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Die 13 besten WordPress-Alternativen in 2021

Die besten WordPress-Alternativen

WordPress ist das beliebteste und am häufigsten eingesetzte CMS weltweit.

Es existieren jedoch auch gute Alternativen zu WordPress, deren Einsatz je nach Projekt Sinn ergeben kann.

In diesem Artikel stelle ich dir 13 der besten WordPress-Alternativen inklusive ihrer Vor- und Nachteile vor.

Homepage-Baukästen

Homepage-Baukästen entfalten dann ihre Stärke, wenn du nach einer All-in-one-Lösung suchst und den Aufwand hinter der Website möglichst gering halten möchtest.

Auf der anderen Seite musst du dir im Klaren darüber sein, dass die Flexibilität im Vergleich zu WordPress deutlich eingeschränkt ist.

1. webgo Homepage-Baukasten

Der webgo-Homepage-Baukasten belegt aktuell den ersten Platz in unserem Hompage-Baukasten-Vergleich.

Mit einem intuitiven und sehr einfach zu bedienenden Drag-and-drop-Builder ist es dir möglich, komplett ohne Vorkenntnisse eine wirklich ansprechende Website zu bauen und binnen weniger Stunden zu veröffentlichen. Dieser bietet nicht nur vorgefertigte Inhaltsbausteine, sondern zahlreiche Anpassungsmöglichkeiten, um die Website genau nach deinen Vorstellungen und an deine Marke anpassen zu können.

Außerdem verfügt webgo über klassische Elemente wie einen Online-Shop, grundlegende SEO-Funktionen, Besucherstatistiken oder beliebig viele, individuelle E-Mail-Adressen.

Gerade im Bereich Blogging kommt der webgo Homepage-Baukasten jedoch an seine Grenzen. Hier fehlen unter anderem eine brauchbare Kommentarfunktion, Kategorien oder Tags.

Webgo ist dann die richtige Alternative zu WordPress, wenn du ein simple und einfache Website aufbauen und wirklich hochwertige Designvorlagen nutzen möchtest.

Ist es jedoch dein Ziel, einen Blog zu starten, kann der webgo Baukasten nicht mit WordPress konkurrieren.

Kosten

Hier zeigt sich webgo von einer wirklich guten Seite.

Je nach Bedarf kannst du unter 4 Tarifen auswählen, die sich zwischen 6,95 Euro bis 24,95 Euro pro Monat bewegen.

Das dürfte kaum mehr sein, wie auch für einen guten Webspace bei WordPress anfällt.

Vorteile

  • Intuitiver Drag-and-drop-Builder mit vielen Inhaltselementen
  • Hochwertige Vorlagen
  • Beliebig viele E-Mail-Adressen anlegen
  • Hervorragender, deutscher Support (Chat, Hotline, E-Mail)
  • Bis zur Veröffentlichung der Seite komplett kostenlos
  • Übersichtliche und faire Preisstruktur

Nachteile

  • Keine Erweiterungsmöglichkeiten durch Apps oder Plugins
  • Blog-Funktion mit vielen Schwächen

2. Wix

Wix ist eine wirkliche tolle WordPress-Alternative, die es dir im Vergleich zu webgo sogar ermöglicht, den Funktionsumfang durch Apps individuell an deine Bedürfnisse anzupassen.

Auch Wix besitzt einen Drag-and-drop-Editor, der es zum Kinderspiel macht, hochwertige Seiten in einem modernen und ansprechenden Design zu erstellen. Inhaltselemente wie Bilder, Textbausteine, Kontaktformulare oder Social-Sharing-Icons kannst du mit einem Mausklick zur Seite hinzufügen und an der gewünschten Stelle platzieren.

Besonders hervorzuheben sind die wirklich professionellen Templates, die du als Vorlage verwenden kannst.

Wir können dir Wix sogar dann empfehlen, wenn du einen Blog starten möchtest – auch, wenn fairerweise anzumerken ist, dass die Blogging-Funktion dennoch ganz nicht mit WordPress Schritt halten kann.

Das Herzstück von Wix liegt im E-Commerce-Bereich, denn hier spielt der Baukasten seine Stärke aus. Du hast die Möglichkeit, eine wirklich tollen Online-Shop oder ein Buchungs- und Reservierungssystem relativ simpel auf deiner Seite zu integrieren. Außerdem werden dir Marketing-Funktionen wie ein eigener Newsletter oder eine Live-Chat-Funktion bereitgestellt.

Nicht so gut gefällt uns hingegen, dass der Serverstandort bei Wix außerhalb der EU liegt und das die Verträge mit diversen Beschränkungen wie etwa maximal 100 Unterseiten versehen sind.

Auch die Tatsache, dass kein E-Mail-Postfach in den Standard-Tarifen enthalten ist, sondern extra hinzugebucht werden muss, ist ein No-Go.

Vorteile

  • Toller Drag-and-drop-Editor
  • Gigantische Template-Auswahl mit wirklich hochwertigen Designs
  • Erweiterbar durch über 200 Apps
  • Blogging-Funktion, die für einen Baukasten sehr gut ist
  • Tolle E-Commerce-Funktionen
  • Eigener Newsletter direkt über den Baukasten verschicken
  • Eigene Domain bereits im kostenlosen Tarif enthalten
  • Zahlreiche SEO-Funktionen
  • Mehrsprachige Websites erstellen

Nachteile

  • Kein E-Mail-Postfach
  • Nervige Begrenzungen
  • Server außerhalb der EU

3. Jimdo

Überspitzt gesagt: Wenn du im Internet surfen, Tastatur und Maus bedienen kannst, dann kannst du auch eine Website mit Jimdo erstellen. Auch dieser Baukasten verfügt nämlich über einen einfach zu bedienenden Drag-and-drop-Editor und eine umfangreiche Vorlagen-Bibliothek.

Im Vergleich zu WordPress ist jedoch die Blog-Funktion deutlich abgespeckt und nicht für größere Projekte mit mehreren Autoren zu empfehlen.

Positiv fällt hingegen die bereits integrierte Shop-Funktion auf. Du kannst schnell und einfach Produkte anlegen und auch das Warenwirtschaftssystem im Hintergrund gefällt uns sehr gut.

Vervollständigt wird Jimdo durch SEO-Tools, eine individuelle E-Mail-Adresse, Besucherstatistiken und zahlreiche DSGVO-Funktionen, wie etwa einem Cookie-Banner. Selbst E-Mail-Marketing lässt sich dank einer integrierten Schnittstelle für Drittanbieter wie Mailchimp oder CleverReach einfach und schnell umsetzen.

Schmerzlich vermisst wird hingegen die Möglichkeit, die Funktionen von Jimdo über Plugins und Apps zu erweitern. Auch die Tatsache, dass wirklich essenzielle Funktionen wie die Erstellung eines Backups nicht möglich sind, können wir leider nicht nachvollziehen.

Vorteile

  • Kostenloser Tarif zum Testen vorhanden
  • Toller Drag-and-drop-Editor
  • Umfangreiche E-Commerce-Funktion
  • DSGVO-Tools wie Cookie Banner
  • E-Mail-Software-Integration (z.B. Mailchimp)
  • Vorgefertigte Templates
  • Ansprechende Blog-Funktion
  • Zahlreiche verschiedene Tarif
  • Tolle Besucherstatistiken

Nachteile

  • Sogar Premium-Tarif beschränken Unterseiten
  • Keine Backups möglich

4. Squarespace

Der Squarespace-Business-Tarif wurde im Rahmen unseres Homepage-Baukastens auf Herz und Nieren geprüft. Auch wenn es hier nur für den 4. Platz reichte, kommt insbesondere die Blog-Funktion am nächsten an WordPress heran.

Squarespace bietet in diesem Bereich wirklich nahezu alle Funktionen, die wir von WordPress kennen:

  • Kategorien und Schlagwörter
  • Mehrere Autoren mit eigenem Profil
  • Entwürfe und terminierte Veröffentlichungen
  • SEO-Optimierung einzelner Beiträge
  • Kommentarfunktion mit Moderationsmöglichkeiten

Wenn du also einen Blog aufbauen möchtest, dann könnte Squarespace die richtige WordPress Alternative für dich sein.

Die monatlichen Kosten liegen zwischen 11 Euro und 36 Euro und bewegen sich somit in einem humanen Rahmen. Dafür erhältst du einen komfortablen Editor, der sich sogar auf einem Tablet oder Smartphone wirklich gut bedienen lässt.

Auch der Online-Shop erreicht Bestnoten.

Was du bei WordPress über zusätzliche Plugins wie WooCommerce erst einmal zum System hinzufügen musst, ist bei Squarespace bereits integriert. Somit ist dieser Baukasten auch dann interessant, wenn du einen kleinen Shop zum Leben erwecken und deine Kunden mit Features wie Rabattcodes oder verschiedenen Versandoptionen begeistern möchtest.

Sogar einige Drittanbieter-Tools sind für die Shop-Funktion verfügbar.

Komplettiert wird der Baukasten durch SEO-Funktionen, Besucherstatistiken und eigene E-Mail-Adressen.

Vorteile

  • Intuitiver Editor
  • Hochwertige und umfangreiche Vorlagen-Datenbank
  • Zugriff über Tablet und Smartphone
  • WordPress-ähnliche Blog-Funktion
  • E-Commerce-Schnittstelle für Drittanbieter
  • Gute Online-Shop-Funktion
  • SEO-Tools
  • Fairer Preis
  • Auch als CMS nutzbar (später mehr)

Nachteile

  • Serverstandort in den USA
  • Englischsprachiger Support
  • Langsame Ladezeiten

Selbst gehostete CMS

Auch im Bereich CMS (Content Management System) ist WordPress selbstverständlich nicht der einzige Vertreter – wenn auch der unangefochtene Platzhirsch. Mit einem Marktanteil von 40 % verweist WordPress Joomla, das gerade einmal 2,6 % Prozent Marktanteil erreicht, deutlich auf den zweiten Platz.

Dennoch: Abhängig von deinem Vorhaben kann es durchaus eine sinnvolle Alternative zu WordPress geben.

Ich möchte dir 5 CMS-System in diesem Kapitel ausfürhlich vorstellen.

5. Drupal

Drupal ist eine WordPress Alternative, die vor allem durch ihrer Sicherheit positiv beeindruckt

Auch, wenn Drupal schon länger existiert als WordPress, kommt es an dessen Marktpräsenz nicht heran. Der Grund liegt wahrscheinlich in der Benutzerfreundlichkeit, denn hier ist Drupal deutlich komplexer und erfordert mehr Einarbeitungszeit.

Ohne spezielle Programmierkenntnisse kannst du das System nur in Zusammenarbeit mit einem Entwickler stemmen.

Gelingt es dir jedoch, die Arbeit mit Drupal zu meistern, dann bekommst du ein System, das sich noch individueller an deiner Bedürfnisse anpassen lässt, als WordPress.

Um nur einige Bespiele zu nennen:

  1. Arbeiten mehrere Benutzer an deiner Website, kannst du mit Drupal die Berechtigungen deutlich flexibler gestalten als mit WordPress.
  2. Drupal bietet ein ausgefeiltes Taxonomie-System, mit dessen Hilfe du auch viele Inhalte sinnvoll strukturieren kannst.
  3. Mithilfe verschiedenster benutzerdefinierter Inhaltsarten (ähnlich zu WordPress Custom Post Types) kannst du deine Unterseiten in Sachen Inhalt und Design individuell anpassen.
  4. Drupal ist deutlich weniger anfällig für Hacker und eines der sichersten Systeme überhaupt. Aus diesem Grund werden viele Regierungsseiten mit diesem CMS erstellt. Ein Beispiel wäre die Website der CDU.

Drupal hat also definitiv auch seine Vorteile gegenüber WordPress, wird aber niemals ein CMS für die breite Masse werden.

Wie sieht es in Sachen Flexibilität und Erweiterungsmöglichkeiten aus?

WordPress bietet dir knapp 53.000 kostenlose Plugins (plus Premium-Angebote) und mehr als 5.000 kostenlose Themes (plus Premium-Angebote). Bei Drupal sind das lediglich 4.000 Plugins und 250 Themes.

Auch hier muss sich das System also geschlagen geben.

Vorteile

  • Intelligente Benutzersteuerung
  • Zahlreiche verschiedene Inhaltstypen
  • Eines der sichersten CMS überhaupt
  • Sehr SEO freundlich
  • Große Community mit vielen Entwicklern
  • Open Source und somit kostenlos
  • Integrierte Schnittstelle, um Inhalte zur Verfügung zu stellen
  • Erweiterbar über Plugins
  • Vorgefertigte Themes

Nachteile

  • Hohe Einarbeitungszeit
  • Deutlich weniger Plugins und Themes als bei WordPress

6. Joomla!

Joomla bietet dir ähnlich wie auch WordPress ein schlankes CMS mit vielen Einstellungsmöglichkeiten

Joomla bietet dir durch seinen 3-stufigen Aufbau (funktionelle Ebene, Seiteninhalte, Design) eine ähnliche Flexibilität wie WordPress, ist jedoch in seiner Anwendung etwas komplexer.

Dennoch ist Joomla alles in allem das CMS, das am nächsten an WordPress heranreicht und in seinen Grundfunktionen wirklich sehr ähnlich ist. So stehen dir zahlreiche kostenlose Templates zur Verfügung, du kannst auf tausende Plugins und Erweiterungen zugreifen und mithilfe eines WYSIWYG-Editors deine Seite auch ohne Programmierkenntnisse sehr schnell anpassen.

Ebenfalls keine Abstriche musst du bei der Community machen, denn diese ist bei Joomla extrem hilfsbereit und engagiert.

Selbstverständlich ist Joomla Open Source und somit komplett kostenlos.

Die Vorteile gegenüber WordPress liegen vor allem in der Benutzersteuerung, die deutlich mehr Einstellungsmöglichkeiten zulässt und in der IT-Sicherheit. Letzteres liegt jedoch nicht unbedingt am System selbst, sondern an der Tatsache, dass Joomla deutlich weniger im Einsatz und entsprechend weniger attraktiv für Hacker ist.

Ein weiterer Pluspunkt ist die bereits integrierte Mehrsprachigkeit.

Vorteile

  • Als Open Source Software kostenlos nutzbar
  • Erweiterbar durch kostenlose Plugins und Themes
  • SEO freundlich
  • WYSIWYG-Editor
  • Modularer Aufbau uns somit extrem anpassbar
  • Mehrere Templates auf einer Seite nutzbar
  • Große und hilfsbereite Community
  • Hohe IT-Sicherheit
  • Mehrsprachigkeit bereits integriert
  • Umfangreiche Benutzersteuerung

Nachteile

  • Hoher Einarbeitungsbedarf
  • Teilweise komplexe Optionen und Einstellungen
  • Deutlich weniger Plugins und Themes

7. TYPO3

TYPO3 ist ein System für große und komplexe Websites

TYPO3 ist ein System, das in der Lage ist, mit gigantischen Datenmengen und Unterseiten problemlos zurechtzukommen. Aus diesem Grund setzen auch viele internationale Unternehmen mir großen Websites auf dieses CMS.

Für Blogger und kleinere Unternehmen ist TYPO3 wahrscheinlich nicht die richtige Wahl.

Das liegt jedoch weniger am Können des CMS, sondern vielmehr an der Benutzerfreundlichkeit. Während du es bei WordPress gewohnt bist, mit Editoren wie Elementor oder Divi auch als Nicht-Entwickler eindrucksvolle Seiten zu erstellen, sind bei TYPO3 zwingend Programmierkenntnisse erforderlich.

Ein tolles Zitat stammt von dem Webentwickler Sebastian Kübler, das den Nagel auf den Kopf trifft:

Ich vergleiche TYPO3 und WordPress gerne mit einem “Tanker” bzw. mit einem “Schnellboot”. TYPO3 ist dabei der Tanker, der unheimlich viele technologische Möglichkeiten, besonders in der Individualisierung, Softwareentwicklung und Internationalisierung mit bringt. WordPress ist sehr schnell – i.d.R. ist die “Time-To-Market” deutlich reduziert.

Sebastian Kübler, ECONSOR

Wie sich aus diesem Zitat ableiten lässt, bietet TYPO3 also in vielen Bereichen deutlich Vorteile gegenüber WordPress, die jedoch kleinere, nationale Seiten niemals ausspielen werden.

So ist etwa die Plugin-Bibliothek mit nur 1.300 Erweiterungen im Vergleich zu WordPress deutlich reduziert. Auf der anderen Seite genießt TYPO3 den Ruf, das sicherste System überhaupt zu sein und Hackern kaum Angriffsfläche zu bieten.

Vorteile

  • Open Source und kostenlos
  • Extrem anpassbar an die eigenen Bedürfnisse
  • SEO freundlich
  • Sehr schnelle Ladezeiten
  • Eines der sichersten CMS
  • Große deutschsprachige Community
  • Mehrsprachigkeit integriert
  • Kann mit großen Datenmengen arbeiten
  • Intuitive Benutzerverwaltung

Nachteile

  • Fachkenntnisse und hohe Einarbeitungszeit erforderlich
  • Deutlich weniger Plugins

8. Squarespace

Squarespace bietet ein der besten Blogging-Funktionen unter allen Baukästen

Den Homepage-Baukasten von Squarespace habe ich dir im vorherigen Kapitel bereits vorgestellt. Squarespace ist jedoch nicht nur ein Baukasten, sondern ein komplettes CMS, das gerne mit WordPress verglichen wird.

Und genau aus diesem Blickwinkel möchte ich das System an dieser Stelle noch einmal betrachten.

Eines vorweg: Ich würde Squarespace als eine Art “Rundum-sorglos-Paket” beschreiben, das jedoch seinen Preis hat. Dir werden perfekt aufeinander abgestimmte Funktionen an die Hand gegeben, dafür musst du jedoch teilweise hohe monatliche Kosten in Kauf nehmen.

Doch eines nach dem anderen.

Bei einem CMS ist ein entscheidendes Kriterium für die Qualität der Umgang mit den eingepflegten Daten. Heißt: Wie einfach kann ich Daten verschieben oder exportieren und wie werden die Daten im System sortiert.

Hier lässt Squarespace leider deutlich Federn gegenüber WordPress.

Zwar werden dir verschiedene Inhaltstypen wie unter anderem reguläre Seiten, Blog-Seiten, Galerie-Seiten oder Produktseiten zur Verfügung gestellt. Viele dieser Seiten lassen sich jedoch nicht exportieren, sodass der Umstieg auf ein anderes System nahezu unmöglich ist.

Die Datensicherheit, Wartung und Pflege läuft bei Squarespace hingegen vollautomatisiert.

Vergleicht man beide Systeme, bietet WordPress deutlich mehr Flexibilität und Einstellungsmöglichkeiten. Auf der anderen Seite ist Squarespace das richtige CMS für dich, wenn du dich voll und ganz auf das Erstellen von Inhalten konzentrieren möchtest und keinen Nerv für technische Details hast.

Vorteile

  • Sehr intuitive Benutzeroberfläche
  • Schnelle Einstieg
  • Fertige Website in wenigen Stunden
  • Wartung und Pflege vollautomatisiert
  • Hoher Sicherheitsstandard
  • Guter Editor über den Homepage-Baukasten
  • Verschiedene Inhaltstypen
  • Guter Support

Nachteile

  • Wenig Exportmöglichkeiten
  • Kostenpflichtig
  • Kleine Community

9. Ghost

Ghost wurde für Schriftsteller entwickelt und ist ein kleines aber feines CMS.

Ghost ist definitiv ein “Nischen-CMS”, von dem du wahrscheinlich noch nie etwas gehört hast. Kein Wunder, denn Ghost hatte im Jahr 2021 lediglich 7.000 aktive Anwender.

Ursprünglich gegründet wurde die Plattform als Publishing-Instrument für Journalisten. Heute ist das CMS jedoch der breiten Masse zugänglich und sowohl als Open Source zum Selbstverwalten, wie auch als komplett gemanagte Version verfügbar.

Das erinnert also sehr an WordPress.org und WordPress.com.

Seinen originären Charakter hat Ghost auch heute nicht verloren: Das CMS konzentriert sich voll und ganz auf die Content-Erstellung und bietet dir hier wirklich viele Möglichkeiten. Du kannst unter anderem Gastautoren per Mausklick einladen oder Beitragsvorlagen erstellen.

Das Design deiner Seite lässt sich über kostenlose oder Premium-Themes anpassen.

In der Gesamtschau kommt der Funktionsumfang von Ghost jedoch bislang nicht an WordPress heran.

Ich würde dir dennoch raten, das CMS nicht völlig in den Hintergrund zu schieben. Denn wenn dein Hauptfokus auf der Texterstellung liegt und du dich wirklich zu 100 % auf das Schreiben konzentrieren möchtest, dann kann Ghost wirklich eine sinnvolle Alternative zu WordPress sein.

Vorteile

  • Als Open Source oder gemanagte Version erhältlich
  • SEO freundlich
  • Tolle Features für die Texterstellung
  • Leichte Vernetzung mit anderen Autoren möglich
  • Intelligente Vorlagensteuerung
  • Großes Entwicklungspotenzial

Nachteile

  • Wenig Individualisierungsmöglichkeiten
  • Kleine Community

Blog-Plattformen

Speziell für Blogger existieren zwei sehr populäre Plattformen, die ich in diesem Kapitel vorstellen möchte.

10. Blogger.com

Blogger.com ist eine Plattform, die sich nur für Einsteiger und Hobby-Blogger eignet.

Der Blogger-Dienst von Google ist häufig die Einstiegsplattform für alle, die einen eigenen Blog ins Leben rufen möchten. Der Start ist wirklich simpel und die Handhabung einfach. Außerdem bietet Google einen wirklich kompetenten Support, der bei Problemen sofort zur Verfügung steht.

Letztendlich kommt Blogger.com jedoch nicht infrage, wenn du größere Projekte umsetzen möchtest.

Es fehlen einfach zu viele Funktionen.

Das Design lässt sich zwar anpassen und du kannst aus 11 verschiedenen Templates auswählen, weitere Anpassungen sind jedoch nicht möglich.

Auch eine Funktionserweiterung über Plugins ist nicht gegeben. Zwar lassen sich diverse Google-Anwendungen verknüpfen, eine wirklich Bereicherung für deine Website ist das jedoch nicht.

Selbst rudimentäre SEO-Funktionen suchst du hier vergebens. Google bietet dir nicht einmal die Möglichkeit, Meta-Titles und -Descriptions zu deinen Seiten hinzuzufügen. Diese müssen umständlich über das HTML-Template der Seite eingebaut werden.

Positiv hingegen ist, dass du über Google AdSense eine einfache und sofort umsetzbare Monetarisierungsmöglichkeit hast.

Es wäre unfair, bei Blogger.com an dieser Stelle Dinge anzuprangern, die Google für den Dienst nicht vorgesehen hat, etwa fehlende E-Commerce-Funktionen. Alles in allem würde ich dir Blogger.com jedoch ausschließlich für erste Gehversuche im Netz empfehlen. Wenn du bereits eine konkrete Vorstellung eines Webprojekts hast oder schon über eine Community verfügst, dann empfiehlt sich dieser Dienst definitiv nicht.

Vorteile

  • Leichter Einstieg
  • Einfache Bedienung
  • Support durch Google
  • Monetarisierung über AdSense
  • Besucherstatistiken integriert
  • Mehrsprachigkeit möglich
  • Backup-Funktion integriert

Nachteile

  • Du erhältst lediglich eine Subdomain
  • Keine SEO-Funktionen
  • Kaum Designanpassungen möglich
  • Kaum Erweiterungen
  • Kleine Community
  • Auf das Bloggen begrenzt

11. WordPress.com

Kostenlosen Blog erstellen mit WordPress.com

Wenn ich auf Blogmojo von WordPress spreche, dann in der Regel von der eigenständig gehosteten Version, die du unter WordPress.org herunterladen kannst.

Es existiert jedoch auch eine weitere WordPress-Variante: WordPress.com

Bezüglich des Unterschieds beider Versionen: WordPress.com nimmt dir die meisten technischen Arbeiten an der Website ab und reduziert somit den Grad der Eigenverantwortung erheblich. Du musst dich weder um Installation, Backups oder Updates noch um die Wartung kümmern, sondern kannst dich voll und ganz auf die Erstellung von Inhalten fokussieren.

Natürlich kostet dieser Service Geld!

Bei WordPress.org hingegen liegen alle technischen Belange in deinen Händen. Dafür ist die Version Open Source und damit komplett kostenlos. Außerdem darfst du dich über deutlich mehr Flexibilität freuen. Du kannst unter anderem Plugins oder Themes nach Belieben installieren – das funktioniert bei WordPress.com nicht.

Ich würde dir immer zu WordPress.org raten – einfach deswegen, weil du mit keinerlei Einschränkungen zu kämpfen hast. Und auch wenn es sich auf den ersten Blick etwas komplex anhört, sind Installation und Wartung einer WordPress-Website deutlich simpler, als du denken würdest.

Vorteile

  • Große Community
  • Schneller und einfacher Einstieg
  • Keine technische Verantwortung
  • Kompetenter Support
  • Hosting und Domain inklusive
  • Kostenloser Tarif vorhanden

Nachteile

  • Monatliche Kosten
  • Einschränkungen im Funktionsumfang

Sonstige Möglichkeiten

Es existieren zwei weitere Alternativen zu WordPress, um eine eigene Website bzw. einen eigenen Blog ins Leben zu rufen.

Zwei Möglichkeiten, die du wahrscheinlich nicht so richtig auf dem Radar hast.

12. HTML-Website

In Zeiten von WordPress in Kombination mit WYSIWYG-Editoren wie Elementor befassen sich nur noch die wenigsten Seitenbetreiber mit dem Gedanken, die Website von Grund auf selbst über HTML zu programmieren.

Warum auch?

Schließlich sind moderne Lösungen deutlich simpler und erfordern so gut wie keine Expertise.

Das stimmt grundsätzlich. Dennoch bieten HTML-Websites einige Vorteile gegenüber WordPress oder anderen Systemen.

Google und Co. lieben klare und hierarchische Strukturen. Und genau hier liegt der große Pluspunkt einer HTML-Website, denn der Quellcode ist aufgeräumt und übersichtlich. Dadruch beginnt der Seiteninhalt im Vergleich zu einer WordPress-Seite deutlich früher, was dir die Möglichkeit einräumt, Überschriften und Keywords weiter oben zu platzieren und deren Gewichtung zu betonen.

Das Design der Seite lässt sich über CSS einfach und schnell individuell an deine Vorstellungen anpassen.

Essenziell ist allerdings ein Grundverständnis der Programmiersprache, ohne die es schlichtweg nicht funktioniert.

Eine weiterer großer Nachteil ist die Tatsache, dass Funktionen wie etwa ein Buchungs- oder Shopsystem aufwendig eingepflegt werden muss.

Wann würde ich dir zu einer HTML-Website raten?

Ganz einfach: Immer dann, wenn du eine sehr individuelle Seite erstellen möchtest, die beste SEO-Chancen haben soll und deren Inhalt nur selten geändert wird.

Für Blogs, die monatlich oder sogar wöchentlich neue Inhalte hochladen, ist die Alternative eher ungeeignet.

Vorteile

  • Keine Grenzen in Inhalt und Design
  • Aufgeräumter Quellcode
  • Sehr SEO freundlich
  • Kostengünstig
  • Design anpassen über CSS

Nachteile

  • Programmierkenntnisse erforderlich
  • Nicht für Seiten mit wechselnden Inhalten geeignet

13. Medium

Medium ist eine Plattform, mit der du Gedanken und Geschichten veröffentlichen kannst

Medium ist durch seinen eingeschränkten Funktionsumfang nicht wirklich eine Konkurrenz für WordPress, bietet dir jedoch die Möglichkeit, einen kleinen Blog ins Leben zu rufen. Aus diesem Grund darf die Plattform in dieser Liste nicht fehlen.

Die Funktionen bei Medium sind sehr überschaubar.

Du erhältst einen eigenen Bereich auf einer Subdomain (z.B. blogmojo.medium.com) und kannst dich hier kreativ austoben. Hierfür wird dir ein einfacher Editor zur Verfügung gestellt.

Die Aufmachung erinnert stark an ein soziales Netzwerk. Heißt: Du kannst ein Autorenprofil anlegen, über das andere Autoren oder Leser dir folgen können. Wenn man so möchte, macht dich Medium also zu einem Influencer in Textform.

Mit einer eigenen Website hat das allerdings sehr wenig zu tun. Du kannst weder das Design deines Auftritts anpassen, noch Funktionen hinzufügen.

Vorteile

  • Sofortiger Zugang zum eigenen Blog
  • Kostenlos nutzbar
  • Vernetzte dich mit anderen Autoren deiner Branche
  • Eignet sich gut, um eigene Fähigkeiten zu demonstrieren
  • Risikolos erste Gehversuche unternehmen

Nachteile

  • Keine Designanpassungen möglich
  • Sehr abgespeckter Funktionsumfang
Finn Hillebrandt

Finn Hillebrandt

Gründer von Blogmojo, WordPress-Fan und SEO-Experte mit 10+ Jahren Erfahrung.

Finns große Leidenschaft ist es, epische Blogartikel zu schreiben und bei Google zu ranken (und nein, dass du hier gelandet bist, ist kein Zufall). 😎

Sein Motto und seine Mission lauten: Unf*ck SEO! ✊

Bei SEO setzt er entsprechend nicht auf Hörensagen, sondern führt ständig eigene Tests und Recherchen durch, um herauszufinden, wie Google wirklich tickt (Achtung, Nerd-Alarm!).

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