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Die 12 Gesetze unglaublich erfolgreicher Blogartikel

Wie du einen Blog- und Domainnamen findest, mit dem du Jahre später noch glücklich bist

Der richtige Blog- und Domainname kann entscheidend sein.

Für den ersten Eindruck. Und dafür, dass sich jemand an deinen Blog erinnert.

Natürlich kannst du als Blogger immer ein Rebranding vornehmen und einen anderen Blog- und Domainamen wählen. Aber das ist in 99% aller Fälle mit Besucher- und Einkommensverlusten verbunden.

Um das zu vermeiden, habe ich dir eine Checkliste erstellt, mit der du den perfekten Blognamen findest. Einen Namen mit dem du auch Jahre später noch glücklich bist.

Tipp: Du möchtest einen Blog erstellen und von Anfang an alles richtig machen? Dann lies dir meinen umfassenden Blogartikel Blog erstellen in 2018: Der ultimative Guide für Anfänger durch!

1. In der Kürze liegt die Würze!

Ich empfehle dir, einen Blognamen zu wählen, der so kurz wie möglich ist.

Das ist wichtig, damit sich Besucher deinen Blognamen merken können und nicht nach Verlassen deines Blogs gleich wieder vergessen.

Was denkst du können sich Besucher besser merken?

a) blogmojo.de
b) blogbekanntmachenundselbststaendigerbloggerwerden.de

Ich empfehle dir einen Blognamen zu wählen, der maximal 15 Zeichen enthält. Dadurch ist er leicht zu merken.

Zudem kannst du dir gleichnamige Benutzernamen in sozialen Netzwerken sichern, die oft ein Limit von 15 Zeichen haben. Namen mit mehr als 15 Zeichen werden in sozialen Netzwerken oft abgekürzt, was unschön aussieht:

twitter.com/blogbekanntmach (abgeschnitten auf 15 Zeichen)
twitter.com/bbmurw (merkwürdige Abkürzung, die man sich nicht gut merken kann)

Tipp: Solltest du dich dennoch für einen langen Blognamen entscheiden, empfehle ich zur besseren Lesbarkeit die Verwendung von Bindestrichen (gesellschaft-fuer-reiseblogger.de).

2. Der Blogname lässt das Thema deines Blogs erkennen

Achte bei deinem Blognamen nicht nur auf die Länge, sondern auch auf die Relevanz zu deinem Blogthema.

Idealerweise sollte jemand schon beim Lesen deines Blognamens erkennen können, worum es (ungefähr) auf deinem Blog geht.

Das hat folgende Vorteile:

  • Du zeichnest dich als Experte aus
  • Besucher sehen, dass sie weitere Infos zum Thema auf deinem Blog finden
  • Ranking-Bonus bei Suchmachinen für Keywords im Domainnamen

Zum dritten Punkt noch ein Beispiel: Bei der Suche nach einem Blognamen für Blogmojo habe ich von Anfang an nach Namen gesucht, die das Wort “Blog” enthalten.

Warum?

Weil viele Suchbegriffe, für die ich bei Google sichtbar sein möchte dieses Wort enthalten, wie z. B. blog erstellen, blognamen finden, mit blog geld verdienen oder blogger werden, oder zumindest dafür relevant sind.

3. Je einfacher, desto besser!

Nicht nur Länge und die Relevanz sind entscheidend dafür, ob sich jemand deinen Blognamen merken kann, sondern auch die Komplexität.

Wenn jemand nicht weiß, wie er deinen Blognamen schreiben soll, wird er deinen Blog vielleicht nicht wiederfinden.

Deshalb solltest du Folgendes in deinem Blognamen vermeiden:

  • Längere unzusammenhängende Zahlen- oder Buchstabenfolgen (superblogger5987.de oder ftkjblogger.de)
  • Lange Akronyme (mmorpg-blog.de)
  • Fachbegriffe (antikarzinogenblog.de)
  • Fremdwörter (rekonvaleszenzblog.de)
  • Anglizismen (recycleblog.de)
  • Fremdsprachige Wörter oder Wortfolgen, sofern nicht weitläufig bekannt (monsieurblog.de oder potentialityvsactuality.de)
  • Deutsche Wörter mit kontraintiutiver Rechtschreibung (portemonnaieblog.de)

4. Er ist einzigartig und unverwechselbar

Namenskonkurrenz zu haben ist nicht schön.

Das kann dazu führen, dass jemand deinen Blog mit einem anderen verwechselt. Oder, dass dein Blog schlechter bei Google zu finden sein. Oder auch, dass viele Domains und Accounts in sozialen Netzwerken nicht mehr frei sind.

Dazu kommt: Das Markenrecht.

Wenn jemand dein Blognamen als Marke registriert hat oder dieser eine registrierte Marke enthält (z. B. facebookblog.de), kann es passieren, dass du abgemahnt wirst und unter Umständen deine Domain verlierst.

Ob dein Wunschname eine registrierte Marke enthält, kannst du bei MarkenChk oder tmdb nachschauen. Bei Markenchk kannst du gleichzeitig auch sehen, ob Domains und Social-Media-Benutzernamen mit deinem Wunschnamen schon besetzt sind.

5. Tools, die bei der Suche helfen

Um gute Namen oder Namensteile ausfindig zu machen, nutze ich sehr gerne Namensgeneratoren oder Thesauri, wie z. B.:

  • Naminum (Generiert Suffixe und Präfixe zu einem vorgegebenen Wort)
  • openthesaurus.de (Thesaurus zum Finden deutscher Synonyme)
  • Thesaurus.com (Thesaurus zum Finden englischer Synonyme)
  • Woxikon (Thesaurus zum Finden deutscher Synonyme)

Um später zu überprüfen, ob Domains und Social-Media-Benutzernamen noch verfügbar sind und ob ich ggf. Markenrechte mit einem Blognamen verletzte, nutze ich:

  • Markenchk (Checkt, ob schon Domains, Social-Media-Account oder Marken zum eingebenen Namen existieren)
  • TMDB (Umfassende Datenbank zur Markenrecherche)

In Ergänzung dazu nutze ich meist Excel oder eine Notizen-App, um mir potenzielle Kandidaten (und deren Verfügbarkeiten) aufzuschreiben.

6. Welche Domainendung wählen?

Für einen deutschen Blog ist eine .de- oder .com-Domain die beste Wahl, da diese deutschen Besuchern am vertrautesten sind.

In Ausnahmefällen kannst du auch zu einer .net- oder .org-Domain greifen.

Von den neuen Domainendungen, wie z. B. .xyz, .codes, .pics, .name, .blog, .one oder .guru, würde ich dir eher abraten, da diese trotz ihrer mehrjährigen Bestehens noch nicht auf dem deutschen Markt durchgesetzt haben.

Finn Hillebrandt

Über den Autor

Finn ist der Gründer von Blogmojo. Er ist Vollzeit-Blogger und SEO-Nerd. Und das schon seit über 10 Jahren. Er setzt dabei nicht auf Hörensagen, sondern führt ständig eigene Tests und Case Studys durch, um zu sehen, was bei Google gerade funktioniert. Er liebt Schokolade, die so dunkel ist, dass er sie mit niemandem teilen muss (90 % und mehr).

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