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Die 12 Gesetze unglaublich erfolgreicher Blogartikel

Der ultimative Guide zum Amazon-Partnerprogramm (meine Erfahrungen aus 6 Jahren und 60.000+ Sales)

Das Amazon-Partnerprogramm ist das wahrscheinlich größte und beliebteste Partnerprogramm überhaupt.

Es wird von hunderttausenden Bloggern und anderen Websitebetreibern genutzt, um online Geld zu verdienen.

In meinem ultimativen Guide erkläre ich, warum du das Amazon-Partnerprogramm nutzen solltest (und warum nicht), wie du am besten Affiliate-Links einbindest und wie du profitable Produkte findest.

Außerdem stelle ich dir erprobte Strategien und Tricks vor, um deine Einnahmen als Amazon-Affiliate zu steigern.

1. Warum das Amazon-Partnerprogramm nutzen?

Das Amazon-Partnerprogramm ist für Blogger aus mehreren Gründen interessant:

  • Amazon dürfte mittlerweile fast jedem Internetnutzer ein Begriff sein und die meisten deiner Leser haben im Laufe Ihres Lebens schon einmal dort bestellt.
  • Amazon bietet einen guten Kundenservice und schnellen Versand
  • Deine Leser können bei Amazon Kundenrezensionen lesen
  • Egal, welches Thema dein Blog auch hat, du findest mit Sicherheit passende Produkte dazu (sehr großes Produktsortiment)
  • Je nach Kategorie kann man bis zu 10% Werbekostenerstattung pro verkauftem Produkt verdienen
  • Bei Amazon bekommt man stets Provision für den gesamten Warenkorb (und nicht nur das von dir empfohlene Produkte)
  • Amazon bietet eine API an, mit deren Hilfe man Preise und andere Produktinformationen automatisiert anzeigen kann
  • Einfache Anmeldung und Einbindung von Links
  • Zuverlässiger Zahlungseingang
  • Umfangreiche Statistiken

Wenn du es richtig machst, kannst du mitunter sogar alleine von den Einnahmen aus dem Amazon-Partnerprogramm leben. Ich bin seit Anfang 2011 im Amazon-Partnerprogramm angemeldet und seit eh und je kommt ein großer Anteil meines monatlichen oder jährlichen Einkommens von Amazon.

Alleine vom 01.01.2012 (meine Statistiken von 2011 kann ich im PartnerNet leider nicht mehr abrufen) bis zum 01.01.2017 habe ich über das Affiliate-Programm über 3,2 Millionen € Umsatz für Amazon erzielt und über 140.000 € an Provisionen ausgezahlt bekommen:

So viel Geld habe ich bisher mit dem Amazon-Partnerprogramm verdient

2. Nachteile des Amazon-Partnerprogramms

Selbstverständlich hat das Amazon-Partnerprogramm nicht nur Vor- sondern auch Nachteile, die hier nicht unerwähnt bleiben sollten:

  • Kurze Cookie-Laufzeit von nur einem Tag (bei anderen Affiliate-Programmen 30 oder sogar 90 Tage), das heißt, wenn jemand auf deinen Affiliate-Link klickt, muss er innerhalb eines Tages etwas kaufen, damit du eine Provision bekommst
  • Für manche Produktkategorien gibt es nur sehr wenig Provision (z. B. Handys, Smartphones oder Fernseher)
  • Du bekommt immer die gleiche Provision, egal wie viele Verkäufe du in einem Monat, Jahr oder in der gesamten Laufzeit schon generiert hast. Bei vielen anderen Affiliate-Programmen wirst du für mehr Verkäufe auch durch eine höhere Provision belohnt.
  • Die Provisionen und die Amazon-Teilnahmebedingungen sind nicht in Stein gemeißelt und können sich jederzeit ändern (ist aber auch bei jedem anderen Affiliate-Programm so)
  • Du bist nur einer von vielen Affiliates eines Großkonzern und kannst keine Sonderbehandlung erwarten.

Den vierten Punkt durfte ich am eigenen Leib erfahren. So wurde im Oktober 2014 das Provisionsmodell drastisch umgestellt. War die Höhe Provisionen pro verkauftem Artikel bis dato an die Anzahl der gesamten Verkäufe gekoppelt, richtete sich von da an die Provision eines Artikels nach dessen Produktkategorie.

Dementsprechend gab es Gewinner und Verlierer. Mit meinen Blogs, die sich ausschließlich mit Unterhaltungselektronik, Handys und Smartphones befassten gehörte ich eindeutig zu den Verlieren. Von damals etwa 3.500 € fielen meine monatlichen Amazon-Einnahmen um die Hälfte auf nur noch 1.500 – 2000 €, da es für meine Produktkategorien anstatt 5-8% nur noch 1-3% Provision gab.

Wenn du ein nachhaltiges Online-Business aufbauen willst, empfehle dir deshalb: Diversifiziere deine Einnahmequellen und mach dich nicht von nur einem Kunden abhängig! Am Ende dieses Artikels habe ich zu diesem Zweck noch einige Alternativen zum Amazon-Partnerprogramm aufgeführt.

3. Wie melde ich mich an?

Die Anmeldung zum Amazon-Partnerprogramm geht schnell und ist nicht allzu kompliziert:

  1. Gehe auf die Startseite des Amazon PartnerNets und klicke auf den Button “Jetzt kostenlos anmelden” unter dem Anmeldeformular auf der rechten Seite
  2. Log dich mit deinem Amazon-Account ein (Wenn du noch keinen Amazon-Account, wähl die Option “Ich bin ein neuer Kunde” aus)
  3. Wenn du noch kein Kunde bist, musst du jetzt erst einmal deine persönlichen Daten eingeben. Wenn du schon Kunde bist, kannst du diesen Schritt überspringen.
  4. Jetzt musst du dein “Website-Profil” eingeben, das heißt den Namen deiner Haupt-Website (hieraus generiert sich deine eindeutige Partner-ID) sowie die URLs und Inhalte deiner Websites
  5. Anschließend erhältst du eine Bestätigung über die Anmeldung per E-Mail (dort solltest du noch unbedingt über den Button am Ende deine Zahlungsmethode festlegen).
  6. Deine Anmeldung wird nun innerhalb der nächsten 3 bis 5 Werktage bearbeitet. Du kannst aber jetzt schon vollen Zugriff auf das PartnerNet.

In Einzelfällen kommt es vor, dass deine Anmeldung abgelehnt wird. Das kommt aber in der Regel nur dann vor, wenn Amazon sich deine Website anschaut und diese gravierende Qualitätsmängel aufweist oder grenzwertige Inhalte (Rassismus, Gewalt, Erotik etc.) enthält. Also als normaler Blogger brauchst du dir da kaum Sorgen machen.

Randnotiz: Meine Partner-ID thehanadd-21 ergibt sich übrigens aus meinem allerersten Blog thehankaddiction.com, bei dem es um die Fernsehserie Californication ging.

4. Affiliate-Links einbinden

Ich empfehle folgende Möglichkeiten, um Amazon-Partnerlinks in deinen Blog einzubinden:

4.1 SiteStripe

Die einfachste Möglichkeite, Affiliate-Links in deine Blogartikel einzubinden, ist über den sogenannten SiteStripe. Durch die nützliche Leiste, die dir als Amazon-Affiliate auf der Amazon-Website angezeigt wird, kannst du einfach und schnell Links zu jeder erdenklichen Seite bei Amazon erstellen. Dazu gehören nicht nur Produkte, sondern z. B. auch Produktkategorien, Suchergebnisse, der App-Store, Bestseller-Listen oder Amazon Prime.

Amazon PartnerNet SiteStripe

Bei der Erstellung eines Links hat man drei Möglichkeiten: Text, Bild oder Text + Bild (in Form einer vertikalen Box). Bild oder Text + Bild sind allerdings nur für einzelne Produkte, nicht aber für Produktkategorien, Suchergebnisse usw. verfügbar.

Warnung: Wenn du deine Amazon-Links verkürzt anzeigen oder verstecken möchtest, solltest du dafür ausschließlich den über vom SiteStripe zur Verfügung gestellten URL-Shortener benutzen (z. B. http://amzn.to/2pw68Ev) benutzen oder Kurz-URLs, die ich in Kapitel 4.3 näher beschreibe. Eine Nutzung externer Dienste, wie z. B. bit.ly, oder deiner eigenen Domain zum Verschönern oder Verstecken von Amazon-Partnerlinks ist gegen die Teilnahmebedingungen und kann zu einem Rauswurf aus dem PartnerNet führen.

Bei Text + Bild musst du damit rechnen, dass sich deine Ladezeit ein bisschen verschlechtert, weil die Inhalte per iFrame von Amazon-Servern geladen werden. Du solltest es also auf jeden Fall vermeiden, zu viele der Produktboxen in deine Blog-Artikel einzubinden.

4.2 Amazon-Affiliate-Plugins

Als Alternative zu Amazons eigenen “Text + Bild”-Links bieten sich Produktboxen an, die man mithilfe von WordPress-Plugins in den eigenen Blog einbinden kann. Diese haben kaum negative Auswirkungen auf die Ladezeit, weil die angezeigten Produktdaten gecached werden und lassen sich beliebig individualisieren.

Neben dem Preis lassen sich z. B. auch noch weitere Daten von Amazon anzeigen, wie z. B. Produkteigenschaften oder Versandoptionen. Hier eine Produktbox, wie sie vom WordPress Plugin AAWP ausgegeben wird:

Produktbox Amazon Affiliate WordPress Plugin

Allerdings erfordern diese eine Anzeige, wann die Produktdaten zuletzt aktualisiert wurden oder zumindest einen Preis-Disclaimer, da die Anzeige falscher Daten einen Verstoß gegen die Teilnahmebedingungen am Amazon-Partnerprogramm darstellt.

Eine Übersicht über empfehlenswerte WordPress Plugins für das Amazon-Partnerprogramm findest du in meinem Artikel “Die besten 4 WordPress-Plugins für Amazon Affiliates“.

4.3 Kurz-URLs

Die vom SiteStripe generierten Affiliate-Links sind oftmals sehr lang und können einen Blogartikel in der HTML-Ansicht unübersichtlich machen, wie z. B.:

https://www.amazon.de/s/ref=as_li_ss_tl?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&url=search-alias=aps&field-keywords=Lego+Star+Wars+75003+-+A-Wing+Starfighter&linkCode=ll2&tag=deine-partner-id-21&linkId=f3896c2bf611596c04a40c546eb2bc9a

Deshalb nutze ich vor allem in Tabellen oder Produktlisten gerne die kurzen Varianten für Affiliate-Links:

https://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/B0094J2BZ0/deine-partner-id-21

Oder wahlweise:

https://www.amazon.de/dp/B0094J2BZ0/?tag=deine-partner-id-21

Wenn du ein anderes Produkt verlinken möchtest, als den Lego Star Wars A-Wing Starfighter musst du die ASIN, die ich in den obigen Beispielen fett markiert habe, durch die ASIN deines Produkts austauschen.

Hinweis: Bei der ASIN handelt es sich um eine eindeutige Produktnummer, die Amazon jedem Produkt in seinem Sortiment zuordnet. Sie enthält Buchstaben und Zahlen und fängt immer mit einem großen B an, also z. B. B0094J2BZ0. Du findest sie auf jeder Produktseite unter Produktinformationen > Zusätzliche Produktinformationen oder in der URL eines jeden Produkts. Bitte beachte, dass verschiedene Varianten eines Produkts auch eine eigene ASIN haben.

4.4 Amazon-Suche

Ein toller Weg, um Amazon-Links in die eigene Website einzubinden, ist über eine Suche.

Wenn jemand einen Produktnamen, eine Produktkategorie oder Identifikationsnummer (wie z. B. ASIN, EAN oder ISBN) in das Suchfeld eingibt, wird derjenige auf die entsprechende Suche bei Amazon weitergeleitet. Inklusive Affiliate-Tag natürlich.

Dazu musst du nur folgenden Code einbinden:

<form action="https://www.amazon.de/exec/obidos/external-search" method="get"><input name="tag" type="hidden" value="deine-partner-id-21" />
<input name="keyword" size="20" type="text" value="" /><input type="submit" value="Suchen" /></form>

Den Platzhalter deine-partner-id-21 musst du entsprechend durch deine Partner-ID ersetzen.

5. Statistiken

Die Statistiken im Amazon Partnernet sind nicht nur dazu gut, die Entwicklung der eigenen Einnahmen zu beobachten, sondern auch diese zu optimieren. Zu den verschiedenen Berichten kommt man entweder über die kleinen blauen Tabs im Menü oder indem man im kleinen Übersichtskasten auf der rechten Seite entweder bei Gewinnaufstellung oder Zusammenfassung der Bestellung auf den Link Details anzeigen klickt.

Am wichtigsten sind der Tracking-ID-Kurzbericht und die Werbekostenerstattung. Der Tracking-ID-Kurzbericht gibt dir einen guten Gesamtüberblick über deine Einnahmen, mit dem Werbekostenerstattungs-Bericht bekommt du eine detaillierte Übersicht über alle Produkte, die deine Leser bei Amazon gekauft haben.

Wenn du Werbung für Abos von Amazon Prime oder Audible machst, dann sind für dich zusätzlich Sonstige Berichte wichtig. Dort werden diese gesondert aufgeführt.

Wenn du mehr als eine Tracking-ID verwendest ist zudem das Auswahlfeld Tracking ID und das kleine Kästchen Zusammenfassung oben links im Partnernet wichtig. Ist der Haken dort gesetzt, erscheinen die Daten aller Tracking-IDs in den Berichten. Ist der Haken nicht gesetzt, erscheinen nur die Daten für die im Feld darüber ausgewählte Tracking-ID:

Amazon-Partnerprogramm: Zusammenfassung bei Berichten

6. Meine Tipps für’s Geld verdienen mit Amazon

Optimierungspotenzial gibt es beim Affiliate-Marketing immer! Im Folgenden habe ich dir 7 Tipps zusammengestellt, die dir dabei helfen sollen, mehr Geld mit Amazon zu verdienen.

6.1 Finde heraus, was deine Leser brauchen!

Es bringt dir wenig bis gar nichts, allgemeine Werbebanner zur Amazon-Homepage oder zu Produktkategorien in deinen Blog einzubinden. Deine Besucher klicken vielleicht ab und zu darauf, aber kaufen wahrscheinlich nur selten etwas. Genauso verhält es sich mit Amazon-Produkten, die nicht zu den Wünschen und Bedürfnissen deiner Leser passen.

Meiner Erfahrung ist die Conversion-Rate (also der Anteil an Klicks, die zu Sales werden) beim Amazon-Partnerprogramm und generell beim Affiliate-Marketing am höchsten, wenn einer der folgenden Bedingungen erfüllt sind:

  1. Deine Leser haben schon vor dem Besuch deines Blogs ein allgemeines oder produktspezifisches Kaufinteresse. Deshalb funktioniert Affiliate-Marketing so gut mit SEO, da du damit deine Blogartikel gezielt auf Keywords optimieren kannst, bei denen Google-Besucher schon ein Kaufinteresse haben (z. B. produkt xyz kaufen, produktkategorie xyz test etc.).
  2. Deine Leser haben ein bestimmtes Problem, für dessen Lösung du deinen Lesern Produkt empfiehlst (das auch tatsächlich hilfreich ist und mit dem du am besten selbst verwendest hast).

Bitte beachte, dass deine Leser schnell merken, ob du Ihnen nur etwas verkaufen willst. Wenn du ein Produkt empfiehlst, hinter dem du nicht wirklich stehst, schlägt sich das in deinen Sales-Statistiken (und in deiner allgemeinen Glaubwürdigkeit) nieder.

6.2 Verlinke keine Produkte, die nicht mehr verfügbar sind

Wenn du ein Produkt verlinkst, das nicht mehr verfügbar ist, sinkt deine Conversion-Rate drastisch. Durch die zahlreichen Alternativen, die Amazon auf seinen Produktseiten anbietet (z. B. in den Abschnitten “Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?”, “Gesponserte Produkte zu diesem Artikel” oder “Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch”) kommen zwar trotzdem einige Sales zustande, die meisten Besucher werden dennoch abspringen.

Abhilfe schaffen kannst du, indem du erstens nur beliebte Produkte verlinkst, die bei vielen Händlern verfügbar sind, und zweitens, indem du verlinkte Produkte regelmäßig kontrollierst. Wenn du hunderte Produkte auf deinem Blog eingebunden hast, kann es sehr zeitaufwändig sein, alle in regelmäßigen Abständen zu überprüfen. Deshalb empfehle ich dafür die Verwendung des Plugins ASA 2 Pro, das alle in den Blog eingebundenen Amazon-Produkte speichert und deren Verfügbarkeit anzeigt.

6.3 Benutz auffällige Links mit Call-to-Action-Button

Wenn möglich, solltest du in Form von Produktboxen oder Produktvergleichen mit Call-to-Action-Button (“Mehr Details”, “Jetzt kaufen bei Amazon” etc.) zu Amazon verlinken (siehe Punkt 4.2). Damit erhöhst du die Klick-Rate im Vergleich zu normalen Text-Links enorm. Dies lässt sich zum Beispiel mit den WordPress-Plugins AAWP oder ASA 2 Pro realisieren.

6.4 Amazon-Widgets bringen nichts!

Ich rate generell davon ab, Amazon-Widgets als Werbemittel zu verwenden. Erstens sehen diese nicht besonders gut aus und laden nicht unbedingt zum Klicken ein. Zweitens sind sie technisch oft nicht mehr auf dem neusten Stand und verwenden z. B. den mittlerweile von vielen Browsern blockierten Adobe Flash Player. Drittens verschlechtern sie die Ladezeit mitunter enorm, weil sie viele zusätzliche Bilder und Scripts laden.

Widgets für das Bewerben von Produkten im Amazon Partnernet

6.5 Nutz deine Statistiken, um Produkte mit hoher Conversion-Rate zu finden

Um deine Einnahmen zu erhöhen und nur die Produkte zu empfehlen, die deine Leser auch kaufen, solltest du regelmäßig deinen Werbekostenerstattung-Bericht im Auge behalten.

Dazu gehst du in der obern Menüleiste auf Berichte > Werbekostenerstattung. Dort wählst du einen etwas längeren Zeitraum aus, um ein möglichst umfassendes Bild davon zu bekommen, welche Produkte deine Besucher kaufen.

Um die verkauften Produkte besser sortieren und auswerten zu können, ziehe ich es vor, mir den Bericht nicht im PartnerNet anzuschauen, sondern als Datei herunterzuladen (auf den Button “Bericht herunterladen (TSV)” klicken) und anschließend in Excel mit der Filterfunktion übersichtlicher zu gestalten.

Bericht exportieren vom Amazon-Partnerprogramm

Hinweis: Um die Spreu vom Weizen zu trennen, eignet sich der Werbekostenerstattungs-Bericht besser als der Bestellbericht, da im Werbekostenerstattungs-Bericht auch Retouren angezeigt werden, wodurch du noch besser die Produkt-Performance messen kannst.

6.6 Nutz mehrere Tracking-IDs

Durch die Verwendung mehrerer Tracking-IDs kannst du die Performance verschiedener Verlinkungsarten, Linkpositionen, Blogartikel, Buttons, Produktbilder etc. miteinander vergleichen und so herausfinden, welcher Setup dir die meisten Klicks und Einnahmen bringt.

Neue Tracking-IDs kannst du erstellen, indem du in der linken Sidebar direkt über dem Auswahlfeld “Tracking ID” auf den Link “verwalten” klickst. Dort gelangst du auch zu einer Übersicht über alle bereits erstellten IDs.

6.7 Beachte, wie viel Provision es für eine Produktkategorie gibt

Nicht für alle Produkte lohnt sich die Verlinkung zu Amazon, denn für manche Produktkategorien ist trotz einer hohen Conversion-Rate die Provision einfach zu niedrig. Wie viel Provision es aktuell pro Produktkategorie gibt, kannst du in der Werbekostenerstattungstabelle für das EU-Partnerprogramm erfahren.

Bitte beachte, dass dort nicht nur die Provisionen für die deutsche Amazon-Website, sondern auch die italienische, britische, französische und spanische Amazon-Website stehen. Man kann sich schnell mal vergucken!

6.8 Wie sehen deine Werbemittel auf Mobilgeräten aus?

Mittlerweile kommen sehr viele Besucher über Smartphones oder Tablets, in vielen Kanälen oder Themengebieten sogar über 70%. Dementsprechend sollten auch deine Werbemittel mobil optimiert sein:

  • Der Zeilenabstand deiner Texte sollte groß genug sein, damit Text-Links auch auf Touchscreens klickbar sind, auch wenn ein anderer Link direkt darüber oder daneben steht.
  • Deine Produktboxen oder Banner sollten keine anderen Elemente überlagern oder “einquetschen”, von anderen Elementen überlagert werden oder “eingequetscht” werden
  • Call-to-Action-Buttons sollten auf jedem Geräte klick- und lesbar sein

7. Alternativen zum Amazon-Partnerprogramm

Das Amazon-Partnerprogramm ist eine eierlegende Wollmilchsau, doch bietet es nicht in jedem Produktbereich die attraktivsten Provisionen. Es lohnt sich immer, zu überprüfen, ob es nicht andere Partnerprogramme gibt, bei denen die Provisionen (und andere Konditionen) besser sind.

Eine erste Anlaufstelle, um dich auf die Suche nach alternativen Partnerprogrammen zu begeben, sind Affiliate-Netzwerke wie affili.net, ADCELL oder AWIN (ehemals Zanox). Dort findest du große Datenbanken mit tausenden Affiliate-Programmen, die du nach Kategorien, Provisionen und anderen Eigenschaften filtern kannst.

Schau dir z. B. mal die Partnerprogramme von Online-Händlern wie Otto, Zalando, Notebooksbilliger, Cyberport, Bonprix, Tchibo, Conrad, Alternate oder Redcoon, die in einzelnen Bereichen mitunter doppelt so hohe Provisionen bieten.

Auch eBay Partner Network stellt eine gute Alternative zum Amazon-Partnerprogramm dar, da eBay einer der wenigen Marktplätze im Internet ist, die eine so große Produktauswahl wie Amazon bietet. Das Provisionsmodell ist dort allerdings etwas anders. Die Provisionshöhe richtet sich nicht nach dem Verkaufspreis, sondern nach den Gebühren, die eBay für einen gekauften Artikel bekommt. Je nach Artikelkategorie bekommt man 50-70% der Verkaufsgebühren.

Mein Geheimtipp dazu: Wenn du bei ein Amazon-Produkt verlinken möchtest, das von einem Marketplace-Anbieter angeboten wird, schau, ob der Marketplace-Anbieter nicht einen eigenen Online-Shop hat. Wenn das der Fall ist, schau, ob dieser dafür ein Affiliate-Programm anbietet und, wenn nicht, frag, ob er nicht eins einrichten möchte. Die Vorteile davon liegen auf der Hand: Wenn der Marketplace-Anbieter seine Warten außerhalb von Amazon verkaufen kann, spart er bis zu 15% Provision, die er sonst an Amazon bezahlen muss und die er dir entsprechend mehr auszahlen kann.

8. Beachte die Amazon-Teilnahmebedingungen!

Wenn du am Amazon-Partnerprogramm teilnimmst, solltest du unbedingt die Vereinbarung zur Teilnahme am Amazon-Partnerprogramm insbesondere die darin enthaltenen Richtlinien für das Partnerprogramm beachten.

Ich lese immer wieder, dass Affiliates aufgrund Nichtbeachtung der Teilnahmebedingungen dauerhaft vom Partnerprogramm ausgeschlossen werden und auch ausstehende Sales nicht mehr vergütet bekommen.

Zu häufigen Gründen, warum Affiliates vom PartnerNet ausgeschlossen werden, zählen:

  • Das Maskieren oder Kürzen von Affiliate-Links, z. B. mit URL-Kürzungsdiensten wie bit.ly (siehe Punkt 6 lit. v der Teilnahmevoraussetzungen)
  • Die Amazon-Website oder Teile davon in Frames auf der eigenen Website integrieren (siehe Punkt 6 lit. n der Teilnahmevoraussetzungen)
  • Amazon-Partnerlinks in E-Mails oder PDF-Dokumenten zu verwenden (siehe Punkt 4 der Teilnahmevoraussetzungen)
  • Das Amazon-Logo oder eine andere Amazon-Marke entgegen der Markenrichtlinien verwenden (z. B. in deiner Domain oder Subdomain, siehe Punkt 8 der Markenrichtlinien)
  • Ungenaue, zu weit gefasste, falsche oder anderweitig irreführende Angaben Angaben über ein Produkt, die Amazon-Website oder die Amazon-Firmenpolitik, Aktionen oder Preise (siehe Allgemeine Anforderungen für alle Partner-Links in den Teilnahmevoraussetzungen). Im Zuge dessen würde ich Preisangaben (die sich sehr schnell ändern) immer über die API beziehen und mit einem Datum der letzten Aktualisierung versehen und/oder Disclaimer versehen, insbesondere in Produktvergleichen.
Finn Hillebrandt

Über den Autor

Finn ist Gründer von Blogmojo und seit 2011 als Internet-Unternehmer selbstständig. Er ist besessen von SEO und absoluter WordPress-Fan. Er liebt Espresso und Schokolade, die so dunkel ist, dass er sie mit niemandem teilen muss.

99 Gedanken zu „Der ultimative Guide zum Amazon-Partnerprogramm (meine Erfahrungen aus 6 Jahren und 60.000+ Sales)“

  1. Hi Timo,

    soweit ich weiß, geht das mit AAWP nicht. Geht aber mit ASA 2 Pro (weswegen ich es für Websites mit sehr vielen eingebundenen Amazon-Produkten bevorzuge).

    LG

    Finn

    Antworten
  2. Hallo!
    Welche Möglichkeit gibt es, im WordPress-Backend aufgelistet zu bekommen, welche Artikel, die per AAWP eingebunden wurden, nicht mehr verfügbar sind?
    Ich würde ungerne sämtliche Seiten einzelnd durchklicken und jeden Link einzelnd checken – vielleicht hat jemand eine Idee! 🙂
    Gruß
    Timo

    Antworten
  3. Hallo Finn,

    ich bin auf deinen interessanten Artikel gestoßen. Finde ihn sehr hilfreich. Vor allem aber deine Erläuterungen zu den Tipps rund um das Amazon-Partnerprogramm, finde ich mehr als gelungen und sehr empfehlenswert. Danke dafür. Genau danach hatte ich gesucht.

    Antworten
  4. Hallo Finn!

    Erstmal danke für deinen tollen Artikel! Wirklich sehr informativ und hat mir sehr geholfen!

    Ich bräuchte mal deine Einschätzung zu folgendem Sachverhalt:
    Ich plane eine Seite auf der sich der Benutzer registrieren/anmelden kann. Wenn ein angemeldeter Benutzer nun was über einen Partnerlink kauft, verstösst das dann gegen Artikel 3 der Partnernet-Teilnahmebedingungen?

    “Sie werden keine Kontakte mit unseren Kunden pflegen oder abwickeln;”

    Lieber Gruss Tobias

    Antworten
    • Hi Tobias,

      ich denke, das ist unproblematisch. Du sagst ja deinen Kunden nicht „Bitte kauf über meine Affiliate-Links, um mich zu bezahlen oder zu unterstützen?“ oder? Denn Amazon will nur Verkäufe, die auf Kaufberatung oder Empfehlung basieren.

      Aber ich würde, um sicherzugehen, noch einmal beim Partnernet-Support nachfragen.

      LG

      Finn

      Antworten
      • Hallo,
        Danke für den Bericht!
        Eine generelle Frage. Ich plane eine Testberichte website eines Artikels. Die Artikel dann mit dem Amazon Link zu verlinken. Darf ich die Fotos + Produktbeschreibungen von Amazon dafür benutzen? Oder muss ich die einzelnen Anbieter fragen? Wie macht man das?

        Antworten
        • Hi Lukas,

          ja, laut Teilnahmebedingungen von Amazon darfst du das. Schau dir aber genau die Nutzungsbedingungen dafür an. Die Bilder dürfen z. B. nur dann verwendet werden, wenn sie einen Link zum jeweiligen Produkt enthalten.

          LG

          Finn

          Antworten
  5. Hi Finn!

    Danke für den tollen Artikel!

    Ich würde mich um deine Einschätzung zu einer Frage zu den Teilnahmebedingungen vom Amazon PartnerNet bitten:

    Auf meiner geplanten Seite möchte ich den Besuchern eine Anmeldung ermöglichen. Verstößt das gegen Artikel 3:

    „Sie werden keine Kontakte mit unseren Kunden pflegen…“

    Antworten
    • Hi Tobias,

      ich denke nicht, dass es problematisch ist, wenn deine Kunden etwas über dich bei Amazon bestellen.

      Geht denen beim Artikel 3 wahrscheinlich darum, zu verhindern, dass jemand all seine Einkäufe über deine Affiliate-Links bestellt und du unverdienterweise Provision abgreifst.

      Ich würde allerdings noch einmal beim Partnernet-Support nachfragen, nur um sicher zu gehen. 😉

      LG

      Finn

      Antworten
    • Hi,

      google mal nach “ean suche” und guck dir die Seiten dazu an. Bei vielen davon kannst du die Amazon-Suche live sehen.

      Kann sein, dass Amazon das nicht gerne sieht. Habe jedoch bis jetzt noch nicht davon gehört, dass ein Affiliate deshalb aus dem Programm rausgeworfen wird (und wüsste auch nicht, dass das gegen die Teilnahmebedingungen verstößt).

      LG

      Finn

      Antworten
  6. Guter Artikel der es auf den Punkt bringt. Was die Alternativen angeht muss ich sagen das das Ebay PP eine Katastrophe ist und ich es aktuell niemanden empfehlen kann der ernsthaft darüber nachdenkt sein Leben damit zu bestreiten. Störungen im Tracking sind da das geringste Problem. Eher das gut verdienende Affiliates aus heiterem Himmel Commission Cuts bekommen und statt einer Belohnung eine Strafe bekommen. d.h die ursprünglichen 70-80% werden aus 30 – 50 herunter gesetzt.

    Antworten
    • Hey,

      vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht! 😉

      Die Tracking-Störungen empfinde ich ebenfalls als nervig…

      Dass man dafür bestraft werden kann, dass du zu viel Einnahmen für die generierst, war mir bisher neu und wäre für mich ein absolutes No-Go. Scheint aber kein Einzelfall zu sein, wenn man ein bisschen recherchiert und sich Bewertungen und Erfahrungsberichte von anderen eBay-Affiliates anschaut.

      LG

      Finn

      Antworten
  7. Hi Gabriele,

    mir fallen da folgende Möglichkeiten ein:

    1. Pricemesh (ist allerdings ein Preisvergleichs-Plugin)
    2. Affiliate-Toolkit (kann auch Bestseller-Listen, Preisverläufe, Produkt- und Preisvergleiche etc.)
    3. affiliatetheme.io (hat auch Schnittstellen zu AWIN, ist allerdings ein Theme)

    Hoffe, das hilft dir weiter! 😉

    LG

    Finn

    Antworten
  8. Vielen Dank für den hilfreichen Artikel! Ich hätte eine Frage dazu: Ich habe das Amazon Partnerprogramm nun ein paar Monate genutzt und es hat auch ganz gut funktioniert. Nun habe ich nach und nach alle Links auf No-Follow umgestellt, seit dem kann ich keine / kaum noch Einnahmen. Ich frage mich, ob das miteinander zusammenhängt?

    Liebe Grüße und schon mal vielen Dank!
    Miri

    Antworten
    • Hallo Miri,
      nein, das sollte nicht miteinander zusammen hängen. Wir nutzen nur Links mit dem nofollow Attribut und es klappt alles… Schau mal bei dir bei Analytics, ob die entsprechenden Artikel vielleicht weniger Besucher bekommen? Ansonsten mal ins Partnerprogramm schauen, ob generell die Klicks oder nur die Sales abgenommen haben. Die Frage ist auch immer, wie hoch die Schwankungen sind, ein bisschen ist normal und man sollte solche Werte immer nur über ein paar Wochen oder Monate hinweg miteinander vergleichen.
      Liebe Grüße
      Nele

      Antworten
  9. Hallo Finn,

    sehr guter Beitrag und Danke, dass du deine Erfahrungen mit uns teilst.

    doch habe ich noch Fragen, ich habe mich genau jetzt angemeldet und es stand “nach 3 qualifizierte Käufer, wird Ihre Homepage überprüft ob Sie teilnehmen können.” aus diesem Grund, habe ich es jetzt wieder als Baustelle hinterlegt, um Links hinzufügen und somit die Seite fertig zu bearbeiten. Falls Amazon ablehnt, könnte ich es später wieder versuchen?

    Die 2te Frage ist, Amazon schreibt, dass die Identifizierung als ein Amazon.de-Partner: Der Partner wird sich als “Partner von Amazon” auf seiner Website identifizieren. Zu diesem Zweck stellt Amazon dem Partner eine Auswahl an Logos zur Verfügung. Das Amazon -Logo soll gleichzeitig immer als Homepage-Link funktionieren und das ich den Hinweis anbringen soll: „Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen“.

    Muss ich bevor die annehmen in der Homepage stehen haben, das ich Amazon Partner bin? reicht wirklich dieser eine Satz aus “„Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen“.” Muss ich ein Amazon-Logo auf meine Seite nutzen, die zu Amazon-Homepage weiterleitet oder ist das mit dem Amazon logo nicht so wichtig?

    Viele Grüße

    Patrick

    Antworten
    • Hallo Patrick,
      ja, auch wenn du abgelehnt wirst, kannst du es noch mal versuchen. Wichtig ist bei der Überprüfung einfach, dass die Seite online ist und Amazon sehen kann, wo die Links sitzen und wie der umgebende Content ist und so etwas 😉
      Das mit dem “Partner von Amazon” ist wichtig, weil du deine Leser darauf hinweisen musst, dass du Geld mit diesen Links verdienst. Ich denke, dass du das Logo nicht zwingend einbinden musst, solange du schreibst, dass du Partner bist, wir haben es auf keiner Seite, sondern nur den Text. Allerdings weiß ich nun auch nicht genau, wie streng sie bei der Überprüfung mittlerweile sind. Falls du das Logo ebenfalls einbindest, denk daran auch hier den Link auf nofollow zu setzen 😉
      Liebe Grüße und viel Erfolg
      Nele

      Antworten
  10. Super Artikel, vielen Dank dafür. Ich habe mal eine Frage bzgl. dem Impressum: Wenn ich ein Blog oder Webseite habe auf der Amazon Links vorhanden sind, was muss ins Impressum? Ich habe folgende schöne Webseite gefunden https://www.gintlemen.com/impressum/ aber im Impressum steht eigentlich nix, hast du dafür eine Erklärung? Danke für deine Antwort

    Antworten
  11. Hallo,

    super Beitrag von dir!

    Habe mal eine Frage… Ist es erlaubt eigene Werbebanner zu erstellen und diese mit einem Affiliate-Link von Amazon zu “belegen”?

    Ich würde mir nämliche gerne einen eigenen 300 x 250 Banner mit meinem Design Programm basteln und diesen auf meiner Website präsentieren.

    Oder darf ich nur die Banner aus dem Amazon-Affilate Programm verwenden?

    Antworten
    • Hi Henne,

      mir ist nicht bekannt, dass das im Rahmen der Partnernet-Richtlinien verboten wäre. Habe auch schon des Öfteren mit selbst erstellten Bannern gearbeitet gemacht.

      Womit du allerdings aufpassen musst, ist das Amazon-Logo. Das darfst du nicht in jedem Kontext verwenden.

      LG

      Finn

      Antworten
  12. Hi Finn,
    Super Beitrag. Viele Ideen und Gedanken kann ich auf mein Business anwenden. Es ist immer schön von erfahrenen Menschen etwas neues dazu zu lernen.
    Dankeschön 🙂

    Antworten
  13. Danke für den hilfreichen Artikel!
    Eine Frage noch: Mir ist nicht ganz klar, wie ich am besten auf eigen erstellte Listen verlinke.
    Also ich möchte eine Liste erstellen, in die ich meine Lieblingsbücher packe und darauf eben per shortlink verlinken.
    Ist das ein Amazon “Wunschzettel”, wo ich eine Liste dafür erstelle und dann auch einfach per sitestripe?

    Lieben Dank 🙂
    Manuel

    Antworten
    • Hi Manuel,

      einen Affiliate-Link zu einem Amazon-Wunschzettel kannst du einfach über den SiteStripe erstellen. Denk aber vorher daran, deinen Wunschzettel auf “Öffentlich” zu schalten. 😉

      LG

      Finn

      Antworten
  14. Danke für vielen brauchbaren Hinweise. Wenn ich die Amazon Vorgaben richtig verstanden habe, stehen für neue Teilnehmer nur die Textlinks zur Verfügung.

    Die Plugins mit Schlüsseldatei etc. laufen erst ab 3 Käufen und manueller Amazon-Prüfung, stimmts?

    Grüße, Axel

    Antworten
  15. Hallo,

    ein sehr informativer Artikel und noch dazu sehr ausführlich. Danke dafür.

    Ihr trefft folgende Ausage: “Amazon-Partnerlinks in E-Mails oder PDF-Dokumenten zu verwenden (siehe Punkt 6)” wo soll das bitte stehen? Ich habe mir die Teilnahmebedingungen des Partnernets auf den von euch verlinkten Seiten gründlich durchgelesen und kann das Verbot für Partnerlinks in Mails, PDFs (Googel Docs ?) nirgends finden.

    Danke für die Aufklärung.

    Viele Grüße
    Michael

    Antworten
    • Hi Michael,

      sorry, ich hatte anscheinend noch alte Teilnahmebedingungen verlinkt. Ich habe gerade alle Links ausgetauscht und die Referenzen aktualisiert.

      Den Punkt zu E-Book und E-Mails findest du unter Punkt 4 der Teilnahmevoraussetzungen.

      Hoffe, das hilft dir weiter!

      LG

      Finn

      Antworten
  16. Hallo Finn,

    ein wirklich toller Beitrag 🙂
    Muss ich einen AV-Vertrag über AWS Amazon abschließen, wenn ich das Affiliate Partnerporgamm nutzen möchte? Ich bin irgendwie nicht so ganz schlau geworden, was AWS Amazon alles einschließt und ob das Partnerprogramm davon abgekoppelt ist.

    Liebe Grüße,
    Eni

    Antworten
  17. Hallo Finn,

    habe zwar schon länger einen Blog, aber noch nicht mit Affiliatelinks gearbeitet. Ich habe nun für den Anfang Textlinks mit Site Stripe gesetzt (Kurzversion), so wie du das beschrieben hast.

    Muss ich diese aber nicht noch irgendwie auf no follow setzen? Und wenn ja, wie mache ich das?

    Danke für deine tolle Arbeit!!

    Antworten
  18. Warum nicht mit Blogspot Domain Amazon Affiliate nutzen? Es gibt doch einige erfolgreiche Blogspots mit Werbung und Werbung ist ja auch bei chaotischsten Bloggern, ohne eigene Domain machbar.

    Antworten
    • Blogspot-Domains wirken auf viele Betreiber von Affiliate-Programmen unprofessionell, was die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass du für ein Partnerprogramm abgelehnt wirst (oder irgendwann rausfliegst).

      Amazon gehört zwar zu den laxeren Partnerprogrammen, aber man kann nie wissen 😉

      LG

      Finn

      Antworten
  19. Hallo Finn,

    Kannst du mir Sagen wie ich auf meiner Webseite eine Amazon Suche einbaue in Verbindung mit meiner PartnerNet ID ?
    so das jeder Kauf der über die Suche mir Provisioniert wird?
    ich habe das auf einer anderen Webseite gesehen und würde das gern auf meiner einbauen.

    Antworten
    • Danke für den coolen Tipp. Jetzt stelle ich mir die Frage: wenn ich diese Suche auf meiner Seite einbaue, dann sollte ich die vermutlich auch als “Werbung” o.ä. deklarieren. Oder wie siehst Du das? Danke für die Antwort vorab!

      Antworten
  20. Sollte ich erst warten bis mein Blog einen mindest Traffic hat oder seit ich weiß nicht wie lange besteht oder ich weiß nicht wieviele Artikel hat oder kann ich mich von Anfang an anmelden?

    Antworten
    • Hi Mia,

      Traffic, Follower etc. sind nicht so wichtig. Du solltest dich allerdings nicht anmelden, bevor deine Website einigermaßen gut aussieht. Bitte melde dich nicht mit einer Baustellen-Website an!

      Dein Blog sollte ein ansprechendes Design, ein Logo, ein paar (qualitativ hochwertige) Artikel und selbstverständlich ein Impressum und ein Datenschutzerklärung haben.

      Es kommt zwar nicht oft vor, dass Amazon Partner ablehnt, aber man kann nie wissen.

      Und bitte melde dich nur mit eigener Domain an, nicht mit einer wordpress.com-, wixsite.com- oder blogspot.de-Domain. 😉

      LG

      Finn

      Antworten
    • Hi Ron,

      ja, das ist möglich und erlaubt. Dazu gehst du einfach im betreffenden Artikel auf die einzelne Rezension und erstellst dann einen Link mit dem AmazonPartnerNet SiteStripe.

      LG

      Finn

      Antworten
  21. Hi Finn,
    ich hatte selbst schon einige Amazon Affiliate-Blogs und finde, dass du das Thema ziemlich treffend zusammengefasst hast. Meiner persönlichen Erfahrung nach wird es immer schwieriger, wirklich lukrative Nischen zu finden. Auch habe ich das Gefühl, dass es immer schwieriger wird mit einem reinen Amazon Affiliate-Blog ausreichend hohe Rankings bei Google zu erzielen. Dies könnte daran liegen, dass Google immer besser daran wird, reine Werbung von wirklich relevantem Content zu unterscheiden.
    Daher ist auch mein Tipp an alle, die mit einem eigenen Amazon Blog durchstarten wollen: Schafft in erster Linie relevanten Content, der einen echten Mehrwert für den Leser schafft. Dann webt ihr die zu bewerbenden Produkte geschickt ein. So könnt ihr es auch heutzutage noch schaffen, mit dem Affiliate-Programm von Amazon Geld zu verdienen.
    Viele Grüße
    Timo

    Antworten
    • Hi Timo,

      ja, das kann ich nur unterstreichen.

      Nischenseiten funktionieren durchaus noch. Aber nur dann, wenn du entweder wirklich guten Content bietest, der verlinkungswürdig ist oder du das nötige Kleingeld hast, um dir gute Links zu kaufen.

      Und wenn letzteres der Fall ist, ergibt es eher Sinn das Geld darin zu investieren, einen Blog oder ein Online-Magazin aufzubauen. Das ist die nachhaltigere Strategie 😉

      LG

      Finn

      Antworten
  22. Hallo Finn, wirklich gelungen der Post. Ich habe einige Dinge gelesen, die ich so in der Tat noch nicht kannte. Dafür ein herzliches Dankeschön. Vor allem die Länge des Beitrags hat mich vom Hocker gehauen. Schöne Grüße

    Antworten
  23. Danke für den Beitrag.

    Ich bin neu in dieser Branche. Habe einige Partnerlinks auf meinen YT Kanal erstellt über die bereits bestellt wurde. (Habe nachgefragt) Allerdings werden mir diese Bestellungen nicht angezeigt oder gewertet, obwohl die Klickzahlen dazu passend angezeigt werden. Die Links stimmen und führen zu meiner Id. Gibt es vielleicht irgendwas typisches, was ich als kompletter Neuling falsch gemacht habe?

    Vielen Dank, David

    Antworten
  24. Hi,
    schöner, informativer Artikel 🙂
    Ich möchte gerne noch etwas ergänzen, da sich in den Kommentaren fast alle auf Blogs und Webseiten beziehen…
    Bei genügend Followern, kann man Affiliate Marketing mit Amazon auch über Social Media betreiben, völlig OHNE Blog oder Website. Youtube-Kanäle, Facebook-Seiten, etc. sind bestens geeignet, um Produkte über Amazon zu promoten.
    Viele Grüße

    Antworten
    • Danke, das höre ich gern! 😉

      Ja, da hast du Recht. Affiliate-Marketing funktioniert auch über Social Media. Übrigens nicht nur über YouTube oder Facebook, sondern auch über Instagram (vor allem, wenn du über 10.000 Follower hast und Links in deine Storys einbauen kannst).

      Antworten
  25. Hi, ein super Artikel Ich bin absoluter Neuling im Affiliate-Partnerprogramm vonnöten Amazon.
    Bisher hat mir noch niemand richtig erklären können, auf welchem einfachen Wege ich Keywords in den Affiliate-Link einbauen kann.
    Vielleicht habt ihr eine Antwort für mich.
    Lieben Dank im Voraus!

    Antworten
    • Hi Chris,

      wozu willst du Keywords in die Affiliate-Link einbauen? Meinst du vielleicht Tracking-IDs (zur Zuordnung von Verkäufen)?

      LG

      Finn

      Antworten
  26. Hi, super artikel!

    Hab eine Frage: ich kann das ganze nur Betreiben wenn ich eine Firma habe oder? Also wenn ich mir jetzt zb einen Blocg erstelle und einen FB und twitter account dazu, dann reicht das nicht. Ist das richtig?

    Antworten
    • Ja, wenn du Einnahmen über das Amazon Partnernet hast oder haben willst, musst du auf jeden Fall ein Gewerbe anmelden 😉

      Antworten
  27. hi und sry wenn ich ne etwas blöde Frage stelle aber wenn jetzt jemand auf einen meiner Amazon links klickt das Produkt dann Kauft und weiter einkauft bekomme ich dann auf die anderen Produkte ebenfalls Provision

    Antworten
  28. Schöner Beitrag! Weißt du vielleicht, ob es nach den Amazon Richtlinien erlaubt ist, das Amazon Logo z. B. in den Buttons, die für die Affiliatelinks zu verwenden?

    Bei AAWP kann man das ja sogar einstellen, dass das standardmäßig so gemacht wird.

    Antworten
  29. Hallo. 🙂
    Kann mir jemand einen vernünftigen kostenlosen Blog empfehlen, mit einem schönen Design der Amazon links akzeptiert? Würde mich über Hilfe freuen.
    Vielen dank.

    Antworten
  30. Hallo Finn,

    herzlichen Dank für deine Antwort! Insgesamt scheine ich nicht ganz auf dem neusten Stand gewesen zu sein…
    Ich nutze die Gelegenheit um noch ein paar Informationen mit dir auszutauschen.

    Der alternativen ‘Tag’: tracking_id=xyz-21
    Wird nur in der Browser-Topbar ‘Site-Stripe’ generiert unter der Option: Text+Bild.

    Ein guter Ratschlag an jeden neuen Amazon-Partner: niemals und zu keiner Zeit Freunde oder Bekannte zum Klicken auffordern. Wer im Partnernet gesperrt wird für den gibts es keine zweite Chance.
    Mit der Freundschafts-Klausel meinte ich die Partnernet-Eigenschaft, dass im wiederholten Falle eines Kaufes (gemeint sind Leute die auf deine Seite kommen, Rezensionen konsumieren und anschließend bei Amazon einen Kauf tätigen)… ab einer bestimmten Anzahl von wiederholten Käufen sogenannte Freundschafts-Käufe eingeordnet zu werden.

    Das war jedenfalls früher so (2012) meine ich mich zu erinnern?! Deckt sich das nicht mit deiner Erfahrungen aus den vergangenen Jahren?

    Grüße

    Oli

    Antworten
    • Hi Oli,

      ah okay, wusste gar nicht, dass der bei “Text + Bild” eine andere Tracking-ID generiert. Danke für den Hinweis! 😉

      Den SiteStripe oder generell von Amazon selbst bereitgestellte Werbemittel nutze ich auch eher selten. Generiere mir meine Links meistens selbst mit der ASIN.

      Ja, das ist ein guter Ratschlag! Und das gilt auch nach wie vor. Wenn Amazon merkt, dass du zu viele Freundschafts-Käufe hast, kannst du aus dem Partnernet gekickt werden. Ich weiß nicht genau, ab wie vielen Käufen das gilt, aber man sollte das, so gering wie möglich halten oder, besser noch, ganz vermeiden.

      LG

      Finn

      Antworten
  31. Hallo Finn,

    ich bin grade über deinen Artikel gestolpert und muss sagen hier sind wirklich alle wesentlichen Aspekte besprochen. Toll! Ich hatte nach Informationen gesucht bezüglich des neuen Tags.

    Vorher: tag=xyz-21
    Jetzt: tracking_id=xyz-21

    Und war mir einfach unsicher ob die älteren Links noch gültig sind?!

    Beeindruckend finde ich, dass du offensichtlich immer ‘Neukunden’ findest oder wurde die ‘Freundschaftskauf-Klausel’ gelockert?

    Was ich mich auch frage ist: wurde mit der prozentualen Umstellung der Werbekostenerstattung die 10€ Deckelung aufgehoben. Ich meine mal gelesen zu haben, dass es die in den Staaten nicht gebe?!

    Gab es da eine Anpassung?

    Grüße Oli

    Antworten
    • Hi Oliver,

      sorry für die späte Antwort…

      1. Bisher habe ich noch nichts von einem neuen Tag gehört. Habe das gerade getestet und alle Links mit dem bisherigen Tag funktionieren einwandfrei (kannst du mit dem Linkprüfer im Partnernet checken). Auch der Link-Generator im Partnernet gibt ausschließlich Affiliate-Links mit “tag=xyz-21” aus. Wo hast du denn gelesen oder gehört, dass die umgestellt werden sollen?

      2. Nein, die Freundschaftsklausel wurde nicht gelockert. Ich rate dir davon ab, Freunde oder Bekannte dazu anzuhalten, über deine Links zu kaufen. Das kann zum Ausschluss aus dem Partnernet führen. Meine Kunden kommen größtenteils über Google (gezielte Optimierung auf produktbezogene Keywords), das funktioniert mit dem Amazon-Partnerprogramm und generell Affiliate-Marketing sehr gut.

      3. Ja, die Deckelung auf 10 € wurde bereits im September 2014 aufgehoben (dafür wurden aber auch die Provisionen in manchen Bereichen stark gesenkt).

      Hoffe, das hilft dir weiter.

      LG

      Finn

      Antworten
  32. Hi Finn!

    Danke für den tollen ausführlichen Bericht. Ich bin gerade dabei, eine Webseite zu erstellen und habe hier genau die Tipps und Infos gefunden, welche ich für den Anfang brauche!

    Liebe Grüße
    Nicky

    Antworten
  33. Hallo Finn,

    ich bin auf deinen interessanten Artikel gestoßen. Finde ihn sehr hilfreich. Vor allem aber deine Erläuterungen zu den Tipps rund um das Amazon-Partnerprogramm, finde ich mehr als gelungen und sehr empfehlenswert. Danke dafür. Genau danach hatte ich gesucht.

    Liebe Grüße
    Timea

    Antworten
  34. Hallo,
    ich habe eine Frage.
    Werden Bestellungen auch vergütet, wenn jemand meine Webseite auf dem Mobiltelefon oder Tablet aufruft, auf einen Produktlink klickt und das Produkt dann bestellt oder gibt es fürs Mobiltelefon “besondere Links” ?
    Vielen Dank !!!

    Antworten
  35. Klasse Beitrag, vielen Dank dafür.

    Habe mal eine Frage bzgl. der Cookie Session über Smartphone.
    Angenommen man klickt auf einen Link zur Partnerseite, die Amazon Seite öffnet sich im normalen Browser, dann aber klickt man auf “in App” öffnen, oder packt zuvor alles in den Warenkorb, schließt die Seite und geht dann über die App rein und bestellt… Wie sieht das dann mit der Provision aus? Stelle ich mir etwas problematisch vor?!

    LG 🙂

    Antworten
    • Sollte alles gewertet werden, aber ich glaube nur, wenn derjenige die Produkte vorher in den Warenkorb gelegt hat. Müsste ich aber mal selbst recherchieren…

      Antworten
      • Hallo,
        das würde mich auch interessieren. Wenn meine Webseiten-Besucher auf den Link klicken und dann auf die amazon-App weitergeleitet werden. Werden dann beim Kauf auch Werbekostenerstattungen generiert? Leider finde ich dazu im Internet nichts.

        Antworten
        • Habe ich leider noch nicht ausprobiert. Man müsste mal einen Testkauf machen und gucken, ob der ordnungsgemäß getrackt wird…

          Antworten
  36. Hallo Finn,

    super anleitung hier!
    Eine Frage noch: wo kann ich SubIDs erstellen?
    oder
    (6.6 Nutz mehrere Tracking-IDs)

    Finde diese Option nicht!

    Antworten
    • Hi Hendrik,

      das kannst du nicht im Partnernet-Bereich machen, dafür musst du den Support anschreiben (bis zu 1500 sind möglich).

      Viele Grüße

      Finn

      Antworten
  37. Bzgl. Punkt 6.6: Es gibt im Amazon PartnerNet die Möglichkeit sich für Sub-IDs freischalten zu lassen. So erhält man die Möglichkeit 1500 Sub-Tracking-IDs anzulegen, die man dann für das Tracking von A/B-Tests verwenden kann. So spart man sich seine primären Tracking-IDs von denen man ja nur 100 zur Verfügung hat.

    Antworten
      • Hallo Finn,

        vielen Dank für den ausführlichen Artikel!

        Weißt du zufällig wo man sich für die Sub-IDs freischalten lassen kann? Ich such mir gerade nen Wolf im PartnerNet und auch Google spuckt mir nichts brauchbares aus. Ich komme immer wieder nur zu der Möglichkeit der 100 Tracking IDs.

        Würde mich freuen wenn du mir nen Tipp hast 😉

        lg Ralf

        Antworten
    • Erstmal danke für den ausführlichen Beitrag Finn! Man lernt immer wieder etwas dazu 🙂

      @Simon, auch an dich ein Danke für diesen heißen Tipp. Da spart man sich echt einige ID’s.

      Gibt es eigentlich die Möglichkeit bestehende Tracking ID’s zu löschen?

      Antworten
      • Hi Christian,

        leider gibt es keine Möglichkeit bestehende Tracking-IDs zu löschen. Du könntest aber mal den Support fragen. Es könnte sein, dass die das machen. Ich vermute aber eher nicht, vor allem, wenn es schon Sales über die zu löschenden IDs gegeben hat.

        Viele Grüße

        Finn

        Antworten

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