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Website-Kosten: So viel kostet ein Internetauftritt in 2022

Website-Kosten

Bei der Erstellung und Planung einer eigenen Website spielt auch der Kostenfaktor eine wichtige Rolle.

Aus diesem Grund möchten wir dich in diesem Beitrag sehr detailliert in dieses Thema einführen und dir 8 verschiedene Website-Typen inklusive ihrer zu erwartenden Kosten vorstellen.

So bekommst du ein Gespür dafür, wie du kalkulieren solltest, um später keine böse Überraschung zu erleben.

1. Welche Art von Website möchtest du erstellen?

Website ist nicht gleich Website!

Auch wenn viele Adressen im Web auf den ersten Blick relativ ähnlich erscheinen, offenbart ein Blick hinter die Kulissen teilweise erhebliche Unterschiede.

Dementsprechend sind auch die Kosten nicht unbedingt miteinander zu vergleichen und variieren teilweise erheblich voneinander.

1.1 Blog

Beispiel Blog Blogmojo
Kosten: sehr niedrig
Zeitaufwand: sehr hoch
Schwierigkeitsgrad: sehr einfach

Auf dem eigenen Blog werden regelmäßig neue Inhalte publiziert, die zugeschnitten sind auf die Interessen und Bedürfnisse deiner Leserinnen und Leser. Alternativ kannst du einen Blog ähnlich wie ein Online-Tagebuch führen.

Bestes Beispiel: Blogmojo.

Während die Ziele eines Blogs sehr unterschiedlich sein können, und sowohl als Hobby-Projekt als auch als seriöse Einkommensquelle angesehen werden, solltest du bei der Erstellung eines Blogs unbedingt auf ein sogenanntes CMS (Content Management System) wie WordPress zurückgreifen.

Ein CMS lässt dir Freiraum in der optischen Gestaltung und ist ideal auf die regelmäßige Veröffentlichung von neuen Inhalten ausgelegt.

Außerdem lassen sich Content Management Systeme durch sogenannte Plugins beliebig an deine Bedürfnisse anpassen und jederzeit erweitern. Somit wächst das System mit der Größe deiner Website problemlos mit.

Während die meisten CMS unter der sogenannten Open Source Lizenz vertrieben werden und somit kostenlos sind, fallen geringe Gebühren für Hosting und Domain an, die allerdings wirklich niedrig sind und sich, je nach gewähltem Paket, teilweise sogar im einstelligen Bereich pro Monat bewegen.

Somit sind die Kosten eines eigenen Blogs in seiner Standardform als sehr niedrig einzustufen, können jedoch sehr schnell anwachsen, wenn du kommerzielle Interessen verfolgst und hierfür in entsprechende Tools und ergänzende Software investieren musst.

1.2 Landingpage

Landingpage Beispiel
Kosten: sehr niedrig
Zeitaufwand: sehr niedrig
Schwierigkeitsgrad: sehr einfach

Die Landingpage ist die simpelste und am einfachsten umzusetzende Art einer Webpage. Sie kann entweder Bestandteil einer großen Website mit vielen Unterseiten sein oder auch einzeln unter einer eigenen Domain gehostet werden.

In der Regel verfolgt die Landingpage ein spezifisches Ziel, auf das sie optimiert ist – etwa die Eintragung in einen E-Mail-Newsletter (siehe das Blogmojo-Beispiel oben) oder den Verkauf eines Produkts/Dienstleistung.

Somit handelt es sich bei einer Landingpage um eine Seite, die einmalig erstellt wird und im Anschluss in dieser Form bestehen bleibt.

Neue Inhalte werden lediglich im Rahmen von Optimierungsmaßnahmen hinzugefügt.

Die Umsetzung dieser Seite ist sehr einfach und lässt sich mit allen modernen Möglichkeiten bestreiten. Wahlweise kannst du hierfür auf einen der vielen verschiedenen Baukästen wie etwa Wix zurückgreifen oder du nutzt eines der kostenlosen CMS.

Wichtig ist einzig und allein, dass die Lösung eine Anbindung an Drittanbieter wie Bezahldienstleister (PayPal, Digistore24, etc.) oder für den Fall, dass du einen Newsletter betreiben möchtest, Marketing-Tools wie MailChimp oder ActiveCampaign ermöglicht.

1.3 Private Webseite

Beispiel private Website
Kosten: sehr niedrig
Zeitaufwand: niedrig bis mittel
Schwierigkeitsgrad: sehr einfach

Möchtest du mit deiner Website keinerlei kommerzielle Interessen verfolgen und lediglich private Einblicke in dein Leben, deine Familie oder deine Hobbys geben, stehen dir alle Möglichkeiten offen, dieses Projekt umzusetzen.

Neben CMS wie WordPress kannst du auch auf einen der zahlreichen Website-Baukästen zurückgreifen, die vorrangig Anfängern tolle Möglichkeiten bieten, wirklich professionelle Seiten zu erstellen und mit Leben zu füllen.

Zeitaufwand und Schwierigkeitsgrad dieser Website-Art lässt sich nicht pauschal darstellen, dürfte jedoch eher gering sein. Beide Faktoren sind erheblich von deiner Motivation und deinen Zielen abhängig, sprich wie viel deiner Freizeit du in dieses Projekt investieren möchtest.

Die Kosten dürften sich im sehr niedrigen Bereich bewegen, da keinerlei Drittanbieter-Marketing-Tools notwendig sind.

1.4 Firmenwebseite

Kosten: hoch bis sehr hoch
Zeitaufwand: hoch bis sehr hoch
Schwierigkeitsgrad: schwer bis sehr schwer

Für Firmenwebsites existieren im Netz Millionen von Beispielen mit den unterschiedlichsten Ansätzen.

Firmenwebsites sind extrem anspruchsvoll und erfordern einen sehr hohen Zeitaufwand, da diese oftmals als erster Kontaktpunkt zwischen einem Kunden und dem Unternehmen fungieren.

Angesichts dessen ist ein möglichst professioneller Auftritt essenziell.

Professionalität allein genügt hier jedoch nicht. Die Firmenwebsite sollte außerdem auf deine Zielgruppe zugeschnitten sein. Daher sind Marktanalyse und der Aufbau einer Markenidentität zwei Faktoren, die unbedingt beim Erstellen der Website berücksichtigt werden sollten.

Hinzukommt, dass je nach Größe des Unternehmens nicht nur sehr viele Inhalte publiziert werden müssen, sondern diese unter Umständen auch in mehreren Sprachen angeboten werden sollten.

Natürlich gelten diese Gesetzmäßigkeiten nicht für den kleinen Blumenladen um die Ecke, der vielleicht lediglich seine schönsten Werke präsentieren und eine Kontaktmöglichkeit anbieten möchte.

Große Firmenwebsites erfordern somit ein durchdachtes Vorgehen auf Basis eines modernen CMS. Aufgrund zahlreicher Zusatzfunktionen können die Kosten einer Website hier schnell anwachsen. Das lokale, kleine Unternehmen kann hingegen gerne auf einen Website-Baukasten zurückgreifen, um eine professionelle Seite umzusetzen.

1.5 Online-Shop

Online-Shop-Beispiel
Kosten: mittel bis hoch
Zeitaufwand: sehr hoch
Schwierigkeitsgrad: einfach

Du möchtest deine eigenen Produkte an die Frau und den Mann bringen? Dann gibt es heute keine bessere Möglichkeit mehr, als den eigenen Online-Shop zu starten. Insbesondere als Ergänzung zum lokalen Store ist dieser die ideale Lösung.

Die gute Nachricht: Du musst heutzutage kein IT-Profi mehr sein, um diesen Traum wahr werden zu lassen.

Es existieren zahlreiche Systeme, allen voran Shopify, die dir ein fertiges Baukastensystem zur Verfügung stellen, um auch ohne Programmierkenntnisse einen eigenen Shop zu erstellen. Dabei wir dir nicht nur der Shop selbst, sondern auch Warenwirtschaft, Versand-Anbindung und Rechnungserstellung angeboten, sodass alle Schnittstellen bequem in einer Lösung kombiniert sind.

Möchtest du dich hingegen selbst austoben und schreckst auch nicht davor zurück, die einige neue Fähigkeiten anzueignen, dann bieten dir auch viele CMS, zum Beispiel WordPress in Verbindung mit WooCommerce, tolle Möglichkeiten.

Je nach gewähltem Paket liegen die Kosten im niedrigen bis mittleren zweistelligen Bereich pro Monat, können jedoch schnell deutlich ansteigen, wenn du Online-Werbung schaltest, um mehr Besucher anzuziehen.

1.6 Mitgliederseite

Mitgliederseite-Beispiel
Kosten: hoch
Zeitaufwand: hoch
Schwierigkeitsgrad: mittel bis schwer

Es existieren verschiedene Wege, um die eigene Mitgliederseite ins Leben zu rufen.

Zunächst zu den simplen Methoden…

Neben einem Forum könntest du auch einzelne Seiten oder Beiträge deiner Website durch ein Login-Formular bzw. Passwort schützen und die Inhalte dadurch exklusiv deinen Mitgliedern zur Verfügung stellen.

Der etwas komplexerer und auch kostspieligere Weg wäre es, einen komplett autarken Mitgliederbereich auf deiner Website einzurichten und hier etwa einen Online-Kurs für deine Mitglieder anzubieten. Um beim Beispiel des oben dargestellten Screenshots zu bleiben: Ein Kurs, der das Piano spielen vermittelt.

Während dieses Vorgehen auf der einen Seite deine Verdienstmöglichkeiten deutlich erhöht, steigen auch die Kosten für die Website an: Um den Mitgliederbereich betreiben zu können, ist meist ein Membership-Plugin notwendig, die häufig dreistellige Kosten pro Jahr verursachen.

Die eigene, professionell umgesetzte Mitgliederseite kann somit Kosten im hohen zweistelligen Bereich pro Monat verursachen.

1.7 Portfolio

Portfolio Website
Kosten: niedrig
Zeitaufwand: mittel
Schwierigkeitsgrad: einfach

Die Portfolio-Website erfüllt in der Regel nur einen Zweck: Sie soll deine künstlerischen Aktivitäten oder bisherigen Leistungen in deinem Fachgebiet darstellen, um zukünftige Interessenten von deiner Expertise und Erfahrung zu überzeugen.

Häufig wird dieser Art der Website von Fotografen und Künstlern verwendet.

Während die einmalige Erstellung einer Portfolio-Website keinen großen Zeitaufwand erfordert, kann die Betreuung stark variieren. Je nachdem, in welchem Abstand du neue Werke hinzufügen möchtest.

Umsetzen kannst du dieses Projekt wahlweise mit einem CMS wie WordPress, aber auch mit Homepage-Baukästen. Bei letzteren solltest du jedoch bedenken, dass der Speicherplatz oftmals signifikant reduziert ist. Dementsprechend handelt es sich dabei für Fotografen mit einem großen Portfolio um eine eher suboptimale Lösung.

Je nachdem, für welche Lösung du dich entscheidest, werden die Kosten im niedrigen zweistelligen Bereich liegen.

1.8 Web-Applikation

Web-Applikation-Beispiel
Kosten: sehr hoch
Zeitaufwand: sehr hoch
Schwierigkeitsgrad: sehr schwer

Eine eigene Web-Applikation ist die komplexeste, teuerste und auch zeitaufwändigste Website, die aktuell existiert.

In der Regel lässt sich diese weder mit CMS noch mit Website-Baukästen umsetzen, sodass diese immer individuell programmiert werden müssen. Bist du dazu nicht selbst in der Lage, fallen hohe Kosten für externe Programmierer an.

Somit ist bereits die Erstellung dieser Website ein teures Vergnügen.

Auch die laufenden Kosten werden hier sehr hoch sein, da du, je nach Komplexität der Anwendung, immer wieder Programmierarbeiten an der Seite durchführen lassen musst.

Außerdem solltest du die App auf einem eigenen Server hosten, um eine zuverlässige Erreichbarkeit garantieren zu können. Allein hierfür fallen monatliche Kosten im dreistelligen Bereich an.

Auf der anderen Seite ist die Web-Applikation die Website, welche dir die höchsten Verdienstmöglichkeiten verspricht.

2. Überblick über mögliche Kosten und Aufwand

Die Kosten einer Website setzen sich zusammen aus den einmaligen Einrichtungskosten, die einen sehr geringen Teil ausmachen und den laufenden Kosten. Diese können, abhängig vom Projekt, sehr stark variieren und von einem niedrigen einstelligen Betrag bis hin zu hohen dreistelligen Beträgen pro Monat reichen.

Auch einen Blick auf den zeitlichen Aufwand, der möglicherweise auf dich zukommen, möchten wir in diesem Kapitel wagen.

2.1 Einmalige Kosten

Die einmaligen Kosten hängen sehr stark davon ab, ob du deine Website selbst erstellst oder erstellen lässt.

Bei einer selbst erstellten Website existieren nahezu keine einmaligen Kosten. Einzige Ausnahme stellen Tools dar, welche dir die Programmierarbeit erleichtern. So ermöglicht es dir zum Beispiel der Drag-and-drop-Builder von Elegant Themes (Divi), eine professionelle Website komplett ohne Programmierkenntnisse zu entwickeln.

Die Kosten belaufen sich hier auf einen Einmalpreis von 249 $.

Pflichtkosten sind das jedoch nicht.

Du kannst eine eigene WordPress-Website noch heute ins Leben rufen, ohne dafür einmalige Einrichtungskosten oder Ähnliches bezahlen zu müssen: Domain und Webhosting registrieren, WordPress installieren und fertig.

2.2 Laufende Kosten

Laufende Kosten lassen sich bei einer eigenen Website nicht vermeiden. Vorausgesetzte natürlich du möchtest eine eigenständige Domain besitzen und nicht auf kostenlose Services zurückgreifen, die deine Seite mir Werbung zuspammen.

Auch die laufenden Kosten sind jedoch extrem von deinen individuellen Anforderungen abhängig.

Kosten für Content-Erstellung

Hast du dir schon einmal Gedanken darüber gemacht, wer die Inhalte deiner Seiten erstellt?

Wenn du ein guter Schreiber bist, kannst du selbstverständlich alle Texte selbst verfassen. Auch wenn du einen eigenen Blog mit deinen Ideen und Gedanken ins Leben rufen möchtest, stellt sich diese Frage nicht.

Solltest du hingegen kein Talent für das Schreiben besitzen, musst du auf externe Dienstleister zurückgreifen.

Dabei kannst du wahlweise eine Textagentur beauftragen oder aber du arbeitest eng mit einem Freelancer zusammen, der deine Texte nach enger Absprach erstellt.

Rechne hier, je nach Qualität, mit 3 Cent bis zu 20 Cent pro Wort.

Kosten für Infrastruktur

Zwingend erforderlich für den Betrieb einer Website sind eine Domain sowie das Hosting.

Je nach Qualität, Speicherplatz, Domain-Anzahl und Inklusivleistungen variieren die monatlichen Gebühren hierfür zwischen 10 € bis 40 €.

Ein sehr gutes Paket eines deutschen Qualität-Hosters wie webgo gibt es schon ab 4,95 € pro Monat, wie z. B. im Tarif CMS Pro.

Spar-Tipp: Wenn du den Gutschein-Code blogmojo während des Bestellvorgangs (bei der Angabe deiner persönlichen Daten) eingibst, bekommst du noch einmal 10 € Rabatt. Damit zahlst du also nur 19,70 € für webgo CMS Pro im ersten Jahr. Ein absoluter No-Brainer!

Je professioneller deine Website werden soll und je höher deine Anforderungen an Design und Funktionalität der Website sind, reicht eventuell die Standard-WordPress-Installation nicht mehr aus. Das bedeutet, du musst auf Premium-Plugins zurückgreifen, die jährlich zwischen 40 € bis 100 € kosten können.

Auch wenn diese Summen auf Monatsbasis sicherlich gering ausfallen, können sich diese kleinen Beträge schnell summieren.

2.3 Zeitlicher Aufwand

Der zeitliche Aufwand, den eine Website erfordert, wird maßgeblich von ihrer Art geprägt.

Ein Blog, auf dem regelmäßig neue Inhalte veröffentlicht werden sollen, kann schnell 5 Stunden pro Woche und mehr deiner Zeit erfordern. Eine Landing-Page hingegen, die du nur einmal erstellen musst, fällt zeitlich nicht ins Gewicht.

Als Anhalt solltest du für Wartung und Pflege deiner Seite ca. 1 Stunden pro Monat rechnen.

Ein Blogtext mit einem Umfang von 1.000 Wörtern benötigt inklusive Erstellung, Recherche und Optimierung gerne 3 bis 4 Stunden, sofern er qualitativ hochwertig ist.

3. Welches System passt zu dir?

Bei der Vorstellung der 8 Website-Typen haben wir hin und wieder darauf hingewiesen, mit welchem System sich diese am besten umsetzen lassen.

Auf einige dieser kurz angesprochenen Systeme werfen wir an dieser Stelle nochmals einen detaillierten Blick.

3.1 WordPress (und andere CMS)

Möchtest du nicht direkt mit HTML-Codes und CSS arbeiten oder hast darin schlichtweg keine Erfahrung, dann ist ein CMS eine tolle Lösung. Es bietet dir Freiraum und Flexibilität, verbindet beides jedoch mit einem einfachen System.

Wir empfehlen, eine WordPress-Website zu erstellen, da hier die größte Community und auch die meisten Erweiterungen auf dich waren.

Die meisten CMS sind Open Source, sodass du für das System selbst nichts bezahlen musst.

Teuer wird es erst dann, wenn du zahlreiche Premium-Erweiterungen verwendest, teure Themes kaufst und Programmierer beschäftigst, um individuelle WordPress-Lösungen zu entwickeln.

CMS sind dafür konzipiert, mit großen Datenmengen spielend zurechtzukommen und haben somit auch mit Blog und größeren Firmenwebsites kein Problem.

Kurzum: Für 99 % aller Vorhaben ist ein CMS wie WordPress wahrscheinlich die richtige Wahl.

Vorteile

  • In der Regel Open Source und somit kostenlos
  • Sehr flexibel und anpassbar
  • Freie Wahl des Hostings
  • Kompatibel mit nahezu allen Drittanbietern
  • Zusatzkosten überschaubar
  • Beliebig skalierbar
  • Sehr gute Community

Nachteile

  • Kein direkter Support
  • Einarbeitungszeit erforderlich

3.2 Website-Baukasten

Website-Baukästen sind in den letzten Jahren wie Pilze aus dem Boden geschossen.

Der Grund liegt auf der Hand: Mit einem Baukasten erhältst du zum einen alles aus einer Hand. Neben Hosting, Domain, E-Mail gibt es oftmals auch Shop-Lösungen oder Marketing und Statistiken direkt integriert.

Zum anderen besitzen nahezu alle Baukästen sogenannte WYSIWYG-Editoren (what you see is what you get). Das bedeutet, dass du keinerlei Programmierkenntnisse benötigst, um eine professionelle Seite zu erstellen, die den Anschein erweckt, als ob sie von einem Experten entwickelt wurde.

Hinter jedem Baukasten steht ein Support, der sein System perfekt kennt und so mit fachkundigem Rat und Tat zur Seite stehen kann.

Ebenfalls hervorzuheben ist die transparente Preisstruktur. Du weißt zu jeder Zeit, welche Kosten auf dich zukommen, da Baukästen in der Regel mit fertigen Paketen arbeiten.

Leider haben sie jedoch auch eine Schattenseite: Baukästen sind in Sachen Leistungsumfang und Flexibilität extrem limitiert. Es handelt sich also nicht um ein mitwachsendes System, das du bei Bedarf an deine Bedürfnisse anpassen kannst.

Auch sehr individuelle Projekte sind somit nicht umsetzbar.

Vorteile

  • Alles aus einer Hand
  • Sehr gute WYSIWYG-Editoren
  • Professionelle Ergebnisse ohne Vorkenntnisse
  • Schnelle Ergebnisse Dank vieler Vorlagen
  • Kosten kalkulierbar

Nachteile

  • Kaum Flexibilität
  • Nicht individuell anpassbar

3.3 Individuell programmierte Lösung

Eine individuell programmierte Website lässt sich bis in das kleinste Detail an deine Wünsche und Bedürfnisse anpassen.

Damit lässt sich wirklich jedes Projekt realisieren und du bist nicht abhängig von den Grenzen eines bestehenden Systems.

Ein weiterer Vorteil: Die Website lädt wirklich nur das, was auch tatsächlich benötigt wird. Dies kann sich erheblich auf die Performance deiner Seite auswirken, was das Kundenerlebnis und sogar die Suchmaschinenplatzierung verbessern kann.

Natürlich lässt sich eine solche Website auch jederzeit an neue Gegebenheiten anpassen oder um neue Funktionen und Inhalte erweitern.

Klingt toll? Definitiv!

Allerdings hat eine individuell programmierte Website auch einen erheblichen Nachteil: einen sehr hohen Preis. Für eine gut programmierte Seite mit der ein oder anderen individuellen Funktion werden schnell fünfstellige Beträge fällig – teilweise werden sogar sechsteilige Summen erhoben.

Außerdem solltest du bedenken, dass du in der Regel auch für Wartung und bei Problemen auf externe Programmierer angewiesen bist.

Vorteile

  • Flexibel an die eigenen Bedürfnisse anpassbar
  • Keine Grenzen im Funktionsumfang

Nachteile

  • Sehr hohe Kosten
  • Abhängigkeit bei Problemen in der Zukunft

4. Fazit

Du siehst, dass es keine pauschale Antwort darauf gibt, wie viel der Betrieb einer eigenen Website im Jahr 2022 kosten wird.

Dafür beinhaltet die Frage zu viele Variablen.

Um deine individuelle Antwort zu erhalten und die Kosten deines Vorhabens besser einschätzen zu können, empfehle wird dir zunächst, die Art der Website genau zu definieren.

Im Anschluss solltest du dir Gedanken darüber machen, welches System du gerne nutzen würdest.

Im letzten Schritt ist es sinnvoll, die gewünschten Funktionen der Website genau zu definieren. So erkennst du schnell, ob die Basisversion eines Content-Management-Systems oder Baukastens ausreicht oder ob zusätzliche Kosten für Erweiterungen auf dich zukommen.

5. FAQ

Hier habe ich dir die Antworten auf die häufigsten Fragen rund um Website-Kosten zusammengestellt:

Wie lange dauert die Erstellung einer neuen Website?

Die Ersteinrichtung einer Website dauert in der Regel wenige Stunden. Egal, ob du eine WordPress-Website erstellst oder einen Website-Baukasten verwendest.

Der Zeitaufwand für weitere Arbeitsschritte ist abhängig von deinen Erfahrungen und deren Umfang. Eine Landingpage, die lediglich aus einer Seite besteht, wird sicherlich deutlich weniger Zeit in Anspruch nehmen als die Erstellung des eigenen Online-Shops.

In der Regel handelt es sich bei einer Website um ein lebendiges Konstrukt, dass deine Zeit immer wieder in Anspruch nehmen werden. Daher lässt sich unmöglich eine feste Dauer definieren.

Gibt es Rechner für Website-Kosten?

Ja, es gibt einige Kosten-Rechner für Websites. Meist werden diese jedoch von Webdesignern oder Webdesign-Agenturen betrieben und berechnen daher ganz gezielt Summen auf Basis des eigenen Leistungsspektrums.

Somit würden wir nicht empfehlen, diese Rechner als tatsächliche Berechnungsgrundlage zu verwenden.

Arbeite dich hier lieber selbst und händisch durch die einzelnen Positionen, die in deinem speziellen Fall auf dich zukommen können.

Was sind indirekte Website-Kosten?

Neben direkten Kosten wie Webhosting oder Domain fallen bei einer Website häufig Kosten für Dienstleistungen oder Software an, die nicht direkt mit dem Betrieb der Seite verbunden sind.

Als Beispiel wären hier vor allem Freelancer zu nennen, die für dich unter anderem ein Logo entwerfen oder Texte erstellen.

Diese indirekten Kosten sind in der Regel nicht kalkulierbar und sind abhängig von deinen individuellen Bedürfnissen und Vorstellungen.

Finn Hillebrandt

Finn Hillebrandt

Gründer von Blogmojo, SEO-Experte mit 11+ Jahren Erfahrung, WordPress-Fan

Finn hilft Online-Unternehmern mehr Kunden und Besucher über Google zu bekommen.

Er setzt dabei nicht auf Hörensagen, sondern führt ständig eigene Tests und Recherchen durch, um herauszufinden, wie Google wirklich tickt. Achtung, Nerd-Alarm! 🤓

Er teilt sein Wissen hier auf dem Blog in 80+ Fachartikeln zu Online-Business, WordPress und SEO sowie in Online-Kursen, wie z. B. seinem SEO-Kurs „New Level SEO“ und seinem Mini-Kurs „Kann ich ranken?“.

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