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Die 12 Gesetze unglaublich erfolgreicher Blogartikel

4 Gründe, warum Instagram-Follower zu kaufen deinen Account ruiniert (inkl. Erfahrungsbericht)

Jeder spricht davon. Keiner tut es (angeblich).

Instagram-Follower zu kaufen, ist heutzutage der verbotene Apfel im Garten Eden.

Ein Apfel, dem immer weniger Menschen widerstehen können. Kein Wunder, denn 10.000 Follower für 49,90 € zu kaufen, ist schließlich einfacher als Monate oder Jahre an Arbeit in den Reichweitenaufbau zu investieren.

Dabei kann man nur mutmaßen, wie viele Follower tatsächlich gekauft werden.

Such-Statistiken von Google Trends zeigen, dass sich das Interesse am Follower-Kauf seit Anfang 2014 verfünf- bis versiebenfacht hat (während das allgemeine Interesse daran, mehr Follower auf Instagram zu bekommen, nur leicht gestiegen ist):

Instagram-Follower bekommen vs. Instagram-Follower kaufen bei Google Trends

Krass, oder?

Und ich sage dir gleich zum Anfang:

Von diesem Apfel solltest du wirklich die Finger lassen! Auch, wenn er noch so schön rot und glänzend aussieht. Er wird deinen Instagram-Account nur vergiften.

Aber fangen wir von vorne an:

1. Was bedeutet es, Instagram-Follower zu kaufen?

Instagram-Follower zu kaufen heißt ganz einfach, dass du Geld bezahlst, damit Nutzer bei Instagram deinen Kanal abonnieren.

Wären das echte und aktive Abonnenten, die mit deinen Inhalten interagieren, wäre das Ganze wahrscheinlich halb so schlimm.

Das Problem daran ist jedoch, dass es Fake-Konten sind. Das heißt Konten, die nichts liken, nichts kommentieren und meist auch selbst keine Bilder posten. Dazu kommt, dass sie in 99% aller Fälle noch nicht einmal aus deutschsprachigen Ländern kommen und dementsprechend deine Texte meist nicht lesen können.

Schauen wir uns das einmal genauer an:

2. Was genau sind das für Konten?

Wenn du Instagram-Follower kaufen willst, kannst du verschiedene „Qualitäten“ bekommen:

Es gibt Konten, die massenhaft durch eine Person erstellt werden und sehr günstig zu bekommen sind.

Diese Konten sehen dann zum Beispiel so aus:

Fake-Follower bei Instagram (niedrigste Qualitätsstufe)

Sie sind leicht erkennbar, denn sie…

  • haben oft kein Profilbild.
  • haben nur 1 bis 3 Bilder im Feed.
  • haben ein Kauderwelsch-Benutzernamen wie @thayuuuuu oder @zoiuo32413
  • folgen sehr vielen Accounts, haben aber selbst kaum Follower (oft ist die Quote 30:1 oder noch höher)

Wer etwas mehr zahlt, kann jedoch noch eine bessere „Qualität“ bekommen:

Das sind dann Konten, die „echten“ Nutzern gehören (so wird es zumindest von den Anbietern versprochen):

Fake-Follower bei Instagram mit Profilbild und einigen Posts

Diese sind dadurch erkennbar, dass…

  • es sich oft um Männer aus dem arabischen Raum handelt
  • sie ein Profilbild haben.
  • sie sogar hin und wieder etwas posten.
  • selbst tausende von Kanälen abonniert haben. Die Quote von Abonnenten zu abonniert ist dabei aber ein wenig besser als bei der Billig-Variante. Manchmal haben solche Profile sogar erstaunlich viele eigene Abonnenten.

Wie das ganze funktioniert?

Natürlich geht es ums Geld: Wenn jemand tausende Kanäle selbst erstellt, kann er das ganze Geld, das du für die Follower bezahlst, behalten. Dafür ist das Risiko recht hoch, dass Instagram die Fakes erkennt. Instagram mag die nämlich gar nicht und löscht regelmäßig Konten, die verdächtig wirken. Warum das auch für dich eine Rolle spielt – darauf komme ich gleich nochmal zurück.

Wenn man hingegen „echte“ Konten möchte, dann muss der Händler, der diese verkauft den einzelnen Nutzern etwas zahlen. Meist sind das nur Bruchteile von Cents pro abonniertem Konto oder Credits, mit denen die Leute innerhalb des Tauchnetzwerks dann selbst Follower kaufen können.

Für uns sind das extrem niedrige Beträge, weshalb es sich in den seltensten Fällen um europäische oder deutsche Konten handelt.

3. Wo kann man Instagram-Follower kaufen?

Instagram-Follower kannst du auf unglaublich vielen Websites kaufen. Wenn du bei Google danach suchst, findest du Anbieter wie Sand am Meer.

Wie man da das richtige Angebot findet?

Keine Ahnung.

Alle diese Anbieter machen etwas Zwielichtiges. Kontrolliert wird das von niemandem. Oft handelt es sich auch nur um Zwischenhändler, die Follower von anderen Händlern oder Tauschnetzwerken weiter verkaufen.

Die Versprechen, dass es sich um Konten handelt, bei denen man nicht erkennen kann, dass sie gekauft sind, sind in 99% aller Fälle nicht zu halten.

4. Warum du niemals Instagram-Follower kaufen solltest

Es hört sich in der Tat verlockend an:

Du zahlst einen kleinen Betrag, kommst über Nacht auf 10.000 Follower, und der Traum von all den Kooperationen und Deals, einer hohen Reichweite und Interaktionsrate, wird Wirklichkeit.

Denkste!

Follower zu kaufen wird dein Instagram-Konto stattdessen nachhaltig schädigen!

Und das gleich aus mehreren Gründen:

Grund #1: Fake-Follower interagieren nicht mit deinen Inhalten

Egal, welche Qualität gekaufte Instagram-Abonnenten angeblich haben sollen:

Solche Follower werden nie eines deiner Bilder liken oder gar kommentieren.

Und das hat gravierende Folgen:

Das treibt nicht nur deine Engagement-Rate in den Keller, die durchaus von einigen Unternehmen angeschaut wird, sondern sorgt vor allem dafür, dass der Instagram-Algorithmus deine Inhalte als minderwertig einstuft. Denn gute Inhalte erzeugen Interaktion, schlechte werden ignoriert.

So wird deine Reichweite durch die gekauften Follower eher abnehmen. Du erreichst weniger Menschen und bekommst dadurch weniger echte neue Abonnenten. Du wächst somit organisch kaum noch. Wenn überhaupt.

Engagement-Rate: Das prozentuale Verhältnis von Likes und Kommentaren auf einem Bild zu deiner Follower-Zahl. Das heißt, wenn du 1000 Follower hast und eines deiner Bilder 50 Likes und 20 Kommentare bekommen hat, dann liegt deine Engagement-Rate bei (50 + 20) / 1.000 x 100 = 7%. Üblich ist eine Engagement-Rate von 3 bis 6 Prozent.

Grund #2: Die Fakes verabschieden sich nach und nach von deinem Konto

Wahrscheinlich ist es sogar so, dass du nicht nur nicht wächst oder stagnierst, sondern sogar Follower verlierst. Das kann schleichend über mehrere Tage, Wochen oder Monate passieren oder auch ganz plötzlich auf einen Schlag.

Warum?

instagram follower kaufen grafik von socialblade
So kann es aussehen, wenn man Instagram Follower gekauft hat und Instagram solche Konten löscht.

Unechte Profile werden regelmäßig von Instagram aussortiert. Und das in großem Stil. So geschehen z. B. im November 2018, als Instagram Likes, Follower und Kommentare gelöscht hat, die durch Drittanbieter-Apps generiert wurden.

Bei solchen Aktionen werden schnell mal hunderttausende oder Millionen Konten auf einen Streich gelöscht!

Dadurch kann es passieren, dass dein Konto auf einmal tausende Abonnenten weniger hat. Und so etwas sieht einfach nicht gut aus.

„Echte Follower“ zu kaufen ist übrigens ebenso problematisch:

Denn das sind Follower, die gar kein Interesse an dir haben. Früher oder später werden sie also deinem Konto entfolgen. Anbieter versprechen zwar, dass das nicht passieren wird. Aber mal ehrlich: Wer kontrolliert das und wer würde wegen so etwas Anzeige erstatten (vor allem, wenn man Grund 4 in Betracht zieht).

Hinweis: Plötzliche und massive Follower-Verluste können auch durch das Posten bestimmter Bilder, durch Streits mit anderen Influencern oder aus anderen Gründen passieren. Bitte urteile nicht vorschnell über andere Accounts!

Grund #3: Du schadest deinem Image

Gekaufte Follower erkennt man.

Vielleicht erkennt es nicht jeder. Aber einige. Und diese werden es weitererzählen.

Glaub mir:

Blogger und Instagrammer sind kein besonders gönnerhaftes Volk.

Es ist gut möglich, dass dein Account in Lästerforen auftaucht oder, wenn du sehr bekannt bist, auch in der Presse an den Pranger gestellt wird.

Noch wahrscheinlicher ist es allerdings, dass du nichts davon mitbekommen wirst (es sei denn du hast sehr, sehr gute Freunde).

Aber Firmen werden es.

Wer mitbekommt, dass du kaufst, wird das nicht unbedingt an die große Glocke hängen. Aber wenn er Kontakte zu Firmen hat, kann es gut sein, dass diese ganz zufällig mitbekommen, dass bei dir etwas nicht stimmt.

Grund #4: Instagram-Follower zu kaufen ist nicht legal

Zunächst einmal: Follower als Privatperson zu kaufen, ist höchstwahrscheinlich nicht strafbar.

Sobald du jedoch deinen Instagram-Account geschäftlich nutzt, also für deinen eigenen Produkte wirbst oder Sponsored Posts veröffentlichst, sieht die Sache schon ein wenig anders aus.

Grundlage für die Höhe der Bezahlung eines Sponsored Posts z. B. ist oft die Anzahl der Follower. Wenn diese Zahl nun aber durch gekaufte (also tote) Konten gefälscht ist, dann kann das Betrug oder eine arglistige Täuschung darstellen.

Sollte dein Werbepartner dies herausbekommen, könnte das also sehr unangenehme Folgen haben, wie z. B. die Rückzahlung des Honorars, mögliche Schadenersatzansprüche oder sogar ein Gerichtsverfahren.

Doch das ist nicht alles:

Laut Rechtsanwalt Dr. Schwenke sind viele Juristen zudem der Ansicht, dass der Follower-Kauf eine wettbewerbswidrige Verbrauchertäuschung darstellt. Das heißt es besteht die Möglichkeit, dass du dir auch eine Abmahnung durch einen Wettbewerber einhandelst.

5. Meine Erfahrungen

Instagram-Follower zu kaufen ist eine wirklich dumme Idee.

Du kannst es nicht verstecken und die fehlende Interaktion wird dafür sorgen, dass es noch schwieriger wird organisch zu wachsen.

Um dich endgültig davon zu überzeugen, die Finger davon zu lassen, möchte ich dir noch von meinen Erfahrungen berichten:

Denn auch ich habe Follower gekauft.

100 Stück. Im Winter 2016. Damals hatte ich selber nur knapp über 1.000 Follower, womit die 100 gekauften etwa 10 % meiner echten Fans entsprachen.

Dann habe ich beobachtet, was passiert:

90% dieser Follower waren innerhalb von 3 Tagen (!) wieder weg. Gebracht hat es mir nichts: Keine bessere Reichweite, nicht mehr echte Follower, keine Deals mit Firmen.

Klar, waren ja auch nur 100 und nicht 10.000. Aber nein, ich hatte da schon Angst um mein Konto. Und all die Argumente dagegen können mich nicht überzeugen, das Experiment mit einer höheren Anzahl an Followern zu wiederholen.

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3 Gedanken zu “4 Gründe, warum Instagram-Follower zu kaufen deinen Account ruiniert (inkl. Erfahrungsbericht)”

  1. Hi Nele,

    schön auf den Punkt gebracht!

    Wir haben auch schon viel ausprobiert bei Insta, auch mal einen kleinen Follower-Kauf. Da würde ich im Nachhinein aber auch absolut nicht zu raten. Eben, weil deine Engagement-Rate sinkt und das ist doof .-) Plus deine anderen Argumente.

    Wir liegen aktuell so bei 3,5 Prozent Engagement-Rate. Das ist nicht die Welt, aber wir investieren auch nicht übermäßig viel Zeit in Instagram.

    Sehr spannend sind Accouts, die eine Engagement-Rate von 10 Prozent und mehr haben. Kannst du dir das erklären? Ich glaube nicht, dass die Person stundenlang bei Insta andere Beiträge liked und kommentiert, das wäre ja ein Fulltime-Job.

    Es gibt ja sogar die Möglichkeit, Likes zu kaufen. Das geht aber ziemlich ins Geld auf lange Sicht. Wir haben das ehrlich gesagt auch mal bei einigen Posts ausprobiert, aber gebracht hat es unserer Meinung nach nichts, außer eben, dass die Engagement-Rate deutlich rauf ist. Das ist im Prinzip aber nur Kosmetik, damit andere denken, wie toll du bist. Wie siehst du das?

    Viele Grüße
    Florian

    • Hey Florian,
      es gibt Accounts, die haben tatsächlich organisch eine sehr gute Engagement-Rate, meiner Erfahrung nach liegt das vor allem daran, dass sie von Anfang an einem Thema treu bleiben, sehr gute Stories machen (also die Follower sehr persönlich binden) und regelmäßig aktiv sind. Dabei kommt es auch auf die Größe des Accounts an: Je größer man wird, desto schwieriger wird es solche Engagement-Raten aufrecht zu erhalten.
      Es gibt aber durchaus auch Blogger, die Likes kaufen und noch mehr, die ihre Likes durch sogenannte „Engagement-Gruppen“ in die Höhe treiben. In diesen Gruppen postet mein sein Bild und liket dafür die Bilder aller anderer. So bekommt man schnell mal 100 bis 300 Likes auf ein Bild, die auf den ersten Blick nicht verdächtig aussehen, aber nicht wirklich von interessierten Lesern kommen.
      Ich glaube mittlerweile das die Engagement-Rate zum Teil gar nicht aussagekräftig ist, weil zum Beispiel das Speicher oder Verschicken eines Posts gar nicht einfließt. Unternehmen sollten meiner Meinung nach schon schauen, was der Branchen-Durchschnitt ist und Accounts, die darunter liegen eher kritisch betrachten, auf der anderen Seite muss man eben auch in dem Bereich darüber schon genau hinschauen. Leider wird auf Insta echt viel „verschönert“.
      Liebe Grüße
      Nele

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Nee, geh weg! Ich hab schon genug Leser und Kunden.