn du wert auf ein für den deutschen Markt zugeschnittenes Produkt legst und nicht nur einen Online-Kurs vertreiben, sondern auch ein Community aufbauen möchtest, dann ist Coachy die richtige Plattform für dich.

8. Learndash

Neben Digimember ist Learndash das zweite WordPress-Plugin, das ich dir hier vorstellen möchte.

Mit dem Plugin verwandelst du deine Website im Handumdrehen in eine umfangreiche Lernplattform für verschiedenste Zwecke. Neben dem klassischen Verkauf von Online-Kursen kannst du Mitgliederbereiche für Abomodelle verwalten, Mitarbeiter-Schulungen anbieten oder Download-Produkte vermarkten.

Learndash stellt dir einen Drag-and-drop-Kurs-Builder zur Verfügung und erweitert deine WordPress-Installation um Funktionen wie automatische Benachrichtigungen von Kunden, Prüfungen mit einem Punktesystem und automatisch erstellten Leistungstabellen deiner Kursteilnehmer sowie Diskussionsforen.

Selbstverständlich ist das Plugin mit jedem WordPress Theme kompatibel und kann mit den meisten Tools wie Mailchimp, WooCommerce oder Zapier genutzt werden.

Das Hosting von Videos läuft bequem über YouTube.

Eine Demo des Plugins inkl. möglicher Mitgliederbereiche kannst du hier anschauen.

Preise

Da es sich bei Learndash um ein Plugin handelt, arbeitet das Tool mit Lizenzen pro Website, die 1 Jahr Support und Updates enthalten.

  • Basic: Eine Lizenz erhältst du für 159 US-Dollar.
  • Plus: Dieser Plan enthält Lizenzen für bis zu 10 Seiten zu einem Preis von 189 US-Dollar.
  • Pro: Für bis zu 25 Seiten werden 329 US-Dollar fällig.

Vorteile

  • Keine externe Software, da WordPress-Plugin
  • Volle Kontrolle über alle Daten
  • Passe Inhalte spielend mit deinem gewohnten System an
  • Integration der Kurs direkt auf der eigenen Website
  • Verschiedene Anwendungsmöglichkeiten
  • Integration vieler externen Tools möglich
  • Kompatibel mit jedem Theme und Page Builder wie Divi oder Elementor
  • Hosting über YouTube oder den eigenen Server möglich
  • Keine Verkaufsprovision

Nachteile

  • Nur für Fortgeschrittene geeignet
  • Aufsetzung benötigt viel Zeit

Für wen ist Learndash die beste Lösung?

Wenn du einen Mitgliederbereich direkt auf der eigenen Website integrieren möchtest, ist Learndash eine tolle Lösung. Du kannst das Design des Online-Kurses kinderleicht an dein bestehendes Branding anpassen und deine Markenpopularität dadurch weiter steigern.

Worauf du bei der Auswahl einer Online-Kurs-Plattform achten solltest

Die große Auswahl an verschiedenen Online-Kurs-Plattformen ist Segen und Fluch zugleich.

Um die richtige Software für dich und deine Anforderungen zu finden, solltest du zunächst wichtige Vorüberlegungen anstellen, bevor du dich final für einen Anbieter entscheidest.

1. Standort des Anbieters

Der Standort eines Anbieters spielt eine wichtige Rolle im Hinblick auf den Datenschutz.

Insbesondere bei einer All-in-one-Lösung werden vermutlich alle Kundendaten auf den Servern der Plattform gespeichert, sodass bestimmte Maßnahmen zwingend erforderlich werden, um die Anforderungen der DSGVO zu erfüllen.

Im Idealfall setzt du auf einen Anbieter, der die Daten auf Servern im Inland oder zumindest in der EU speichert.

In jedem Fall ist ein AV-Vertrag Pflicht, wenn du nicht auf eine selbst gehostete Variante wie beispielsweise Digimember zurückgreifst.

2. Kosten (inkl. Verkaufsprovision)

Während einige Plattformen mit einem sehr transparenten Preismodell arbeiten, nutzen andere eine kombinierte Abo- und Provision-Abrechnung, sodass du schnell den Überblick über die tatsächlichen Gebühren verlieren kannst.

Besonders komplex wird es bei Hybrid-Lösungen mit eigenständigen Modellen wie beispielsweise Digimember in Verbindung mit Digistore24.

Je nachdem, wie viele Verkäufe du pro Monat generierst, können Provisionen, die pro Verkauf erhoben werden, deinen Gewinn deutlich schmälern.

3. Funktionsumfang

Der Funktionsumfang sollte alle Anforderungen erfüllen, die du an eine Plattform stellst. Das wird bei den meisten All-in-one-Lösungen der Fall sein.

Dennoch kann es vorkommen, dass auch eine solche Plattform nicht alle benötigten Tools zur Verfügung stellt.

Möchtest du etwa eine E-Mail-Liste parallel zum Verkauf von Online-Kursen aufbauen, ist eine Plattform erforderlich, die E-Mail-Marketing-Funktionen anbietet oder es dir ermöglicht, einen externen Dienst hinzuzuziehen.

Das führt uns zum nächsten Punkt.

4. Integrationen

Nicht auf jeder Plattform lassen sich externe Tools integrieren.

Nutzt du etwa die deutsche E-Mail-Marketing-Software KlickTipp, hast du bei Digimember hervorragend Karten. Möchtest du diesen Dienst mit Teachable verknüpfen, sieht die Sache anders aus.

5. Hat die Plattform einen Marktplatz?

Ein Marktplatz, der dir eine Übersicht über bereits verfügbaren Produkte und Kurse bietet, ist Gold wert.

Du kannst dir nicht nur einen Überblick über die bestehende Konkurrenz machen, sondern auch ausloten, welche Themen besonders beliebt sind und welche nicht.

Auf diese Weise kannst du genau die Kurse erstellen, die auch hohe Verkaufschancen haben.

Udemy und Digistore24 bieten zum Beispiel einen solchen Marktplatz.

6. Ist die Plattform auf Deutsch?

Die Erstellung und Veröffentlichung eines Online-Kurses ist, Dank der vielen Plattformen, heute keine Raketenwissenschaft mehr.

Dennoch solltest du dich im Backend gut zurechtfinden.

Wenn du also der englischen Sprache nur bedingt mächtig bist, solltest du eventuell auf eine deutschsprachige Plattform setzen.

Finn Hillebrandt

Finn Hillebrandt

Gründer von Blogmojo, WordPress-Fan und SEO-Experte mit 10+ Jahren Erfahrung.

Finns große Leidenschaft ist es, epische Blogartikel zu schreiben und bei Google zu ranken (und nein, dass du hier gelandet bist, ist kein Zufall). 😎

Sein Motto und seine Mission lauten: Unf*ck SEO! ✊

Bei SEO setzt er entsprechend nicht auf Hörensagen, sondern führt ständig eigene Tests und Recherchen durch, um herauszufinden, wie Google wirklich tickt (Achtung, Nerd-Alarm!).

Erfahre mehr über ihn und das Team oder folge ihm auf Instagram, Twitter, LinkedIn oder Facebook.

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