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Die 5 besten Social-Media-Plugins für WordPress in 2021

Die 5 besten Social-Media-Plugins für WordPress

Sharing-Buttons sollten auf deiner Website nicht fehlen, da sie deinen Lesern eine schnelle und komfortable Möglichkeit bieten, Inhalte auf sozialen Netzwerken zu teilen und so weiterzuverbreiten.

Leider haben viele Social-Media-Plugins eines oder mehrere der folgenden Probleme:

  1. Sie zeigen keine Share Counts an
  2. Sie genügen den strengen europäischen Datenschutzrichtlinien nicht
  3. Sie beeinflussen die Ladezeit und Core Web Vitals deiner Website negativ

Ich stelle dir in diesem Beitrag die 5 besten Social-Media-Plugins für WordPress vor.

Alle Plugins habe ich persönlich getestet und für längere Zeit genutzt. Sie haben keinen der oben genannten Nachteile (und wenn ja, dann nur im geringen Ausmaß).

1. novashare

Novashare ist ein schnelles und günstiges Social-Media-Plugin für WordPress.

Nachdem ich auf Blogmojo viele Jahre MashShare eingesetzt habe, bin ich vor einigen Monaten auf Novashare umgestiegen.

Nicht, weil ich mit MashShare sonderlich unzufrieden gewesen wäre. Novashare ist einfach noch etwas besser.

Vor allem ist es in Sachen Ladezeit und Core Web Vitals wirklich außer Konkurrenz. Die Entwickler behaupten, dass Novashare gerade einmal 5 KB zur Seitengröße hinzufügen würde.

Und das ist nicht übertrieben:

Die durch das Plugin geladene JavaScript-Datei novashare.min.js ist z. B. gerade einmal 802 Byte groß:

Novashare ist extrem klein und beeinflusst deine Ladezeit somit nicht unnötig.

Auch der Funktionsumfang lässt keine Wünsche offen:

Du selbst bestimmst, welche sozialen Netzwerke überhaupt angezeigt werden und wo die Share-Bar dargestellt werden soll. Außerdem kannst du auf Wunsch eine Floating-Bar zu deiner Seite hinzufügen und Click-to-Tweet-Abschnitte im Beitrag oder Pinterest-Buttons bei deinen Bildern einbauen.

Auch eine Anbindung zu Google Analytics oder eine URL-Verkürzung mit bit.ly ist für Novashare kein Problem.

In Sachen DSGVO bist du mit Novashare auf der sicheren Seite, da das Plugin weder Cookies setzt, noch Daten deiner Besucher im Hintergrund sammelt. Eine Verbindung zu einem sozialen Netzwerk wird erst dann aufgebaut, wenn der User aktiv auf den Teilen-Button klickt.

Preise

Novashare arbeitet mit einem Abomodell, das auf Jahresbasis berechnet wird:

  • Personal: Ein Jahr Updates und Support belaufen sich pro Seite auf 24,95 US-Dollar
  • Business: Bei diesem Tarif erhältst du 3 Lizenzen zum Preis von 54,95 US-Dollar
  • Unlimited: Wenn du Novashare auf beliebig vielen Seiten installieren möchtest, werden 124,95 US-Dollar fällig

Zu jedem Tarif gibt es eine 30-tägige Geld-zurück-Garantie, sodass du Novashare völlig risikolos testen kannst.

Vorteile

  • Hervorragende Performance
  • keinen negativen Einfluss auf Core Web Vitals
  • Design anpassbar
  • Du bestimmst die angezeigten Netzwerke
  • Add-ons, wie z. B. Floating-Bar, bereits integriert
  • DSGVO-freundlich (Keine Cookies, kein Tracking)
  • kompatibel mit Google Analytics
  • Share-Counts
  • URL-Shortener integriert
  • Kostengünstig

Nachteile

  • Bis jetzt habe ich keine gefunden.

2. MashShare

Mashshare ist ein tolles Social Media Plugin, das du durch viele Erweiterungen an deine Wünsche anpassen kannst

MashShare bietet dir die Möglichkeit, das Thema Social-Sharing wirklich professionell anzugehen:

Das Plugin stellt dir schnell ladende Buttons mit einer extremen Vielfalt an Darstellungsmöglichkeiten zur Verfügung. Neben klassischen Örtlichkeiten gibt es Sharing-Banner für Mobilgeräte, eine Sharebare oder auch eine Facebook-Like-Bar.

Selbstverständlich sind alle Buttons responsive, sodass eine spezielle Anpassung an Mobilgeräte nicht erforderlich ist.

Eine Unterstützung für AMP und Caching-Plugins wie WP Rocket ist ebenfalls vorhanden.

Bei der Ladezeit kann MashShare zwar nicht ganz mit Novashare konkurrieren, erreicht dennoch wirklich hervorragende Werte und beeinträchtigt deine Seite kaum.

Da hinter dem Plugin ein deutsches Entwicklerteam steckt, ist nicht nur der Support ausgezeichnet, auch die Anpassungen an die DSGVO könnten nicht besser sein: kein Tracking, keine Cookies und keine Verbindung zu sozialen Netzwerken im Hintergrund.

Preise

MashShare arbeitet mit einem Freemium-Modell. So kannst du die grundlegenden Funktionen und die Usability des Plugins in der kostenlosen Version zunächst testen, bevor du einen Kauf tätigst.

Das Preismodell ist leider etwas komplex aufgrund zahlreicher Add-ons:

  • Personal: Für 39 Euro / Jahr gibt es eine Lizenz für eine Website inkl. der 8 Standard-Add-ons (Facebook-Likebar, Mash Networks, Sharebar, Mash Responsive, Google Analytics Integration, Pageviews, LikeAfterShare, Floating Sidebar)
  • Business: Wer 119 Euro / Jahr bezahlt erhält 5 Lizenzen und 12 Add-ons (zusätzlich: VideoPost-Add-on, Performance Widget, Select and Share, Sharebar, Click to Tweet)
  • Pro: Eine unlimitierte Anzahl an Lizenzen erhältst du für 199 Euro pro Jahr inkl. aller Add-ons
  • Ultimate: Der Einmalpreis für eine unlimitierte Anzahl an Lizenzen beläuft sich auf 339 Euro.

Alle Tarife sind mit einer 30 Tage-Geld-zurück-Garantie ausgestattet.

Vorteile

  • Zahlreiche Anpassungsmöglichkeiten
  • Soziale Netzwerke beliebig anpassbar
  • Zahlreiche Add-ons bereits inbegriffen
  • Share und Like Funktion (Like direkt auf deiner Seite, ohne diese Verlassen zu müssen)
  • Schnelle Ladezeit
  • DSGVO konform
  • Deutsches Entwicklerteam – deutscher Support
  • Freemium-Modell
  • Unterstützt AMP

Nachteile

  • Teuer im Vergleich zu anderen Plugins
  • Die zahlreichen Add-ons können verwirren

3. Shariff Wrapper

Shariff Wrapper ist ein deutsches Sharing-Plugin nach DSGVO Standard

Das WordPress-Plugin Shariff Wrapper basiert auf dem vom Computer-Magazin c’t entwickelten Open-Source-Tool Shariff, für das es auch Integrationen für andere CMS wie Drupal, Joomla! oder TYPO3 gibt.

Es ist datenschutzfreundlich, da eine Verbindung zu sozialen Netzwerken erst dann aufgebaut wird, wenn ein Nutzer aktiv auf den Teilen-Button klickt.

Zusätzlich ist es simpel und übersichtlich aufgebaut:

Du bestimmst, welche Netzwerke angezeigt werden und kannst diese wahlweise über automatisierte Bedingungen (vor oder nach einem Beitrag) anzeigen lassen oder über den Shortcode [shariff] an einer beliebigen Stelle einblenden.

Bislang sind 32 Dienste eingepflegt, darunter auch Exoten wie Reddit, Tumblr oder Xing. Auch einen Paypal-Spenden-Button kannst du über Shariff Wrapper anzeigen.

Das Design der Schaltflächen sowie Animationseffekte lassen sich im Backend konfigurieren. Hier solltest du dir jedoch nicht zu viele Möglichkeiten erwarten.

Preise

Shariff Wrapper ist komplett kostenlos und kann direkt über die Plugin-Bibliothek von WordPress.org heruntergeladen und installiert werden.

Vorteile

  • Kostenlos
  • DSGVO-konform
  • 32 verschiedene Netzwerke integriert
  • Diverse Designanpassungen möglich
  • Einbindung automatisch oder über einen Shortcode
  • Deutsches Entwicklerteam
  • Regelmäßige Updates
  • Anzeige von Share Count

Nachteile

  • Geringerer Funktionsumfang im Vergleich zu anderen Plugins
  • keine Add-ons
  • Button-Design ist etwas altbacken
  • Ladezeit könnte besser sein

4. Social Warfare

Social

Social Warefare bietet dir die Möglichkeit, optisch ansprechende Sharing-Bars an jeder erdenklichen Stelle deiner Website einzubinden.

Dabei ist das Plugin leicht zu bedienen, schnell und außerdem erfüllt es alle Anforderungen an den Datenschutz.

Zunächst einmal begeistert Social Warefare durch eine große Bandbreite an Designoptionen. Es lässt dich nicht nur die Zusammensetzung flexibel gestalten, sondern auch die Position und vor allem das Erscheinungsbild. Du bestimmst über die Form und Farbe, Größe und sogar das Hover-Verhalten.

Gerade in diesem Bereich ist Social Warefare wirklich eines der besten Social-Media-Plugins überhaupt.

Auch erweiterte Funktionen wie eine Floating-Bar, die du beliebig am Bildschirmrand platzieren kannst oder Click to Tweet Buttons sowie eine Google Analytics Anbindung sind für das Plugin kein Problem.

Besonders gut gefällt mir, dass du im Backend für Beiträge individuelle Bilder für jedes Netzwerk einfügen kannst. Insbesondere für Pinterest ist dieses Feature wirklich toll, da so nicht das Beitragsbild geteilt wird.

Da Social Warefare lediglich 15 KB an Skripten und Styles lädt, ist der Einfluss auf deine Seitengeschwindigkeit wirklich gering.

Preise

Social Warfare gibt es in einer kostenlosen Version und einer Premium-Version mit erweiterten Design-Optionen und weiteren Netzwerken.

Die Kosten der Pro-Version setzen sich wie folgt zusammen:

  • Einzelseite: 29 US-Dollar pro Jahr
  • Bis zu 5 Seiten: 89 US-Dollar pro Jahr
  • Bis zu 10 Seiten: 139 US-Dollar pro Jahr
  • Unlimitiert: 349 US-Dollar pro Jahr

Vorteile

  • Kaum Einfluss auf die Ladezeit
  • Zahlreiche Designoptionen
  • Einfache Handhabung
  • Optisch sehr ansprechend
  • Vielzahl an Einbindungsmöglichkeiten
  • Viele verschiedene Netzwerke
  • DSGVO-konform
  • URL-Shortener
  • Caching

Nachteile

  • Backend komplett in Englisch

5. Easy Social Share Buttons for WordPress

Easy Social Share Buttons ist ein Social-Media-Plugin, das dir eine Fülle an Funktionen und den Zugang zu 50 sozialen Netzwerken und Apps bietet. Darunter auch Exoten wie Evernote oder verschiedene russische Vertreter.

Das Besondere an diesem Plugin sind die zahlreichen Einbindungsmöglichkeiten. So ermöglicht es dir das Plugin etwa, nach dem Kommentieren, Scrollen, einem Einkauf oder dem Klick auf einen Beitrag eine Aufforderung zum Teilen einzublenden.

Auch bei den Designeinstellungen sind nahezu keine Grenzen gesetzt: Du bestimmst die Optik der Sharing-Buttons über verschiedene Stile, Animationen oder die Anordnung der Netzwerke.

Abgerundet wird der Funktionsumfang durch eine Anbindung zu Google Analytics, eine Floating-Bar, eine WooCommerce-Integration sowie Caching.

Du kannst sowohl durch automatische Regeln wie auch über einen Shortcode bestimmen, wo deine Share-Buttons angezeigt werden sollen.

Selbstverständlich ist das Plugin DSGVO-konform.

Preise

Easy Social Share Buttons for WordPress wird über den Envato Market oder die Herstellerseite vertrieben und kann dort für eine Einmalgebühr in Höhe von 22 US-Dollar erworben werden. Enthalten sind alle zukünftigen Updates und Support für 6 Monate.

Eine Entwickler-Lizenz für beliebig viele Websites gibt es für 199 US-Dollar direkt auf der Plugin-Homepage.

Vorteile

  • Zugang zu 50 Netzwerken
  • Newsletter-Verknüpfung
  • Verschiedene Darstellungsoptionen
  • Design anpassbar
  • Teilen von Bildern, Videos und Zitaten
  • Call-to-Actions nach Useraktion
  • A/B-Tests integriert
  • Integration von Google Analytics
  • DSGVO kompatibel
  • Lifetime-Updates
  • Schnelle Ladezeit
  • Günstiger Preis über Einmalzahlung

Nachteile

  • Einrichtung aufgrund der vielen Funktionen etwas komplex

Was muss ich bei der Auswahl eines Sharing-Plugins beachten?

Bei der Auswahl eines Social-Media-Plugins kommt es entscheidend auf 4 Bereiche an, die ich dir zum Abschluss detailliert vorstellen möchte:

1. Flexibilität

Die Stelle, an der du deine Leser zum Teilen eines Beitrags animierst, ist von entscheidender Bedeutung. Daher ist es sinnvoll, nicht nur einen Button pro Seite einzubinden, sondern mehrere an unterschiedlichen Stellen.

Dementsprechend solltest du unbedingt darauf achten, wie und vor allem wo dein Plugin eine Sharing-Bar einfügt.

Im Idealfall passiert dies automatisiert an allen von dir festgelegten Stellen und zusätzlich über einen Shortcode mit dessen Hilfe du ganz individuell steuern kannst, wo du welche Buttons anzeigen möchtest.

Sehr nützlich ist außerdem eine PHP-Funktion, die dir eine flexible Integration des Plugins in dein Theme erlaubt.

2. Datenschutz

Der Datenschutz ist ein wichtiges Thema bei Sharing-Buttons. Insbesondere US-amerikanische Lösungen oder die in Themes integrierten Buttons bauen häufig bereits beim Aufruf der Seite eine Verbindung zu Facebook und Co. auf und übersenden personenbezogene Daten wie die IP.

Das ist selbstverständlich durch die DSGVO strengstens untersagt, da diese Datenübermittlung keinem begründbaren Interesse unterliegt.

Noch vor einigen Jahren war Shariff Wrapper eines der wenigen Plugins, die diesen Anforderungen standhalten konnte. Heute ist eine Datenübermittlung erst nach dem Klick des Nutzers eigentlich Standard.

Die oben vorgestellten Plugins erfüllen die Anforderungen jedenfalls.

3. Einfluss auf die Ladezeit und Core Web Vitals

Die Ladezeit ist schon lange ein Ranking-Faktor für Google. Sowohl ein direkter als auch ein indirekter.

Mit Einführung der Core Web Vitals hat Google die Gewichtung nochmals erhöht.

Dementsprechend solltest du auch bei einem Social-Media-Plugin darauf achten, dass es:

  1. Nicht zu viele eigene Anfragen ausführt
  2. Die Dateigröße deiner Website nicht drastisch erhöht

Alle 5 oben vorgestellten Plugins schneiden diesbezüglich gut ab. Allen voran Novashare, das lediglich eine Anfrage bei einer Dateigröße von weniger als 5 KB ausführt.

4. Share Counts

Share Counts sind eine tolle Sache, um die Autorität eines Beitrags zu steigern: Wenn deine Leser sehen, dass die Seite bereits mehrere Hundert Mal in den sozialen Netzwerken geteilt wurde, wächst auch das Vertrauen in die Quelle.

Dementsprechend kann es sinnvoll sein, bei gerne geteilten Beiträgen diese Share Counts darzustellen.

Wichtig ist jedoch zu wissen, wie zuverlässig diese sind und von welchen Quellen sie bezogen werden. Kommen sie von den sozialen Netzwerken selbst? Oder werden dafür Share-Count-APIs benötigt? Und, wenn letzteres der Fall ist, sind diese APIs kostenlos oder muss ich mit Extra-Kosten rechnen?

Diverse Plugins wie MashShare ermöglichen es sogar, die Share Counts mit einem Multiplikator zu versehen, um die Autorität einer Seite zu steigern.

Finn Hillebrandt

Finn Hillebrandt

Gründer von Blogmojo, WordPress-Fan und SEO-Experte mit 10+ Jahren Erfahrung.

Finns große Leidenschaft ist es, epische Blogartikel zu schreiben und bei Google zu ranken (und nein, dass du hier gelandet bist, ist kein Zufall). 😎

Sein Motto und seine Mission lauten: Unf*ck SEO! ✊

Bei SEO setzt er entsprechend nicht auf Hörensagen, sondern führt ständig eigene Tests und Recherchen durch, um herauszufinden, wie Google wirklich tickt (Achtung, Nerd-Alarm!).

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