7 fatale Fehler bei der Keyword-Optimierung, die dich deine Rankings kosten

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7 fatale Fehler bei der Keyword-Optimierung, die dich deine Rankings kosten

13 technische Todsünden, die dich tausende Blogleser kosten (und wie du sie behebst)

Du wiegst dich in Sicherheit.

Du schreibst an einem neuen Blogartikel. Die Vögel zwitschern und draußen scheint die Sonne. Deine Espressomaschine summt im Hintergrund.

Was du nicht mitbekommst:

Im Hintergrund versucht jemand auf deinen Blog zugreifen und bekommt nur eine Fehlermeldung angezeigt. Oder verlässt deinen Blog frustriert wieder, weil deine Ladezeit unter aller Sau ist.

Und das nicht nur einmal, sondern hundert oder sogar tausend Mal (wenn du viel Traffic bekommst).

Jeden Tag.

1. Keine Weiterleitung von www zu nicht-www (oder umgekehrt)

Schau dir diesen beiden URLs an.

https://www.blogmojo.de
https://blogmojo.de

Was du vielleicht nicht weißt:

Es handelt sich technisch um zwei verschiedene Domains (der Teil der URL, der fett markiert ist) handelt, auf denen man prinzipiell verschiedene Webseiten anzeigen könnte.

Da dies in 99,999% aller Fälle nicht wünschenswert oder sinnvoll ist, solltest du die nicht verwendete Domain auf die andere weiterleiten.

Ein Beispiel, warum das wichtig ist:

Ich habe meinen Blog unter der Domain www.blogmojo.de laufen.

Nun gibt jemand in die Adress-Zeile im Browser blogmojo.de ohne www ein. Wenn beide Domains nicht auf denselben Server oder dasselbe Serververzeichnis zeigen, bekommt derjenige entweder eine Fehler-Seite oder eine Dummy-Seite “Hier entsteht eine neue Internet-Präsenz.” angezeigt.

Frustriert verlässt er die Seite wieder und du hast einen Leser verloren.

Der Fehler kann zwei verschiedene Ursachen haben.

  1.  Die A-Records in den DNS-Einträgen für deine Root-Domain (.blogmojo.de) und die www-Subdomain (www.blogmojo.de) zeigen auf zwei verschiedene IP-Adressen.
  2. Die Root-Domain und die www-Subdomain zeigen auf zwei verschiedene Server-Verzeichnisse.

Dies kannst du im Adminstrationsbereich deines Hosters (oder deines separaten Domain-Anbieters) einstellen. Wenn du die entsprechenden Optionen nicht findest, frag einfach deinen Hoster, ob er das für dich einrichtet.

Hinweis: Ich sehe auch, dass einige Blogger sich und andere falsch verlinken oder sogar auf Visitenkarte die falsche Blog-URL verwenden. Besonders häufig kommt das bei Blogspot oder WordPress.com-Blogs vor: http://www.meinblog.wordpress.com oder http://www.meinblog.blogspot.de ist falsch! Es muss http://meinblog.wordpress.com bzw. http://meinblog.blogspot.de ohne www heißen!

2. Keine Weiterleitung alter Permalinks

Viele Blogs werden von vielen großen Online-Magazinen und anderen Bloggern verlinkt, haben aber irgendwann mal die Permalink-Struktur umgestellt und keine Weiterleitungen eingerichtet.

Das hat erstens zur Folge, dass alle Besucher, die über die alten Links kommen, auf einer 404-Seite landen. Zweitens sorgt das dafür, dass die Link-Power verloren geht, woran die Google-Sichtbarkeit massiv leidet.

Also denk unbedingt daran, wenn du deine Permalink-Struktur umstellst (z. B. von /2017/10/02/beitrag-xyz/ zu /beitrag-xyz/), die entsprechenden Weiterleitungen in die .htaccess-Datei einzutragen. Helfen kann dabei dieses kleine nützliche Tool von Yoast.

3. Keine Weiterleitung zur neuen Domain

Der letzte und schlimmste Weiterleitungsfehler, ist die fehlende Weiterleitung bei einem Domainwechsel (oft einhergehend mit einem Blognamenwechsel).

Leider Gottes kommt dieser genauso häufig oder vielleicht noch häufiger vor als Weiterleitungsfehler 1. und 2. (denn man ändert selten seine Permalink-Struktur und bei den meisten Hostern ist die Weiterleitung von www zu nicht-www oder umgekehrt schon gegeben).

Schlimm ist dieser aus drei Gründen:

  1. Über direkte Eingaben im Browser kommen keine Besucher mehr
  2. Über Verlinkungen kommen keine Besucher mehr
  3. Deine gesamten Google-Rankings gehen den Bach runter (manchmal auch durch Duplicate Content, weil der alte Blog neben dem neuen bestehen bleibt)

In manchen Fällen ist der neue Blog selbst nur durch aufwändige Google-Suche auffindbar, was für Leser des Blogs ein Schlag ins Gesicht ist.

Falls du eine eigene Domain hast, lässt sich der Fehler durch Hinzufügen einer Zeile in die .htaccess-Datei im Root-Verzeichnis deiner Domain (bitte die URL im Beispiel durch deine eigene ersetzen!):

redirect 301 / https://www.deineneuedomain.de

Für die Weiterleitung eines Blogspot-Blogs auf einen WordPress-Blog empfehle ich das Plugin Blogger 301 Redirect (das zwar keine echten 301-Weiterleitungen erstellt, aber trotzdem gut funktioniert).

Für die Weiterleitung eines WordPress.com-Blogs muss man die kostenpflichtige Erweiterung Site Redirect für 13 USD im Jahr kaufen. #bessergleichselbsthosten

4. Zugriff für Suchmaschinen gesperrt

Wer WordPress neu installiert oder den eigenen Blog neu aufsetzt und dafür eine Test-Installation unter einer anderen Blog-URL erstellt, setzt oft einen Haken bei “Suchmaschinen davon abhalten, diese Website zu akzeptieren.” (im WordPress-Adminbereich zu finden unter Einstellungen > Lesen > Sichtbarkeit für Suchmaschinen).

Sichtbarkeit für Suchmaschinen in WordPress

Das ist schön und gut. Blöd ist nur, wenn man vergisst, den Haken wieder rauszunehmen und der eigene Blog für Tage oder Wochen nicht in den Google-Suchergebnissen auftaucht. Das ist mir auch schon einmal passiert und es hat mich an die 3.000 Besucher gekostet, weil mein Blog für eine Woche nicht bei Google gelistet war.

Hinweis: Das ist zwar ein blöder Fehler, aber längerfristig solltest du deine alten Rankings bei Google wiedererlangen. Du wirst nicht von Google abgestraft oder im Ranking herabgestuft, nur weil dein Blog für eine kurze Zeit auf noindex steht, was auch Sinn ergibt, denn die Indexierbarkeit eines Blogs hat an sich nichts mit der Qualität oder Relevanz seiner Inhalte zu tun.

5. Zerschossenes Design (z. B. durch Minify- oder Caching-Plugins)

Was ich auch häufiger sehe, sind Blogs, deren Design durch Minify- oder Caching-Plugins zerschossen ist. Auch mir ist das schon des Öfteren passiert.

Die Ausmaße davon reichen von Sidebars, die nicht neben dem Artikel, sondern darunter angezeigt werden, über kaputte Menüs bis zu Blogs, die gar keinen Inhalt, sondern nur eine weiße Seite anzeigen. Warum das nicht so toll ist, brauche ich wohl niemandem erklären.

Hier ein Beispiel eines zerschossenen Blogs, dessen Besitzer zu faul dazu war, nach Änderungen am Design den Cache zu leeren:

Blogmojo zerschossen

Dass das Design zerschossen ist, fällt dabei oft über Tage nicht auf, denn bei vielen Caching- oder Minify-Plugins werden die Änderungen nicht angezeigt, wenn man in WordPress eingeloggt ist.

Beheben kann man entstehende Probleme durch Anpassung der Einstellungen in den Plugins, z. B. durch Ausschluss bestimmter Javascript- oder CSS-Dateien vom Caching bzw. Minifying oder durch Deaktivierung inkompatibler Plugins.

6. Lange Ladezeiten

Lange Ladezeiten sind eines der Hauptprobleme, die ich bei so gut wie jedem Blog sehe.

Wenn man die meisten Blogs durch PageSpeed Insights jagt, bekommt man ein solches Ergebnis:

Schlechter Score bei Pagespeed Insights

Und das hat mitunter fatale Auswirkungen. Erstens kann es dazu führen, dass Besucher deinen Blog frustriert wieder verlassen (und vielleicht auch niemals wieder kommen). Zweitens hat ein schneckenlahmer Blog Nachteile für deine Sichtbarkeit bei Google. Ladezeit ist vor allem in der mobilen Suche ein sehr wichtiger Ranking-Faktor.

Ich selbst bin meist geduldig, aber wenn eine Webseite 10 Sekunden oder länger lädt, klappen sich bei mir die Fußnägel hoch. Viele Besucher verlassen deine Website schon nach 5 Sekunden wieder.

Dabei kannst du deine Ladezeit mit nur einigen wenigen Maßnahmen drastisch verbessern:

  • Installier ein Caching-Plugin, wie z. B. Cache Enabler oder WP Super Cache. Dabei reicht es bei beiden, wenn du die Caching-Funktion aktivierst. Die sonstigen Einstellungen brauchst du gar nicht anzufassen.
  • Aktiviere gzip-Kompression
  • Aktiviere Browser-Caching
  • Komprimiere deine Bilder (z. B. mit ImageOptim oder dem EWWW Image Optimizer)
  • Deaktiviere unnötige Plugins
  • Benutz PHP 7 anstatt PHP 5.x

Für alle Maßnahmen zusammen brauchst du vielleicht 15 Minuten (das Komprimieren der Bilder dauert natürlich länger, aber mit einem Plugin lässt sich der ganze Prozess automatisieren). Dafür lädt deine Website 50-70% schneller als vorher.

Mehr dazu findest du in meinem Artikel “WordPress schneller machen“.

7. Kein HTTPS

HTTPS ist ein wichtiger Ranking-Faktor für Google und ein starkes Vertrauenssignal an deine Leser: “Die Daten, die du an mich sendest, werden verschlüsselt übertragen.”

Wer kein HTTPS verwendet, muss erstens damit rechnen, nicht so gut bei Google zu ranken, und zweitens, dass einige Besucher abspringen. Nicht nur wird das Bewusstsein für Datenschutz und -sicherheit bei Nutzern größer, auch warnen mittlerweile Browser wie Google Chrome oder Firefox vor Websites ohne Verschlüsselung. Besonders offensiv bei Integration von Formularen, mit denen persönliche Daten übertragen werden, mit Hinweisen wie “Nicht sicher”:

HTTPS bei Login-Formular in Chrome: Nicht nur für SEO wichtig!

Obwohl es höchste Zeit ist, haben mit Sicherheit 80% aller Blogger und Bloggerinnen noch nicht auf HTTPS umgestellt. Falls du zu den 80% gehörst, lies dir meine Anleitung “WordPress auf HTTPS umstellen” durch.

Die Umstellung dauert in der Regel nicht lange und das Zertifikat ist bei vielen Hostern mittlerweile kostenlos.

8. Blog ist nicht selbst gehostet

Natürlich geht es deutlich einfacher seinen Blog bei WordPress.com oder Blogger zu erstellen. Du kannst sofort damit loslegen zu schreiben und brauchst dich nicht vorher über Hosting, WordPress, FTP-Server etc. zu informieren.

Dafür erlebst du später dein blaues Wunder, wenn du ein bisschen mehr mit deinem Blog anstellen willst als nur Blogartikel zu veröffentlichen:

  • Du kannst dein Design nicht so anpassen, wie du es gerne hättest
  • Du kannst keine eigenen Themes verwenden
  • Du kannst keine Plugins installieren und deinen Blog nur bedingt um Funktionen erweitern
  • Du kannst an den Server-Einstellungen nichts ändern
  • Du hast kannst nicht per FTP auf deine Dateien zugreifen
  • Du bist an eine Plattform gebunden und kannst nicht eben mal den Hoster wechseln

Neben den technischen Einschränkungen kommt dazu, dass manche Blog-Dienste wie z. B. WordPress.com zwar in der Basis-Version kostenlos sind, wenn man aber eine eigene Domain, Extra-Funktionen oder mehr Speicherplatz möchte, zahlt man ordentlich drauf.

Erweiterte SEO-Funktionen und die Entfernung des WordPress.com-Brandings erfordern z. B. die Business-Version, die sage und schreibe 25 € Monat kostet. Gutes Hosting inkl. Domain bekommt man brandingfrei und mit SEO-Funktionen schon ab 5 € im Monat.

Bitte wag den Schritt, selbst zu hosten. Es zahlt sich irgendwann aus. Großes Indianer-Ehrenwort.

9. Nicht auf allen Endgeräten oder Browsern gut lesbar

Es kommt immer seltener vor, dennoch sehe ich sie noch ab und zu: Blogs, die nicht für Mobilgeräte optimiert sind, und nur eine Desktop-Version anbieten.

Wenn das auf dich zutrifft, lass bitte alles stehen und liegen und kümmern dich darum, entweder eine mobile Version bereitzustellen, z. B. mit WPtouch, oder dafür zu sorgen, dass dein Blog “responsive” wird (am einfachsten durch ein neues Theme).

Auch, wenn dein Blog schon responsive ist oder eine mobile Version hat, solltest du vorsichtshalber noch einmal auf verschiedenen Smartphones und Tablets testen, ob alles richtig angezeigt wird. Das kannst du in Google Chrome recht einfach über die Entwickler-Konsole machen.

Das gleiche gilt übrigens nicht für verschiedene Auflösungen und Endgeräte. Dein Blog sollte auch für verschiedene Browser optimiert sein. Ich habe auf meinem Macbook neben Safari immer noch Google Chrome, Opera und Firefox installiert, um zu überprüfen, ob mein Blog auch in anderen Browsern gut aussieht.

10. Keine Backups

Ich mache von restlosen allen Daten, die ich tagtäglich benutze, Backups. Dazu zählen nicht nur WordPress-Dateien und -Datenbanken, sondern auch alle Dateien auf dem Rechner und meine E-Mails.

Warum? Weil ich schon mehrmals Datenbanken zerschossen habe, aus Versehen Dateien gelöscht habe oder mein Rechner abgeraucht ist. Und mitunter habe ich Tage oder sogar einmal eine ganze Woche gebraucht, um alles wiederherzustellen.

Und das kann dir jederzeit auch passieren. WordPress-Websites z. B. werden häufiger gehackt als man denkt. In WordPress 4.7.0 und 4.7.1 zum Beispiel klaffte eine Lücke, durch die es für Angreifer möglich war, Content in Posts einzuschmuggeln. Durch diese Lücke wurden Anfang des Jahres hunderttausende WordPress-Blogs gehackt.

Ein guter Hoster macht natürlich auch Backups für seine Kunden. Er ist laut einem Urteil des LG Duisburg von 2014 auch dazu verpflichtet. Aber an deiner Stelle würde ich mich nicht darauf verlassen, denn oft machen Hoster nur einmal die Woche ein Backup, was bedeuten kann, dass dir bei einem Ausfall eine ganze Woche Arbeit verloren geht.

11. Schlechter Hoster

Man bekommt ein Hosting-Paket inkl. Domain schon ab 1,00 € im Monat. Wer bei der Auswahl des passenden Hosters aber nur nach dem Preis geht, zahlt am Ende drauf. Und das nicht nur durch schlechte Ladezeiten und Verfügbarkeit, sondern auch durch lahmen Kundensupport.

Wenn deine Website down ist und dein Hoster mehr als eine Stunde braucht, um das Problem in den Griff zu bekommen oder zumindest auf deine Anfrage zu reagieren, dann solltest du gleich den Hoster wechseln. Glaub mir, es erspart dir viel Stress, wenn du weißt, dass du dich im Ernstfall auf deinen Hoster verlassen kannst.

Generell rate ich von Massenhostern, wie z. B. Strato, 1 & 1, DomainFactory oder One.com ab. Zu den Hostern, die ich bedingungslos empfehlen kann und bei denen ich selbst (mitunter seit Jahren) Kunde bin, zählen:

12. Kein Tracking installiert

Ein Tracking-Tool, wie z. B. Google Analytics oder Piwik, ist sehr wichtig für deinen Erfolg als Blogger. Du erfährst dadurch unter anderem:

  • welche Endgeräte deine Besucher benutzen
  • aus welchen Ländern oder Landesteilen deine Besucher kommen
  • welche Browser und Display-Auflösungen sie verwenden
  • welche Seiten sie auf deinem Blog anschauen und wie lange sie diese Seiten anschauen
  • von welchen Kanälen sie kommen (Social Media, Suchmachinen, direkte Eingabe im Browser oder über einen Link)

Diese Informationen sind eine große Hilfe dabei, deinen Blog und deine Blogartikel so zu optimieren, dass sie bei deinen Lesern gut ankommen und herauszufinden, wie du neue Leser gewinnen kannst.

Die Besucher-Statistik der letzten 7 Tage unseres Eltern-Blogs Faminino zeigt zum Beispiel, das über 80% aller Besucher den Blog über das Smartphone lesen. Das heißt, dass wir ein besonderes Augenmerk darauf legen müssen, dass unsere Blogartikel für Smartphone-Nutzer lesbar sind.

Google Analytics: Geräte-Übersicht der letzten 7 Tage

Kurzum: Wenn du kein Tracking installiert hast, kannst du das Potenzial deines Blogs nicht vollends ausschöpfen.

13. Kein SEO für Bilder

Einen Fehler, auf den ich auch noch kurz eingehen möchte, sind unoptimierte Bilder.

Ich habe den Punkt bereits im Abschnitt “Lange Ladezeiten” angeschnitten, allerdings reicht die Optimierung von Bildern noch weiter.

Nicht nur sollten Bilder so weit es geht komprimiert werden (natürlich ohne dass die Qualität davon beeinflusst wird) und in der richtigen Skalierung bereitgestellt werden, sondern auch suchmaschinenoptimiert werden.

Dazu zählt erstens einen beschreibenden Dateinamen (möglichst mit Keyword) für das Bild zu wählen, also nicht 979298jk.jpg sondern der-beste-wanderrucksack.jpg. Zweitens solltest du alt-Tag und den title-Tag deiner Bilder füllen und darin das Bild so gut wie möglich beschreiben.

Das sorgt erstens für bessere Platzierungen deiner Bilder in der Google-Bildersuche und zweitens für bessere Rankings deiner Blogartikel. Darüber hinaus sorgt es dafür, dass auch blinde Personen vom Inhalt deiner Bilder profitieren können, da diese oft Screen-Reader benutzen, die den Dateinamen oder alt-Tags vorlesen.

Aber ich will mich lieber auf’s Schreiben konzentrieren!

Glaub mir, das will ich auch. Und es gibt auch so einige Dinge, die ich am Bloggen oder meiner Selbstständigkeit nicht mag. Steuern und Buchhaltung zum Beispiel. Wenn das Ende des Quartals oder des Jahres naht, fange ich meist an zu stöhnen: “Och nö, jetzt muss ich wieder meine Steuern machen”.

Aber ich habe gelernt, das zu akzeptieren und sogar angefangen, es zu mögen. Denn es hat mir selbst sehr viel gebracht, mich mit Steuern und Buchhaltung auseinanderzusetzen. Nur dadurch weiß ich, wie viel Budget ich jeden Monat zur Verfügung habe und habe einen Überblick über meine Ein- und Ausgaben. Und ich habe in meiner 6-jährigen Selbstständigkeit schon tausende Euro dadurch gespart, dass ich mich über deutsches Steuerrecht schlau gemacht habe.

Entwickele dich weiter und lern etwas Neues, auch wenn es anfangs schwer fällt!

Finn Hillebrandt

Über den Autor

Finn ist Gründer von Blogmojo und seit 2011 als Internet-Unternehmer selbstständig. Er ist besessen von SEO und absoluter WordPress-Fan. Er liebt Espresso und Schokolade, die so dunkel ist, dass er sie mit niemandem teilen muss.