Online-Kurse sind eine hervorragende Möglichkeit, um Geld mit der eigenen Website zu verdienen oder um deinen Expertenstatus in einem bestimmten Themenbereich zu festigen.
Das Tolle dabei ist:
Es war noch nie so leicht einen Online-Kurs zu erstellen wie jetzt.
Es gibt mittlerweile dutzende Plattformen, mit denen du einen Kurs erstellen kannst, ohne selbst zu programmieren oder einen Programmierer dafür einstellen zu müssen.
Einige Plattformen nehmen dir sogar nervige Dinge wie Buchhaltung (inkl. Rechnungserstellung) ab oder ersetzen mit ihrem Funktionsumfang andere Dienste, wie Newsletter-Tool, Landing-Page-Software oder sogar WordPress.
In diesem Beitrag stelle ich dir acht der beliebtesten und besten Online-Kurs-Plattformen vor:
- Diese Liste enthält 8 der beliebtesten Online-Kurs-Plattformen für den deutschen Markt – von All-in-one-Lösungen bis zu WordPress-Plugins.
- Jede Plattform wird detailliert vorgestellt mit Preisen, Vorteilen, Nachteilen und der Zielgruppe, für die sie am besten geeignet ist.
- Die Plattformen unterscheiden sich stark in Funktionsumfang, Preismodell und Zielgruppe – von Community-fokussierten Lösungen wie Coachy bis zu Marktplätzen wie Udemy.
1. Coachy

Coachy ist ein deutscher Anbieter, der es dir auch ohne Vorkenntnisse ermöglicht, in kürzester Zeit deinen ersten Online-Kurs zu veröffentlichen und im Anschluss zu verkaufen. Dabei setzt die Plattform auf eine Anbindung an Digistore24, das du bereits in einem vorherigen Kapitel kennengelernt hast.
Die All-in-one-Plattform spart auf ihrer Website nicht mit Superlativen, bietet jedoch tatsächlich ein sehr umfangreiches Paket an Funktionen.
Insbesondere die Marketing-Tools stechen hier besonders heraus.
Coachy ermöglicht dir, Teile deines Kurses kostenlos als Freebie an potenzielle Kunden zu verteilen, um den gesamten Kursinhalt im Anschluss als Premium-Variante zu verkaufen. Auch die Erstellung weiterer Freebies, um eine E-Mail-Liste aufzubauen, ist mit der Plattform kein Problem.
Zudem warten auf dich Datenschutz- und Impressums-Generator, kostenloses Video-Hosting, Branding-Funktionen, ein Upsell-Funnel-Builder, ein Drag-an-drop-Builder für Mitgliederbereich und Landingpages sowie Tests, Abschlussprüfungen und Zertifikate.
Mithilfe eines integrierten Statistik-Tools erkennst du auf einen Blick, welche Inhalte am besten bei deinen Kunden ankommen.
Wichtig: Die automatisierte Zahlungsabwicklung wird komplett in Digistore24 oder CopeCart verwaltet. Hier legst du Preis, Abomodelle, Gutscheine, etc. an. Alternativ könntest du für jede Zahlung händisch eine Rechnung erstellen.
Preise
- Premium: Für 42 € pro Monat kommt Coachy in einer sehr abgespeckten Einsteiger-Version, welche die Veröffentlichung eines Kurses und die Verwaltung von bis zu 6.000 Kunden ermöglicht. Landingpage-Builder, Statistiken oder Zertifikate sind hier jedoch nicht integriert.
- Deluxe: Wenn du bereit bist, 78 € pro Monat zu bezahlen, darfst du bereits 3 Kurse veröffentlichen und kannst 9.000 Mitglieder verwalten. Außerdem gibt es Zugang zu allen oben genannten Funktionen.
- Enterprise: Mit 234 € pro Monat ist dieser Tarif deutlich teurer, lässt dich jedoch bis zu 25 Kurse und 15.000 Mitglieder verwalten. Auch ein erweitertes Tagging, Mitarbeiter-Zugänge und YouTube-Livestreams sind mit Coachy-Enterprise möglich.
Du kannst durch die jährliche Zahlungsweise die monatlichen Kosten deutlich reduzieren.
Außerdem besteht die Möglichkeit, die Kurslimitierung durch Upgrades individuell zu erhöhen.
- Deutsche Software mit deutschsprachigem Support
- All-in-one-Tool mit vielen Funktionen
- Verteilung von Freebies möglich
- Landingpage-Builder mit vielen Vorlagen
- Autoresponder bereits in der Plattform integriert
- Datenschutz- und Impressumsgenerator
- Upsell- und Downsell-Funnel
- Eigene Wunschdomain
- Community-Funktion
- Umfangreiche Statistiken
Für wen ist Coachy die beste Lösung?
Wenn du Wert auf ein für den deutschen Markt zugeschnittenes Produkt legst und nicht nur einen Online-Kurs vertreiben, sondern auch eine Community aufbauen möchtest, dann ist Coachy die richtige Plattform für dich.
2. Digimember & DigiStore24

Digimember in Verbindung mit DigiStore24 ist die "Dinosaurier-Lösung“ unter den Online-Kurs-Anbieter und das Urgestein der Szene.
Diese Lösung setzt sich aus zwei Bausteinen zusammen.
Zum einen dem WordPress-Plugin Digimember, mit dem du einen Kursbereich direkt auf deiner Website erstellen kannst.
Zum anderen dem Bezahldienstanbieter DigiStore24, der deine Produkte im bekannten und bewährten Reseller-Modell vertreibt.
Die Vorteile dieser Kombination liegen auf der Hand: Durch den Kursbereich, der auf der eigenen Website integriert ist, musst du deine Kunden nicht zu einem externen Anbieter verweisen. Das ist besonders bei Abo-Modellen und sehr umfangreichen Kursbereichen, die Funktionen wie Foren oder Ähnliches bieten, wirklich sinnvoll.
Außerdem bietet dir Digimember zahlreiche Einstellmöglichkeiten. So kannst du Inhalte etwa erst nach einer gewissen Dauer freischalten oder dein Newsletter-Tool mit dem Plugin verknüpfen.
DigiStore24, das im Digimember-Plugin automatisch verknüpft werden kann, übernimmt den gesamten Zahlungsverkehr.
Da hier mit dem Reseller-Modell gearbeitet wird, musst du dir über Buchhaltung und Rechnungserstellung, sowie Rückgaben und Kostenerstattung wirklich keine Gedanken machen. Die Kombination beider Lösungen bietet also einen deutlichen Vorteil gegenüber dem Verkauf auf eigene Rechnung, beispielsweise über WooCommerce.
Zusätzlich handelt es sich bei Digistore24 um eines der größten Affiliate-Netzwerke Europas, sodass du für dein Produkt sehr schnell und einfach Werbetreibende finden kannst.
Preise
Obwohl sich Digimember und DigiStore24 perfekt kombinieren lassen, gehören beide nicht zusammen und besitzen eine eigene Kostenstruktur.
Digimember kannst du völlig kostenfrei mit einem etwas abgespeckten Funktionsumfang für deine ersten 50 Kursteilnehmer testen und musst erst dann auf die kostenpflichtige Pro-Version umsteigen.
- Digistore24 hat seinen Sitz in Hildesheim und ist somit ein deutsches Unternehmen
- Digimember wird auf deinem Server betrieben und leitet somit keine Personendaten weiter
- Du kannst den Mitgliederbereich direkt auf deiner Website erstellen und mit beliebigen Inhalten füllen
- Kein Buchhaltungsaufwand, keine Rechnungserstellung
- Kosten bei DigiStore24 entstehen nur bei Verkäufen
- Vielfältige Konfigurationsmöglichkeiten in Digimember (z. B. Intervallfreischlatung von Inhalten, Download-Tresor für Dateien)
- Zugang zu riesigem Affiliate-Marktplatz
- Variable Preiseinstellungen für deine Produkte (Abo, Einmalzahlung, Rabatte, etc.)
- Upsell- und Downsell-Funnel
Für wen ist Digimember & DigiStore24 die beste Lösung?
Digimember ist dann perfekt, wenn du affin im Bereich Webdesign bist. Da du mit dem Plugin einen Mitgliederbereich innerhalb deiner Website erstellen kannst, bestimmst du, welche Inhalte deine Kunden sehen.
Hier sind wirklich keine Grenzen gesetzt, da du nicht an die limitierte Software eines Anbieters gebunden bist.
3. Kajabi

Kajabi ist eine amerikanische Kursplattform, die dir ähnlich wie ablefy eine All-in-one-Lösung bietet.
Das heißt: Du kannst Produkte, Webseiten, Landing-Pages und sogar Marketing-E-Mails direkt im Backend des Kursbereichs anlegen. Ein so umfangreiches Paket an Funktionen bietet nahezu keine andere Plattform.
Die Medaille hat jedoch auch ihre Schattenseiten.
Der Preis ist recht hoch und auch in Sachen Datenschutz ist Kajabi nicht die ideale Lösung für europäische Kunden. Die Daten deiner Nutzer werden auf Servern gespeichert, die in den USA liegen.
- All-in-one-Lösung
- Video-Hosting über die renommierte Plattform Wistia ist inklusive
- Toller Funktionsumfang inkl. E-Mail-Marketing, Statistiken, Page-Builder, etc.
- Du hast die Möglichkeit, einfach und schnell eigene Podcasts zu erstellen
- Keine Transaktionskosten bei Verkäufen
- Zugang zur umfangreichen Kajabi-Universität
- Zahlreiche Vorlagen und Templates für alle möglichen Bereich
- Kostenlose Testversion für 14 Tage
Für wen ist Kajabi die beste Lösung?
Wenn du auf der Suche nach einer All-in-one-Plattform für wirklich alle Bereiche bist und weder für Analytics oder Marketing noch für die Website-Erstellung auf andere Lösungen zurückgreifen möchtest, dann ist Kajabi eine tolle Lösung.
Die Plattform hat jedoch auch ihren Preis!
4. Teachable

Eine weitere Lösung, welche die meisten Funktionen, die du für die Erstellung eines Online-Kurses benötigst, aus einer Hand anbietet, ist Teachable.
Baue deine Verkaufsseiten aus vielen verschiedenen Vorlagen oder nutze den Power-Editor, gestalte deinen individuellen Mitgliederbereich oder erstelle eine E-Mail-Marketing-Kampagne, um mit deinen Kursteilnehmern in Kontakt zu bleiben.
Alles kein Problem für Teachable!
Große Flexibilität ermöglicht dir die Plattform auch bei der Festlegung der Preisstruktur deines Kurses. Neben der klassischen Einmal- und Ratenzahlung kannst du außerdem verschiedene Pakete zusammenstellen oder Gutscheincodes und Rabattaktionen aktivieren.
Affiliate-Marketing ist ebenfalls möglich: Im Backend lassen sich einfach und schnell Werbetreibende hinzufügen und mit individuellen Provisionssätzen versehen.
- Umfangreicher kostenloser Plan
- All-in-one-Lösung mit übersichtlichem Backend
- Eigene Domain möglich
- Keine Limitierung bei der Kurs- und Kundenanzahl bereits im Free-Plan
- Integrationsmöglichkeiten für Affiliates
- Umsetzung individueller Preisstrukturen möglich
- Live-Calls mit Kursteilnehmern und somit Einzelgespräche möglich
- Umfangreiche Statistiken und Analysen deiner Besucher
- Abschluss-Zertifikate und Quiz vorhanden
Für wen ist Teachable die beste Lösung?
Teachable arbeitet mit einer Kombination aus monatlicher Grundgebühr und zusätzlicher Verkaufsprovision. Insgesamt stehen dir vier verschiedene Pläne zur Verfügung:
Wenn du weder Website noch Hosting besitzt bzw. besitzen möchtest, dann ist Teachable eine tolle Lösung, um einen Online-Kurs unter der eigenen Domain zu erstellen.
Dank des Page-Editors kannst du sowohl deine Verkaufsseiten, wie auch den Mitgliederbereich individuell nach deinen Vorstellungen gestalten und an deine Marke anpassen.
5. Thinkific

Thinkific hat es sich zum Ziel gemacht, ein ideales Online-Lernerlebnis zu gestalten, das an die Atmosphäre eines Klassenzimmers erinnert. Somit ist diese Plattform nicht nur ideal, um externe Kunden zu akquirieren, sondern auch um betriebsinterne Weiterbildungsmöglichkeiten anzubieten.
Auf dich warten zahlreiche Vorlagen, die dich nicht nur bei der Seitenerstellung unterstützen, sondern dir auch bei der Konzeption deines Online-Kurses helfen.
Dabei unterteilt die Plattform in:
Anhand dieser Struktur lässt sich sofort erkennen, wen Thinkific ansprechen möchte: Personen, die ein Portfolio an Online-Kursen aufbauen, die über eine Plattform gehostet und vertrieben werden.
Die zahlreichen Standard-Funktionen, die du auch bei anderen Anbietern findest (Drag-and-drop-Builder, Support, etc.) werden erweitert durch die Möglichkeit, Einzel- oder Gruppen-Coachings direkt über die Software anzubieten.
Am Ende eines Kurses kannst du sogar Zertifikate an deine Kunden ausgeben.
- Kostenloser Plan, mit dem sich definitiv arbeiten lässt
- Eigene Domain ab dem Basic-Plan inklusive
- Keine Verkaufsprovision
- Sehr intuitiver Drag-and-drop-Builder
- Gratis Hosting deiner Videos und Inhalte
- Verschiedene Preismodelle ab dem Pro-Plan möglich
- Kursabsolventen erhalten Zertifikate für eine erfolgreiche Teilnahme
- Integration von Drittanbieter-Tools problemlos möglich
- Deutsches Backend und Zahlung in Euro möglich
- Einzel- und Gruppenunterrichtungen
Für wen ist Thinkific die beste Lösung?
Thinkific arbeitet mit einem klassischen Monats-basierten Modell ohne zusätzliche Verkaufsprovision:
Thinkific ist ideal für dich, wenn du mit deinen Kunden direkt in Form von Live-Coachings in Kontakt treten möchtest, um etwa individuelle Sporteinheiten anzubieten.
Außerdem spielt die Plattform ihre Trümpfe aus, wenn du verschiedene aufeinander abgestimmte Online-Kurs in einem Portfolio bündeln möchtest.
6. Learndash

Neben Digimember ist Learndash das zweite WordPress-Plugin, das ich dir hier vorstellen möchte.
Mit dem Plugin verwandelst du deine Website im Handumdrehen in eine umfangreiche Lernplattform für verschiedenste Zwecke. Neben dem klassischen Verkauf von Online-Kursen kannst du Mitgliederbereiche für Abomodelle verwalten, Mitarbeiter-Schulungen anbieten oder Download-Produkte vermarkten.
Learndash stellt dir einen Drag-and-drop-Kurs-Builder zur Verfügung und erweitert deine WordPress-Installation um Funktionen wie automatische Benachrichtigungen von Kunden, Prüfungen mit einem Punktesystem und automatisch erstellten Leistungstabellen deiner Kursteilnehmer sowie Diskussionsforen.
Selbstverständlich ist das Plugin mit jedem WordPress-Theme kompatibel und kann mit den meisten Tools wie Mailchimp, WooCommerce oder Zapier genutzt werden.
Das Hosting von Videos läuft bequem über YouTube.
Eine Demo des Plugins inkl. möglicher Mitgliederbereiche kannst du hier anschauen.
- Keine externe Software, da WordPress-Plugin
- Volle Kontrolle über alle Daten
- Passe Inhalte spielend mit deinem gewohnten System an
- Integration der Kurs direkt auf der eigenen Website
- Verschiedene Anwendungsmöglichkeiten
- Integration vieler externen Tools möglich
- Kompatibel mit jedem Theme und Page Builder wie Divi oder Elementor
- Hosting über YouTube oder den eigenen Server möglich
- Keine Verkaufsprovision
Für wen ist Learndash die beste Lösung?
Da es sich bei Learndash um ein Plugin handelt, arbeitet das Tool mit Lizenzen pro Website, die ein Jahr Support und Updates enthalten.
Wenn du einen Mitgliederbereich direkt auf der eigenen Website integrieren möchtest, ist Learndash eine tolle Lösung. Du kannst das Design des Online-Kurses kinderleicht an dein bestehendes Branding anpassen und deine Markenpopularität dadurch weiter steigern.
7. Udemy

Die Plattform Udemy ist der Platzhirsch, wenn es um Online-Unterricht geht: Stolze 40 Millionen Studenten und 50.000 Dozenten nutzen es.
Der größte Vorteil von Udemy liegt in der Unterstützung durch Mitarbeiter, die dir wirklich bei allen Fragen gerne unter die Arme greifen. Angefangen von der Video-Erstellung bis zu Marketing-Fragen kannst du dich vertrauensvoll an das Team von Udemy wenden und erhältst fachkundige Unterstützung.
Auch der Weg zu deinem ersten Online-Kurs ist simpel.
Du musst dich lediglich als Instruktor bewerben und nach erfolgter Annahme einen Kurs mit mindestens 30 Minuten Laufzeit und 5 Kapiteln erstellen.
Das war’s.
Wenn du dir nicht sicher bist, ob sich ein Thema überhaupt als eigenständiger Kurs eignet, kannst du einen Blick auf den Marktplatz werfen. Hier liefert dir die Plattform einen perfekten Überblick über potenzielle Konkurrenz und sogar das Suchvolumen. Auf diese Weise kannst du schnell und einfach abschätzen, welche Erfolgschancen du mit einem Online-Kurs hast.
- Nutzung der Plattform ist kostenlos
- Fachkundige Mitarbeiter unterstützten dich bei deinen Fragen
- Bestehender Marktplatz mit vielen Kunden
- Tolle Recherchemöglichkeiten für Themen und Nischen durch bereits bestehende Kurse
- Viele zur Verfügung gestellte Ressourcen für die Kurserstellung
- Wenig bis keine Einarbeitungszeit
- Marketing durch die Plattform
Für wen ist Udemy die beste Lösung?
Die Nutzung der Plattform und auch das Bereitstellen von Kursen ist komplett kostenlos.
Allerdings werden Provisionen im Verkaufsfall fällig, die abhängig von der Akquisitionsquelle des Kunden sind:
Udemy ist die perfekte Lösung, wenn du ganz am Anfang stehst und weder über einen eigenen Kundenstamm noch über eigene Vertriebskanäle verfügst.
Theoretisch benötigst du für Udemy nicht einmal eine Website.
Für erste Gehversuche in der Online-Welt ist diese Plattform genial, da du weder Investmentkapital noch Expertise im Bereich der Video-Erstellung benötigst.
Für fortgeschrittene Nutzer, die Kurse im dreistelligen Bereich verkaufen wollen, ist diese Plattform jedoch ungeeignet.
8. ablefy (ehem. elopage)

ablefy hat sich innerhalb der letzten Jahre zu einer der beliebtesten Kurs-Plattformen in Deutschland entwickelt.
Ich selbst nutze ablefy für meinen SEO-Kurs und bin (nach einigen Startschwierigkeiten) zufrieden damit.
ablefy ist dabei eine All-in-one-Lösung, die nicht nur die Zahlungsabwicklung übernimmt, sondern mit der du auch einen Kursbereich erstellen oder Downloads direkt bereitstellen kannst.
Zudem gibt dir ablefy einen guten Page-Builder an die Hand, mit dem du Verkaufs- und Shop-Seiten erstellen kannst.
Weitere Extras wie die Möglichkeit, Affiliates zu integrieren oder Gutscheincodes auszugeben, sind ebenfalls integriert.
Für wen ist ablefy (ehem. elopage) die beste Lösung?
ablefy stellt dir vier Zahlungspläne zur Verfügung. Alle Tarife können 14 Tage kostenlos getestet werden.
Außerdem kannst du zusätzlich modulare Funktionen und Pakete hinzubuchen, was eine wirklich tolle Sache ist. Du wirst nicht in kostenintensive Pakete gezwungen, die Funktionen enthalten, die du überhaupt nicht nutzt, aber dennoch bezahlst:
Werfen wir einen genaueren Blick auf die einzelnen Pakete:
- Essential 3.0: Der Starter-Tarif kostet 31 € pro Monat (bei jährlicher Zahlungsweise) und eignet sich gut für ein bis drei Einsteiger-Produkte, wie z. B. ein E-Book oder kleineren Online-Kurs.
- Advanced 3.0: Mit 55 € pro Monat ist der Tarif ideal für ein wachsendes Online-Business. Du kannst 10 Produkte anlegen und dir stehen erweiterte Software-Funktionen und Tools zur Verkaufsautomatisierung zur Verfügung.
- Professional 3.0: Für 90 € pro Monat kannst du unbegrenzt viele Produkte anlegen, hast einen persönlichen Ansprechpartner an deiner Seite und dir stelle alle Funktionen zur Verfügung.
- Premium 3.0: Der Tarif ist mit 384 € pro Monat mit Abstand der teuerste und eignet sich für größere Unternehmen mit vielen Teammitgliedern und Online-Kursen (enthält z. B. 2.500 Videos und 15.000 Minuten Live-Streaming).
- All-in-one-Plattform, die dir alle wichtigen Tools in einem Produkt zur Verfügung stellt
- Deutscher Anbieter und somit unproblematisch beim Datenschutz
- Übersichtliches und modernes Backend mit umfassenden Statistiken
- Flexibles Abo-Modell, das sich gut an deine eigenen Bedürfnisse anpassen lässt
- Integriertes Affiliate-Programm für deine Online-Kurse
- Smartphone-App für Endnutzer, die sich individuell an deine Marke anpassen lässt
- Page-Builder, um alle Seiten individuell anpassen zu können (ohne Programmierkenntnisse)
- Verkauf im Reseller-Modell möglich (ablefy agiert als Verkäufer und kümmert sich um die Rechnungsstellung)
- Viele Zusatzfunktionen wie Quiz, Kommentare oder Kurs-Mails
- Schnittstellen zu knapp 1.000 Tools (z. B. ActiveCampaign oder MailChimp)
- Faire Transaktionsgebühren
- Umzugsservice
Für wen ist ablefy (ehem. elopage) die beste Lösung?
9. Worauf du bei der Auswahl einer Online-Kurs-Plattform achten solltest
Die große Auswahl an verschiedenen Online-Kurs-Plattformen ist Segen und Fluch zugleich.
Um die richtige Software für dich und deine Anforderungen zu finden, solltest du zunächst wichtige Vorüberlegungen anstellen, bevor du dich final für einen Anbieter entscheidest.
9.1. Standort des Anbieters
Der Standort eines Anbieters spielt eine wichtige Rolle im Hinblick auf den Datenschutz.
Insbesondere bei einer All-in-one-Lösung werden vermutlich alle Kundendaten auf den Servern der Plattform gespeichert, sodass bestimmte Maßnahmen zwingend erforderlich werden, um die Anforderungen der DSGVO zu erfüllen.
Im Idealfall setzt du auf einen Anbieter, der die Daten auf Servern im Inland oder zumindest in der EU speichert.
In jedem Fall ist ein AV-Vertrag Pflicht, wenn du nicht auf eine selbst gehostete Variante wie Digimember oder Learndash zurückgreifst.
9.2. Kosten (inkl. Verkaufsprovision)
Während einige Plattformen mit einem sehr transparenten Preismodell arbeiten, nutzen andere eine kombinierte Abo- und Provision-Abrechnung, sodass du schnell den Überblick über die tatsächlichen Gebühren verlieren kannst.
Besonders komplex wird es bei Hybrid-Lösungen mit eigenständigen Modellen wie beispielsweise Digimember in Verbindung mit Digistore24.
Je nachdem, wie viele Verkäufe du pro Monat generierst, können Provisionen, die pro Verkauf erhoben werden, deinen Gewinn deutlich schmälern.
9.3. Funktionsumfang
Der Funktionsumfang sollte alle Anforderungen erfüllen, die du an eine Plattform stellst. Das wird bei den meisten All-in-one-Lösungen der Fall sein.
Dennoch kann es vorkommen, dass auch eine solche Plattform nicht alle benötigten Tools zur Verfügung stellt.
Möchtest du etwa eine E-Mail-Liste parallel zum Verkauf von Online-Kursen aufbauen, ist eine Plattform erforderlich, die E-Mail-Marketing-Funktionen anbietet oder es dir ermöglicht, einen externen Dienst hinzuzuziehen.
Das führt uns zum nächsten Punkt.
9.4. Integrationen
Nicht auf jeder Plattform lassen sich externe Tools integrieren.
Nutzt du etwa die deutsche E-Mail-Marketing-Software KlickTipp, hast du bei Digimember hervorragende Karten. Möchtest du diesen Dienst mit Teachable verknüpfen, sieht die Sache anders aus.
9.5. Hat die Plattform einen Marktplatz?
Ein Marktplatz, der dir eine Übersicht über bereits verfügbaren Produkte und Kurse bietet, ist Gold wert.
Du kannst dir nicht nur einen Überblick über die bestehende Konkurrenz machen, sondern auch ausloten, welche Themen besonders beliebt sind und welche nicht.
Auf diese Weise kannst du genau die Kurse erstellen, die auch hohe Verkaufschancen haben.
Udemy und Digistore24 bieten zum Beispiel einen solchen Marktplatz.
9.6. Ist die Plattform auf Deutsch?
Die Erstellung und Veröffentlichung eines Online-Kurses ist, Dank der vielen Plattformen, heute keine Raketenwissenschaft mehr.
Dennoch solltest du dich im Backend gut zurechtfinden.
Wenn du also der englischen Sprache nur bedingt mächtig bist, solltest du eventuell auf eine deutschsprachige Plattform setzen.






