Surfer SEO hilft dir dabei, Seiten und Blogartikel auf Basis künstlicher Intelligenz sowie echter SERP-Daten zu optimieren – und seit Kurzem auch schreiben zu lassen.
Das Tool nutze ich aktuell direkt hinter ahrefs am zweithäufigsten. Aus meiner Sicht hat Surfer SEO das Potenzial, langfristig viele andere SEO-Tools zu ersetzen.

1. Funktionen
Surfer SEO bringt sechs mächtige Funktionen mit, die dir bei der Optimierung deiner Inhalte helfen.
Meine Favoriten sind der SERP Analyzer, die Keyword-Recherche und der Content Editor. Grow Flow, Domain Planner und Audit nutze ich eher situativ.
1.1 SERP Analyzer
Eine gründliche Keyword-Recherche sollte immer eine Analyse der Top-10-Ergebnisse enthalten. Dadurch erkennst du, welche Content-Formate Google erwartet und wie detailliert die Inhalte sein müssen.
Surfer SEO geht hier besonders tief und zeigt dir u. a. Korrelationen und Empfehlungen zu:
- Dichte und Anzahl relevanter Keywords im Content
- Wortanzahl der Konkurrenz
- Anzahl interner sowie externer Links
Für das Keyword „seo tools“ liegt die durchschnittliche Wortanzahl der Top 10 beispielsweise bei rund 4.400 Wörtern. Mit einem kurzen Beitrag von 500 bis 1.000 Wörtern würdest du hier kaum mithalten können:

1.2 Keyword-Recherche
Neben der SERP-Analyse bietet Surfer SEO ein leistungsfähiges Keyword-Recherche-Tool. Du kannst dir zu einem Seed-Keyword wie „meditation“ umfassende Themen-Cluster anzeigen lassen:

Im Vergleich zu klassischen Keyword-Tools wie Ubersuggest oder KWFinder siehst du nicht nur das Suchvolumen einzelner Begriffe, sondern das gesamte Themenumfeld inklusive passender Synonyme.
1.3 Content Editor
Der Content Editor ist das Herzstück von Surfer SEO. Er zeigt dir, welche Phrasen und Wörter wichtig sein könnten und wie viele Wörter, Überschriften, Absätze und Bilder dein Text idealerweise enthalten sollte.
So setzt du die Erkenntnisse aus dem SERP Analyzer um, ohne dich selbst durch sämtliche Konkurrenztexte wühlen zu müssen. Ich peile für meine Artikel einen Content Score von mindestens 75 an – höhere Werte können die Lesbarkeit beeinträchtigen.

1.4 Write with AI
Das 2023 eingeführte Feature „Write with AI“ erlaubt dir, komplette Blogartikel auf Basis eines Keywords generieren zu lassen. Die Texte landen direkt im Content Editor.
Aktuell funktioniert das allerdings nur für englischsprachige Inhalte und US-Keywords. Du aktivierst das Feature, indem du bei der Erstellung eines Content Editors „Write with AI“ anstelle von „Write Yourself“ auswählst:

1.5 Audit
Mit dem Audit-Tool analysierst du bestehende Inhalte, die im Ranking nachgelassen haben. Surfer SEO vergleicht deinen Beitrag mit den aktuellen Top-Ergebnissen und liefert konkrete Optimierungsvorschläge.
So erkennst du schnell, wo deine Konkurrenz besser performt und welche Stellschrauben du drehen kannst:

1.6 Domain Planner
Der Domain Planner nutzt Daten aus der Google Search Console und listet die 100 bestperformenden Seiten deiner Domain inklusive Content Scores auf.
Du kannst nach verschiedenen Metriken filtern, „Low Hanging Fruits“ identifizieren, ein erweitertes Detailpanel öffnen und direkt Content Editor-Aufgaben anlegen. Außerdem zeigt dir das Tool, für welche Keywords Featured Snippets möglich sind:

1.7 Grow Flow
Grow Flow liefert dir wöchentliche, datengestützte SEO-Aufgaben und Insights. Grundlage sind die Daten aus deiner Google Search Console.
Du erhältst Empfehlungen zu neuen Keywords, Content-Ideen, Optimierungspotenzialen und internen Linkmöglichkeiten:

2. Integrationen & Erweiterungen
Surfer SEO bietet mehrere Integrationen und Erweiterungen, die deinen Workflow erleichtern:
- WordPress-Plugin: Beiträge lassen sich direkt aus WordPress in den Content Editor importieren und nach der Optimierung wieder zurückspielen.
- API: Über die API kannst du Kennzahlen wie den Content Score abfragen oder Surfer-Aktionen in eigene Anwendungen integrieren.
- Keyword Surfer: Die Chrome-Erweiterung liefert Keyword-Daten direkt in der Google-Suche und lässt sich auch ohne Surfer-Abo nutzen.
- Writesonic und Jasper: Nutze Surfer SEO direkt in den Editoren beider KI-Tools und spare dir den Wechsel zur Surfer-App.
3. Für wen eignet sich Surfer SEO?
Surfer SEO richtet sich primär an fortgeschrittene SEOs, ist in den letzten Jahren aber deutlich einsteigerfreundlicher geworden.
Der Content Planner eignet sich hervorragend, um neue Themencluster kennenzulernen. Der Essential-Plan startet ab 79 $ pro Monat und bietet einen vergleichsweise günstigen Einstieg.
Ich arbeite inzwischen seit drei Jahren mit Surfer SEO und bin weiterhin sehr zufrieden.
Zugegeben: Eine Optimierung auf einen sehr hohen Content Score bringt nicht immer unmittelbare Ranking-Sprünge.
In etwa 30 % der Fälle sorgt das Feintuning jedoch für spürbare Verbesserungen – nicht nur beim Hauptkeyword, sondern auch bei vielen thematischen Nebenkeywords.
4. Preise

Surfer SEO bietet mehrere Preispläne an, alle mit einer siebentägigen Testphase. Je nach Bedarf kannst du Add-ons und zusätzliche AI-Pakete hinzubuchen.





