[NEU] Der ultimative Guide zu den Core Web Vitals (inkl. Checkliste)Zeig mir den Guide!
Du möchtest mehr Leser für deinen Blog und mehr Kunden für dein Online-Business?

Dann mache es wie 10.500+ andere Online-Unternehmer und abonniere unseren Newsletter mit exklusiven Blog- und SEO-Tipps. Als Geschenk erhältst du unser E-Book Die 12 Gesetze unglaublich erfolgreicher Blogartikel.

Invalid email address

Abmeldung jederzeit möglich. Etwa 2 bis 5 E-Mails im Monat. Die Einwilligung umfasst die Hinweise zu Widerruf, Versanddienstleister und Statistik gemäß unserer Datenschutzerklärung.

Die 12 Gesetze unglaublich erfolgreicher Blogartikel

WordPress.com Erfahrungen & Test (2021): So gut ist der Baukasten wirklich

WordPress ist das am häufigsten benutzte System, wenn es um die Erstellung einer Website geht.

Allerdings existieren hier zwei Versionen: WordPress.com und WordPress.org

Während WordPress.org die selbst gehostete Variante ist, bei der du zwar mehr Freiheiten genießt, dafür aber auch deutlich mehr Arbeit an dir selbst hängen bleibt, bietet dir WordPress.com sozusagen ein “Rundum-sorglos-Paket”.

Wie gut dieses Paket wirklich ist, möchte ich dir in diesem ausführlichen Testbericht zeigen.

Gemeinsam werden wir den Homepage-Baukasten wirklich auf Herz und Nieren untersuchen.

Los geht’s!

1. WordPress.com im Überblick

WordPress.com ist ein Homepage-Baukasten, der dir neben dem eigentlichen CMS (Content Management System) WordPress außerdem einen Webspace und auch eine eigene Domain zur Verfügung stellt. 

Bereits mit der Anmeldung erhältst du eine kostenlose Subdomain (deinname.wordpress.com) sowie 3 GB Webspace gratis. Auch alle notwendige Software ist bereits vorinstalliert, sodass du nach der Registrierung theoretisch sofort starten kannst.

Das ist übrigens auch der größte Unterschied zu WordPress.org – dazu aber später mehr.

WordPress selbst ist DAS System, wenn es um das Erstellen einer umfangreicheren Website geht.

Und das sehe nicht nur ich so, sondern auch viele andere Website-Betreiber: Mit einem Marktanteil von 38 % ist WordPress der unangefochtene Platzhirsch und ein System, auf das auch die größten Konzerne der Welt bauen, beispielsweise Microsoft.

Was mir an WordPress.com gefällt:

WordPress.com ist in Sekundenschnelle eingerichtet und du kannst theoretisch sofort an deiner Website arbeiten.

Außerdem ist der Homepage-Baukasten kostenlos. Das gibt dir die Möglichkeit, zunächst erste Gehversuche zu starten und auszuloten, ob sich ein Projekt mit WordPress überhaupt so umsetzen lässt, wie du dir das vorstellst.

Wenn du noch nie mit WordPress gearbeitet hast, ist das ein wirklicher Vorteil.

Des Weiteren musst du dich bei WordPress.com nicht selbst darum kümmern, deine Website vor Hackern zu schützen oder Wartungsaufgaben an deiner Seite durchzuführen.

Dank der tausenden Plugins die dir zur Verfügung stehen, kannst du deine Website außerdem sehr flexibel an deine Vorstellungen anpassen (allerdings erst ab dem Business- oder eCommerce-Tarif).

Last but not least: Der Kundenservice ist wirklich gut! Gerade Anfänger profitieren hier besonders.

Was mir an WordPress.com nicht so gefällt:

WordPress.com ist eine einfache und praktische Lösung, um sich an die Themen Website, WordPress und vor allem an das Bloggen heranzuwagen und sich auszuprobieren, ohne unzählige Arbeitsstunden oder Kapital investieren zu müssen.

Nun kommen wir zum Aber.

Mit zunehmender Bestandsdauer steigen auch die Anforderungen an deine Website. Mehr Besucher, eine wachsende Community und auch ein wachsender Blog erfordern sukzessive Anpassungen. Und da ist WordPress.com doch sehr unflexibel.

So kannst du Plugins erst mit den Premium-Tarifen aufwärts überhaupt installieren. Auch die im Standard-Umfang verfügbaren Themes sind eher begrenzt.

Plugins kannst du bei WordPress.com erst dann installieren, wenn du den Business Tarif buchst

Die Premium-Pläne sind leider sehr teuer, was WordPress.com im Vergleich zur kostenlosen WordPress.org Version eher nicht lukrativ für professionelle Anwender macht.

Für wen sich WordPress.com eignet:

WordPress.com eignet sich für Einsteiger und kann eine wirklich tolle Lösung für dich sein, wenn du dich erstmalig an WordPress oder auch überhaupt an das Erstellen einer Website herantraust.

Dadurch, dass dir alle lästigen Zusatzarbeiten wie zum Beispiel die Wartung der Seite abgenommen werden, kannst du dich voll und ganz auf das Bloggen konzentrieren.

Das gilt im Übrigen auch für erfahrenere Nutzer: Wenn du wirklich gar keine Lust darauf hast, dich mit den ganzen notwendigen technischen Umsetzungen zu beschäftigen und dich zu 100 % auf das Erstellen von Inhalten konzentrieren möchtest, dann ist WordPress.com definitiv das Richtige für dich.

Insbesondere der zur Verfügung stehende Kundensupport macht WordPress.com attraktiv und besonders für Einsteiger geeignet.

2. WordPress.com Preise & Kosten

Dir stehen mit WordPress.com verschiedene Tarife zur Auswahl, die sich vor allem im Grad der Individualisierbarkeit stark unterscheiden.

2.1 Kostenlose Version von WordPress.com

Die kostenlose Version ist wirklich nur für absolute Einsteiger geeignet, die ein Hobby-Projekt umsetzen wollen.

Der Funktionsumfang ist stark begrenzt und beschränkt sich auf eine WordPress Installation, die mit wenigen Standard-Themes auskommen muss.

Hier kannst du keine Plugins installieren oder individuelle Designanpassungen vornehmen. Außerdem erhältst du lediglich die bereits angesprochene WordPress.com Subdomain, die nur wenig Professionalität vermittelt.

Grundsätzlich kann man den kostenlosen WordPress.com Tarif wirklich nur dann empfehlen, wenn du noch nie mit WordPress gearbeitet hast und einen kurzen Blick auf das CMS werfen möchtest, um auszuloten, ob das System überhaupt etwas für dich ist.

Sobald du eine Website erstellen möchtest, mit der du auch tatsächlich Menschen erreichen willst (eigentlich das Ziel einer jeden Website, oder nicht?) dann ist dieser Tarif definitiv ungenügend.

Übrigens: Du erhältst 3 GB Speicherplatz mit diesem Tarif. Der kostenlose Support ist hingegen nicht enthalten.

2.2 Welche Premium-Pakete gibt es?

Möchtest du mit WordPress.com eine professionelle Website betreiben, stehen dir vier verschiedene Premium-Tarife zur Auswahl.

WordPress.com stellt dir 4 verschiedene Tarife zur Auswahl

Persönlich – 4 Euro / Monat

Mit dem “Persönlich” Tarif verleihst du deiner Website eine kostenlose Domain für ein Jahr und erhältst außerdem Zugang zum kostenlosen E-Mail-Support.

Der Speicherplatz wird auf 6 GB erhöht und die lästige WordPress.com Werbung fällt weg.

Außerdem erhältst du die Möglichkeit, exklusive Inhalte für einen beschränkten Nutzerkreis zur Verfügung zu stellen und einen Newsletter einzubinden, was einen ersten Schritt in Richtung Monetarisierung der Website bedeutet.

Das war es allerdings auch schon mit den weiteren Funktionen.

Premium – 8 Euro / Monat

Grundsätzlich würde ich dir raten, nicht unter diesem Tarif einzusteigen.

Premium enthält alle Funktionen des “Persönlich” Tarifs, wird jedoch um einige wirklich essenzielle Features erweitert.

So wird zum Beispiel der Speicherplatz auf 13 GB erhöht. Außerdem erhältst du endlich die Möglichkeit, Premium-Themes zu installieren und erweiterte Designanpassungen über individuelles CSS einzubinden,

Das ist ein erster Schritt in die richtige Richtung.

Was hingegen immer noch fehlt: Die Möglichkeit, Plugins zu installieren.

Immerhin kannst du Zahlungen via PayPal empfangen, was sich vor allem für das Bereitstellen von Dienstleistungen eignet. Außerdem kannst du Google Analytics installieren und auf erweiterte Social Media Funktionen zurückgreifen.

Übrigens: Mit diesem Tarif kannst du auch den kostenlosen Live-Chat-Support an Werktagen nutzen, der vor allem bei akuten Problemen eine tolle Unterstützung sein kann.

Was ich hingegen wirklich beinahe als unverschämte erachte, ist die Tatsache, dass sich das WordPress.com Branding im Footer selbst im Premium-Tarif noch nicht entfernen lässt.

Dafür benötigst du den nächsten Tarif…

Business – 25 Euro / Monat

Wirklich effektiv kannst du WordPress erst ab dem Business-Tarif nutzen.

Zunächst einmal wird dein zur Verfügung gestellter Speicherplatz auf 200 GB erweitert und endlich kannst du auch Plugins hochladen und installieren.

Das WordPress.com Branding im Footer entfällt.

Außerdem wird dir die Möglichkeit zur Verfügung gestellt, über SFTP auf deine Website zuzugreifen und automatisierte Backups zu initialisieren.

Ein weiterer Pluspunkt sind die SEO-Tools, auf die du ab sofort Zugriff hast.

Ach ja: der Live-Chat-Support wird auf 24/7 erweitert. Dir steht also zu jeder Tages- und Nachtzeit ein Experte von WordPress.com zur Verfügung.

2.3 Kann ich mit WordPress.com einen Online-Shop erstellen?

Ja, du kannst mit WordPress.com einen eigenen Online-Shop erstellen.

Allerdings musst du für den hier erforderlichen E-Commerce-Tarif tief in die Tasche greifen, denn dieser schlägt mit 45 Euro pro Monat zu Buche.

Wenn du einen Online-Shop mit WordPress.com erstellen möchtest, benötigst du die E-Commerce Funktion

Fairerweise muss man allerdings anmerken, dass dies der beste WordPress.com Tarif ist und dir wirklich etwas für dein Geld geboten wird.

Zunächst einmal sind alle Funktionen des Business-Tarifs enthalten, den ich dir bereits im vorherigen Kapitel vorgestellt habe.

Hinzukommen folgende Funktionen:

  • Mega-Support-Paket: Personalisierte Support-Sitzungen über einen geteilten Bildschirm
  • Zahlung aus 60 Ländern akzeptieren
  • Einbindung führender Versandunternehmen direkt auf deiner Website
  • Online-Shop mit unbegrenzten Produkten oder Dienstleistungen
  • E-Commerce-Marketing Tools wie Mailchimp können blitzschnell eingebunden werden

2.4 Wie viel kostet eine Domain?

Eine eigene Domain erhältst du bei WordPress.com mit dem “Persönlich” Tarif für den 4 Euro pro Monat erhoben werden.

Die Laufzeit beträgt zunächst ein Jahr.

Sofern du es wünschst, kannst du die Domain zum regulären Preis immer wieder für ein Jahr verlängern.

3. Testergebnisse im Detail

3.1 Funktionsumfang

Speicherplatz und Traffic

Im Vergleich zu anderen Homepage Baukästen variiert  bei WordPress.com lediglich der Speicherplatz zwischen den einzelnen Tarifen. Wie viel Traffic deine Seite erhält, spielt keine Rolle.

Die Abstufungen im Speicherplatz sind wie folgt:

  • Kostenlos: 3 GB
  • Persönlich: 6 GB
  • Premium: 13 GB
  • Business: 200 GB
  • E-Commerce: 200 GB

Eigene Domains

Bei WordPress.com kannst du eigene Domains mit deiner Website verknüpfen

Im kostenlosen Paket ist bereits eine Domain inbegriffen.

Allerdings handelt es sich hierbei lediglich um eine Subdomain und keine wirklich eigenständige Adresse die sich aus deinname.wordpress.com zusammensetzt. Eine Lösung, von der ich dir auf jeden Fall abraten würde, wenn du ein professionelles Business betreiben möchtest.

Schließlich beinhaltet bereits der sehr preisgünstige “Persönlich” Tarif eine eigene Domain im klassischen Format.

Blog

WordPress ist die Blogging-Plattform schlechthin – sozusagen ein Synonym für den Begriff “Blog”.

WordPress.com ist eine der besten Plattformen, wenn es um das Bloggen geht

Neue Beiträge sind in Sekundenschnelle entworfen und veröffentlicht.

Hier steht dir der neue Gutenberg-Editor zur Verfügung, der zwar umstritten ist, allerdings von Update zu Update besser wird.

Um nur einige der zahlreichen Funktionen zu nennen, du kannst:

  • Artikel mit Kategorien, Tags, Metadaten versehen
  • Profile für Autoren erstellen
  • Entwürfe erstellen und Speichern
  • benutzerdefinierte Links erstellen
  • Umfangreiche Social-Media-Möglichkeiten einbinden
  • Veröffentlichkeitsdatum eines Posts individuell festlegen

Das Design deiner Beiträge fügt sich dabei nahtlos in das Design der Website ein.

Online-Shop

Wenn es dein primäres Ziel ist, einen eigenen Online-Shop ins Leben zu rufen, dann rate ich dir von WordPress.com ab, denn hier gibt es ehrlich gesagt deutlich einfachere und bessere Lösungen, beispielsweise Shopify.

WordPress.com ist hier nicht nur etwas umständlich und komplex, sondern auch wirklich teuer.

Bezahlfunktionen sind erst ab dem teuren E-Commerce-Tarif enthalten, der mit 45 Euro pro Monat zu Buche schlägt.

Hier haben also andere Plattformen ganz klar die Nase vorn.

Solltest du dich dennoch für WordPress.com entscheiden, steht dir natürlich ein toller Online-Shop mit vielen Funktionen zur Verfügung, über den du physische und elektronische Produkte verkaufen kannst.

Zusätzliche Features, wie beispielsweise Kundenbewertungen, müssen jedoch über Add-ons hinzugefügt werden und sind nicht im Standard-Paket enthalten.

SEO

Umfangreiche SEO-Tools stehen dir bei WordPress.com erst ab dem Business-Tarif zur Verfügung, was in meinen Augen ein absolutes No-Go ist.

Und damit meine ich nicht spezielle Indexierungseinstellungen, 301-Weiterleitungen oder andere “Profi-Maßnahmen”, sondern wirklich grundlegende Dinge wie META-Beschreibungen.

Das geht gar nicht!

Suchmaschinenoptimierung ist ein Thema, das jeder Blogger angehen muss, um im Internet gefunden zu werden.

Allerdings ist wahrscheinlich nicht jeder Hobby-Blogger sofort bereit, einen der beiden teuersten Tarife zu buchen, um einen Blog ins Leben zu rufen.

Dicker Minuspunkt also.

Hast du dich für die Tarife Business oder E-Commerce entschieden, hast du zwei Möglichkeiten, um SEO-Maßnahmen für deinen Blog umzusetzen:

  1. Du nutzt die integrierte SEO-Funktion von WordPress.com
  2. Du installierst ein SEO-Plugin wie zum Beispiel Yoast oder Rank Math

Besucherstatistiken

WordPress.com stellt dir ein Statistik-Tool zur Verfügung, das wahrscheinlich den meisten Bloggern völlig genügen wird.

WordPress.com bietet dir umfangreiche Darstellungen zu Besuchern und weiteren wichtigen Statistiken

Ich finde es jedenfalls ausreichend, da ich mich noch nie so sehr mit den Tiefen von Google Analytics oder anderer Tools wirklich beschäftigt habe.

Du siehst sofort:

  • Welche Beiträge/Seiten besucht wurden
  • Wie der Besucher auf deine Seite kam (Suchmaschine, Referrer, etc.)
  • Wo und wie oft geklickt wurde

Die bereits integrierte Statistik macht es dir auch in Sachen Datenschutz deutlich einfacher, denn es gibt neben WordPress.com keinen weiteren Auftragsdatenverarbeiter.

Was mir sehr gut gefällt ist auch die Statistik-Funktion im Seiten-Bereich. Hier kannst du sofort erkennen, wie viele Besucher eine spezielle Seite in der Vergangenheit hatte.

WordPress.com zeigt dir zu jeder Einzelseite Zugriffsstatistiken an

Kontaktformular

Über den Gutenberg-Editor lässt sich im Handumdrehen ein simples Kontaktformular an jeder erdenklichen Stelle deiner Website installieren.

In WordPress.com Gutenberg kannst du in Sekundenschnelle ein Kontaktformular zu deiner Website hinzufügen

Allerdings liegt die Betonung hier auf “simpel”: Name, E-Mail-Adresse und Nachricht sind die drei Felder, die dir hier zur Verfügung stehen.

Wenn du ein umfangreicheres Formular einpflegen möchtest, benötigst du ein Plugin wie Contact Form 7 – eine Möglichkeit, die dir jedoch erst ab dem Business-Tarif zur Verfügung steht.

Passwort-Schutz

Die Möglichkeit, einzelne Seiten mit einem Passwort zu versehen, kommt erst mit dem Business-Tarif.

Was allerdings bereits ab dem “Persönlich” Tarif möglich ist: Einzelne Seiten nur für zahlende Kunden zur Verfügung zu stellen.

Du könntest also exklusive Beiträge erstellen, die nur den Besuchern gezeigt werden, die auch dafür bezahlen. So lässt sich relativ simpel ein einfacher Mitgliederbereich aufbauen.

Du kannst bestimmte Seiten in WordPress.com schützen und nur gegen Bezahlung freischalten

Allerdings musst du deine Website hierfür mit dem Bezahldienstanbieter Stripe verbinden, was allerdings kein größeres Problem darstellen sollte.

Erweiterbarkeit (Widgets, Plugins, Apps etc.)

Einer der größten Vorteile an WordPress ist die Erweiterbarkeit. Durch Plugins kannst du deine Website um nahezu jede gewünschte Funktion erweitern, denn der WordPress App-Store biete dir mehrere 10.000 Erweiterungen.

Auch mit Wordress.com hast du Zugriff auf diese Plugins.

Du hast bei WordPress.com Zugriff auf tausende Erweiterungen und Plugins

Aber…

Leider erst ab dem Business-Tarif.

Das ist sehr schade, denn viele sehr gute Plugins sind kostenlos erhältlich. Und diese an einen kostenpflichtigen Tarif zu koppeln, finde ich nicht sehr schön.

Du hast übrigens auch die Möglichkeit, zahlreiche Widgets zu deiner Seite oder deinem Footer hinzuzufügen.

Im Footer kannst du bei WordPress.com verschiedene Widgets hinzufügen

So kannst du beispielsweise die neusten Beiträge oder die neusten Kommentare in einer übersichtlichen Zusammenfassung anzeigen lassen.

Newsletter

WordPress.com bietet dir verschiedene Möglichkeiten, einen E-Mail-Newsletter ins Leben zu rufen.

Das kannst du entweder umsetzen, indem du mithilfe eines Kontaktformulars händisch E-Mail-Adressen sammelst und im Anschluss in eine Liste überträgst oder aber du automatisierst diesen Prozess mit einem passenden Anbieter.

WordPress.com setzt hier im Standard-Umfang auf Mailchimp.

Im Backend von WordPress.com kannst du eine Verbindung zu Mailchimp herstellen

Die Anbindung an diesen Anbieter ist relativ simpel im Backend durchzuführen.

Passende Opt-in-Formulare kannst du im Anschluss an jeder gewünschten Stelle auf deiner Website einbinden.

Das ist wirklich eine tolle und einfach Lösung, die dir auch dann keine Probleme bereiten sollte, wenn du auf diesem Gebiet absoluter Neuling bist.

Achtung: Die Newsletter-Funktion steht dir nicht mit der kostenlosen Version zur Verfügung!

3.2 Bedienbarkeit

Die Bedienbarkeit von WordPress.com ist mit etwas Übung wirklich simpel.

Das Backend ist sehr übersichtlich gehalten und kommt in einem sehr dezenten und minimalistischen Design, was mir sehr gut gefällt.

Das Backend von WordPress.com ist aufgeräumt und übersichtlich und dadurch sehr leicht zu bedienen

Zugegeben: Wenn du dich das erste Mal in deinem Administrator-Bereich einloggst, wirst du vielleicht aufgrund des großen Funktionsumfangs etwas erschlagen fühlen. Das sollte sich jedoch nach den ersten Malen legen.

Der eigentliche Website-Editor hat jedoch einen großen Nachteil gegenüber Homepage-Baukästen wie beispielsweise Wix: WordPress.com stellt dir keinen sogenannten WYSIWYG-Editor zur Verfügung.

Änderungen, die du am Inhalt und Design der Seite vornimmst, werden also nicht sofort sichtbar. Das kann für Anfänger, insbesondere bei umfangreichen Anpassungen erhebliche Probleme verursachen.

Auch hier gilt jedoch: Übung macht den Meister!

Zwar existieren sogenannte Page Builder (z.B. Elementor), welche diese Funktion in WordPress.com integrieren, diese musst du jedoch als Plugin installieren – also erst ab dem Business-Tarif erhältlich.

Was mich an der Bedienbarkeit ebenfalls stört, ist das Fehlen von praktischen Tool-Tipps zu Funktionen, wie es viele andere Anbieter schon seit vielen Jahren vormachen. Das würde es gerade Neueinsteigern erheblich vereinfachen, sich im doch recht umfangreichen WordPress.com Admin-Bereich zurechtzufinden.

Sehr positiv ist hingegen die Ladezeit des Admin-Bereichs und auch die Anpassung an mobile Geräte.

Theoretisch könntest du auch via Smartphone oder Tablett an deiner Website arbeiten, was jedoch aufgrund des sehr kleinen Displays nicht wirklich praktikabel ist. Kommentare beantworten oder andere kleine Arbeiten lassen sich so jedoch definitiv auch von unterwegs aus durchführen.

Zusammenfassung:

  • Toller übersichtlicher Admin-Bereich
  • Schnelle Ladezeiten und für Mobilgeräte optimiert
  • Gigantischer Funktionsumfang
  • WYSIWYG-Editor leider erst durch Plugins
  • Leider keine Tooltips. Daher oft schwer für Einsteiger

3.3 Templates

Auswahl

Die Auswahl der Templates ist umfangreich und völlig ausreichend, um wirklich jedes Projekt in jeder Nische umzusetzen.

WordPress.com bietet dir eine gigantische Vielfalt an verschiedenen Templates

Geladen werden die vorgefertigten Templates direkt im Admin-Bereich und können im Anschluss sehr flexibel an die eigenen Vorstellungen angepasst werden.

Designqualität

Bei seinen Templates lässt WordPress.com wirklich gute Qualität sprechen.

Diese sind modern und minimalistisch bis hin zu grafisch aufregend. Dadurch findet nicht nur das kleine Unternehmen um die Ecke, sondern auch der Privatblogger bis hin zum professionellen Fotograf, der sehr viel wert auf eine extravagante Aufmachung legt, garantiert ein passendes Design in hervorragender Qualität.

Responsiveness

Selbstverständlich sind alle Templates in WordPress.com für Mobilgeräte optimiert.

Im Backend kannst du weitere Einstellungen vornehmen.

WordPress.com Themes lassen sich perfekt an mobile Geräte anpassen

Anpassbarkeit (CSS, eigener Code etc.)

WordPress.com bietet dir die Möglichkeit, eigene CSS oder Codes hinzuzufügen und so das Design wirklich komplett individuell an deine Vorstellungen anzupassen.

Wie so oft ist hier jedoch das Problem, dass diese Funktion erst mit einem kostenpflichtigen Tarif zur Verfügung steht.

In diesem Fall mit dem Premium-Tarif.

Ist dieser Tarif aktiviert, lassen sich CSS-Codes sehr einfach über den Customizer hinzufügen.

3.4 Hilfe und Support

Wenn du Probleme beim Erstellen einer Website hast, dann bist du dank einer gigantischen WordPress Community mit Sicherheit nicht allein.

Was will ich damit sagen?

Im Vergleich zu anderen Homepage-Baukästen genießt du bei WordPress nicht nur den Support durch WordPress.com, sondern auch eine Sofort-Hilfe in tausenden Foren oder Facebook-Gruppen. Kein anderer Homepage-Baukasten kann dir die hilfsbereite Community bieten, die dir WordPress bietet.

Das ist sicher!

WordPress.com selbst koppelt den Umfang der Support-Leistungen (mal wieder) an den Tarif:

Ein einfacher E-Mail-Support steht dir ab dem “Persönlich” Tarif zur Verfügung, der auf Deutsch antwortet.

WordPress.com bietet dir einen umfangreichen Support per Mail

Ab dem Tarif “Premium” darfst du dich über einen Live-Chat in englischer Sprache von Montag bis Freitag zu den gewöhnlichen Geschäftszeiten freuen, mit dem “Business” Tarif lässt sich dieser sogar auf einen 24/7 Live-Chat erweitern.

Im E-Commerce Tarif warten personalisierte Expertensitzungen auf dich. Allerdings auch hier ausschließlich in englischer Sprache.

Einen Telefon-Support bietet WordPress.com nicht an.

3.5 Sprachen

WordPress.com kommt mit einem komplett auf Deutsch übersetzten Admin-Bereich.

Außerdem sind Hilfedokumente zu nahezu allen Themen ebenfalls auf Deutsch vorhanden.

Hier bleiben also keine Wünsche offen!

3.5.1 Mehrsprachige Websites

Wenn du mit WordPress.com eine mehrsprachige Seite aufbauen möchtest, stehen dir hier zahlreiche unterschiedliche Lösungen zur Verfügung. Nämlich in Form verschiedener Plugins.

Beispiel für Plugin Mehrsprachigkeit WordPress.com

Wie du allerdings weißt, sind diese Plugins an den Business-Tarif gekoppelt, sodass sich auch eine mehrsprachige Seite erst dann umsetzen lässt, wenn du bereit bist, tief in die Tasche zu greifen.

Dafür warten dann aber Umsetzungsmöglichkeiten, die sich wirklich perfekt an deine Vorstellungen anpassen lassen.

3.6 DSGVO und Rechtliches

Das Hosting deiner WordPress.com Website läuft über das Unternehmen Automattic Inc., das Server-Standorte auf der ganzen Welt unterhält.

Für deutsche Kunden sind die Server in der EU lokalisiert.

Dennoch gilt: Da WordPress.com bzw. Automattic personenbezogene Daten deiner Nutzer erhebt und speichert (zum Beispiel die IP-Adresse), solltest du unbedingt einen AV-Vertrag abschließen, den du hier herunterladen und ausfüllen kannst.

Über alle Cookies, die WordPress.com automatisch setzt, kannst du dich hier informieren.

Einen dicken Minuspunkt gibt es allerdings für die Tatsache, dass WordPress.com keine Impressums- oder Datenschutzerklärungs-Vorlagen bereitstellt. Hierfür musst du selbst Seiten erstellen und passende Texte im Idealfall von einem Anwalt (im Internet gibt es zahlreiche kostenlose Generatoren) zusammenstellen lassen.

Ebenfalls ein No-Go ist die Tatsache, dass sich ein Cookie-Hinweis erst ab den kostenpflichtigen Tarifen einblenden lässt.

Das könntest du zwar auch mit Plugins umsetzen, diese sind jedoch ebenfalls erst in den kostenpflichtigen Tarifen freigeschaltet.

3.7 Backup, Wiederherstellung und Portabilität

Im WordPress.com Admin-Bereich ist das Plugin Jetpack standardmäßig integriert, mit dessen Hilfe du problemlos Backups erstellen und diese wiederherstellen könntest.

Mit Jetpack kannst du unter WordPress.com relativ simpel Backups erstellen

Auch automatisch.

Nun zum Aber…

Jetpack steht dir erst ab dem Business-Tarif zur Verfügung.

Bis dahin gibt es leider keine Möglichkeit, Backups deiner Seite zu erstellen.

Zwar gibt es die WordPress eigene Versionsveraltung von Seiten und Beiträgen, hierbei handelt es sich jedoch keineswegs um eine umfassende Backup-Lösung, die ich eigentlich jeder Website unbedingt raten würde.

Ab dem Business-Tarif kannst du wahlweise Jetpack oder aber andere Backup-Plugins wie Updraft Plus verwenden, um Datenbank und Seite zu sichern und wiederherzustellen.

4. Beispiele für WordPress.com-Websites

Es gibt zahlreiche renommierte Unternehmen, die auf WordPress vertrauen.

Darunter Walt Disney…

…die Harvard University…

Die Harvard University vertraut auf WordPress

…oder Katy Perry.

Diese Liste ist sehr lange und könnte problemlos auf tausende prominente Beispiele erweitert werden.

5. Alternativen zu WordPress.com

Die wahrscheinlich klassischste Alternative zu WordPress.com ist der prominente Bruder WordPress.org – worin der Unterschied zwischen beiden System liegt, möchte ich dir im nächsten Kapitel genauer beschreiben.

Außerhalb des WordPress-Kosmos gibt es ehrlich gesagt nur sehr wenige Homepage-Baukästen, die mit dem gigantischen Funktionsumfang von WordPress.com mithalten können.

Das ist auch kein Wunder, schließlich ist WordPress.com als Content-Management-System ausgelegt, das mit großen Datenmengen und somit auch mit sehr großen Websites problemlos zurechtkommt.

Alternativen lassen sich jedoch dann bessere finden, wenn du spezielle Projekte umsetzen möchtest.

  1. Der Webshop: Liegt der Fokus auf dem Verkauf von Produkten, würde ich dir unbedingt zu Shopify raten. Shopify konzentriert sich zu 100 % auf den Produktvertrieb und hat in diesem Bereich somit ganz klar die Nase vor. Übrigens auch was den Schwierigkeitsgrad angeht.
  2. Kleine Seiten: Möchtest du nur eine kleine Website mit nur wenigen Unterseiten realisieren, dann würde ich dir zu einem Homepage-Baukasten wie Wix raten. Der Einstieg fällt hier deutlich leichter.

6. WordPress.com vs. WordPress.org: Was ist der Unterschied?

Der größte Unterschied zwischen beiden System ist der Preis und der Grad der Eigenverantwortung.

Was meine ich damit?

Bei WordPress.com werden dir viele Dinge wie zum Beispiel das Hosting aber auch die Verknüpfung mit einer Domain abgenommen. Außerdem steht dir (ab dem Persönlich-Tarif) ein kompetenter Support zur Verfügung.

Dafür bezahlst du bei WordPress.com einen Preis.

Wie hoch dieser Preis ist, hängt davon ab, wie viele Funktionen du von der eigentlichen WordPress Installation nutzen möchtest.

WordPress.org ist zu 100 % kostenlos.

Bei WordPress.org ist der Grad der Eigenverantwortung deutlich höher als bei WordPress.com

Dafür musst du dich jedoch auch um alles selbst kümmern.

Das heißt, du musst zunächst einen Vertrag mit einem Hoster abschließen, der dir einen Webspace zur Verfügung stellt. Außerdem benötigst du eine Domain, die mit dem Webspace verknüpft ist.

Im Anschluss kannst du WordPress auf diesem Webspace installieren und deine Seite aufbauen.

Du genießt von Beginn an den gesamten Funktionsumfang des Systems ohne jegliche Einschränkungen.

Auch die Wartung der Seite bleibt dir jedoch wirklich komplett selbst überlassen.

Einfach ausgedrückt: WordPress.com ist sozusagen das Rundum-sorglos-Paket, das allerdings auch seinen Preis hat. Die Freiheit von WordPress.org ist zwar kostenlos, erfordert jedoch ein gewisses Fachwissen.

Dennoch solltest du auch vor WordPress.org keine Angst haben, denn es gibt unzählige Anleitungen im Netz, die dich auf dem Weg zu deiner eigenen WordPress-Website begleiten.

7. Fazit

WordPress.com bietet Licht und Schatten.

Ich selbst habe mir noch keine abschließende Meinung gebildet.

Generell ist hier eine Besonderheit zu beachten. Die Frage: WordPress.com oder WordPress.org.

Während blutige Anfänger mit Sicherheit von der Betreuung und dem Service profitieren werden, würde ich Profis definitiv nicht zu WordPress.com raten. Als Anfänger kann es durchaus ratsam sein, erste Gehversuche mit WordPress.com zu unternehmen. Schließlich kannst du jederzeit auf WordPress.org umziehen, sofern du das möchtest.

Außerdem würde ich behaupten, dass Personen, die lediglich eine kleine Website mit nur sehr wenigen Unterseiten (zum Beispiel für ein kleines lokales Unternehmen) aufbauen möchten, mit einem Homepage-Baukasten wie Wix besser fahren.

Für Blogger und größere Webseiten ist WordPress jedoch unschlagbar!

Vorteile

  • Rundum Betreuung, von der vor allem Anfänger profitieren
  • Zahlreiche Erweiterungsmöglichkeiten durch verschiedenste Plugins
  • Definitiv die beste Plattform für Blogger
  • Übersichtliches und gut aufgeräumtes Backend in deutscher Sprache
  • Große Vielfalt an hochwertigen Themes

Nachteile

  • Plugins können erst in teuren Tarifen genutzt werden
  • Keine schöne URL im kostenlosen Tarif
  • Kein WYSIWYG-Editor – erst durch Plugins in teuren Tarifen verfügbar
  • Keine Backup-Möglichkeit in den günstigen Tarifen

8. FAQ

Wie kann ich bei WordPress.com kündigen?

Eine Kündigung der Domain oder des Tarifs erfolgt im WordPress.com Admin-Bereich unter deinem Profil.

Die Kündigung ist einfach und schnell durchzuführen und sollte für keine großen Probleme sorgen.

Gibt es eine Geld-Zurück-Garantie für die Premium-Tarife?

Ja, die gibt es. Und zwar für die Dauer von 30 Tagen für Tarife und für 96 Stunden für neu registrierte Domains.

Eine Rückerstattung forderst du im Admin-Bereich unter “Profil” an oder du wendest dich direkt an den Support.

Wie kann ich eine Domain mit WordPress.com verbinden?

Eine Domain lässt sich direkt im WordPress.com Admin Bereich unter Verwaltung > Domains hinzufügen.

Bei WordPress.com kannst du eigene Domains mit deiner Website verknüpfen

Hier kannst du entweder eine komplett neue Domain registrieren oder eine bereits in deinem Besitz befindliche Domain mit WordPress.com verbinden.

Kann ich von Blogspot zu WordPress.com umziehen?

Ja, das geht.

Ich habe dir hier eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Verfügung gestellt.

Kann ich bei WordPress.com eigene Plugins oder Themes hochladen?

Ja, allerdings ist hier mindestens der Business-Tarif erforderlich.

Hast du diesen Tarif gebucht, kannst du unter Werkzeuge > Plugins bzw. Design > Themes eigene Dateien hochladen und installieren.

Wie kann ich WordPress.com zu WordPress.org umziehen?

Der Umzug funktioniert, erfordert jedoch etwas technische Erfahrung und sollte wirklich nur von Profis durchgeführt werden.

Kurz zusammengefasst sind folgende Schritte notwendig:

  1. Daten exportieren
  2. Erstellen der neuen WordPress.org Seite
  3. Daten importieren
  4. Umleitungen von der alten auf die neue Seite einrichten
  5. URLs anpassen
Finn Hillebrandt

Finn Hillebrandt

Gründer von Blogmojo, WordPress-Fan und SEO-Experte mit 10+ Jahren Erfahrung.

Finns große Leidenschaft ist es, epische Blogartikel zu schreiben und bei Google zu ranken (und nein, dass du hier gelandet bist, ist kein Zufall). 😎

Sein Motto und seine Mission lauten: Unf*ck SEO! ✊

Bei SEO setzt er entsprechend nicht auf Hörensagen, sondern führt ständig eigene Tests und Recherchen durch, um herauszufinden, wie Google wirklich tickt (Achtung, Nerd-Alarm!).

Erfahre mehr über ihn und das Team oder folge ihm auf Instagram, Twitter, LinkedIn oder Facebook.

Werbehinweis für Links mit Sternchen (*)

Es handelt sich um einen Affiliate-Link, das heißt, wenn du auf der verlinkten Website etwas kaufst, erhalten wir eine Provision. Dies hat keinerlei Einfluss darauf, wie wir ein Tool oder einen Anbieter bewerten.

Wir empfehlen nur Tools bzw. Anbieter, hinter denen wir auch wirklich stehen. Für dich entstehen dadurch natürlich keine zusätzlichen Kosten! Du hilfst jedoch uns und diesem Projekt. Danke! ❤️