Professionelle SEO-Tools wie Ahrefs, Semrush oder Sistrix kosten 80 € oder mehr pro Monat, was sich wahrscheinlich die wenigsten SEO-Anfänger leisten können oder wollen.
Die gute Nachricht ist:
Für viele SEO-Maßnahmen brauchst du diese Tools nicht zwingend.
Google selbst liefert dir zahlreiche kostenlose SEO-Tools, die dir zum Beispiel dabei helfen können, Probleme beim Crawling und der Indexierung zu identifizieren, deine Website nutzerfreundlicher zu machen, Keywords zu finden, Besucherverhalten zu analysieren und vieles mehr.
In diesem Beitrag stelle ich dir alle Google-Tools vor, die du für SEO und zur Optimierung deiner Website gebrauchen kannst.
Und ich garantiere dir:
Selbst, wenn du dich schon etwas mit SEO auskennst, werden bestimmt einige dabei sein, die du noch nicht kennst.
- Die Google Search Console bleibt das wichtigste kostenlose Google-Tool für Crawling, Indexierung und Suchleistung.
- Mehrere frühere Empfehlungen wurden eingestellt oder ersetzt, darunter der Mobile-Friendly-Test, Test My Site, das URL-Parameter-Tool und die Web-Vitals-Erweiterung.
- Für Performance-Tests sind PageSpeed Insights, Lighthouse, CrUX und die Chrome DevTools aktuell die wichtigsten Anlaufstellen.
1. Google Search Console
Der Google Search Console (ehemals Webmaster Tools) ist das mit Abstand wichtigste SEO-Tool und sollte in keinem SEO-Werkzeugkasten fehlen.
Dabei handelt es sich genau genommen nicht um ein einzelnes Tool, sondern um eine umfangreiche Tool-Kollektion:
Mit der Search Console kannst du nicht nur herausfinden, über welche Keywords deine Besucher genau kommen, sondern auch langsam ladende Seiten ausmachen, eine Sitemap bei Google einreichen, Backlinks und interne Links überprüfen oder Sicherheitsprobleme identifizieren.
Im Folgenden stelle ich dir 22 Funktionen und Berichte der Google Search Console vor:
1.1 Google Search Console Insights

Die Insights-Bericht der Google Search Console wurde im Juni 2025 direkt in die Google Search Console integriert. Er ersetzt die frühere eigenständige Beta und gibt dir einen schnellen Überblick über Klicks, Impressionen, Seiten und Suchanfragen mit auffälligen Veränderungen.
Eine Verknüpfung mit Google Analytics ist für den aktuellen Bericht nicht erforderlich. Die Daten stammen aus der Suchleistung in der Search Console.
1.2 Bericht „Core Web Vitals“

Der Bericht „Core Web Vitals“ ist zeigt dir, wie gut die URLs deiner Website bei den Core Web Vitals abschneiden.
Dabei handelt es sich nicht um Labordaten, sondern um Daten von echten Chrome-Nutzern, die deine Website besucht haben. Diese sogenannten „Felddaten“ werden auch für das Google-Ranking deiner URLs herangezogen.
Der Bericht zeigt dir separate Statistiken für die Performance auf Mobilgeräten und Desktop-Computer an. URLs werden in die drei Kategorien „schlecht“, „zu optimieren“ und „gut“ unterteilt.
In Kombination mit Pagespeed Insights oder Lighthouse kannst du so gezielt langsame und nicht nutzerfreundliche URLs ausfindig machen und optimieren.
1.3 Bericht „Nutzerfreundlichkeit auf Mobilgeräten“ (Archiv)

Der frühere Bericht „Nutzerfreundlichkeit auf Mobilgeräten“ wurde am 1. Dezember 2023 eingestellt. Google empfiehlt für Mobilfreundlichkeit heute unter anderem Lighthouse.
Die Mobilfreundlichkeit bleibt wichtig. Prüfe deshalb responsive Darstellung, Lesbarkeit und Bedienbarkeit weiterhin mit aktuellen Browser- und Labortests.
1.4 Bericht „Seitenindexierung“

Der Bericht zur Seitenindexierung ist der Nachfolger des früheren Abdeckungsberichts. Er zeigt, welche URLs Google indexiert hat und warum andere URLs nicht indexiert sind.
Die zentrale Unterscheidung lautet:
- Indexiert
- Nicht indexiert, mit einem konkreten Grund
Insbesondere „Fehler“ und „Ausgeschlossen“ sollten regelmäßig überprüft werden. Diese beiden Kategorien erfordern bei Einträgen unter Umständen dein Handeln.
1.5 Bericht „Sitemaps“

Der Sitemaps-Bericht informiert dich darüber, ob überhaupt XML-Sitemaps bei Google eingereicht wurden. Und wenn ja, inwieweit diese korrekt verarbeitet wurden.
Zudem erfährst du hier unter „Zuletzt gelesen“, wann deine Sitemap das letzte Mal durch Google gecrawlt wurde.
Über einen Button wirst du direkt zum Seitenindexierungsbericht der jeweiligen Sitemap weitergeleitet und erkennst sofort, welche Seiten ausgeschlossen und welche indexiert wurden.
1.6 Bericht „AMP“

Sofern du AMP auf deiner Website einsetzt (was wir nicht tun und was auch in den wenigsten Fällen empfehlenswert ist) zeigt dir der AMP-Bericht welche Probleme in diesem Bereich vorliegen.
Dabei wird jeder offene Punkt als eigene Kategorie geführt. Durch einen Klick erhältst du weitere Details zum Fehler selbst und Google teilt dir außerdem mit, welche Seiten betroffen sind.
1.7 Bericht „Manuelle Maßnahmen“

Eine manuelle Maßnahme tritt immer dann auf, wenn ein Google-Mitarbeiter gezielt deine Website überprüft, weil der Verdacht besteht, dass deine Website (oder ein Teil davon) nicht Googles Qualitätsrichtlinien für Webmaster entspricht.
Die Folge können Ranking-Verluste oder sogar ein kompletter Ausschluss aus Googles Suchindex sein.
Mit dem Bericht „Manuelle Maßnahmen“ kannst du nachvollziehen, ob solche Maßnahmen gegen deine Website verhängt wurden.
1.8 Bericht „Sicherheitsprobleme“

Der Bericht zu Sicherheitsproblemen zeigt dir auf, ob deine Website eventuell gehackt wurde.
Hierfür schlüsselt Google diverse Verdachtsmomente auf, wie Phishing oder unerwünschte Malware, die deine Besucher gefährden können.
1.9 Bericht „Links“

Mit dem Link-Bericht erhältst du einen kostenlosen Backlink-Audit zu deiner Seite und erfährst, welche externen Quellen mit welchem Anker-Text auf deine Website verlinken.
Außerdem zeigt dir die Google Search Console hier auf, was deine am meisten verlinkten internen Seiten sind.
Mithilfe dieser Daten kannst du interne Verlinkungen optimieren und sogenannten „Orphan Pages“ (verwaiste Seiten) identifizieren, die überhaupt keine interne Verlinkung aufweisen.
1.10 Disavow-Tool

Mithilfe des Disavow-Tools kannst du Backlinks für ungültig erklären.
Das kann dabei helfen, manuelle oder algorithmische Maßnahmen wegen Spam-Links oder negativer SEO vorzubeugen oder diese zu beheben.
Google selbst rät dazu, dieses Tool mit Bedacht zu verwenden. Denn die meisten Spam-Links werden heute durch Google automatisch erkannt und schlichtweg für das Ranking ignoriert, sodass du in den meisten Fällen nicht mehr selbst tätig werden musst.
1.11 Crawling-Statistiken

Die Crawling-Statistiken schlüsseln auf, wie der Googlebot deine Seite innerhalb der letzten 90 Tage durchsucht und analysiert hat.
Du erhältst drei verschiedene Datensätze:
- Crawling-Anfragen insgesamt
- Downloadgröße insgesamt
- Durchschnittliche Reaktionszeit
Außerdem weist Google hier deinen Host-Status aus und schlägt Alarm, wenn Probleme hinsichtlich der Erreichbarkeit bestehen.
1.12 Crawling-Frequenz einstellen (Archiv)

Das frühere Tool für die Crawling-Frequenz wurde am 8. Januar 2024 eingestellt. Google regelt die Crawling-Rate heute automatisch anhand der Serverreaktionen.
Bei ungewöhnlich hoher Last solltest du zuerst Serverfehler, Antwortzeiten und Crawling-Statistiken untersuchen.
Für Notfälle stellt Google weiterhin ein Formular zum Melden ungewöhnlicher Googlebot-Aktivität bereit.
1.13 URL-Inspektionstool

Das URL-Inspektionstool verrät dir, wie der aktuelle Indexierungsstatus einer URL ist.
Hier erfährst du, ob es Probleme bei der Indexierung gibt und wenn ja, wodurch diese verursacht werden. Außerdem kannst du sehen, ob eine Seite für Mobilgeräte optimiert ist und ob ihre strukturierten Daten fehlerfrei sind.
Mit der Schaltfläche „Indexierung beantragen“ kannst du zudem die Indexierung einer URL händisch anstoßen.
1.14 URL-Parameter-Tool (Archiv)

Das URL-Parameter-Tool wurde mit Wirkung vom 26.04.2022 durch Google eingestellt.
Mithilfe des Tools konntest du Parameter festlegen, die durch Google ignoriert werden sollten, um eine Duplizierung von Inhalten zu vermeiden.
1.15 Tool zum Entfernen von URLs

Mithilfe des Tools zum Entfernen von URLs ist es dir möglich, individuelle URLs deiner Website für 6 Monate aus dem Google-Index entfernen zu lassen.
Das ergibt immer dann Sinn, wenn sich etwa ein Impressum, eine Datenschutzerklärung oder eine eigentlich private Seite aus Versehen in die SERPs geschlichen hat.
Das Tool zeigt dir außerdem eine detaillierte Übersicht deiner bisher eingereichten Anfragen und deren Status an.
1.16 Tool zum Entfernen veralteter Inhalte

Durch das Tool zum Entfernen veralteter Inhalte kannst du fremde Inhalte, die offensichtlich veraltet sind, aus dem Google-Index entfernen lassen.
Möchtest du eigene Inhalte entfernen, ist das im vorherigen Abschnitt vorgestellte Tool zum Entfernen von URLs die richtige Anlaufstelle.
1.17 Bericht „Internationale Ausrichtung“ (Archiv)

Der frühere Bericht zur internationalen Ausrichtung wurde 2022 eingestellt. Für mehrsprachige Websites bleiben korrekt gesetzte hreflang-Verweise und eine klare URL-Struktur entscheidend.
Search Console bietet dafür heute keinen gleichwertigen separaten Bericht mehr.
1.18 Tool zur Adressänderung

Das Adressänderungstool ermöglicht dir, eine Mitteilung an Google zu senden, wenn sich die Domain deiner Website geändert hat.
Bevor du das Tool verwendest, solltest du unbedingt den Eintrag in der Search Console Hilfe lesen, um zu verstehen, wie es arbeitet und wann eine Verwendung sinnvoll ist und wann nicht.
1.19 robots.txt-Bericht

Mit der Datei robots.txt kannst du Crawlern mitteilen, ob sie deine Website durchsuchen dürfen oder bestimmte Teile vom Crawling ausschließen oder darin einschließen.
Der frühere eigenständige robots.txt-Tester wurde durch den robots.txt-Bericht in der Search Console ersetzt. Dort kannst du prüfen, ob Google die Datei abrufen und verarbeiten kann, und bei Bedarf ein erneutes Crawling anfordern.
1.20 Strukturierte Daten: Markup-Hilfe

Die Markup-Hilfe für strukturierte Daten ist ein eher unbekanntes Tool, das aber super nützlich sein kann.
Du kannst damit einfach und schnell strukturierte Daten für deine Seiten generieren, ohne im Quellcode arbeiten zu müssen.
Dazu wählst du zuerst einen Schema.org-Typ und die URL der Seite aus, in die du strukturierte Daten einbinden möchtest.
Anschließend kannst du die relevanten Daten in einem Live-Editor auf deiner Seite taggen und sie werden automatisch in das Markup übernommen. Das fertige Markup kannst du am Ende herunterladen oder einfach herauskopieren.
1.21 Data Highlighter Tool

Das Data Highlighter Tool funktioniert genauso wie die Markup-Hilfe für strukturierte Daten. Aber mit einem entscheidenden Unterschied:
Du musst die Daten nicht mehr in den HTML-Code deiner Seite einbinden. Sie werden direkt an Google übermittelt.
Einfacher geht’s nicht, oder?
Jede übermittelte Hervorhebung kannst du jederzeit ändern oder ganz löschen. Du brauchst also keine Angst haben, wenn du mit dem Tool mal aus Versehen falsche Daten an Google gesendet hast.
1.22 Web Tools

Unter den Web Tools werden verschiedene kleinere Legacy-Berichte zusammengefasst
Dazu gehören:
- Bericht zur Nutzerfreundlichkeit von Werbeanzeigen
- Irreführende Inhalte
- Irreführende Benachrichtigungen
Bitte beachte, dass alle Berichte nur mit URL-Propertys funktionieren. Die neueren Domain-Propertys werden nicht unterstützt.
In meinem SEO-Kurs New Level SEO zeige ich dir, wie du mit der Search Console Chancen-Keywords finden und deine Website technisch optimieren kannst. Praxisorientiert und mit vielen Beispielen!
2. Core Web Vitals & Page Experience
Hier findest du alle kostenlosen Google-Tools, mit denen du Ranking-Faktoren verbessern kannst, die in die Kategorie „Page Experience“ fallen. Dazu zählen die Core Web Vitals, HTTPS, Safe Browsing und die Nutzerfreundlichkeit auf Mobilgeräten.
2.1 Test My Site (Archiv)

Das frühere Tool Test My Site ist nicht mehr verfügbar. Google verweist für mobile Geschwindigkeitsmessungen heute auf PageSpeed Insights.
2.2 Google PageSpeed Insights

Google PageSpeed Insights ist ein Tool, das du als Blogger, Website-Betreiber oder SEO wahrscheinlich schon kennst. Es generiert einen Leistungsbericht für eine Seite im Hinblick auf die Core Web Vitals und verschiedene Ladezeit-Kennzahlen.
Dabei unterscheidet Google hier zwischen Desktop- und Mobilgeräten.
Im Rahmen eines detaillierten Analyseberichts erhältst du zahlreiche Verbesserungsvorschläge, um die Performance einer Seite zu optimieren. Dazu gehören etwa Bildoptimierungen, Code-Verbesserungen, aber auch technische Einstellungen wie das Server-Setup.
2.3 Lighthouse

Lighthouse ist ein Open-Source-Tool, das von Google eingeführt wurde, um die Qualität einer Webseite zu verbessern.
Es stellt die technische Basis anderer Google-Tools dar, wie web.dev Measure und PageSpeed Insights.
Du kannst Lighthouse aber auch lokal in Google Chrome laufen lassen. Du findest es im Reiter „Lighthouse“ der Chrome DevTools, die du wiederum öffnen kannst, in dem du im Kontextmenü auf „Element untersuchen“ klickst.
Dabei kannst du folgende fünf Bereiche analysieren.
- SEO
- Leistung
- Barrierefreiheit
- Best Practices
- Progressive Web App (nicht relevant für „normale Websites“)
Anhand dieser fünf Bereiche erstellt Lighthouse einen Bericht, der dir dabei helfen kann, deine Seite systematisch zu optimieren.
2.4 web.dev Measure (Archiv)

Die frühere Messseite web.dev Measure leitet heute direkt zu PageSpeed Insights weiter. Es handelt sich daher nicht mehr um ein eigenständiges Tool.
Für umfassendere lokale Prüfungen nutzt du Lighthouse in den Chrome DevTools.
2.5 Chrome User Experience Report (CrUX)

Der Chrome User Experience Report (CrUX) ist kein Tool im klassischen Sinn.
Es handelt sich dabei um Messdaten von Chrome-Nutzern, die sich dafür entschieden haben, ihren Browserverlauf im Google-Konto zu synchronisieren. Auf Basis dieser Daten werden die Core Web Vitals von Webseiten bewertet.
Diese Messdaten werden auch in PageSpeed Insights und der Search Console angezeigt.
Als Entwickler kannst du darauf über das CrUX-Dashboard in Looker Studio, Google Big Query oder die Chrome UX Report API zugreifen.
2.6 Web Vitals (Chrome Extension, Archiv)

Der Support für die frühere Browser-Erweiterung Web Vitals endete im Januar 2025. Ihre Funktionen wurden in das Performance-Panel der Chrome DevTools integriert.
Nutze deshalb die Live-Metriken in den DevTools. Die aktuellen Core Web Vitals sind LCP, CLS und INP.
2.7 Test auf Optimierung für Mobilgeräte (Archiv)

Der frühere Test auf Optimierung für Mobilgeräte wurde am 1. Dezember 2023 eingestellt.
Prüfe Mobilfreundlichkeit heute mit Lighthouse, den Chrome DevTools und echten Tests auf mehreren Bildschirmgrößen.
2.8 Safe Browsing-Websitestatus

Mithilfe des Safe Browsing-Websitestatus lässt sich die Sicherheit einer Website überprüfen. Gib hierfür einfach eine URL ein und Google zeigt dir an, ob eine potenzielle Bedrohung gefunden wurde.
Diese Untersuchung wird von Google regelmäßig automatisiert durchgeführt und bei entsprechender Feststellung direkt in den Google-Suchergebnissen oder in Google Chrome angezeigt.
Bitte beachte dabei, dass die automatisierte Untersuchung einige Tage in der Vergangenheit liegen kann und Google aktuelle Malware auf deiner Website noch nicht erkannt hat.
Der Sicherheitsstatus wird dir auch in der Google Search Console angezeigt.
3. WordPress-Plugins
Hier findest du eine Auswahl an WordPress-Plugins, die von Google (mit)entwickelt wurden:
3.1 Site Kit

Mit Site Kit stellt dir Google ein Plugin zur Verfügung, durch das du tiefe Einblicke in die Nutzerperspektive deiner Website erhältst, die direkt im WordPress-Dashboard dargestellt werden.
Dabei werden Daten aus vielen verschiedenen Google-Produkten herangezogen und gebündelt. Darunter:
- Search Console
- Analytics
- AdSense
- PageSpeed Insights
- Tag Manager
Sofern du also eines oder mehrere der aufgezählten Google-Produkte verwendest, kann dir die Installation von Google Site Kit viel Zeit bei der Analyse deiner Nutzerdaten sparen.
3.2 Web Stories

Web Stories sind angelehnt an das bekannte Story-Format, das man von Facebook, Instagram oder WhatsApp kennt.
Sie können in Google Discover, in der Google-Suche oder in der Google-Bildersuche angezeigt werden.
Mithilfe des Web Stories Plugins kannst du passende Storys direkt im WordPress-Backend erstellen und veröffentlichen.
3.3 Modern Images WP

Bildoptimierung ist ein wichtiger Baustein der Suchmaschinenoptimierung.
Dabei gilt:
Je kleiner die Dateigröße, desto besser. Das gilt natürlich nur, sofern die Qualität eines Bildes nicht darunter leidet.
Die Dateigröße eines Bildes wird erheblich vom verwendeten Dateiformat beeinflusst. So sind etwa WebP-Bilder in der Regel deutlich kleiner als JPEG- oder PNG-Bilder.
Modern Images WP ist ein Plugin, das es dir erlaubt, ein Standardbildformat für von WordPress generierte Bildgrößen anzugeben. Dabei lassen sich WebP, AVIF und JPEG XL auswählen.
4. AMP
Hier findest du alle Tools für AMP-Seiten:
4.1 AMP-Test

Mit dem AMP-Test stellst du sicher, dass eine Seite oder Code die für AMP erforderliche Konfiguration besitzt.
Auch Web Storys können mit diesem Tool analysiert werden.
Im Aufbau erinnert der AMP-Test sehr stark an andere Google-Tools, wie den Test auf Optimierung für Mobilgeräte.
4.2 AMP-Validator

Mithilfe des AMP-Validators kannst du deine Website analysiere und Probleme identifizieren, die einer fehlerfreien Funktionalität von AMP im Wege stehen.
Das Tool unterscheidet zwischen „Bestanden“ und „Fehlgeschlagen“.
Sofern Probleme vorliegen, werden potenzielle Lösungen in Form einer übersichtlichen Liste aufgezeigt, die sukzessive abgearbeitet werden kann.
5. Webanalyse-Tools
Hier findest du einen Überblick über alle Webanalyse- und Statistik-Tools von Google:
5.1 Google Tag Manager

Der Google Tag Manager ist sozusagen das Schweizer Taschenmesser der Google-Statistik-Tools. Er ermöglicht es dir, verschiedene Tags zu konfigurieren, um etwa Google Analytics individuell an deine Bedürfnisse anpassen zu können.
Für viele Standardkonfigurationen musst du keinen Seitencode bearbeiten.
Der Google Tag Manager ist übersichtlich und simpel aufgebaut, sodass sich auch Einsteiger schnell zurechtfinden werden. Zahlreiche Anleitungen im Netz, insbesondere auf YouTube, machen es außerdem einfach, mit den Funktionen zurechtzukommen.
5.2 Google Analytics Universal (Archiv)

Google Analytics war Googles früheres Webanalyse-System. Standard-Properties verarbeiten seit dem 1. Juli 2023 keine neuen Daten mehr. Google Analytics 4 ist der Nachfolger.
Dieser Abschnitt bleibt nur zur historischen Einordnung erhalten.
5.3 Google Analytics 4

Google Analytics 4 ist seit Juli 2023 der reguläre Nachfolger von Universal Analytics.
Google Analytics 4 ist inzwischen der Standard und wird fortlaufend weiterentwickelt.
Der große Unterschied zwischen beiden Versionen liegt darin, dass Google Analytics 4 ein ereignisbasiertes Tracking und nicht ein nutzerbasiertes Tracking nutzt. Mehr zu diesem Thema findest du in der Google Analytics-Hilfe.
5.4 Looker Studio

Mit dem Looker Studio hieß früher Google Data Studio. Du kannst damit Daten aus verschiedenen Quellen visualisieren und beispielsweise personalisierte Search-Console-Berichte erstellen.
Die Reports werden automatisch generiert, sobald du Looker Studio autorisierst, auf deine Daten zuzugreifen.
6. Keyword-Recherche
Hier findest du alle Tools von Google, die du zur Keyword-Recherche nutzen kannst:
6.1 Google Ads Keyword-Planer

Mithilfe des Google Ads Keyword-Planers lassen sich Keywords für deine Website recherchieren und neue Beitragsthemen ermitteln. Das Tool gibt Suchvolumina inkl. CPC-Preise aus und zeigt dir, wie hoch der Anzeigen-Wettbewerb zu einem Keyword ist.
Leider spuckt der Keyword-Planer nur ungenaue Suchvolumina (z. B. 1.000 - 10.000) aus. Die genauen Suchvolumina für Keywords werden nur angezeigt, wenn du eine aktive Werbekampagne hast.
Deshalb rate ich in der Regel dazu, andere Keyword-Tools zu nutzen.
6.2 Google Trends

Google Trends ist ein geniales Tool, um das Interesse zu einem Keyword im Zeitverlauf darzustellen und mit anderen Keywords zu vergleichen.
Zusätzlich werden auch Regionen angezeigt, in denen ein Thema besonders von beliebt ist oder war.
Ein Manko ist leider, dass Google Trends keine absoluten, sondern nur relative Suchvolumina ausgibt. Um das allgemeine Interesse an einem Keyword und vor allem eine mögliche Saisonalität zu ermitteln, ist es jedoch genial.
Wir verwenden Google Trends häufiger bei der Keyword-Recherche und können es unbedingt empfehlen.
7. Webdesign und -entwicklung
Hier findest du alle Tools von Google, die dir beim Design oder der Entwicklung einer Website helfen können:
7.1 Chrome DevTools

Bei den Chrome DevTools handelt es sich um eine Sammlung verschiedener Hilfsmittel für Webdesigner und -Entwickler, die direkt im Chrome-Browser integriert sind.
Öffnen kannst du diese über einen Rechtsklick auf der zu analysierenden Webseite unter dem Menüeintrag „Untersuchen“.
Zu den Funktionen gehören zum Beispiel:
- Untersuchen der HTML-Elemente und der damit verbunden CSS-Stile
- Ladezeitmessung
- Anzeige der Requests- und Requestgrößen
- Fehlerkonsole
- Sicherheitscheck
7.2 Material Icons
Mit den Material Icons bietet Google eine umfangreiche Bibliothek kostenloser Icons an.
Diese Icons kommen auch bei vielen Google-Websites, -Apps und -Produkten zum Einsatz, bieten also den großen Vorteil, dass viele Nutzer schon mit ihnen vertraut sind.
Sie sind unter Apache 2.0 lizenziert, das heißt, du bist in der Verwendung sehr frei und kannst sie ohne Attribution auf deiner Website verwenden.
7.3 Type Scale Generator

Hast du dich schon einmal gefragt, welche Größenverhältnisse deiner H-Überschriften, Buttons und des Fließtextes optimal sind?
Dann kann dir der Type Scale Generator weiterhelfen, der auf Basis von Googles eigener Design-Philosophie, dem Material Design, alle passenden Schriftgrößen und Buchstaben für Google Fonts ausgibt.
7.4 User-Agent Switcher

Die Chrome-Erweiterung User-Agent Switcher ermöglicht es dir, eine Website glauben zu lassen, dass du einen anderen mobilen Browser oder Desktop-Browser zum Surfen verwendest.
Eine praktische Erweiterung, um deine eigene Website oder Kunden-Websites auf Kompatibilität mit Firefox, Internet Explorer, Safari und Co. zu überprüfen.
7.5 Google Fonts

Google Fonts ist ein Verzeichnis mit zahlreichen kostenlosen Schriftfamilien.
Sie sind unter Apache 2.0 lizenziert, das heißt, du bist in der Verwendung sehr frei und kannst sie ohne Attribution auf deiner Website verwenden.
Google Fonts sind im Webdesign weit verbreitet.
Wenn du WordPress verwendest, ist es sehr wahrscheinlich, dass dein Theme Google Fonts verwendet oder eine Verwendung zumindest möglich ist.
Aus Datenschutz- und Ladezeitgründen solltest du dabei auf eine Einbindung über Google-Server verzichten und stattdessen Google Fonts lokal einbinden.
7.6 Google Open Source

Unter Google Open Source werden alle öffentliche Projekte von Google zusammengefasst, die du kostenlos verwenden kannst. Alle hier gelisteten Anwendungen werden unter der Open-Source-Lizenz vertrieben.
Neben bekannten Anwendungen wie das Betriebssystem Android findest du hier auch diverse Projekte zur Webentwicklung wie Angular, Dart, Chromium oder Firebase SDK.
7.7 Google Cache (Archiv)

Google hat die öffentlich zugänglichen Cache-Links und dencache:-Suchoperator 2024 entfernt.
Für historische Versionen einer Seite brauchst du heute andere Archive oder eigene Backups.
7.8 Google Web Designer

Google Web Designer ist ein kostenloses Programm für Mac, Windows und Linux, mit dem du HTML5-Anzeigen, -Bilder, -Videos und andere Webinhalte erstellen kannst.
Ähnlich wie Adobe Dreamweaver verfügt es über einen visuellen Editor und einen Code-Editor.
Mit dem visuellen Editor kannst du Inhalte mit Zeichentools, Text und 3D-Objekten erstellen und dann auf einer Zeitachse mit Animationen versehen.
8. Strukturierte Daten
Hier findest du alle Google-Tools, die dir dabei helfen, strukturierte Daten in deine Website einzubinden:
8.1 Schema Markup Validator

Der Schema Markup Validator analysiert eine Webseite nach eingefügtem Markup und überprüft dieses auf Gültigkeit.
Neben dem Quellcode der Seite werden in einer Listenansicht alle erkannten Schema.org-Typen und diesbezügliche Fehler und Warnungen angezeigt.
Zusätzlich findest du hier eine ausführliche Dokumentation zu Schema.org.
8.2 Test für Rich-Suchergebnisse

Rich-Suchergebnisse stellen eine Seite durch verschiedene Merkmale prominenter in den Suchergebnissen dar, etwa durch Sterne-Bewertungen.
Mithilfe des Tests für Rich-Suchergebnisse kannst du überprüfen, ob eine Seite über die entsprechenden strukturierten Daten verfügt, um solche Rich-Suchergebnisse zu bekommen.
Alle erkannten strukturierten Daten werden in einer übersichtlichen Liste dargestellt. Bei Problemen erhältst du eine entsprechende Mitteilung.
9. Sonstige Tools
Hier findest du alle Tools von Google, die sich entweder in keine oder mehrere der vorherigen Kategorien einordnen lassen:
9.1 Google Alerts

Google Alerts wurde bereits im August 2003 eingeführt. Das Tool kann mit Keywords und Themen gefüttert werden und informiert dich im Anschluss automatisch via Mail, sobald neue Inhalte hierzu online gestellt werden.
Das Tool kann dich zum Beispiel darin unterstützen, die Konkurrenz oder Erwähnungen des eignen Namens oder der eigenen Marke im Blick zu behalten.
9.2 Google Unternehmensprofil

Mit dem Google Unternehmensprofil (früher Google My Business) kannst du ein Profil für dein Unternehmen oder Organisation anlegen, wodurch automatisch ein Eintrag in Google Maps erstellt wird.
Außerdem werden bei passenden Keywords Bewertungen, Adresse und Öffnungszeiten in den Google-Suchergebnissen angezeigt.
9.3 Search Quality Evaluator Guidelines

Die Search Quality Evaluator Guidelines sind zwar kein Tool im eigentlichen Sinne, aber dennoch superwichtig für SEO, weswegen ich sie einfach mal aufgeführt habe.
Bei den Guidelines handelt es sich um ein Handbuch für externe menschliche Evaluatoren, deren Ratings zur Verbesserung des Google-Algorithmus genutzt werden (z. B. um die Suchergebnisse vor und nach einem Google-Update zu vergleichen).
Nachdem diese in der Vergangenheit immer mal wieder geleakt sind, hat sich Google in 2015 dazu entschlossen, sie komplett öffentlich zu machen.
Die Guidelines sind mit der Zeit zu so etwas wie einer SEO-Bibel geworden und haben die SEO-Szene mit Konzepten wie YMYL und E-A-T nachhaltig geprägt und verändert.
Und das nicht ohne Grund:
Sie zeigen sehr ausführlich auf, was Qualität und Relevanz für Google bedeuten und welche Art von Ergebnissen Google gerne in der Suche sehen möchte.
Allerdings zeigen sie nicht, wie der Google-Algorithmus funktioniert und welche Ranking-Faktoren zu dem gewünschten Ideal-Suchergebnissen der Guidelines führen.
Oder wie es Ben Gomes, der ehemalige Vice President of Search, in einem Interview mit CNBC ausdrückte:
You can view the raters’ guidelines as where we want the search algorithm to go. They don’t tell you how the algorithm is ranking results, but they fundamentally show what the algorithm should do.
9.4 Suspicious Site Reporter (Archiv)

Der Suspicious Site Reporter ist nicht mehr im Chrome Web Store verfügbar.
Prüfe den Sicherheitsstatus einer Website stattdessen über den Safe-Browsing-Websitestatus oder den Sicherheitsbericht der Search Console.
9.5 Natural Language API

Bei der Natural Language API handelt es sich um einen Service der Google Cloud, der es dir ermöglicht, Texte mithilfe künstlicher Intelligenz zu klassifizieren und analysieren.
Die API an sich ist für dich als SEO oder Website-Betreiber wahrscheinlich weniger interessant, sofern du nicht vorhast ein eigenes SEO- oder Textanalyse-Tool herauszubringen.
Die Produktseite beschreibt unter anderem Entitäten-, Sentiment- und Syntaxanalyse. Eine Analyse durch diese Cloud-API ist kein Beleg dafür, wie Google Search einen Text bewertet.
FAQ
Hier habe ich dir die Antworten auf die häufigsten Fragen rund um Googles SEO-Tools zusammengestellt:






