Blog-Einnahmen Dezember 2017 (+Jahresrückblick!)

Ich überlege schon seit längerem mal einen Einnahmen-Report zu schreiben, aber habe mich nie so ganz wohl dabei gefühlt, unsere Aus- und vor allem unsere Einnahmen (komplett) offen zu legen.

Ich habe mich dennoch dafür entschieden, weil ich persönlich schon sehr viel aus Einnahmen-Reports anderer Blogger gelernt habe und weil das Lesen solcher Reports mich mitunter sehr motiviert hat.

Zusammen mit den monatlichen Blog-Einnahmen und -Ausgaben für Dezember 2017 findest du in diesem Artikel auch kleinen Jahresrückblick und einem Ausblick auf die Zukunft. Ich hoffe, dass du daraus etwas für dich und dein Blog-Business mitnehmen kannst!

1. Jahresrückblick 2017

2017 war ein tolles, ereignisreiches und erfolgreiches, aber auch stressiges und herausforderndes Jahr für uns.

Die Geburt unseres kleinen Jungen Ende 2016 hat unser Leben auf den Kopf gestellt und wir mussten uns in vielerlei Hinsicht neu erfinden. Rückblickend haben wir den Spagat zwischen Kind und Karriere trotz deutlich weniger Zeit und konstantem Schlafmangel besser gemeistert als gedacht und die Selbstständigkeit hat nicht so sehr darunter gelitten, wie wir befürchtet hatten.

Es ist zwar auch viel liegen geblieben, aber dadurch, dass unsere Zeit so stark beschnitten wurde, mussten wir Mittel und Wege finden, um in der Hälfte der Zeit genauso viel zu schaffen wie vorher. Das hat dazu geführt, dass wir unsere Prioritäten neu gesetzt und uns mehr auf das Wesentliche konzentriert haben. Zudem haben wir mehr outgesourct und automatisiert, um unser Online-Business effizienter zu gestalten.

Einige Dinge, die wir im letzten Jahr geschafft und gelernt haben:

1.1 Das haben wir geschafft:

  • den Instagram-Account von Faminino von 900 auf über 4.000 Follower gebracht
  • den Pinterest-Traffic von Famino von lediglich 2.000 auf über 60.0000 Besucher pro Monat gebracht
  • die Besucherzahlen von Faminino verfünffacht (von ca. 30.000 Unique Visitors im Januar auf 160.000 im Dezember)
  • unseren ersten Workshop gehalten und einen SEO-Point veranstaltet
  • Newsletter für Faminino und Blogmojo eingerichtet
  • Die beiden Facebook-Gruppen SEO & Online-Marketing für Blogger sowie Schwangerschaft, Baby & Kind – Mama-Gruppe mit freundlichem Ton by Faminino auf über bzw. knapp 1.000 Mitglieder gebracht
  • die Preise für Sponsored Posts im Laufe des Jahres verdreifacht
  • etliche Blogger-Events besucht, neue Freunde und eine tolle Mastermind-Gruppe gefunden
  • Einnahme- und Besucherquellen diversifiziert: Wir waren lange Jahre abhängig von Google-Traffic und Affiliate-Marketing, mittlerweile nutzen wir andere Einnahmequellen (z. B. Sponsored Posts und Coaching)  und Besucherquellen (Pinterest, Facebook, Newsletter etc.) und es ist nicht mehr so schlimm, wenn eine dieser Quellen wegfällt.

1.2 Einige Dinge, die ich gelernt habe:

  • Auf eine Aufgabe und ein Projekt zur Zeit konzentrieren!
  • Weniger Ablenkung sorgt für deutlich mehr Produktivität (weniger Statistiken gucken, weniger Nachrichten schauen/lesen, Facebook News-Feed ausdünnen etc.)
  • Immer ein Backup machen, bevor man große Änderungen an einer Website vornimmt (ich habe aus Versehen eine falsche Datenbank-Tabelle gelöscht, ohne ein aktuelles Backup davon zu haben, hat mich drei Tage Zeit gekostet, alles wiederherzustellen)…
  • Algorithmus-Änderungen (sei es bei Facebook, Pinterest oder Google) stets im Auge behalten!
  • Eigene Kanäle schaffen ist besser als Kanäle anderer nutzen
  • Browser-Push-Benachrichtigungen bringen leider kaum etwas (Klickrate von 3-5%)
  • Man muss nicht jeden Tag E-Mails checken!
  • Mit einem Growth-Mindset ist es deutlich leichter Kritik zu ertragen und mit Rückschlägen umzugehen. Nimm dich nicht zu wichtig und das Leben nicht zu ernst!
  • Gemeinsam ist immer besser als Gegeneinander!

So viel dazu, aber jetzt Butter bei die Fische! Wie viel Geld verdienen wir eigentlich als Vollzeit-Blogger? Was kommt eigentlich dabei rum?

2. Einnahmen Dezember 2017

Unsere Einnahmen kommen seit eh und je hauptsächlich über Affiliate-Marketing, unter anderen über das Amazon-Partnerprogramm, Affiliate-Netzwerke wie affili.net und diverse In-House-Partnerprogramme.

Dazu kommen Einnahmen über Google AdSense, die sich dank steigender Besucherzahlen im Laufe des Jahres gut entwickelt haben. Ganz zufrieden bin ich jedoch noch nicht damit und experimentiere aktuell viel mit der Platzierung und verschiedenen Anzeigen-Formaten. Demnächst werde ich auch mal Alternativen wie Plista oder Tabool ausprobieren und schauen, ob das einen höheren RPM bringt.

Im Laufe des Jahres haben wir auch damit angefangen, öfter mal Kooperationen in Form von Sponsored Posts einzugehen, von denen wir diesen Monat 2 hatten. Wir sehen Sponsored Posts allerdings als Extraeinkommen. Uns machen diese Art von Kooperationen generell Spaß und wir möchten uns in dem Bereich weiterentwickeln und längerfristige Kooperationspartner finden, aber generell möchten wir den Anteil an Sponsored Posts möglichst gering halten.

Die Einnahmen durch Coaching und Beratung waren im Dezember (und auch in den Monaten davor) recht gering, weil ich nur einen kleinen Auftrag angenommen und mich (wie schon oben erwähnt) fast ausschließlich auf's Bloggen konzentriert habe.

An den Einnahmen sind beteiligt:

  • Faminino (ca. 80%)
  • Blogmojo (ca. 10%)
  • Meine 2 Technik-Blogs tabletcommunity.de und smartnweb.de, die jedoch schon länger nicht mehr gepflegt werden (ca. 5%)
  • 4 kleinere Nischenblogs, die ebenfalls schon länger brach liegen, aber immer noch ein bisschen passives Einkommen generieren (ca. 5%)

Alle Einnahmen sind netto (also ohne MwSt.)

  • Google AdSense: 667,32 €
  • Affiliate-Marketing: 4.336,15 €
    • Amazon-Partnerprogramm
    • affili.net
    • In-House-Partnerprogramme (z. B. webgo, CleverReach, cyclotest)
    • TARIFFUXX
    • SeedingUp
  • Sponsored Posts: 1.300 €
  • Coaching und Beratung: 120 €

Gesamt: 6.243,27 €

Dazu müsste man theoretisch noch die Einnahmen über die VG Wort rechnen, welche monatlich auch etwa 300-400 € betragen dürften (wenn man 20 € pro Artikel, der die Mindestzugriffe erreicht hat, zugrunde legt), ab erst Mitte diesen Jahres ausgezahlt werden.

3. Ausgaben Dezember 2017

Erst einmal vorweg:

Ich sehe immer wieder, dass viele Blogger nicht bereit sind, Geld für ihren Blog auszugeben. Deswegen ist mir die Auflistung der Ausgaben eigentlich noch wichtiger als die der Einnahmen.

Ohne Investition kein (oder deutlich langsameres) Wachstum! Natürlich sollst du dein Geld nicht aus dem Fenster werfen, aber hör auf alles kostenlos zu wollen und monetäre Investition durch deine eigene Zeit auszugleichen, das führt nur zu Burn-Out oder Stagnation (ich habe beides erlebt).

Und noch etwas: In der ersten Zeit musst du in Kauf nehmen, mehr Ausgaben als Einnahmen zu haben. Scheu dich bitte nicht davor zu investieren, auch wenn dein Blog das Geld noch nicht wieder reinholt!

Sorry, das musste mal gesagt werden. 😉

Neben Webhosting geben wir z. B. viel Geld für Tools und Software aus, die uns die Arbeit zum Teil enorm erleichtern. Aber auch unsere Ausgaben für Outsourcing sind gestiegen, weil wir schlichtweg die Arbeit mit der uns zur Verfügung stehenden Zeit nicht mehr alleine schaffen.

Hinweis: Einige der aufgeführten Ausgaben wurden nicht im Dezember, sondern in anderen Monaten abgebucht, weil es sich um jährliche Zahlungen handelt. Um ein möglichst akkurates Bild der monatlichen Ausgaben zu schaffen, habe ich diese anteilig für den Dezember angerechnet.

Alle Ausgaben sind ebenfalls netto (also ohne MwSt.):

Gesamt: ca. 850 €

Dazu kommen noch Krankenkasse (freiwillig gesetzlich versichert), Gewerbesteuer sowie die Einkommenssteuer.

In manchen Monaten in 2017 waren die Ausgaben noch deutlich höher, weil wir diverse einmalige Anschaffungen getätigt haben (iPad Pro mit Apple Pencil, neue Kamera mit Objektiv, Einrichtung und Props für unser kleines Fotostudio zu Hause, Materialien für DIYs etc.), zu Blogger-Events gefahren sind oder Sachen für's Büro gekauft haben.

4. Unsere Zukunftspläne

4.1 Herzensprojekte vs. Wachstum

Wir möchten auch in 2018 weiter wachsen. Aber im Gegensatz zu 2017 möchten wir andere thematische Schwerpunkte setzen und uns mehr auf die Themen konzentrieren, die uns wirklich am Herzen liegen und die uns Spaß machen (was wir im letzten Jahr nicht immer gemacht haben).

Bei Faminino soll es nach wie vor um Familien- und Erziehungsthemen gehen, allerdings werden wir uns stärker auf den Rezepte- und DIY-Bereich konzentrieren. Zudem habe ich auf Faminino einen Papa-Blog eingerichtet, indem ich in Zukunft über die Freuden und Tücken des Vaterseins schreiben werde.

Ich werde mich wieder auch verstärkt um mein Herzensprojekt, Blogmojo, kümmern und möchte in diesem Jahr meinen ersten eigenen Online-Kurs herausbringen. Vielleicht werde ich auch noch einen neuen Blog zu einem ganz anderen Thema starten, aber ich vermute, dass das erst nächstes oder übernächstes Jahr etwas wird.

4.2 Eigenes Buch

Nele wird in diesem Jahr ein eigenes Buch zum Thema Kindererziehung veröffentlichen, worauf ich schon sehr gespannt bin. Das wird noch viel Arbeit werden, könnte sich aber potenziell sehr gut auf den Blog auswirken (Wahrnehmung als Autorität und Marke).

4.3 Fotografie und Videos

Wir möchten uns in diesem Jahr stärker mit Fotografie auseinandersetzen, um bessere Artikelbilder machen und auf Stockphotos weitestgehend verzichten zu können. Auch YouTube-Videos stehen auf unserer To-Do-Liste. Ich bin ziemlich schlecht darin Videos zu drehen und zu bearbeiten und fühle mich auch nicht besonders wohl vor der Kamera, woran ich definitiv arbeiten will.

4.4 Outsourcing und Automatisierung

Auch in 2018 möchten wir daran arbeiten, mehr Aufgaben abzugeben und zu automatisieren. So planen wir im Laufe des Jahres eine oder ggf. auch mehrere Redakteure oder Mitblogger einzustellen. Für mich als Kontrollfreak und Perfektionist ist das Abgeben von Aufgaben nicht immer einfach, also wir werden schauen, wie das so läuft!

4.5 Newsletter

Auch der Ausbau unserer Newsletter steht auf dem Plan. Den Newsletter bei Blogmojo habe ich zugegebenerweise ein bisschen vernachlässigt, was ich in diesem Jahr ändern möchte.

4.6 Coaching und Beratung

Blog-Coaching und -Beratung machen mir sehr viel Spaß und ich möchte das in diesem Jahr ebenfalls ausbauen (im Zuge dessen habe ich letzte Woche die „Arbeite mit uns„-Seite hier auf dem Blog überarbeitet, schaut mal rein!).

Vielleicht werde ich auch ein paar neue Formate ausprobieren (Webinare, Live-Videos etc.). Auch wäre es toll, wieder auf ein oder zwei Konferenzen zu sprechen oder Workshops zu geben. Mal schauen, was das Jahr noch so bereithält!

16 Gedanken zu “Blog-Einnahmen Dezember 2017 (+Jahresrückblick!)

  1. Hey Finn,
    schöner Einblick – aber der Punkt zu den Ausgaben, der bewegt!
    Ich find es gut, dass du darauf eingehst, dass man ohne Investitionen nicht oder nur langsam voran kommt…da bin ich ganz bei dir!

    Weiter so und Glückwunsch zu all diesen „Yeah-Momenten“ aus 2017!
    Liebe Grüße
    Cathy

    • Hi Cathy,

      danke für das Lob! Freut mich, dass dir mein Artikel gefällt! 😀

      Ja, Pfennigfuchserei bei Bloggern geht mir extrem auf die Nerven. Das gilt im Übrigen auch für Hobby-Blogger. Für eine Mitgliedschaft im Fitness-Studio ist man bereit 50 € im Monat auszugeben, für einen Blog will man noch nicht einmal Geld für vernünftiges Webhosting ausgeben, das man schon für 5-7 € pro Monat bekommt…

      Liebe Grüße

      Finn

      PS: Hoffe, dass wir uns bald mal beim Elternblogger-Stammtisch kennenlernen! 😉

  2. Hallo Finn!

    Vielen Dank für diesen intimen Einblick in eure finanzielle Situation.

    Ich gebe ehrlich zu: Ich bin neidisch! Vor allem auf euren Mama- bzw. Familienblog, der in etwa genauso lange existiert wie unser Blog freeyourfamily.net. Wir versuchen, wertvollen Content für unsere Leser zu erstellen und haben ca. 10.000 Besucher im Monat, aber der finanzielle Erfolg bleibt aus.

    Mir würde es ja für den Anfang reichen 300-400 € Gewinn zu generieren. Dass das möglich wäre, sehe ich an Faminino. Aber mir fehlt das Erfolgsgeheimnis. Wenn’s mal 50 € sind, die über Amazon reinkommen, 30 € über die Youtube-Monetarisierung und 100 € für einen Nofollow-Backlink, ist das schon erfreulich. Davon leben? Hm, vielleicht ohne Krankenversicherung in Dritte-Welt-Ländern.

    Bei den Ausgaben fürs Business bin ich ebenfalls nicht knauserig. In die Gewinnzone zu rutschen, wäre nur schön.

    Liebe Grüße
    Patrick

    • Hi Patrick,

      ich habe mir deinen Blog mal angeschaut und würde dir folgendes empfehlen:

      – Fang unbedingt mit Pinterest an. Ist aktuell noch recht einfach, darüber in kurzer Zeit viele Besucher zu bekommen, vor allem wenn du Tools wie BoardBooster oder Tailwind nutzt.
      – Befass dich mehr mit SEO, vor allem mit Keyword-Recherche. Optimier auf produktbezogene Keywords mit wenig Konkurrenz.
      – Such dir dazu passend profitable Partnerprogramme in deiner Nische (bei Öko-Kleidung gibt es z. B. hohe Provisionen)

      Ich hoffe, das hilft dir ein bisschen weiter!

      Liebe Grüße

      Finn

      • Hallo Finn,

        danke für Deine nützlichen Tipps! Ich werde mich mal mehr mit Pinterest auseinandersetzen und ein wenig die Partnerprogramme durchforsten. 🙂

        Ja, mit der Keyword-Recherche habe ich dummerweise erst im letzten Quartal angefangen. Die meisten Tools sind für mich noch unerschwinglich, aber der Google Keyword Planner reicht für den Anfang vollkommen aus, um zu erkennen, wonach die Leute suchen und in welcher Nische es wenig Konnkurrenz gibt. Welches Tool benutzt ihr?

        Danke für Deine Hilfe und liebe Grüße
        Patrick

        • Hi Patrick,

          gerne, Pinterest lohnt sich wirklich! 😉

          Ich empfehle dir als Keyword Tool den KWFinder (im mangools Basic Paket) für derzeit 26 €/Monat im jährlichen Abo. Ist das beste SEO-Tool, das man für das Geld bekommen kann. Vor allem auch für Anfänger, denn der KWFinder zeigt für jedes Keyword auch an, wie stark die Konkurrenz ist (das ist zwar nicht 100% akkurat wie bei den meisten Tools, aber dennoch eine guten Hinweis).

          LG

          Finn

  3. Hey Finn!

    Sehr interessanter Artikel. Ich habe Anfang des Jahres ein Unternehmen als SEO-Texter gegründet und lerne stets dazu. Ich habe alle deine Einnahmen sowie Ausgaben Links gecheckt und musste leider feststellen, dass meine Website für die meisten inkompatibel ist. Du benutzt fast ausschließlich Tools für WordPress, wohingegen ich mich aufgrund einer Empfehlung für Squarespace entschieden habe. Außerdem musste ich feststellen, dass deine Pinterest Tools lediglich den englischen Markt bedienen. :-/ Deutsche Tribes über Online Marketing konnte ich dort keine finden…
    Laut kwfinder hat meine Domain ein LPS von 1 und ein MOZ Ranking von 0, was mich doch sehr erschrocken hat. Außerdem sagt die Seite, ich hätte keinerlei Backlinks obwohl SEMrush von 76 Backlinks redet.
    Weiter dazu: Würdest du mir eine Umsiedlung auf WordPress empfehlen? Womit hast du damals deine ersten Einnahmen erzielt? Ich bin freiberuflicher SEO und verdiene den Löwenanteil durch diese Dienstleistungen, aber ich möchte mir auch mit dem Blog etwas aufbauen…

    LG

    Dominik

    • Hi Dominik,

      sorry für die späte Antwort. Irgendwie ist dein Kommentar untergegangen…

      Tailwind nutze ich vor allem für die Planung eigener Pins. Dafür ist es Gold wert. Die Tribes nutze ich wenig bis kaum.

      Ich habe schon viel Gutes über Squarespace gehört, kann mir aber vorstellen, dass es weniger Gestaltungsfreiheit bietet als ein selbst gehosteter WordPress-Blog. Ich setze seit Jahren auf WordPress und kann es bedingungslos empfehlen.

      LG

      Finn

      PS: Mach dir keinen Stress damit, was Tools in Sachen Linkpopularität anzeigen. Viele Backlinks werden von MOZ, KWFinder oder SEMRush gar nicht oder erst mit mehreren Wochen oder sogar Monaten an Verzögerung gefunden. Schau am besten in der Google Search Console oder bei ahrefs, die haben auch einen sehr aktiven Crawler.

  4. Hey Finn!
    vielen Dank für diesen Einblick! Ich lese Blog Reports total gerne und habe mich gefreut, dass ich endlich mal wieder einen deutschsprachigen Report gefunden habe. 😉
    Mein Mamablog wird nächste Woche ein Monat alt und ich bin zur Zeit am überlegen, ob ich auch regelmäßig einen Report veröffentliche. Zwar gibt es noch nicht viel zu berichten, aber das Wachstum eines Blogs von Anfang an zu beobachten ist sicherlich auch sehr spannend.

    Du schreibst, dass ihr eine tolle Mastermind-Gruppe gefunden habt.Darf man fragen wo bzw. wie? Habe schon oft gelesen, dass es sehr wichtig ist, aber ich weiß leider absolut nicht, wie man am besten so eine Gruppe findet.

    Ich wünsche euch weiterhin viel Erfolg und würde mich natürlich sehr über einen nächsten Blog-Report freuen!

    Lg
    Josy

    • Hi Josy,

      vielen dank für deinen netten Kommentar!

      Ja, Reports können dir dabei helfen, deine eigenen Fortschritte, Erfolge und Fehler besser zu dokumentieren und vor Augen zu führen. Kann ich nur empfehlen 😉

      Meine Mastermind-Gruppe ist durch das Kennenlernen anderer Blogger im echten Leben (z. B. auf Blogger-Events) zustande gekommen. Du kannst aber auch sehr gut Mastermind-Gruppen auf Facebook finden oder auch bezahlten Mastermind-Gruppen beitreten, die von einem Online-Marketing-Experten moderiert werden.

      LG

      Finn

  5. Hallo Finn, ich habe Blogmojo durch euren Elternblog gefunden. Ich habe selber grade jetzt die Tage einen Mamablog gestartet. Darüber habe ich schon lange nachgedacht, da ich selber Dreifachmama und begeisterte Mamablogleserin bin.
    Ich finde den Einkommensreport wrklich total spannend und unheimlich motivierend. Denn bislang hatte ich immer den Eindruck, dass nur englische Blogger so viel verdienen und deutsche Blogger vielleicht wenns gut läuft maximal 1000€ monatlich, eher sogar nur zwei oder dreistellig. Daher stand bei mir schon die Überlegung im Raum, einen englischen Blog zu machen. Dieser Report hier ermutigt , es doch auf deutsch laufen zu lassen.

    Werdet ihr regelmäßig Einkommensreport erstellen? Das wär total klasse!

    • Hi Lia,

      freut mich sehr, dass dich unser Einkommensreport motiviert! 😉

      Es ist in den USA wahrscheinlich ein bisschen leichter mit dem Bloggen Geld zu verdienen (z. B. aufgrund der laxeren rechtlichen Bestimmungen und weniger Bürokratie).

      Aber es gibt auch im deutschen Raum viele, die von ihrem Blog leben können. Ich kenne einige deutsche Blogger, die vier- oder sogar fünfstellig im Monat verdienen.

      Dass Eindruck entsteht, dass das nur in den USA funktioniert, kommt wahrscheinlich zum Teil dadurch zustande, dass man hierzulande nicht so offen über Geld redet und es eher unüblich ist Einkommensreports zu veröffentlichen…

      LG

      Finn

      PS: Ob wir in Zukunft wieder einen Einnahmereport veröffentlichen werden, weiß ich noch nicht. Ich konzentriere mich die kommenden Monate erst einmal thematisch auf die DSGVO, danach werde ich mal schauen.

  6. Hallo Fin, vielen dank für deine Antwort. Wow, fünfstellig, das ist ja Wahnsinn – aber stimmt, da hast du wohl Recht, dass es her an unsrer Mentalität liegt, dass man nicht offen über Geld und Einkommen spricht, im Gegensatz zur USA, wo das ja fast zum Usus gehört. Ich lese viele englischen foodblogs (meine zweite passion), daher kenne ich viele englische incomereports.
    Oh das leidige Thema der DSGVO, darüber hab ich jetzt schon so viel gelesen, ist schon echt abschreckend, grad auch für Neueinsteiger. Ich verfolge deinen Blog hier nun auf jeden Fall auch weiter!

    • Hi Lia,

      klasse, freut mich, dich als Leserin zu haben! 😉

      Ja, die DSGVO macht es ein bisschen aufwändiger einen eigenen Blog zu erstellen und betreiben. Aber lass dich davon nicht abschrecken, es lohnt sich trotzdem! 😉

      LG

      Finn

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