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WPspace im Test: LITEspace-Erfahrungen (2026)

Mein echter WPspace-Test 2026 mit WordPress-Installation, Plesk, Staging, Backup, PageSpeed, aktuellen Preisen und LITEspace-Schwächen.

FHFinn Hillebrandt
100 % von Menschen geschrieben
WordPress lernen
WPspace im Test: LITEspace-Erfahrungen (2026)
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Mein alter WPspace-Testbericht war an mehreren Stellen überholt.

LITEspace kostet nicht mehr pauschal 15 € netto. Der dauerhaft kostenlose Hosting-Tarif existiert ebenfalls nicht mehr. Und die Tarifstruktur hat sich grundlegend verändert.

Deshalb habe ich LITEspace im Juli 2026 noch einmal von Grund auf getestet. Ich habe WordPress installiert, das Kundencenter und Plesk durchgeklickt, ein Backup erstellt, eine Staging-Kopie angelegt und die Testseite mit Google PageSpeed Insights gemessen.

Das Ergebnis:

WPspace bleibt ein interessantes Managed WordPress Hosting. Der beste Preis setzt inzwischen aber eine sehr lange Vorauszahlung voraus.

TL;DRDas Wichtigste in Kürze
  • Im aktuellen Praxistest habe ich WordPress 7.0.1 installiert, per SSO geöffnet, ein 30-MB-Backup erstellt und eine echte Staging-Kopie angelegt.
  • Die leere WordPress-Testseite erreichte bei PageSpeed mobil und am Desktop 100 Punkte. Der WordPress-Systemzustand meldete allerdings einen deaktivierten Opcode-Cache.
  • LITEspace kostet 24 € netto monatlich, 20 € bei einem Jahr und 10 € bei drei Jahren Vorauszahlung.

Meine Testbasis

Ich kenne WPspace nicht nur aus einer Preistabelle. Für den ursprünglichen Test lief eine WordPress-Testseite über mehrere Monate beim Anbieter. Zusätzlich ließ ich zwei Websites vom WPspace-Team optimieren.

Im Januar 2026 habe ich außerdem erneut ein LITEspace-Paket bestellt. Für dieses Update habe ich mich am 15. Juli 2026 in den Testzugang eingeloggt und eine komplett neue WordPress-Website aufgesetzt. Die Screenshots und PageSpeed-Werte in den nächsten Abschnitten stammen aus diesem Test.

Tarife und Preise 2026

WPspace bietet drei Managed-WordPress-Tarife an:

  • LITEspace für eine WordPress-Website plus Staging
  • PROspace für bis zu drei WordPress-Websites
  • MAXspace für bis zu zehn WordPress-Websites
Aktuelle Managed-WordPress-Hosting-Tarife von WPspace im Juli 2026

Die Preise hängen stark vom Vorauszahlungszeitraum ab:

TarifMonatlich1 Jahr3 Jahre
LITEspace24 €20 €10 €
PROspace48 €40 €20 €
MAXspace96 €80 €40 €

Alle Preise gelten pro Monat und zuzüglich 19 % Umsatzsteuer.

Bei monatlicher Zahlung ist der erste Monat aktuell für 1 € erhältlich. Das gilt laut Fußnote nur für Neukunden, deren WPspace-Konto höchstens 14 Tage alt ist. Ab dem zweiten Monat gilt der reguläre Preis.

Die Tarifkarten bezeichnen die Jahres- und Dreijahresrabatte als „Lifetime-Rabatt“. Gleichzeitig kennzeichnet WPspace die Angebote als zeitlich begrenzt und macht in den Fußnoten weitere Einschränkungen. Prüfe deshalb vor der Bestellung den Gesamtbetrag und den Verlängerungspreis im Warenkorb.

Was ist bei LITEspace enthalten?

Der kleinste Tarif enthält aktuell:

  • eine WordPress-Installation plus Staging
  • 2 vCPUs und 2 GB RAM
  • 5 GB SSD-Speicherplatz
  • 100 GB Traffic
  • 1 GB PHP-Memory
  • Redis Cache und ein Premium Cache-Plugin
  • tägliche Backups mit 14 Tagen Aufbewahrung
  • kostenloses SSL-Zertifikat
  • kostenlosen WordPress-Umzugsservice
  • Multisite-Unterstützung

Als Richtwert nennt WPspace 50.000 Besucher pro Monat. Speicherplatz und Ressourcen lassen sich erweitern.

Ein wichtiger Unterschied zu meinem alten Bericht betrifft E-Mails. Bei LITEspace sind Postfächer nicht mehr enthalten, sondern optional hinzubuchbar. PROspace enthält 15, MAXspace 50 Postfächer.

Verwaltung und Entwicklerwerkzeuge

Folgende Funktionen konnte ich im LITEspace-Control-Panel selbst sehen:

  • WordPress-Admin-SSO und Ein-Klick-Installation
  • SSH, WP-CLI und Git
  • Server- und WordPress-Logs
  • Wartungsmodus und Suchmaschinenindexierung per Klick
  • automatische WordPress- und Plugin-Updates
  • Backups, Website-Kopien und WordPress-Import
  • Imunify, Web Application Firewall und SSL-Verwaltung

Mein LITEspace-Praxistest 2026

Nach dem Login landete ich zunächst im WPspace-Kundencenter. Von dort öffnete ich das eigentliche Hosting-Control-Panel ohne eine zweite Anmeldung. Technisch setzt WPspace dabei auf Plesk.

Die Oberfläche ist umfangreich. Dateien, Datenbanken, FTP, Backups, PHP, Logs, SSH, Cronjobs, Git, Website-Import, SSL, Imunify und die Web Application Firewall sind direkt erreichbar.

Das ist gut für erfahrene WordPress-Nutzer. Absolute Anfänger können sich von den vielen Menüpunkten allerdings erst einmal erschlagen fühlen.

WordPress installieren und per SSO öffnen

Über das WP Toolkit installierte ich WordPress 7.0.1 direkt auf der bereitgestellten Testdomain. Das Toolkit legte Datenbank und Zugangsdaten automatisch an und meldete nach der Installation ein Sicherheitsrisiko von 0,0.

Besonders praktisch war der Button „Anmelden“. Ein Klick öffnete das WordPress-Dashboard als Administrator. Ich musste weder Benutzername noch Passwort noch einmal eingeben.

Erfolgreiche WordPress-Installation im WPspace WP Toolkit

Backup und Staging im echten Test

Anschließend erstellte ich über das WP Toolkit ein manuelles Backup. Die ZIP-Datei war 30 MB groß. Das Toolkit bot anschließend eigene Aktionen zum Wiederherstellen, Herunterladen und Löschen an.

Erfolgreich erstelltes 30-MB-WordPress-Backup bei WPspace

Auch das versprochene Staging ist kein Marketing-Häkchen. Ich klonte die komplette Installation auf eine neue Staging-Subdomain. Dateien, Datenbank und Konfiguration wurden automatisch kopiert. Nach ungefähr einer Minute erschien die zweite WordPress-Installation im Toolkit.

Positiv war außerdem, dass die Suchmaschinenindexierung bei der Staging-Kopie deaktiviert war. So landet die Testversion nicht aus Versehen bei Google.

Erfolgreich geklonte WordPress-Staging-Website bei WPspace

Aktueller PageSpeed-Test

Die frisch installierte WordPress-Website erreichte am 15. Juli 2026 bei Google PageSpeed Insights sowohl mobil als auch am Desktop 100 Punkte für die Leistung.

Die mobilen Messwerte:

  • First Contentful Paint von 0,8 Sekunden
  • Largest Contentful Paint von 1,2 Sekunden
  • Total Blocking Time von 0 Millisekunden
  • Cumulative Layout Shift von 0
  • Speed Index von 1,1 Sekunden

Am Desktop lagen FCP bei 0,2 Sekunden, LCP bei 0,3 Sekunden und der Speed Index bei 0,4 Sekunden. Das ist sehr schnell.

Aktueller mobiler PageSpeed-Test der WPspace-Testseite mit 100 Punkten

Einen Wermutstropfen fand ich im WordPress-Systemzustand. Der Opcode-Cache war auf der frischen Installation deaktiviert. Das ist nicht dasselbe wie Redis oder der optional aktivierbare nginx-Cache. Trotzdem würde ich bei einem Managed-WordPress-Hoster erwarten, dass PHP-OPcache standardmäßig aktiv ist.

Die übrigen Serverwerte waren ordentlich. WordPress lief mit PHP 8.4.23 über FPM/FastCGI, einem PHP-Memory-Limit von 1.024 MB, einem Upload-Limit von 2 GB und MariaDB 11.4.12.

Meine historischen Performance-Messungen

Von Juli 2022 bis Januar 2023 lag die durchschnittliche Response Time meiner Testseite bei 469 ms. Gemessen wurde ohne Caching-Plugin, individuelle Performance-Optimierung oder zusätzliches serverseitiges Caching.

Historische WPspace Response Time von Juli 2022 bis Januar 2023

Damals gehörte WPspace damit zu den schnellsten Hostern in meinem Vergleich. Als aktueller Geschwindigkeitsbeweis taugt diese Zahl 2026 aber nicht mehr. Hardware, Software und Tarife wurden seitdem verändert.

PageSpeed-Optimierung durch das WPspace-Team

Meine praktisch interessanteste Erfahrung mit WPspace war die kostenlose PageSpeed-Optimierung. Ich ließ sie für zwei Websites durchführen.

Bei meiner Testseite sank die gemessene Ladezeit damals von 814 ms auf 279 ms. Auch Largest Contentful Paint und Time to Interactive wurden mehr als halbiert.

Historischer Vorher-Nachher-Vergleich einer WPspace PageSpeed-Optimierung

Anschließend gab ich dem Team eine schwierigere Aufgabe und ließ Blogmojo selbst prüfen. Die Website war bereits stark optimiert. Trotzdem wurden LCP und FCP noch einmal um ungefähr 30 ms verbessert.

Historische PageSpeed-Optimierung von Blogmojo durch WPspace

Nach der Optimierung erhielt ich zusätzlich individuelle Empfehlungen zu Plugins und Setup. Das war konkreter und hilfreicher als ein automatischer Bericht mit allgemeinen Tipps.

14 Tage kostenlos testen

Der frühere dauerhaft kostenlose Tarif wurde eingestellt. Heute bietet WPspace stattdessen eine kostenlose 14-tägige Testphase mit vollem Zugriff.

Der Ablauf laut Anbieter:

  1. Du erhältst sofort Zugriff auf das Test-Hosting.
  2. Auf Wunsch kopiert das Team deine Website innerhalb eines Werktags.
  3. Du kannst Hosting und optimierte Kopie 14 Tage lang prüfen.
  4. Ohne Bestellung endet der Test automatisch.

Das ist für einen realistischen Hosting-Test sinnvoller als eine dauerhaft kostenlose, aber stark eingeschränkte Mini-Installation.

Sicherheit und Support

Zur Sicherheitsausstattung gehören laut aktueller Produktseite:

  • tägliche Sicherheits- und Malware-Scans
  • Web Application Firewall und Fail2Ban
  • DDoS-Schutz und Bot-Schutz
  • kostenlose Malware-Bereinigung
  • Ein-Klick-Hardening für WordPress
  • isolierte Ressourcen pro Hosting-Paket
  • Serverstandort Deutschland

Support gibt es auf Deutsch per E-Mail, Live-Chat und Telefon. Chat und Telefon sind montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr erreichbar.

Meine bisherigen Kontakte mit dem Team waren schnell, freundlich und technisch fundiert. Besonders positiv war, dass die PageSpeed-Optimierung nicht mit einem Standardbericht endete, sondern konkrete Rückfragen und Empfehlungen einschloss.

Im aktuellen Kundencenter war außerdem ein Intercom-Live-Chat eingebunden. Ich habe bei diesem Test keine neue Supportanfrage abgeschickt und deshalb keine aktuelle Antwortzeit gemessen.

Für wen eignet sich WPspace?

WPspace passt gut, wenn du:

  • eine geschäftliche WordPress-Website betreibst
  • dedizierte Ressourcen statt klassischem Shared Hosting möchtest
  • Staging, Redis, SSH und WP-CLI wirklich nutzt
  • einen deutschsprachigen WordPress-Support schätzt
  • deine Website vom Anbieter umziehen und optimieren lassen möchtest

Weniger gut passt der Anbieter, wenn du:

  • privat hosten möchtest
  • nur ein möglichst billiges Einsteigerhosting suchst
  • für den besten Preis keine drei Jahre im Voraus zahlen willst
  • bei LITEspace viel Speicher oder enthaltene E-Mail-Postfächer brauchst

Vorteile und Nachteile

  • Dedizierte Ressourcen für jeden Hosting-Tarif
  • Redis und Premium Cache-Plugin inklusive
  • Staging-Klon im Praxistest erfolgreich erstellt
  • Manuelles 30-MB-Backup im Praxistest erfolgreich erstellt
  • WordPress-Installation und Admin-SSO funktionierten problemlos
  • 100 PageSpeed-Leistungspunkte auf der leeren Testseite
  • Kostenloser WordPress-Umzugsservice
  • Kostenlose PageSpeed-Optimierung durch WordPress-Experten
  • SSH, WP-CLI und Git-Unterstützung
  • Tägliche Sicherheits-Scans und Malware-Bereinigung
  • Serverstandort Deutschland
  • Deutschsprachiger Support per E-Mail, Chat und Telefon
  • 14-tägige Testphase ohne anschließende Verpflichtung
  • Angebot ausschließlich für Gewerbetreibende
  • Alle Preise werden netto ausgewiesen
  • Der günstigste beworbene Monatspreis erfordert drei Jahre Vorauszahlung
  • LITEspace enthält nur 5 GB Speicherplatz
  • E-Mail-Postfächer müssen bei LITEspace hinzugebucht werden
  • PHP-OPcache war auf der frischen Testinstallation deaktiviert
  • Das umfangreiche Plesk-Control-Panel kann Anfänger überfordern
  • Historische Performance-Messungen sind nicht mit der heutigen Plattform gleichzusetzen

Mein Fazit zu WPspace

Die von mir getesteten WPspace-Kernfunktionen haben im aktuellen Test funktioniert. Installation und SSO liefen problemlos, das manuelle Backup war schnell erstellt und die Staging-Kopie stand nach ungefähr einer Minute bereit. Auch die PageSpeed-Werte der leeren Testseite waren stark.

Die Kehrseite ist das Preismodell. Der auffällige Preis von 10 € netto gilt nur bei drei Jahren Vorauszahlung. Flexibel monatlich kostet LITEspace 24 € netto. Dazu kommen bei Bedarf E-Mail-Postfächer und zusätzlicher Speicher.

Perfekt ist LITEspace trotzdem nicht. 5 GB Speicher sind knapp, das Control-Panel ist für Anfänger ziemlich voll und PHP-OPcache war in meinem Test deaktiviert. Meine historischen 469 ms würde ich ebenfalls nicht mehr als Kaufargument verwenden.

Unterm Strich ist WPspace eine gute Wahl für gewerbliche WordPress-Nutzer, die Staging, Backups, SSH und persönliche Unterstützung wirklich brauchen. Nutze aber zuerst die 14-tägige Testphase und miss deine eigene Website.

WPspace 14 Tage testen

Weitere Anbieter findest du in meinem WordPress-Hosting-Vergleich.

Häufige Fragen

Häufig gestellte Fragen

Was kostet WPspace pro Monat?
LITEspace kostet aktuell 24 € netto bei monatlicher Zahlung. Bei einem Jahr Vorauszahlung sind es 20 € netto pro Monat, bei drei Jahren 10 € netto pro Monat. WPspace kennzeichnet die Angebote als zeitlich begrenzt. Prüfe Gesamtbetrag und Verlängerungspreis deshalb vor der Bestellung im Warenkorb.
Kann ich WPspace kostenlos testen?
Ja. WPspace bietet eine 14-tägige Testphase mit vollem Zugriff an. Auf Wunsch kopiert das Team eine bestehende Website. Ohne anschließende Bestellung endet der Test automatisch.
Welche Ressourcen hat LITEspace?
LITEspace umfasst eine WordPress-Installation plus Staging, 2 vCPUs, 2 GB RAM, 5 GB SSD-Speicher, 1 GB PHP-Memory, 100 GB Traffic und Redis Cache. Der Anbieter nennt 50.000 Besucher pro Monat als Richtwert.
Wie lange bewahrt WPspace Backups auf?
WPspace erstellt tägliche automatische Backups und bewahrt sie laut aktueller Tarifseite 14 Tage auf.
Ist WPspace auch für Privatkunden verfügbar?
Nein. WPspace richtet sein Angebot ausschließlich an Gewerbetreibende und prüft Neukundenbestellungen einzeln.
Wie schnell war WPspace in deinem Test?
Eine frisch installierte WordPress-Website erreichte am 15. Juli 2026 bei Google PageSpeed Insights mobil und am Desktop 100 Leistungspunkte. Mobil lagen FCP bei 0,8 Sekunden und LCP bei 1,2 Sekunden. Die Testseite war leer und ist deshalb kein Benchmark für eine große Website. Im historischen Langzeittest von Juli 2022 bis Januar 2023 lag die durchschnittliche Response Time bei 469 ms.
FH

Finn Hillebrandt

SEO-Experte & Blogger

Finn Hillebrandt ist der Gründer von Blogmojo und SEO-Experte mit 15+ Jahren Erfahrung

Er hilft Online-Unternehmern, mehr Kunden über Google zu bekommen und einen besucherstarken Blog aufzubauen.

Finn teilt sein Wissen hier auf dem Blog in 140+ Fachartikeln zu Bloggen, WordPress und SEO sowie über seinen SEO-Kurs „New Level SEO“ mit 300+ Teilnehmern.

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